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Einführung in das Bergsteigen im Fels und auf Gletscher

Im ewigen Eis der Alpen

Highlights der Reise

  • Grundkurs Verhalten, Gehen und Ausrüstung am Gletscher
  • Knotenkunde, Gletschersicherung, Spaltenbergung, Klettersicherung
  • Übernachtung in einer super Hütte mit klasse Essen
  • Top erfahrene Bergführer
  • Leihausrüstung vorhanden

Wer auf eine Hochtour gehen möchte, sollte sich im Umgang mit Seil, Eispickel und Steigeisen vorbereiten. Dazu eignet sich ideal unser Grundkurs. 4 Tage lang werden Sie von ausgebildeten Bergführern bestens auf die Verhältnisse am Berg geschult und vorbereitet. In den Ötztaler Alpen, am Fuße der Wildspitze liegt das Taschachhaus, eine Hütte des Deutschen Alpenvereins auf 2434 m. Hier ist ein Ausbildungszentrum entstanden, welches Sie die kommenden Tage nutzen werden. Die Gegend eignet sich super, um sich ungestört beim Begehen eines Gletschers und an felsigen Wänden zu erproben. Die Hütte ist gut ausgebaut.  So bieten sich rund um die Hütte viele Möglichkeiten "Trockenübungen" zu absolvieren, bevor es dann raus auf den Gletscher geht. Sogar eine kleine , feine Kletterhalle beherbergt das Taschachhaus. Am Abend und in der freien Zeit können Sie die Bergluft genießen und die umliegenden Gletscher auf sich wirken lassen. Vom Pitztal aus wird ihr Klettergepäck per Lastenseilbahn auf die Hütte gebracht. Sie gehen zu Fuss mit Tagesrücksack ca. 3 Stunden ( 1000hm) auf die Hütte. Nach dem Kurs hat man optional die Möglichkeit -gegen extra Gebühr- mit dem Mountainbike ins Tal zu fahren. Sie wohnen im Taschachhaus in Bettenlagern bis 7 Personen oder in Zimmern. Warme Duschen sind gegen Gebühr verfügbar. Abends wird ein 3- Gang-Menü + Salatbuffet serviert. Vegatarische Küche ist verfügbar und eine Spezialität des Hauses.

Am Ende des Kurses haben Sie die das Grundwissen erworben, sich ohne Bergführer in der Gruppe auf ausgewiesenen Hochtouren mit Gletscher zu bewegen. Außerdem ist dieser Kurs eine Grundlage für Touren am Elbrus sowie Gipfel in Nepal oder Südamerika. Der sichere Umgang mit der Sicherungstechnik am Berg verschafft Ihnen dann die Möglichkeiten, sich auf die Bewältigung der Herausforderung an sich zu konzentrieren.

Der Ausbildungsstützpunkt Taschachhaus eignet sich ideal für Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse im Eis. Von der Gletscherbegehung über die Spaltenbergung bis hin zum Eisklettern ist die Gletscherumgebung ideal zum Lernen und Vertiefen. Am nahen Taschachferner (ca. 35 min) hat so manche Bergsteigerkarriere begonnen. 😉

Reiseverlauf

Tag 1: Ankunft und Aufstieg zum Taschachhaus

Aufstieg zum Taschachhaus

Auch der Gletscherkurs startet mit einer Wanderung. Sie wandern ca. 3 Stunden durch das Taschachtal zur Hütte hinauf. Ihr Gepäck wird mit der Seilbahn hinaufgebracht. Schon hier  wird Ihnen Trittsicherheit vermittelt und ihr Bergführer zeigt Ihnen das kraftsparende Gehen am Berg. Sie lernen die beste Route auch in unbekanntem und weglosem Gelände zu deuten und zu finden. Auch auf mögliche Gefahren durch Steinschlag oder Wetterumschwunge geht der Bergführer ein. Zudem vermittelt er Ihnen das 1x1 der Hilfestellung und gegenseitiger Rücksichtnahme in den Bergen. Nachdem Sie die Hütte erreicht haben und Ihre Lager bezogen haben, beginnt am Abend die Ausgabe der bestellten Leihausrüstung und die Theorieausbildung. Bei einer Runde Getränke lernen Sie die Gruppe näher kennen.

