Bei dieser Pakistan-Reise handelt es sich um eine Karakorum-Trekkingreise der Extraklasse! Bis heute verschlägt es vergleichsweise nur wenige Trekkingfreunde in den Norden Pakistans und dies vollkommen zu unrecht. Wer die teils bestehenden Vorurteile über das Land ablegt und sich in den Karakorum aufmacht, wird dadurch auf vielfältige Art und Weise belohnt. Hier im Karakorum, im wohl wildesten und schroffsten Hochgebirge der Erde, finden Sie noch traumhafte und fast leere Trekkingoptionen vor. Sie werden überrascht sein, wie authentisch freundlich und neugierig die lokale Bevölkerung daherkommt. Reißende Gletscherflüsse, gewaltige Gletscher und mächtige steile Bergflanken liegen entweder direkt oder fast unmittelbar am Karakorum-Highway, der berühmten höchstgelegenen Fernstraße der Welt. Daher nutzen Sie genau diesen auf Ihrer Karakorum-Trekkingreise um szeneriereich von einem zum nächsten Mehrtages-Trekking zu gelangen. Dabei sind die Fahrten zwischen den Trekkings kurz und Sie verbringen die meiste Zeit eingerahmt in fast unberührter Hochgebirgslandschaft. Diese Reise ist speziell für Trekking-Enthusiasten konzipiert, welche nicht die großen Strapazen der bekannteren langen Pakistan-Trekkings wie z.B. zum K2 Base Camp oder die Nanga Parbat Umrundung auf sich nehmen wollen, aber trotzdem gerne auf kürzeren Mehrtages-Trekkings mit dem Zelt tief in die eindrucksvolle Karakorum-Bergwelt eintauchen möchten.
Ihre Reise beginnt im schachbrettartig aufgebauten und modernen Islamabad. Hier tauchen Sie nur kurz in die städtische Kultur ein, denn die Berge rufen. Über das schöne Kaghan-Tal und dann angelangt auf dem Karakorum-Highway gelangen Sie zum Nanga Parbat. Dieser zählt zwar offiziell noch nicht zum Karakorum, sondern stellt den westlichsten Eckpfeiler des Himalayas dar, aber dies und mehr lernen Sie spätestens auf Ihrer Reise. Am größten freistehenden Bergmassiv der Erde, dem "Schicksalsberg der Deutschen", wollen Sie vorbei an der berühmten Märchenwiese und vor einer der eindrucksvollsten Bergkulissen der Erde deutsche Bergsteigergeschichte am eigenen Leib spüren. Im Anschluss fahren Sie weiter ins Hunza-Tal. Der heimliche Star der Region ist der furchteinflößende riesige Rakaposhi, welcher bereits auf der Fahrt perfekt zu sehen ist. In nur einem Tag gelangen Sie ins Base Camp des fast 8.000er Bergs und können wahrscheinlich ohne jegliche andere Touristen die wohl höchste Steilflanke der Erde in Ruhe bestaunen. Danach besichtigen Sie das schöne Karimabad, dem Hauptort des geheimnisvollen Volkes der Hunzukuc, welches von Bergriesen umgeben ist. Schließlich fahren Sie das enge Tal noch weiter hinauf Richtung Norden gen China, um den erst jüngst durch einen Bergrutsch entstanden Attabad-See und eine außergewöhnliche Berglandschaft zu erleben. Hier schieben sich imposante Gletscher noch bis zum Talboden – den eindrucksvollsten unter ihnen, den Passu-Gletscher, wollen Sie sich genauer anschauen. Als Höhepunkt der Reise wandern Sie dann 5 Tage in einer rauen Bergwelt zum Rush Lake, dem höchsten Bergsee Pakistans. Mit ein wenig Wetterglück haben Sie sogar vom Rush Peak, einem der besten Aussichtsgipfel der Region, einen sagenhaften Blick über den halben Karakorum. Von hier können Sie sogar den K2, den zweithöchsten Berg der Erde und den höchsten Berg Pakistan bewundern. Tief beeindruckt fliegen per tollem Panoramaflug von Gilgit zurück nach Islamabad und verabschieden sich damit gebührend vom wundervollen Karakorum!
Haben Sie Ihre Wanderstiefel eingepackt? Sicher freuen Sie sich, dass die Vorfreude nun ein Ende findet und es für Sie endlich in die tolle Bergwelt von Nordpakistan geht! Sie verlassen Deutschland und fliegen mit einem Stopp über Nacht nach Pakistan. Dort kommen Sie am Folgetag in den frühen Morgenstunden an!
Je nachdem mit welcher Airline Sie ankommen, landen Sie sehr früh am Morgen in Islamabad. Sie werden am Flughafen empfangen und zum Hotel im Stadtzentrum gefahren. Hier können Sie direkt in Ihre Zimmer einchecken (nur falls Sie vor 7 Uhr früh landen, ansonsten geht es nach dem Frühstück erstmal direkt zur Stadttour und Sie checken am Nachmittag ein), sich erstmal etwas ausruhen und dann ein spätes Frühstück genießen. Für die anstehende Stadtbesichtigung starten wir etwas später in den Tag. Nun tauchen Sie ein in den Trubel der Stadt. Islamabad (übersetzt aus der Nationalsprache Urdu: "Sitz des Islam") wurde erst in den 1960er Jahren schachbrettartig erbaut und 1967 zur neuen Hauptstadt erklärt. Die Stadt ist anders als die anderen Städte Pakistans – großflächig, ruhig, breite Alleen, modern, sehr grün usw. Zunächst besuchen Sie die Shah-Faisal-Moschee, welche die Nationalmoschee des Landes und Wahrzeichen der Stadt ist. Die Moschee wurde von der saudi-arabischen Regierung finanziert und trägt deshalb den Namen des ehemaligen saudischen Königs. 1986 fertiggestellt, und der Form eines arabischen Beduinenzeltes nachempfunden, bietet die Moschee im Inneren Platz für 15.000 Gläubige und im Innenhof für weitere 85.000. Damit ist sie eine der größten Moscheen der Welt. Im Anschluss fahren Sie hinauf zum Daman-e-Koh Aussichtspunkt. Hier in den Margalla-Hills, den Ausläufern des westlichen Himalaya-Gebirges, haben Sie einen grandiosen Blick über die gesamte Stadt. Zum Abschluss des Tages fahren Sie zur Schwesterstadt Islamabads nach Rawalpindi. Bei einem Spaziergang über den quirligen Raja-Bazar erleben Sie hier mehr das wahre pakistanische Alltagsleben als in Islamabad. Am Abend und zur Krönung Ihres 1. Tages in Pakistan nehmen wir Sie mit zu einem leckeren Begrüßungsessen in einem traditionellen Restaurant unweit vom Hotel. Übernachtung im Hotel Hillview Islamabad o.ä.
