Ecuador steht als Land für alles, was man an Südamerika so sehr lieben muss – mann kan sagen, hier gibt es „ein Kontinent in einem Land“. Ecuador gilt landschaftlich, klimatisch und ethnisch als eines der vielfältigsten Länder der Erde. Und all das kommt in Ecuador auf engsten Raum vor. In diesem Land können Sie in kurzer Zeit eine Fülle an unterschiedlichsten Eindrücken und Erlebnissen sammeln, dass es seines Gleichen auf der Welt sucht.
Bei dieser einmaligen Reise starten Sie im zentralen Andenhochland, wo die schöne Hauptstadt Quito Ausgangspunkt fast aller Ecuador-Reisen ist. Hier können Sie die koloniale Pracht der spanischen Kolonialzeit bestaunen. Im Anschluss geht es über die berühmten Thermalquellen von Papallacta in das Amazonas-Tiefland. Hier bekommen Sie unter anderem in einer besonders schönen Dschungel-Lodge bei diversen Ausflügen ein gutes Gefühl dafür, warum die grüne Lunge unserer Erde ein einzigartiger Naturraum ist. Ebenso werden Sie Zeuge davon, dass die meisten Menschen in Ecuador sehr tief mit der Natur verwurzelt sind. Zurück im Hochland erleben Sie unter anderem auf dem lebhaften Markt von Guamote, wie die indigenen Menschen weiterhin versuchen an Ihren urtalten Traditionen festzuhalten. Die Weiterreise durch die sogenannte „Allee der Vulkane“ führt Sie direkt an die Füße der beiden höchsten Berge des Landes, welche sogar die 6.000 m Marke knacken – den Chimborazo und Cotopaxi. Bei den Ausmaßen dieser eisgepanzerten Vulkangiganten kann man sich als Mensch durchaus ziemlich klein fühlen. Während Ihrer Zeit auf dem ecuadorianischen Festland darf natürlich ein Besuch des Marktes von Otavalo und eine Wanderung am „Meerschweinchen-See“ Cuicocha nicht fehlen.
Zu guter Letzt fliegen Sie von Quito zu den berühmten Vulkaninseln der Galapagos. Hier unternehmen Sie verschiedene Tagesausflüge bei denen Sie im Schaufenster der Evolution der Flora und Fauna dieses unverwechselbaren Inselarchipels ganz nahe kommen! Diese Reise wird Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben!
Bereits gestern Abend (Nachtflug) oder heute früh am Morgen (Tagflug) haben Sie voller Vorfreude auf Ecuador Ihre Heimat in Richtung Südamerika verlassen. Sie landen entweder heute am Morgen oder am späten Nachmittag in Quito. Nach Ihrer Ankunft in Quito werden Sie von Ihrer lokalen deutschsprachigen Reiseleitung empfangen und zu Ihrem Hotel im modernen Stadtzentrum von Quito gebracht. Quito liegt auf etwa 2.850 m Höhe. Die Stadt hat eine lange Nord-Süd Ausdehnung (ca. 50 km), da sie sich in einem schmalen Anden-Längstal befindet und westlich sowie östlich von den umliegenden Andenbergen begrenzt wird (3-4 km breit). Sie starten entspannt in Ihre Reise: wer möchte, kann sich erstmal im Hotel von der Anreise erholen oder gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter zu einem Spaziergang in die Umgebung des Hotels mit Cafés und kleinen Geschäften aufbrechen.
Übernachtung im Hotel Hampton By Hilton Quito La Carolina Park o.ä.
Vorerst lassen Sie Quito links liegen und fahren heute direkt in Richtung Dschungel. Zuerst geht es aber nach oben – stetig die östliche Andenkette bergauf führt Sie die Strecke bis zum höchsten Punkt, dem 4.050 m hohen „Paso de Papallacta“. In Papallacta gibt es die gleichnamigen wohl schönsten Thermalquellen des Landes. Hier genießen Sie umgeben von spektakulärer Andenlandschaft (oft eine mystische Atmosphäre, wenn die Berggipfel wolkenverhangen sind) in einem der mehr als ein Dutzend verschiedenen Mineralwasserbecken ein wohltuendes Bad. Bei gutem Wetter haben Sie auf der weiteren Fahrt herrliche Blicke über das umliegende Andenhochland und vor allem auf den eindrucksvollen Vulkan Antisana (5.753 m), dem vierthöchsten Gipfel des Landes. Dann heißt es nur noch bergab, Sie passieren den Nebenwald und gelangen hinein in das Amazonastiefland. Ihr Ziel ist die wunderbar gelegene Lodge Hakuna Matata in der Nähe von Tena, welche in einem 120 Hektar großen privaten Regenwaldreservat liegt. Hier beziehen Sie Ihre Zimmer umgeben von tropischen Regenwald. Nach dem Abendessen nutzen Sie Möglichkeit und gehen auf eine spannende Nachtwanderung in der Umgebung von der Lodge. Ihr Ziel ist es nachtaktive Tiere wie Spinnen, Insekten, Reptilien usw. ausfindig zu machen.
Reine Fahrzeit ca. 4 Std.
