Inmitten der Höhenlagen der Anden, also dort, wo die imposanten Gipfel die Wolken berühren, erstreckt sich mit Bolivien in Südamerika ein Land, das bunter, vielfältiger und authentischer kaum sein könnte. Freuen Sie sich auf Reisen auf eine traditionsreiche Kultur und atemberaubende Natur. Bolivien ist reich an Highlights, die Sie sich auf Rundreisen nicht entgehen lassen sollten. Ziele wie der Salar de Uyuni, die alten Silberminen und auch der Torotoro-Nationalpark, der mit seinen alten Dinosaurierspuren zum Staunen einlädt, sorgen für unvergessliche Erlebnisse. Zugleich schaffen die verschiedenen Landschaftszüge, in denen sich das Hochland, die Anden und der Regenwald abwechseln, eine klimatische Vielfalt, die den Urlaub in Bolivien zu einem Abenteuer macht.
Eigentlich befindet sich Bolivien inmitten der tropischen Klimazone. Doch wenn Sie Ihre Reise nach Bolivien planen, werden Sie rasch bemerken, dass das Land eine überraschend große Vielfalt an klimatischen Besonderheiten in petto hat. Die Nähe zum Äquator, aber auch die Höhenunterschiede, die sich durch die Gebirgszüge ergeben, sind für erhebliche Temperaturunterschiede im Landesinneren verantwortlich. Gemäßigtes Höhenklima nimmt den Altiplano ein. Im Jahresverlauf gibt es kaum Temperaturschwankungen, die Durchschnittstemperatur beträgt gerade einmal 10 Grad Celsius. Das Klima an den Andenhängen ist abwechslungsreicher. Es geht vom warmen in den gemäßigten und schließlich subtropischen Bereich über.
Boliviens Regenwald, der auf Reisen einen der Höhepunkte markiert, ist mit ganzjährig heißen Temperaturen sowie einer Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent aus klimatischer Sicht eine besondere Herausforderung. Anders als in den restlichen Regionen von Bolivien gibt es im Regenwald mit Regen- und Trockenzeit nur zwei Jahreszeiten. Möchten Sie wandern, ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober ideal. In dieser Zeit fällt deutlich weniger Niederschlag. Sehnen Sie sich nach dem einen oder anderen Abenteuer, lohnt es sich die Reise an den Amazonas in der Regenzeit zu planen. Die Niederschlagsmengen sorgen für einen deutlichen Anstieg des Wasserstandes und schaffen ganz besondere Impressionen.
Ob beim Downhill auf der bolivischen Todesstraße, beim Wildwasser-Rafting oder auch beim Klettern – Bolivien lädt Sie beim Trekking zu den verschiedensten Aktivitäten ein. Entdecken Sie die Natur zu Fuß auf ausgezeichneten Treks und freuen Sie sich auf Ihr ganz individuelles Abenteuer in Bolivien. Gerade der Choro-Trek, aber auch die Cordillera Real Tour und die Yungas-Wanderungen eignen sich hervorragend für mehrtägige Touren. Mit den zahlreichen Höhenlagen weckt Bolivien die Lust am Bergsteigen.
Lassen Sie sich einen Abstecher in die Städte und beschaulichen Orte Boliviens nicht nehmen. Freuen Sie sich während der einheimischen Feste auf sanft gespielte Klänge und die beeindruckende Farbenpracht der Landeskultur. Auf den traditionellen Märkten können Sie immer wieder einen Blick auf altes Kunsthandwerk werfen. Vor allem Weben und Spinnen gelten als Formen der Volkskunst. Anhand der Muster und gewählten Farben lässt sich das Traditionshandwerk abhängig von den Regionen unterscheiden. Lassen Sie sich von der indianischen Kultur inspirieren und lernen Sie die verschiedenen Sprachen kennen.
In den letzten Jahren gewannen Ökotourismus und Angebote rund um das nachhaltige Reisen an Aufmerksamkeit. Mit einzigartigen Initiativen sollen der Regenwald, aber auch die lokale Landeskultur geschützt und erhalten werden.
Erleben Sie die atemberaubende Schönheit der Natur in Bolivien und entdecken Sie Sehenswürdigkeiten, die vielfältiger und spannender kaum sein könnten. Auf einer Rundreise, ob allein oder in der Kleingruppe, bekommen Sie die Gelegenheit, so viel wie möglich vom Land zu entdecken. Die festen Etappen führen zu den Höhepunkten des Landes.
