Diese außergewöhnliche MWR Exklusivreise verbindet auf ideale Weise die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte Ladakhs mit teils selten begangenen, landschaftlich grandiosen und anspruchsvollen Trekkings. Diese Reise richtet sich an sehr erfahrene, trittsichere Bergwanderer mit einigen alpinen Vorerfahrungen, die nicht nur einige der bekannten typischen Sehenswürdigkeiten der Region erleben möchten, sondern Wert darauf legen tief in die stille, abgelegene Hochgebirgswelt des westlichen Himalayas eintauchen zu wollen.
Zum Auftakt der Reise wartet ein spektakulärer Flug nach Leh, tief im indischen Himalaya, auf Sie. Da Leh mit 3.500 m Höhe wirklich hoch gelegen ist, nutzen Sie die ersten 2 Tage zur Akklimatisation in der Umgebung von Leh, wo Sie mit den schönsten Klöstern der Region kulturell in das Land eintauchen. Diese liegen meist trutzig auf Felsspitzen und dominieren die Täler. Ladakh ist dabei ganz und gar nicht typisch Indien, wie Sie es sich vielleicht vorgestellt haben. Dieser Teil des tibetischen Kulturraums, oft als "Westtibet" bezeichnet, ist der wohl noch authentischste, den es im Himalaya gibt. Weil das Land lange Zeit so schwierig zu erreichen war, hat sich eine einzigartige Kultur entwickelt. Jeder Lebensbereich ist bis heute von tiefer buddhistischer Religiosität durchdrungen. Um sich optimal an die Höhe zu gewöhnen, setzen wir bei dieser Reise noch etwas entspannte Programmpunkte an den Beginn der Reise. Sie unternehmen einen Abstecher in das wundervolle Nubra-Tal, wo Sie unweit der Grenze zu Pakistan auf dem Rücken eines baktrischen Kamels durch die wundervollen Sanddünen von Hundar einen Ausritt wagen können. Auch ein Ausflug zum riesigen Salzsee Pangong, welcher unwirklich mitten in der Hochwüste des Changthang-Plateaus als Ausläufer des tibetischen Hochlands liegt, darf nicht fehlen! Um diese Ziele zu erreichen, setzen Sie auch bereits kurze Höhenimpulse und überschreiten ganz nebenbei einige der höchstbefahrbaren Gebirgspässe der Erde! Noch bevor Ihr Körper dies realisiert, sind Sie jedoch bereits wieder in niedrigeren Lagen angekommen. Im Anschluss beginnt der aktive Teil der Reise – im idyllischen Sham-Tal unternehmen Sie zwei einfache Tageswanderungen in noch vergleichsweise niedrigen Höhen, vorbei an malerischen Dörfern. So akklimatisieren Sie sich optimal für die nachfolgenden anspruchsvollen Trekkings. Der folgende erste große Trekkingabschnitt beginnt im abgelegenen Dorf Kanji. Auf der Route von Kanji nach Lingshed erleben Sie einen der schönsten, anspruchsvollsten und abwechslungsreichsten Abschnitte der wilden Zanskar-Gebirgskette – über hohe Pässe, durch einsame Hochtäler, vorbei an spektakulären Felsformationen und bis in die entlegenen Dörfer Dibling und Lingshed. Es folgt ein kurzer kultureller Erholungsaufenthalt in Padum, dem administrativen Hauptort von Zanskar, mit Besichtigungen der Klöster Stongde, Karsha und Phuktal. Schließlich nähern Sie sich über das berühmte Markha-Tal dem Kang Yatse II (6.185 m). Der leichtere und niedrigere Gipfel dieses markanten Sechstausenders soll das eindrucksvolle Finale des Trekkings in hochalpiner Kulisse werden.
Voller Vorfreude auf ein neues spannendes Abenteuer in den hohen Bergen dieser Erde lassen Sie die Heimat hinter sich. Ladakh im indischen Himalaya mit seiner endlosen wüstenartigen Hochgebirgslandschaft, leuchtend blauen Salzseen, einer tief spirituellen und sehr gastfreundlichen Bevölkerung sowie malerisch gelegenen buddhistischen Klöstern und Festungen warten auf Sie. Sie fliegen über Nacht entweder direkt oder mit einem Stopp nach Delhi.
Am frühen Morgen landen Sie in Delhi. Dort heißt es die Reisetaschen einsammeln und erneut für den Inlandsflug nach Leh, der Hauptstadt von Ladakh, einchecken. Der Flug über die endlosen vereisten Gipfel des Himalayas ist grandios. Und dann heißt es "Julee" – herzlich Willkommen auf dem Dach der Welt! Sie landen in Leh auf 3.500 m Höhe, welches direkt am berühmten Indus-Fluss liegt. Am Flughafen werden Sie direkt empfangen und zum Hotel im Zentrum von Leh gebracht. Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Erholung und des sanften Ankommens in der ungewohnten Höhe. Gerade in den ersten Stunden ist es wichtig, sich Zeit zu lassen, viel zu trinken und den Körper in Ruhe an die trockene Höhenluft zu gewöhnen. Am Nachmittag unternehmen Sie einen ersten kleinen Ausflug zum Shanti Stupa, der erhaben über Leh thront. Von hier aus haben Sie einen großartigen Panoramablick über das gesamte Leh-Tal mit der Altstadt, den Tsemo-Hügel mit dem 400 Jahre alten Königspalast, die Indus-Ebene und die umliegenden Berge. Unter anderem können Sie bereits einen ersten Blick auf den berühmten Berg Stok Kangri (6.140 m) in der nahegelegenen Stok-Range erhaschen. Anschließend fahren Sie zurück ins Zentrum und bummeln noch etwas durch den Basar und die umliegenden autofreien Innenstadt-Gassen. Am Old Market bieten Frauen in traditioneller Kleidung landwirtschaftliche Produkte an. So können Sie ideal gleich in das lokale Leben der Ladakhis eintauchen.