Ihre Unterkunft

Verpflegung:
Abendessen

Gaststuben und Terrasse

Das Taschachhaus verfügt über vier Gaststuben mit ca. 160 Sitzplätzen – damit ist es in der glücklichen Situation, dass alle Nächtigungsgäste einen Sitzplatz haben.

Im Freien können Sie auf der Terrasse sitzend den Ausblick auf den Taschachferner und die Berge der Ötztaler Alpen genießen.

Zimmer/Lager

Im Taschachhaus stehen insgesamt 38 Zimmerlager und 114 Matratzenlager zur Verfügung.

Die Hütte bietet großen Komfort: Zwei- und Vierbettzimmer, die zum Teil mit Waschbecken ausgestattet sind, kleine Lagereinheiten (mit drei bis maximal zwölf Plätzen) und Etagenduschen. Sowohl in den Zimmerlagern als auch in den Matratzenlagern sind aus hygienischen, ökologischen und ökonomischen Gründen ausnahmslos (auch bei mehreren Nächten) Hüttenschlafsäcke zu verwenden.

Schuh-/Trockenraum: Es gibt einen Schuhraum und zwei Trockenräume, die nachts mit Fußbodenheizung beheizt werden.

Duschen: Im Taschachhaus gibt es Etagenduschen, die mit Ein-Euro-Münzen zu betätigen sind. Die Duschautomaten sind am neuesten Stand der Technik: die Dusche kann unterbrochen werden, wobei ebenso die Zeit stoppt.

Kletterhalle: Auch bei schlechtem Wetter die Gäste in der Indoor-Kletterhalle klettern. Genauso kann natürlich in der Halle die Gletscherspaltenbergung bestens “trocken” geübt werden. Die 7,5 Meter hohe Kletterwand von der Firma artRock muss manchen Vergleich im Tal nicht scheuen: auf 112m² Kletterfläche – vom senkrechten bis zum stark überhängenden Wandteil – finden sich 16 Routen vom 4’ten bis zum 7’ten Schwierigkeitsgrad. Im unteren Bereich ist ein Boulder-Rundkurs geschraubt. Der gesamte Hallenboden ist mit einer Prallmatte ausgelegt – die Halle entspricht den neusten Sicherheitsstandards. Kletterpatschen und Gurt können ausgeliehen werden. Es darf nur unter Anleitung von Fachübungsleitern und Bergführern geklettert werden bzw. nur von Personen auf eigene Verantwortung, die die entsprechenden Sicherungstechniken beherrschen.

Winterhaus: Das Winter-Taschachhaus ist von Anfang Oktober bis Mitte Juni geöffnet und für jedermann und –frau frei zugänglich (ohne Schlüssel). Das Winterhaus ist mit einem Ofen zum Kochen und Heizen ausgestattet. Feuerholz befindet sich vor dem Haus. Ein Beil ist nicht (!) vorhanden – die Mitnahme von Anfeuerhilfen ist ratsam. Die Küche ist mit Kochutensilien ausgestattet, ebenso sind Putzutensilien vorhanden. Die 27 Schlafplätze sind jeweils mit Decken ausgestattet. Im Winterhaus ist eine Trockentoilette und Licht, das mit Solarenergie gespeist wird. Die Photovoltaik-Anlage kann von November bis Februar mangels Sonneneinstrahlung bzw. wenn die Solarpaneele mit Schnee bedeckt ist nur unzureichend Energie in den Batteriesatz laden – auch deshalb ist die Mitnahme einer Taschenlampe sinnvoll. Für die technischen Anlagen sind detaillierte Benutzungshinweise im Winterhaus angebracht – bitte befolgen Sie diese, um keine Schäden zu verursachen. Ebenso ersuchen wir Sie, das Winterhaus sauber zu hinterlassen und Ihren Müll ausnahmslos wieder mit ins Tal zu nehmen.

In der Umgebung der Hütte gibt es mehrere Verankerungsmöglichkeiten bzw. Abseilmöglichkeiten, um (Spalten-)Bergungstechniken zu lernen und üben. Ebenso sind freihängende Seilaufhängungen im Freien möglich. Am Vorderen Köpfle sind Kletterrouten im 4 und 5 Schwierigkeitsgrad eingebohrt.

