Diese besondere Winterreise führt Sie in die verschneite Taiga der Nordmongolei, eine der abgelegensten und ursprünglichsten Regionen des Landes. Zwischen gefrorenen Flüssen, tiefen Wäldern, stillen Tälern und klarer Winterluft erleben Sie die Mongolei von ihrer magischen, ruhigen Seite.Ein Höhepunkt der Reise ist die Begegnung mit den Rentiernomaden, die auch im Winter in enger Verbindung mit ihren Tieren und der Natur leben. Sie erhalten einen authentischen Einblick in ihren Alltag, ihre Traditionen und das Leben unter extremen klimatischen Bedingungen.Die Reise verbindet Abenteuer, Natur und Kultur: Fahrten durch verschneite Landschaften, Begegnungen mit Nomadenfamilien, winterliche Stille und eindrucksvolle Momente in der Wildnis machen diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis für echte Naturliebhaber und Abenteurer.
Nach Ihrer Ankunft in Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei, werden Sie von unserem Guide und Fahrer am Flughafen herzlich empfangen. Anschließend erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel in der Stadt.
Bis zum Mittagessen steht Ihnen Zeit zum Ausruhen zur Verfügung. Nach dem langen Flug können Sie sich im Hotel erholen, frisch machen und in Ruhe in der Mongolei ankommen. Nach dem Mittagessen beginnen wir mit einer ersten Stadtbesichtigung in Ulaanbaatar. Zunächst besuchen wir das Nationalmuseum der Mongolei, eines der wichtigsten Museen des Landes. Die Ausstellung gibt einen guten Überblick über die Geschichte, Kultur und Traditionen der Mongolei. Hier erfahren Sie mehr über die Frühgeschichte, das Leben der Nomaden, traditionelle Kleidung, religiöse Einflüsse sowie die Zeit des großen Mongolischen Reiches unter Chinggis Khaan.
Anschließend besichtigen wir den Chinggis-Khaan-Platz, den zentralen Platz von Ulaanbaatar. Er gilt als politisches und gesellschaftliches Zentrum der Hauptstadt. Rund um den Platz befinden sich wichtige Regierungsgebäude, moderne Stadtarchitektur und das beeindruckende Denkmal von Chinggis Khaan. Der Platz ist ein guter Ort, um einen ersten Eindruck vom heutigen Ulaanbaatar zu bekommen, wo moderne Entwicklung und mongolische Geschichte
aufeinandertreffen.
Dieser erste Tag bietet eine angenehme Einführung in die Mongolei: Ankommen, Ausruhen und erste Einblicke in Geschichte, Kultur und Hauptstadtleben.
Unterkunft: 4* Hotel
Verpflegung: M / A
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen von Ulaanbaatar. Anschließend fliegen wir nach Mörön, die Hauptstadt der Provinz Khövsgöl in der Nordmongolei. Mörön ist das wichtigste Zentrum dieser Region und gilt als Ausgangspunkt für Reisen zum berühmten Khövsgöl-See, einer der schönsten Naturregionen der Mongolei. Die Landschaft im Norden unterscheidet sich deutlich von der Steppe und der Gobi. Hier erwarten uns grüne Täler, bewaldete Berge, klare Flüsse und eine frische, alpine Atmosphäre. Nach der Ankunft in Mörön werden wir von unserem Fahrer empfangen. Je nach Flugzeit fahren wir weiter durch die schöne Landschaft Nordmongoleis oder besuchen unterwegs interessante Orte in der Umgebung. Dieser Tag markiert den Beginn eines neuen Reiseabschnitts: ruhiger, grüner und geprägt von Bergen, Seen, Taiga-Landschaften und der besonderen Kultur der Nordmongolei.
Unterkunft: Jurten-Camp
Verpflegung: F / M / A
Nach dem Frühstück verlassen wir Khatgal am südlichen Ende des Khövsgöl-Sees und fahren weiter in Richtung Renchinlkhümbe, eine abgelegene Region im Norden der Mongolei. Die Fahrt führt durch eindrucksvolle Landschaften mit Bergen, Tälern, Flüssen und weiten Graslandschaften. Je weiter wir nach Norden kommen, desto stärker verändert sich die Umgebung: Die Landschaft wird wilder, ruhiger und ursprünglicher. Unterwegs genießen wir schöne Ausblicke und machen Fotostopps an passenden Stellen. Renchinlkhümbe liegt in der Nähe der Taiga-Region und gilt als wichtiger Ausgangspunkt für Reisen zu den Rentiernomaden. Die Region ist bekannt für ihre besondere Natur, klare Luft und die Nähe zu den Wäldern des Nordens. Nach der Ankunft beziehen wir unsere Unterkunft und lassen den Tag in der stillen Atmosphäre Nordmongoleis ausklingen.