Übernachtung in der Hakuna Matata Amazon Lodge (Hakuna Cabin)
Verpflegung: F / A
Am Morgen wandern Sie gemeinsam mit einem Naturführer der Lodge durch den geschützten Regenwald der Lodge. Hier stehen mehrere Pfade zur Auswahl. Der Naturführer zeigt Ihnen wichtige Heilpflanzen und erspäht mit Ihnen gut getarnte Tiere wie Vögel, Frösche und Insekten. Mit etwas Glück bekommen Sie auch einen Spinnenaffen oder Totenkopfäffchen zu Gesicht. Zurück in der Lodge bereiten Sie gemeinsam im Rahmen eines kleinen Kochkurses ein typisches Amazonas-Mittagessen zu: es gibt „Maito de Pescado“. Unter der Anleitung einheimischer Kichwa-Frauen lernen Sie, wie man einen Tilapia-Fisch in „Bijao“-Blättern mit aromatischen Kräutern und Gewürzen kocht, wählen frische Zutaten aus und wenden traditionelle Zubereitungstechniken an. Auch beim Nachtisch helfen Sie mit und lernen weitere lokale Zutaten kennen. Am Nachmittag erwartet Sie dann eine spannende Einführung in den Herstellungsprozess von Schokolade. Sie können hautnah den gesamten Verarbeitungsprozess von der Kakaofrucht bis zur fertigen Schokolade mitverfolgen und lernen einiges Interessantes über den Kakaoanbau und das traditionelle Röstverfahren. Vor dem Abendessen können Sie nochmal in das kühle Nass des Pools hüpfen und dem Sound des Regenwalds lauschen.
Übernachtung in der Hakuna Matata Amazon Lodge (Hakuna Cabin)
Verpflegung: F / M / A
Nach dem Frühstück verlassen Sie Ihr vorübergehendes zu Hause im Dschungel und fahren weiter nach Puyo. Hier besuchen Sie die Tierauffangstation Yanacocha mit tropischen Tieren und freilebenden Affen. In der Anlage erhalten Sie interessante Einblicke in die Arbeit der Station, welche sich dem Schutz, der Pflege und – wenn möglich – der Wiederauswilderung verletzter oder beschlagnahmter Tiere widmet. Danach fahren Sie zum wundervollen Dschungel-Aussichtspunkt Indichuris, wo Sie einen beeindruckenden Ausblick über den Regenwald mit dem Pastaza-Fluss genießen können. Anschließend geht es weiter in den tiefen Amazonas bis nach Macas, während Sie dabei dichte Vegetation und weite Flusslandschaften begleiten. In Macas am Fluss Upano angekommen, beziehen Sie eine fantastische Dschungel-Hostería und lassen hier den Nachmittag entspannt ausklingen.
Reine Fahrzeit ca. 4 Std.
Übernachtung in der Hostería Arrayan & Piedra o.ä.
Verpflegung: F
Die Region am Fluss Upano ist unter anderem das Siedlungsgebiet des indigenen Volks der Shuar. Am Morgen fahren Sie zu einer Siedlung der Shuar und starten eine Wanderung durch den Regenwald zu einem Wasserfall. Unterwegs erfahren Sie mehr über die Lebensweise und Traditionen dieses indigenen Volkes, sowie die Bedeutung des Regenwaldes für deren Alltag. Am Wasserfall angekommen, nehmen Sie an einer traditionellen Wasserfall-Zeremonie teil, die eine tiefe spirituelle Bedeutung für die Shuar hat und der Reinigung von Energien dient. Begleitet von einem Schamanen erhalten Sie somit Einblicke in die Symbolik dieses Rituals und Sie verstehen die tiefe Verbindung zur Natur. Daraufhin lassen Sie sich ein typisches Shuar-Mittagessen mit regionalen Zutaten schmecken. Am Nachmittag verlassen Sie schließlich die Tiefland-Region und vorbei an den Lagunen von Atillo, kehren Sie in die karge Schönheit des Andenhochlands zurück. Ihr Ziel für heute ist die Kleinstadt Guamote.
Reine Fahrzeit ca. 4 Std.
Übernachtung im Inti Sisa Art Guesthouse o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Guamote ist eine stolze indigene Gemeinde. Und jeden Donnerstag findet in diesem charmanten Irrgarten angemalter Lehmziegelbauten einer der größten, buntesten und interessantesten Hochlandmärkte des Landes statt. Alle indigenen Bauern und Händler aus dem ländlichen Anden-Hochland der Region kommen hierher und ihre Produkte anzubieten. Der Markt ist weitläufig und in verschiedene Abschnitte gegliedert – ein Sektor für den Handel mit Tieren wie Pferde/Esel, Schweine, Kühe, Schafe, Meerschweinchen und Hühner, ein Sektor für den Verkauf von Getreide, Obst/Gemüse und Reis, ein Sektor für traditionelle Kleidung & handgefertigte Waren usw. – ein authentischerer Einblick in das ländlichen Leben der Anden geht nicht. Anschließend erkunden Sie die Umgebung und besuchen ein typisches Dorf der Region, um das Leben der lokalen Bevölkerung mit deren Traditionen & Werten noch besser kennenzulernen. Nach diesem Erlebnis fahren Sie weiter nach Riobamba, welches als Agrarzentrum des Landes gilt und eingerahmt wird von den hohen Vulkanen der Region – Chimborazo, Carihuairazo, El Altar und Tungurahua. Ihre Unterkunft befindet sich mitten im Stadtzentrum. Nutzen Sie die Möglichkeit und spazieren Sie am Abend ein wenig durch die charmante Umgebung – die Architektur ist ein imposantes Vermächtnis der spanischen Kolonialzeit: laufen Sie z.B. zum Platz Parque Maldonado, an welchem die Hauptkathedrale der Stadt steht und weiter zum Parque La Libertad, wo Sie mit der Basilika die einzige Rundkirche Ecuadors finden.