In einer beeindruckenden Höhenlage von 3.800 m wartet mit La Paz die vielleicht bekannteste Stadt Boliviens. Gegründet im 16. Jahrhundert, ist sie heute der Regierungssitz des Landes und schafft gemeinsam mit dem nahen El Alto eines der Landeszentren. La Paz selbst ist reich an Museen. Auf den traditionellen Plätzen erleben Sie auf Bolivien-Reisen bis heute die Indígenas mit ihren traditionellen Trachten.
Einer der unangefochtenen Höhepunkte auf einer Reise nach Bolivien markiert der Salar de Uyuni. Er ist mit seinen rund 12.000 km³ der weltweit größte Salzsee und nicht nur eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes, sondern von ganz Südamerika. Einst entstand er als mächtiger urzeitlicher Binnensee. Heute fasziniert er auf Reisen besonders als Lebensraum geschützter Tierarten.
Inmitten des Titicaca-Sees befindet sich mit der Isla del Sol die heilige Sonneninsel von Bolivien. Gemeinsam mit der Copacabana Halbinsel lädt sie auf Reisen zu spannenden Wanderungen ein. Der Titicaca-See selbst ist beinahe 13-mal so groß wie Bolivien und stellt den größten See Südamerikas dar. Individuell und außergewöhnlich ist die Lebensweise der hier angesiedelten Uros. Sie sind bis heute auf schwimmenden Inseln im Titicaca-See zu Hause.
Viele Silberminen rund um Potosí, einer größeren Stadt des Landes, sind heute für Besuche zugelassen. Sie erzählen vom Silberabbau und einem der größten Silbervorkommen der Welt. Schon die Inka haben rund um den Berg Cerro Rico Silber abgebaut.
Erleben Sie in Bolivien beim Trekking durch den Madidi-Nationalaprk die atemberaubende Schönheit und Anmut des Amazonasgebietes. Wir nehmen Sie mit auf eine Dschungel-Exkursion der besonderen Art. Beobachten Sie Tapir und Kaiman in ihrer natürlichen Umgebung und freuen Sie sich auf spannende Fahrten mit dem Boot über den Amazonas.
Ein Highlight stellt auch die Anmut der weißen Kolonialpracht in Sucre dar. Sucre ist nicht nur die schönste Stadt in Bolivien, sondern auch ein Weltkulturerbe der UNESCO. Als besterhaltene Kolonialstadt darf sie als Etappenziel auf Gruppenreisen nicht fehlen. Weiß-getünchte Häuserfassaden säumen die Straßen und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.
Wandeln Sie auf Bolivien-Reisen auf den Spuren der Inkas und erleben Sie bei einem Besuch der Stadt Samaipata deren Architektur in ihrer vielleicht schönsten Form. Neben den Inka-Ruinen El Fuerte lohnt sich ein Abstecher auf die im Amboró-Nationalpark gelegenen Tafelberge, die eine Rundumsicht auf die Region versprechen.
Ursprüngliche Architektur und jahrhundertealte Traditionen erwarten Sie in den Städten abseits der bekanntesten Touristenpfade. Santa Cruz hat sich zum Beispiel als historische Amazonas-Stadt einen Namen gemacht. Der Zoologische Garten, aber auch El Arenal und die Museen laden zu spannenden Erkundungen während Ihrer Bolivien-Reisen ein.
Erleben Sie mit Peru und Bolivien auf individuell geplanten Rundreisen zwei Perlen Südamerikas. Beim Urlaub in Bolivien sind Spanischkenntnisse von Vorteil. Sie erleichtern die Verständigung und vereinfachen den Austausch über Kosten und Öffnungszeiten zum Beispiel von einzelnen in Bolivien gelegenen Sehenswürdigkeiten. Achten Sie darauf, dass Sie im Land nur abgekochtes Wasser trinken. Auch beim Verzehr von rohem Obst und Gemüse sollten Sie vorsichtig sein.
Vor allem in den Höhenlagen besteht die Gefahr, von der Höhenkrankheit betroffen zu sein. Geben Sie Ihrem Körper Zeit und gönnen Sie ihm Ruhepausen. Achten Sie darauf, dass Sie sich langsam akklimatisieren und reichlich Wasser trinken. Außerdem kann Kokatee helfen.
