Große Uganda Rundreise

Das ganze Land - intensiv und hautnah

  • 20 Tage
ab € 4.200,-
  • 2 - 6 Personen
  • Safari

Highlights der Reise

  • Schuhschnabel-Exkursion & Sipi Wasserfälle in Jinja

  • 6 Nationalparks von Kidepo bis Bwindi Nationalpark

  • Schimpansen und Gorillatracking

  • Bootsfahrten auf dem Kazinga Kanal und Lake Mutanda

  • Baumkletternde Löwen im Queen Elisabeth Nationalpark

  • Privatguide während der gesamten Reise, auch deutschsprachig

Winston Churchill sagte : „Die Geschichte wird freundlich zu mir sein, denn ich beabsichtige sie zu schreiben.“ Auf dieser grossen Rundreise durch Uganda erleben Sie lebendige Geschichte des Landes, sich ständig abwechselnd mit dem großen Schauspiel beeindruckender Wildnis und sagenhafter Tierwelt derBig Five in Uganda. Ein überbordender Garten Eden trifft hier auf die afrikanische Arche Noah. Bei dieser Rundreise lernen Sie Ugandas Seele kennen. Dieses Land ist nicht Südafrika oder Namibia. Uganda, das an Kenia, Tansania, Ruanda, die demokratische Republik Kongo und Südsudan grenzt, ist immer noch ein touristischer Geheimtip für Interessierte der schwarzafrikanischen Lebensweise. Denn wo sonst erlebt man sechs völlig unterschiedliche Nationalparks mit ihrer Großtierwelt, den Victoria-See als zweitgrößten Binnensee der Welt, den Quellen des Nils und vor allem Berggorillas und Schimpansen aus allernächster Nähe? Nur hier, es ist die Perle Afrikas.

Fast alle Nationalparks und Seen tragen Namen englischer Monarchen. Uganda gehörte bis 1961 als „East Africa“ zum britischen Kolonialreich. Vielerorts, besonders im Murchison Falls-Nationalpark, dem Queen Elisabeth Nationalpark und rund um den Lake Victoria treffen Sie bei Ihrer Rundreise auf Spuren großer Afrikaforscher des 19. Jahrhunderts. Da seien genannt John Hanning Speke, Richard Francis Burton, David Livingstone und Henry Morton Stanley. Sie alle waren besessen den Lauf des Nils und seine Quelle als erste zu entdecken. „Das Beste kommt zum Schluss“, auch bei dieser Uganda Safari. Es sind die Stars der Tierwelt: Schimpansen und Berggorillas. Die Schimpansen treffen Sie im Kibale Forest Nationalpark. Dieser Park hat eine der höchsten Primatendichten weltweit. Die letzte Woche der Reise gehört dem Bwindi Regenwald, der Heimat der Berggorilla. Der Besuch wird eines der bleibenden Erlebnisse in Ihrem Leben sein. Aber auch eine Bootsfahrt auf dem Lake Mutanda und der Besuch des Batwa Stammes sind Höhepunkte dieser exclusiven Uganda Safari. Nach 20 Tagen durch das Land erreichen Sie vom Lake Mburo Nationalpark aus wieder die Hauptstadt Kampala. Sie sind mit Ihrem persönlichen Guide privat oder maximal zu viert in der Gruppe unterwegs. Während der gesamten Reise ist für Sie gesorgt. Sie werden auf gutem Standard vollverpflegt und wohnen in guten Lodges oder Safaricamps in Doppelzimmern mit privatem WC und Bad sowie warmer Dusche.

Ihr Reiseexperte

  • Timo Knöfel
+49 (341) 98997080

Dauer

20 Tage

Land

Preis p.P.

ab € 4.200,-
Alle öffnen

Tag 1: Abreise und Ankunft in Entebbe/ Uganda

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Herzlich Willkommen in Uganda! Sie werden am Flughafen von Ihrem Guide in Entebbe in Empfang genommen und in Ihre erste Unterkunft gefahren. Sie kommen erst sehr spät an. Sie haben die Möglichkeit am nächsten Morgen auf dem Weg aus der Stadt Geld an einem Geldautomaten abzuheben oder in der Wechselstube zu tauschen. Ebenso können dann auch noch Waren des täglichen Bedarfs in Entebbe gekauft werden. Sie werden in Ihre Unterkunft, ein ruhiges Gästehaus in Entebbe, gebracht. Ihr Urlaub in Uganda beginnt.

Unterkunft

Tag 2: Schuhschnabel und Weißer Nil von Jinja

F / LB / A
Schuhschnabel Entebbe Mabamba

Sie beginnen Ihre Uganda-Safari direkt mit einem Highlight. Nach der Begrüßung und kurzen Tourbesprechung besuchen Sie die Mabamba-Sümpfe. Die Mabamba Sümpfe, auch Mabamba Wetlands genannt, sind Flutungsgebiet des Victoriasee, ca. 15 km von Entebbe entfernt. Diese Sümpfe sind das Brutgebiet des sehr seltenen Schuhschnabel-Storchs oder Shoebill, den Sie hier zu Gesicht bekommen können. Dieser hat hier seine Brutstätten. Bei einer Bootsfahrt durch die Mabamba Sümpfe im traditionellen Holzkanu, ist die Chance hoch, dem Schuhschnabel hier zu begegnen. Bereiten Sie Ihr Teleobjektiv vor.