Unterkunft: lokales Hotel
Verpflegung: F / M / A
Nach dem Frühstück fahren wir weiter in Richtung Jargalant-Fluss. Die Strecke führt durch die stille und ursprüngliche Landschaft Nordmongoleis mit weiten Tälern, Bergen, klaren Flüssen und kleinen Nomadensiedlungen. Der Jargalant-Fluss ist ein schöner Ort, um die Natur der Region bewusst zu erleben. Die Umgebung ist ruhig, weit und besonders geeignet für Fotostopps, kleine Spaziergänge und entspannte Momente am Wasser. Hier spürt man die besondere Atmosphäre des Nordens: klare Luft, offene Landschaft und die Nähe zur Taiga. Anschließend erreichen wir die Jargalant Lodge, wo wir uns ausruhen und die Natur genießen können. Die Lodge liegt in einer schönen Umgebung und bietet eine angenehme Basis für Erholung, Naturerlebnis und weitere Ausflüge in der Region. Der Tag verbindet landschaftlich reizvolle Fahrten, ruhige Naturmomente und die besondere Wildnis Nordmongolei.
Unterkunft: Jargant Lodge
Verpflegung: F / M / A
Heute unternehmen wir einen Ausflug zur Ar-Bosgot-Schlucht in der Provinz Khövsgöl. Die Schlucht liegt in einer abgelegenen und ursprünglichen Landschaft der Nordmongolei und gehört zu den eindrucksvollen Naturorten der Region. Die Umgebung ist geprägt von Felsen, Tälern, klarer Luft und stiller Wildnis. Bei einem Spaziergang oder einer kleinen Wanderung erkunden wir die besondere Landschaft und genießen die Ruhe der nördlichen Mongolei. Die Ar-Bosgot-Schlucht ist ein schöner Ort für Naturerlebnis, Fotostopps und stille Momente abseits der üblichen Reiserouten.
Unterkunft: Jargant Lodge
Verpflegung: F / M / A
Heute führt uns die Reise tief in den Norden der Mongolei, in die abgelegene Region von Tsagaan Nuur nahe der sibirischen Grenze. Die Landschaft verändert sich Schritt für Schritt: weite Täler, klare Flüsse, dichte Wälder und die stille Taiga prägen diesen besonderen Teil der Mongolei.
Von Tsagaan Nuur aus beginnt das Abenteuer zu den Tsaatan, auch Dukha genannt. Die Tsaatan sind eine kleine Gemeinschaft von Rentierzüchtern, die in der nördlichen Taiga der Provinz Khövsgöl leben. Ihre Lebensweise ist eng mit den Rentieren verbunden, die ihnen Transport, Milch und kulturelle Identität geben. Die Familien ziehen mehrmals im Jahr mit ihren Rentieren um, je nach Wetter, Weidegebiet und Moosvorkommen. Je nach Lage des aktuellen Sommer- oder Herbstlagers erfolgt die Weiterreise mit Geländewagen und anschließend zu Pferd. Der Ritt führt durch feuchte Täler, Waldgebiete und offene Taiga-Landschaften. Unterwegs erleben Sie eine der ursprünglichsten Regionen der Mongolei, fernab von Städten, Straßen und moderner Hektik.
Bei Ankunft im Lager der Tsaatan besuchen wir eine Rentierzüchterfamilie und erhalten einen Einblick in ihren Alltag. Sie erfahren mehr über die Haltung der Rentiere, das Leben in traditionellen Tipi-Zelten, die Bedeutung des Schamanismus und die besondere Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur. Die Tsaatan leben in zwei Hauptgebieten, der östlichen und westlichen Taiga rund um Tsagaan Nuur. Am Abend genießen wir die ruhige Atmosphäre der Taiga. Die Übernachtung erfolgt einfach, entweder im Zelt oder in einer sehr einfachen lokalen Unterkunft, abhängig von Wetter, Route und Verfügbarkeit. Diese Reise ist kein komfortabler Ausflug, sondern ein echtes Natur- und Kulturerlebnis für Gäste, die das ursprüngliche Leben im Norden der Mongolei kennenlernen möchten.
Am nächsten Tag bleibt Zeit, das Lager weiter zu erkunden, Fotos zu machen und die Rentierherden zu beobachten. Danach reiten wir zurück zum Ausgangspunkt und fahren weiter nach Tsagaan Nuur oder zurück in Richtung Murun, je nach weiterem Reiseverlauf.
Unterkunft: Gasthaus
Verpflegung: F / M / A
Heute beginnt eines der außergewöhnlichsten Abenteuer im Norden der Mongolei. Von Tsagaan Nuur aus fahren wir zunächst durch die abgelegene Landschaft des Darkhad-Tals in Richtung Zuun Taiga, der östlichen Taiga. Diese Region liegt nordöstlich von Tsagaan Nuur und gehört zu den entlegensten Gebieten der Provinz Khövsgöl.
Je nach Wetter, Wasserstand und aktueller Lage des Tsaatan-Lagers setzen wir die Reise mit Geländewagen und anschließend zu Pferd fort. Der Weg führt durch Flüsse, Waldgebiete, sumpfige Täler und weite Taiga-Landschaften. Die Fahrt und der Ritt sind abenteuerlich, aber gerade diese Ursprünglichkeit macht den Besuch so besonders.