Ganz egal, ob Sie in den Städten unterwegs sind oder Boliviens schönste Gipfel erkunden wollen – Ihre Wertsachen sollten Sie immer sicher verstauen. Besondere Vorsicht ist in beliebten Gebieten und Nachtbussen geboten. Einen Besuch der regionalen Märkte sollten Sie sich trotzdem nicht nehmen lassen. Handeln Sie dabei aber immer respektvoll und achten Sie auf einen freundlichen Umgang mit der indigenen Bevölkerung.
In Peru und Bolivien sind bis heute zahlreiche indigene Kulturen und die damit einhergehenden Traditionen präsent. Zu den bekanntesten Urvölkern gehören die Aymara und Quechua. Sie sind eine der ältesten Volksgruppen der Hochanden und gelten als direkte Nachfahren der Tiwanaku-Hochkultur, die noch vor den Inka existierte.
Im Laufe der Zeit hat sich Bolivien einem erheblichen Wandel unterzogen, der viele Reisen begleitet. Wurde das Land lange durch die spanische Kolonialzeit und den Bergbau geprägt, entwickelte sich Bolivien in den letzten Jahren von der Militärdiktatur zur Demokratie.
Noch heute präsentiert Bolivien eine vielfältige und bunte Kulturlandschaft, die sich in Höhepunkten wie dem Carneval de Oruro oder auch traditionellen Tänzen wie dem Diablada widerspiegelt. Vor allem die Tänze galten schon immer als wichtiges Ausdrucksmittel der Einheimischen und waren damit fester Teil von religiösen und spirituellen Traditionen.
Lassen Sie sich auf Südamerika-Reisen wie unserem Angebot “Geheimnisvolle Anden” einen Besuch in den kleinen, urigen Restaurants Boliviens nicht nehmen. Hier erwartet Sie die traditionelle, landestypische Küche mit allerhand Köstlichkeiten. Traditionelle Gerichte finden Sie ebenso auf den Märkten oder an Straßenständen.
Sie möchten über Bolivien weitere Informationen erhalten? Vielleicht wollen Sie aber auch mehr über die beste Reisezeit für Bolivien erfahren? Dann können Sie sich auf uns verlassen. Mit ausgesuchten Touren laden wir Sie zu einer spannenden Rundreise durch Bolivien ein. Wandern Sie in den Anden, lassen Sie sich von der Farbenpracht der traditionellen Kultur fesseln und tanzen Sie gemeinsam mit den Urvölkern. Reisen nach Bolivien sind spannend, ursprünglich und zugleich unvergesslich.
Reisen Sie gemeinsam mit uns nach Bolivien und werfen Sie einen Blick auf die eine oder andere Gruppenreise!
Bolivien ist etwa drei Mal so groß wie Deutschland. Obwohl sich Bolivien vollständig in den Tropen befindet, herrschen in den verschiedenen Landesteilen unterschiedliche klimatische Bedingungen vor. Vom polaren Klima auf den Berggipfeln der Anden bis zum tropischen Klima in den Tiefländern sind alle Klimata vertreten. Welche Temperaturen herrschen, ist vor allem davon abhängig, in welcher Höhe Sie sich befinden. Selbst wenn Sie also im Sommer verreisen: Ein dicker Pulli gehört unbedingt in das Reisegepäck für eine Bolivien Reise. Der größte Teil des Landes befindet sich in hohen Lagen, meist über 1.500 Metern. Mehr als 3.000 Meter hoch liegt sogar Altiplano, eine Hochebene in West-Bolivien mit dem höchstgelegenen Regierungssitz der Erde.
Von Mai bis Oktober herrscht der Winter in Bolivien. Diese Monate gelten als beste Reisezeit, egal ob Sie eine Trekking- oder eine Rundreise planen. Das Wetter ist dann trocken und es herrschen angenehme Temperaturen. Die Monate November bis April sind dagegen weniger zu empfehlen, denn dann herrscht im Land die Regenzeit.
In Bolivien wird Spanisch, Quechua und Aymara gesprochen. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl weiterer indigener Sprachen. In jeder Region des Landes gibt es neben Spanisch eine zweite Amtssprache. Am besten können Sie sich verständigen, wenn Sie gewisse Grundkenntnisse in Spanisch haben. Können Sie die sprachlichen Barrieren nicht überwinden, ist Ihnen Ihr Reisebegleiter gerne behilflich.