Gegen Mittag verlassen Sie Kampala und fahren in Richtung Jinja, dem Ursprung des mächtigen weißen Nil. Nach der Begrüßung durch Ihren Guide und einer kurzen Einführung über Uganda geht es los. In Jinja stehen Ihnen jede Menge Aktivitäten zur Auswahl, wie: Rafting, Kajak über die Stromschnellen, Bungee-Jumping oder eine Quad-Tour, Mountainbiken oder auch Reiten entlang des weißen Nil. Ihr Augenmerk sollte dem einzigartigen Wildwasser Rafting gelten, als Aktiver oder als Zuschauer. Am Abend begeben Sie sich auf eine gemütliche Nil-Tour auf dem Boot. Es handelt sich um ein offenes Solar – Elektromotor – Boot. Es ist daher auch ganz besonders gut geeignet für die Vogelbeobachtung.

Der Weiße Nil ist einer der beiden Flüsse, die den Hauptnil bilden. Es wird der Weiße Nil genannt, weil es eine weißlich-graue Farbe hat, die aufgrund des hellgrauen Sediments entsteht, das der Fluss in seiner Bettladung transportiert. Es ist länger als der Blaue Nil, 3.700 km lang, führt aber weniger Wasser. Die Quelle des Weißen Nils befindet sich am Viktoriasee.

Unterkunft

Tag 3: Tagesziel Sipi Falls & Wanderung zu den Wasserfällen

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Sie verlassen Jinja, um in den noch wenig besuchten Osten des Landes, an der Grenze zu Kenia, zu reisen. Das nächste Ziel Ihrer Uganda Reise sind die Sipi Wasserfälle, die Sie noch heute Nachmittag besuchen können. Bei einer Wanderung zu den Fällen besuchen Sie auch die Höhle, die zu den Fällen gehört. Es leben Fledermäuse in den Höhlen und es wird angenommen, dass Menschen seit Hunderten von Jahren in diesen Höhlen lebten. Wanderer können in der Nähe des Höhleneingangs stehen und das Wasser von unten sicher beobachten. Sie werden die wunderbare Brise und die beruhigende Atmosphäre der Wasserfälle genießen. Die Gegend, in der Sie sich befinden, gehört zu einer wunderbaren Kraterlandschaft des Mount Elgon mit seinen 4.321 m Höhe. Bei Ihrer Wanderung sollten die 3 – 4 Stunden einplanen, wenn alle 3 Fälle besucht werden. Das Können Sie jedoch selbst vor Ort entscheiden. Sie begegnen Menschen in typischen, authentischen ugandischen Dörfern und durchstreifen Bananenplantagen, bevor Sie später vor den beeindruckenden Wasserfällen unterhalb und oberhalb der Fälle stehen.

Unterkunft

Tag 4: Fahrt zum Kidepo im Valley Nationalpark

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Strasse in Uganda

Sie reisen weiter gen Norden, lassen das Pian Upe Game Reserve links von sich liegen, vorbei über Mbale, Soroti, Lira, Kitgum & Kalenga zum Kidepo Valley Nationalpark. Kurz vor dem Tagesziel passieren Sie einen stattlichen Berg namens Rom mit 2380 m Höhe. Der Kidepo Valley Nationalpark wurde 1960 als Wildschutzgebiet errichtet und gilt als sehr artenreiches und landschaftlich herausragendes Savannengebiet in Uganda. Hier unternehmen Sie eine spannende Pirschfahrt. Der Nationalpark umfasst 1.442 km² und liegt im äußersten Norden Ugandas, an der Grenze zu Kenia und dem Südsudan.

Der Kidepo Valley Nationalpark bietet spektakuläre Savannen-Landschaften im Ausläufer der sudanesischen Savannenkessels mit dem Narus-Tal und dem Kidepo-Tal, eingeschlossen von einem Gebirgsmassiv mit dem Mount Morungole bis auf eine Höhe von 2.750 m. Der Narus River führt ganzjährig Wasser und ist zuverlässiges Lebenselixier in der Trockenzeit. Der Kidepo NP liegt sehr abgeschieden, was ihn so einzigartig macht. Er gilt als vielleicht unzugänglichster Park Uganda, wenn nicht Afrikas, was ihn zu einem exklusiven Ziel macht. Wie kaum andere Parks in Ostafrika beherbergt der Kidepo Valley Nationalpark eine außergewöhnlich große Vielfalt von Tieren. 83 Säugetier- und rund 480 Vogelarten leben hier nahezu ungestört. Zum heimischen Großwild gehören Große Kudus, Kuhantilopen, Löwen, Zebras, Leoparden, Defassa-Wasserböcke, Streifenhyänen und Geparde. Die Population an Rothschild-Giraffen hat sich in den letzten Jahren erholt. Elefantenherden ziehen durch das Narus -Tal umher bis nach Kenia oder in den Sudan. Afrikanischen Kaffern-Büffel begegnet man an den Wasserlöchern. Jacksons Kuhantilopen, Buschschweine, kleine Oribi oder Buschducker sowie Warzenschweine und Klippstringer sind natürlich auch im Kidepo Valley Nationalpark Zuhause. Der Kidepo Valley Nationalpark ist sehr beliebt bei Vogelkundler. Hier leben neben die hunderten Arten die Raubvögel wie etwa der Pygmäer Falke, dem Varreaux's Eagle oder auch der Ägyptische Geier. Die Ruhe und das ungestörte Jagdgebiet bieten den Raubvögeln ein ideales Revier.