In der Zuun Taiga besuchen wir die Tsaatan, auch Dukha genannt. Sie sind eine kleine Gemeinschaft von nomadischen Rentierzüchtern, die in der nördlichen Taiga leben. Die Tsaatan wohnen traditionell in Tipi-Zelten und ziehen mit ihren Rentieren je nach Jahreszeit und Weidegebiet weiter. Die östliche Taiga liegt nordöstlich von Tsagaan Nuur, während die westliche Taiga westlich des Ortes liegt.
Bei einer Rentierzüchterfamilie erhalten wir einen Einblick in den Alltag der Tsaatan. Wir erfahren mehr über ihre Rentierhaltung, ihre enge Verbindung zur Natur, ihre Traditionen und das Leben in dieser abgeschiedenen Waldregion. Die Rentiere spielen eine zentrale Rolle im täglichen Leben der Familien und sind zugleich Transportmittel, Nahrungsquelle und wichtiger Teil ihrer kulturellen Identität.
Am Abend genießen wir die besondere Stille der Taiga. Die Übernachtung erfolgt einfach im Zelt oder in einer lokalen Unterkunft, abhängig von Route, Wetter und Verfügbarkeit. Dieses Erlebnis ist kein klassischer Komfortausflug, sondern eine authentische Begegnung mit einer der seltensten nomadischen Kulturen der Mongolei.
Unterkunft: Gasthaus
Verpflegung: F / M / A
Heute fahren wir zurück nach Khatgal, einem kleinen Dorf am südlichen Ufer des ChövsgölSees. Der Ort gilt als Tor zum Chövsgöl-Nationalpark und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Reisen in die Seen- und Taigaregion Nordmongoleis.
Im Winter zeigt sich Khatgal von einer besonders ruhigen und eindrucksvollen Seite. Verschneite Wälder, klare Luft und die stille Weite des gefrorenen Chövsgöl-Sees prägen die besondere Atmosphäre dieser abgelegenen Region. Anschließend fahren wir weiter nach Mörön, der Hauptstadt der Provinz Khövsgöl. Die Stadt ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Reisen zum Chövsgöl-See und in die nördliche Taiga. Nach der Ankunft checken wir in einem lokalen Hotel ein. Der restliche Tag steht zur Erholung zur Verfügung, damit Sie sich für die bevorstehenden Erlebnisse des nächsten Tages ausruhen können.
Unterkunft: lokales Hotel
Verpflegung: F / M / A
Heute fahren wir nach Erdenet, der zweitgrößten Stadt der Mongolei. Erdenet liegt im Norden der Mongolei und wurde in den 1970er-Jahren rund um eines der größten Kupfer- und Molybdänbergwerke Asiens gegründet. Die Stadt ist heute ein bedeutendes Industrie- und Wirtschaftszentrum des Landes. Erdenet ist außerdem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Von hier aus bestehen Zugverbindungen nach Ulaanbaatar, weshalb sich die Stadt gut als Zwischenstation auf einer Rundreise durch die Nord- und Zentralmongolei eignet. Unterwegs genießen wir die winterliche Atmosphäre mit verschneiten Landschaften, klarer Luft und weiten Ausblicken auf die nordmongolische Natur.
Unterkunft: im Zug
Verpflegung: F / M / A
Nach der Ankunft in Ulaanbaatar werden Sie am Bahnhof abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht. Dort haben Sie zunächst etwas Zeit zum Ausruhen und Frischmachen. Am Nachmittag unternehmen wir eine kleine Stadtbesichtigung. Dabei besuchen wir den Chinggis-Khaan-Platz im Herzen der Hauptstadt. Der Platz ist einer der wichtigsten Orte Ulaanbaatars und wird von bedeutenden Regierungsgebäuden, Denkmälern und den neun Staatsbannern geprägt. Hier erhalten Sie einen ersten Eindruck von der modernen Hauptstadt und ihrer historischen Bedeutung.
Unterkunft: 4* Hotel
Verpflegung: F / M / A
Heute fahren wir in den Terelj-Nationalpark und unternehmen eine aufregende Hundeschlittenfahrt auf dem zugefrorenen Tuul-Fluss. Anschließend genießen wir unser Mittagessen. Am Nachmittag besichtigen wir den berühmten Schildkrötenfelsen und den Aryabal-Meditationstempel.
Unterkunft: Jurten-Camp
Verpflegung: F / M / A
Ihre schöne Reise geht heute zu Ende. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Heimflug. Unser Fahrer bringt Sie rechtzeitig zum Chinggis Khaan International Airport.
Verpflegung: F
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bitte beachten Sie, dass ein Großteil der Strecken unbefestigte Offroad-Pisten sind und bspw. für Personen mit Bandscheiben-Problemen problematisch sein könnten.
Auf unseren Überlandfahrten kommen in der Regel folgende Fahrzeuge zum Einsatz (je nach Gruppengröße und Verfügbarkeit): Lexus 470, Lexus 570 oder Toyota Land Cruiser 200
Einreise
Für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen benötigen deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger für die Einreise in die Mongolei kein Visum.
Ihr Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.
Klima
Die Zentralmongolei ist durch ein kontinentales Klima mit starken Temperaturschwankungen geprägt. Wind ist das ganze Jahr über ein ständiger Begleiter, während Regenfälle eher selten sind und sich als kurze, heftige Schauer meist auf die Sommermonate konzentrieren.
