Der Aufstieg über die Machame Route gilt als eine der landschaftlich reizvollsten Aufstiegsroute durch 5 Klimazonen zum Gipfel des Kilimanjaro. Die Anfahrt zum Machame Gate ist vergleichsweise kurz. Die 7-tägige Variante dieser Route ist im Vergleich zur Marangu Route (Hütten Route) etwas fordernder, aber deutlich authenischer und ruhiger. Am 12. Februar 2025, an Tag 6 des Trekkings, erreichen Sie gegen 07:00 Uhr den Gipfel des Kilimandscharo. Auf einer Höhe über 5.000 Metern können wir Ihnen die klare Sicht auf den Mond und das Sternenfirmament garantieren, der Ihnen den Weg leuchtet. Geführt werden Sie bei dieser MWR-Exklusivtour, neben einer zertifizierten Bergführer-Crew, von unserem bergerfahrenen Tourenprofi Sven Kortmann.
Bei Mondschein auf dem Gipfel des höchsten Berg Afrikas zu stehen ist einfach unbeschreiblich. Dafür lohnen sich jegliche Anstrengungen der Vortage. Die Gehzeiten variiert von Tag zu Tag. Bei Ihrer Gipfeletappe werden Sie ca. 12-14 Stunden unterwegs sein, bis Sie im Millenium Camp an der Regenwaldgrenze ihr letztes Quartier am Berg beziehen. Die Machame Route ist landschaftlich abwechslungsreich mit alpiner Vegetation. Die durchziehenden Wolken spenden die dafür nötige Feuchtigkeit.
Die Übernachtungen und Mahlzeiten sind bei diesem Trekking in Zelten vorgesehen. Zelte stehen für Sie in jedem Camp bereit. Das Bergerlebnis im Mondschein, die Ruhe und klare Luft sind das Besondere bei dieser Kilimanjaro Besteigung. Die Begleitung durch Timo Knöfel garantiert Ihnen den Rundum-Sorglos-Service und Sicherheit. Wir sind stolz behaupten zu können, über 90% unserer Gäste zum Gipfel zu führen. Grundlage dafür ist die eigene Erfahrung am Berg sowie die professionelle Vorbereitung in puncto Fitness, Equipment-Check und Verhaltensregeln in der Höhe. Wer sich optimal akklimatisieren möchte, kann individuell direkt vor der Besteigung des Kili den Mt. Meru erklimmen.
Der nächtliche Himmel hier ist unbeschreiblich schön. Die Besonderheit am Äquator ist jedoch, dass der zunehmende Mond oder abnehmende Mond waagerecht abgeschnitten ist. Auf der Nordhalbkugel ist ein zunehmender Mond rechtsseitig beleuchtet, südlich des Äquators steht man gewissermaßen Kopf – und so erscheinen auch Mond und Mondphasen umgekehrt: der Mond “wächst” von links nach rechts. Der Grund ist die Sonne, die auf der Südhalbkugel via Norden gen Westen wandert. In Nord Tansania, nahe des Äquator verläuft sie über den Zenit. Es ist hier das ganze Jahr über am Tag 12 Stunden hell und 12 Stunden dunkel. Die Dämmerungszeiten sind sehr kurz.
Nach den Tagen auf dem Dach Afrikas geniessen Sie in herrlich warmer Sonne, mitten im deutschen Winter, bei einer 3-tägigen Safari durch 3 Parks, Tansanias BIG FIVE mit Ihren Bergkameraden. Der ideale Ort am Lagerfeuer auf den Gipfelerfolg Kilimanjaro anzustossen. Hakuna Matata!
