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Gletscherkurs und Wildspitze / Angebot „Benny & Friends“

Training und Bergbesteigung im Potztal

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Highlights der Reise

  • Grundkenntnisse fürs Hochgebirge
  • Komplette Leihausrüstung
  • Besteigung Wildspitze als zweithöchster Berg Österreichs
  • Komfortable Hütten

Für Touren in vergletscherten Gebieten im Hochgebirge braucht es bestimmte Grundkenntnisse in der Technik. Bei dem 4-tägigen Hochtourenkurs wird Ihnen dieses gelehrt. Als Ausbildungsstützpunkt dient das Taschachhaus. Hier erwarten Sie eine angenehme Atmosphäre, geräumige Seminarräume, eine Indoor Kletterwand und komfortable Hütteneinrichtungen. Die erlernte Steigeisentechnik, das Gehen am Seil und die Spaltenbergung können Sie dann am nahe gelegenen Pitztaler Gletscher anwenden und in der Praxis weiter lernen. Nach dem Kurs werden Sie in der Lage sein, eine eigene Tour auf einem 3000er zu planen. Die komplette Ausrüstung wird vor Ort verliehen. 

Nach dem Hochtourenkurs geht es dann individuell auf die höchste Spitze Tirols. Die Ötztaler Wildspitze ist gleichzeitig auch der zweithöchste Berg Österreichs! Auf der Besteigung durch wechselndes Gelände können Sie alles erlernte optimal anwenden. Begleitet werden Sie von einem ausgebildeten Bergführer. Von Vent aus geht es über die Südseite zum Gipfel. Als Übernachtungshütte dient die Breslauer Hütte. Über den Gletscher und mit leichten Klettereien erreichen Sie den Gipfel. Wenn die Wtterverhältnisse stimmen, können Sie noch eine Überschreitung zum Nordgipfel machen und über den Rofenkarferner hinab zum Lift am Stablein steigen. 

Reiseverlauf

Tag 1: Anreise

Individuelle Anreise

Übernachtung im Hotel Gundolf in St. Leonhard im Pitztal

https://www.gundolf.com/

Tag 2: Ankunft und Aufstieg zum TaschachhausA

Aufstieg zum Taschachhaus

Um 10 Uhr treffen Sie sich mit Ihrem Bergführer am Hotel Gundolf in Tieflehn im Pitztal. Hier werden Sie mit der nötigen Asrüstung ausgestattet, bevor es zum Ausgangspunkt der Pitztaler Gletscherbahn geht. Auch der Gletscherkurs startet mit einer Wanderung. Sie wandern ca. 3 Stunden durch das Taschachtal zur Hütte hinauf. Schon hier  wird Ihnen Trittsicherheit vermittelt und ihr Bergführer zeigt Ihnen das kraftsparende Gehen am Berg. Sie lernen die beste Route auch in unbekanntem und weglosem Gelände zu deuten und zu finden. Auch auf mögliche Gefahren durch Steinschlag oder Wetterumschwunge geht der Bergführer ein. Zudem vermittelt er Ihnen das 1x1 der Hilfestellung und gegenseitiger Rücksichtnahme in den Bergen. Nachdem Sie die Hütte erreicht haben und Ihre Lager bezogen haben, beginnt am Abend die Theorieausbildung. Bei einer Runde Getränke lernen Sie die Gruppe näher kennen.