Reine Fahrzeit ca. 1 Std.
Übernachtung im Hotel Mansion Santa Isabella o.ä.
Verpflegung: F / LB
Wenn Sie Riobamba in Richtung Nordwesten verlassen, dominiert sofort der mächtige Vulkan Chimborazo (6.263 m), der höchste Berg Ecuadors und – gemessen vom Erdmittelpunkt aus – der höchste Punkt der Erde, die Szenerie. Die Straße schraubt sich innerhalb weniger Kilometer von einer Höhe von 2.800 m bis auf eine Höhe von 4.800 m. Hier oben finden Sie eine raue und kalte Hochgebirgslandschaft vor. Mit etwas Glück sehen Sie die seltenen Vicuñas (höckerlose Neuweltkamele), welche diese karge, fast mondähnliche Landschaft Ihr zu Hause nennen. Die Fahrt hinauf wird Ihnen ein eindrucksvolles Gefühl von Weite und Ursprünglichkeit vermitteln. Am Ende der Straße und direkt am Fuße des dicken Eispanzers des Chimborazo enden Sie die Fahrt an der Berghütte „Hermanos Carrel“ auf 4830 m. Genießen Sie diese einmalige Umgebung und falls Sie die Energie haben, können Sie noch hinauf zur Whymper-Hütte auf über 5.020 m und zur Laguna Condor Cocha wandern (wetter- und konditionsabhängig). Schließlich freuen Sie sich bestimmt wieder auf wärmere Temperaturen und Sie fahren zurück zur Panamericana, welche in dieser Region Ecuadors auch als „Straße der Vulkane“ bezeichnet wird, da sich die hohen Vulkanen rechts und links der Straße wie bei einer Perlenschnur aufreihen. Ihr Ziel für heute ist die kleine Stadt Latacunga.
Reine Fahrzeit ca. 4 Stunden
Übernachtung im REEC Latacunga by Oro Verde Hoteles o.ä.
Verpflegung: F / LB
Auf dem Weg zum Cotopaxi Nationalpark stoppen Sie am Morgen an der etwa 400 Jahre alte Hacienda La Cienega und genießen einen leckeren Kaffee in nostalgischer Atmosphäre. Kurz darauf biegen Sie von der Panamericana ab und fahren hinauf in den Nationalpark Cotopaxi. Der Stratovulkan Cotopaxi mit seiner perfekt konischen Form ist mit 5.897 m Höhe der zweithöchste des Landes und einer der formschönsten Vulkane der Erde. Ihr erster Stopp ist an der flachen schilfreichen Lagune Limpiopungo. Bei einer leichten Wanderung in der Umgebung des Sees und direkt am Fuße des Vulkans Ruminahui entdecken Sie die typische Andenvegetation wie zB. die Pflanze Chuquiragua. Am See bekommen Sie mit etwas Glück Vögel wie die Andenmöwe oder den Caracaras vor die Linse. Halten Sie auch immer Ausschau nach oben – vielleicht kreist ja genau in diesem Moment ein majestätischer Kondor über Ihnen! Bei klarer Sicht haben Sie stets einen grandiosen Blick auf den königlichen Cotopaxi. Nach der kleinen Wanderung nehmen Sie in der toll gelegenen Tambopaxi Lodge ein leckeres Mittagessen bei herrlichem Bergblick zu sich. Daraufhin lassen Sie den Cotopaxi schweren Herzens hinter sich und fahren weiter nach Otavalo.
Reine Fahrzeit ca. 5 Stunden
Übernachtung im Hostal Riviera Sucre o.ä.
Verpflegung: F / M
Am Morgen besuchen Sie den berühmten Markt von Otavalo, einen der farbenprächtigsten Indigenenmärkte Südamerikas, der für sein Kunsthandwerk, Textilien und traditionelle Produkte bekannt ist. Es ist ebenfalls einer der ältesten Märkte ganz Südamerikas und fand bereits zu den Zeiten der Inkas statt. Hier haben Sie in Ruhe Zeit durch die Stände zu schlendern und das lebendige Markttreiben hautnah zu erleben – zudem ist es der perfekte Ort, um ein authentisches Souvenir oder Erinnerungsstück zu erwerben. Gleichzeitig bekommen Sie einen Einblick in die lokale Handelskultur: die Otavaleños sind erfahrene Händler und haben sich zu einem der wohlhabendsten Urvölker Südamerikas entwickelt. Sehr schön anzuschauen ist ebenfalls die traditionelle Kleidung der lokalen Bevölkerung – die Otavaleño-Frauen tragen bestickte, weiße Blusen, lange Wollröcke, Kopftücher, einen Webgürtel und Leinensandalen. Die Männer hingegen tragen ehrwürdig Ihre Filzhütte, blaue Ponchos und wadenlange Hosen. Anschließend unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang an der tiefblauen Kraterlagune Cuicocha, welche malerisch am Fuße des Vulkans Cotacachi liegt. Der See füllt einen eingebrochenen Vulkankrater, liegt auf knapp 3.100 m Höhe, hat einen Durchmesser von ca. 3 km und ist bis zu 200 m tief. Der See entstand aufgrund einer mächtigen Eruption vor über 3000 Jahren. Auf der Lagune befinden sich 2 kleine Inseln, welche eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Rücken eines Meerschweinchen aufweisen und daher entstand auch der Name Cuicocha, was in der indigenen Sprache Kichwa so viel wie „Meerschweinchensee“ bedeutet. Nach einem landestypischen Mittagessen in kleinen Örtchen Cotacachi, welcher für seine Lederwaren bekannt ist, fahren Sie zurück nach Quito.
