Wandern auf Korsika, entdecken Sie südländisches Flair, schroffe Berge und die sanfte Küste.
Korsika ist ein Muss für jeden Wanderfan. Die französische Insel im Mittelmeer kombiniert das mediterrane Gefühl mit traumhaften Buchten und einer steinernen Bergwelt. Die Kontraste zwischen entspanntem Urlaub am Meer und der Herausforderung des GR 20 (Sentier de Grande Randonnée 20) könnten kaum größer sein.
Aktivtouren auf Korsika
Wer abseits der Wanderungen noch Outdoor-Aktivitäten sucht, wird auf Korsika auch schnell fündig. Bootstouren, Segelkurse, Tauchen, Radtouren, Klettern, Paragliding oder Canyoning sind die beliebtesten Sportarten
Korsika lässt sich mit dem Auto (über die Fähre vom Festland) und dem Flugzeug (ab Deutschland) sehr gut erreichen. In Deutschland gibt es viele direkte Flugverbindungen z.B. von München, Berlin, Köln, Stuttgart, Frankfurt oder Düsseldorf.
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Das Klima auf Korsika hebt sich nur wenig von Sizilien oder Sardinien ab und ist typisch für eine Insel im Mittelmeer. Sehr heißen und trockenen Sommern, folgen milde und feuchte Winter. Hier ist jedoch zu beachten, dass in den Bergen Korsikas auch im Sommer die Temperatur bis zum Gefrierpunkt sinken kann. Für eine Wanderung auf dem GR 20 können die Temperaturen eine große Rolle spielen. Tagsüber ist es recht warm, am Abend kann es sehr kühl werden.
Auch Monsunartige Regenschauer sind in den Bergen keine Seltenheit und sind für Wanderer auf dem GR 20 nicht zu unterschätzen. Sollte man individuell unterwegs sein, ist Vorsicht geboten.
Durch den starken Regen füllen sich die kleinen Bäche und werden zu einem unüberwindbaren Hindernis. Die Küstenlandschaft Korsikas lässt sich einfach in Ost und West unterteilen. Während die Ostküste mit langen Stränden und azurblauen Wasser punktet, ist die Westküste etwas rauer und wird von der markanten Bergkulisse dominiert.
Die beste Reisezeit für Korsika, wenn man auf dem GR 20 Wandern möchte, ist entweder der Früh- oder Spätsommer. Natürlich können Sie auch im Juli und August zu einer Tour in die Berge aufbrechen. Hier sollten Sie sich aber auf hohe Temperaturen einstellen.
Mit knapp 330.000 Einwohnern ist Korsika die Kleinste der drei Mittelmeerinseln Sardinien, Sizilien und Korsika. Korsika gehört zu Frankreich, besitzt aber einen Sonderstatus. Über ein Drittel der Einwohner wohnt allein in den drei großen Städten Ajaccio (Hauptstadt), Bastia und Porto Vecchio. Korsikas Bevölkerung lebt mit Masse in den Küstengebieten. Das Gebirge, das Korsika von Nord nach Süd durchzieht, ist eher dünn besiedelt. Einzelne Bauern, Schafhirten und Hüttenwirte haben hier, in den unwegsamen Bergen, ihre Heimat. Bei Wanderfans ist die Insel vor allem durch den Weitwanderweg GR 20 bekannt.
Korsika ist das Land der Gegensätze – das gilt auch beim Klima. Durch die unterschiedlichen Höhenlagen können auch Temperaturunterschiede von 30°C und mehr entstehen, dies ist gerade für die Wanderungen auf dem GR 20 zu beachten – hier kann es tagsüber sehr heiß und am Abend recht kühl werden. Niederschläge fallen in den Sommermonaten eher wenige. Dies beschränkt sich auf kurze, intensive Schauer. In den Bergen Korsikas ist es in den Monaten Juli und August oft so, dass in der Mittagszeit kurze Gewitter aufziehen. Auch kurze, monsunartige Regenschauer sind nicht selten. Für Wanderer auf dem GR 20 sind auch die Niederschläge ein entscheidender Faktor. Die einzelnen Etappen des GR 20 können durch einen starken Regen sehr gefährlich werden.
Die Amtssprache in Korsika ist Französisch. In den Bergen der Insel sowie in den kleineren Dörfern wird noch das traditionelle Korsisch gesprochen. In den großen Städten breitet sich Englisch immer weiter aus.
Korsika liegt in der mitteleuropäischen Zeitzone. Wie auch in Deutschland gibt es Sommer- und Winterzeit. In der Sommerzeit liegt Korsika +2 Stunden zur UTC und in der Winterzeit +1 Stunde zur UTC (Universal Time Coordinated). Zu Deutschland gibt es also keinen Zeitunterschied.
Korsika ist eine Gebietskörperschaft von Frankreich mit einem Sonderstatus. Hier gelten die Ein- und Ausreise Bedingungen des Schengenraums. Die Ausweis- bzw. Pass Kontrolle an den Grenzen findet zwar nicht mehr statt, jeder EU-Bürger ist jedoch verpflichtet seine Ausweispapiere mit sich zu führen und sich damit jederzeit ausweisen zu können. Dies gilt sowohl für Touren mit dem Leihwagen als auch für die Wandertouren in den Bergen Korsikas.
Es gilt der Euro. Kartenzahlung ist in größeren Orten oft möglich.
In Korsika verwendet man Großteiles die auch in Deutschland gebräuchlichen Schuko Steckdosen. In älteren Hotels, Berghütten auf dem GR 20 oder auch einigen älteren Gästehäusern benötigen Sie noch einen Adapter, der den Schutzleiter der französischen E-Steckdose inkludiert. Die Netzspannung ist identisch zur deutschen.
Die Vorwahl von Korsika ist 0033. Die Netzabdeckung ist recht gut, es kann jedoch auf den Wanderungen oder auch auf der GR 20 Tour in den Bergen Korsikas zu Funklöchern kommen. Nicht alle Hotels besitzen W-Lan. In den großen Städten gibt es öffentliche Plätze, die über W-Lan verfügen. Während des GR 20 wird die Verbindungsqualität sehr schwanken.
Wir raten für Reisen nach Korsika eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Zwar hat sich in den letzten Jahren die Lage gebessert, jedoch wird heute immer noch nicht die Versichertenkarte der Krankenkassen überall anerkannt. Im Zweifelsfall müssen Sie die Kosten vor Ort zunächst selber tragen und können diese dann von Ihrem Krankenversicherer zurückfordern. Bitte informieren Sie sich vorab über die genauen Bedingungen bei Ihrem Krankenversicherer.
Korsika, insbesondere die touristisch hoch frequentierten Ziele und touristischen Attraktionen, sind von Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen, aber auch von Übergriffen auf Besucher betroffen, insbesondere im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Auch in Nachtzügen mit Schlaf- und Liegewagen in Südfrankreich besteht eine Gefahr. Tragen Sie so wenig Wertsachen wie möglich bei sich.
Ronny Friedrich
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