Verpflegung: F / A
Sie verlassen das Großstadt-Treiben Islamabads und tauchen ein in das ländliche nördliche Pakistan. Die heutige Fahrt wird lang und anstrengend, aber landschaftlich sehr interessant. Bereits nach kurzer Zeit werden Sie die ersten typischen pakistanischen LKW's mit den riesigen Aufbauten erblicken. Diese sind kunstvoll mit bunten unterschiedlichsten Miniaturen handbemalt und mit diversen Ketten, Glocken oder ähnlichem verziert. Es ist für viele LKW-Fahrer, die auf den oft schlechten Straßen viel Zeit in Ihrem Gefährt verbringen müssen, der ganze Stolz. Sie fahren hinein in eine landschaftlich reizvolle Vorgebirgsregion mit vielen Flüssen, Seen, Wälder und kleinen Dörfern – das Kaghan-Tal. Schließlich erreichen Sie den höchsten Punkt des Tages, den Babusar-Pass (4.173 m). Hier halten Sie kurz und machen natürlich wie die Einheimischen auch das obligatorische Pass-Foto. Dann geht es fast nur noch bergab und Sie erreichen die Ortschaft Chilas am berühmten Indus-Fluss und treffen auf den Karakorum Highway. Der Indus ist mit knapp 3.200 km Länge der längste Fluss des indischen Subkontinents und die Lebensader Pakistans. Falls der Babusar-Pass aufgrund von Murenabgängen, Schlammlawinen oder zu viel Schnee gesperrt sein sollte, müssen Sie die längere Route über Besham durch Kohistan nehmen. Übernachtung im Hotel Shangrila Chilas o.ä.
Fahrzeit ca. 8-10 Std.
Verpflegung: F / M / A
Ihre Reise führt Sie heute auf dem berühmten Karakorum-Highway, den Indus flussaufwärts, bis zur Rakhiot-Brücke. Der Karakorum Highway führt durch eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft und verbindet Kaschgar im autonomen chinesischen Gebiet Xinjiang mit dem Ort Havelian im Distrikt Abbottabad im Nordwesten Pakistans. Die Bauzeit betrug knapp 20 Jahre und der Highway wurde 1978 fertiggestellt. Mit dem Highway wurden die abgelegenen bergigen Regionen Nordpakistans mit dem Rest des Landes verbunden. Kurz hinter Chilas legen Sie noch einen kleinen Zwischenstopp ein und besichtigen die uralten Felszeichnungen von Thalpan. Zwischen der Provinz Chilas bis Rakhiot befindet sich ein Reichtum an Petroglyphen, welche die Zahl von 50.000 erreichen sollen. Oft handelt es sich um Abbildungen von Tieren oder Jagdszenen, aber auch interessante buddhistische Felsgravuren sind zu sehen. An der Rakhiot-Brücke (1.200 m) angekommen, wechseln Sie vom Kleinbus in rustikale 4×4 Jeeps und fahren abenteuerlich über 1.000 m hinauf zum kleinen Dorf Tato (2.560 m). Die 1,5 stündige Fahrt über die engen Pisten ist purer Nervenkitzel, welcher seines gleichen sucht. Hier kurz nach Tato endet die Straße, es geht nun nur noch zu Fuß weiter und Sie freuen sich, dass die Wanderstiefel endlich zum Einsatz kommen. Nach ca. 2-3 Stunden gemütlichen Wanderns stetig bergauf erreichen Sie die berühmte Märchenwiese (3.350 m). Hier legen Sie einen kurzen Stopp ein, essen etwas und laufen dann noch ca. 1,5 Std. weiter hinauf bis nach Bayal (3.550 m). Linkerhand von Ihnen schiebt sich der gigantische Rakhiot-Gletscher ins Tal und Sie erreichen eine wunderschöne Hochalm mit Holzblockhütten und Nadelwäldern. Der Kontrast zu der vor Ihnen aufragenden komplett vergletscherten Nordwand des Nanga Parbat könnte kaum größer sein. Übernachtung in Holzhütten (in Bayal sind die Hütten noch etwas einfacher als auf der Märchenwiese, dafür hat es viel weniger Gäste und der Ort ist ursprünglicher, Bettzeug wird gestellt, aber aus Hygienegründen bevorzugen Sie wohl Ihren Schlafsack).
Fahrzeit ca. 3-4 Std. | Gehzeit ca. 4 Std. | Aufstieg ca. 1.000 m
HInweis: Gepäck, welches Sie für die nächsten 2 Tage nicht benötigen, verstauen Sie im Bus, welcher an der Rakhiot-Brücke bis zu Ihrer Rückkehr verbleibt. Der Fahrt passt gut darauf auf. Sie selbst tragen in Ihrem Tagesrucksack die notwendige Kleidung/Ausrüstung für die kommenden 2 Tage.