Reine Fahrzeit ca. 3 Stunden
Übernachtung im Hotel Hampton By Hilton Quito La Carolina Park o.ä.
Verpflegung: F / M
Nach dem Frühstück erkunden Sie endlich die koloniale Altstadt Quitos, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Mit ihren Gassen, Plätzen und beeindruckenden Kirchen gehört die Altstadt Quitos zu einen der schönsten in ganz Südamerika. Als die Spanier 1526 in Quito ankamen, handelte es sich um eine bedeutende Inka-Stadt. Leider entschieden sich die Inkas den Spaniern die Stadt nicht zu überlassen und machten sie komplett dem Erdboden gleich. Somit sind keinerlei Inkastätten übrig und die Spanier bauten die Stadt ab 1536 auf den Ruinen neu auf. Daher ist Quito in seiner Altstadt bis heute von den Kirchen, Klöstern, Konventen, Kapellen und Kolonialhäusern dieser Zeit geprägt. Sie besichtigen u. a. den Plaza Grande (Hauptplatz) mit dem Präsidentenpalast, die Kirche San Francisco, welche mit dem angebunden Kloster den größten Kolonialkomplex Quitos darstellt, die goldene Jesuitenkirche La Compañía de Jesús und erhalten dabei spannende Einblicke in die Geschichte der Stadt. Ebenso fahren Sie hinauf zum Aussichtshügel „El Panecillo“, welcher mit der 41 m hohen Statue der Jungfrau von Quito das Wahrzeichen der Stadt ist. An klaren Tagen überblicken Sie hier nicht nur einen Großteil der Stadt, sondern können ebenso die majestätischen Vulkane der Umgebung bestaunen. Anschließend fahren Sie zum Äquatordenkmal „Mitad del Mundo“, wo wir auf der weltberühmten Äquatorlinie stehen und mit einem Fuß auf der nördlichen und mit dem anderen auf der südlichen Halbkugel sein können – ein unvergessliches Fotomotiv, das wir uns nicht entgehen lassen sollten. Das Zentrum der weitläufigen Parkanlage bildet ein rund 30 m hoher Monolith mit einer großen Kugel an der Spitze, die die Erde symbolisiert und die Lage des Äquators markiert; rund um das Denkmal geben Ausstellungen und Installationen zusätzliche Einblicke in die Besonderheiten dieser geografischen Linie.
Reine Fahrzeit ca. 2,5 Stunden
Übernachtung im Hotel Hampton By Hilton Quito La Carolina Park o.ä.
Verpflegung: F
Am Morgen lassen Sie das Festland von Ecuador hinter sich. Nachdem Sie bereits den Dschungel und das Hochland von Ecuador erleben durften, steht nun mit der Weiterreise auf die berühmten einzigartigen Galapagos-Inseln ein weiteres Highlight auf Ihrem Reiseprogramm. Die Galapagos-Inseln sind vulkanischen Ursprungs und größtenteils kein tropisches Inselparadies – in weiten Teilen kommt die Landschaft sogar eher karg und mondähnlich daher. Aber die Flora und Fauna, welche Sie hier erwartet, ist wirklich einmalig im Bezug auf die Artenvielfalt! Sie werden zum Flughafen von Quito gebracht und treten den Inlandsflug zur Mini-Insel Baltra an. Nach Ihrer Ankunft auf Baltra begrüßt Sie Ihr Naturführer. Mit dem Bus und per kurzer Fährenfahrt gelangen Sie auf die Hautpinsel Santa Cruz. Und direkt wird es spannend – Sie besuchen im Hochland der Insel eine Ranch, auf der die berühmten Galapagos-Riesenschildkröten in freier Wildbahn leben. Sie werden sich nicht satt sehen können an diesen sanftmütigen, prähistorisch ausschauenden Riesen! Sie haben genügend Zeit diesen tollen Wesen beim Gras futtern oder im Schatten dösen zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie nach Puerto Ayora, dem größten und bestentwickelsten Ort der Inseln. Hier besichtigen Sie die Charles-Darwin-Station, wo Sie einen schönen Einblick in die Schildkrötenaufzucht erhalten. Pfade führen durch die trockene Vegetation an Schildkrötengehegen vorbei, wo die sich die noch kleinen Riesen gut beobachten lassen. Schließlich werden Sie zum Hotel gebracht und am Abend können Sie etwas am idyllischen Hafen spazieren gehen, wo Sie die Wege sicherlich mit Seelöwen und Pelikanen teilen.
Hinweis: die Ausflüge heute finden in privater Gruppe auf Englisch statt.
Reine Fahrzeit ca. 1,5 Stunden
Übernachtung im Hotel Ayre Galapagos o.ä.