Übernachtung im Hotel Ashoka Ladakh o.ä.
Verpflegung: M / A
Nach dem Frühstück fahren Sie zum ruhig gelegenen Matho-Kloster, welches malerisch auf einem Bergrücken über dem Industal liegt. Das Kloster gehört zur Sakya-Schule (einer der vier Richtungen des tibetischen Buddhismus), wurde im 16. Jh. gegründet und ist bekannt für seine friedvolle Atmosphäre und die schöne Aussicht über das weite Tal. Sie wollen an der Morgenmeditation im Kloster teilnehmen und den Rezitationen der Mönche lauschen. Daraufhin fahren Sie vorbei am Kloster Stakna (bedeutet "Tigerzahn" und weist auf den markanten Hügel hin, auf dem es gebaut wurde) auf die andere Fluss-Seite des Indus zum stolzen Thiksey-Kloster. Dieses zieht sich über mehrere Terrassen den Hügel hinauf und wirkt wie mit dem Felsen verschmolzen. Thiksey zählt zu den bekanntesten, als auch fotogensten Klöstern Ladakhs. Es soll als Vorbild für den Bau des Potala-Palasts in Lhasa gedient haben. Nach der Besichtigung wollen Sie sich etwas die Beine vertreten und eine leichte, sehr schöne Wanderung führt Sie von Thiksey nach Shey. Der Weg führt durch grüne Felder, vorbei an traditionellen Häusern, kleinen Dörfern, wo Familien Lehmziegel herstellen und Bewässerungskanälen. Somit erhalten Sie einen ersten wunderbaren Eindruck vom ländlichen Leben im fruchtbaren Industal. Ebenfalls ist der Weg von unzähligen weißen Chörten gesäumt. In Shey befinden sich die alten Palast-Überbleibsel der ersten Könige von Ladakh. Die Anlage wurde vor ca. 1000 Jahren errichtet und erst im 15. Jh. verlor Shey seinen Status als Regierungssitz, da dieser nach Leh verlegt wurde. Von hier oben haben Sie abermals eine fantastische Aussicht auf die sumpfigen Grasflächen der Indusebene. Schließlich kehren Sie nach Leh zurück. Wer Lust hat, kann am Nachmittag von der Altstadt aus den Tsemo-Hügel hinauf wandern. Auf dem Weg statten Sie dem Leh-Palast einen Besuch ab und von der alten Burgruine oben auf dem Hügel haben Sie erneut einen Rundblick.
Fahrzeit ca. 2 Std. | Gehzeit ca. 1-2 Std. | Aufstieg ca. 100 m | Abstieg ca. 150 m
Übernachtung im Hotel Ashoka Ladakh o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen Leh hinter sich und wollen in das Nubra-Tal (übersetzt "Blumengarten") reisen. Dieses liegt nicht höher als Leh und bietet sich daher optimal an, um sich weiter sanft für die anstehenden Trekkings zu akklimatisieren. Jedoch kann man diesen schönen Teil Ladakhs nur mit Überwindung eines Passes über 5.000 m erreichen. Sie wollen dafür den abgelegenen und wenig genutzten Wari La (5.280 m) nutzen. Diese selten befahrene Route führt durch eine weite, stille Hochgebirgslandschaft und bietet großartige Ausblicke auf die karge Bergwelt Ladakhs. Mit etwas Glück können Sie hier oben Yaks, Murmeltiere oder Pfeifhasen antreffen. Auf der anderen Seite bergab öffnet sich das Nubra-Tal vor Ihnen. Zwei große Flüsse prägen hier die Landschaft: der Shyok und Nubra. Der Nubra-Fluss hat seinen Ursprung im ganz nahe gelegenen Siachen-Gletscher, welcher einer der längsten Gletscher außerhalb der Polarregionen darstellt und sich direkt an der Grenze zu Pakistan im Karakorum befindet. Auch die Berge, welche sich nun majestätisch vor Ihnen bis weit über 7.000 m in die Höhe schrauben, gehören als Saser- und Mamostong-Gruppe zum Karakorum (die Ladakh-Range des Himalayas haben Sie im Rücken). In Diskit, dem wichtigsten Ort des Tals, besuchen Sie das eindrucksvoll auf einem Felsen gelegene gleichnamige Kloster mit spektakulärem Blick über das Tal. Kurz darauf erreichen Sie die berühmten Sanddünen von Hunder – hier steigen Sie aus und wollen für 1-2 Stunden durch die surreale Landschaft spazieren. Wer mag, kann die Strecke auf dem Rücken eines zweihöckrigen baktrischen Kamels überwinden. Die Kamele sind die letzten Überbleibsel jener Zeit, als noch reger Karawanenverkehr von Leh über den Karakorum nach Zentralasien stattfand. In Hunder (3.100 m) verbringen Sie die Nacht.
