Erleben Sie die Mongolei – eines der letzten Länder, in denen die nomadische Kultur bis heute lebendig ist. Ihre private Familienreise beginnt in Ulaanbaatar, wo moderne Stadtentwicklung und jahrhundertealte Traditionen aufeinandertreffen.
Entdecken Sie die beeindruckende Vielfalt der mongolischen Landschaft: endlose Steppen, Sanddünen, eindrucksvolle Felsformationen und bewaldete Hügel. Zu den Höhepunkten gehören die ehemalige Hauptstadt Karakorum im UNESCO-Welterbe Orchon-Tal, der Khustain-Nuruu-Nationalpark mit den wieder angesiedelten Takhi-Wildpferden, der Gorkhi-Terelj-Nationalpark sowie die 40 Meter hohe Reiterstatue von Chinggis Khan.
Beim Besuch einer Nomadenfamilie lernen Sie den traditionellen Alltag kennen und können Airag, das typische Getränk aus vergorener Stutenmilch, probieren. Kamel- und Pferdereiten, leichte Wanderungen und entspannte Fahrten durch die Natur machen diese Reise zu einer gelungenen Mischung aus Kultur, Abenteuer und gemeinsamen Erlebnissen für Groß und Klein.
Willkommen in der Mongolei! Ihr privater Reiseleiter/in/ und Fahrer erwartet Sie bei der Ankunft am Flughafen. Eine kurze Einführung in die Stadt erhalten Sie auf Ihrer bequemen privaten Fahrt zum Hotel. Nach dem Einchecken haben Sie den Rest des Tages Zeit zum Ausruhen und Auffrischen.
Unterkunft: 4* Hotel
Am Morgen fahren Sie zum Khögnö-Khan-Nationalpark. Diese malerische Region vereint auf einzigartige Weise drei verschiedene Landschaftszonen: imposante Berge, weite Steppen und die Sanddünen der Halbwüste.
Nach dem Check-in und Mittagessen im nahe gelegenen Gercamp erkunden Sie die abwechslungsreiche Umgebung, die sich hervorragend für leichte Wanderungen, Naturbeobachtungen und Landschaftsfotografie eignet. Anschließend besuchen Sie das historische Erdene Khamba Kloster, das inmitten der eindrucksvollen Berglandschaft des Nationalparks liegt.
Am Nachmittag besuchen Sie eine einheimische Kamelzüchterfamilie und erhalten einen authentischen Einblick in deren nomadisches Leben. Danach unternehmen Sie einen etwa einstündigen Kamelritt durch die wunderschöne Landschaft.
Unterkunft: Jurten-Camp
Verpflegung: F / M / A
Nach dem Frühstück machen Sie eine kurze Fahrt zu den prächtigen Elsen Tasarkhai Sanddüne – umgeben von Hügeln mit Weidenbäumen, Bächen und Sträuchern – und erscheinen als kleine Wüste im Zentrum des Landes. Diese Sanddüne ist 80 km lang und der breiteste Teil der Sanddüne ist 9-10 km lang. Anschließend unternehmen Sie eine kurze Wanderung auf den Sanddünen und genießen den herrlichen Ausblick auf die umliegende Landschaft. Fahren Sie weiter in Richtung eines kleinen Dorfes und eines der wichtigsten Touristenziele des Landes, das historisch als Karakorum bekannt ist und eine alte Hauptstadt des Mongolei-Reiches war. Außerdem war dies eine der wichtigsten Städte in der Geschichte der Seidenstraße.
Am Nachmittag besuchen Sie das Museum von Karakorum. Nicht viel von der antiken Stadt existiert noch, aber das nahe gelegene Museum bietet eine ausgezeichnete Präsentation der archäologischen Forschung, die an diesem Ort stattgefunden hat, und der mongolischen Nachfolger Chinggis Khan und Gründer der mongolischen (Yuan) Dynastie in China, nach Khanbalig (dem heutigen Peking) verlegt. Weiter geht es zum ältesten und prächtigsten buddhistischen Klosterkomplex von Erdene Zuu, der im 16. Jahrhundert erbaut wurde und 108 Stupas aufweist. Rückkehr ins Gercamp zum Abendessen und Übernachtung.
Unterkunft: Ger-Camp
Heutige Distanz: ca. 180 km, ca. 4h Fahrt
Verpflegung: F / M / A
Abfahrt in Richtung Tsenkher-Tal und zu den heißen Quellen von Tsenkher, eine der üppigsten Landschaften der Mongolei mit grün bewaldeten Bergen und schlängelnden Flüssen. Es gibt eine berühmte Heisse Quellen von Tsenkher, die +86,5" C erreicht. Die Quellen haben heilende Eigenschaften, insbesondere bei Gelenkerkrankungen und Erkrankungen des Nervensystems. Das heilkräftige Wasser und die atemberaubende Natur, die von hölzernen Bergen geprägt ist, machen dies zu einem ausgezeichneten Ort zum Entspannen.
Nach dem Mittagessen ist freie Zeit für Sie, um allein zu sein. Es gibt die Möglichkeit, an der heißen Quelle zu baden und eine gute Gelegenheit zum Wandern oder einfach nur die wilde Natur zu genießen, um Fotos zu machen.
