Das Trekking zum Mount Everest Basislager ist einer unserer absoluten Nepal-Klassiker und die perfekte Tour, um Nepal, den Himalaya und die Sherpa-Kultur zu entdecken. Auf den Spuren großer Expeditionen führt Sie diese Trekkingtour von Kathmandu über Lukla und Namche Bazar zum Everest Base Camp. Sie wandern entlang der berühmten Routen, die schon einige Top-Alpinisten zum höchsten Berg der Welt, zum Mount Everest (8.848 m) geführt hat. Zwischen Kathmandu/Ramechhap und Lukla nehmen Sie das Flugzeug. Absolut spektakulär, wie die kleine Propellermaschine durch den Himalaya fliegt und welche Ausblicke Ihnen dabei geboten werden. Die Wanderung führt Sie in die Khumbu-Region, den Teil des Himalaya, der mit dem Mount Everest (8.848 m), Lhotse (8.516 m) und Cho Oyu (8.188 m) gleich drei der 14 8.000er beherbergt. Hier leben heutzutage die meisten Sherpas und lassen Sie gerne an ihrer Tradition und Kultur teilhaben. Außerdem nimmt hier der Trek zum Mount Everest eine ganz spezielle Rolle ein. An Tag 12 erreichen Sie den Höhepunkt der Reise. Sie besuchen das Base Camp des Mount Everest und wünschen allen Anwesenden Berg Heil für deren anstehende Tour. Viele Geschichten ranken sich um den höchsten Berg der Erde. Der Mount Everest, oder in Nepali „Sagarmatha“ und auf Tibetisch „Qomolangma“, ist magischer Anziehungspunkt für alle Alpinisten. Durch die zahlreichen Expeditionen, Wanderungen und Trekkingtouren um und auf den Berg, gibt es viele spannende Geschichten, in die Sie während dieses Trekkings eintauchen können. Diese Trekkingreise ist ideal für Gäste, welche auch einmal die Faszination Himalaya und die Sherpa-Kultur erleben wollen. Die hier gewählte einfachste Route, gute Lodges und kompetente deutschsprachige Guides machen diese Trekkingtour zum Mount Everest Basislager sehr komfortabel.
Ihr Nepal-Abenteuer kann beginnen und Sie fliegen von Frankfurt nach Kathmandu. Wir empfehlen Ihnen für die Anreise zum Flughafen den Zug. Nutzen Sie dafür gerne die Rail and Fly Möglichkeit und starten Sie entspannt in Ihre Reise. Das Rail and Fly Ticket ist über Meine Welt Reisen buchbar. Bitte teilen Sie uns dies bei der Buchung mit.
Heute landen Sie in der Hauptstadt des Himalaya-Staates Nepal. Kathmandu, gelegen auf ca. 1.350 m Höhe, dient als Ausgangspunkt vieler Expeditionen und Trekkingreisen im Himalaya. Nachdem am Flughafen alle Formalitäten für das Visum und die Einreise geregelt sind, werden Sie abgeholt und zu Ihrem Stadthotel in Thamel gebracht. Je nach Ankunftszeit in Kathmandu, haben Sie den Nachmittag Zeit die quirlige Stadt das erste Mal auf eigene Faust zu erkunden. Es gibt nichts Schöneres als gemütlich durch das belebte Stadtviertel Thamel zu schlendern und dem regen Treiben der Stadt beizuwohnen. Alternativ können Sie auch bereits zum Durbar Square – dem Herz der Stadt – laufen und die einzigartige Architektur und Atmosphäre auf sich wirken lassen. Am Abend kommt die Gruppe das 1. Mal mit Ihrem Reiseleiter zum Abendessen zusammen und Sie besprechen die letzten offenen Fragen für das anstehende Trekking. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: A
Ihr deutschsprachiger Stadtführer holt Sie vom Hotel ab und Sie unternehmen eine schöne Stadtbesichtigung. Ein wichtiges Highlight ist das Shiva-Heiligtum der Hindus, der Pashupatinath-Tempel. Der Pashupatinath-Tempel liegt am heiligen Bagmati Fluss, wo unter anderem rituelle Feuerbestattungen von verstorbenen Hindus an den sogenannten Ghats stattfinden. Das Betreten des Haupttempels, wo Shiva als Pashupati ("Gott des Lebens") verehrt wird, ist Nichtgläubigen untersagt. Gewiss können Sie jedoch ein schönes Foto von einem der hier anwesenden exotischen Sadhus (Wanderasketen) machen. Anschließend laufen Sie zu Fuß nach Bodnath. Hier besichtigen Sie die buddhistische Stupa. Bodnath ist das Zentrum der im Exil in Nepal lebenden Tibeter. Sie können – sofern Interesse besteht – eine buddhistische Gompa in unmittelbarer Umgebung besichtigen und nach Möglichkeit an einer Gebetsstunde teilnehmen. Ihr Mittagessen genießen Sie in einem der Restaurants mit toller Dachterrasse und direktem Blick über Bodnath. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie sogar die Berge des Langtang Himal erkennen. Wenn Sie im Anschluss noch Lust haben und genügend Zeit ist, können Sie sich noch den buddhistischen Tempel Swayambhunath (aufgrund der vielen Affen auch Affentempel genannt) anschauen. Das Highlight hier ist natürlich die Stupa mit tollem Ausblick über Kathmandu und Sie können den gläubigen bei religiösen Ritualen zuschauen. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F / M