Verpflegung: F / M / A
Man kann kaum schöner aufwachen, als in dieser einmaligen Kulisse. Sie frühstücken draußen auf Holzbänken mit direktem Blick auf die Nordwand des Nanga Parbat. Anschließend wollen Sie ein wenig mehr in die Besteigungsgeschichte des "Schicksalsberg der Deutschen" eintauchen. Sie unternehmen einen Ausflug hinauf auf knapp 4.000 m (ca. 3 Stunden vorbei am German View Point), wo sich das ehemalige Base Camp der vor allem deutschen Besteigungsversuche in den 1930er Jahren befindet. Viele dieser damaligen Expeditionen endeten tragisch mit vielen Todesfällen. Unter anderem finden Sie hier eine Gedenkstätte, welche an den 1937 verunglückten Alfred Drexel erinnert. Auch Hermann Buhl, welcher Teil der Karl Herrligkoffer Expedition von 1953 war, startete seine Erstbesteigung von hier aus. Die Aussicht auf die direkt vor Ihnen liegenden Eisflanken der Nordwand sind nicht in Worte zu fassen. Genießen Sie diesen einmaligen Moment, bevor Sie zurück nach Bayal absteigen (ca. 2 Stunden). In Bayal essen Sie etwas zum Mittag und stärken sich, bevor Sie dann noch die 1,5 Stunden hinunter zur Märchenwiese laufen. Den Nachmittag können Sie nutzen, um sich noch ein wenig auf der berühmten Märchenweise umzuschauen. Übernachtung in Holzblockhütten.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 660 m | Abstieg ca. 930 m | Gehstrecke ca. 12,5 km
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen dieses schöne Fleckchen Erde hinter sich und steigen erneut nach Tato ab. Dort warten bereits Ihre Jeeps, welche Sie zurück zur Rakhiot-Brücke bringen. Nun steigen Sie wieder in Ihren Minibus um, welcher hier unten mit dem restlichen Gepäck auf Sie gewartet hat. Wieder zurück auf dem Karakorum-Highway haben Sie eine landschaftlich extrem reizvolle Fahrt ins Hunza-Tal vor sich. Dabei stoppen Sie natürlich am Denkmal des Zusammentreffens der drei großen Gebirgsketten der Region: Karakorum, Himalaya und Hindukusch. Diese drei größten Gebirgsketten unserer Erde formen eine begeisternde Bergwelt. Schließlich erreichen Sie das Hunza-Tal, eines der malerischsten Täler ganz Asiens. Das Tal ist für seine Fülle an Kirsch-, Maulbeer-, Aprikosen- und Walnussbäumen, welche im Frühjahr für eine Farbenpracht sorgen, berühmt. Unzählige 6.000er und 7.000er Berge mit mächtigen Gletschern, die sich bis auf den Talboden schieben und der schöne Hunza-Fluss runden das Bild ab. Bis 1974 war Hunza ein unabhängiges Königreich und hatte einen eigenen Mir. Ebenfalls war die Region bis zur Fertigstellung des Karakorum Highway 1978 relativ isoliert und von den anderen pakistanischen Regionen weitgehend abgeschnitten. Bis heute ranken sich viele Mythen um die hier lebenden Hunzukuc wie z.B. dass sie eine besonders hohe Lebenserwartung haben sollen und früher ausgezeichnete Krieger und Räuber waren. Der größte Anteil der Bevölkerung sind Ismaeliten. Daher kommt es wohl, dass die Menschen hier noch ein Stück offener und herzlicher sind, als in vielen anderen Regionen. Ebenfalls gibt es auch viele Frauen auf der Straße, welche nicht selten bunt bekleidet und ohne komplette Verschleierung unterwegs sind. Ihre Fahrt endet heute im sehr kleinen und beschaulichen Dorf Minapin. Dieser Ort ist der Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Rakaposhi Basislager, welchen Sie morgen angehen wollen. Übernachtung im Hotel Cherry Garden o.ä.
Fahrzeit ca. 4-5 Std. | Gehzeit ca. 2 Std. | Abstieg ca. 1.000 m
Verpflegung: F / M / A
Glauben Sie, dass man innerhalb von wenigen Stunden Wanderung von der Straße das Base Camp eines fast 8.000 m Bergs erreichen und in kompleter Naturidylle fast allein diesen Ort genießen kann? Am Rakaposhi gibt es das noch! Sie packen und tragen nur Ihr persönliches Gepäck, welches Sie für 2 Tage bzw. 1 Übernachtung benötigen (Isomatte & Schlafsack werden benötigt). Gleich nachdem Sie das Dorf verlassen haben, müssen Sie einen tosenden Gebirgsbach über eine Brücke queren. Dieser wird vom mächtigen Minapin-Gletscher gespeist, welcher sich bis weit unterhalb von 3.000 m ins Tal schiebt. Der Weg hinauf ist zu Beginn noch vergleichsweise gut ausgebaut (eine Art Schotterstraße) und einige wenige Einheimische knattern hier noch mit Ihren Motorrädern hinauf. Auf dem Weg finden Sie auch kleine Steinhäuschen und Almsiedlungen, da bis auf 3.500 m Höhe Almwirtschaft betrieben wird. Schließlich erreichen Sie nach 3-4 Stunden die Hochalm Hapakund (2.920 m). Auf dem Weg hierher haben Sie eine grandiose Aussicht unter anderem auf die Gipfel Ultar und Shispare (7.611 m). In Hapakund laufen Ihnen wahrscheinlich ein paar Kühe über den Weg, da es hier viele Weideterrassen gibt. Sie machen einen kurzen Rast und stärken sich, bevor Sie weiter zum Base Camp aufsteigen. Der Weg führt nun vorbei an vielen Büschen, Bergwiesen und teils durch Nadelwald bis sich die Landschaft öffnet und Sie das finale Steilstück zur Seitenmoräne des Minapin-Gletschers überwunden haben. Da stehen Sie nun mit einem gigantischen Ausblick über den gesamten zerklüfteten Minapin-Gletscher und Sie haben die Gipfel des Rakaposhi und Diran (7.266 m) direkt vor sich. Staunend über diese phänomenale Landschaft laufen Sie noch 15 Minuten paralell zum Gletscher weiter bis zum offiziellen Base Camp, welches auch als Tagaphari (3.440 m) bezeichnet wird. Hier steht eine einfache Hütte, wo eine Bauernfamilie im Sommer lebt und die Gäste bewirtet. Ebenfalls lassen die Bauern hier Ihre Schafe und Ziegen auf der Wiese der Seitenmoräne grasen. Sie stellen die Zelte auf und genießen das einzigartige Flair. Lauschen Sie dem Knacken des Gletschers und dem Krachen, wenn mal wieder vom Rakaposhi eine kleine Eislawine hinunterstürzt. Übernachtung im Zelt.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 1.540 m | | Abstieg ca. 150 m | Gehstrecke ca. 10 km
Hinweis: Sie tragen und nehmen in Ihrem Tagesrucksack nur mit, was Sie für die 1 Übernachtung benötigen. Den Rest Ihres Gepäcks verstauen Sie im Hotel in Minapin.