Unterkunft: Ger-Camp
Heutige Distanz: 130 km, ca. 3,5 Stunden Fahrt
Verpflegung: F / M / A
Heute geht Ihre Tour weiter zum Taikar Rock, einem massiven Granitfelsen am Ufer des Tamir Flusses, der das flache Land umgibt. Unterwegs besuchen Sie die Stadt Tsetserleg, die Hauptstadt der Provinz Arkhangai mit rund 22.000 Einwohnern. Tsetserleg bedeutet Garten und die Stadt ist von malerischen Bergen umgeben, die Straßen sind baumbestanden und ein schöner kleiner Tempel überblickt die Stadt.
Am Abend besuchen Sie die lokale Nomadenfamilie, um hautnah zu erleben, wie die Menschen auf dem Land leben und wie sich der Lebensstil seit Jahrhunderten nicht verändert hat. Hier können Sie den Hirten bei ihren täglichen Aufgaben helfen, sich ein Bild davon zu machen, wie nomadisierend Menschen neben ihren Tieren sind. Es gibt eine Möglichkeit, Airag zu probieren, das aus Stuttenmilch hergestellt wird.
Unterkunft: Ger-Camp
Heutige Distanz: 60 km, ca. 2 Stunden Fahrt
Verpflegung: F / M / A
Ihr nächstes Ziel ist der Ögii-See, der 1337 m über dem Meeresspiegel liegt und ein Steppensee aus reinem Wasser ist, der 7,9 km lang und 5 km breit ist. Der See Ögii ist bekannt für seine Vögelwelt. Der Ögii-See hat sich in der Ramsar-Konvention als wichtiges Brut- und Aufenthaltsgebiet für eine Vielzahl von Wasservögeln registriert. Mittagessen und Check-in im Ger Camp am Seeufer.
Am späten Nachmittag haben Sie freie Zeit für sich. Es gibt die Möglichkeit, mit einem normalen Boot oder Motorboot zu reisen und im See zu fischen. Der Verleih von Angelausrüstung ist ab Lager möglich. Oder einfach nur spazieren gehen und um den See wandern.
Unterkunft: Ger-Camp
Heutige Distanz: 215 km, ca. 4,5 Stunden Fahrt
Verpflegung: F / M / A
Weiterfahrt in den Khustain Nuruu Nationalpark. In dieser Gegend befindet sich das mongolische Wildpferd Perzevalski (Takhi) mit einer einzigartigen Landschaft aus Berg und Steppe. Nach dem Mittagessen im Khustai Gercamp besuchen Sie das kleine Ger Museum über den Nationalpark und das Wildpferd. Die Takhi und Murmeltiere sind etwa 2-3 Stunden vor Sonnenuntergang leicht zu sehen. Am frühen Abend machen Sie eine kurze Fahrt und wandern, um die Pferde in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Wenn Sie diese wirklich wilden Pferde sehen, die vor Hunderttausenden von Jahren gezählt wurden, werden Sie das Gefühl haben, dass Sie Tausende von Jahren in der Zeit zurückgereist sind. Es gibt eine gute Gelegenheit, für diese gefährdeten Pferde zu fotografieren. Wenn Sie Glück haben, können Sie Fuchs, Hirsch, Reh, Adler und weitere Tiere und Vögel sehen.
Unterkunft: Ger-Camp
Heutige Distanz: 280 km, ca. 5 Stunden Fahrt
Verpflegung: F / M / A
An diesen Tag machen Sie eine 1,5-stündige Fahrt zum Mongol Nomadic Ger Camp für mongolische Nomadenshows, die Ihnen eine echte mongolische nomadische Lebensweise und traditionelle Bräuche und Kulturen der vergangenen Zeit zeigen werden. Die Show zeigt die traditionelle Lebensweise echter mongolischer Nomaden und die Zucht und Verwendung von fünf Arten von Vieh und die Bewegung von einem Ort zum anderen mit Hilfe von Ochsen-, Yak-, Kamel- und Pferdekarren, die die Karren sind. Nach dem Mittagessen, serviert mit mongolischer Küche im Lager, kehren Sie zum Ulaanbaatar zurück und fahren zum Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.
Unterkunft: 4* Hotel
Heutige Distanz: 100 km, ca. 3 Stunden Fahrt
Verpflegung: F / M / A
Sie fahren zum Gorkhi Terelj Nationalpark. Dieser ist einer der meistbesuchten Nationalparks der Mongolei. Sie können die außergewöhnliche Formation von Felsen und Steinen sehen, einige von ihnen sehen den Schildkröten sehr ähnlich. Sie erkunden den Nationalpark und besuchen Schildkrötenfelsen – eine interessante Felsformation, die wie eine Schildkröte aussieht und besuchen den Ariyabal Meditationstempel – umgeben von malerischen Bergen mit massiven Felsformationen und sitzt auf dem Gipfel des Berges. Diese kleine Wanderung wird als ein Ritual zur Reinigung der eigenen Sünden angesehen. Von oben können Sie die atemberaubende Aussicht auf den Gorkhi Terelj Nationalpark genießen.