Das Wetter in der Zentralmongolei im Juni und Juli ist sonnig, warm und mild. Die Temperaturen klettern tagsüber meist auf 20 bis 28 °C, während es nachts auf etwa 6 bis 12 °C abkühlt. Der Juli ist der wärmste, aber auch der niederschlagsreichste Monat des Jahres, was die Steppe in sattes Grün taucht.
Der Sommer (Juni bis August) ist in der Mongolei Regenzeit; diese unterscheidet sich jedoch stark von tropischen Monsunregen. Juli und August sind die regenreichsten Monate, insbesondere in der Zentral- und Nordmongolei. Der Regen fällt typischerweise als kurze Nachmittags- oder Abendgewitter, die 30 Minuten bis 2 Stunden dauern. Die Steppe trocknet bemerkenswert schnell – selbst starker Regen macht den Boden oft innerhalb weniger Stunden wieder passierbar. Die Gobi erhält selbst im Sommer nur sehr wenig Regen.
Wind
Die Mongolei zählt zu den windigsten Orten der Erde. Wind ist hier ein ständiges Merkmal der Landschaft, kein gelegentliches Ereignis. Ihre Lage auf einem Hochplateau – weit entfernt von Ozeanen und ohne nennenswerte Gebirgsbarrieren, die den Luftstrom hemmen könnten – macht sie zu einem natürlichen Windkanal. Die weite offene Steppe bietet keinerlei Widerstand.
Essen & Trinken
Die traditionelle mongolische Küche ist geprägt von der nomadischen Lebensweise und dem rauen Kontinentalklima. Sie ist deftig, kalorienreich und stützt sich auf drei Säulen: Fleisch, Milchprodukte und Mehl.
Fleisch
Hammelfleisch ist der unangefochtene Spitzenreiter, wenngleich auch Rind-, Ziegen-, Pferde- und Yakfleisch (in Bergregionen) sowie Kamelfleisch (in der Wüste Gobi) verzehrt werden. Das Fleisch wird typischerweise gekocht, gedämpft oder mithilfe heißer Steine gegart, anstatt gegrillt oder gebraten zu werden.
Milchprodukte
Die Mongolei verfügt über eine außergewöhnliche Vielfalt an Milchprodukten, die als „tsagaan idee“ (weiße Speisen) bekannt sind. Dazu gehören Airag (vergorene Stutenmilch), Aaruul (getrockneter Quark), Öröm (eingedickte Sahne), Byaslag (hausgemachter Käse), Tarag (Joghurt) und Suutei Tsai (gesalzener Milchtee), das Nationalgetränk.
Mehl und Getreide
Weizenmehl ist unverzichtbar für die Zubereitung von Nudeln und Teigtaschen. Auch Reis ist eine weitverbreitete Beilage.
Mahlzeiten in den Jurten-Camps
Frühstück: Buffet oder festes Menü – Eier, Brot, Butter, Marmelade, Pfannkuchen, Porridge, Müsli/Cerealien, Tee, Kaffee
Mittagessen: Suppe, Hauptgericht (Fleisch mit Reis oder Nudeln), Brot, Tee
Abendessen: 2–3 Gänge – Suppe oder Vorspeise, Hauptgericht (mit Fleisch), Dessert, Tee/Kaffee
Die Qualität variiert stark je nach Kategorie des Camps. In den Standard-Ger-Camps der Rundreise werden die traditionellen mongolischen Gerichte in der Regel durch westliche Gerichte ergänzt. Die Essensqualität gilt im Allgemeinen als gut, kann aber in sehr einfachen, abgelegenen Camps etwas eintönig werden. Viele Unterkünfte passen sich den internationalen Gästen an und bieten neben der traditionellen Küche auch europäische Speisen wie Suppen und Salate an. Die Mahlzeiten werden zumeist in einem großen zentralen Restaurant des Camps serviert.
Alkohol in den Jurten-Camps
Das Angebot an Alkohol variiert je nach Kategorie des Camps, ist aber im Allgemeinen verfügbar. Die meisten Touristen-Jurten-Camps verfügen über eine kleine Bar oder ein Restaurant, wo mongolisches Bier, Wodka und eine begrenzte Auswahl an Weinen serviert werden. Die Preise liegen über dem üblichen Niveau.
Vegetarier
Vegetarisches und veganes Reisen in der Mongolei ist möglich, erfordert jedoch eine gewisse Planung im Voraus. Die Auswahl in den Camps ist oft begrenzt. Reis, Nudeln und Gemüsebeilagen sind verfügbar, aber für strenge Vegetarier empfiehlt sich die Mitnahme eigener Snacks.
In Ulan-Bator gibt es hervorragende Möglichkeiten – spezialisierte vegetarische Restaurants (z.B. Loving Hut, Ananda) sowie internationale Restaurants mit einem umfangreichen vegetarischen Angebot.
Auf dem Land: Hier gestaltet sich die Versorgung schwieriger. Die Standardverpflegung in Jurten-Camps enthält meist Fleisch in allen Gerichten. Bei rechtzeitiger Ankündigung können wir vegetarische Mahlzeiten organisieren, allerdings ist die Auswahl begrenzt. Für Veganer ist die Situation noch anspruchsvoller, da Milchprodukte allgegenwärtig sind.