Gehzeit ca. 3 Std., Aufstieg 750 m, Abstieg 0 m

Ihre Unterkunft

Verpflegung:
Abendessen
Gaststuben und Terrasse Das Taschachhaus verfügt über vier Gaststuben mit ca. 160 Sitzplätzen – damit ist es in der glücklichen Situation, dass alle Nächtigungsgäste einen Sitzplatz haben. Im Freien können Sie auf der Terrasse sitzend den Ausblick auf den Taschachferner und die Berge der Ötztaler Alpen genießen. Zimmer/Lager Im Taschachhaus stehen insgesamt 38 Zimmerlager und 114 Matratzenlager zur Verfügung. Die Hütte bietet großen Komfort: Zwei- und Vierbettzimmer, die zum Teil mit Waschbecken ausgestattet sind, kleine Lagereinheiten (mit drei bis maximal zwölf Plätzen) und Etagenduschen. Sowohl in den Zimmerlagern als auch in den Matratzenlagern sind aus hygienischen, ökologischen und ökonomischen Gründen ausnahmslos (auch bei mehreren Nächten) Hüttenschlafsäcke zu verwenden. Schuh-/Trockenraum: Es gibt einen Schuhraum und zwei Trockenräume, die nachts mit Fußbodenheizung beheizt werden. Duschen: Im Taschachhaus gibt es Etagenduschen, die mit Ein-Euro-Münzen zu betätigen sind. Die Duschautomaten sind am neuesten Stand der Technik: die Dusche kann unterbrochen werden, wobei ebenso die Zeit stoppt. Kletterhalle: Auch bei schlechtem Wetter die Gäste in der Indoor-Kletterhalle klettern. Genauso kann natürlich in der Halle die Gletscherspaltenbergung bestens “trocken” geübt werden. Die 7,5 Meter hohe Kletterwand von der Firma artRock muss manchen Vergleich im Tal nicht scheuen: auf 112m² Kletterfläche – vom senkrechten bis zum stark überhängenden Wandteil – finden sich 16 Routen vom 4’ten bis zum 7’ten Schwierigkeitsgrad. Im unteren Bereich ist ein Boulder-Rundkurs geschraubt. Der gesamte Hallenboden ist mit einer Prallmatte ausgelegt – die Halle entspricht den neusten Sicherheitsstandards. Kletterpatschen und Gurt können ausgeliehen werden. Es darf nur unter Anleitung von Fachübungsleitern und Bergführern geklettert werden bzw. nur von Personen auf eigene Verantwortung, die die entsprechenden Sicherungstechniken beherrschen. Winterhaus: Das Winter-Taschachhaus ist von Anfang Oktober bis Mitte Juni geöffnet und für jedermann und –frau frei zugänglich (ohne Schlüssel). Das Winterhaus ist mit einem Ofen zum Kochen und Heizen ausgestattet. Feuerholz befindet sich vor dem Haus. Ein Beil ist nicht (!) vorhanden – die Mitnahme von Anfeuerhilfen ist ratsam. Die Küche ist mit Kochutensilien ausgestattet, ebenso sind Putzutensilien vorhanden. Die 27 Schlafplätze sind jeweils mit Decken ausgestattet. Im Winterhaus ist eine Trockentoilette und Licht, das mit Solarenergie gespeist wird. Die Photovoltaik-Anlage kann von November bis Februar mangels Sonneneinstrahlung bzw. wenn die Solarpaneele mit Schnee bedeckt ist nur unzureichend Energie in den Batteriesatz laden – auch deshalb ist die Mitnahme einer Taschenlampe sinnvoll. Für die technischen Anlagen sind detaillierte Benutzungshinweise im Winterhaus angebracht – bitte befolgen Sie diese, um keine Schäden zu verursachen. Ebenso ersuchen wir Sie, das Winterhaus sauber zu hinterlassen und Ihren Müll ausnahmslos wieder mit ins Tal zu nehmen. In der Umgebung der Hütte gibt es mehrere Verankerungsmöglichkeiten bzw. Abseilmöglichkeiten, um (Spalten-)Bergungstechniken zu lernen und üben. Ebenso sind freihängende Seilaufhängungen im Freien möglich. Am Vorderen Köpfle sind Kletterrouten im 4 und 5 Schwierigkeitsgrad eingebohrt. Geschichte des Taschachhaus Die ursprüngliche Hütte Taschachhaus wurde 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins errichtet. 1898/99 wurde das neue Taschachhaus von der DAV Sektion Frankfurt gebaut. In den Jahren 1969 und 1979/80 wurde das Taschachhaus erweitert und modernisiert. Das jetzige Winterhaus wurde 1999 errichtet. Von 2005 bis 2008 wurde das Haupthaus erneuert und erweitert. Mit 01.01.2010 hat die Sektion München das Taschachhaus von der Sektion Frankfurt erworben. Umbau/Architektur: „Das Taschachhaus der DAV Sektion Frankfurt ist im Kern ein Natursteinbau aus den Jahren 1878 und 1900. (…) Das abgewirtschaftete Hauptgebäude ist in den Jahren 2005-2007 als Phönix aus der Asche erneuert worden. Es hat jetzt die Voraussetzung für die Ansprüche einer zentralen Ausbildungsstelle im Deutschen Alpenverein. (…) Das Volumen des Hauses wurde verdoppelt. Der Seminartrakt erweitert sich nach Westen und der südliche Teil wurde nach Osten hin erweitert und aufgestockt. Die Dachform wurde beibehalten, jedoch die Firste abgewahnt um sowohl eine sturmsichere Form zu erreichen als auch um die Silhouette des Gebäudes in die Topografie einzufügen. (…) Die Ausstattung des Hauses hält sich strikt an die Vorgaben des DAV wie die Verwendung von natürlichen nachhaltigen Materialien. Die Detailausführung und Einrichtungen sind von qualitativ hoher, dauerhaftiger, jedoch einfacher Machart. Die farbliche Behandlung an und im Haus sind aufeinander abgestimmt und korrespondieren von der äußeren Wandfarbe bis hin zu den Vorhängen und der Eigenständigkeit der verwendeten Materialien. Alle Gebäudeteile sind bautechnisch bis in die Fundamente saniert und gemäß den Wärmeschutzvorgaben bis in den Dachspitz isoliert worden. (…) Es sollte Kunst und Natur in Einklang gebracht werden und vielleicht werden so aus Naturnutzern Naturschützer.“  