Am Nachmittag erkunden Sie den Nationalpark vom Pferd aus. Die Mongolei ist das beste Ziel für einen Ausritt zu Pferd und vor allem der Nationalpark Terelj ist der am besten empfohlene Ort für Pferdetrekking. Nach vorheriger Anleitung, Orientierung über das Reiten, werden Sie eine Stunde lang die Natur vom Pferderücken aus entdecken. Rückkehr ins Gercamp zum Abendessen und Übernachtung.
Unterkunft: Ger-Camp
Verpflegung: F / M / A
Früh am Morgen fahren Sie 1,5 Stunden zum "Chinggis-Khan-Statue Komplex", der derzeit die größte (40 m hohe) Reiterstatue der Welt ist. Es gibt einen Erholungsbereich, Restaurants und Souvenirläden befinden sich in der Basisstruktur. Von hier aus können Sie mit einem Aufzug zum Kopf des Pferdes aufsteigen. Dort haben Sie einen guten Panoramablick über das komplexe Gebiet und die Landschaft dahinter. Danach kehren Sie in die Stadt zurück und fahren zum Hotel.
Unterkunft: 4* Hotel in Ulaanbaatar
Heutige Distanz: 120 km, ca. 3 Stunden Fahrt
Verpflegung: F / M
Nach dem Frühstück geht es zum Museum des Dinosauriers. Die Mongolei ist das zweitwichtigste Land für die Entdeckung von Dinosaurierarten in der Welt. Nach dem Mittagessen besuchen Sie den Suchbaatar-Platz (Chinggis-Platz), der im Herzen der Stadt liegt und von wichtigen Gebäuden wie Regierungspalast, Banken, Theatern und Post umgeben ist. Es gibt eine Reiterstatue von Suchbaatar und eine massive Bronzestatue von Chinggis Khan mit seinen zwei Nachfolgen und zwei Kriegern vor dem Parlamentsgebäude. Nach dem Abendessen Rücktransfer zum Hotel.
Unterkunft: 4* Hotel
Verpflegung: F / M / A
Heute endet Ihre erlebnisreiche Reise. Sie werden zum internationalen Flughafen gebracht, wo Sie Ihre Heimreise antreten.
Verpflegung: F
Aktuell sind keine Termine verfügbar.
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Kinder ab 3 Jahren.
Kinderpreis
3 bis 10 Jahre – ab 1.188 € pro Kind
11 bis 14 Jahre – ab 1.662 € pro Kind
Ab 15 Jahren gilt der Erwachsenenpreis
Mehrere Ger-Camps verfügen mittlerweile über eine gewisse Anzahl an sogenannten „Luxus-Gers“ mit privatem WC + Dusche innerhalb der Jurte und können je nach Verfügbarkeit spontan vor Ort gebucht werden. Der Aufpreis beträgt ca. 25€ pro Nacht und Jurte. Bitte sprechen Sie uns gerne im Vorfeld darauf an!
Ulaanbaatar
4 Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel (Landeskategorie)
Auf dem Land
Standard-Ger-Camps (Jurten-Camps) mit Gemeinschafts-WC/Dusche. Ausstattung:
Einreise
Für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen benötigen deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger für die Einreise in die Mongolei kein Visum.
Ihr Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.
Klima
Die Zentralmongolei ist durch ein kontinentales Klima mit starken Temperaturschwankungen geprägt. Wind ist das ganze Jahr über ein ständiger Begleiter, während Regenfälle eher selten sind und sich als kurze, heftige Schauer meist auf die Sommermonate konzentrieren.
Das Wetter in der Zentralmongolei im Juni und Juli ist sonnig, warm und mild. Die Temperaturen klettern tagsüber meist auf 20 bis 28 °C, während es nachts auf etwa 6 bis 12 °C abkühlt. Der Juli ist der wärmste, aber auch der niederschlagsreichste Monat des Jahres, was die Steppe in sattes Grün taucht.
Der Sommer (Juni bis August) ist in der Mongolei Regenzeit; diese unterscheidet sich jedoch stark von tropischen Monsunregen. Juli und August sind die regenreichsten Monate, insbesondere in der Zentral- und Nordmongolei. Der Regen fällt typischerweise als kurze Nachmittags- oder Abendgewitter, die 30 Minuten bis 2 Stunden dauern. Die Steppe trocknet bemerkenswert schnell – selbst starker Regen macht den Boden oft innerhalb weniger Stunden wieder passierbar. Die Gobi erhält selbst im Sommer nur sehr wenig Regen.
Wind
Die Mongolei zählt zu den windigsten Orten der Erde. Wind ist hier ein ständiges Merkmal der Landschaft, kein gelegentliches Ereignis. Ihre Lage auf einem Hochplateau – weit entfernt von Ozeanen und ohne nennenswerte Gebirgsbarrieren, die den Luftstrom hemmen könnten – macht sie zu einem natürlichen Windkanal. Die weite offene Steppe bietet keinerlei Widerstand.