Empfehlung: Bitte teilen Sie uns Ihre Ernährungsbesonderheiten bereits bei der Buchung mit! Für die vegetarische oder vegane Verpflegung berechnen wir einen kleinen Aufpreis, um den zusätzlichen Aufwand bei Beschaffung und Zubereitung zu decken.
Besondere Ernährungsbedürfnisse (glutenfrei, Allergien, Laktoseintoleranz)
Berücksichtigung bei vorheriger Ankündigung!
Gesundheit & Sicherheit
Impfungen
Für die direkte Einreise aus Deutschland werden keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Generell gilt die Empfehlung, sich gegen Hepatitis A und Tollwut zu impfen. Bei Langzeitaufenthalten und besonders beim Reisen durch ländliche Gebiete werden außerdem Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Meningitis (A/CW/Y) und FSME empfohlen. Für eine persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie mindestens 6 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt zu Rate ziehen.
Medizinische Versorgung in der Mongolei
Die medizinische Versorgung ist eingeschränkt, insbesondere außerhalb von Ulan-Bator. In der Hauptstadt bieten einige private internationale Kliniken einen angemessenen Versorgungsstandard bei kleineren Beschwerden. Bei ernsthaften Erkrankungen oder Verletzungen ist ein medizinischer Rücktransport (Medevac) in ein Land mit hochentwickelter medizinischer Infrastruktur (z.B. Südkorea, Thailand, Deutschland) erforderlich. Eine umfassende Reiseversicherung, die den medizinischen Rücktransport abdeckt, ist unerlässlich.
Reiseapotheke
Eine persönliche Reiseapotheke sollte gut ausgestattet sein, da es auf dem Land nur wenige Apotheken gibt. Zur Grundausstattung gehören: verschreibungspflichtige Medikamente, Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfall und orale Rehydrationssalze, Antihistaminika, antibakterielle Tücher und Cremes, Pflaster, Blasenpflaster sowie Tabletten gegen Reisekrankheit.
Was Sie stets bei sich führen sollten:
– Versicherungspolicen-Nummer und Notfall-Hotline (ausgedruckt)
– medizinische Zusammenfassung (inkl. Allergien, Medikamenten, Blutgruppe).
– Kontaktdaten für Notfälle
– Kopie des Reisepasses
– lokale 24-Stunden-Notfallnummer
Leitungswasser
Es ist nirgendwo in der Mongolei sicher, Leitungswasser zu trinken. Reisende sollten ausschließlich Wasser aus Flaschen oder abgekochtes Wasser trinken. Ihr Reiseveranstalter oder Ihr Ger-Camp stellen Trinkwasser zur Verfügung. Es wird dringend empfohlen, eine wiederverwendbare Wasserflasche mitzubringen, um Plastikmüll zu vermeiden.
Höhenverhältnisse (Höhenkrankheit)
Die Mongolei ist ein Hochland. Ulan-Bator liegt auf einer Höhe von 1.350 Metern. Viele Reiseziele befinden sich in noch größeren Höhen: der Chöwsgöl-See (ca. 1.645 m), die Wüste Gobi (ca. 1.000–1.800 m) und das Altai-Gebirge (2.500 bis über 4.000 m). Schwere Fälle von Höhenkrankheit sind zwar selten, doch können bei Reisenden leichte Symptome wie Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen oder Müdigkeit auftreten.
Es wird empfohlen, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, übermäßigen Alkoholkonsum zu vermeiden und sich nach der Ankunft ein bis zwei Tage Zeit zur Akklimatisierung zu nehmen.
Sicherheit
Generell gilt die Mongolei als ein sehr sicheres Reiseland. Wie in vielen anderen Ländern der Welt existiert jedoch auch in der Mongolei ein gewisses Problem mit Kleinkriminalität. Aus diesem Grund empfehlen wir auch hier, den üblichen Sicherheitsvorkehrungen nachzukommen, Geld am Körper zu tragen, Schmuck nicht zur Schau zu stellen, eine Kopie der wichtigsten Dokumente mit sich führen und Wertgegenstände wenn möglich in der Unterkunft zu lassen. Darüber hinaus bitten wir Sie, während der gesamten Reise stets auf Ihren Pass zu achten, da der Verlust größere Probleme mit sich bringt.
Geld & Währung
Währung ist der mongolische Tugrik/Tögrög.
Kurs: 1 EUR = 4.12 MNT (Stand: 06_26)
Es ist grundsätzlich besser, den mongolischen Tugrik (MNT) vor Ort in der Mongolei zu tauschen. Der Tugrik ist in Deutschland eine exotische Währung, weshalb der Umtausch hierzulande mit sehr schlechten Wechselkursen und hohen Gebühren verbunden ist.
Tauschen Sie Euro (EUR) oder US-Dollar (USD) am besten erst direkt am Flughafen oder in offiziellen Banken der Hauptstadt Ulan-Bator (z.B. Golomt Bank, Khan Bank) bzw. lizenzierten Wechselstuben.