Geschichte des Taschachhaus

Die ursprüngliche Hütte Taschachhaus wurde 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins errichtet. 1898/99 wurde das neue Taschachhaus von der DAV Sektion Frankfurt gebaut. In den Jahren 1969 und 1979/80 wurde das Taschachhaus erweitert und modernisiert. Das jetzige Winterhaus wurde 1999 errichtet. Von 2005 bis 2008 wurde das Haupthaus erneuert und erweitert. Mit 01.01.2010 hat die Sektion München das Taschachhaus von der Sektion Frankfurt erworben.

Umbau/Architektur: „Das Taschachhaus der DAV Sektion Frankfurt ist im Kern ein Natursteinbau aus den Jahren 1878 und 1900. (…) Das abgewirtschaftete Hauptgebäude ist in den Jahren 2005-2007 als Phönix aus der Asche erneuert worden. Es hat jetzt die Voraussetzung für die Ansprüche einer zentralen Ausbildungsstelle im Deutschen Alpenverein. (…) Das Volumen des Hauses wurde verdoppelt. Der Seminartrakt erweitert sich nach Westen und der südliche Teil wurde nach Osten hin erweitert und aufgestockt. Die Dachform wurde beibehalten, jedoch die Firste abgewahnt um sowohl eine sturmsichere Form zu erreichen als auch um die Silhouette des Gebäudes in die Topografie einzufügen. (…) Die Ausstattung des Hauses hält sich strikt an die Vorgaben des DAV wie die Verwendung von natürlichen nachhaltigen Materialien. Die Detailausführung und Einrichtungen sind von qualitativ hoher, dauerhaftiger, jedoch einfacher Machart. Die farbliche Behandlung an und im Haus sind aufeinander abgestimmt und korrespondieren von der äußeren Wandfarbe bis hin zu den Vorhängen und der Eigenständigkeit der verwendeten Materialien. Alle Gebäudeteile sind bautechnisch bis in die Fundamente saniert und gemäß den Wärmeschutzvorgaben bis in den Dachspitz isoliert worden. (…) Es sollte Kunst und Natur in Einklang gebracht werden und vielleicht werden so aus Naturnutzern Naturschützer.“

 

Tag 2: Grundlagen im Bergsteigen

Seilschaft anlegen

Heute erleben Sie den Gletscher buchstäblich hautnah und ihr Equipment kommt voll zum Einsatz. Ihnen werden die Inhalte "Gletscherkunde", "Halten von Stürzen", "Vertikalzacktechnik", "Fixpunkte in Firn und Eis" , "Spaltenbergung mit loser Rolle" und " Gehen in der Seilschaft".  Auch das Gewinnen des Vertrauen in das Seil ist ein grosses Thema. Am Abend folgt wieder etwas Theorie zu den Themen Alpine Gefharen und Tourenplanung mit Karte und GPS. Gehzeit ca 3 h. Aufstieg 400 m, Abstieg 400 m

 

 

 

Ihre Unterkunft

Verpflegung:
Frühstück / Abendessen

Gaststuben und Terrasse

Das Taschachhaus verfügt über vier Gaststuben mit ca. 160 Sitzplätzen – damit ist es in der glücklichen Situation, dass alle Nächtigungsgäste einen Sitzplatz haben.

Im Freien können Sie auf der Terrasse sitzend den Ausblick auf den Taschachferner und die Berge der Ötztaler Alpen genießen.

Zimmer/Lager

Im Taschachhaus stehen insgesamt 38 Zimmerlager und 114 Matratzenlager zur Verfügung.

Die Hütte bietet großen Komfort: Zwei- und Vierbettzimmer, die zum Teil mit Waschbecken ausgestattet sind, kleine Lagereinheiten (mit drei bis maximal zwölf Plätzen) und Etagenduschen. Sowohl in den Zimmerlagern als auch in den Matratzenlagern sind aus hygienischen, ökologischen und ökonomischen Gründen ausnahmslos (auch bei mehreren Nächten) Hüttenschlafsäcke zu verwenden.

Schuh-/Trockenraum: Es gibt einen Schuhraum und zwei Trockenräume, die nachts mit Fußbodenheizung beheizt werden.