Verpflegung: F / M / A
Nach einem gemütlichen Start in den Tag nutzen Sie die Möglichkeit hinter dem Camp noch ca. 200 m den Hang hinaufzusteigen. Dieser Aufstieg lohnt sich sehr, weil dadurch die Sicht auf den Gipfel des Rakaposhi noch freier und das Panorama auf die gesamte Umgebung nochmals eindrucksvoller wird. Hier oben wandern Sie am Berggrat 2-3 Aussichtspunkte entlang, wobei der höchste ca. 3.610 m hoch ist. Im Anschluss steigen Sie über Hapakund schließlich innerhalb von 3-4 Stunden zurück nach Minapin ab. Hier holen Sie Ihr zurückgelassenes Gepäck ab und fahren anschließend für ca. 1 Stunden nach Karimabad, dem zentralen Ort im Hunza-Tal. Sie nutzen den Nachmittag und spazieren ein wenig auf eigene Faust durch das Zentrum von Karimabad (ca. 2.370 m). Für den Sonnenuntergang fahren Sie hinauf zum Duiker-Aussichtspunkt (2.830 m) und genießen die Farbspiele der untergehenden Sonne über dem gesamten Hunza-Tal. Bei guter Sicht thront vor Ihnen der mächtige Rakaposhi und sein kleiner Bruder Diran (7.266 m), hinter Ihnen ragen der Ultar (7.388 m) und die Felsnadel Ladyfinger Peak (6.000 m) in die Höhe und am Horizont erkennen Sie weitere Bergriesen wie den z.B. den Spantik (auch Golden Peak genannt, 7.027 m) und den Malubiting (7.458 m). Übernachtung im Hotel Hunza Darbar o.ä.
Fahrzeit ca. 1 Std. | Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 310 m | Abstieg ca. 1.730 m | Gehstrecke ca. 12 km
Verpflegung: F / M / A
Sie haben einen ereignisreichen Tag vor sich. Zu aller Erst besuchen Sie die Tausend Jahre alte Siedlung Ganish, welche damit die älteste Siedlung im Hunza-Tal ist. Hier befinden sich ca. 40 historische Häuser, 7 alte Moscheen und 3 Wachtürme im typisch alten Holzstil. Die feinen Holzschnitzereien an den Moscheen haben einen großen Einfluß aus dem indischen Kaschmir. Als nächstes werden Sie sich das berühmte Altit Fort anschauen. Dieses liegt spektakulär oberhalb von Karimabad mit Blick auf das ganze Hunza-Tal und war lange Zeit Hauptsitz der Herrscher von Hunza und ist wohl 900 Jahre alt. Die Festung ist ein Zeitzeuge aus der Zeit als Hunza ein wichtiger Karakorum-Abzweig der Seidenstraße war. Schließlich lassen Sie Karimabad hinter sich und fahren landschaftlich eindrucksvoll weiter Richtung Norden. Der Hunza-Fluss wird hier teilweise sehr eng und die Felswände rechts und links von Ihnen ragen sehr steil nach oben. Sie gelangen zum Attabad-See, welcher sich erst 2010 durch einen gigantischen Erdrutsch gebildet und den Karakorum Highway für lange Zeit blockiert hat. Für einige Jahre war eine abenteuerliche Bootsfahrt die einzige Möglichkeit weiter nördlich zu gelangen. Mittlerweile wurde mit Hilfe der Chinesen ein neuer Tunnel gebaut. Ein Stopp, um die Schönheit des Sees zu genießen, lohnt auf jeden Fall. Nach dem See öffnet sich die Landschaft und Sie bekommen einen fantastischen Blick auf die auf die berühmten Passu-Kathedralen (Tupopdan). Ihr Hotel für heute liegt dieser bizarren Gipfelformation direkt gegenüber. Nachdem Sie eingecheckt haben, unternehmen Sie am Nachmittag noch einen gemütlichen Spaziergang durch das Dorf Passu. Hier erhalten Sie einen schönen Einblick in das Leben der hiesigen Bevölkerung. Übernachtung im Hotel Sarai Silk Route o.ä.
Fahrzeit ca. 2-3 Std.