Fahrzeit ca. 5 Std. | Gehzeit ca. 1-2 Std.
Übernachtung im Hotel Mystique Meadows Earth Homes o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Heute müssen Sie einmal nicht packen, da Sie am Abend zur Unterkunft zurückkehren. Sie unternehmen einen schönen Tagesausflug. Vom Shyok-Fluss wechseln Sie hinüber in den grüneren Teil des Nubra-Tals am gleichnamigen Fluss. Sie fahren zunächst bis auf die Höhe von Panamik, queren den Fluss über eine Brücke und besuchen die ruhig und abgeschieden gelegene Ensa Gompa, welche wunderschön oberhalb der Dörfer liegt und einen stillen, wenig besuchten Charakter hat. An einem kahlen Hang ist sie von Weiden und Pappeln umringt und wird von nur einem Mönch betreut. Auf dem Rückweg besuchen Sie das bei Sumur gelegene Samstanling-Kloster, eines der wichtigen Klöster im Nubra-Tal. In Sumur unternehmen Sie noch eine leichte Wanderung durch das Tal, vorbei an Feldern, Wasserläufen und traditionellen Häusern. Dann geht es zurück nach Hunder. Dort können Sie sich, wer mag, noch die drei lokalen Gompas anschauen.
Fahrzeit ca. 2-3 Std. | Gehzeit ca. 1 Std.
Übernachtung im Hotel Mystique Meadows Earth Homes o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Sie verlassen das Nubra-Tal und fahren auf direktem Weg über die Shyok-Route zum Pangong Tso. Dabei begleiten Sie zu Beginn noch linkerhand die letzten 6.000er Berge des Karakorums. Weiter unterwegs wechseln sich breite Flusslandschaften, kahle Berghänge und stille Hochgebirgsabschnitte ab. Schließlich erreichen Sie mit der Hochebene Changthang (der größte Teil liegt in Tibet) die berühmte Heimat der Nomaden. Hier lebt das Volk der Changpa, welche bis heute mit Ihren Tieren weitgehend autark in einer ganz eigenen Sozialstruktur leben. Neben Schafen, Yaks und Pferden halt Sie die Changtangi-Kaschmirziegen, welche die beliebte Paschmina-Wolle liefern. Sicherlich werden Sie bei der Fahrt einigen großen Herden begegnen. Meistens haben die Changpa Ihre Lagerplätze in den Seitentälern – falls Sie mit Glück einen antreffen, bekommen Sie bestimmt ein frisches Glas Buttermilch angeboten. Und dann gelangen Sie auf rund 4.250 m Höhe zum prachtvollen Pangong-See, welcher einer der bekanntesten und schönsten Seen Ladakhs darstellt (und gleichzeitig der größte). Der Salzsee ist riesig (134 km lang und max. 8 km breit) und liegt nur zu 1/3 in Ladakh und 2/3 in Tibet. Die wechselnden Blau- und Türkistöne des Wassers, die weite Uferlandschaft und die kahlen braunen, teils verschneiten Berge ringsherum machen diesen Ort zu einem ganz besonderen. Nach Ihrer Ankunft beziehen Sie die gemütliche Unterkunft und dann gehen Sie auf eine Wanderung am Seeufer entlang. Sie können auch eine Hügelkette am See 200-300 m hinauf laufen, um eine noch bessere Panoramasicht über den See zu erhalten sowie um einen kleinen Höhenimpuls zu setzen. Am Abend genießen Sie die besondere Stimmung im Camp.
Fahrzeit ca. 5 Std. | Gehzeit ca. 1-2 Std.
Übernachtung im Pangong Sarai Camp o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Heute verlassen Sie leider schon wieder den Pangong-See. Dafür wird die anstehende Fahrt erneut spektakulär. Auf einer landschaftlich grandiosen Piste überqueren Sie mit dem Chang La Pass (5.320 m) einen der höchsten Straßenpässe der Erde. Dann kehren Sie auf die Hauptstraße nach Leh zurück. Falls die Fahrt bis hierher reibunbgslos verläuft und etwas Zeit verbleibt, machen Sie einen kurzen Abstecher nach Hemis, wo sich das größte (350 Mönche) und reichste (ca. 1/4 aller in Ladakh kultivierten Äcker in dessen Besitz) Kloster Ladakhs befindet. Hier gibt es sehr alte beeindruckende Thangkas – buddhistische Rollbilder! Die nachfolgende Fahrt führt den Indus flussabwärts folgend in Richtung Kargil. Sie legen einen Fotostopp am Aussichtspunkt Sangam ein. Hier fließt der Fluss Zanskar in den Indus. Schlussendlich erreichen Sie die Sham-Region und den Ort Likir, wo Sie die Nacht verbringen.
Fahrzeit ca. 5-6 Std.