Der Tag startet mit einem traumhaften Ausblick auf die Berge des Himalayas. Um zum Ausgangspunkt des Everest Base Camp Treks zu gelangen, fliegen Sie mit einem kleinen Propellerflugzeug bis nach Lukla. Diese kleinen Maschinen starten entweder direkt vom Flughafen Kathmandu oder vom Flugplatz Ramechhap, welcher in der Stadt Manthali liegt. Falls Sie von letzterem aus fliegen, erhalten Sie bereits gegen 2 Uhr morgens einen privaten Transfer, um die 4-5 Stunden Fahrtzeit hinter sich zu bringen. Während der ca. 30-minütigen Flugzeit bekommen Sie einen ersten Einblick in die Dimensionen dieses gewaltigen Gebirgsmassivs. Gepäck, welches Sie nicht auf der Trekkingtour benötigen, können Sie ganz bequem im Hotel in Kathmandu zurücklassen. Bitte beachten Sie auch die Gepäckbestimmung für den Inlandsflug (normalerweise sind 15 kg Freigepäck erlaubt). Nach der Ankunft auf 2.850 m lernen Sie Ihre Begleitmannschaft kennen und dann geht es auch schon zur ersten Wanderung in Richtung Everest Basislager. Sie verlassen Lukla und starten in Richtung der Ortschaft Phakding. Über den Dudh Koshi Fluss und vorbei an einigen kleinen Dörfern, welche von Ackerbau und Viehzucht sowie Tourismus geprägt sind, erreichen Sie das Ziel des Tages auf 2.610 m Höhe. Übernachtung in der Hotel Sherpa Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 3-4 Std. | Aufstieg ca. 210 m | Abstieg ca. 430 m | Gehstrecke ca. 9 km
Verpflegung: F / M / A
Namche Bazar (3.440 m) ist das Ziel des heutigen Tages. Die berühmte Kleinstadt stellt das Eingangstor zur Everest-Region dar und ist ein belebter Ort, welcher seit Jahren ein unerlässlicher Bestandteil bei Expeditionen, Trekkingreisen oder Wanderungen ist. So gut wie alle Everest-Sehnsüchtige müssen hier durch. Sie steigen zuerst gleichmäßig ansteigend vorbei an Tannen, Magnolien und Rhododendron über Bengkar und Monjo, wo Sie den Sagarmatha Nationalpark betreten und Ihre Trekking-Genehmigungen kontrolliert werden, hinauf bis zur berühmten Hillary-Stahlseilbrücke. Hier überqueren Sie den an dieser Stelle wilden Fluss Dudh Koshi und beginnen den fordernden steilen Aufstieg in Serpentinen durch den Wald nach Namche. Sie teilen Ihren Weg mit vielen Trägern, welche Lebensmittel, Baumaterialien und Waren aller Art (mit einem Gesamtgewicht, welches oft das eigene Körpergewicht übersteigt) von hier aus in das gesamte Khumbu-Gebiet bringen. Schließlich öffnet sich die Umgebung und Ihre Strapazen werden belohnt mit dem Ausblick auf diese hufeisenförmige, steil an einem Berghang gelegene Stadt, die alles zu bieten hat. Vom Bäcker, über Shops mit morderner Bergsteiger-Ausrüstung bis hin zum Postamt ist alles vorhanden. Am Nachmittag bleibt noch genügend Zeit die Stadt individuell zu erkunden. Übernachtung in der Lodge The Bodhi Hotel o.ä.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 1.025 m | Abstieg ca. 250 m | Gehstrecke ca. 10 km
Verpflegung: F / M / A
Die Anpassung an die Höhe ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Trekkings im Hochgebirge. Auch bei dieser Trekkingtour zum Everest Base Camp achten wir darauf, dass Sie sich langsam an die Höhe anpassen können. Von Namche Bazar aus geht es an diesem Tag hinein in das Bhote Koshi Tal. Der Weg führt durch einige Waldabschnitte (auch Rhododendron, mit schöner Blüte im Frühjahr), welche wieder aufgeforstet wurden. Nördlich von Ihnen erhebt sich der fast Siebentausender Tengi Ragi Tau (6.938 m) und westlich von Ihnen steht das Massiv des Kongde Ri (6.186 m) im Fokus. Dieser Berg und der Tengkangboche (6.482 m) erheben sich direkt hinter Thame, wie Sie kurze Zeit später nach Ihrer Ankunft sehen werden. Thame liegt wunderschön auf einer Hochebene und hat bekannte Söhne der Stadt. Tenzing Norgay, welcher mit Sir Edmund Hillary die Erstbesteigung des Everest geschafft hat, genauso wie Apa Sherpa, welcher mit 21 Besteigungen des Everests lange Zeit Rekordhalter war, stammen von hier. Angekommen im Dorf, können Sie noch das erhaben 180 m höher auf dem Berg thronende Kloster besuchen. Wenn Sie Glück haben, können Sie einer Puja beiwohnen und den Mönchen beim Meditieren lauschen. Nicht nur die Gompa selbst ist traumhaft schön, sondern gleichermaßen die Ausblicke – die Berge Thamserku (6.608 m), Kangtega (6.685 m), Kyashar (6.770 m) und der Kusum Khangkaru (6.367 m) entfalten Ihnen gegenüber ihre volle Pracht. Genießen Sie die Magie und Ruhe der Berge. Übernachtung in der Valley View Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 4-5 h | Aufstieg ca. 500 m | Abstieg ca. 180 m | Gehstrecke ca. 9 km
Verpflegung: F / M / A
Von Thame aus geht es über die bekannten Wege des Vortages erstmal bergab zurück in Richtung Namche Bazar. Kurz vor Namche biegen Sie in Richtung der Flugpiste von Syangboche ein. Von hier aus starten und landen im Frühjahr (Hauptbesteigungszeit für den Everest) Helikopter-Transportflüge zum Everest Base Camp. Entlang der schmalen Pfade wandern Sie stetig bergauf. Dennoch ist die heutige Etappe nicht sonderlich anspruchsvoll und Sie können das Panorama genießen und ausreichend schöne Erinnerungsfotos knipsen. Vorbei an dem Dorf Khunde mit dem bekannten Hillary Krankenhaus, erreichen Sie schließlich das hübsche Dorf Khumjung, wo Sie die Möglichkeit haben die ehrwürdige Gompa oder die Edmund Hillary Schule zu besuchen. Genießen Sie den Nachmittag mit fantastischem Blick auf einen der schönsten Berge der Welt – die Ama Dablam (6.856 m). Übernachtung in der Lodge Stupa Inn o.ä.