Duschen: Im Taschachhaus gibt es Etagenduschen, die mit Ein-Euro-Münzen zu betätigen sind. Die Duschautomaten sind am neuesten Stand der Technik: die Dusche kann unterbrochen werden, wobei ebenso die Zeit stoppt.

Kletterhalle: Auch bei schlechtem Wetter die Gäste in der Indoor-Kletterhalle klettern. Genauso kann natürlich in der Halle die Gletscherspaltenbergung bestens “trocken” geübt werden. Die 7,5 Meter hohe Kletterwand von der Firma artRock muss manchen Vergleich im Tal nicht scheuen: auf 112m² Kletterfläche – vom senkrechten bis zum stark überhängenden Wandteil – finden sich 16 Routen vom 4’ten bis zum 7’ten Schwierigkeitsgrad. Im unteren Bereich ist ein Boulder-Rundkurs geschraubt. Der gesamte Hallenboden ist mit einer Prallmatte ausgelegt – die Halle entspricht den neusten Sicherheitsstandards. Kletterpatschen und Gurt können ausgeliehen werden. Es darf nur unter Anleitung von Fachübungsleitern und Bergführern geklettert werden bzw. nur von Personen auf eigene Verantwortung, die die entsprechenden Sicherungstechniken beherrschen.

Winterhaus: Das Winter-Taschachhaus ist von Anfang Oktober bis Mitte Juni geöffnet und für jedermann und –frau frei zugänglich (ohne Schlüssel). Das Winterhaus ist mit einem Ofen zum Kochen und Heizen ausgestattet. Feuerholz befindet sich vor dem Haus. Ein Beil ist nicht (!) vorhanden – die Mitnahme von Anfeuerhilfen ist ratsam. Die Küche ist mit Kochutensilien ausgestattet, ebenso sind Putzutensilien vorhanden. Die 27 Schlafplätze sind jeweils mit Decken ausgestattet. Im Winterhaus ist eine Trockentoilette und Licht, das mit Solarenergie gespeist wird. Die Photovoltaik-Anlage kann von November bis Februar mangels Sonneneinstrahlung bzw. wenn die Solarpaneele mit Schnee bedeckt ist nur unzureichend Energie in den Batteriesatz laden – auch deshalb ist die Mitnahme einer Taschenlampe sinnvoll. Für die technischen Anlagen sind detaillierte Benutzungshinweise im Winterhaus angebracht – bitte befolgen Sie diese, um keine Schäden zu verursachen. Ebenso ersuchen wir Sie, das Winterhaus sauber zu hinterlassen und Ihren Müll ausnahmslos wieder mit ins Tal zu nehmen.

In der Umgebung der Hütte gibt es mehrere Verankerungsmöglichkeiten bzw. Abseilmöglichkeiten, um (Spalten-)Bergungstechniken zu lernen und üben. Ebenso sind freihängende Seilaufhängungen im Freien möglich. Am Vorderen Köpfle sind Kletterrouten im 4 und 5 Schwierigkeitsgrad eingebohrt.

Geschichte des Taschachhaus

Die ursprüngliche Hütte Taschachhaus wurde 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins errichtet. 1898/99 wurde das neue Taschachhaus von der DAV Sektion Frankfurt gebaut. In den Jahren 1969 und 1979/80 wurde das Taschachhaus erweitert und modernisiert. Das jetzige Winterhaus wurde 1999 errichtet. Von 2005 bis 2008 wurde das Haupthaus erneuert und erweitert. Mit 01.01.2010 hat die Sektion München das Taschachhaus von der Sektion Frankfurt erworben.

Umbau/Architektur: „Das Taschachhaus der DAV Sektion Frankfurt ist im Kern ein Natursteinbau aus den Jahren 1878 und 1900. (…) Das abgewirtschaftete Hauptgebäude ist in den Jahren 2005-2007 als Phönix aus der Asche erneuert worden. Es hat jetzt die Voraussetzung für die Ansprüche einer zentralen Ausbildungsstelle im Deutschen Alpenverein. (…) Das Volumen des Hauses wurde verdoppelt. Der Seminartrakt erweitert sich nach Westen und der südliche Teil wurde nach Osten hin erweitert und aufgestockt. Die Dachform wurde beibehalten, jedoch die Firste abgewahnt um sowohl eine sturmsichere Form zu erreichen als auch um die Silhouette des Gebäudes in die Topografie einzufügen. (…) Die Ausstattung des Hauses hält sich strikt an die Vorgaben des DAV wie die Verwendung von natürlichen nachhaltigen Materialien. Die Detailausführung und Einrichtungen sind von qualitativ hoher, dauerhaftiger, jedoch einfacher Machart. Die farbliche Behandlung an und im Haus sind aufeinander abgestimmt und korrespondieren von der äußeren Wandfarbe bis hin zu den Vorhängen und der Eigenständigkeit der verwendeten Materialien. Alle Gebäudeteile sind bautechnisch bis in die Fundamente saniert und gemäß den Wärmeschutzvorgaben bis in den Dachspitz isoliert worden. (…) Es sollte Kunst und Natur in Einklang gebracht werden und vielleicht werden so aus Naturnutzern Naturschützer.“