Essen & Trinken
Die traditionelle mongolische Küche ist geprägt von der nomadischen Lebensweise und dem rauen Kontinentalklima. Sie ist deftig, kalorienreich und stützt sich auf drei Säulen: Fleisch, Milchprodukte und Mehl.
Fleisch
Hammelfleisch ist der unangefochtene Spitzenreiter, wenngleich auch Rind-, Ziegen-, Pferde- und Yakfleisch (in Bergregionen) sowie Kamelfleisch (in der Wüste Gobi) verzehrt werden. Das Fleisch wird typischerweise gekocht, gedämpft oder mithilfe heißer Steine gegart, anstatt gegrillt oder gebraten zu werden.
Milchprodukte
Die Mongolei verfügt über eine außergewöhnliche Vielfalt an Milchprodukten, die als „tsagaan idee“ (weiße Speisen) bekannt sind. Dazu gehören Airag (vergorene Stutenmilch), Aaruul (getrockneter Quark), Öröm (eingedickte Sahne), Byaslag (hausgemachter Käse), Tarag (Joghurt) und Suutei Tsai (gesalzener Milchtee), das Nationalgetränk.
Mehl und Getreide
Weizenmehl ist unverzichtbar für die Zubereitung von Nudeln und Teigtaschen. Auch Reis ist eine weitverbreitete Beilage.
Mahlzeiten in den Jurten-Camps
Frühstück: Buffet oder festes Menü – Eier, Brot, Butter, Marmelade, Pfannkuchen, Porridge, Müsli/Cerealien, Tee, Kaffee
Mittagessen: Suppe, Hauptgericht (Fleisch mit Reis oder Nudeln), Brot, Tee
Abendessen: 2–3 Gänge – Suppe oder Vorspeise, Hauptgericht (mit Fleisch), Dessert, Tee/Kaffee
Die Qualität variiert stark je nach Kategorie des Camps. In den Standard-Ger-Camps der Rundreise werden die traditionellen mongolischen Gerichte in der Regel durch westliche Gerichte ergänzt. Die Essensqualität gilt im Allgemeinen als gut, kann aber in sehr einfachen, abgelegenen Camps etwas eintönig werden. Viele Unterkünfte passen sich den internationalen Gästen an und bieten neben der traditionellen Küche auch europäische Speisen wie Suppen und Salate an. Die Mahlzeiten werden zumeist in einem großen zentralen Restaurant des Camps serviert.
Alkohol in den Jurten-Camps
Das Angebot an Alkohol variiert je nach Kategorie des Camps, ist aber im Allgemeinen verfügbar. Die meisten Touristen-Jurten-Camps verfügen über eine kleine Bar oder ein Restaurant, wo mongolisches Bier, Wodka und eine begrenzte Auswahl an Weinen serviert werden. Die Preise liegen über dem üblichen Niveau.
Vegetarier
Vegetarisches und veganes Reisen in der Mongolei ist möglich, erfordert jedoch eine gewisse Planung im Voraus. Die Auswahl in den Camps ist oft begrenzt. Reis, Nudeln und Gemüsebeilagen sind verfügbar, aber für strenge Vegetarier empfiehlt sich die Mitnahme eigener Snacks.
In Ulan-Bator gibt es hervorragende Möglichkeiten – spezialisierte vegetarische Restaurants (z.B. Loving Hut, Ananda) sowie internationale Restaurants mit einem umfangreichen vegetarischen Angebot.
Auf dem Land: Hier gestaltet sich die Versorgung schwieriger. Die Standardverpflegung in Jurten-Camps enthält meist Fleisch in allen Gerichten. Bei rechtzeitiger Ankündigung können wir vegetarische Mahlzeiten organisieren, allerdings ist die Auswahl begrenzt. Für Veganer ist die Situation noch anspruchsvoller, da Milchprodukte allgegenwärtig sind.
Empfehlung: Bitte teilen Sie uns Ihre Ernährungsbesonderheiten bereits bei der Buchung mit! Für die vegetarische oder vegane Verpflegung berechnen wir einen kleinen Aufpreis, um den zusätzlichen Aufwand bei Beschaffung und Zubereitung zu decken.
Besondere Ernährungsbedürfnisse (glutenfrei, Allergien, Laktoseintoleranz)
Berücksichtigung bei vorheriger Ankündigung!
Gesundheit & Sicherheit
Impfungen
Für die direkte Einreise aus Deutschland werden keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Generell gilt die Empfehlung, sich gegen Hepatitis A und Tollwut zu impfen. Bei Langzeitaufenthalten und besonders beim Reisen durch ländliche Gebiete werden außerdem Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Meningitis (A/CW/Y) und FSME empfohlen. Für eine persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie mindestens 6 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt zu Rate ziehen.
Medizinische Versorgung in der Mongolei
Die medizinische Versorgung ist eingeschränkt, insbesondere außerhalb von Ulan-Bator. In der Hauptstadt bieten einige private internationale Kliniken einen angemessenen Versorgungsstandard bei kleineren Beschwerden. Bei ernsthaften Erkrankungen oder Verletzungen ist ein medizinischer Rücktransport (Medevac) in ein Land mit hochentwickelter medizinischer Infrastruktur (z.B. Südkorea, Thailand, Deutschland) erforderlich. Eine umfassende Reiseversicherung, die den medizinischen Rücktransport abdeckt, ist unerlässlich.