Übernachtung im einfachen Gasthaus
Verpflegung: F / M / A
Am Morgen besuchen Sie das sehenswert gelegene Likir-Kloster, eines der bedeutendsten Klöster im westlichen Ladakh, welches zusätzlich noch malerisch über dem breiten Tal thront und für seine imposante Maitreya-Statue (Buddha der Zukunft) bekannt ist. Das hiesige Tal ist Teil des ehemaligen Pilgerwegs der West-Ost-Karawanenroute und führt hinüber nach Nubra. Der Blick vom Tal hinauf zum Kloster (1065 gebaut) ist sensationell – schneeweiße, ineinandergeschachtelte Mönchshäuser liegen unterhalb des Tempelkomplexes auf der Hügelspitze. Danach beginnen Sie eine erste ausgedehnte Akklimatisationswanderung, um sich auf die folgenden höher gelegenen Trekkings vorzubereiten. Diese Gegend ist für ihre vergleichsweise grüne und fruchtbare Landschaft bekannt. Sie fahren noch ein kleines Stück nach Yangthang. Nun schnüren Sie zum ersten Mal die Wanderschuhe. Der Weg führt in die Schlucht eines kleinen Flusses hinab und dann steil bergauf zum Pass Tsermanchan La (3.880 m). Sie machen eine kleine Rast auf der Passhöhe, wo Sie bereits auf einer weiten Hochebene gelegen und umrahmt von rot gefärbten Felswänden das wundervolle Hemis Shukpachan, eines der schönsten Dörfer Ladakhs, sehen können. Namensgebend für das berühmte Dorf ("Reich an Wacholder") ist der ausgedehnte Wacholderhain am Dorfrand, der als heilig gilt. Der Wacholder soll der Sitz von Geistern sein, welche als Schutzgötter die Bewohner vor Unheil und Gefahren bewahrt. Die Zweige und Nadeln werden seit jeher für religiöse Rituale verwendet und haben für Ladakhis eine spirituell reinigende Wirkung. Mehrere sprudelnde Bäche durchziehen die Weiden sowie große Gerstenfelder und bilden eine grüne Oase im Tal. Hier wachsen sogar viele Aprikosen- und Apfelbäume. Sie sollten vorbei an den alten Häusern und Geisterfallen bis zur großen Buddha-Statue Shakyamuni spazieren gehen. Den Nachmittag lassen Sie in einer dörflichen Ruhe ausklingen.
Fahrzeit ca. 0,5 Std. | Gehzeit ca. 4 Std. | Gehstrecke ca. 9 km | Aufstieg ca. 280 m | Abstieg ca. 270 m
Übernachtung im Gasthaus
Verpflegung: F / M / A
Auf dem Plan steht die zweite sanfte Akklimatisationswanderung. Der Pfad führt zunächst zwischen zwei Hügeln westwärts bergan und Sie erreichen einen kleinen Pass ohne Namen. Danach geht es etwas bergab in ein kleines Tal und schließlich wieder steiler hinauf zum Mebtak La (3.840 m) hinauf. Die Passhöhe ist mit bunten Gebetsfahnen geschmückt und eröffnet Ihnen schöne Ausblicke über die stille Landschaft Westladakhs. Der Abstieg führt Sie dann durch eine schmale Schlucht und vorbei am Weiler Ang direkt hinunter nach Tingmosgang, einem idyllischen Dorf mit Aprikosengärten, alten weiß-getünchten Häusern und einer besonders reizvollen Lage. Das Kloster und die alte Festungsmauer im Ort sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Am Nachmittag fahren Sie noch hinauf zum kleinen Dorf Tia, wo es einen großartigen Aussichtspunkt über das Tal und die umliegenden Berge gibt. Wer möchte, läuft anschließend zurück nach Tingmosgang.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Gehstrecke ca. 10 km | Aufstieg ca. 410 m | Abstieg ca. 790 m
Übernachtung im Hotel Namra o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Bereits früh am Morgen machen Sie sich auf den Weg, denn heute beginnt Ihr erster großer Trekkingabschnitt. Sie wollen die Zanskar-Berge von Kanji nach Lingshed durchqueren. Dieses Trekking ist abgelegen sowie anspruchsvoll und wird daher nur selten begangen. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt, dem kleinen Dorf Kanji, passieren Sie die Mondlandschaft von Lamayuru und überqueren den hohen Pass Fotu La (4.147 m). In Lamayuru steht von seiner Lage her, gebaut auf bizarren Sandsteinformationen, eines der sehenswertesten Klöster Ladakhs. Die gesamte Umgebung besteht aus steilen erodierten Felsen und zerklüfteten Hügeln. Etwa 30 Kilometer nach der Passüberquerung verlassen Sie schließlich den Highway und biegen in ein stilles Seitental ab, welches Sie in das abgelegen und eindrucksvoll gelegene Dorf Kanji (3.870 m) führt. Nun treffen Sie auf Ihr Begleitteam und es geht hinein in die Wildnis der Berge. Der Weg führt zunächst sanft ansteigend durch das weite Kanji-Tal, vorbei an grünen Weiden, kleinen Wasserläufen und markanten Felsformationen. Mit jedem Schritt wird die Landschaft wilder und hochalpiner; die letzten Spuren des Dorflebens verschwinden und vor Ihnen ist nichts als eine raue Hochgebirgswelt. Am Nachmittag erreichen Sie das abgelegene Basecamp (4.300 m) am Fuß des Gebirgspasses Kanji La, umgeben von schneebedeckten Gipfeln.