Bitte achten Sie darauf, übrige Tugrik vor der Ausreise wieder zurückzutauschen, die Ausfuhr ist nicht gestattet.
Bargeld oder Kreditkarte
Sie sollten unbedingt Bargeld mitnehmen! Zwar werden Kreditkarten in gehobenen Hotels und Restaurants in Ulan-Bator akzeptiert, doch überall sonst im Land ist Bargeld das einzig akzeptierte Zahlungsmittel – etwa für Souvenirs, Parkeintrittsgebühren und Trinkgelder. Am besten nehmen Sie US-Dollar oder Euro in bar mit, da sich diese am einfachsten umtauschen lassen.
Geldautomaten
Geldautomaten sind in Ulan-Bator und den Provinzhauptstädten zwar vorhanden, aber bekanntermaßen eher unzuverlässig – oft ist das Bargeld aufgebraucht oder die Geräte sind außer Betrieb. Reisende sollten sich keinesfalls auf Geldautomaten als Hauptquelle für Bargeld verlassen, sondern stets genügend Bargeld in harter Währung mitführen, um die gesamte Reise außerhalb der Hauptstadt zu finanzieren.
Trinkgeld
Trinkgeldgeben gehört zwar nicht zur traditionellen Kultur, ist in der Tourismusbranche für guten Service aber mittlerweile üblich und wird geschätzt. Als Richtwert gilt:
Reiseleiter: 5–10 $ pro Person und Tag
Fahrer: 3–5 $ pro Person und Tag
Restaurants: In gehobenen Restaurants in Ulan-Bator ist es zunehmend üblich, bei gutem Service 10% Trinkgeld zu geben.
Kommunikation & Konnektivität
Mobiltelefon
In Städten und Ortschaften der Mongolei gibt es ein gutes 4G-Netz. Die günstigste und zuverlässigste Möglichkeit ist der Kauf einer lokalen SIM-Karte bei Anbietern wie Mobicom oder Unitel. Diese SIM-Karten sind für wenige Dollar an den Verkaufsständen der Anbieter am Flughafen oder in der Stadt erhältlich. Für die Registrierung wird ein Reisepass benötigt.
eSIM
Eine gute Alternative und sofern Ihr Handy eSIM-fähig ist, empfehlen wir für die Mongolei den Erwerb einer eSIM. Die digitale SIM-Karte wird einfach per QR-Code installiert, wodurch kein Shop vor Ort aufgesucht werden muss. Beliebte eSIM-Anbieter sind bspw. Holafly, yesim, Saily und Airalo mit unterschiedlichen Paketen für Datenvolumen.
WLAN in den Jurten-Camps
Viele touristische Jurten-Camps bieten mittlerweile WLAN im Hauptrestaurant oder im Rezeptionsbereich an. Die Verbindung erfolgt jedoch meist über Satellit und kann langsam sowie instabil sein; für Videostreaming reicht sie in der Regel nicht aus. Sie genügt jedoch, um E-Mails abzurufen und sollte zudem als Gelegenheit betrachtet werden, einmal abzuschalten.
Ausrüstung
Was gehört unbedingt ins Gepäck?
– robuste, eingelaufene Wanderschuhe
– Kleidung im Zwiebelprinzip (Funktionsunterwäsche, Fleece-Zwischenschicht, wasser- und winddichte Außenjacke)
– Sonnenschutz (Hut mit breiter Krempe, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, hochwertige Sonnenbrille)
– Stirnlampe oder Taschenlampe mit Ersatzbatterien
– Persönliches Erste-Hilfe-Set und verschreibungspflichtige Medikamente
– Wiederverwendbare Trinkflasche
– Feuchttücher und Händedesinfektionsmittel
– Powerbank zum Aufladen von Geräten
Bekleidung im Sommer
Wichtig ist das Zwiebelprinzip, um auf starke Temperaturschwankungen vorbereitet zu sein. Packen Sie T-Shirts, Langarmshirts, eine Fleece- oder leichte Daunenjacke für den Abend, bequeme und strapazierfähige Hosen sowie eine wasserfeste Außenschicht ein. Eine Mütze und Handschuhe sind für kühle Morgenstunden praktisch.
Steckdosen
In Mongolei werden Stecker und Steckdosen vom Typ C und Typ E verwendet. Die Netzspannung ist 220 V bei einer Frequenz von 50 Hz. Ihre Stecker passen in Steckdosen der Mongolei.
Reisen auf dem Landweg
Die Straßenverhältnisse in der Mongolei reichen von modernen, asphaltierten Fernstraßen (etwa 5–10 %) bis hin zu unmarkierten Pisten abseits befestigter Wege. Diese Vielfalt ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Routenplanung. Die Mehrheit der touristischen Ziele ist nur über unbefestigte Straßen zu erreichen.
Beschaffenheit der Straßen
Der Straßenzustand variiert je nach Route und Jahreszeit stark; auf den meisten unbefestigten Abschnitten müssen Reisende jedoch mit erheblichen Erschütterungen und Ruckeln rechnen. Offroad-Strecken sind unberechenbar und weisen Spurrillen, Felsen, weichen Sand sowie Flussdurchquerungen auf. Ein ganzer Tag im Fahrzeug kann körperlich anstrengend sein.