Gehzeit ca. 5 Std. | Aufstieg ca. 300 m | Abstieg ca. 400 m | Gehstrecke ca. 11 km
Verpflegung: F / M / A
Der Trek zum Everest Base Camp nimmt heute richtig Fahrt auf. Nach einer kurzen Wanderung am Morgen erreichen Sie das berühmte „Everest View Hotel“. 1971 fertiggestellt und auf 3.880 m gelegen, handelt es sich um eines der höchsten gelegenen Hotels der Welt. Nehmen Sie sich die Zeit und trinken Sie einen Kaffee oder Tee und essen einen leckeren Kuchen auf der tollen Aussichtsterrasse. Der Ausblick von hier ist unvergleichlich – Sie können den Nuptse (7.861 m), Lhotse (8.414 m), Everest (8.848 m), die Ama Dablam (6.856 m) sowie viele weitere Gipfel betrachten und wundervolle Erinnerungsbilder von dieser Tour machen. Im Anschluss laufen Sie entlang eines wundervollen Höhenwegs über die kleinen Dörfer Sanasa und Mongla mit einer schönen Chörte bis nach Phortse Tenga (auf dem Weg überqueren Sie den 3.970 m hohen Mong La Pass). Hier steigen Sie hinab, um den Dudh Koshi Fluss über eine schöne Stahlseilbrücke zu überqueren. Auf der anderen Seite beginnen Sie nun den Gegenanstieg durch einen schönen Rhododendronwald hinauf zu Ihrem Tagesziel Phortse (3.810 m). Die heutigen kleinen Auf- und Abstiege sind nicht allzu anstrengend und lassen Ihnen noch etwas Luft, um am Nachmittag die Umgebung von Phortse auf eigene Faust zu erkunden. Phortse liegt malerisch mit künstlich angelegten Terrassen auf einem Plateau und von hier aus können Sie unter Ihnen das das bedeutende Kloster von Tengboche erblicken, welches Sie auf dem Rückweg besuchen. Übernachtung in der Little Sherpa Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 5 h | Aufstieg ca. 300 m | Abstieg ca. 300 m | Gehstrecke ca. 6 km
Verpflegung: F / M / A
Heute steht mit dem Klosterörtchen Pangboche (3.930 m) Ihr nächstes Etappenziel auf dem Weg zum Everest auf dem Programm. Wiederum laufen Sie aussichtsreich über einen Höhenweg durch eine klasse Hochgebirgslandschaft, welche zunehmend karger wird – hauptsächlich wachsen hier noch Wacholder und Blutberberitze. Halten Sie immer Ausschau, ob Sie mit etwas Glück einen Buntfasan, den Nationalvogel Nepals, entdecken. Bergtechnisch wird Ihre Wanderung von der Ama Dablam bestimmt, welche immer schöner und näher vor Ihnen aufragt. Unser Tipp für den Nachmittag – steigen Sie mit dem Guide noch etwas auf, um sich besser zu akklimatisieren. Ihr Guide hat für diesen Nachmittag einige Optionen zur Auswahl. Natürlich lohnt sich ein Besuch des lokalen Klosters, welches eines der ältesten der Region ist. Übernachtung in der Om Kailash Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 4 Std. | Aufstieg ca. 300 m | Abstieg ca. 100 m | Gehstrecke ca. 6 km
Verpflegung: F / M / A
Der Himalaya zeigt sich heute mal wieder von seiner schönsten Seite und die Landschaft wird immer alpiner. Ihren Weg säumen wahrscheinlich einige zottelige Yaks, welche unterhalb großer Bergriesen grasen. Sie kehren zurück auf die Normalroute Richtung Everest, passieren die kleinen Dörfer Somare und Orsho und überschreiten die magische Grenze von 4.000 m auf dem Weg zu Ihrer heutigen Lodge in Dingboche (4.410 m). Dingboche stellt das Eingangstor zum Chhunkung-Tal dar. Da Ihre Wanderung heute nicht sehr lang ist, haben Sie am Nachmittag die Möglichkeit einen schönen Aussichtsgipfel (Nangkartshang) zu besteigen. Übernachtung in der Lodge Stupa Guest House o.ä.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 520 m | Abstieg ca. 40 m | Gehstrecke ca. 7 km
Verpflegung: F / M / A
Heute ist es wichtig, dass Sie den Anstieg durch das Pheriche-Tal nach Lobuche (4.910 m) ruhig und stetig angehen – dann macht sich Ihre gute Akklimatisation der vergangenen Tage bezahlt. Auf Ihrem Weg Richtung Endmoräne des Khumbu-Gletschers wird der Blick auf die Gipfel Cholatse (6.335 m), Tabuche Peak (6.367 m) und Arakam Tse (6.423 m) immer beeindruckender. In Dughla angekommen, stärken Sie sich bei einem leckeren Mittag für die Schlussetappe. Der Weg führt nun steil hinauf über eine wilde Moränenlandschaft und vorbei an Gedenkschreinen, welche an die verunglückten Bergsteiger und Sherpas von fast 70 Jahren Everest-Expeditionsgeschichte erinnern. Dieser Ort macht demütig, steigert jedoch auch die Spannung auf das baldige Erreichen des Base Camps. Schließlich haben Sie es geschafft und Sie erreichen Lobuche, welches direkt neben der Seitenmoräne des gewaltigen Khumbu-Gletschers liegt. Übernachtung in der Eco Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 5 Std. | Aufstieg ca. 560 m | Abstieg ca. 40 m | Gehstrecke ca. 10 km
Verpflegung: F / M / A
Die Spannung der Reise erreicht Ihren Höhepunkt – heute unternehmen Sie den Ausflug zum Everest Basislager. Ihr Trek führt Sie entlang der Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers und die Pfade werden etwas wilder – linkerhand von Ihnen schieben sich die Gletscher Changri Nup und Changri Shar ins Tal und auf deren Moränenlandschaft geht es hoch und runter, bis Sie schließlich Gorak Shep (5.140 m) erreichen. Diese kleine Ortschaft ist die letzte Siedlung vor dem Everest Base Camp. Hier ist alles ein wenig spartanischer als in den Ortschaften, wo Sie zuvor übernachtet haben. Gerade der letzte Abschnitt vor dem Erreichen von Gorak Shep ist traumhaft – rechterhand von Ihnen können Sie größere Abschnitte des großen Khumbu-Gletschers einsehen. Hinter diesem schrauben sich die gigantischen Felswände des Nuptse (7.861 m) gefährlich in die Höhe – der fast 8.000er wird aufgrund seiner Schwierigkeit nur selten bestiegen. Vor Ihnen schieben sich die Gipfel von Pumori, Lingtren (6.714 m), Khumbutse (6.636 m) und Changtse (7.541 m) ins Bild. Aber Sie lassen den Ort erstmal links liegen und laufen direkt weiter bis zum Basislager des Everest. Wenn Sie das Trekking im Frühjahr unternehmen, teilen Sie sich den Weg mit zahlreichen Trägern und Yak-Karawanen, welche diverse Lasten zu den Bergsteigern auf den Khumbu-Gletscher transportieren. Weiter geht es wild an der Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers entlang, bis Sie diesen schließlich direkt betreten. Dann ist es soweit und auf 5.350 m Höhe treffen Sie auf geballte Bergsteigergeschichte. Viele große Alpinisten unserer Zeit haben hier schon ihr Lager bezogen und viele Menschen haben sich von hier aus den Traum erfüllt, einmal auf den höchsten Berg der Erde zu steigen. Im Frühjahr entsteht hier auf dem Gletscher eine kleine Zeltstadt mit bis zu 500 Zelten. Für Sie genügt es überglücklich einmal in Ihrem Leben an diesen Ort stehen zu dürfen und die einmalige Stimmung aufzusaugen. Genießen Sie das Amphitheater von Bergriesen um sich herum – Pumori (7.165 m), Lingtren (6.749 m), Khumbutse (6.665 m), Changtse (7.541 m) neben vielen weiteren Gipfeln. Der Everest selbst ist von hier aus nicht zu sehen, dafür aber der berühmte Khumbu-Eisbruch und Sie umgibt eine Gletscherwelt mit Eispilzen, Seracs, kleinen Gletscherseen und riesigen Gesteinsbrocken. Es fällt nicht leicht diesen einmaligen Ort wieder zu verlassen, jedoch müssen Sie wieder zurück nach Gorak absteigen. Übernachtung in der Lodge Everest Inn o.ä.