Die Straßen des Nationalparks sind vorwiegend aus Pisten aus rotem Sand. Der Park ist ideal für Gäste, die die ungestörte Ruhe rund um Apoka suchen. Ein anderer großer Pluspunkt ist die Möglichkeit von Fussafaris im Park.

Unterkunft

Tag 5: Kidepo Valley Frühpirsch und Heisse Quellen von Kanangorok

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hot springs von Karangorok

Sie starten mit einer Pirschfahrt in einen wunderbaren Tag. Mit Glück treffen Sie in der Ebene des Kidepo Tals Strauße, die größten Landvögel, an. All die tags zuvor beschriebene Tierwelt Ugandas erwartet Sie hier im Pian Upe Reservat. Nachmittags besuchen Sie die Quellen von Kanangorok im nordostlichen Teil Ugandas. Die Quellen sind eines der einzigartigen Geschenke der Natur, die den Kidepo Nationalpark zu einem ganz außergewöhnlichen Ziel für Besucher Ugandas macht. Die Wassertemperatur liegt bei 50°C. Die Bewohner der Gegend haben einen starken Glauben an die Heilkräfte des heißen Quellwassers und baden hier. Man verspricht sich die Heilung von verschiedenen Hautkrankheiten sowie organischer und muskulärer Probleme. Nur möglich ist die Quelle durch die andauernde tektonischen Bewegungen im afrikanischen Rift Valley, ähnlich die für wie Aktivitäten des Vulkan Nyiragongo im Kongo. (Wir empfehlen das Baden hier ausdrücklich nicht, auch wenn es möglich ist).

Unterkunft

Tag 6: Das Hirtenvolk Karamojong und Sundowner im Park

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Volk Karamojong Uganda

Sie besuchen heute den Stamm der Karamojong, einem halbnomadischen Hirtenvolk im Norden von Uganda. Die Region Karamoja unterscheidet sich deutlich im Vergleich zum Rest des Landes in Bezug auf das Klima, die Kultur und die Lebensweise. Die Karamojong leben vor allem im südlichen Teil der Provinz Karamoja. Das Leben und Wirtschaften der Karamojong dreht sich allein um ihr Vieh. Ihr Denken, ihre Werte und Handel mit Waren wird am Wert ihrer Tiere gemessen. Die lokale Bevölkerung hat sich an die rauen Lebensbedingungen in der Region, die von Grasland und Savannen geprägt ist, angepasst. Ihre Viehzucht schützt sie in Dürrezeiten vor Engpässen an Lebensmitteln. Den hier lebenden Hirten und indigene Völker werden aufgrund ihres nomadenhaften Lebens von der Landesregierung oftmals wenig beachtet. Auf dem Weg zurück in Ihr Camp erleben Sie bei einer Pirschfahrt einen kitschig-romantischen Sonnenuntergang über dem Kidepo Tal und den Bergen im Hintergrund.

Unterkunft

Tag 7: Auf zum Murchison Falls Nationalpark

F / M / A
Murchison Falls

Westwärts führt die Uganda Safari heute durch das Land mit dem Ziel Murchison Falls Nationalpark. Hier treffen Sie wieder auf den Weißen Nil, den Sie bereits aus Jinja kennen. Auf knapp 100 km Strecke ist er hier bereits den Lake Kyoga durchflossen und stürzt hier nun die engen Schnellen der Victoria Fälle hinunter, bevor er in den Lake Albert mündet. Der Murchison Nationalpark ist Ugandas größter Nationalpark. Neben den bekannten Arten wie Löwen, Büffel, Elefanten und den Rothschild-Giraffen, trifft man hier die Uganda-Kobs an. Im südlichen Teil des Parks herrscht hauptsächlich Trockenwald. Hier sind auch nicht habituierte Schimpansen heimisch. Namensgebend für den Park ist sein imposanter Wasserfall mit einer Tiefe von 43 Metern. Das Wasser presst sich hier auf 7 Metern Breite donnernd durch Kratergestein des afrikanischen Grabenbruchs hinunter. Unterhalb des der Fälle gibt es Nilpferde, Nilkrokodile und sehr viele Arten von Wasservögeln zu beobachten. Nach der Ankunft im Park erleben Sie direkt eine Pirschfahrt in den Sonnenuntergang und bekommen einen ersten Eindruck der Besonderheiten hier.