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen Passu wieder hinter sich und fahren zum Borith-See. Der schöne Bergsee hat seinen Namen aus der Sprache der lokalen Bevölkerung Wakhi und heißt salzig. Als Salzsee ist er also nur bedingt zum Baden geeignet. Nach einem kurzen Stopp fahren Sie noch kurz weiter bis zum Aussichtspunkt vom Passu-Gletscher (ca. 2.820 m). Dieser Gletscher ist bekannt für sein strahlend weißes Eis und ist nicht so geröllbeladen. Hier unternehmen Sie auf einem kleinen Pfad direkt am Gletscherrand eine schöne Wanderung von 2-3 Stunden bis zu zwei weiteren Aussichtspunkten weiter oberhalb (einer liegt auf 2.920 m und der andere auf 3.170 m). Anschließend kehren Sie zum Minibus zurück und machen noch einen Stopp an der berühmten Husseini-Fußgängerhängebrücke, welche den Hunza-Fluss überspannt. Diese können Sie einmal abenteuerlich von links nach rechts queren und unter sich die tosenden Wassermassen des Flusses in einzigartiger Bergkulisse bestaunen. Danach fahren Sie für ca. 3 Stunden vorbei an Karimabad nach Hopar-Nagar. Dieses wundervolle grüne Hochtal ist ebenfalls ein ehemalig unabhängiges Königreich, liegt auf der anderen Seite des Hunza-Flusses und beginnt genau gegenüber von Karimabad. Nach der Ankunft im Örtchen Hopar (2.830 m) laufen Sie kurz zum Aussichtspunkt, wo Sie einen Blick auf die wilde Gletscherwelt werfen können, in welche Sie ab Morgen tiefer eintauchen werden. Danach verbringen Sie in einer noch sehr untouristischen Regionen einen gemütlichen Abend und stimmen sich auf das ab Morgen beginnende mehrtägige Trekking zum Rash Lake ein. Übernachtung in einem einfachen Hotel
Fahrzeit ca. 4 Std. | Gehzeit ca. 2-3 Std. | Aufstieg ca. 350 m | Abstieg ca. 350 m
Verpflegung: F / M / A
Ihr grandioses Trekking hinein in den Karakorum kann beginnen. Am Morgen treffen Sie auf Ihr lokalen Begleitteam, bestehend aus Trägern, Köchen und Helfern, welches Sie in den kommenden Tagen begleiten wird. Sie lassen das Dorf Hopar hinter sich und steigen zum gleichen Aussichtspunkt wie gestern auf. Dieses Mal bestaunen Sie den gewaltigen Bualtar (bzw. Hopar)-Gletscher aber nicht nur von oben, vielmehr müssen Sie nun hinunter zu seinen Eismassen steigen und diesen überqueren. Der Gletscher lässt sich gut mit normalen Trekkingschuhen begehen und schwierige Passagen sowie Gletscherspalten werden umlaufen. Eine gute Trittsicherheit müssen Sie aber natürlich haben. Der Gletscher ist ziemlich zerfurcht und Eismassen in verschiedensten Formationen tauchen vor Ihnen auf. Die Überquerung ist nur ca. 1km und dann steigen Sie auf der anderen Seite steil die Seitenmoräne zur alten Schäfer-Alm Shishkin hinauf. Hier auf dem Zwischenplateau ist die Aussicht bereits grandios. Doch es liegt noch etwas Weg vor Ihnen. Nun queren Sie noch den mit vielem Geröll beladenen Barpu-Gletscher. Diese Überquerung ist auch schnell geschafft und Sie erreichen ein schönes Hochtal. Hier laufen Sie entlang der Seitenmoräne des Barpu-Gletschers vorbei an üppigen Wiesen, welche mit vielen bunten Blumen gesät sind, kleinen Bäumchen und teils ausgetrockneten Bachläufen bis zum Zeltplatz Bericho Kor (3.230 m). Dabei ist Ihr Blick stets auf den eindrucksvollen Spantik (auch Golden Peak genannt, 7.027 m) gerichtet. Übernachtung im Zelt
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 680 m | Abstieg ca. 280 m | Gehstrecke ca. 11 km
Hinweis: Sie tragen während der kommenden Tage ausschließlich Ihren Tagesrucksack und können bis zu 15 kg Ihres persönlichen Gepäcks an die lokalen Träger geben. Kleidung/Equipment, welches Sie in den kommenden Tagen nicht benötigen, deponieren wir für Sie im Hotel in Hopar.
Verpflegung: F / M / A
Heute hat es Ihr Trekking gleich am Morgen in sich. Sie steigen aus dem Gletschertal steil die Geröllhänge am Berghang hinter dem Camp hinauf. Auf knapp 4.000 m haben Sie dann den Bergrücken erreicht und nun wird der Pfad um einiges einfacher. Ab jetzt viel sanfter und stetig bergauf erreichen Sie schließlich das Zeltlager Chidin Harai (4.430 m). Hier wollen Sie aber nicht übernachten, sondern lediglich eine Rast einlegen. Bereits hier haben Sie bei gutem Wetter fantastische Fernsichten und egal in welche Richtung Sie schauen, sind Sie umgeben von mächtigen vergletscherten Bergriesen – Ultar Peak (7.388 m), Momhil Sar (7.343 m), Trivor (7.577 m), Spantik, Malubiting (7.458 m) und Diran (7.266 m) sind nur eine Auswahl im Gipfelmeer! Nach der Rast nehmen Sie nochmal Ihre Kräfte zusammen und steigen den Bergrücken weiter bis zum kleinen Rush Lake auf. Hier haben Sie es geschafft – Sie sind an einem der höchsten Bergseen Pakistans und der ganzen Welt angekommen. Selbst hier oben gibt einzelne Wiesen mit Blümchen und vielleicht ziehen sogar Yaks am Camp vorbei! Genießen Sie die tolle Abendstimmung mit Licht- und Wolkenspielen, welche Sie sehr wahrscheinlich mit keinen anderen Touristen teilen müssen. Übernachtung im Zelt
Gehzeit ca. 6-7Std. | Aufstieg ca. 1.420 m | Abstieg ca. 30 m | Gehstrecke ca. 5,5 km
Verpflegung: F / M / A
Wahrscheinlich steht heute der absolute Höhepunkt Ihrer Reise auf dem Programm. Sicher ist auf jeden Fall, dass Sie heute den höchsten Punkt der Reise erreichen. Auf einem technisch unschwierigen Pfad über Steine und karge Wiesen steigen Sie den Gipfel des Rush Peak (5.098 m) entgegen. Nach ca. 2 Stunden haben Sie diesen bereits erreicht und das Panorama von hier oben wird Ihnen wahrscheinlich in Kombination mit der Höhe den Atem stocken lassen. Legen Sie den Tagesrucksack ab, suchen Sie sich eine schöne Stelle zum Sitzen und genießen Sie schlicht diese prachtvolle Aussicht auf den halben Karakorum. Direkt unter Ihnen fließt der mächtige Hispar-Gletscher, welcher über den Hispar La in Verbindung mit dem Biafo-Gletscher eines der längsten Gletschersysteme außerhalb der polaren Regionen darstellt. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie im Hintergrund sogar den zweithöchsten Berg der Erde, den K2 (8.611 m) sehen. Auch der zweite Achttausender-Berg Broad Peak (8.047 m) ist klar zu erkennen. Dazu gesellen sich weitere namenhafte Gipfel wie der Gasherbrum IV (7.932 m), Ogre Peak (7,285 m) und Kunyang Chhish (7.852 m). Sicher können Sie sich gar nicht satt sehen an diese unzähligen hohen Karakorum-Gipfeln. Doch irgendwann müssen Sie sich wieder loseisen und zurück zum See absteigen. Genießen Sie nochmal den Abend in den hohen Bergen, bevor Sie morgen wieder in tiefere Lagen absteigen. Übernachtung im Zelt