Tag 3: Grundlagen im BergsteigenF / LB / A

Seilschaft anlegen

Heute erleben Sie den Gletscher buchstäblich hautnah und ihr Equipment kommt voll zum Einsatz. Ihnen werden die Inhalte "Gletscherkunde", "Halten von Stürzen", "Vertikalzacktechnik", "Fixpunkte in Firn und Eis" , "Spaltenbergung mit loser Rolle" und " Gehen in der Seilschaft".  Auch das Gewinnen des Vertrauen in das Seil ist ein grosses Thema. Am Abend folgt wieder etwas Theorie zu den Themen Alpine Gefharen und Tourenplanung mit Karte und GPS.

Gehzeit ca 2 h. Aufstieg 400 m, Abstieg 400 m

 

 

 

 

Ihre Unterkunft

Verpflegung:
Frühstück / Lunchbox / Abendessen
Gaststuben und Terrasse Das Taschachhaus verfügt über vier Gaststuben mit ca. 160 Sitzplätzen – damit ist es in der glücklichen Situation, dass alle Nächtigungsgäste einen Sitzplatz haben. Im Freien können Sie auf der Terrasse sitzend den Ausblick auf den Taschachferner und die Berge der Ötztaler Alpen genießen. Zimmer/Lager Im Taschachhaus stehen insgesamt 38 Zimmerlager und 114 Matratzenlager zur Verfügung. Die Hütte bietet großen Komfort: Zwei- und Vierbettzimmer, die zum Teil mit Waschbecken ausgestattet sind, kleine Lagereinheiten (mit drei bis maximal zwölf Plätzen) und Etagenduschen. Sowohl in den Zimmerlagern als auch in den Matratzenlagern sind aus hygienischen, ökologischen und ökonomischen Gründen ausnahmslos (auch bei mehreren Nächten) Hüttenschlafsäcke zu verwenden. Schuh-/Trockenraum: Es gibt einen Schuhraum und zwei Trockenräume, die nachts mit Fußbodenheizung beheizt werden. Duschen: Im Taschachhaus gibt es Etagenduschen, die mit Ein-Euro-Münzen zu betätigen sind. Die Duschautomaten sind am neuesten Stand der Technik: die Dusche kann unterbrochen werden, wobei ebenso die Zeit stoppt. Kletterhalle: Auch bei schlechtem Wetter die Gäste in der Indoor-Kletterhalle klettern. Genauso kann natürlich in der Halle die Gletscherspaltenbergung bestens “trocken” geübt werden. Die 7,5 Meter hohe Kletterwand von der Firma artRock muss manchen Vergleich im Tal nicht scheuen: auf 112m² Kletterfläche – vom senkrechten bis zum stark überhängenden Wandteil – finden sich 16 Routen vom 4’ten bis zum 7’ten Schwierigkeitsgrad. Im unteren Bereich ist ein Boulder-Rundkurs geschraubt. Der gesamte Hallenboden ist mit einer Prallmatte ausgelegt – die Halle entspricht den neusten Sicherheitsstandards. Kletterpatschen und Gurt können ausgeliehen werden. Es darf nur unter Anleitung von Fachübungsleitern und Bergführern geklettert werden bzw. nur von Personen auf eigene Verantwortung, die die entsprechenden Sicherungstechniken beherrschen. Winterhaus: Das Winter-Taschachhaus ist von Anfang Oktober bis Mitte Juni geöffnet und für jedermann und –frau frei zugänglich (ohne Schlüssel). Das Winterhaus ist mit einem Ofen zum Kochen und Heizen ausgestattet. Feuerholz befindet sich vor dem Haus. Ein Beil ist nicht (!) vorhanden – die Mitnahme von Anfeuerhilfen