Reiseapotheke
Eine persönliche Reiseapotheke sollte gut ausgestattet sein, da es auf dem Land nur wenige Apotheken gibt. Zur Grundausstattung gehören: verschreibungspflichtige Medikamente, Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfall und orale Rehydrationssalze, Antihistaminika, antibakterielle Tücher und Cremes, Pflaster, Blasenpflaster sowie Tabletten gegen Reisekrankheit.
Was Sie stets bei sich führen sollten:
– Versicherungspolicen-Nummer und Notfall-Hotline (ausgedruckt)
– medizinische Zusammenfassung (inkl. Allergien, Medikamenten, Blutgruppe).
– Kontaktdaten für Notfälle
– Kopie des Reisepasses
– lokale 24-Stunden-Notfallnummer
Leitungswasser
Es ist nirgendwo in der Mongolei sicher, Leitungswasser zu trinken. Reisende sollten ausschließlich Wasser aus Flaschen oder abgekochtes Wasser trinken. Ihr Reiseveranstalter oder Ihr Ger-Camp stellen Trinkwasser zur Verfügung. Es wird dringend empfohlen, eine wiederverwendbare Wasserflasche mitzubringen, um Plastikmüll zu vermeiden.
Höhenverhältnisse (Höhenkrankheit)
Die Mongolei ist ein Hochland. Ulan-Bator liegt auf einer Höhe von 1.350 Metern. Viele Reiseziele befinden sich in noch größeren Höhen: der Chöwsgöl-See (ca. 1.645 m), die Wüste Gobi (ca. 1.000–1.800 m) und das Altai-Gebirge (2.500 bis über 4.000 m). Schwere Fälle von Höhenkrankheit sind zwar selten, doch können bei Reisenden leichte Symptome wie Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen oder Müdigkeit auftreten.
Es wird empfohlen, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, übermäßigen Alkoholkonsum zu vermeiden und sich nach der Ankunft ein bis zwei Tage Zeit zur Akklimatisierung zu nehmen.
Geld & Währung
Währung ist der mongolische Tugrik/Tögrög.
Kurs: 1 EUR = 4.12 MNT (Stand: 06_26)
Es ist grundsätzlich besser, den mongolischen Tugrik (MNT) vor Ort in der Mongolei zu tauschen. Der Tugrik ist in Deutschland eine exotische Währung, weshalb der Umtausch hierzulande mit sehr schlechten Wechselkursen und hohen Gebühren verbunden ist.
Tauschen Sie Euro (EUR) oder US-Dollar (USD) am besten erst direkt am Flughafen oder in offiziellen Banken der Hauptstadt Ulan-Bator (z.B. Golomt Bank, Khan Bank) bzw. lizenzierten Wechselstuben.
Bitte achten Sie darauf, übrige Tugrik vor der Ausreise wieder zurückzutauschen, die Ausfuhr ist nicht gestattet.
Bargeld oder Kreditkarte
Sie sollten unbedingt Bargeld mitnehmen! Zwar werden Kreditkarten in gehobenen Hotels und Restaurants in Ulan-Bator akzeptiert, doch überall sonst im Land ist Bargeld das einzig akzeptierte Zahlungsmittel – etwa für Souvenirs, Parkeintrittsgebühren und Trinkgelder. Am besten nehmen Sie US-Dollar oder Euro in bar mit, da sich diese am einfachsten umtauschen lassen.
Geldautomaten
Geldautomaten sind in Ulan-Bator und den Provinzhauptstädten zwar vorhanden, aber bekanntermaßen eher unzuverlässig – oft ist das Bargeld aufgebraucht oder die Geräte sind außer Betrieb. Reisende sollten sich keinesfalls auf Geldautomaten als Hauptquelle für Bargeld verlassen, sondern stets genügend Bargeld in harter Währung mitführen, um die gesamte Reise außerhalb der Hauptstadt zu finanzieren.
Trinkgeld
Trinkgeldgeben gehört zwar nicht zur traditionellen Kultur, ist in der Tourismusbranche für guten Service aber mittlerweile üblich und wird geschätzt. Als Richtwert gilt:
Reiseleiter: 5–10 $ pro Person und Tag
Fahrer: 3–5 $ pro Person und Tag
Restaurants: In gehobenen Restaurants in Ulan-Bator ist es zunehmend üblich, bei gutem Service 10% Trinkgeld zu geben.
Kommunikation & Konnektivität
Mobiltelefon
In Städten und Ortschaften der Mongolei gibt es ein gutes 4G-Netz. Die günstigste und zuverlässigste Möglichkeit ist der Kauf einer lokalen SIM-Karte bei Anbietern wie Mobicom oder Unitel. Diese SIM-Karten sind für wenige Dollar an den Verkaufsständen der Anbieter am Flughafen oder in der Stadt erhältlich. Für die Registrierung wird ein Reisepass benötigt.
eSIM
Eine gute Alternative und sofern Ihr Handy eSIM-fähig ist, empfehlen wir für die Mongolei den Erwerb einer eSIM. Die digitale SIM-Karte wird einfach per QR-Code installiert, wodurch kein Shop vor Ort aufgesucht werden muss. Beliebte eSIM-Anbieter sind bspw. Holafly, yesim, Saily und Airalo mit unterschiedlichen Paketen für Datenvolumen.