 

Tag 3: Anwenden von Techniken

Übung Lose Rolle.jpg

Mit dem neuen Wissen geht es heute an den seilgesicherten Kletterfels und auf den Gletscher. Wo genau Ihre Trainingstour entlang führt, haben Sie am Vorabend gemeinsam unter Berücksichtigung der Verhältnisse vor Ort erarbeitet. Abhängig von Wetterverhältnissen und Bedingungen geht es heute und morgen mit kompletter Ausrüstung auf einen der umliegenden 3000ern oder wir vertiefen die sichere Handhabung der Steigeisen und der Spaltenbergung mit klassischer und moderner Technik, als per Brusigschlinge und mit T-BLOCK. Gehzeit pro Tag ca. 6 h , Aufstieg 1000 m, Abstieg 1000 m inkl. Kletterei.

Am Ende des Kurses haben Sie die das Grundwissen sich ohne Bergführer in der Gruppe auf ausgewiesenen Hochtouren mit Gletscher zu bewegen. Ausserdem ist dieser Kurs eine essentielle Grundlage für Touren am Elbrus oder Gipfel in Nepal oder Südamerika. Der sichere Umgang mit der Technik am Berg verschafft Ihnen dann die Möglichkeiten, sich auf die Bewältigung der Herausforderung an sich zu konzentrieren. 

 

Ihre Unterkunft

Verpflegung:
Frühstück / Abendessen

Gaststuben und Terrasse

Das Taschachhaus verfügt über vier Gaststuben mit ca. 160 Sitzplätzen – damit ist es in der glücklichen Situation, dass alle Nächtigungsgäste einen Sitzplatz haben.

Im Freien können Sie auf der Terrasse sitzend den Ausblick auf den Taschachferner und die Berge der Ötztaler Alpen genießen.

Zimmer/Lager

Im Taschachhaus stehen insgesamt 38 Zimmerlager und 114 Matratzenlager zur Verfügung.

Die Hütte bietet großen Komfort: Zwei- und Vierbettzimmer, die zum Teil mit Waschbecken ausgestattet sind, kleine Lagereinheiten (mit drei bis maximal zwölf Plätzen) und Etagenduschen. Sowohl in den Zimmerlagern als auch in den Matratzenlagern sind aus hygienischen, ökologischen und ökonomischen Gründen ausnahmslos (auch bei mehreren Nächten) Hüttenschlafsäcke zu verwenden.

Schuh-/Trockenraum: Es gibt einen Schuhraum und zwei Trockenräume, die nachts mit Fußbodenheizung beheizt werden.

Duschen: Im Taschachhaus gibt es Etagenduschen, die mit Ein-Euro-Münzen zu betätigen sind. Die Duschautomaten sind am neuesten Stand der Technik: die Dusche kann unterbrochen werden, wobei ebenso die Zeit stoppt.

Kletterhalle: Auch bei schlechtem Wetter die Gäste in der Indoor-Kletterhalle klettern. Genauso kann natürlich in der Halle die Gletscherspaltenbergung bestens “trocken” geübt werden. Die 7,5 Meter hohe Kletterwand von der Firma artRock muss manchen Vergleich im Tal nicht scheuen: auf 112m² Kletterfläche – vom senkrechten bis zum stark überhängenden Wandteil – finden sich 16 Routen vom 4’ten bis zum 7’ten Schwierigkeitsgrad. Im unteren Bereich ist ein Boulder-Rundkurs geschraubt. Der gesamte Hallenboden ist mit einer Prallmatte ausgelegt – die Halle entspricht den neusten Sicherheitsstandards. Kletterpatschen und Gurt können ausgeliehen werden. Es darf nur unter Anleitung von Fachübungsleitern und Bergführern geklettert werden bzw. nur von Personen auf eigene Verantwortung, die die entsprechenden Sicherungstechniken beherrschen.