Ihre Tansania Reise beginnt mit der Ankunft am Kilimanjaro Flughafen. Nachdem Sie Ihre Einreiseformalitäten erledigt und Ihr Gepäck in Empfang genommen haben, erwartet Sie Ihr Fahrer vor dem Flughafengebäude. Von hier geht es mit einem Geländewagen in ca. 50 min Fahrt in die Lodge. Sie erreichen die liebevoll hergerichtete Lodge mit Pool in der Dunkelheit. Sie liegt wunderschön am Ausläufer des Kilimanjaro und mit etwas Glück zeigt er sich schon – der Wasserbringer, wie ihn die Tansanier den Kibo nennen. Durch die Lavaasche der historischen Vulkanausbrüche liegt die gesamte Region auf ca. 1000 Höhenmeter, ohne dass Sie das wahrnehmen. Sie checken ein und genießen erst einmal das afrikanische Flair. Gute Nacht!
Am Morgen nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Kleinbus zum Machame Park Gate auf 1500m. Hier treffen Sie Ihre Begleitmannschaft, bestehend aus Guides, Trägern und Köchen. Sobald alles sicher verstaut ist und Sie im Nationalpark registriert sind, geht es los. Pole Pole – an dieses Kommando müssen Sie sich heute gewöhnen. Das extrem langsame Gehen wirkt befremdlich, ist aber der Schlüssel zum Gipfelerfolg. Die Besteigung bringt Sie durch den tropischen Regenwald am Fuße des Kilimanjaro. Sie werden allerlei exotische Vögel und Affen, wie zum Beispiel den Colobusaffe und anderen Waldtieren begegnen. Der erste Teil der Besteigung ist weit aber einfach. Sie übernachten im Machame Camp.
Gehzeit ca. 6-7 Stunden, Strecke 9 km, 1250 hm
Verpflegung: F / LB / A
Der heutige Tag dient bereits der ersten Höhenanpassung. Nach dem Frühstück mit Porridge, frischem Obst und Toast startet eine kurze Etappe. Was nicht bedeutet, das es locker zugeht, denn es gilt bei steilem und felsigem Untergrund gut 900 Höhenmeter zu überwinden. Am heutigen Tag werden Sie auch Ihren persönlichen Rhythmus zum Gehen finden. Der Weg durch die Heide-und Moorlandschaft ist gesäumt von 2-3 Meter hohen Erikabäumen. Etwas weiter passiert man die ersten Senecien. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie die Trägermannschaft locker wippend mit Ihren Zelten überholt und die Jungs Ihnen dabei aufmunternd auf die Schulter klopfen. Nach etwa 4 – 5 Stunden erreicht man das Shira II Camp auf 3.830 m inmitten des Shira Plateaus. Bei klarem Wetter erkennt man die Nord-West-Flanke des Kilimanjaro. Falls noch Zeit ist, können die Shira-Höhlen besichtigt werden.
Gehzeit 4-6 Stunden, Strecke 7 km, 850hm
Verpflegung: F / M / A
Jeder Tag der Tour ist wichtig, aber dieser Tag ist der Wichtigste für die aktive Akklimatisierung Ihres Körpers. Obwohl Sie heute effektiv nur 200 m Höhe gewinnen, gilt es 1200 Höhenmeter zu bewältigen. Sie tun gut daran nach dem Frühstück etwas Gymnastik und Streching zu betreiben. Die Stöcke helfen, beim Gehen Kräfte zu schonen. Vormittag geht es zwischen Geröll stetig bergauf zum Lava Tower (4640 m). Hier angekommen gibt es Lunch und eine erholsame Mittagspause. Am Nachmittag steigen Sie die hart erkämpften Höhenmeter wieder hinab. Eine der Wichtigsten Akklimatisationsetappen ist geschafft. Mit jedem Schritt zum Barranco Camp nimmt die Vegetation wieder zu. Sie geniessen grandiose Landschaft und durchschreiten einen mystischen Lobelienwald. Im Abendrot glüht die Barranco Wall leuchtend.