Fahrzeit ca. 2 Std. | Gehzeit ca. 5 Std. | Gehstrecke ca. 13 km | Aufstieg ca. 500 m | Abstieg ca. 70 m
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / M / A
Heute erwartet Sie eine der eindrucksvollsten, aber zugleich auch anspruchsvollsten Etappen des Trekkings. Früh am Morgen steigen Sie stetig hinauf zum Kanji La (5.272 m), dem höchsten Pass dieser Route. Der Anstieg ist fordernd, doch die Mühe wird oben mit einem überwältigenden Panorama in alle Richtungen belohnt: vor Ihnen öffnet sich eine großartige Hochgebirgswelt mit weiten Blicken auf die südlichen Zanskar-Ketten. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie in der Ferne sogar die beiden höchsten Berge Zanskars, Nun (7.135 m) und Kun (7.077 m) ausmachen. Nach einer Rast auf der Passhöhe beginnt der lange Abstieg in eine stille, karge und fast surreal wirkende Berglandschaft. Die Vegetation wird spärlicher, die Täler weiter und die Felsformationen dramatischer. Schließlich erreichen Sie den abgeschiedenen Bereich, wo das Kanji- und Pidmo-Tal zusammenfließen (als Kanji Sumdo bezeichnet). Hier umgeben von mächtigen Felswänden und tiefer Stille, wo ein echtes Gefühl von Wildnis und Abgeschiedenheit aufkommt, schlagen Sie auf 4.300 m Höhe die Zelte für die Nacht auf.
Gehzeit ca. 7-8 Std. | Gehstrecke ca. 11 km | Aufstieg ca. 1.000 m | Abstieg ca. 1.000 m
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / M / A
Auch heute führt Sie die Trekkingroute durch eine abgelegene und kaum begangene Hochgebirgslandschaft. Sie folgen den alten Hirtenpfaden durch stille Seitentäler, queren steinige Abschnitte, kleine Grasflächen und je nach Wasserstand einzelne Bachläufe. Die Szenerie ist wild und ursprünglich: dunkle Felswände, weite Schotterflächen und dazwischen überraschend sanfte Hochweiden. Immer wieder öffnet sich der Blick auf einsame Talmulden und die hoch aufragenden Flanken der umgebenden Berge. Im Laufe des Tages nähern Sie sich dem Fuß des Passes Pigzdon La (5.035 m), dessen mächtige Flanken bereits von Weitem sichtbar sind. Ihr Lagerplatz auf 4.500 m Höhe liegt in eindrucksvoller, abgeschiedener Lage – ein stiller Ort mit weitem Blick auf die raue Gebirgswelt Zanskars.
Gehzeit ca. 4 Std. | Gehstrecke ca. 7 km | Aufstieg ca. 350 m | Abstieg ca. 140 m
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / M / A
Heute überschreiten Sie mit dem Pigzdon La (5.035 m) einen weiteren eindrucksvollen Hochgebirgspass. Der Anstieg ist fordernd, aber landschaftlich außerordentlich lohnend. Oben am Pass angekommen, eröffnet sich ein weiter Blick über eine einsame und kaum berührte Bergwelt – eine jener Passüberschreitungen, die Ihnen lange in Erinnerung bleiben werden. Danach steigen Sie hinab in das weite Tal von Dibling. Schon von Weitem wirkt das kleine Dorf wie eine Oase in der kargen Hochgebirgslandschaft. Dibling (3.920 m) zählt zu den entlegensten Siedlungen Zanskars und vermittelt einen besonders authentischen Eindruck vom traditionellen Leben in dieser abgelegenen Region. Sie werden fasziniert und demütig beobachten können mit welchen einfachen Mitteln die wenigen hier ansässigen Menschen Ihre Existenz bestreiten.
Gehzeit ca. 7-8 Std. | Gehstrecke ca. 15 km | Aufstieg ca. 500 m | Abstieg ca. 1.100 m
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / M / A
Sie verabschieden sich vom archaischen Dorf Dibling und ziehen weiter durch eine wilde, hochgelegene Landschaft aus engen Schluchten, Schotterfeldern und Bachläufen. Dieser Abschnitt wirkt besonders abgelegen – selbst in Zanskar verirren sich nur wenige Trekker hierher. Die Route führt zunächst durch das weite Dibling-Gebiet und biegt dann in ein Seitental ein, das allmählich zum dritten Pass dieses Trekkings, dem Barmi La (4.700 m), ansteigt. Die Landschaft ist herb, still und von einer ganz eigenen Schönheit. Am Fuß des Passes schlagen Sie zum letzten Mal für dieses Trekking Ihr Camp (3.975 m) in typischer Zanskar-Szenerie auf: steinige Hänge, karger Boden, klares Licht und eine eindrucksvolle Ruhe.
Gehzeit ca. 7 Std. | Gehstrecke ca. 14 km | Aufstieg ca. 300m | Abstieg ca. 300 m
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / M / A
Zum Abschluss Ihres Zanskar-Trekkings erwartet Sie noch einmal ein aussichtsreicher Übergang über den Pass Barmi La (4.700 m). Der Aufstieg führt durch eine stille Hochgebirgslandschaft und von der Passhöhe bestaunen Sie ein letztes Mal das Gipfelmeer Zanskars. Der lange Abstieg Richtung dem grandiosen Dorf Lingshed ist besonders reizvoll, denn nach den kargen Höhen tauchen wie aus dem Nichts nach und nach wieder grüne Wiesen, Gersten-, Senf- und Erbsenfelder und Bewässerungskanäle auf. Schließlich erreichen Sie mit Lingshed (3.800 m), gelegen in einem großen Talkessel mit zahlreichen Hügeln, eines der geschichtsträchtigsten und schönsten Dörfer Zanskars. Hoch über dem Ort, vor steilen Felswänden, liegt das bekannte Lingshed-Kloster mit etwa 50 Mönchen, welches dem Dorf eine einmalige Atmosphäre verleiht. Durch die Übernachtung im Zelt direkt an einem sehr einfachen Gasthaus oder sogar im Gasthaus (je nach aktuellen Bedingungen) und dem Austausch mit der Familie erhalten Sie einen authentischen Einblick in das Leben in diesem abgelegenen Ort.