Winterhaus: Das Winter-Taschachhaus ist von Anfang Oktober bis Mitte Juni geöffnet und für jedermann und –frau frei zugänglich (ohne Schlüssel). Das Winterhaus ist mit einem Ofen zum Kochen und Heizen ausgestattet. Feuerholz befindet sich vor dem Haus. Ein Beil ist nicht (!) vorhanden – die Mitnahme von Anfeuerhilfen ist ratsam. Die Küche ist mit Kochutensilien ausgestattet, ebenso sind Putzutensilien vorhanden. Die 27 Schlafplätze sind jeweils mit Decken ausgestattet. Im Winterhaus ist eine Trockentoilette und Licht, das mit Solarenergie gespeist wird. Die Photovoltaik-Anlage kann von November bis Februar mangels Sonneneinstrahlung bzw. wenn die Solarpaneele mit Schnee bedeckt ist nur unzureichend Energie in den Batteriesatz laden – auch deshalb ist die Mitnahme einer Taschenlampe sinnvoll. Für die technischen Anlagen sind detaillierte Benutzungshinweise im Winterhaus angebracht – bitte befolgen Sie diese, um keine Schäden zu verursachen. Ebenso ersuchen wir Sie, das Winterhaus sauber zu hinterlassen und Ihren Müll ausnahmslos wieder mit ins Tal zu nehmen.

In der Umgebung der Hütte gibt es mehrere Verankerungsmöglichkeiten bzw. Abseilmöglichkeiten, um (Spalten-)Bergungstechniken zu lernen und üben. Ebenso sind freihängende Seilaufhängungen im Freien möglich. Am Vorderen Köpfle sind Kletterrouten im 4 und 5 Schwierigkeitsgrad eingebohrt.

Geschichte des Taschachhaus

Die ursprüngliche Hütte Taschachhaus wurde 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins errichtet. 1898/99 wurde das neue Taschachhaus von der DAV Sektion Frankfurt gebaut. In den Jahren 1969 und 1979/80 wurde das Taschachhaus erweitert und modernisiert. Das jetzige Winterhaus wurde 1999 errichtet. Von 2005 bis 2008 wurde das Haupthaus erneuert und erweitert. Mit 01.01.2010 hat die Sektion München das Taschachhaus von der Sektion Frankfurt erworben.

Umbau/Architektur: „Das Taschachhaus der DAV Sektion Frankfurt ist im Kern ein Natursteinbau aus den Jahren 1878 und 1900. (…) Das abgewirtschaftete Hauptgebäude ist in den Jahren 2005-2007 als Phönix aus der Asche erneuert worden. Es hat jetzt die Voraussetzung für die Ansprüche einer zentralen Ausbildungsstelle im Deutschen Alpenverein. (…) Das Volumen des Hauses wurde verdoppelt. Der Seminartrakt erweitert sich nach Westen und der südliche Teil wurde nach Osten hin erweitert und aufgestockt. Die Dachform wurde beibehalten, jedoch die Firste abgewahnt um sowohl eine sturmsichere Form zu erreichen als auch um die Silhouette des Gebäudes in die Topografie einzufügen. (…) Die Ausstattung des Hauses hält sich strikt an die Vorgaben des DAV wie die Verwendung von natürlichen nachhaltigen Materialien. Die Detailausführung und Einrichtungen sind von qualitativ hoher, dauerhaftiger, jedoch einfacher Machart. Die farbliche Behandlung an und im Haus sind aufeinander abgestimmt und korrespondieren von der äußeren Wandfarbe bis hin zu den Vorhängen und der Eigenständigkeit der verwendeten Materialien. Alle Gebäudeteile sind bautechnisch bis in die Fundamente saniert und gemäß den Wärmeschutzvorgaben bis in den Dachspitz isoliert worden. (…) Es sollte Kunst und Natur in Einklang gebracht werden und vielleicht werden so aus Naturnutzern Naturschützer.“

 

Tag 4: Übung für den Notfall und Abstieg

Spaltenbergung I

Zum Abschluss Ihres Gletscherkurses üben Sie nochmals selbständig das Spaltenbergen in sicherem Gebiet oder der Bergführer geht noch einmal auf gewünschte Inhalte ein. Gegen Mittag verlassen Sie das Taschachhaus. Es können Mountainbikes zur Talabfahrt auf eigene Kosten georder werden. Ihr Gepäck fährt mit der Gondel ab. Viel Spass!