ist ratsam. Die Küche ist mit Kochutensilien ausgestattet, ebenso sind Putzutensilien vorhanden. Die 27 Schlafplätze sind jeweils mit Decken ausgestattet. Im Winterhaus ist eine Trockentoilette und Licht, das mit Solarenergie gespeist wird. Die Photovoltaik-Anlage kann von November bis Februar mangels Sonneneinstrahlung bzw. wenn die Solarpaneele mit Schnee bedeckt ist nur unzureichend Energie in den Batteriesatz laden – auch deshalb ist die Mitnahme einer Taschenlampe sinnvoll. Für die technischen Anlagen sind detaillierte Benutzungshinweise im Winterhaus angebracht – bitte befolgen Sie diese, um keine Schäden zu verursachen. Ebenso ersuchen wir Sie, das Winterhaus sauber zu hinterlassen und Ihren Müll ausnahmslos wieder mit ins Tal zu nehmen. In der Umgebung der Hütte gibt es mehrere Verankerungsmöglichkeiten bzw. Abseilmöglichkeiten, um (Spalten-)Bergungstechniken zu lernen und üben. Ebenso sind freihängende Seilaufhängungen im Freien möglich. Am Vorderen Köpfle sind Kletterrouten im 4 und 5 Schwierigkeitsgrad eingebohrt. Geschichte des Taschachhaus Die ursprüngliche Hütte Taschachhaus wurde 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins errichtet. 1898/99 wurde das neue Taschachhaus von der DAV Sektion Frankfurt gebaut. In den Jahren 1969 und 1979/80 wurde das Taschachhaus erweitert und modernisiert. Das jetzige Winterhaus wurde 1999 errichtet. Von 2005 bis 2008 wurde das Haupthaus erneuert und erweitert. Mit 01.01.2010 hat die Sektion München das Taschachhaus von der Sektion Frankfurt erworben. Umbau/Architektur: „Das Taschachhaus der DAV Sektion Frankfurt ist im Kern ein Natursteinbau aus den Jahren 1878 und 1900. (…) Das abgewirtschaftete Hauptgebäude ist in den Jahren 2005-2007 als Phönix aus der Asche erneuert worden. Es hat jetzt die Voraussetzung für die Ansprüche einer zentralen Ausbildungsstelle im Deutschen Alpenverein. (…) Das Volumen des Hauses wurde verdoppelt. Der Seminartrakt erweitert sich nach Westen und der südliche Teil wurde nach Osten hin erweitert und aufgestockt. Die Dachform wurde beibehalten, jedoch die Firste abgewahnt um sowohl eine sturmsichere Form zu erreichen als auch um die Silhouette des Gebäudes in die Topografie einzufügen. (…) Die Ausstattung des Hauses hält sich strikt an die Vorgaben des DAV wie die Verwendung von natürlichen nachhaltigen Materialien. Die Detailausführung und Einrichtungen sind von qualitativ hoher, dauerhaftiger, jedoch einfacher Machart. Die farbliche Behandlung an und im Haus sind aufeinander abgestimmt und korrespondieren von der äußeren Wandfarbe bis hin zu den Vorhängen und der Eigenständigkeit der verwendeten Materialien. Alle Gebäudeteile sind bautechnisch bis in die Fundamente saniert und gemäß den Wärmeschutzvorgaben bis in den Dachspitz isoliert worden. (…) Es sollte Kunst und Natur in Einklang gebracht werden und vielleicht werden so aus Naturnutzern Naturschützer.“  