Gehzeit ca. 4 Std. | Aufstieg ca. 470 m | Abstieg ca. 470 m | Gehstrecke ca. 1 km
Verpflegung: F / M / A
Leider müssen Sie bereits wieder den Rückweg Richtung Zivilisation antreten. Sie bauen das Camp ab und steigen entweder über das Camp Chidin Harai, welches Sie bereits kennen ab oder Sie wählen gemeinsam mit Ihrem Trekking-Guide eine andere Route über das Camp Phahi Phari. Beide Routen führen Sie letztendlich zurück zum Zeltlager Bericho Kor am Barpu Gletscher, wo Sie die ersten Nacht des Trekkings verbracht haben. Ihr letzter voller Tag in der wilden Bergwelt Pakistans neigt sich dem Ende. Übernachtung im Zelt
Gehzeit ca. 3-4 Std. | Aufstieg ca. 30 m | Abstieg ca. 1.420 m | Gehstrecke ca. 5,5 km
Verpflegung: F / M / A
Über den Ihnen bereits bekannten Weg queren Sie wiederum die beiden Gletscher Barpu und Bualtar und kehren nach Hopar zurück. Hier verabschieden Sie sich von Ihrem fleißigen Team der letzten Tag und sammeln das zurückgelassene Gepäck aus dem Hotel ein. Daraufhin setzen Sie sich in den Kleinbus und fahren weiter nach Gilgit, der Hauptstadt der Region Gilgit-Baltistan. Genießen Sie bei der Rückfahrt über den Karakorum Highway nochmal die letzten Aussichten auf die zahlreichen Gletscher und Berge, vor allem auf den dominanten direkt an der Straße liegenden Rakaposhi. Falls am Nachmittag in Gilgit noch etwas Zeit sein sollte, können Sie über den lokalen Bazar bummeln oder das große Buddha-Relief von Kargah Nalla besuchen. Übernachtung in der Gilgit Embassy Lodge o.ä.
Fahrzeit ca. 5 Std. | Gehzeit ca. 3-4 Std. | Aufstieg ca. 280 m | Abstieg ca. 680 m | Gehstrecke ca. 11 km
Verpflegung: F / M / A
Sie verlassen die tolle Karakorum-Region und fliegen am Morgen per Sichtflug über das Gipfelmeer von Gilgit nach Islamabad. Bei klarer Sicht können Sie unzählige hohe Gipfel und allen voran das riesige Massiv des Nanga Parbat bestaunen. Nach einer Stunde landen Sie bereits in Islamabad und werden vom Flughafen abgeholt. Dann fahren Sie direkt nach Taxila. Es handelt sich um die bedeutendste historische Ausgrabungsstätte Pakistans. Taxila war die Hauptstadt des einstigen buddhistischen Gandhara-Reiches, welches sich länger als 1000 Jahre über weite Teile der heutigen Länder Afghanistan und Pakistan erstreckte. Sie besuchen die Ruinen und das Museum mit den archäologischen Schätzen. Danach kehren Sie in die Innenstadt von Islamabad zurück. Der heutige und morgige Tag dienen als Puffertage, falls der Flieger von Gilgit aufgrund schlechten Wetters nicht fliegen kann und Sie per Minibus nach Islamabad zurückkehren müssen. Übernachtung im Hotel Hillview Islamabad o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Entweder Sie nutzen den Tag, um einfach einmal zu relaxen bzw. eigene Erkundungen in der Stadt vorzunehmen oder Sie begleiten Ihren Reiseleiter und statten dem Nationaldenkmal Pakistans einen Besuch ab und tauchen danach im Nationalmuseum Pakistans (Lok Virsa) tiefer in die Geschichte, Kultur und Ethnienvielfalt des Landes ein. Am frühen Abend findet dann das Abschiedsabendessen statt. Hier können Sie Ihre tolle Reise der letzten 2,5 Wochen nochmal gemeinsam Revue passieren lassen. Übernachtung im Hotel Hillview Islamabad o.ä.
Verpflegung: F / A
Je nach Abflugzeit der gewählten Airline werden Sie bereits spät am Vorabend oder dann heute früh am Morgen zurück zum Flughafen von Islamabad gebracht. Sie müssen Abschied nehmen von Pakistan und einer unvergesslichen Wanderreise im Herzen des Karakorums. Sie landen mit vielen einmaligen Erlebnissen im Gepäck noch am gleichen Tag zurück in Deutschland.
Verpflegung: F
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 490 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 490 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 490 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 490 €
Grundsätzlich können Gäste allen Alters an dieser Trekkingreise teilnehmen. Diese Reise beinhaltet drei kleinere mehrtägige Trekkings, teils in ungewohnt großen Höhen. Es ist sehr ratsam, dass Sie als Vorerfahrung bereits andere mehrtägige Trekkings im Hochgebirge vorweisen können. Sie sollten sich auf die Reise gezielt mit einem entsprechenden Konditionstraining und einigen Wanderungen vorbereiten! Definitiv benötigen Sie bei dieser Reise eine ordentliche Trittsicherheit auf anspruichvollem Gelände – die Pfade sind teils etwas ausgesetzt, steil, unwegsam und führen auch über loses Geröll. Die Erklimmung des Rush Peak führt im Gipfelbereich durch Blockgelände. Eine gute körperliche Fitness, entsprechende Ausdauer, Höhenverträglichkeit, Kameradschaft sind Grundvoraussetzungen. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Im Karakorum passiert es nicht selten, dass Erdrutsche komplette Straßen verschütten und diese über Tage aufwendig wieder freigeräumt werden müssen. Aus diesem Grund kann es jederzeit zu Programmverzögerungen oder -änderungen kommen. Bitte bleiben Sie stets flexibel und verständnisvoll für die örtlichen Gegebenheiten. Der Reiseleiter wird in diesem Fall stets im Interesse der Reisegäste agieren.