Gehzeit ca. 7 Std. | Gehstrecke ca. 14 km | Aufstieg ca. 700 m | Abstieg ca. 900 m
Übernachtung im Zelt oder sehr einfachen Gasthaus
Verpflegung: F / M / A
Ihre Reise führt Sie nun nach Padum (3.500 m), dem Hauptverwaltungsort von Zanskar (ca. 1400 Einwohner). Falls die Gruppe Lust hat, unternehmen Sie aber vorher noch einen kleinen Abstecher die Straße hinauf zum äußerst szeneriereichen Pass Singe La (4.950 m). Hier liegt Ihnen die Bergwelt Zanskars auf der neu gebauten Jeepstraße zu Füßen. Unterwegs begeistert die Strecke mit immer neuen Ausblicken: bizarre Felsformationen, weite Täler, Berghänge in wechselnden Farben und kleine, einsam gelegene Bergdörfer prägen die Landschaft. Je nach Lichteinfall leuchten die Berge in Ocker-, Rot-, Braun- und Grautönen. Kurz vor Padum besichtigen Sie das toll auf einem Felssporn gelegene Stongde-Kloster, eines der bedeutendsten Klöster der Region. Die Anlage thront hoch über dem Tal und bietet weite Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Die Klosteranlage gleicht einer Oase – es gibt einen kleinen von Pappeln umsäumten Teich und üppig wachsende Blumen. Padum selbt wirkt verschlafen, aber die umliegende Landschaft ist bezaubernd. Der Ort liegt in einer grünen Hochebene am Schnittpunkt von drei Tälern und wird von schneebedeckten 6.000er umrahmt. Hier vereinigen sich auch die Flüsse Dod Stoda und Tsarap Lingti zum Zanskar.
Fahrzeit ca. 3-4 Std.
Übernachtung im Omasila Hotel o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Es steht ein ganz besonderer Ausflug auf dem Programm. Auf der mittlerweile neu asphaltierten Straße durch das Tsarap-Tal fahren Sie nach Purne. Auf der Strecke besuchen Sie kurz das kleine, wunderschön am Hang gelegene Bardan-Kloster, das direkt über dem Tsarap-Fluss thront und für seine ruhige Atmosphäre bekannt ist. Anschließend biegen Sie in Purne in ein kleines Seitental ein und hier endet die Straße. Nun starten Sie eine kleine Wanderung zum traumhaft am Hang gelegenen Höhlenkloster Phuktal (3.900 m) – dieses ist mit Abstand eines der eindrucksvollsten Klöster ganz Zanskars. Schon der Weg ist mit vielen weißen Chörten und einer Gebetsmauer gesäumt. Das Licht gegen Mittag ist besonders schön: die Sonne lässt das Wasser des Tsarap Chu leuchten und setzt das Kloster eindrucksvoll in Szene. Es bleibt ausreichend Zeit die Anlage in Ruhe zu besichtigen. Schon von Weitem scheint es, als würden die einfachen ineinandergeschachtelten Mönchsklausen an der steilen Granit-Felswand rund um den Höhleneingang kleben. Schließlich kehren Sie nach Padum zurück.
Fahrzeit ca. 4-5 Std. | Gehzeit ca. 1 Std.
Übernachtung im Omasila Hotel o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Am Morgen statten Sie für die Morgenpuja noch dem Karsha-Kloster einen Besuch ab. Dieses ist das größte und wichtigste Kloster Zanskars. Terrassenförmig an den Hang gebaut, kleben weißgetünchte Mönchsquartiere, Chörten und Gebetsmühlen über den Feldern von Padum und eröffnen Ihnen weite Blicke über das Zanskar-Tal. Bei dem Rundgang erhalten Sie einen schönen Einblick in das klösterliche Leben und entdecken Gebetsräume, Innenhöfe und alte Wandmalereien. Daraufhin verlassen Sie so langsam Zanskar. Sie fahren über die neue Padum–Nimo-Straße entlang des Zanskar-Flusses (wird im Winter gefroren als Chadar bezeichnet und hier gibt es den berühmten Chadar-Trek) bis kurz vor Chiling. Hier biegen Sie in das obere Markha-Tal auf eine Jeeppiste ein und fahren landschaftlich grandios vorbei an den grünen Gerstenfeldern und kleinen Dörfer Dörfern Skiu, Sara und Markha bis nach Hankar, dem letzten Dorf im Tal. An vielen Orten stehen hoch oben auf den Berghügeln alte Bergruinen. Ebenfalls sollten Sie die Augen offenhalten, ob sich Blauschafe an den Berghängen blicken lassen oder ein Bartgeier/Himalayageier über Ihnen kreist. Sie befinden sich nun mitten im Hemis Nationalpark. In Hankar (4.050 m) wartet bereits erneut die Trekking-Crew mit Packpferden auf Sie und Sie bereiten sich auf den zweiten großen Trekkingabschnitt vor.