Tag 4: Anwenden von TechnikenF / LB / A

Übung Lose Rolle.jpg

Mit dem neuen Wissen geht es heute an den seilgesicherten Kletterfels und auf den Gletscher. Wo genau Ihre Trainingstour entlang führt, haben Sie am Vorabend gemeinsam unter Berücksichtigung der Verhältnisse vor Ort erarbeitet. Abhängig von Wetterverhältnissen und Bedingungen geht es heute und morgen mit kompletter Ausrüstung auf einen der umliegenden 3000ern oder Sie vertiefen die sichere Handhabung der Steigeisen und der Spaltenbergung mit klassischer und moderner Technik, als per Brusigschlinge und mit T-BLOCK.

Gehzeit pro Tag ca. 6 h , Aufstieg 1000 m, Abstieg 1000 m inkl. Kletterei.

Am Ende des Kurses haben Sie die das Grundwissen sich ohne Bergführer in der Gruppe auf ausgewiesenen Hochtouren mit Gletscher zu bewegen. Ausserdem ist dieser Kurs eine essentielle Grundlage für Touren am Elbrus oder Gipfel in Nepal oder Südamerika. Der sichere Umgang mit der Technik am Berg verschafft Ihnen dann die Möglichkeiten, sich auf die Bewältigung der Herausforderung an sich zu konzentrieren. 

 