Gehzeit: 7-8 Std. | Aufstieg: 570 m | Abstieg: 340 m | Gehstrecke ca. 12 km
Verpflegung: F / M / A
Am Morgen haben Sie genügend Zeit und sollten die Möglichkeit nutzen die knapp 500 m hinauf zum Kala Patthar (5.550 m), eine felsige Bergkuppe unterhalb des Pumori, zu steigen. Hier ist es zum Sonnenaufgang wunderschön, wenn die Sonne direkt hinter dem Gipfel des Everest aufgeht und der Berg seinen riesigen Schatten wirft. Der Kala Patthar ist zu Recht einer der bekanntesten Aussichtsgipfel Nepals, weil der höchste Berg der Erde, der Everest, hier am meisten von seiner vollen Größe preisgibt. Schließlich steigen Sie erneut hinunter nach Gorak Shep und können nun glücklich und zufrieden wieder in tiefere Höhenlagen zurückkehren. Sie werden merken, dass es mit jedem Schritt den Sie bergab machen, besser geht. Die Luft ist nicht mehr so „dünn“ wie in den höheren Lagen. Sie müssen erneut den kleinen Fluss Khumbu Khola überqueren und laufen dieses Mal auf der anderen Seite des Pheriche-Tals entlang der steilen Hänge des Cholatse bis zur kleinen Ortschaft. Übernachtung in der Pumori Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 8 Std. | Aufstieg ca. 580 m | Abstieg ca. 1.480 m | Gehstrecke ca. 16 km
Verpflegung: F / M / A
Ihr Weg führt Sie immer weiter bergab und die Vegetation ändert sich wieder zunehmend. Von den eisigen Höhen der vergangenen Tage kehren Sie in die gemäßigteren Zonen zurück. Durch das Imja Khola Tal steigen Sie bis nach Tengboche hinab. Wir haben für den Abstieg extra einen anderen Weg als für den Hinweg gewählt, so dass Sie auf dem Rückweg nach Namche auf für Sie unbekannten Pfaden laufen. Angekommen in Tengboche, wartet hier eines der ältesten und wichtigsten buddhistischen Klöster der Khumbu-Region auf Sie. Das ursprünglich 1916 erbaute Kloster ist 1989 komplett niedergebrannt, wurde aber bereits 2 Jahre später wieder komplett neu aufgebaut. Nutzen Sie den Nachmittag, schauen Sie sich in Ruhe um und saugen Sie die Atmosphäre auf. Übernachtung in der Paradise Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 240 m | Abstieg ca. 540 m | Gehstrecke ca. 12 km
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen die großen Gipfel so langsam hinter sich und werfen immer mal einen letzten Blick nach hinten. Sie steigen recht steil durch Rhododendron-Wald hinab ins Tal und überqueren den Ihnen bereits bekannten Dudh Koshi Fluss. Danach steigen Sie wieder auf und entlang eines schönen Panoramaweges geht es zurück nach Namche. Sie werfen jedoch nur einen letzten Blick auf die Sherpa-Hauptstadt und steigen dann über die Serpentinen im Wald sowie die berühmte Hillary Stahlseilbrücke hinunter nach Monjo. Hier auf 2.835 m fühlt es sich für Sie schon wieder subtropisch an und vielleicht tauschen Sie das heiße Getränk der letzten Tage nun in ein kühles erfrischendes Getränk. Übernachtung in der Mini Tibet Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 360 m | Abstieg ca. 1.460 m | Gehstrecke ca. 17 km
Verpflegung: F / M / A
Auf bekannten Pfaden und immer wieder hoch und runter in kleinen Auf- bzw. Abstiegen wandern Sie zurück nach Lukla, wo Sie Ihr Trekking vor über 2 Wochen begonnen haben. Sie können stolz und glücklich über alles Erreichte sein. Sie verabschieden sich heute von Ihrer fleißigen Begleitmannschaft und haben eine kleine Abschiedsparty. Übernachtung in der Lodge Runway 24 Inn o.ä.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 480 m | Abstieg ca. 480 m | Gehstrecke ca. 13 km
Verpflegung: F / M / A
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen Sie die Khumbu-Region. Mit einer kleinen Propellermaschine fliegen Sie entweder zurück nach Kathmandu oder nach Ramechhap. Falls Sie nach Ramechhap fliegen, erhalten Sie wiederum einen privaten Transfer zurück nach Kathmandu. Das Mittagessen ist nur inkludiert, wenn Sie über Ramechhap fliegen und die Fahrt nach Kathmandu vor sich haben. Falls Sie jedoch direkt nach Kathmandu fliegen können, entfällt das Mittagessen. Zurück in Kathmandu haben Sie den Abend zur freien Gestaltung. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F / M
Dieser Tag dient als wichtiger Puffertag, falls es einmal vorkommt und Ihr Flieger von Lukla am Tag zuvor aufgrund von schlechtem Wetter abgesagt wurde. Im Normalfall aber klappt alles wie geplant und Sie haben diesen Tag zur freien Gestaltung. Optional können Sie z.B. eine Stadtbesichtigung der anderen zwei Königsstädte im Kathmandu-Tal, Patan & Bhaktapur, unternehmen. Am Abend findet das traditionelle Abschiedsessen mit Ihrer Reisegruppe statt. Lassen Sie die einzigartigen Erlebnisse der vergangenen knapp 3 Wochen Revue passieren und Ihren Urlaub gemütlich ausklingen. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F / A
Nutzen Sie die letzte freie Zeit in Kathmandu für einen Stadtbummel oder einen Kaffee und beobachten Sie das Treiben der Stadt. Ihren Flughafentransfer passen wir individuell auf Ihren Rückflug an. Danach heißt es die Rückreise nach Frankfurt antreten, wo Sie bei den meisten Verbindungen noch am selben Tag ankommen.