Fahrzeit ca. 5 Std.
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / M / A
Heute wandern Sie in gemächlichem Tempo zum Zeltplatz Tachungtse das Tal hinauf. Die Etappe ist bewusst eher kurz gehalten und eignet sich gut, um Ihre Kräfte für das kommende Bergabenteuer zu schonen. Sie folgen dem Flusslauf des Nimaling Chu durch ein weites Hochtal, dessen offene Landschaft und klare Bergluft bereits einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage gibt. Kurz hinter Hankar passieren Sie auf einem Grat die Ruinen einer alten Klosteranlage, die still über dem Tal liegt. Bei Ihrer Ankunft in Tachungtse (4.250 m) öffnet sich die Sicht und Sie können zum ersten Mal einen Blick auf den imposanten Kang Yatse und seinen markanten Vorgipfel werfen, welcher unser Gipfelziel ist.
Gehzeit ca. 3-4 Std. | Gehstrecke ca. 5 km | Aufstieg ca. 310 m | Abstieg ca. 90 m
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / M / A
Die Aufregung steigt und Sie nähern sich Ihrem alpinen Höhepunkt der Reise spürbar. Die Etappe von Tachungtse bis zum Basislager ist zwar nicht besonders lang, doch in dieser Höhe verlangt schon jeder Anstieg Geduld und einen ruhigen Rhythmus. Nach ca. 2 Stunden passieren Sie die üppigen Hochweiden von Nimaling. Hierher treiben die Bewohner des Markha-Tals Ihre Tiere, um sie im Sommer weiden zu lassen. Es ist eine der schönsten Hochalmflächen in ganz Ladakh. Auf dem Plateau breiten sich sanfte Grasflächen, Wasserläufe und sommerliche Weiden vor der Kulisse schroffer Berge aus. Von Nimaling steigen Sie Stück für Stück weiter hinauf. Die Landschaft wird noch offener und hochalpiner, und die Nähe zum Berg ist nun mit jedem Schritt vorwärts zu spüren. Am Nachmittag erreichen Sie das Lager (5.050 m) in großartiger Kulisse am Fuß des Kang Yatse. Hier bereiten Sie sich auf die morgige Besteigung vor und ruhen sich aus.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Gehstrecke ca. 7 km | Aufstieg ca. 800 m
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / M / A
Es ist soweit – sehr früh am Morgen müssen Sie raus aus den warmen Schlafsäcken, Sie essen etwas kleines zum Frühstück und dann brechen Sie im Schein der Stirnlampen auf. Falls die Nacht schön klar ist, werden Sie dabei von einem grandiosen Sternenhimmel begleitet. Zunächst steigen Sie über Grasmatten, dann entlang steiniger Moränenhänge und loses Geröll bis zur Schulter bergauf. Anschließend folgen je nach Bedingungenen erste Schneefelder und dann der Gletscherabschnitt (hier seilen Sie sich an, später nur eine kleine Spaltenzone). Am Ende führt Sie der Gratrücken zum höchsten Punkt. Der Aufstieg ist gleichmäßig steil, jedoch lang und fordernd – es verlangt von Ihnen volle Konzentration, Trittsicherheit und Ausdauer. Die maximale Steigung beträgt 35°Grad. Oben am Gipfel angekommen, werden Sie mit einem gewaltigen Panorama über das Gipfelmeer von Ladakh/Zanskar und bis hinüber zu den 8.000er Bergen des Karakorum belohnt – was für ein magischer Moment und der Höhepunkt der Reise. Nach dem Gipfelerlebnis steigen Sie vorsichtig wieder ab und gehen über das Basislager hinunter nach Nimaling. Hier stoßen Sie an und staunen, wo Sie sich vor wenigen Stunden befunden haben!
Gehzeit ca. 8-12 Std. | Gehstrecke ca. 10 km | Aufstieg ca. 1.140 m | Abstieg ca. 1.390 m
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / M / A
An Ihrem letzten Trekkingtag erwartet Sie noch einmal eine großartige Etappe. Von Nimaling steigen Sie hinauf zum mit Gebetsfahnen geschmückten Pass Kongmaru La (ca. 5.250 m), einem der schönsten Aussichtspunkte auf dieser Route. Von der Passhöhe schauen Sie ein letztes Mal hinauf zum Kang Yatse, die Ladakh-Kette und bis hinüber nach Tibet und den Karakorum. Folgend beginnt der lange Abstieg durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit engen Schluchten, farbigen Felsformationen und steilen Wänden. Schließlich verlassen Sie die Schluchten, erreichen das Dorf Chokdo und werden mit den Fahrzeugen zurück nach Leh gebracht. Hier schlendern Sie am Abend ein letztes Mal durch die urigen Altstadt-Gassen, genießen das leckere Abschiedsessen und stoßen auf eine gelungene Reise an.
Gehzeit ca. 7-8 Std. | Gehstrecke ca. 11 km | Aufstieg ca. 460 m | Abstieg ca. 1.220 m
Übernachtung im Hotel Ashoka Ladakh o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Am Morgen fliegen Sie panoramareich zurück nach Delhi und verabschieden sich vom Himalaya. Je nach gewählter intern. Flugverbindung haben Sie heute einige Stunden oder den gesamten Tag in Delhi frei zur Verfügung. Sie fliegen entweder am Nachmittag oder in der Nacht zurück nach Hause. Wer möchte, kann auch erst am Folgemorgen zurück in die Heimat fliegen. Gerne organisieren wir Ihnen, wenn dann die Flugzeiten bekannt sind, optional gegen Aufpreis ein Hotelzimmer (ggf. nur bis zum Abend) und auch eine Stadttour durch Delhi. Genießen Sie die letzten Stunden auf indischen Boden.