Verpflegung: F / M
Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Boot zu einer unberührten umliegenden Galapagos-Insel (je nach Verfügbarkeit & Wetter), wo Sie einen Schnorchelausflug und eine Landerkundung unternehmen. Hier kommt z.B. die Insel Seymour Norte mit seinen 2 von 5 weltweit vorkommenden Fregattvogelarten (Pracht- und Bindenfregattvögel) in Frage. Diese beeindruckenden Flugkünstler haben hier ihre Kolonie und ihr Segelflug bietet immer wieder eine fotografische Herausforderung. Während des Inselrundgangs halten Sie Ausschau nach Blaufußtölpeln, Kanadareihern, Landleguanen, Pelikanen und Austernfischern. Besonders der American Oystercatcher fällt durch sein typisches Pfeifen auf, während er nach Muscheln und Krabben am Ufer sucht. Alternativ kann Sie der Ausflug auch zur Insel Plaza Sur führen. Hier gibt es einen Opuntienwald (Kakteen) mit vielen gelb-rotbraunen Landleguanen. Ein Rundweg führt Sie ebenfalls durch eine Seelöwenkolonie und an einer Klippe entlang, wo z.B. Gabelschwanzmöwen nisten. Aber auch Fregattvögel und Pelikane lassen sich oft blicken. Ähnlich vielfältig und eindrucksvoll wäre der Ausflug zur Insel Santa Fé, wo es bis zu 10 m hohe Kakteen und Landleguane gibt, welche nur hier vorkommen. Als letzte Ausflugsoption steht die Insel Bartolome im Raum – hier können Sie ein Foto vom berühmten Pinnacle Rock machen, welcher ein Wahrzeichen der Galapagos ist. Den restlichen späten Nachmittag und Abend haben Sie dann für sich in Puerto Ayora.
Hinweis: der Ausflug heute findet in intern. Gruppe auf Englisch mit anderen intern. Gästen statt. Die Schnorchelausrüstung (außer Wetsuit für 10 USD) & Handtuch wird Ihnen gestellt, Snacks & Getränke (keine Softdrinks/Alkohol) sind inkl.
Reine Fahrzeit ca. 1,5 Std. (+ 1 bis 4 Std. Boot)
Übernachtung im Hotel Ayre Galapagos o.ä.
Verpflegung: F / M
Nach dem Frühstück können Sie die Umgebung von Puerto Ayora ganz nach eigenem Belieben erkunden. Besonders lohnt sich ein Besuch der Schildkrötenbucht „Tortuga Bay“ (ca. 2,5 km / 45min zu Fuß entfernt), welche Sie auf einem schönen Weg vorbei an unzähligen Kakteen und durch trockenes Buschland erreichen. An der Bucht angelangt können Sie bei einem kleinen Mangrovenwald eine Meeresechsen-Kolonie erkunden und mit etwas Glück Finken, Pelikane und Flamingos beobachten. Der ruhigere Abschnitt „Playa Mansa“ lädt zum Baden und Schnorcheln ein, und oft begegnen Ihnen dabei Meeresschildkröten. Am Nachmittag werden Sie zum Hafen gebracht und mit einem öffentlichen Schnellboot (ca. 2 Std.) geht es zur Insel Isabela, welche die größte des Inselarchipels ist. Auf der Fahrt haben Sie gute Chancen Wale, Delfine oder Mantas zu sichten. In Puerto Villamil angekommen, werden Sie zu Ihrer Unterkunft gebracht, welche direkt am Strand liegt. Hier sollten Sie sich einen leckeren Sundowner gönnen. Puerto Villamil mit seinen Sandstraßen hat ein besonderes positives „Ende der Welt“- Flair.
Übernachtung im Hotel Casita de la Playa o.ä.
Verpflegung: F
Am Morgen starten Sie ins grüne Hochland von Isabela zum Vulkan Sierra Negra. Während der ca. 1,5 stündigen Wanderung steigen Sie durch unberührte Natur hinauf zum Kraterrand (von ca. 850 m auf 1.000 m) und genießen einen unvergleichbaren Panoramablick in den rund 9×10 km großen Krater – einer der größten Vulkankrater der Erde. Anschließend laufen die Sportlichen unter Ihnen ca. 1 Stunde weiter durch eine zerklüftete Kraterlandschaft zum noch rauchenden Vulkan Chico, wo Sie die jüngere vulkanische Aktivität auf den Lavafeldern hautnah spüren können. Der Ausblick von diesem Nebenkrater mit rauchenden Fumarolen bis hin zum strahlend blauen Ozean ist spektakulär. Mit etwas Glück können Sie heute bei der Wanderung unter anderem Galapagos-Bussarde, Sumpfohreulen, Finken, Fliegenschnäpper usw. beobachten. Unterwegs stärken Sie sich mit einem Lunchpaket. Am Nachmittag kehren Sie zu Ihrer Unterkunft in Puerto Vilamil zurück und lassen den Tag entspannt am Strand ausklingen. Wer noch Energie verspürt kann z.B. mit einem Schnorchelset zur Concha de Perla Lagune laufen, welche sich unweit vom Hafen befindet und dort schauen, ob sich im Wasser Pinguine blicken lassen (nördlichster Punkt der Welt, wo Pinguine leben). Alternativ können Sie sich ein Fahrrad leihen und die Strände/Aussichtspunkte westlich von Puerto Villamil abfahren. Auch können Sie einen Stopp an der „Wall of Tears“ machen – eine 100m lange Mauer aus Lavasteinen, welche ehemalige Häftlinge einer Strafkolonie unter härtesten Bedingungen erbaut haben. Zusätzlich sollten Sie dann der Lagune Pozo Villamil einen Besuch abstatten. Hier bekommen Sie bestimmt Meeresechsen und viele Zugvögel zu Gesicht. Ebenfalls gibt es hier eine weitere Aufzuchtstation für Riesenschildkröten. Dahinter gibt es kleine Lagune, wo fast immer rosa Flamingos zu sehen sind.
Hinweis: der Ausflug heute findet in intern. Gruppe auf Englisch mit anderen intern. Gästen statt.
Reine Fahrzeit ca. 1 Std.
Übernachtung im Hotel Casita de la Playa o.ä.