Unterkunft

Tag 8: Pirschfahrt, Bootsfahrt und Wanderung im Murchison Falls Nationalpark

F / LB / A
Tag 8 murchison-national-park

Hunderte verschiedene Vogelarten wecken Sie in der Morgendämmerung. Nach einem frühen Kaffee unternehmen Sie eine Morgenpirschfahrt. Beobachten Sie Herden von Elefanten, Rothschildgiraffen, Uganda-Kob-Antilopen, Büffel und verschiedenen Antilopenarten und versuchen Sie einen Löwen oder einen Leoparden zu entdecken, während diese sich im Sonnenschein ausruhen. Tagsüber bietet sich hierzu die beste Gelegenheit. Hier sind die Tiere träge und faul. Als Besonderheit der Gegend gilt die seltene Rothschild-Giraffe. Im Süden findet man hauptsächlich Trockenwald, in dem unter anderem auch Schimpansen heimisch sind.
Namensgebend für den Park ist der Murchison Wasserfall. Dort stürzt der Victoria-Nil in imposanter Weise mit 43 m Fallhöhe über eine Stufe, nachdem er sich durch eine 7 m breite Engstelle des Ostafrikanischen Grabens gezwängt hat. Unter dem Wasserfall gibt es neben Flusspferden und vielen Vögeln auch Nilkrokodile, die sich von Tieren ernähren, die Opfer des Wasserfalls wurden.
Am Nachmittag werden Sie eine beeindruckende Bootstour auf dem Nil bis zum Fuße der Wasserfälle machen. Hier entdecken Sie eine unglaubliche Vielzahl von Vögeln an den Ufern und natürlich die riesengroßen Nilkrokodile. Gehen Sie auf die Suche nach dem seltenen Schuhschnabel, der Ihnen ein einzigartiges Fotomotiv bietet. Am Fuße der Fälle legt Ihr Boot an und Sie wandern im Regenwald auf einem Weg mit befestigten Stufen den Hang der Fälle innerhalb einer Stunde hinauf. Der Weg ist gut ausgebaut und sicher zu begehen (teilweise mit Treppenstufen). Nur von hier bieten sich einmalige Perspektiven auf die tosenden und donnernden Fälle. Oberhalb der Wasserfälle empfängt Sie Ihr Guide wieder mit dem Auto und Sie kehren zurück zur Lodge (nicht geeignet für gehbehinderte Menschen).

Unterkunft

Tag 9: Weiterfahrt nach Hoima

F / M / A
Stunning sky at Hioma

Um das ganze Land zu sehen, müssen wir weiter Strecke zurücklegen. Aber es wird sicherlich keinen Meter langweilig. Unser Tagesziel ist die Stadt Hoima. Am Rande des Great Rift Valley liegt die Stadt Hoima, etwa 24 km vom Lake Albert entfernt. Hioma dient als Zwischenstopp, bevor Ihre Reise am nächsten Tag weitergeht in den Kibale Nationalpark zu den Schimpansen. Wenn Sie sich morgens zeitig auf den Weg machen, bleibt genügend Zeit ein Fischerdorf zu besuchen, und sich mit den Menschen hier zu unterhalten. Sie übernachten in der Kikongo Lodge und genießen atemberaubende Ausblicke auf den Albertsee und die Blue Mountains der Demokratischen Republik Kongo, die man von hier bereits sehen kann. Entspannen Sie bei dem kurzen Aufenthalt hier am Pool der Lodge oder radeln Sie eine Runde am Nachmittag durch den Ort. Nachts leuchtet der Albertsee wie ein Sternenfirmament von den lokalen Fischerbooten. Die Lichter tanzen über den See.

Unterkunft

Tag 10: Fahrt zum Kibale Forest Nationalpark

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Heute fahren Sie, anfangs immer dem Lake Albert folgend, zum Kibale Forest Nationalpark. Auf der Strecke dorthin passieren Sie viele Dörfer in der sprichwörtlichen Hügellandschaft Ugandas. Dabei bietet sich ein Stop an den zahlreichen Teeplantagen an. Auch die Imkerei ist hier sehr populär und der dunkle ugandische Honig ist sehr aromatisch.  In der Stadt Hoima machen Sie Halt zum Lunch. Der beeindruckende Park ist der Traum eines jeden Schimpansen-Fans. 80% seiner Fläche sind mit immergrünen Feuchtwäldern sowie saftigen Laubwäldern bedeckt. Der Rest des Parks besteht aus Sümpfen und Grasland. Bedingt durch den hohen Waldanteil leben hier mehr als 1000 Schimpansen. Die an den Besuch von Menschen gewöhnte Gemeinschaft an Affen, besteht im Kibale Nationalpark aus mittlerweile 120 Familien. Sie werden sie mit Sicherheit hören, bevor Sie sie entdecken. Dazu leben hier einige leicht zu beobachtende Affenarten wie die schwarz-weißen und die roten Colobus-Stummelaffen, sowie die Vollbartmeerkatze. Mit etwas Glück finden Sie hier sogar die seltenen Waldelefanten. 