Weitere Informationen zum Einführungskurs

Inklusive Leistungen

  • staatl. gepr. Bergführer
  • Verpflegung laut Reiseplan
  • 3 x ÜN Hütte im MBZ oder Lager
  • Gletscherausrüstung
  • Sicherungsschein nach deutschem Reiserecht

Exklusive Leistungen

  • Anreise
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Parkgebühren
  • Trinkgelder
  • Reiseversicherung (gerne über Meine Welt Reisen buchbar)

Enthaltene Unterkünfte

Taschachhaus
Ihr Aufenthalt:
3 Nächte

Gaststuben und Terrasse

Das Taschachhaus verfügt über vier Gaststuben mit ca. 160 Sitzplätzen – damit ist es in der glücklichen Situation, dass alle Nächtigungsgäste einen Sitzplatz haben.

Im Freien können Sie auf der Terrasse sitzend den Ausblick auf den Taschachferner und die Berge der Ötztaler Alpen genießen.

Zimmer/Lager

Im Taschachhaus stehen insgesamt 38 Zimmerlager und 114 Matratzenlager zur Verfügung.

Die Hütte bietet großen Komfort: Zwei- und Vierbettzimmer, die zum Teil mit Waschbecken ausgestattet sind, kleine Lagereinheiten (mit drei bis maximal zwölf Plätzen) und Etagenduschen. Sowohl in den Zimmerlagern als auch in den Matratzenlagern sind aus hygienischen, ökologischen und ökonomischen Gründen ausnahmslos (auch bei mehreren Nächten) Hüttenschlafsä...

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Termine und Preise

Weitere Informationen

Länderinformationen

Alpen

 

Wichtiger Hinweis:

Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder Sonstiges kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.

Sollten Preiserhöhungen seitens der Behörden vor Ort (z.B. Park-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Preiserhöhung vor.

Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten sind vom Reisenden selbst zu tragen.

 

Versicherung:

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritt, Kranken und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um Kosten für Reiserücktritt oder Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter http://meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.

Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig

 

Klima:

Durch das starke Relief der Alpen, ist das Wetter sehr unterschiedlich. Der Großteil des Gebirges wird vom mitteleuropäischen Klima beeinflusst und kann mit dem angrenzenden Flachland verglichen werden. Der meiste Niederschlag fällt im Sommer. Im südlichen Alpenraum beeinflusst das mediterrane Klima die Regionen. Hier werden Niederschlagsmaxima schon im Frühjahr verzeichnet. Generell zu beachten ist, dass das Wetter in den Bergen schnell umschwingt. So kann aus einem atemberaubend klaren Sonnenaufgang schnell ein Unwetter werden.

 

Sprache:

Im Alpenraum wird überwiegend Deutsch gesprochen.

 

Zeitverschiebung:

Zwischen dem Alpenraum und Deutschland gibt es keinen Zeitunterschied.

 

Einreise / Visum:

Bei einigen unserer Alpen-Touren bleiben Sie innerhalb Deutschlands. Bei anderen Touren fahren Sie nach Österreich. Österreich ist Teil der EU. Für die Einreise nach Österreich benötigen deutsche Staatsbürger also lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Falls Sie keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und auch kein Bürger der EU sind, informieren Sie sich bitte über die Einreisebestimmungen selbstständig.

 

Gepäck:

Teilweise müssen Sie auf unseren Alpen Touren Ihr Gepäck selbst tragen. Achten Sie daher darauf, leicht zu packen und nutzen Sie einen für Sie gut angepassten Rucksack. In den Alpen bietet sich aufgrund der schnell wechselnden Wetterlage der sogenannte Zwiebellook mit mehreren Schichten Kleidung an. Vergessen Sie die Regenkleidung nicht.