Verpflegung: F / LB
Ein weiterer faszinierender Ausflug wartet heute auf Sie. Sie gehen zum Hafen und fahren mit dem Boot (hin- und zurück 1,5 – 2 Std.) von Puerto Villamil entlang der Küste zur Felsinsel Roca Unión, welche für ihre Nazca-Tölpel bekannt ist. Im Anschluss erwartet Sie bei den „Los Túneles“ erwartet ein einzigartiges Naturerlebnis: Sie schnorcheln bei glasklarem Wasser durch ein faszinierendes Labyrinth aus Lavatunneln, das von bizarren Felsformationen und natürlichen Brücken durchzogen ist. In dieser geschützten Umgebung begegnen Sie mit etwas Glück Weißspitzenriffhaien, Adlerrochen/Mantas, Meeresschildkröten, Seepferdchen und sogar Galápagos-Pinguinen. Auf dem Boot erhalten Sie zum Mittag ein Lunch-Paket. Am Nachmittag haben Sie nochmal Freizeit – Zeit zum Entspannen oder für eine der optionalen Erkundungen, welche Sie gestern vielleicht nicht geschafft haben.
Hinweis: der Ausflug heute findet in intern. Gruppe auf Englisch mit anderen intern. Gästen statt. Die Schnorchelausrüstung (außer Wetsuit für 10 USD) & Handtuch wird Ihnen gestellt, sowie Snacks & Trinkwasser
Übernachtung im Hotel Casita de la Playa o.ä.
Verpflegung: F / LB
Früh am Morgen, noch vor dem Sonnenaufgang, nehmen Sie ein öffentliches Schnellboot zurück nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz. Halten Sie Ausschaue nach Delfinen und Walen! In Puerto Ayora nehmen Sie in einem Restaurant ein Frühstück zu sich und werden dann zurück zum Flughafen auf die kleines Insel Baltra gebracht. Von hier aus geht Ihr Inlandsflug zurück nach Quito. Am besten ist Ihr intern. Flug so geplant (bzw. durch uns gebucht), dass Sie direkt am Flughafen verbleiben können und in den Flieger zurück in die Heimat starten. Dort landen Sie mit unheimlichen vielen neuen Eindrücken glücklick und zufrieden am Folgetag!
Verpflegung: F
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 580 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 580 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 580 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 580 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 580 €
Es handelt sich um eine reine Rundreise mit ganz leichten kleinen Wanderungen, welcher aber auch ausgelassen werden können. Somit ist diese Reise für jedermann/jederfrau geeignet. Sie sollten lediglich einen durchschnittlich gesunden Organismus haben, da Sie auf dieser Reise teils sehr warme und feuchte Temperaturen im Amazonas-Tiefland und kühle Temperaturen im zentralen Andenhochland erleben. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Diese Reise wird von einem lokalen Partner vor Ort durchgeführt und aus diesem Grund besteht die Gruppe nicht ausschließlich aus Meine Welt Reisen-Gästen.
Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Die Unterbringung erfolgt in sehr guten mit viel Flair ausgestatten Mittelklasse-Hotels.
Die Beförderung im Reiseland erfolgt je nach Gruppengröße durchweg in privaten PKW’s bzw. Kleinbussen.
Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder Sonstiges kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.
Sollten Preiserhöhungen seitens der Behörden vor Ort (z.B. Park-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Preiserhöhung vor.
Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten sind vom Reisenden selbst zu tragen.
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung sowie eine Auslandskrankenversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie bereits versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um Kosten für einen Reiserücktritt oder eventuelle Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.
Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig
Prinzipiell kann man Ecuador das ganze Jahr über bereisen. Aufgrund seiner Lage direkt am Äquator hat das Land ein recht stabiles Klima. In Ecuador wird somit ausschließlich zwischen Trocken- und Regenzeit unterschieden. Diese variieren jedoch ein wenig von Region zu Region. Allgemein ist Ecuador ein recht feuchtes Land und es kommt ganzjährig zu Niederschlägen. Die Trockenzeit im zentralen Hochland, in der weniger Regen fällt, ist von Mai bis September. Jedoch herrschen vor allem im Juli/August teils starke Winde. Diese können das Bergsteigen zu dieser Zeit erschweren. Den Zeitraum von Oktober bis April kann man als regenreichere Zeit bezeichnen, wobei es meist nur kurz und heftig regnet und sich alle Monate außer der März/April zum Bergsteigen weiterhin gut eignen. Der März/April gelten als niederschlagsreichste Monate und hier sollten Bergtouren vermieden werden. Die Monate Juni-November gelten an der Küste Ecuadors und auf den Galapagos-Inseln als trockenere Monate, aber dafür ist die Luft- und Wassertemperatur kühler und es ist bewölkter. Zum Baden (und Schnorcheln/Tauchen, da bessere Sicht) eignen sich daher die Monate von Dezember – Mai besser, da es meist nur kurze heftige Schauer gibt, die Sonne gesamt aber häufiger scheint und es wärmer ist. Der Regenwald ist ganzjährig tropisch-feucht und heißt, wobei Sie in den Monaten Dezember bis Mai mit etwas mehr Niederschlag rechnen müssen. Diese Zeit ist jedoch gar nicht so nachteilig, da Sie im Dschungel viel auf dem Wasser unterwegs sein wollen und höhere Flusspegel da natürlich helfen. Meist regnet es am Nachmittag für einige Zeit heftig.