Wenn Sie nach Bolivien reisen, kann es durchaus sein, dass Sie einen Jetlag verspüren. Die Zeit in Bolivien ist sechs Stunden hinter der deutschen Zeit. Erschwert wird das Ganze durch die relativ lange Flugzeit. Durchschnittlich sind Sie mit dem Flugzeug bis zu 22 Stunden unterwegs. Einen Direktflug nach Bolivien gibt es übrigens nicht, so dass Sie immer eine Zwischenlandung einplanen müssen.
Nur wenige Einrichtungen in Bolivien akzeptieren eine Kartenzahlung in Euro. Sie sollten daher immer gewissen Betrag der Landeswährung in der Tasche haben. In Bolivien zahlt man mit dem Boliviano. In allen größeren Städten gibt es Geldautomaten, an denen Sie mit Ihrer Kreditkarte Bargeld abheben können.
Die Stromversorgung in Bolivien ist recht unterschiedlich ausgebaut. Die Standardnetzspannung liegt bei 220 Volt, in vielen Regionen beträgt sie aber auch nur 110 V. Daher raten wir, einen Adapter für amerikanische Flachkontakte beziehungsweise einen Spannungsumwandler mitzuführen. Steckdosen gibt es in Bolivien vom Typ A und C. Sie benötigen also einen Reisestecker Adapter für diese Steckdosen. Bedenken Sie weiterhin, dass Sie während einer Wanderung in abgelegenen Gebieten vielfach keine Möglichkeit haben werden, Ihr Mobiltelefon aufzuladen.
Vergleicht man Bolivien mit der Europäischen Union, ist die Entwicklung der Telekommunikation längst nicht so gut fortgeschritten. Mit etwa 180.000 Webhosts, also der im Land befindlichen Internetserver, liegt Bolivien unterhalb des weltweiten Durchschnitts. Ein modernes 5G-Netz, wie wir es in Deutschland kennen, gibt es in Bolivien nicht. Sie müssen also damit rechnen, dass Sie Ihr Internet häufig nicht nutzen können. Das ist aber auch nicht der Plan: Ihre Rundreise in Bolivien sollte Ihrer Entschleunigung dienen. Verzichten Sie also ruhig einmal einige Tage auf das Smartphone und genießen Sie stattdessen die spektakulären Aussichten, die Ihnen geboten werden.
Pflichtimpfungen für Bolivien gibt es nicht. Dringend empfohlen wird allerdings eine Impfung gegen Gelbfieber. Auch aktuelle Impfungen gegen Diptherie, Masern, Keuchhusten und Tetanus sollten vorhanden sein. Fragen Sie also am besten bei Ihrem Hausarzt nach und frischen Sie diese Impfungen vor Ihrer Bolivien Rundreise auf.
Für das Wandern in Bolivien empfehlen wir unseren Gästen immer eine kleine Reiseapotheke mitzuführen. Dazu sollten Sonnencreme und Insektenschutz ebenso wie ein Darmtherapeutikum gehören. Auch empfehlen wir, ausreichend Trinkwasser bei sich zu tragen. Das gilt besonders für unsere längeren Wander- und Trekkingtouren. Ein Problem in Bolivien ist Malaria. Eine Malaria-Impfung gibt es nicht. Da Malaria von Stechmücken übertragen wird, sollten Sie unbedingt einen guten Mückenschutz mit auf Ihre Reise nehmen. Das gilt besonders für alle Regionen unter 2.500 Meter und das Amazonasbecken.
Generell gibt es keine aktuelle Sicherheitswarnung für das Reiseland Bolivien. Dennoch kommt es in einigen Regionen häufig zu Unruhen. Versuchen Sie daher; große Menschenansammlungen und Protestveranstaltungen weitestgehend zu meiden. Auch kann es passieren, dass Straßenblockaden Ihre Reisepläne durchkreuzen. Ein weiterer Tipp: Tragen Sie immer eine Ausweiskopie bei sich, denn die Polizei im Land kann Sie festnehmen, wenn Ihre Identität nicht nachgewiesen werden kann. Meiden sollten Sie zudem die Minibusse im Land und stattdessen die Linienbusse nutzen. Tragen Sie keine Wertsachen offen zur Schau und nehmen Sie keine großen Mengen an Bargeld mit.
Alexander Fleischer
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