Ihre Unterkunft

Verpflegung:
Frühstück / Lunchbox / Abendessen
Gaststuben und Terrasse Das Taschachhaus verfügt über vier Gaststuben mit ca. 160 Sitzplätzen – damit ist es in der glücklichen Situation, dass alle Nächtigungsgäste einen Sitzplatz haben. Im Freien können Sie auf der Terrasse sitzend den Ausblick auf den Taschachferner und die Berge der Ötztaler Alpen genießen. Zimmer/Lager Im Taschachhaus stehen insgesamt 38 Zimmerlager und 114 Matratzenlager zur Verfügung. Die Hütte bietet großen Komfort: Zwei- und Vierbettzimmer, die zum Teil mit Waschbecken ausgestattet sind, kleine Lagereinheiten (mit drei bis maximal zwölf Plätzen) und Etagenduschen. Sowohl in den Zimmerlagern als auch in den Matratzenlagern sind aus hygienischen, ökologischen und ökonomischen Gründen ausnahmslos (auch bei mehreren Nächten) Hüttenschlafsäcke zu verwenden. Schuh-/Trockenraum: Es gibt einen Schuhraum und zwei Trockenräume, die nachts mit Fußbodenheizung beheizt werden. Duschen: Im Taschachhaus gibt es Etagenduschen, die mit Ein-Euro-Münzen zu betätigen sind. Die Duschautomaten sind am neuesten Stand der Technik: die Dusche kann unterbrochen werden, wobei ebenso die Zeit stoppt. Kletterhalle: Auch bei schlechtem Wetter die Gäste in der Indoor-Kletterhalle klettern. Genauso kann natürlich in der Halle die Gletscherspaltenbergung bestens “trocken” geübt werden. Die 7,5 Meter hohe Kletterwand von der Firma artRock muss manchen Vergleich im Tal nicht scheuen: auf 112m² Kletterfläche – vom senkrechten bis zum stark überhängenden Wandteil – finden sich 16 Routen vom 4’ten bis zum 7’ten Schwierigkeitsgrad. Im unteren Bereich ist ein Boulder-Rundkurs geschraubt. Der gesamte Hallenboden ist mit einer Prallmatte ausgelegt – die Halle entspricht den neusten Sicherheitsstandards. Kletterpatschen und Gurt können ausgeliehen werden. Es darf nur unter Anleitung von Fachübungsleitern und Bergführern geklettert werden bzw. nur von Personen auf eigene Verantwortung, die die entsprechenden Sicherungstechniken beherrschen. Winterhaus: Das Winter-Taschachhaus ist von Anfang Oktober bis Mitte Juni geöffnet und für jedermann und –frau frei zugänglich (ohne Schlüssel). Das Winterhaus ist mit einem Ofen zum Kochen und Heizen ausgestattet. Feuerholz befindet sich vor dem Haus. Ein Beil ist nicht (!) vorhanden – die Mitnahme von Anfeuerhilfen ist ratsam. Die Küche ist mit Kochutensilien ausgestattet, ebenso sind Putzutensilien vorhanden. Die 27 Schlafplätze sind jeweils mit Decken ausgestattet. Im Winterhaus ist eine Trockentoilette und Licht, das mit Solarenergie gespeist wird. Die Photovoltaik-Anlage kann von November bis Februar mangels Sonneneinstrahlung bzw. wenn die Solarpaneele mit Schnee bedeckt ist nur unzureichend Energie in den Batteriesatz laden – auch deshalb ist die Mitnahme einer Taschenlampe sinnvoll. Für die technischen Anlagen sind detaillierte Benutzungshinweise im Winterhaus angebracht – bitte befolgen Sie diese, um keine Schäden zu verursachen. Ebenso ersuchen wir Sie, das Winterhaus sauber zu hinterlassen und Ihren Müll ausnahmslos wieder mit ins Tal zu nehmen. In der Umgebung der Hütte gibt es mehrere Verankerungsmöglichkeiten bzw. Abseilmöglichkeiten, um (Spalten-)Bergungstechniken zu lernen und üben. Ebenso sind freihängende Seilaufhängungen im Freien möglich. Am Vorderen Köpfle sind Kletterrouten im 4 und 5 Schwierigkeitsgrad eingebohrt. Geschichte des Taschachhaus Die ursprüngliche Hütte Taschachhaus wurde 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins errichtet. 1898/99 wurde das neue Taschachhaus von der DAV Sektion Frankfurt gebaut. In den Jahren 1969 und 1979/80 wurde das Taschachhaus erweitert und modernisiert. Das jetzige Winterhaus wurde 1999 errichtet. Von 2005 bis 2008 wurde das Haupthaus erneuert und erweitert. Mit 01.01.2010 hat die Sektion München das Taschachhaus von der Sektion Frankfurt erworben. Umbau/Architektur: „Das Taschachhaus der DAV Sektion Frankfurt ist im Kern ein Natursteinbau aus den Jahren 1878 und 1900. (…) Das abgewirtschaftete Hauptgebäude ist in den Jahren 2005-2007 als Phönix aus der Asche erneuert worden. Es hat jetzt die Voraussetzung für die Ansprüche einer zentralen Ausbildungsstelle im Deutschen Alpenverein. (…) Das Volumen des Hauses wurde verdoppelt. Der Seminartrakt erweitert sich nach Westen und der südliche Teil wurde nach Osten hin erweitert und aufgestockt. Die Dachform wurde beibehalten, jedoch die Firste abgewahnt um sowohl eine sturmsichere Form zu erreichen als auch um die Silhouette des Gebäudes in die Topografie einzufügen. (…) Die Ausstattung des Hauses hält sich strikt an die Vorgaben des DAV wie die Verwendung von natürlichen nachhaltigen Materialien. Die Detailausführung und Einrichtungen sind von qualitativ hoher, dauerhaftiger, jedoch einfacher Machart. Die farbliche Behandlung an und im Haus sind aufeinander abgestimmt und korrespondieren von der äußeren Wandfarbe bis hin zu den Vorhängen und der Eigenständigkeit der verwendeten Materialien. Alle Gebäudeteile sind bautechnisch bis in die Fundamente saniert und gemäß den Wärmeschutzvorgaben bis in den Dachspitz isoliert worden. (…) Es sollte Kunst und Natur in Einklang gebracht werden und vielleicht werden so aus Naturnutzern Naturschützer.“  

Tag 5: Übung für den Notfall und Abstieg F

Spaltenbergung I

Zum Abschluss Ihres Gletscherkurses üben Sie nochmals selbständig das Spaltenbergen in sicherem Gebiet oder der Bergführer geht noch einmal auf gewünschte Inhalte ein. Gegen Mittag verlassen Sie das Taschachhaus. Es können Mountainbikes zur Talabfahrt auf eigene Kosten georder werden. Ihr Gepäck fährt mit der Gondel ab. Viel Spaß!