Die Amtssprache und meistgesprochene Sprache in Ecuador ist Spanisch. Daneben gibt es über 20 Sprachen der indigenen Bevölkerung, welche ca. 25 % der Gesamtpopulation ausmacht. Die wichtigste indigene Sprache ist Quichua (Kichwa). Hier handelt es sich um eine Unterform des Quechua – der Sprache der Inka. In den bekannten Touristenregionen versteht das Personal der Hotels und Restaurants außerdem immer etwas Englisch. Außerhalb dieser touristischen Einrichtungen und in abgelegeneren Region spricht die Bevölkerung häufig kein Wort Englisch. Für diese sprachlichen Barrieren ist Ihnen sehr gerne Ihr Guide behilflich.
Die Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt während unserer Winterzeit -6 Stunden (wenn es in Ecuador 12 Uhr ist, dann in Deutschland bereits 18 Uhr). Während der Sommerzeit in Deutschland erhöht sich der Zeitunterschied auf -7 Stunden. Die Flüge von Deutschland (bzw. Schweiz und Österreich) nach Quito oder Guayaquil in Ecuador erfolgen mit einem Zwischenstopp. Dieser ist häufig in Paris, Amsterdam oder Madrid. Die Gesamtflugzeit beträgt häufig 15-25 Stunden, je nach Verbindung (inkl. Zwischenstopp).
Für die Einreise nach Ecuador mit einem maximalen Aufenthalt von 90 Tagen benötigen Sie kein Visum. Der Reisepass muss zum Tag der Einreise mindestens noch 6 Monate gültig sein. Offiziell ist es außerdem weiterhin Pflicht, einen gültigen Auslandskrankenversicherungsschutz über den gesamten Reisezeitraum bei Einreise vorzuweisen. In der Praxis wird dieser Versicherungsschutz aber nie kontrolliert. Informieren Sie sich vorab beim Auswärtigen Amt über die aktuelle Lage.
Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit.
Seit September 2000 hat Ecuador keine eigene Währung mehr – die alte Währung Sucre wurde vollständig abgeschafft. Das gesetzliche Zahlungsmittel in Ecuador seitdem ist der US-Dollar. Es ist kein Problem, Euro vor Ort in USD zu wechseln. Jedoch ist der Wechselkurs in Ecuador in der Regel schlechter, weshalb es ratsam ist, bereits in Deutschland einen gewissen Betrag zu wechseln. Hier kommt es natürlich auch darauf an, welchen Wechselkurs Sie von Ihrer Hausbank erhalten. Am meisten bietet sich das Abheben von USD vor Ort an den vielen Geldautomaten an. Selbst in kleineren Orten gibt es immer mehr Geldautomaten. EC- bzw. Maestro-Karten helfen hier nur selten weiter. Am besten zum Geld abheben funktionieren Mastercard- oder Visa-Kreditkarten. Mit diesen können Sie heutzutage auch in vielen Hotels, Supermärkten und Restaurants zahlen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kreditkarten für Ecuador/Südamerika freigeschaltet ist. Informieren Sie sich ebenfalls bei Ihrer Bank über die Abhebegebühren.
Hinweis: Da vermehrt gefälschte Geldscheine im Umlauf sind, nehmen Geschäfte und Banken in der Regel keine 50- und 100-US-Dollarscheine an. Generell können vor allem kleinere Läden oft schlecht oder gar nicht wechseln. Daher bieten sich Geldscheine von max. 20 USD sowieso an.
Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 1,15 US-$ (Stand 03/2026)
Allgemein ist das Preisniveau in Ecuador etwas höher als in seinen Nachbarländern wie z.B. Peru und Bolivien. Innerhalb der Städte können Sie sich im Taxi für nur wenige EUR fortbewegen. Obst, Gemüse oder auch Fleisch auf lokalen Märkten ist günstiger als in Deutschland. In Supermärkten mit westlichen Produkten können Sie jedoch mit den gleichen Preisen wie in Deutschland rechnen. Der Preis für ein Essen in einem einfachen Restaurant liegt zwischen 3-8 EUR. In den vielen kleinen typischen Restaurants, „Comedores“ genannt, können Sie feste Mittagsangebote mit Suppe, Hauptgericht und einem Getränk bereits für unter 5 EUR erwerben. So kann man günstig, lecker und unter den Einheimischen essen. Wenn Sie ein gehobeneres und eher touristischeres Restaurant bevorzugen, müssen Sie hier mit Preisen für ein Gericht von 5-15 EUR rechnen.
Die Stromspannung in Ecuador beträgt 110 V. Die Steckdosen sind für Doppel-Flachstecker (Typ A) geeignet (wie in den USA). Ein Adapter sollte bereits in Deutschland besorgt werden oder kann sehr günstig vor Ort gekauft werden. Das Leitungswasser in Peru ist nicht zum Trinken geeignet. Falls Sie einen empfindlichen Magen haben, verzichten Sie auf Eiswürfel in den Getränken und trinken Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke (z.B. eventuell Säfte auf Märkten). Bei höherer Empfindlichkeit verwenden Sie auch zum Zähneputzen ausschließlich Wasser aus abgepackten Flaschen.
Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten für Ecuador. Der Empfang in den meisten Regionen des Landes ist ziemlich gut. Inzwischen gibt es in fast allen Hotels und Restaurants stabiles, kostenfreies W-LAN. So haben Sie so gut wie immer spätestens am Abend in Ihrer Unterkunft die Möglichkeit das Internet zu nutzen. Wenn Sie es als notwendig erachten, können Sie sich vor Ort auch recht günstig als Ausländer eine Prepaid-Simkarte (prepago) von einem der lokalen Netzanbieter wie z.B. Claro und Movistar erwerben. Alternativ gibt es heutzutage auch die Möglichkeit bereits zu Hause online eine eSim-Karte zu erwerben. Diese ist wohl etwas teurer, aber Sie ersparen es sich vor Ort in ein Ladengeschäft gehen zu müssen und die Simkarte physisch zu wechseln. Die eSim können Sie einfach anschalten, sobald Sie in Ecuador landen.