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Tag 11: Schimpansen Tracking & Äquatortaufe

F / LB / A
Schimpansen Meine Welt Reisen

Beginnen Sie den heutigen Tag ihrer Rundreise mit der Beobachtung unserer nächsten Verwandten – den Schimpansen. Halten Sie die Augen offen und die Kamera bereit, die Chance auf eine ganze Familie zeitweise in den Baumwipfeln und auch auf dem Waldboden zu treffen, besteht. Geführt von einem Ranger, spazieren Sie 3-4 Stunden durch einen flachen Wald. Sie hören die Schreie der Primaten bereits von weitem, bevor Sie sie entdecken. Der Ranger erklärt Ihnen am Verhalten der Tiere deren soziale Ordnung und Gewohnheiten. Sie werden einen sehr aufregenden, interessanten und unterhaltsamen Tag erleben. Tipp: Lassen Sie sich Ihre Kamera von einem Profi für die Lichtverhältnisse mit Gegenlicht vorher einstellen. Gegen Mittag sagen Sie "Lebt Wohl".

Zum Mittag kehren Sie im Hause Tinka ein. Die Führung durch die kulinarische Welt Ugandas wird Sie begeistern - alles ist köstlich und kann von Ihnen verkostet werden.

Am Nachmittag machen Sie eine kleine Wanderung in die Bigodi Sümpfe. Ihre Tour führt Sie durch Weideland, kleine Dörfer, vorbei an Teeplanagen und traumhaft schönen Kulissen. Einheimische werden Ihnen freundlich zuwinken. Sicherlich werden Sie drei bis vier verschiedene Arten von Primaten antreffen. Das Heighlight wäre jedoch den Great Blue Tucaro anzutreffen.

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Tag 12: Auf in den Queen Elisabeth Nationalpark

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Queen Elisabeth Nationalpark

Eine Empfehlung für den Morgen ist eine kleine unvergessliche Wanderung am Kratersee. Die Strecke zum Quenn Elisabeth NP ist heute kurz.

 

Der knapp 2000 Quadratkilometer große Park überrascht auch routinierte Afrika-Reisende. Es hat mit seiner Lage im Albertgraben zu tun, dem westlichen Ausläufer des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Vom Horn Afrikas bis hinab nach Südafrika reicht dieser geologische Riss durch die afrikanische Kontinentalplatte. Das riesige Gebiet gilt deshalb als Brennpunkt evolutionärer Entwicklungen, weil es die Tierarten dort vor ständig neue Herausforderungen stellt. Auch unsere Rasse, der Homo Sapiens, ist wahrscheinlich hier entstanden. Heute reihen sich in den Tiefen des Grabenbruchs große Seen wie der Eduardsee und der Georgsee. Wie der Park selbst tragen sie die Namen ehemaliger britischer Regenten wie der Königin Elisabeth. An ihren Ufern und der sich verbindenden Wasserläufe erstrecken sich afrikanische Landschaften in all ihrer Vielfalt: Regenwald trifft auf Papyrus-Sümpfe, Kraterlandschaft auf Savanne. Entsprechend groß ist die Artenvielfalt im Park. Rund 100 Säugetierarten und über 600 Vogelarten sind dort heimisch. Das ist halb Afrika im Kompaktformat – Grund genug für ein Schutzgebiet. Sie gehen auf Fotojagt nach Gazellen, Warzenschweinen, Wasserbock und auch nach Löwen, Nilpferden, Elefanten und Wasserbüffeln.

Unterkunft

Tag 13 - 14: Bootssafari auf dem Kazingakanal und zu Land im QE Park

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Kazinga Kanal und Pflusspferd

Der Tag wird ihr Safarierlebnis mit einer Morgensafari im schönsten Licht des Queen Elizabeth Park. Der Nationalparkt wartet mit einer sehr vielseitigen, abwechselungsreichen Landschaft auf. Von  offener Savanne über Sümpfe, Flüsse und Buschland sowie tropischen Feuchtwäldern. Der gut 30 km lange Kazinga-Kanal, der die Seen Lake Edward im Westen und Lake Georg im Osten verbindet, bildet dabei die zentrale lebensader für das Tier - und Pflanzenreich und somit auch für die hier lebenden Menschen. Große Herden von Büffelnund Elefanten stehen hier im grünen Dickicht nahe der Mweya Peninsula am unteren Ende des Kanals. Raubkatzen trifft man eher im östlichen Teil des Kasenyi Flachlands an, am oberen Teil des Kanals.

Früh am Morgen, bevor die Jäger der Nacht sich zum Schlafen verstecken, starten Sie zur Pirsch und kehren zum späten Frühstück zurück. Sie haben den Kazinga Kanal bereit gesehen . Heute unternehmen Sie hier eine Bootssafari. Dieser Ausflug verschafft Ihnen eine ganz besondere Perspektive einer Safari von der Wasserseite auf das Ufer. Der Kanal fließt mitten durch den Park und verbindet die Seen Lake Edward und Lake George. Sie werden mehr Nilpferde sehen, die sich im Wasser tummeln, als Sie sich vorstellen können. Mit etwas Glück werden Ihnen auch badende Elefanten begegnen. Diese Bootstour wird zweifelsohne ein weiteres Highlight Ihrer Uganda Rundreise. Rechtzeitig zum Abendessen erreichen Sie Ihre Lodge.