Pakistan
Wichtiger Hinweis:
Durch ungünstige Straßenverhältnisse, schlechtes Wetter oder sonstige Einflüsse höherer Gewalt kann es zu Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, Geduld und die Bereitschaft, falls notwendig mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Aufgrund der unvorhersehbaren klimatischen Bedingungen im Hochgebirge des Karakorums und anderer widriger Umstände kann es im Extremfall unmöglich sein manche Abschnitte der geplanten Trekkingroute zu erreichen. Ausschließlich der Reiseleiter entscheidet zum Wohle der Gesundheit aller Reiseteilnehmer über mögliche Planänderungen. Mögliche Regressansprüche in diesem Fall sind ausgeschlossen. Da der Flug von Islamabad nach Skardu ein Sichtflug ist, kann es passieren, dass dieser bei ungünstigen Wetterverhältnissen oder aus operativen Gründen seitens der Airline abgesagt wird. In diesem Fall muss die Strecke über 2 Tage mit dem Auto zurückgelegt werden. Auch hier sind mögliche Regressansprüche ausgeschlossen. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.
Sollten Preiserhöhungen seitens der Behörden vor Ort (z.B. Park-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) kurzfristig anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Preiserhöhung vor.
Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf eine Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten durch den Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.
Versicherung:
Für unsere Pakistan-Reisen empfehlen wir Ihnen dringend den Abschluss einer Reiserücktritts und -abbruchversicherung. Diese Versicherung deckt die Kosten ab, welche entstehen können, wenn Sie die Reise unerwartet absagen oder vor Ort abbrechen müssen. Dies kann aus gesundheitlichen Gründen oder anderer unvorhersehbarer Umstände passieren. Bitte prüfen Sie vorab, in welchen Umfang Sie bereits versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls entsprechend nach. Dies gilt auch dringend für eine Auslandskranken- und Unfallversicherung. Bei Ihrer Auslandskranken- bzw. Unfallversicherung sollte für den Notfall die notwendige Rettung per Helikopter (Such-, Rettungs- und Bergungskosten im Gebirge) inkludiert sein.
Wir bei Meine Welt Reisen arbeiten mit der Hanse Merkur zusammen. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich auf Ihre wohlverdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken über etwaige Kosten für einen Reiserücktritt oder im Falle einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu finden Sie unter: https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.
Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig
Klima:
Das Klima in Pakistan ist sehr unterschiedlich. Die Temperaturen schwanken sehr stark und sind von den Jahreszeiten und Höhenlagen abhängig. Das in Pakistan vorherrschende subtropische Kontinentalklima ist in der Regel heiß und trocken. Für Pakistan-Reisen in den Karakorum, z.B. für das K2-Trekking und Expeditionen in der Region sind Juni bis September die besten Monate. Die Temperaturen im Tiefland sind zu dieser Zeit zwar recht hoch, in der Bergregion Nordpakistans jedoch angenehm. Der Südwestmonsun, welcher zu dieser Zeit in einigen Regionen Pakistans den meisten Niederschlag bringt, hat in den Bergen von Pakistans Norden kaum einen Einfluss. Eher ganz im Gegenteil – in diesen Monaten ist das Wetter meist am stabilsten und Gipfelversuche sowie Passüberschreitungen können besser geplant werden. Aber auch das Frühjahr (ab Mitte April) und der Herbst (bis Mitte November) lohnen für einen Besuch in die nicht ganz so hohen Bergregionen wie z.B. in Hunzaland. Im Hochland fallen die größten Niederschläge überwiegend im Winter und Temperaturen im Minusbereich sind in den Hochtälern auch tagsüber üblich.
Sprache:
Die Amtssprache in Pakistan ist Urdu. Die indoarische Sprache setzt sich aus der persischen und der arabischen Sprache zusammen und hat zudem Einflüsse aus der Hindi-Sprache. Urdu wird jedoch nicht von der gesamten Bevölkerung gesprochen. Weit verbreitet ist auch die englische Sprache, sodass Sie sich meist problemlos verständigen können. Zudem werden im Land verschiedene weitere ursprüngliche Sprachen wie Punjabi, Sindhi, Pashtu, Seraiki und Baluchi als Muttersprache gesprochen.
Zeitverschiebung:
Pakistan ist uns während der Winterzeit 3 Stunden voraus. Da es im Reiseland keine Umstellung zur Sommerzeit gibt, beträgt die Zeitverschiebung während unserer Sommerzeit +4 Stunden. Wenn es also 12 Ihr mittags in Deutschland ist, dann ist es bereits 16 Uhr nachmittags in Pakistan.
Einreise / Visum:
Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Pakistan einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit) sowie ein Visum. Das Visum kann vor der Abreise in der pakistanischen Botschaft in Berlin oder beim Generalkonsulat in Frankfurt beantragt werden. Ebenfalls mittlerweile möglich und auch einfacher ist die Beantragung eines E-Visums. Für die Beantragung ist jeder Reisegast selbst zuständig, jedoch sind wir Ihnen bei Rückfragen immer gerne behilflich. Ebenfalls senden wir Ihnen alle benötigten Dokumente für die Beantragung und stellen Ihnen nach Ihrer Buchung eine Guideline zur Verfügung, auf was Sie beim Beantragungsprozess achten müssen. Gleiche Einreisebestimmungen gelten für Österreicher und Schweizer. Die Visumsbeantragung läuft ausschließlich unter: https://visa.nadra.gov.pk/
Gepäck:
Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit.
Währung:
In Pakistan ist die Landeswährung die Pakistanische Rupie und das gängige Zahlungsmittel. In den größeren Städten kann man an den ATM’s mit der Kreditkarte Geld abheben. Für den Umtausch in die lokale Währung empfehlen wir Ihnen die Mitnahme von Bargeld in Euro oder US-Dollar. Für Reisen in abgelegene Gegenden, gerade beim Karakorum-Trekking, empfiehlt sich die Mitnahme von Bargeld in heimischer Währung. Grundlegend gilt dies für alle Pakistan-Reisen.
Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 320 PKR (Stand 05/2025)
Strom & Wasser:
In Pakistan ist der zweipolige Stecker-Typ C (wie bei uns daheim) und der dreipolige Stecker-Typ D gängig. Meistens benötigen Sie also keinen Adapter und falls das doch notwendig werden sollte, kaufen Sie einfach günstig einen vor Ort. Die Netzspannung beträgt in Pakistan 230 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz und ist für unsere Geräte geeignet. Bitte beachten Sie, dass es häufig zu Stromausfällen oder Stromschwankungen kommt. Das Leitungswasser in Pakistan ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Verwenden Sie auch zum Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser).