Verpflegung: F
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 270 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 270 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 270 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 270 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 270 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 290 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 290 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 290 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 290 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 290 €
Grundsätzlich können Gäste allen Alters an dieser tollen Trekkingreise teilnehmen (unsere Gruppen sind meist zwischen „jung“ & „alt“ bunt gemischt). Diese Reise beinhaltet ein für Nepal typisches langes physisch herausforderndes Lodge-Trekking in großen Höhen. Es ist sehr ratsam, dass Sie als Vorerfahrung bereits das eine oder andere mehrtägige Trekking im Hochgebirge vorweisen können. Zumindestens sollten Sie jedoch bereits etwas Erfahrung auf Mehrtagestouren in den Alpen mitbringen. Sie sollten sich auf die Reise gezielt mit einem entsprechenden Konditionstraining (Joggen, Rad fahren, Laufen mit Anstiegen uws.) und ausgiebigen Wanderungen in der Heimat vorbereiten! Definitiv benötigen Sie bei dieser Reise eine gute Trittsicherheit in teils anspruchsvollem Gelände – zumeist laufen Sie zwar auf gut ausgebauten breiten Wanderwegen, aber auch Pfade über Natursteintreppen, Grashänge, Geröll und Firnfelder sollten für Sie kein Problem sein. Sie benötigen eine sehr gute körperliche Fitness, entsprechende Ausdauer, Schwindelfreiheit, Höhenverträglichkeit, welche Ihnen es erlaubt Tagesetappen von 4-8 Stunden (nur mit Tagesrucksack) gut zu bewältigen. Sie müssen jedoch keinerlei Gletscher-, noch Klettererfahrung haben. Die Herausforderung gegenüber anderen Touren z.B. im Annapurna- oder Manaslu-Gebiet besteht darin, dass Sie im Everest-Gebiet schneller auf große Höhen gelangen und weniger Zeit zur Akklimatisation haben. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag grundsätzlich nur für die Hotels gilt. Ein Einzelzimmer für die Lodge-Übernachtungen beim Trekking kann in der Hochsaison nicht für jede Lodge vorab garantiert werden. Bei diesem Trekking ist dies in der Regel jedoch in den meisten Orten kein Problem. In Lobuche und Gorak Shep ist die Einzelbelegung der Zimmer aufgrund der wenigen Unterkunftsmöglichkeiten fast nie möglich. Hier müssen Sie dann eventuell das Doppelzimmer mit einem weiteren Reisegast Ihrer Gruppe (Priorität) oder einer anderen Reisegruppe teilen. Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Generell versteht man unter einer "Lodge" in Nepal eine gut ausgebaute Berghütte. Es gibt einen Zimmertrakt, welcher zumeist mit Zweibettzimmern ausgestattet ist. Die unbeheizten Zimmer sind häufig sehr schlicht: es hat Licht, 2 Betten mit Matratze sowie Bettwäsche (bitte nutzen Sie den eigenen Schlafsack), einen Nachtschrank und eventuell noch Optionen zum Kleider aufhängen. In manchen Regionen verfügen die Zimmer teils über eigene Bäder mit Hocktoilette bzw. westlichem WC und einem Waschbecken (keine private Dusche). Die spartanischen Sanitäranlagen mit Dusche (heiße Dusche fast immer gegen Aufpreis) sind zur gemeinsamen Nutzung. Weiterhin haben die Lodges einen Aufenthaltsraum, meist mit angeschlossener Küche. Hier nehmen Sie Ihre Mahlzeiten ein und können sich entspannen. Am Abend wird oft der Kamin (mit Yak-Dung) angemacht. Im Aufenthaltsraum können Sie häufig gegen Aufpreis den Strom und das WLAN nutzen.
Alle Inlandsflüge in Nepal sind Sichtflüge. Aufgrund von schlechten Wetterbedingungen kann es stets zu Flugausfällen kommen. Das Programm der Reise ist von der Durchführung des Flugs abhängig. Somit kann es bei Flugausfällen zu Programmänderungen kommen. Wir sind verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche nepalesische Airlines keine Betriebserlaubnis in der EU besitzen. Wir nutzen diese alternativlosen Flüge der besagten Airlines ausschließlich im Inland.
Hinweis zu den Flügen in das Everest-Gebiet:
Der Flug zwischen Kathmandu/Ramecchap und Lukla, sowie retour, ist stark vom Wetter abhängig und kann nur bei guten Wetterbedingungen durchgeführt werden.
Wenn das Wetter keine Flüge mit Kleinflugzeugen zulässt, jedoch ein Flug mit dem Helikopter möglich ist, dann bieten wir Ihnen diesen Heli-Flug gerne optional gegen Aufpreis an. Dadurch haben Sie die Möglichkeit aufgrund eines eventuell abgesagten Flugs keinen Trekkingtag zu verlieren.
Dieser Aufpreis ist von der Gruppengröße abhängig, beträgt aber in der Regel ca. 300 EUR pro Person. Wenn Sie sich im Fall der Fälle vor Ort für diese Option entscheiden, müssen Sie den Betrag direkt vor Ort entrichten.
Weitere Anmerkung:
Wegen der Überlastung des Flughafens von Kathmandu (es gibt nur eine Landebahn für internationale und Inlandsflüge) hat die Civil Aviation Authority Nepal (CAAN) beschlossen mittlerweile fast alle Flüge nach Lukla vom Flughafen Ramechhap aus durchzuführen.
Damit soll der Flughafen Kathmandu für die internationalen Flüge entlastet werden. Nur ganz wenige Flüge pro Tag dürfen von Kathmandu aus starten.
Die Entscheidung, ob Sie bei Ihrer Tour von Kathmandu oder Ramecchap aus fliegen bzw. nach der Tour zurückkehren, wird immer erst sehr kurzfristig (häufig erst 1 Tag zuvor) getroffen. Dies hängt immer mit sehr kurzfristigen Entscheidungen der CAAN zusammen.
Wir versuchen stets unser Bestes, dass Sie von Kathmandu aus fliegen können bzw. direkt hierher nach Ihrem Everest-Trekking zurückkehren können. Wir können aber natürlich nichts garantieren! Die finalen Informationen bzgl. dieses Flugs erhalten Sie spätestens vor Ort bei Ihrer Ankunft in Kathmandu!
Hier also erstmal die beiden Möglichkeiten für die Everest-Touren:
Flug Kathmandu – Lukla. 30 Minuten
Flug Ramechhap – Lukla 20 Minuten
Die Fahrt bis zum Flughafen Ramechhap, falls notwendig, dauert je nach Verkehrslage etwa 5 – 6 Stunden
Nepal
Wichtiger Hinweis:
Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder sonstige Einflüße höherer Gewalt kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.
Sollten seitens der Behörden vor Ort kurzfristig Preiserhöhungen (z.B. Nationalpark-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.
Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf eine Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten verursacht durch diesen Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.
Versicherung:
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts-, Kranken- und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich so auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um die Kosten für einen etwaigen Reiserücktritt oder einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.
Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig
Klima:
Die klimatischen Bedingungen in Nepal sind aufgrund der enormen Höhenunterschiede extrem unterschiedlich. Vom Chitwan Nationalpark bis zum Gipfel des Mount Everest hat Nepal alles an verschiedenen Klimazonen zu bieten, welche wiederum in den einzelnen Regionen unterschiedliche Ausprägungen haben. Bei unseren Nepal-Reisen finden Sie in der Reisebeschreibung das spezielle Klima der jeweiligen Reise. Grundlegend kann man sagen, dass Sie bei den leichten Trekkings (bis 3.500 m), die zum Himalaya führen, weitgehend mit Temperaturen im kleinen zweistelligen Bereich rechnen müssen. Die anspruchsvolleren Touren ins Hochgebirge Nepals führen meist über hohe Pässe oder zu den Basislagern der Achttausender des Himalayas (über 5.000 m). Hier müssen Sie sich mitunter auch tagsüber auf Temperaturen im leichten Minusbereich einstellen. Nachts kann es definitiv zu Minusgraden kommen.