Gehzeit 7-8 Stunden, Strecke 10 km, 700 hm auf und 600 hm abwärts
Verpflegung: F / M / A
Heute überwinden Sie die Barranco-Felswand auch „Breakfast Wall“ genannt. Der Name rührt daher, das diese Passage gleich nach dem Frühstück zu meistern ist. Aber keine Bange, es sind keinerlei bergsteigerische Fähigkeiten von Nöten. Noch nie ist hier jemand in unseren Gruppen gescheitert. Ein steiler Aufstieg führt über den Felskamm auf ca. 4300 m. Zur linken befindet sich die Western-Breach-Flanke, an der sich Reinhold Messner für den Mt. Everest vorbereitet hat. Der Gletscher ist schon zum Greifen nahe. Von oben haben Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die gewaltigen Ausmaße des Kibo Kraters. Machen Sie den berühmten Wolkensprung fürs Fotoalbum. Der Weg führt weiter bergauf und bergab in östliche Richtung bis zum Karanga Camp.
Gehzeit: 4-5 Stunden, 6km, 310 hm
Verpflegung: F / M / A
Ein kurzer Trekkingtag erwartet Sie. Sie überwinden eine spektakuläre Steinwüste stetig bergan bis zum Camp Barafu Hut auf 4.650 m. Die großen und kleinen Steinplatten aus Vulkangestein unter Ihren Füssen, spielen ihr eigenes Konzert beim drauftreten. Unterwegs haben Sie einen fantastischen Blick auf den Kibo aus immer wieder anderen Perspektiven. Mittagessen bereits im Barafu Camp, Ausruhen und Briefing für den Gipfeltag sind geplant. Etwas Ehrfurcht vor dem Uhuru-Peak macht sich breit.
Gehzeit ca. 3-4 Stunden, Strecke 4 km, 400 hm
Verpflegung: F / M / A
Endlich geht es los! Die Nacht war kurz, Sie sind aufgeregt. Gegen 1:00 Uhr haben Sie ein einfaches Frühstück aus Gebäck und Tee. Alles ist vorbereitet, jeder Handgriff sitzt. Sie wünschen sich gegenseitig einen guten Aufstieg. Dann starten Sie mit Stirnlampe in die Dunkelheit. Über Geröll geht es steil zum Stella Point auf 5.770 m. Auf dem Weg dorthin werden Sie hoch über den Wolken fasziniert sein von einem unbeschreiblich schönen Sonnenaufgang. Der ganze Berg schimmert im ersten Sonnenlicht rosa, auf einmal haben Sie einen Schatten. Die Gipfeletappe ist aufgrund der grossen Höhe anstrengend und sehr mühsam. Hier machen sich ihr Ausdauertraining der letzten Monate und unsere Erfahrung am Berg für Sie bezahlt. Am Vormittag erreichen Sie den Uhuru Peak, der schon von weitem grüsst. Große Glücksgefühle überkommen Sie am höchsten Punkt von Afrika. Endlich ist es geschafft! Alle Anstrengung fällt von einem ab und Sie genießen den fantastischen Rundblick zum Mawenzi, Mt. Meru und in den riesigen Krater.
Nach dem Genuss des Gipfels und einem Erinnerungsfoto machen Sie sich an den langen und ebenso anstrengenden Abstieg. Das warme Mittagessen ist im Barafuu Camp vorbereitet. Sie steigen weiter ab bis zum Mweka Camp (3.100 m), welches sich in einem schönen Erikawald befindet. Die Luft wird deutlich besser, die Lebensgeister kehren zurück. Sie werden Schlafen wie lange zuvor nicht.
Gehzeit 14-16 Stunden mit Mittagspause im Camp, Strecke 19 km, 1240 hm auf und 2820 hm abwärts
Verpflegung: F / M / A
Nach dem langen und anstrengenden gestrigen Gipfeltag erreichen Sie heute in 3-4 Stunden das Mweka Gate. Im Regenwald schauen Sie zurück zum glänzenden Gipfel und können kaum glauben, diesen gestern bezwungen zu haben. Nach dem Checkout am Mweka Gate verabschieden Sie sich von Ihrer herzlichen Bergmannschaft und werden zurück zum Hotel gefahren. Nach einem Bier und der ersehnten Dusche (in dieser Reihenfolge) können Sie hier den Gipfelerfolg ausgiebig am Pool feiern.