Allgemein gilt Ecuador als ein recht sicheres Reiseland und als eines der sichersten in Südamerika. Die Sicherheitslage kann jedoch von Region zu Region schwanken. Auf einer organisierten Reise mit Meine Welt Reisen, bei welcher Sie von einem Reiseleiter begleitet werden, sowie auf unseren Gruppenreisen lernen Sie das Land auf sichere Art und Weise kennen. In vielen Regionen des Landes sind die einheimischen Menschen an Touristen gewöhnt. Sie sollten sich stets bewusst sein, dass Ecuador trotz seiner Beliebtheit als Reiseziel in Südamerika immer noch ein Dritte Welt Land ist. Für die meisten Einheimischen gelten Sie als Touristen als ziemlich reich. Den meisten Gefahren können Sie jedoch durch einen gesunden Menschenverstand aus dem Weg gehen. Unauffälliger Trickdiebstahl kommt vor allem in den großen Städten durchaus vor und daher sollten Sie immer ein Auge auf Ihre Wertgegenstände haben. Diese sollten Sie nie offen liegen lassen. Tragen Sie ebenfalls keine Wertgegenstände offen zur Schau. Abends (wenn Sie alleine und nicht in der Gruppe unterwegs sind) sollten Sie in den großen Städten lieber ein Taxi (registriert und nicht von der Straße) nach Hause nehmen. Laufen Sie also nachts nichts durch unsichere und wenig beleuchtete Viertel. Übergriffe auf Touristen sind selten. Ihre wichtigen Dokumente sollten Sie immer direkt am Körper tragen oder im Hotel deponieren. Um für den Notfall vorgesorgt zu haben, sollten Sie alle Ihre wichtigen Dokumente (Impfpass, Reisepass, Flugtickets) vorab der Reise einscannen oder abfotografieren und per Email an sich selbst senden. Damit haben Sie auf die Dokumente stets Zugriff und mögliche Ersatzdokumente können einfach neu beantragt werden.
Bei den meisten Reisen durch Ecuador landen Sie zu Beginn in Quito – die höchste Hauptstadt der Welt liegt bereits auf einer Höhe von ca. 2.800 Metern. Dadurch kann es am ersten Tag zu „Anpassungsschwierigkeiten“ kommen – Kopfschmerzen, leichte Übelkeit, Schwindel und Schlaflosigkeit sind bekannte Symptome. Lassen Sie es aus diesem Grund am ersten Tag ruhig angehen, trinken Sie viel Wasser und verzichten Sie auf Alkohol. Durch die Höhenlage und die Nähe zum Äquator ist die UV-Belastung ist in Ecuador besonders hoch. Sorgen Sie stets für ausreichend Sonnenschutz. Ecuador verfügt über ein gut strukturiertes Gesundheitssystem – die medizinische Versorgung entspricht in den Großstädten weitgehend dem europäischen Standard. Selbst in ländlichen Regionen ist eine Grundversorgung gewährleistet und ein schneller Transport in die großen Städte ist sichergestellt. Generell gibt es in Ecuador keine Impfung, welche für Sie Einreise verpflichtend wäre. Stellen Sie dennoch sicher, dass Ihr Impfschutz bei den uns geltenden Standartimpfungen Polio, Tetanus und Diphterie auf aktuellem Stand ist. Ebenfalls kann eine Impfung gegen Typhus, Hepatitis A und Gelbfieber ratsam sein. Letzteres macht vor allem bei einem längeren Aufenthalt in der Amazonas-Region sehr viel Sinn. In Ecuador besteht weiterhin ein recht geringes Malaria-Risiko (in Höhen über 2.500 m im Andenhochland oder auf den Galapagos-Inseln keinerlei Risiko). Falls Ihre Reise einen Besuch der Amazonas-Region beinhaltet, wägen Sie mit dem Facharzt für Reisemedizin ab, ob eine Prophylaxe notwendig ist oder ein Medikament als Standby-Mittel genügt. Wie immer sollten Sie sich mit langer heller Kleidung, Moskitonetzen und dem Auftragen von Insektenschutzmittel vor Moskitostichen schützen. Das hilft auch gegen das Dengue-Fieber (mittlerweile Impfung verfügbar) und gegen das Zika-Virus (kommt vor allem in Kolumbien und Brasilien in Südamerika vor, bisher keine Impfung vorhanden). Generell können wir Ihnen wie bei jeder Fernreise nur empfehlen, sich spätestens 6 Wochen vor der Abreise einen Termin bei einem Reisemediziner zu vereinbaren und mit diesem mögliche Impfungen zu besprechen. In Ihre Reiseapotheke gehören Mittelchen gegen Insektenstiche, Fieber, Durchfall, Schmerzen aller Art und gegen die Höhenkrankheit. Auf den Trekkings empfehlen wir Ihnen Wasserentkeimungstabletten wie z.B. Micropur mitzunehmen (auch wenn das Wasser vor Ort immer abgekocht wird).
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
bis 46. Tag vor Reisebeginn 20%
45. bis 31. Tag vor Reisebeginn 30%
30. bis 15. Tag vor Reisebeginn 70%
14. bis 0. Tag vor Reisebeginn 90%