Besonders romantisch ist die Mweya Halbinsel im Lake Edward. Ein Besuch ist mit vorheriger Anmeldung und in Begleitung eines Rangers möglich (gegen extra Gebühr). Der Tierbestand im sogenannten QE Nationalpark ist nach wie vor gefährdet. Hier leben ca. 3000 Elefanten, Kaffernbüffel, die selten anzutreffende Statunga-Antilope, das Pinselohrschwein, Buschbock, Wasserbock und der Bohor Riedbock.

Unterkunft

Tag 15: Baumkletternde Löwen im Ishasha-Sektor und Fahrt in den Regenwald

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ishasha-uganda

Der Weg führt Sie heute weiter in den südlichen Teil des Queen Elisabeth Park, den sogenannten Ishasha-Sektor. Dieses Gebiet ist berühmt für seine baumkletternden Löwen, die einzigartig in Afrika sind. Neben diesem Ort kommen ihre Artgenossen sonst nur im Lake Manyara Nationalpark Park in Tansania vor. Die Löwen klettern hier auf die Bäume, um zu entspannen und der Sonne zur heißesten Zeit des Tages zu entgehen. Sie haben gute Chancen, die Löwen oben in den Wipfeln der afrikanischen Feigenbäume zu entdecken. Dieses Schauspiel bietet die einmalige Gelegenheit für wunderbare Fotomotive. Es erfordert jedoch oft Geduld und Glück, die Katzen in den Bäumen zu finden. Die Löwen bevorzugen vor allem Feigenbäume. Vor der Abenddämmerung klettern Sie zurück auf den Boden, um zu jagen. In Ishasha gibt es eine Vielzahl weiterer Wildtiere zu beobachten. 

Unterkunft

Tag 16: Im Land der 1000 Hügel

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Blick auf den Lake Mutanda

Heute führt Sie Ihr Weg via Kihihi zum unbetrittenen Höhepunkt Ihrer Reise durch Uganda - zum Lake Mutanda an den Fuss des Regenwaldes, dem Zuhause der Berggorillas im Bwindi Impenetrable Nationalpark. Mit dem Besuch der vom Aussterben bedrohten Berggorilla Familien, tragen Sie zum Schutz und Erhalt dieser Art bei. Die Population hat sich auch 2020 erfreulicherweise erhöht. Die Pisten hierher sind holprig und ausgefahren, aber die vielen Eindrücke der wundervollen Landschaft werden Sie sicher entschädigen. Sie passieren ausgedehnte Hügellandschaften und tropischen Regenwald, bevor dann endlich die beeindruckenden Berge des Bwindi Inpenetrable Rainforest - dem undurchdringlichen Regenwald - vor Ihnen auftaucht.

Unterkunft

Tag 17: Gorilla Tracking - zu Besuch bei den sanften Riesen

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Sie frühstücken zeitig, der Nebel liegt noch auf dem Wald. Die Vorfreude steigt. Dann geht es los zum Eingang des Bwindi Nationalpark. Hier werden Sie in ihre Gruppe von maximal 8 Personen eingeteilt. Bereiten Sie sich auf ein Zusammentreffen mit Bwindis sanften Giganten vor - den seltenen Berggorillas Ugandas.  Sicher haben Sie sich lange auf den heutigen Tag gefreut. Die Gorillas, die Sie heute sehen werden, gehören zu einer der Familien, welche die Anwesenheit von Menschen akzeptieren. Ihre spannende, ganz besondere Wanderung zu Berggorillas windet sich durch die bewaldeten Hänge, verschlungene Reben, vorbei an Büschen und Bambuspflanzen, bevor Sie schließlich den sanften Riesen Ugandas gegenüber stehen. Es kann nie exakt im voraus gesagt werden, wo sich die Menschenaffen aufhalten. Die Tiere wandern ständig auf der Suche nach Nahrung. Ranger, sogenannte Spotter, sind zeitig morgens im Regenwald unterwegs und geben den ungefähren Standort der Tiere durch. Das Oberhaupt jeder einzelnen Familie ist ein männlicher Silberrücken. Die Gorillafamilien bestehen aus 6 bis 15 Mitgliedern.

Auf der Tour wird Ihr Ranger Ihnen Spuren von vorangegangenen Aktivitäten der Gorillas zeigen, wie zum Beispiel Kot, Nester und angeknabberte Bambussprossen. Sie lernen Wissenswertes über die ugandischen Riesen und wenn es mal rutschig wird, reicht Ihnen ein Ranger gerne seine Hand. Es ist eine emotionale, ergreifende und sehr beeindruckende Erfahrung, einem Gorilla von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Eine ganze Stunde werden Sie ergriffen sein von der Mimik und Gestik der anmutigen Tiere. Nachmittags, je nachdem wann Sie wieder in der Lodge sind, haben Sie eine Auswahl an verschiedenen weiteren optionalen Aktivitäten, z.B. einem sogenannten "community walk", dem Besuch eines Dorfes oder einer Bootsfahrt auf dem Mutanda See. Übrigens wird die Population der Tiere jedes Jahr anhand von DNA-Proben in Deutschland bestimmt. Gäste, die an dem Gorilla-Trekking nicht teilnehmen, können den Tag in der Lodge und in der näheren Umgebung bei einem Spaziergang gut verbringen.