Natürlich spielt neben der Reisedauer auch die Reisezeit in Nepal eine große Rolle. So facettenreich wie Nepal ist, so ist auch das Klima. Gerade zwischen dem Tiefland und den Bergen des Himalayas gibt es gravierende Unterschiede. Im Zeitraum zwischen Mitte Dezember und Ende Februar sind die Temperaturen teils sehr niedrig (Winter im Hochgebirge, in flacheren Regionen angenehm mild), das Gegenteil findet sich von Ende Mai bis Ende September (Regenzeit und sehr warm). Für Nepal-Trekkings bieten sich die Monate Oktober, November bis Mitte Dezember (Herbst) sowie März, April bis Mitte Mai (Frühjahr) bestens an. Hier bleibt allerdings noch zu sagen, dass Nepal ein Land der Extreme ist. Zwischen dem Chitwan Nationalpark auf knapp 200 Metern Höhe und dem Gipfel des Mount Everest auf 8.848m liegen knapp 8.600 Höhenmeter. Hier kann viel passieren, auch Wetterumschwünge in einer stabilen Jahreszeit sind durchaus nicht selten.
Sprache:
Nepali gilt als Amtssprache in Nepal. Weit verbreitet und auch in den Ämtern oft gesprochen, gilt Englisch als zweite Amtssprache. Durch den starken Tourismus ist auch die englische Sprache in viele entlegene Winkel des Landes vorgedrungen. Gerade auf der Route zum Everest Basislager, bei der Annapurna-Umrundung oder auf dem Manaslu-Trekking sprechen viele Einheimische zumindestens etwas Englisch. Für die Gäste des Landes ist es zu empfehlen aus Höflichkeit und zur Freude der Einheimischen einige wenige Begriffe des Alltags in Nepali zu lernen. Auf unseren Trekking-Touren in der Gruppe haben Sie stets einen deutschsprachigen Trekking-Guide an Ihrer Seite.
Zeitverschiebung:
Von Deutschland aus erreichen Sie Nepal per Flugzeug mit mindestens einem Umstieg. Direktflüge exisitieren nicht. Aufgrund der vielen Fluggesellschaften, die Nepal ansteuern, ist der Abflug ab vieler deutscher, auch kleinerer, Flughäfen mit Zubringerflug möglich. Die Dauer inkl. Umsteigezeit liegt bei meistens bei 15-22 Stunden. Die Nepalesische Zeit liegt bei + 4 Stunden 45 Minuten zur MEZ. Wenn es z.B. in Deutschland 8 Uhr früh ist, dann ist es in Nepal 12:45 Uhr. Der Zeitunterschied verkürzt sich bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde.
Einreise / Visum:
Deutsche Staatsbürger, Österreichische Staatsbürger sowie Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Nepal einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit) sowie ein Visum. Das Visum kann bereits vor der Abreise in der Botschaft, dem Honorarkonsulat oder online beantragt werden. Eine Visums-Ausstellung vor Ort (am Flughafen Tribhuvan International Airport von Kathmandu) als so genanntes Visa-on-arrival ist ebenfalls möglich und wird heutzutage von fast allen Nepal-Reisenden genutzt (auch ganz klar unsere Empfehlung). Bitte beachten Sie, dass es vor Ort zu einer Verzögerung bei der Ausstellung kommen kann. Die Warteschlangen sind in der Hauptsaison häufig aufgrund mehrerer gleichzeitig ankommender Flugzeuge recht lang und auch die aufgestellten Automaten zur Beantragung der Visa-on-arrival können den Hauptansturm nicht wirklich Stand halten. Um die Beantragung des Visa-on-arrival vor Ort am Flughafen zu beschleunigen, können Sie dieses online unter nachfolgendem Link bereits zu Hause AB 14 Tage vor Reiseantritt (nicht eher als 14 Tage, da sonst Vorabanmeldung wieder die Gültigkeit verliert) voranmelden und die dadurch erstellte PDF ausgedruckt mit zum Flughafen Kathmandu nehmen:
https://nepaliport.immigration.gov.np/online
Bitte beachten Sie, dass Ihr „Entry Point“ der Tribhuvan International Airport von Kathmandu ist. Mit der PDF vom vorangemeldeten Visa-on-arrival können Sie am Flughafen in Kathmandu direkt zum Schalter für die Bezahlung der Visa-Gebühr voranschreiten. Die Kosten für das 30 Tage Nepal-Visum belaufen sich auf 50 USD (oder equivalent 50 Euro und muss vor Ort in Bar gezahlt werden). Bei den Visa-Optionen 15/30/90 Tage ist das 30 Tage Visum für die Mehrheit unserer Trekkingreisen die passende. Mehr zum Thema Einreise finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.
Gepäck:
Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit. Normalerweise finden Sie diese Informationen auf den Fluginformationen, welche wir Ihnen mit den Reiseunterlagen zusenden. Gepäck, welches Sie während Ihres Trekking nichts benötigen, können Sie gerne im Gepäckraum des Hotels in Kathmandu bis zu Ihrer Rückkehr aufbewahren. Für Ihr Trekking erhalten Sie von uns in Kathmandu eine MWR-Duffle Bag von ca. 70 l Größe. Diese Reisetasche können Sie sehr gerne für Ihr benötigtes Gepäck während des Trekkings verwenden (wird von den Trägern getragen). Somit können Sie Ihr Hauptgepäckstück der Anreise zur Lagerung im Hotel mit nicht benötigter Kleidung verwenden. Jeder Teilnehmer darf während des Trekkings maximal 15kg an den Träger geben. Natürlich steht es Ihnen frei auch weniger Gepäck mitzunehmen – das bedeutet weniger Last für den Träger. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit den notwendigen Dingen für den Tag (Wasser, Kamera, Snack, Sonnencreme, zusätzliche Kleidung etc.)
Währung:
Nepalesische Rupie ist die einheimische Währung in Nepal (NPR). Kleinere Währungseinheiten sind zwar vorhanden, werden jedoch im Alltag nicht verwendet. In Nepal ist neben der einheimischen Währung auch die Indische Rupie anerkannt (INR). Die Scheine der Rupie sind mit folgenden Werten erhältlich 1/2/5/10/20/25/50/100/250/500/1000. Die nepalesische Währung wird in Deutschland nicht gehandelt. Sie kann nur in Nepal umgetauscht werden. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit direkt am Flughafen zu tauschen, oder zu einem meist besseren Wechselkurs in Kathmandu bei den großen Banken bzw. in den Wechselstuben. Sowohl USD als auch EUR können eingetauscht werden.