Gehzeit 3-4h; Strecke 11km; 1400 hm Abstieg bis zum Gate
Verpflegung: F / M
Heute fahren Sie in den Tarangire Nationalpark. Direkt nach der Einfahrt in den Park wird die Landschaft von gewaltigen Baobabs, zu Deutsch Affenbrotbäume, Buschsavanne und saisonalen Sumpfgebiete bestimmt. Der Park hat ca. eine Größe vergleichbar mit Luxemburg. Gerade genug Fläche und Weideplätze für die riesigen Elefantenherden, die bis zu 80 km pro Tag auf ihrer Nahrungssuche zurücklegen. Der Tarangire Park gilt als einer der besten Orte Ostafrikas, um Elefanten aus nächster Nähe zu beobachten. Die Dickhäuter lassen sich nicht von den Safariautos beeindrucken und laufen zum Greifen nah fast lautlos an Ihnen vorbei. Sie werden sich kaum trauen zu Atmen. Neben den Elefanten ist der Park Lebensraum für Massai-Giraffen, verschiedene Gazellen und Antilopenarten, Büffeln, Löwen, Leoparden, Pavianen und mehreren hundert Vogelarten. Die Lebensader für die große Tierwelt im Park ist der Tarangire River, an dem Sie viele Tiere trinken sehen können.
Verpflegung: F / M / A
Nach einem herrlichen Frühstück im grünen Regenwald nehmen Sie heute Kurs auf den Ngorongoro Krater. Nach einem Fotostopp am Denkmal für Prof. Grzimek auf dem Kraterrand geht es in den Krater zur Pirschfahrt. Die riesige Caldera mit einem Durchmesser von etwa 18 km und einer Gesamtfläche von 380 km² liegt 600 Meter unter dem Kraterrand und ist der Lebensraum von vielen tausenden Tieren. Das Besondere der Tierwelt ist, dass es hier keine Migration gibt und sich eine eigene Population ausgebildet hat. Nach dem Mittagessen im Krater und weiteren Pirschfahrten verlassen Sie den Ngorongoro Krater und fahren Richtung Karatu.
Verpflegung: F / M / A
Nach einem gemütlichen Frühstück heißt es zurück nach Arusha. Die Eindrücke der Reise sind jetzt fast komplett. Sie haben den Geruch und den Geschmack von Afrikas Wildnis in sich aufgenommen. Das i-Tüpfelchen wäre noch eine Pirsch zu Fuß. Innerhalb der Parkgrenzen des Arusha Nationalparks liegt der zweithöchste Berg Tansanias, der Mt. Meru. Aber nicht nur Bergsteiger kommen hier auf ihre Kosten, auch Tierliebhaber werden hier fündig. Neben einer Vogelwelt von bis zu 600 Spezies, trifft man hier auch auf zahlreiche Säugetiere. Auf Ihrer Pirschfahrt durch den Park werden Sie Giraffen, Büffel, Zebras und viele weitere Tiere antreffen. Diese sind allerdings nicht in großen Herden unterwegs und eines der beliebtesten Safaritiere, den Löwen, werden Sie auch erst in den nächsten Tagen antreffen. Nach der ausgiebigen Pirschfahrt steigen Sie aus dem Jeep aus und gehen zu Fuß weiter. Ein ausgebildeter Ranger wird Sie begleiten. Es ist nochmal eine ganz andere Erfahrung, auf den eigenen Beinen zu stehen und die wilden Tiere zu beobachten, anstatt im geschützten Jeep zu sitzen.
Die erlebnisreiche Safari endet am Flughafen zur Heimreise oder zum Weiterflug zum Badeurlaub auf Sansibar.
Verpflegung: F / M