Unterkunft

Tag 18: Bike, Coffee & Boot - best of Chameleon

F / LB / A
lake-mutanda-uganda

Verschiedene Möglichkeiten bestehen heute, den Tag zu nutzen:

Stamm der Batwa: Geisterhafter Gesang in der  Ngarama Höhle. Feuer machen braucht Zusammenarbeit! Beobachten Sie die Pygmäen wie sie Feuer machen, um wilde Bienen auszuräuchern. Schauen Sie sich an, wie die Pygmäen eine traditionelle Grasshütte bauen und dann auch wieder auseinandernehmen, was typisch und essentiell für ihren nomadischen Lebensstil war. Genießen Sie den lebhaften Tanz, während die Batwa Frauen zu einem traditionellen Lied anstimmen. Sie wandern durch den Mgahinga Gorilla National Park mit spektakulärer Aussicht auf die Virunga Vulkane.

Golden Monkey Tracking: Im Mgahinga Gorilla Nationalpark werden Sie in Begleitung Ihres Ranger durch den Bambus Wald am Fuße der majestätischen Vulkane wandern. Golden Monkey Tracking ist eine sehr lebhafte Aktivität und sollte besonders von denjenigen nicht ausgelassen werden, die sich auch schon in die Schimpansen und Gorillas in Uganda verliebt haben. Die Sichtung dauert eine Stunde und gibt einen tiefen Einblick in das Leben der Goldmeerkatzen und ihren Lebensraum - auch Mütter mit ihren verspielten Kleinen werden sich Ihnen präsentieren. Goldmeerkatzen werden von der World Conservation Union als bedrohte Spezies aufgeführt und sind im Park endemisch.

Bike the Hills: Starten Sie den Tag mit einer ca. 2-stündigen Fahrradtour entland des Lake Mutanda. Fahren Sie durch wunderschöne Landschaften, vorbei an Bananenplantagen, während Ihnen Kinder hinterherlaufen und Mütter in bunten Kleidern, auf dem Weg zum Feld, zuwinken. Ihr Ziel ist Kisoro. Hier tauschen Sie das Fahrrad gegen ein Boda Boda, ein ugandisches Leichtmotorrad, welches Sie in einer kurzen Fahrt auf eine Kaffeeplantage bringt. Hier werden Sie bereits erwartet und erhalten eine überaus interessante Kaffeetour. Anschließend bringt Sie Ihr Boda Boda zum Südufer des Lake Mutanda. Hier wartet das rote, brandneue Pontoon-Boot auf Sie. Während Sie Ihr Mittagessen einnehmen, steuern Sie Mutanda Island an, die größte Insel im See. Nach einer Führung über die Insel, steht noch ein weiterer Stopp auf dem Programm: Skeleton Island, die Skelettinsel. Lassen Sie sich überraschen.

Unterkunft

Tag 19: Der kleine Lake Mburo Nationalpark

F / M / A
Vögel im Mburo Nationalpark

Transfer in Richtung Entebbe. Auf halber Strecke, nach ca. 4-5 Stunden halten Sie im kleinen und schönen Lake Mburo Nationalpark ein. Die Feuchtgebiete und der gleichnamige See sind bekannt dafür, dass hier viele Vögel und Nilpferde vorkommen. Der Park hat im Vergleich zu anderen Nationalparks in Uganda eine aussergewöhnliche Fauna. In den Savannen leben Zebras, Warzenschweine, Afrikanische Büffel, Impalas und zahlreiche andere Graslandarten, darunter auch die letzte in Uganda zu findende Population der Elent-Antilope, der größten Antilopenart. Auch die berühmten Ankole Rinder mit Ihren sehr langen Hörnern (bis 150 cm lang) können Sie hier beobachten. Topis, Giraffen und Impalas sind ebenso zuhause. Sie unternehmen am Nachmittag eine Bootstour auf dem Mburo See und können dabei viele Wasservögel, Hippos und Krokodile beobachten. Die Hippos kommen nach Sonnenuntergang an Land zur Nahrungssuche. So können Sie die imposanten Tiere aus nächster Nähe sehen auf ihrer letzten Pirschfahrt der Reise sehen.

Unterkunft

Tag 20: Ende der Rundreise in Entebbe und Heimflug

F / LB
Ivan und Jörg am Äquator

Wie jede Reise geht auch diese Rundreise heute zu Ende. Sie haben tausende verschiedene Eindrücke von Land, Leuten, Wildtieren und spektakulärer Natur entdeckt. Auch die legendären Berggorillas war sicher eine Begegnung fürs Leben.

Heute geht die Reise zurück nach Entebbe. Auf dem Weg ist natürlich noch ein Stopp am Äquator zurück auf die Nordhalbkugel unserer Erde vorgesehen. Hier können Sie sich das interessante "Wasser-Experiment" zur Darstellung des Äquator-Effekt zegen lassen. Wenn Sie in Entebbe angekommen sind , unternehmen Sie nich einen letzten Spaziergang am Victoria See und haben Gelegenheit sich bei einem ugandischen Kaffee von Ihrem Guide zu verabschieden, der Ihnen in den letzten 20 Tagen das aufregende liebevolle Uganda gezeigt hat.