WLAN in den Jurten-Camps
Viele touristische Jurten-Camps bieten mittlerweile WLAN im Hauptrestaurant oder im Rezeptionsbereich an. Die Verbindung erfolgt jedoch meist über Satellit und kann langsam sowie instabil sein; für Videostreaming reicht sie in der Regel nicht aus. Sie genügt jedoch, um E-Mails abzurufen und sollte zudem als Gelegenheit betrachtet werden, einmal abzuschalten.
Ausrüstung
Was gehört unbedingt ins Gepäck?
– robuste, eingelaufene Wanderschuhe
– Kleidung im Zwiebelprinzip (Funktionsunterwäsche, Fleece-Zwischenschicht, wasser- und winddichte Außenjacke)
– Sonnenschutz (Hut mit breiter Krempe, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, hochwertige Sonnenbrille)
– Stirnlampe oder Taschenlampe mit Ersatzbatterien
– Persönliches Erste-Hilfe-Set und verschreibungspflichtige Medikamente
– Wiederverwendbare Trinkflasche
– Feuchttücher und Händedesinfektionsmittel
– Powerbank zum Aufladen von Geräten
Bekleidung im Sommer
Wichtig ist das Zwiebelprinzip, um auf starke Temperaturschwankungen vorbereitet zu sein. Packen Sie T-Shirts, Langarmshirts, eine Fleece- oder leichte Daunenjacke für den Abend, bequeme und strapazierfähige Hosen sowie eine wasserfeste Außenschicht ein. Eine Mütze und Handschuhe sind für kühle Morgenstunden praktisch.
Steckdosen
In Mongolei werden Stecker und Steckdosen vom Typ C und Typ E verwendet. Die Netzspannung ist 220 V bei einer Frequenz von 50 Hz. Ihre Stecker passen in Steckdosen der Mongolei.
Reisen auf dem Landweg
Die Straßenverhältnisse in der Mongolei reichen von modernen, asphaltierten Fernstraßen (etwa 5–10 %) bis hin zu unmarkierten Pisten abseits befestigter Wege. Diese Vielfalt ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Routenplanung. Die Mehrheit der touristischen Ziele ist nur über unbefestigte Straßen zu erreichen.
Beschaffenheit der Straßen
Der Straßenzustand variiert je nach Route und Jahreszeit stark; auf den meisten unbefestigten Abschnitten müssen Reisende jedoch mit erheblichen Erschütterungen und Ruckeln rechnen. Offroad-Strecken sind unberechenbar und weisen Spurrillen, Felsen, weichen Sand sowie Flussdurchquerungen auf. Ein ganzer Tag im Fahrzeug kann körperlich anstrengend sein.
Tägliche Fahrstrecken
Die täglichen Strecken lassen sich am besten in Zeit statt in Kilometern bemessen. Ein typischer Reisetag auf dem Land umfasst eine reine Fahrzeit – einschließlich der Stopps – von etwa 4 bis 7 Stunden.
Fahrten abseits befestigter Straßen
Das Fahren abseits befestigter Wege ist ein wesentlicher Bestandteil von Reisen in der Mongolei. Bei den meisten mehrtägigen Routen führt ein Großteil der Fahrtstrecke über unbefestigte Pisten. Nur so lassen sich die atemberaubendsten und abgelegensten Landschaften erreichen – und genau das macht einen Teil des Abenteuers aus. Unsere professionellen Fahrer verfügen über viel Erfahrung und können grundlegenden Fahrzeugreparaturen vornehmen. Pannen sind bei unserer gut gewarteten Fahrzeugflotte selten.
Toilettenpausen unterwegs
Auf dem Land gibt es keine öffentlichen Toiletten! Die Pausen finden in der freien Natur statt – sozusagen als „Pause in der Natur“. Der Reiseleiter hält an einem landschaftlich schönen Ort, der Privatsphäre bietet. Wir empfehlen unseren Gästen:
– stets Toilettenpapier und Händedesinfektionsmittel mitzuführen
– Kleidung zu tragen, die für diesen Zweck praktisch ist
– sämtlichen Abfall in empfindlichen Gebieten wieder mitzunehmen
Geräte im Fahrzeug laden
Alle Tourfahrzeuge verfügen über 12-V-Anschlüsse (Zigarettenanzünder), die mit handelsüblichen KFZ-Ladegeräten und USB-Adaptern kompatibel sind. Die meisten Fahrzeuge sind zudem mit direkten USB-Anschlüssen ausgestattet. Die Teilnehmer können ihre Geräte also während der Fahrt aufladen – dies ist die zuverlässigste Lademethode.
Powerbanks
Eine tragbare Powerbank ist zudem eines der wichtigsten Zubehörteile für jede Mongolei-Reise außerhalb von Ulan-Bator.