Im Tal angekommen, fahren Sie selbständig ins Nachbartal nach Vent. Hier checken Sie in Ihr Hotel ein undgenießen den Abend am Fuße der Wildspitze. 

Überachtung: Hotel Alt Vent

http://www.hotel-vent.at/altvent/index-altvent.html

Tag 6: Aufstieg zur Breslauer HütteF

Ötztaler-Wildspitze-Aufstieg

Nach einem gemütlichen Morgen und etwas Erholung vom Gletscherkurs, machen Sie sich auf den Weg zur Talstation des Stablein Sesselliftes in Vent. Hier treffen Sie sich gegn 15 Uhr mit Ihrem Bergführer. Nach der Ausgabe der nötigen Ausrüstung, nutzen Sie für die ersten Meter den Lift hinauf zum Stablein auf 2.365 Metern. Von hier aus wandern Sie über leichte Wege in ca. 1,5 Stunden zur Breslauer Hütte. Diese befindet sich auf 2.844 Metern. Hier angekommen, genießen Sie einfach die Aussicht auf die umliegende Bergwelt und tanken Kräfte für den anstehenden Tag. 

Gehzeit ca. 1,5 Std., Aufstieg 500 m, Abstieg 0 m

 

Unterkunft: Breslauer Hütte

Tag 7: Gipfelsturm auf die Wildspitze

Ötztaler-Wildspitze-Südgipfel

Der Tag beginnt früh. Um 05 Uhr wird das Frühstück serviert. Dann startet die Tour. Bis zum Mitterkar geht es zunächst meist flach. Am Mitterkarferner angekommen, legen Sie Gurt und Steigeisen an. Der nächste Wegpunkt ist das Mitterkarjoch. Hier geht es bereits steil über den Gletscher. Sicheres Gehen auf Steigeisen ist ein Muss. Die letzten Meter bis zum Joch überwinden Sie über einen leichten Klettersteig. Dann geht es zum Taschachferner und über eine kurze Steilstufe weiter zum Beginn des Südgrates. Dieser ist leicht zu bewältigen. Nur zum Schluss müssen sie kuze Kletterstellen überwinden, bis Sie am höchsten Punkt angekommen sind. Der Südgipfel belohnt Sie mit einem Gipfelkreuz und einer unbeschreiblichen Aussicht! Genießen den Moment, bevor Sie sich langsam an den Abstieg wagen. Dieser erfolgt über den Anstiegsweg. Wenn es die Wetterverhältnisse sowie die Kondition aller Teilnehmenden zulassen, können Sie auch noch zum Nordgipfel überschreiten. Von hier aus ergfolgt ein steiler Abstieg über die Nordschulter und der Runde über den Rofenkarferner zurück zur Hütte. Noch am gleichen Tag wandern Sie nach einer Stärkung auf der Hütte noch ca. 1 Stunde hinab zum Stablein. Von hier aus nehmen Sie den Lift hinab nach Vent. Im bereits bekannten Hotel Alt Vent erwartet Sie eine wohlverdiente Dusche. Genießen Sie den Abend mit Blick zurück auf den Gipfel des Tages. 