Sie werden in Nepal, gerade in den großen Städten wie Kathmandu und Pokhara viele ATM’s (Geldautomaten) vorfinden. An den Geldautomaten können Sie bequem mit den gängigen Kreditkarten Geld (Rupie) abheben (kostenpflichtig). Bitte beachten Sie, dass Maestro-Karten meist nicht akzeptiert werden. Zudem sollten Sie sich vor der Reise bei Ihrer Bank erkundigen, wie die Gebühren für die Nutzung von Kreditkarten im Ausland gestaffelt sind. Die maximale Summe pro Abhebung übersteigt meist den Betrag von 200 Euro nicht (equivalent in Rupien, abhängig von der jeweiligen Bank und den Automaten)
Reisetipp: Es empfiehlt sich immer ausreichend Euro, US-Dollar (nur wenn vorrätig, nicht extra eintauschen) oder Rupien bei den Nepal-Reisen bei sich zu haben. In den entlegeneren Gegenden ist nur Barzahlung möglich. Auch in den Lodges beim Trekking werden die Zusatzkosten in der Regel immer in nepalesischen Rupie bezahlt. Planen Sie also entsprechend ausreichend Bargeld in Rupien für Ihr Trekking ein und nehmen Sie dieses aus der Stadt mit auf Ihr Trekking!
Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 155 NPR (Stand 05/2025)
Preise und Trinkgeld:
Nepal ist an sich in vielen Bereichen weiterhin ein recht günstiges Reiseland. Wenn Sie z.B. in Kathmandu oder Pokhara lokale Restaurants aufsuchen, kommen Sie gut mit 5-10 Euro für ein Gericht aus (zzgl. Getränke). Hier sind die Speisen nicht nur recht günstig, gleichermaßen befinden Sie sich auch mitten im Leben und haben eine sehr authentische Erfahrung. Wer nicht auf eine gute Pizza, einen Burger oder anderes westliches Essen verzichten mag und sich dazu ein leckeres Everest-Bier gönnt, sollte schon 15-25 Euro am für die Mahlzeit einplanen. Bei unseren Trekkingreisen sind während Ihrer Zeit in den Bergen alle Mahlzeiten und jeweils ein Getränk dazu (Tee oder Kaffee, keine alkoholischen Getränke bzw. Softdrinks) im Reisepreis enthalten. Weitere Getränke müssen Sie selbst bezahlen. In Kathmandu, Bhaktapur oder auch Pokhara können Sie qualitativ hochwertige Handwerkskunst (Gemälde, Skulpturen usw.) sowie z.B. Outdoor-Kleidung zu Preisen kaufen, welche wir meist als sehr preiswert empfinden. Bezüglich des Trinkgelds gelten folgende Beträge von unserer Seite als eine grobe Empfehlung in Absprache mit unserem lokalen Büro in Kathmandu (geteilt durch die gesamte Reisegruppe pro Tag): Trekking-Guide/Bergführer bzw. Reiseleiter: 20-25 EUR, Assistant-Guide: 12-15 EUR, Träger (1 Träger pro 2 Gäste): 8-10 EUR, Fahrer: 10-12 EUR. Trinkgelder sind nicht als Zahlungsaufforderung zu verstehen, sondern als eine Geste der Wertschätzung in dem Fall, dass Sie mit der Arbeit des entsprechenden lokalen Teammitglieds zufrieden sind. Das Trinkgeld kann in EUR (alternativ, wenn vorhanden USD, aber nicht nötig) oder nepalesischen Rupien gezahlt werden. Für die Fahrer und Träger eignet sich die lokale Währung besser. Für die Guides sind EUR vollkommen in Ordnung, weil sie diese jederzeit zurück in der Stadt eintauschen können. Die Übergabe des Trinkgeldes erfolgt in der Regel am Abend des letzten Trekkingtags. Wir empfehlen Ihnen eine Person aus Ihrer Gruppe zu bestimmen, welche das Geld gesammelt in Namen der Gruppe an das entsprechende Teammitglied direkt überreicht.
Strom & Wasser:
In Nepal gibt es verschiedene Arten von Steckdosen (meist zwei- oder dreipolig). In so gut wie allen Hotels und Trekking-Lodges funktioniert unser heimischer Doppelstecker und daher müssen Sie keinen Reiseadapter nach Nepal mitbringen. Die Stromspannung in Nepal beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz und ist damit für unsere heimischen Geräte geeignet. Bitte beachten Sie, dass es häufig zu Stromausfällen kommt. Dies liegt zum einen an den vielen Wasserkraftwerken, die auch in der Trockenzeit Hauptversorger sind und zum anderen an der eigenwilligen Art der Nepalesen Stromkabel zu verlegen und zu verbinden. Das Leitungswasser in Nepal ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Falls Sie empfindlich sein sollten, verwenden Sie auch zum Zähneputzen in den Städten ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser). Während des Trekkings empfehlen wir aus Umweltaspekten kein Wasser aus Plastikflaschen zu kaufen. Sie können das kalte Wasser aus dem Wasserhahn in den Lodges, welches aus den Bergen kommt, trinken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bringt einen Filter auf das Trekking mit und filtert das Wasser. Auch Wasserreinigungstabletten (z.B. Micropur) haben sich etabliert. Ebenfalls haben unsere Trekking-Guides einen Wasserfilter dabei, welchen Sie nutzen können. Heißes, abgekochtes Wasser, welches Sie in den Lodges erwerben können, ist unbedenklich.
Telefon & Internet:
Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den größeren Städten und den dicht besiedelten Gebieten vor dem Himalaya ist recht gut. Die Hotels und Lodges verfügen meist über ein gut funktionierendes WLAN. Bei einer Trekking- oder Wandertour in den Bergen Nepals wird es dann schon schwieriger. Hier empfehlen wir Ihnen, wenn nötig, das WLAN in den Lodges zu nutzen. Lokale Simkarten haben nur bedingt einen Sinn, da es in vielen Regionen in den Bergen keinen Empfang gibt. Im Everest-Gebiet können Sie sich eine Karte von Everest-Link kaufen und sich damit in den verschiedenen Lodges immer wieder mit einem Benutzernamen und Passwort einloggen.
Bei einem Nepal-Trekking um die Annapurna, den Manaslu, im Everest-Gebiet oder in die Langtang-Region ist das WLAN in den Lodges meist sehr gut ausgebaut und auch recht stabil. Falls es mal nicht funktionieren sollte, genießen Sie einfach den Blick in die gigantische Kulisse des Himalayas und versuchen es später noch einmal.