Touren
Reittouren
Die Mongolei ist ein hervorragendes Reiseziel für Reitanfänger. Das mongolische Pferd ist ruhig, robust und trittsicher und der Reitstil ist entspannt. Spezielle Programme für Anfänger beinhalten eine Einführung sowie kürzere Etappen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Kamelreiten in der Wüste Gobi
Die wichtigsten Orte hierfür sind die Wüste Gobi, insbesondere an den Sanddünen von Khongor (Khongoriin Els) sowie bei Bayanzag (Flaming Cliffs) und werden von lokalen Kamelhirtenfamilien organisiert. Bei allen Kamelen in der Mongolei handelt es sich um Trampeltiere – die in Zentralasien heimische Art mit zwei Höckern. Sie sind perfekt an das extreme Klima der Gobi angepasst.
Unterbringung auf dem Land
Ger-Camps / Jurten-Camps
Das typische Unterkunftserlebnis in der Mongolei und Herzstück der meisten Reiserouten außerhalb von Ulan-Bator.
Ausstattung von Standard-Ger-Camps
– Unterbringung in traditionellen, filzgedeckten Jurten, meist 5–6 m im Durchmesser, mit schlichter Verzierung, einfachen Betten und einem Holzofen
– Sanitäranlagen und Duschen befinden sich in einem separaten Gebäude und werden gemeinschaftlich genutzt. Sie sind in der Regel mit westlichen Toiletten mit Wasserspülung – oder in einfacheren Camps – mit Hocktoiletten sowie Waschbecken und Duschkabinen ausgestattet. Die Warmwasserversorgung kann auf bestimmte Zeiten beschränkt sein, zu Stoßzeiten kann es zu Warteschlangen oder geringem Wasserdruck kommen.
– Strom wird meist über Generatoren erzeugt und steht nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung – typischerweise vom frühen bis zum späten Abend. Während dieser Zeit funktioniert die Beleuchtung und Geräte können aufgeladen werden.
– Das Aufladen ist meist nur während der Generatorlaufzeiten möglich – oft für 4 bis 6 Stunden am Abend. Die meisten Jurten verfügen über mindestens eine Steckdose, üblicherweise für europäische zweipolige Stecker. Wenn mehrere Gäste gleichzeitig Geräte aufladen möchten, kann es zu Engpässen bei den Steckdosen kommen. Ein USB-Ladegerät mit mehreren Anschlüssen oder eine kleine Mehrfachsteckdose können daher sehr nützlich sein.
– einige Camps werben mit WLAN, doch dieses ist oft auf das Speise- oder Empfangsgebäude beschränkt. Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit variieren stark, viele abgelegene Camps bieten überhaupt kein WLAN an.
– Mahlzeiten werden in einer Gemeinschafts-Jurte serviert; herzhafte, einfache mongolische sowie einfache internationale Gerichte
– Heizung: Die meisten Jurten verfügen über einen zentralen Metallofen, der mit Holz oder getrocknetem Tierdung beheizt wird. Das Personal entfacht das Feuer meist am Abend, in den frühen Morgenstunden sinkt die Temperatur in den Jurten entsprechend
Verhaltenstipps
Fotografieren von Mönchen und in Klöstern
Das Fotografieren in Klosterhöfen ist oft gestattet, im Inneren von Tempelgebäuden, in denen Mönche beten, jedoch häufig untersagt. Achten Sie bitte auf Hinweisschilder oder bitten Sie um Erlaubnis. Wenn Sie Mönche fotografieren möchten, fragen Sie stets zuvor mit einer respektvollen Geste um Erlaubnis. Bescheidene Kleidung und stiller Respekt werden erwartet.
Ovoos
Respektieren Sie die „Ovoos“! Dabei handelt es sich um heilige, schamanische Steinhaufen. Umrunden Sie diese stets im Uhrzeigersinn und nehmen Sie niemals Steine davon mit.
Besuch einer Nomadenfamilie
Warten Sie, bis Sie eingeladen werden. Betreten Sie die Jurte leise und treten Sie bitte nicht auf die Schwelle, sondern darüber. Halten Sie sich an die Sitzordnung (Männer auf der Westseite, Frauen auf der Ostseite). Nehmen Sie angebotene Speisen und Getränke mit beiden Händen entgegen. Es ist höflich, zumindest einen kleinen Schluck zu nehmen. Gehen Sie im Inneren der Jurte im Uhrzeigersinn. Gehen Sie nicht zwischen den beiden zentralen Säulen hindurch. Vermeiden Sie es, mit den Füßen oder dem Finger auf religiöse Gegenstände oder Personen zu zeigen.
Kulturelle Etikette beim Essen
Die mongolische Gastfreundschaft ist großzügig und beharrlich. Ein direktes Ablehnen von Speisen kann als unhöflich empfunden werden. Hier sind die wichtigsten Regeln:
– Nehmen Sie das Angebot immer mit der rechten Hand oder mit beiden Händen entgegen. Auch wenn Sie nicht viel essen oder trinken möchten, sollten Sie die Gabe annehmen.