Tägliche Fahrstrecken
Die täglichen Strecken lassen sich am besten in Zeit statt in Kilometern bemessen. Ein typischer Reisetag auf dem Land umfasst eine reine Fahrzeit – einschließlich der Stopps – von etwa 4 bis 7 Stunden.
Fahrten abseits befestigter Straßen
Das Fahren abseits befestigter Wege ist ein wesentlicher Bestandteil von Reisen in der Mongolei. Bei den meisten mehrtägigen Routen führt ein Großteil der Fahrtstrecke über unbefestigte Pisten. Nur so lassen sich die atemberaubendsten und abgelegensten Landschaften erreichen – und genau das macht einen Teil des Abenteuers aus. Unsere professionellen Fahrer verfügen über viel Erfahrung und können grundlegenden Fahrzeugreparaturen vornehmen. Pannen sind bei unserer gut gewarteten Fahrzeugflotte selten.
Toilettenpausen unterwegs
Auf dem Land gibt es keine öffentlichen Toiletten! Die Pausen finden in der freien Natur statt – sozusagen als „Pause in der Natur“. Der Reiseleiter hält an einem landschaftlich schönen Ort, der Privatsphäre bietet. Wir empfehlen unseren Gästen:
– stets Toilettenpapier und Händedesinfektionsmittel mitzuführen
– Kleidung zu tragen, die für diesen Zweck praktisch ist
– sämtlichen Abfall in empfindlichen Gebieten wieder mitzunehmen
Geräte im Fahrzeug laden
Alle Tourfahrzeuge verfügen über 12-V-Anschlüsse (Zigarettenanzünder), die mit handelsüblichen KFZ-Ladegeräten und USB-Adaptern kompatibel sind. Die meisten Fahrzeuge sind zudem mit direkten USB-Anschlüssen ausgestattet. Die Teilnehmer können ihre Geräte also während der Fahrt aufladen – dies ist die zuverlässigste Lademethode.
Powerbanks
Eine tragbare Powerbank ist zudem eines der wichtigsten Zubehörteile für jede Mongolei-Reise außerhalb von Ulan-Bator.
Touren
Reittouren
Die Mongolei ist ein hervorragendes Reiseziel für Reitanfänger. Das mongolische Pferd ist ruhig, robust und trittsicher und der Reitstil ist entspannt. Spezielle Programme für Anfänger beinhalten eine Einführung sowie kürzere Etappen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Kamelreiten in der Wüste Gobi
Die wichtigsten Orte hierfür sind die Wüste Gobi, insbesondere an den Sanddünen von Khongor (Khongoriin Els) sowie bei Bayanzag (Flaming Cliffs) und werden von lokalen Kamelhirtenfamilien organisiert. Bei allen Kamelen in der Mongolei handelt es sich um Trampeltiere – die in Zentralasien heimische Art mit zwei Höckern. Sie sind perfekt an das extreme Klima der Gobi angepasst.
Unterbringung auf dem Land
Ger-Camps / Jurten-Camps
Das typische Unterkunftserlebnis in der Mongolei und Herzstück der meisten Reiserouten außerhalb von Ulan-Bator.
Ausstattung von Standard-Ger-Camps
– Unterbringung in traditionellen, filzgedeckten Jurten, meist 5–6 m im Durchmesser, mit schlichter Verzierung, einfachen Betten und einem Holzofen
– Sanitäranlagen und Duschen befinden sich in einem separaten Gebäude und werden gemeinschaftlich genutzt. Sie sind in der Regel mit westlichen Toiletten mit Wasserspülung – oder in einfacheren Camps – mit Hocktoiletten sowie Waschbecken und Duschkabinen ausgestattet. Die Warmwasserversorgung kann auf bestimmte Zeiten beschränkt sein, zu Stoßzeiten kann es zu Warteschlangen oder geringem Wasserdruck kommen.
– Strom wird meist über Generatoren erzeugt und steht nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung – typischerweise vom frühen bis zum späten Abend. Während dieser Zeit funktioniert die Beleuchtung und Geräte können aufgeladen werden.
– Das Aufladen ist meist nur während der Generatorlaufzeiten möglich – oft für 4 bis 6 Stunden am Abend. Die meisten Jurten verfügen über mindestens eine Steckdose, üblicherweise für europäische zweipolige Stecker. Wenn mehrere Gäste gleichzeitig Geräte aufladen möchten, kann es zu Engpässen bei den Steckdosen kommen. Ein USB-Ladegerät mit mehreren Anschlüssen oder eine kleine Mehrfachsteckdose können daher sehr nützlich sein.
– einige Camps werben mit WLAN, doch dieses ist oft auf das Speise- oder Empfangsgebäude beschränkt. Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit variieren stark, viele abgelegene Camps bieten überhaupt kein WLAN an.