Sicherheit:
Nepal gilt grundsätzlich als ein sicheres Reiseland und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. Die große Mehrheit der Nepalis sind äußerst hilfreich, nett und zuvorkommend. In den touristischen Hotspots wie Kathmandu oder Pokhara ist vereinzelt mit Taschendiebstahl zu rechnen. Daher ist es wie überall auf der Welt anzuraten, dass Sie sich sorgsam verhalten und auf Ihre Wertsachen achten. Gerade bei größeren Menschenansammlungen gilt erhöhte Aufmerksamkeit. Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir die Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen (vor allem Ihre Dokumente wie Reisepass und Kreditkarte). Lassen Sie Ihr Reisegepäck niemals unbeaufsichtigt.
Gesundheit / Impfungen:
Aktuell ist für die Einreise aus Deutschland nach Nepal keine Impfung verpflichtend. Nur bei der Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Außerdem wird ein aktueller Impfschutz gegen Hepatits A, Hepatits B, Typhus, Japanische Enzephalitis und Tollwut empfohlen. Für eine ausgiebige und persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie Ihren Hausarzt frühzeitig vor dem Reisebeginn kontaktieren. Bei einem Aufenthalt in den Tieflandregionen Nepals empfehlen wir Ihnen zudem körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um das Risiko mückengebundener Infektionen zu minimieren. Allgemein gelten Teile Nepals als Malariagebiet. Jedoch ist das Risiko sich mit Malaria zu infizieren in Nepal äußerst gering. Nichtsdestotrotz besteht auf Höhen unter 2.000 m ein gewisses Restrisiko. Eine Malariaprophylaxe ist selbst bei einem Besuch in Nepals Tiefland kaum anzuraten – viel mehr macht ein Stand by Medikament Sinn. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter. Für unsere Trekkingreisen in Nepal empfehlen wir den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung (wichtig ist, dass eine solche die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Kathmandu per Helikopter im Falle der Fälle mit einer Mindestdeckungssumme von 5.000 EUR pro Person abdeckt) sowie einer Reiseabbruchversicherung. Informieren Sie sich dazu gerne bei unserem Partner der Hanse Merkur über mögliche Angebote. Sollten Sie auf einer Trekkingreise in Nepal eine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen müssen, laufen die Mechanismen meist sehr gut zusammen.
Mahlzeiten:
Die nepalesische Küche ist stark von der indischen und chinesischen Küche beeinflusst. So wird häufig ein Gericht mit Reis und Linsen sowie Gemüse oder Fleisch serviert. Die Würzung erfolgt unter anderem mit Ingwer, Chili, Koriander und viel Knoblauch. Zwei landestypische Gerichte sind „Dhal Bhat“ oder auch tibetische Teigtaschen (Momos). Die Mahlzeiten in den Lodges während des Trekkings sind sehr reichhaltig und üppig – meist gibt es zum Mittag und Abendessen diverse Gerichte auf Basis von Nudeln/Kartoffeln und Reis oder leckere Suppen. Aber selbst eine Pizza im Nepali-Style ohne Ofen kann in dieser Höhe richtig lecker schmecken. Zum Frühstück gibt es meistens Toast/tibetisches Brot mit Marmelade, Porridge, Spiegelei/Rührei/Omelette oder auch Pancakes. Generell gilt, dass Sie sich für jede der 3 Hauptmahlzeiten am Tag aus der Menü-Karte der Lodge 1 Gericht frei wählen können. Abgekochtes und gefiltertes Wasser ist bei unseren Trekking-Touren verfügbar und bitte versuchen den Kauf von Plaste-Wasserflaschen so weit wie möglich zu vermeiden.
Sonstiges:
Grundsätzlich haben Nepalesen nichts dagegen, wenn Sie fotografieren – Bitte fragen Sie vorab.
Beim Betreten von Häusern und Tempeln ziehen Sie bitte die Schuhe aus – zudem fragen Sie bitte vor dem Betreten nach, ob Sie eintreten dürfen.
Das Reichen von Essen, Geld oder Gegenständen erfolgt immer mit beiden Händen.
Die linke Hand gilt auch bei den Nepalesen als unrein, diese sollte nicht zum Reichen von Dingen verwendet werden.
Wenn man, gerade in Kathmandu, unterwegs ist, sollte man nie mit einzelnen Fingern auf heilige Gegenstände zeigen, nutzen Sie einfach die flache Hand dazu.
Die Begrüßung erfolgt üblicherweise nicht mit Handschlag. Die Nepalesen begrüßen sich mit den Händen vor der Brust gefaltet und mit dem Grußwort „Namaste“.
Die Sohle der Füße sollten nie auf andere Menschen zeigen – ebenso wenig auf das offene Feuer.
In Nepal ist es nicht gern gesehen, wenn man über sitzende Menschen oder Essen hinweg steigt.
Berühren Sie keine sitzenden Menschen mit den Füßen. Dies gilt als respektlos.
Die Kleidung sollte immer angemessen des Anlasses sein, für Frauen gilt lange Kleidung in den Tempeln.
Zeigen Sie mit angemessener Kleidung Ihren Respekt an die nepalesische Kultur.
Die berühmten Mani Mauern, die Sie in den Bergen des Himalayas finden werden, sind linker Hand zu umrunden.
Stupas in Nepal werden immer im Uhrzeigersinn umrundet.
Entfernen Sie keine Steine an den Mani Mauer.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
Diese Trekkingreise ist im Ablauf so gestaltet, dass der durchschnittliche Trekking-Gast genügend Zeit hat sich an die großen Höhen anzupassen. Die stetige Gefahr einer Höhenkrankheit in diesen extremen Höhen darf jedoch nie unterschätzt werden. Wir empfehlen Ihnen vorab der Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren und diesem Ihr Vorhaben zu erläutern. Der Arzt sollte Ihnen ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf bestätigen. Ebenso sollten Sie sich vorab der Reise, eventuell gemeinsam mit einem Arzt, intensiv mit dem Thema Höhenkrankheit auseinandersetzen. Optional gibt es auch Institute für Höhentrainings, um einmal im Vorfeld der Reise Ihre Höhenverträglichkeit zu testen. So können Sie ohne Sorge an der Reise teilnehmen.
Die angegebenen Gehzeiten der Tagesetappen während des Trekkings sind grobe durchschnittliche Richtwerte (reine Gehzeiten mit kleinen Pausen) und können natürlich von Gruppe zu Gruppe je nach Konstellation/Leistungsvermögen dieser und je nach Witterungsbedingungen/aktuellen Gegebenheiten vor Ort leicht variieren. Die angegebenen Höhenmeter der einzelnen Tage wurden durch unser Team vor Ort getrackt. Diese Angaben können durchaus je nach verwendeten Gerät etwas abweichen. Auch kann es sein, dass Ihr Guide auf Ihrer Reise aus gewissen Gründen eine Alternativroute wählt und dadurch Abweichungen zu Stande kommen. Gleichfalls können diese Angaben im Laufe der Jahre Ihre aktuelle Gültigkeit verlieren, wenn durch Naturereignisse (z.B. Erdrutsche) bekannte Wege verschüttet und neue Wege angelegt werden müssen.