– Nehmen Sie zumindest einen kleinen Schluck oder Bissen zu sich. Dies ist die wichtigste Regel. Sie müssen nicht alles aufessen oder austrinken, aber Sie müssen es probieren. Selbst das bloße Berühren der Tasse mit den Lippen reicht aus.
– Stellen Sie das Gefäß nach dem Probieren behutsam ab. Der Gastgeber wird sich nicht daran stören, wenn ein Rest übrigbleibt – wohl aber an einer direkten Ablehnung.
– Zeigen Sie Ihre Wertschätzung. Ein Lächeln, ein Nicken oder ein einfaches „Bayarlalaa“ (Danke) bewirken viel.
– Sagen Sie niemals direkt „Nein“. Sagen Sie stattdessen „Ich bin satt“ (khanaad baina) oder „nur ein kleines bisschen, bitte“.
– Ihr Reiseleiter kann Ihnen dabei helfen, eventuelle Ernährungseinschränkungen zu kommunizieren.
Bitten Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Menschen fotografieren!
Ist Feilschen auf Basaren üblich?
Feilschen gehört zur Einkaufskultur auf Freiluftmärkten und Basaren, insbesondere auf dem Narantuul-Markt. Allerdings geht man hier etwas zurückhaltender vor als auf manch anderen asiatischen Märkten.
Lernen Sie ein paar Worte Mongolisch! Einfache Begrüßungen wie „Sain baina uu“ (Hallo) und „Bayarlalaa“ (Danke) werden sehr geschätzt.
Minimieren Sie Plastikmüll: Bringen Sie eine wiederverwendbare Wasserflasche mit!
Hinterlassen Sie keinen Spuren und nehmen Sie Ihren Müll wieder mit.
Obacht mit Wachhunden in Nomadenlagern, die darauf abgerichtet sind, sich gegenüber Fremden aggressiv zu verhalten. Reisende sollten sich einem Lager stets langsam nähern und warten, bis ein Familienmitglied sie begrüßt und die Hunde zurückhält.
Drohnen: Eine Registrierung ist obligatorisch. Alle Drohnen müssen unabhängig von ihrem Gewicht vor der Verwendung in der Mongolei bei der MCAA registriert werden.
Bitte keine militärischen Einrichtungen fotografieren!
Einkaufen & Souvenirs
Die Mongolei bietet eine unverwechselbare Auswahl an Souvenirs, die das nomadische Erbe und die natürlichen Ressourcen des Landes widerspiegeln.
Zu den hochwertigen Artikeln zählen Kaschmirprodukte, Filzprodukte und Lederwaren. Beliebt bei Reisenden sind auch Silberschmuck, Briefmarken oder mongolischer Wodka.
Dokumente
• Reisepass + Reisepasskopie (getrennt aufbewahren)
• Flugtickets / E-Tickets
• Reiseunterlagen von Meine Welt Reisen (digital oder ausgedruckt)
• Telefonnummer der Meine Welt Reisen Reiseleitung
• Unterlagen und Notfallkontakt der Reiseversicherung
• Kredit- und EC-Karte
• Notfallkontakte
Gesundheit
• persönliche Medikamente in Originalverpackung
• ärztlicher Nachweis für verschreibungspflichtige Medikamente
• kleines Erste-Hilfe-Set
• Allergie- & Gesundheitskarte (auf Englisch empfohlen)
• Ersatzbrille oder zusätzliche Kontaktlinsen
• persönliche Reiseapotheke
Technik & Elektronik
• Powerbank (Achtung: auf dem Flug ins Handgepäck!)
• Stirn- oder Taschenlampe (für Übernachtungen im Ger-Camp)
• Smartphone + Ladegerät
• Kopfhörer
• Kamera + zusätzliche SD-Karten
• Reisewecker
Kleidung & persönliche Ausrüstung
Grundausstattung (Kleidung: "Zwiebelprinzip"):
• bequeme Outdoor- & Wanderkleidung
• leichte wasser- & winddichte Jacke
• warme Jacke & Fleecepullover (auch im Sommer kann es nachts kühl sein!)
• Wanderschuhe / bequeme Sportschuhe
• legeres/urbanes Outfit für Hotels & Abendveranstaltungen in der Stadt
• Tagesrucksack
• Regenbekleidung
• Mütze, Schal, Handschuhe (für kühle Morgen-/Abendstunden, 5-10 Grad)
• Badekleidung (Hot Springs, Wellness im Hotel)
• Sonnenschutz: Sonnencreme, Sonnenbrille, Hut
Für die Hygiene
• persönliche Pflegeprodukte
• Desinfektionsgel
• Feuchttücher
• Bei Bedarf: Einweg-Urinalbeutel (es gibt keine öffentlichen Toiletten auf den Überlandfahrten)
• Reisehandtuch (optional – in Camps vorhanden)
Sonstiges
• ausreichend Bargeld (EUR/USD)
• wiederverwendbare Trinkflasche
• leichtes, dehnbares und robustes Gepäck
• Fernglas (v.a. zur Tierbeobachtung)
• kleines Notizbuch (Hotels, Adressen, Erinnerungen)
• Snacks (Energieriegel, Nüsse)