 

Währung:

Genauso wie in Deutschland gilt auch in Österreich der Euro als offizielles Zahlungsmittel. Vor und nach den Touren finden Sie einige Bankautomaten, an denen Sie Geld mit Ihrer EC-Karte oder Kreditkarte abheben können.

 

Telefon:

Im EU-Ausland fallen keine Zusatzgebühren für Telefonate, SMS-Versand und mobilen Internetzugang an. Sie können in Österreich Ihre Mobilfunkgeräte also zu den in Deutschland üblichen Tarifkonditionen nutzen. Ländervorwahl nach Deutschland: 0049 + Telefonnummer ohne „0“; Ländervorwahl nach Österreich: 0043 + Ortskennzahl

 

Sicherheit:

Österreich ist im Thema Sicherheit vergleichbar mit deutschen Städten und anderen Urlaubsorten. Behalten Sie Ihre Wertsachen auf Hütten im Blick.

 

Gesundheit / Impfungen:

Das Gesundheitswesen in Österreich entspricht dem europäischen Standard. Ihre Reiseapotheke sollten in jedem Fall Sonnenschutz beinhalten. Auf den Bergspitzen ist die Lichteinstrahlung hoch. Auch eine Kopfbedeckung ist empfehlenswert. Ansonsten rüsten Sie Ihre Reiseapotheke mit ausreichenden Alltagsmedikamenten, Insektenschutz und einem kleinen Erste Hilfe Set aus.

Ausrüstungsempfehlung
Ausrüstung
  • Rucksack mit Regenhülle (35 Liter)
  • Bergschuhe (knöchelhoch, gute Profilsohle, mind. " bedingt steigeisenfähig")
  • Hausschuhe für die Hütte
  • Hüttenschlafsack (aus Baumwolle oder Seide)
  • Wasserdichte Jacke + Trekkinghose
  • als Wärmeschicht Pullover, Fleece-Jacken oder Funktionsjacken
  • Oberbekleidung kurz, eine kurze Hose, Wechselunterwäsche, Mütze und Handschuhe
  • Funktionsunterwäsche oder lange Merinounterwäsche („Zwiebelprinzip“)
  • Trekkingsocken
  • Waschutensilien für den persönlichen Bedarf + kleines Handtuch
  • Sonnenbrille und Stirnlampe
  • Thermoflaschen oder Trinkblase (mind. 2 Liter)
  • Teleskop-Wanderstöcke

  • Gesundheit
  • Mütze oder Hut gegen die Sonne sowie Sonnencreme / Lippenbalsam
  • Ihre Medikamente (falls benötigt)
  • Vorbeugend Medikamente gegen Verdauungsstörungen
  • Kleine Erste-Hilfe-Ausstattung

  • Individuell
  • Bargeld + EC-Karte
  • Persönliche Dokumente (Impfpass, Reiseplan, Personalausweis)
  • DAV-Ausweis (falls vorhanden)
  • Fotoausrüstung (achten Sie darauf, dass die Ausrüstung für den Tagesrucksack nicht zu schwer wird)
  • Buch zum Lesen
  • Zusätzliches Essen (Energieriegel, Trockenobst, Schokolade, …)

  • Spezielle Ausrüstung
    Das Material für den Kurs ist auf der Hütte deponiert. Dadurch wird der Auf- und Abstieg erleichtert. Für die Unternehmungen von der Hütte aus, muss das Material Platz im Rucksack finden. (Klettergurt, Helm, Steigeisen, Eispickel, Stöcke) Alpine Ausrüstung
    Die Alpine Ausrüstung wird von uns gestellt. Für jeden Teilnehmer wäre es natürlich optimal, wenn er mit der Ausrüstung übt, mit der er auch die Hochtouren bewältigen will. Jeder Teilnehmer kann seine eigene Ausrüstung verwenden. Eine Equipment-Kontrolle findet durch den Bergführer am Parkplatz vor dem Aufstieg statt.
    • 4 Tage
    • ab 579
    • 4 - 6 Pers.
    • 0341 9899 70 82
    • Timo Knöfel

    Montag bis Freitag
    von 10 bis 18 Uhr

    Einführung in das Bergsteigen im Fels und auf Gletscher

    • ab € 579
    • ab 4 Tage •

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