– Mahlzeiten werden in einer Gemeinschafts-Jurte serviert; herzhafte, einfache mongolische sowie einfache internationale Gerichte
– Heizung: Die meisten Jurten verfügen über einen zentralen Metallofen, der mit Holz oder getrocknetem Tierdung beheizt wird. Das Personal entfacht das Feuer meist am Abend, in den frühen Morgenstunden sinkt die Temperatur in den Jurten entsprechend
Verhaltenstipps
Fotografieren von Mönchen und in Klöstern
Das Fotografieren in Klosterhöfen ist oft gestattet, im Inneren von Tempelgebäuden, in denen Mönche beten, jedoch häufig untersagt. Achten Sie bitte auf Hinweisschilder oder bitten Sie um Erlaubnis. Wenn Sie Mönche fotografieren möchten, fragen Sie stets zuvor mit einer respektvollen Geste um Erlaubnis. Bescheidene Kleidung und stiller Respekt werden erwartet.
Ovoos
Respektieren Sie die „Ovoos“! Dabei handelt es sich um heilige, schamanische Steinhaufen. Umrunden Sie diese stets im Uhrzeigersinn und nehmen Sie niemals Steine davon mit.
Besuch einer Nomadenfamilie
Warten Sie, bis Sie eingeladen werden. Betreten Sie die Jurte leise und treten Sie bitte nicht auf die Schwelle, sondern darüber. Halten Sie sich an die Sitzordnung (Männer auf der Westseite, Frauen auf der Ostseite). Nehmen Sie angebotene Speisen und Getränke mit beiden Händen entgegen. Es ist höflich, zumindest einen kleinen Schluck zu nehmen. Gehen Sie im Inneren der Jurte im Uhrzeigersinn. Gehen Sie nicht zwischen den beiden zentralen Säulen hindurch. Vermeiden Sie es, mit den Füßen oder dem Finger auf religiöse Gegenstände oder Personen zu zeigen.
Kulturelle Etikette beim Essen
Die mongolische Gastfreundschaft ist großzügig und beharrlich. Ein direktes Ablehnen von Speisen kann als unhöflich empfunden werden. Hier sind die wichtigsten Regeln:
– Nehmen Sie das Angebot immer mit der rechten Hand oder mit beiden Händen entgegen. Auch wenn Sie nicht viel essen oder trinken möchten, sollten Sie die Gabe annehmen.
– Nehmen Sie zumindest einen kleinen Schluck oder Bissen zu sich. Dies ist die wichtigste Regel. Sie müssen nicht alles aufessen oder austrinken, aber Sie müssen es probieren. Selbst das bloße Berühren der Tasse mit den Lippen reicht aus.
– Stellen Sie das Gefäß nach dem Probieren behutsam ab. Der Gastgeber wird sich nicht daran stören, wenn ein Rest übrigbleibt – wohl aber an einer direkten Ablehnung.
– Zeigen Sie Ihre Wertschätzung. Ein Lächeln, ein Nicken oder ein einfaches „Bayarlalaa“ (Danke) bewirken viel.
– Sagen Sie niemals direkt „Nein“. Sagen Sie stattdessen „Ich bin satt“ (khanaad baina) oder „nur ein kleines bisschen, bitte“.
– Ihr Reiseleiter kann Ihnen dabei helfen, eventuelle Ernährungseinschränkungen zu kommunizieren.
Bitten Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Menschen fotografieren!
Ist Feilschen auf Basaren üblich?
Feilschen gehört zur Einkaufskultur auf Freiluftmärkten und Basaren, insbesondere auf dem Narantuul-Markt. Allerdings geht man hier etwas zurückhaltender vor als auf manch anderen asiatischen Märkten.
Lernen Sie ein paar Worte Mongolisch! Einfache Begrüßungen wie „Sain baina uu“ (Hallo) und „Bayarlalaa“ (Danke) werden sehr geschätzt.
Minimieren Sie Plastikmüll: Bringen Sie eine wiederverwendbare Wasserflasche mit!
Hinterlassen Sie keinen Spuren und nehmen Sie Ihren Müll wieder mit.
Obacht mit Wachhunden in Nomadenlagern, die darauf abgerichtet sind, sich gegenüber Fremden aggressiv zu verhalten. Reisende sollten sich einem Lager stets langsam nähern und warten, bis ein Familienmitglied sie begrüßt und die Hunde zurückhält.
Drohnen: Eine Registrierung ist obligatorisch. Alle Drohnen müssen unabhängig von ihrem Gewicht vor der Verwendung in der Mongolei bei der MCAA registriert werden.
Bitte keine militärischen Einrichtungen fotografieren!
Einkaufen & Souvenirs
Die Mongolei bietet eine unverwechselbare Auswahl an Souvenirs, die das nomadische Erbe und die natürlichen Ressourcen des Landes widerspiegeln.
Zu den hochwertigen Artikeln zählen Kaschmirprodukte, Filzprodukte und Lederwaren. Beliebt bei Reisenden sind auch Silberschmuck, Briefmarken oder mongolischer Wodka.
Klimatische Bedingungen im Winter
In der mongolischen Taiga im Norden des Landes ist der Winter sehr kalt und lang, mit durchschnittlichen Nachttemperaturen von -30 °C bis -35 °C. Die Regionen im Norden sind von Permafrostböden geprägt und von Oktober bis April tief eingeschneit.