Verpflegung: F
Heute landen Sie mit einem Koffer voller Erlebnisse zurück in der Heimat! Nach so einem besonderen Erlebnis planen Sie bestimmt heimlich in Ihren Gedanken bereits die nächste Tour in die Hochgebirge dieser Welt!
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 460 €
Gäste allen Alters können grundsätzlich an dieser Bergreise teilnehmen. Diese Reise beinhaltet unter anderem zwei mehrtägige physisch sehr herausfordernde Trekkings in großen Höhen. Es ist ratsam, dass Sie als Vorerfahrung bereits andere mehrtägige Trekkings im Hochgebirge vorweisen können. Ebenfalls besteigen Sie mit dem Kang Yatse II einen vergletscherten Berg bis weit über 6.000 m Höhe. Der Kang Yatse II ist zwar technisch leicht, jedoch sollten Sie bereits ein Mindestmaß an Bergsteiger-Erfahrung z.B. in den heimischen Alpen vorweisen können! Es muss Ihnen möglich sein, Schnee und Eisflanken mit bis zu 35° Steigung problemlos zu begehen. Ebenso gehört es zu den Grundlagen, dass Sie das Gehen mit Steigeisen in Seilschaft und den korrekten Einsatz des Eispickel beherrschen. Sie sollten sich auf die Reise gezielt mit einem entsprechenden Konditionstraining und ausgiebigen Wanderungen/Bergbesteigungen vorbereiten! Definitiv benötigen Sie bei dieser Reise eine sehr gute Trittsicherheit in anspruchsvollem Gelände, da die Pfade teils ausgesetzt, steil, uneben und geröllig sind sowie beim Kang Yatse über Gletscher führen. Eine sehr gute körperliche Fitness, entsprechende Ausdauer, Schwindelfreiheit, Höhenverträglichkeit, Kameradschaft und Bereitschaft zu Komfortverzicht sind Grundvoraussetzungen. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag sowohl für die Übernachtungen im Hotel/Gasthaus, als auch während des Trekkings im Einzelzelt gilt. Buchung von DZ, EZ oder 1/2 DZ möglich. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Diese Reise führt durch teils wenig erschlossene Gebiete. Aus diesem Grund sind nicht an allen Orten erstklassige Hotels zu erwarten. Für unsere Unterkünfte im in Leh, Nubra-Tal, Sham-Tal und Padum und wählen wir landestypische, aber komfortable Hotels bzw. Gasthäuser. Am Pangong-See ist es etwas einfacher und Sie übernachten in einem Zeltresort mit eigenem WC und Dusche. Bitte haben Sie Verständnis, wenn das warme Wasser mal nicht funktioniert, der Wasserdruck gering ist oder die Toilette sehr einfach. Während des Trekkings wird in den entlegenen Regionen in Trekking-Zelten (Kuppelzelten) übernachtet. In der Regel werden 3-Personenzelte mit Zweierbelegung verwendet, um etwas mehr Platz und Komfort zu bieten. Zusätzlich steht ein Ess- bzw. Aufenthaltszeit zur Verfügung. Zusätzlich wird ein separates WC-Zelt sowie ein Waschzelt aufgebaut.
Je nach den aktuellen Bedingungen vor Ort nutzen wir für die Reise Toyota-Kleinbusse bzw. wo notwendig bzw. komfortabler geländefähige Jeeps/SUV’s der Marke Mahindra.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
zusätzlich für die Gipfeltour
Diese Bergreise ist im Ablauf so gestaltet, dass der durchschnittliche Gast genügend Zeit hat sich an die großen Höhen anzupassen. Die stetige Gefahr einer Höhenkrankheit in diesen extremen Höhen darf jedoch nie unterschätzt werden. Wir empfehlen Ihnen vorab der Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren und diesem Ihr Vorhaben zu erläutern. Der Arzt sollte Ihnen ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf bestätigen. Ebenso sollten Sie sich vorab der Reise, eventuell gemeinsam mit einem Arzt, intensiv mit dem Thema Höhenkrankheit auseinandersetzen. Optional gibt es auch Institute für Höhentrainings, um einmal im Vorfeld der Reise Ihre Höhenverträglichkeit zu testen. So können Sie ohne Sorge an der Reise teilnehmen.
Die angegebenen Gehzeiten der Tagesetappen während des Trekkings sind grobe durchschnittliche Richtwerte (reine Gehzeiten mit kleinen Pausen) und können natürlich von Gruppe zu Gruppe je nach Konstellation/Leistungsvermögen dieser und je nach Witterungsbedingungen/aktuellen Gegebenheiten vor Ort leicht variieren. Die angegebenen Höhenmeter und Strecken der einzelnen Tage wurden durch unser Team vor Ort getrackt. Diese Angaben können durchaus je nach verwendeten Gerät etwas abweichen. Auch kann es sein, dass Ihr Guide auf Ihrer Reise aus gewissen Gründen eine Alternativroute wählt und dadurch Abweichungen zu Stande kommen.