Unsere Manaslu Umrundung
Eine rundum gelungene Reise mit perfektem Wetter und Sicht.
Es begann mit einem Rundflug über Kathmandu mit einer atemberaubenden Panorama der Berge und der Landschaft – alles wegen schlechter Sicht am Boden. Ein Erlebnis so etwas und ein guter Willkommensgruss von Nepal.
Wegen dem Regen in den Tagen vorher wurde das Programm der ersten Tage geändert, ohne Nachteil für uns.
Die Anreise zum Ausgangspunkt der Trekking ist lang und abenteuerlich, aber dafür sind wir ja soweit gereist.
Die Organisation ist sehr gut und die Guides sind erfahren und flexibel. Sie müssen multitasking arbeiten und sind sehr angagiert. Besonderen Lob auch für die Sharps – ein freundliches und aufmerksames Team. Es wäre trotzdem gut, wenn jeder von uns mehr bedacht ist, nicht zu viel Gepäck an die Sharpes abzugeben.
Wir sind im Normalen Leben auch viel in den Bergen. Aber das hier ist was anderes – die Höhe der Berge formt ein atemberaubendes Bild. Und jeder kann merken wie klein und unwichtig wir Menschen sind. Und doch so viel Unheil stiften können und selbst in diesem entfernten Erden Teil Einfluss nehmen.
Unsere Tour war logistisch im Hinblick auf die Höhen Addaption perfekt. Wir konnten unsere Grenzen testen bevor es ernst wurde. Mein Mann und ich waren vorher höchsten bei 3500 m und sind zusammen 140 Jahre alt.
Im Basiscamp vor dem Pass hatten wir Doppelzimmer was für die gute Erholung extrem wichtig war. Es schien uns, dass unser Guide Utsap sehr gut vernetzt ist und dazu sehr beliebt.
Wir sind bei Dunkelheit mit Stirnlampen gestartet, bei minus Temperaturen. Und dann der Sonnenaufgang, die Höhe, der fehlende Sauerstoff – eine enorme Herausforderung. Und die Belohnung da oben zu stehen, umgeben von Schnee, Bergen und Gipfeln. Einen steilen Abstieg muss auch bewältigt werden. Aber wir sind im Flow. Für uns unerwartet war die erste Nacht nach dem Pass besonders anstrengend – es waren immer noch über 4000 m.
Zum Ausklang ist Pokhara sehr angenehm.
Die Reise kann ich jedem, der Berge und Abenteuer liebt ans Herz legen. Das ist ein einmaliges Hochgefühl.