Gehzeit ca. 8-9 Std., Aufstieg 1000 m, Abstieg 1500 m

Überachtung: Hotel Alt Vent

http://www.hotel-vent.at/altvent/index-altvent.html

Tag 8: AbreiseF

Individuelle Rückreise

Bilder zur Reise

Weitere Informationen zum Hochtourenkurs

Inklusive Leistungen

  • Komplette Durchführung von Meine Welt Reisen
  • 4 Tage Bergführer während des Hochtourenkurses
  • 3 x ÜN/HP im Taschachhaus
  • Marschtee und Lunchpaket während des Hochtourenkurses
  • Gepäcktransport zum Taschachhaus und zurück
  • Komplette Leihausrüstung Gletscher während des Hochtourenkurses
  • 2 Tage Bergführer bei der Besteigung der Wildspitze
  • Komplette Leihausrüstung Gletscher bei Bedarf für die Besteigung der Wildspitze
  • 1x Übernachtung **** Hotel Gundolf im Pitztal im Doppelzimmer inkl. Frühstück und Ortstaxe
  • 2x Übernachtung Hotel Alt Vent an der Wildspitze im Doppelzimmer inkl. Frühstück
  • DAS ANGEBOT IST MIT BERGFÜHRERN AUF GRUNDLAGE VON 4 TEILNEHMERN KALKULIERT.

Exklusive Leistungen

  • Anreise
  • persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherung (gerne über Meine Welt Reisen buchbar)
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Parkgebühren
  • Trinkgelder
  • Ca. 15,- € Liftkosten
  • Ca. 50,- € ÜN/HP in der Breslauer Hütte
  • Ortstaxe in Vent (3,50 Euro pro Person / Tag)

Enthaltene Unterkünfte

Taschachhaus
Ihr Aufenthalt:
3 Nächte

Gaststuben und Terrasse

Das Taschachhaus verfügt über vier Gaststuben mit ca. 160 Sitzplätzen – damit ist es in der glücklichen Situation, dass alle Nächtigungsgäste einen Sitzplatz haben.

Im Freien können Sie auf der Terrasse sitzend den Ausblick auf den Taschachferner und die Berge der Ötztaler Alpen genießen.

Zimmer/Lager

Im Taschachhaus stehen insgesamt 38 Zimmerlager und 114 Matratzenlager zur Verfügung.

Die Hütte bietet großen Komfort: Zwei- und Vierbettzimmer, die zum Teil mit Waschbecken ausgestattet sind, kleine Lagereinheiten (mit drei bis maximal zwölf Plätzen) und Etagenduschen. Sowohl in den Zimmerlagern als auch in den Matratzenlagern sind aus hygienischen, ökologischen und ökonomischen Gründen ausnahmslos (auch bei mehreren Nächten) Hüttenschlafsäcke ...

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Weitere Informationen

Ausrüstungsempfehlung
Bekleidung
Bergstiefel, Wandersocken + Ersatz, Softshellhose, Wind- und Wasserabweisende Überhose empfohlen (z.B. Gore-Tex), Wärmeschicht: z.B. Fleece, Softshell, Primaloft, leichte Daune, Wind- und Wasserabweisende Überjacke (z.B. Gore-Tex), Unterwäsche + Ersatz, Warme Mütze, Sonnenhut / Sonnenkappe, warme und wasserabweisende Fingerhandschuhe, Sonnenbrille

Persönliche Ausrüstung
Hüttenschlafsack aus Seide/Baumwolle, Sonnencreme LSF 50, Lippenbalsam, Kleiner Kulturbeutel, Trekkinghandtuch klein, Oropax, Persönliche Fotoausrüstung, Trinkflasche oder Trinksystem (Camelback) mind. 1 Liter, Alpenvereinsausweis (DAV, OEAV, SAC) falls vorhanden

Technische Ausrüstung
Bergrucksack ca. 30 Liter, Teleskopstöcke, Gurt, Helm, Steigeisen, Pickel, Bandschlinge 120cm, 1x Safebiner (z.B. Petzl Balllock), 1x HMS Karabiner, Klettersteigset, Stirnlampe

Verpflegung
Zwischenverpflegung Brot, Wurst, Käse, Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel oder Energieriegel
  • 8 Tage
  • ab 1.255
  • 4 - 4 Pers.
  • Timo Knöfel
  • 0341 9899 70 82

Montag bis Freitag
von 10 bis 18 Uhr

Gletscherkurs und Wildspitze / Angebot „Benny & Friends“

  • ab € 1.255
  • ab 8 Tage •

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