Telefon & Internet:
Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Kosten für die Nutzung in Pakistan. Der Empfang in den größeren Städten und den dicht besiedelten Gebieten ist recht gut. Im Gebirge ist das Mobilfunknetz jedoch nicht garantiert. In den Städten und einigen Unterkünften sind immer besser funktionierende WLAN-Verbindungen vorhanden. Bei einer Trekking- oder Wandertour in den Bergen Pakistans kann dies nicht garantiert werden und auch der Kauf einer örtlichen Simkarte sind wenig sinnvoll.
Sicherheit:
Natürlich können Sie mit Meine Welt Reisen sicher in den Norden Pakistans reisen. Die meisten bis heute anhaltenden Spannungen im Land befinden sich weit weg von den Regionen, welche Sie auf unseren Reisen besuchen. Viele Teile des Landes können ohne Probleme und sicher mit einheimischer Reiseleitung bereist werden. So gut wie alle Gäste kommen von unseren Reisen erstaunt wieder und berichten ausschließlich von positiven Erfahrungen und Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir Ihnen Ihre Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken (am besten im Hotel deponieren) und diese nah am Körper zu tragen. Lassen Sie Ihr Reisegepäck niemals unbeaufsichtigt tragen Sie keinen teuren Schmuck oder ähnliches zur Schau.
Gesundheit / Impfungen:
Aktuell ist für die Einreise aus Deutschland nach Pakistan keine Impfung verpflichtend. Nur bei der Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ein aktueller Impfschutz gegen Hepatitis A und bei einem Langzeitaufenthalt gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken ist ratsam. Zum Thema Impfungen empfehlen wir Ihnen einen fachkundigen Arzt rechtzeitig vor der Reise aufzusuchen und sich dahingehend beraten zu lassen. Die Hygienestandarts und Toilettenbedingungen entsprechen nicht dem mitteleuropäischen Standard. Während in den Hotels in Islamabad gute sanitäre Einrichtungen vorhanden sind, ist es in den ländlichen Gegenden oft sehr einfach gehalten. Für Trekking-Reisen in Pakistan empfehlen wir Ihnen unbedingt die Mitnahmen von Toilettenpapier (oft nicht auf den Toiletten vorhanden) und Feuchttüchern. Auch das Essen ist zwar sehr lecker, aber gewöhnungsbedürftig für uns Mitteleuropäer – die vielen verschiedenen Gewürze, kombiniert mit den schlechteren hygienischen Bedingungen bei der Zubereitung können schnell zu Magenproblemen führen. Das Mitnehmen von Kohletabletten und anderen Hilfsmitteln bei Magenproblemen kann in jedem Fall nicht schaden. Offiziell gilt Pakistan als Malaria-Gebiet. Malaria kann im gesamten Land auf einer Höhe unter 2.500 m theoretisch auftreten. Eine Malaria-Prophylaxe ist gerade bei den Reisen im Hochgebirge des nördlichen Pakistans jedoch nicht zu empfehlen.
Sonstiges:
Geschätzt hat Pakistan 230 Millionen Einwohner, die sich auf eine Fläche von knapp 800.000 km2 verteilen. Damit ist Pakistan doppelt so groß wie Deutschland. Die Entfernungen lassen sich zeitlich nur schwer einschätzen. Die Straßen sind in einem eher schlechten Zustand und Unfälle oder Erdrutsche, die den Verkehr behindern sind an der Tagesordnung. Der Tourismus steckt in Pakistan noch in den Kinderschuhen. Für Trekking-Reisen ist das Land bei Bergsteigern schon bekannt, treffen doch Himalaya, Hindukusch und Karakorum hier aufeinander.
Bedenken Sie bitte, dass Pakistan ein sehr religiöses Land ist. Beachten und respektieren Sie stets die muslimische Weltanschauung. Dies betrifft unter anderen die Wahl Ihrer Kleidung – lange Hosen und langärmige Oberteile sind beim Besuch religiöser Einrichtungen Pflicht. Bei den Frauen sollte zusätzlich das Haupthaar bedeckt sein. Gleichermaßen müssen in Moscheen und in vielen Restaurant die Schuhe ausgezogen werden. Bitte fotografieren Sie Menschen nur auf Nachfrage und Zustimmung. In religiösen Einrichtungen wird auf mögliche Fotoverbote hingewiesen. Generell ist das Fotografieren von militärischen Einrichtungen und kritischen Infrastruktur-Objekten in Pakistan untersagt.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
Diese außergewöhnliche Trekkingreise ist im Ablauf so gestaltet, dass der durchschnittliche Trekking-Gast genügend Zeit hat sich an die großen Höhen anzupassen. Die stetige Gefahr einer Höhenkrankheit in diesen extremen Höhen darf jedoch nie unterschätzt werden. Wir empfehlen Ihnen vorab der Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren und diesem Ihr Vorhaben zu erläutern. Der Arzt sollte Ihnen ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf bestätigen. Ebenso sollten Sie sich vorab der Reise, eventuell gemeinsam mit einem Arzt, intensiv mit dem Thema Höhenkrankheit auseinandersetzen. Optional gibt es auch Institute für Höhentrainings, um einmal im Vorfeld der Reise Ihre Höhenverträglichkeit zu testen. So können Sie ohne Sorge an der Reise teilnehmen.
Die angegebenen Gehzeiten der Tagesetappen während des Trekkings sind grobe durchschnittliche Richtwerte (reine Gehzeiten mit kleinen Pausen) und können natürlich von Gruppe zu Gruppe je nach Konstellation/Leistungsvermögen dieser und je nach Witterungsbedingungen/aktuellen Gegebenheiten vor Ort leicht variieren. Die angegebenen Höhenmeter der einzelnen Tage wurden durch unser Team vor Ort getrackt. Diese Angaben können durchaus je nach verwendeten Gerät etwas abweichen. Auch kann es sein, dass Ihr Guide auf Ihrer Reise aus gewissen Gründen eine Alternativroute wählt und dadurch Abweichungen zu Stande kommen.