Anschliessend bringt Sie ihr Guide direkt zum Flughafen. Hier wird er sich von Ihnen verabschieden und Sie werden sich mit Sicherheit noch über viele Erlebnisse austaschen, die in keiner Reisebeschreibung vorkommen. Ihr Abflug nach Europa ist kurz nach Mitternacht.

"Tambula Bulugi" - Gute Heimreise!

Inklusive Leistungen

  • komplette Durchführung von Meine Welt Reisen
  • Verpflegung laut Reiseplan
  • geplante Flughafentransfers in Entebbe/ Kampala
  • Transport im 4x4 Minibus mit Hubdach
  • Benzinkosten, Eintrittsgelder für Kunden, das Auto und den Fahrer
  • Unterkünfte wie im Programm angegeben oder vergleichbar
  • Schimpansen-Permit
  • Eintritt in alle Nationalparks plus Aktivitäten lt. Programm
  • 1 Liter Wasser pro Person/ Tag im Auto
  • persönlicher oder telefonischer Vorbereitungstermin mit Meine Welt Reisen
  • englischsprachiger einheimischer Fahrerguide (deutschsprachig gegen Aufpreis)
  • Sicherungsschein nach deutschem Reiserecht

Exklusive Leistungen

  • internationaler Flug nach Uganda über Meine Welt Reisen buchbar)
  • Reiseversicherung (über Meine Welt Reisen buchbar)
  • Trinkgelder und private Ausgaben
  • Gorilla-Permit á 700,- USD, Stand Mai 2020 (Buchung bei Reisebuchung via Meine Welt Reisen)

Weitere Informationen

Länderinformationen

Uganda

 

Wichtiger Hinweis:

Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder Sonstiges kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.

Sollten Preiserhöhungen seitens der Behörden vor Ort (z.B. Park-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Preiserhöhung vor.

Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten sind vom Reisenden selbst zu tragen.

 

Versicherung:

Wir empfehlen den Abschluss einer Auslandskranken-, Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um Kosten für Reiserücktritt oder Krankheit machen zu müssen. Weitere Informationen dazu hier.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.

 

Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig

 

Klima / Reisezeit:

Das Klima in Uganda bezeichnet man als gemäßigt tropisch. Grundsätzlich herrschen in Uganda angenehme Temperaturen, auch für uns Mitteleuropäer. Trotz der Lage genau auf dem Äquator liegen die Temperaturen zwischen 15°C und 30°C. Dies sind sehr gute Voraussetzungen für eine Safari in Uganda. Der Grund ist das Hochland bei ca. 1.000 m, was ca. dreiviertel des Landes einnimmt. Lediglich im Norden, Richtung Sudan, ist es deutlich wärmer. Die meisten Reiserouten verlaufen in der Mitte und im südlichen Teil des Landes. Der Murchison Fall ist oft der nördlichste Reisepunkt, sodass sich die beste Reisezeit in Uganda auf die Trockenzeiten des Landes fokussiert.

Die ideale Jahreszeit für Gorilla Tracking in Uganda liegt zwischen Dezember und Februar sowie von Mitte Juni bis Anfang September. Im Juni können Sie die Jungtiere beobachten, wie sie lernen auf Bäume zu klettern. Dies gilt sowohl für den Bwindi Impenetrable Forest National Park als auch für den südlich des Ruwenzori gelegenen Queen Elizabeth National Park. Eine Uganda Safari ist auch während der Regenzeit möglich, oft auch günstiger. Durch den oft bedeckten Himmel sind die Temperaturen angenehmer und das Licht zum Fotografieren erzeugt deutlich mehr Kontraste und Farbtiefen. Dazu kommt, dass die meisten Tiere wie auch die Gorillas im Frühjahr ihre Jungtiere bekommen, was ein besonders schöner Anblick ist. Statistisch sind der April und der Mai sowohl im Süden und Südwesten als auch am Victoriasee die regenreichste Zeit des Jahres. Die trockenste und heißeste Gegend ist das Gebiet um Karamoja im Norden mit seiner Wüste. Hier fallen selten mehr als 100 mm Regen pro Jahr.

 

Sprache:

Die Landessprache ist neben Kisuaheli auch Englisch. Auch zahlreiche Bantusprachen wie Buganda oder Banyoro sind in Uganda verbreitet. In den Hotels und an touristischen Orten können Sie sich aber problemlos mit Englisch verständigen. Bei weiteren sprachlichen Barrieren steht Ihnen Ihr Guide vor Ort gerne zur Verfügung.

 

Zeitverschiebung:

Die Zeitverschiebung zur mitteleuropäischen Zeit beträgt plus 2 Stunden, im Sommer beträgt der Unterschied wegen der fehlenden Sommerzeitumstellung in Uganda nur plus 1 Stunde.

 

Einreise / Visum:

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum. Dieses muss vor der Anreise für 50 USD als E-Visum beantragt werden und wird erst bei Einreise erteilt. Gerne sind wir Ihnen bei der Beantragung behilflich. Zudem benötigen Sie einen noch mindestens sechs Monaten gültigen Reisepass. Sollten Sie nicht der deutschen Staatsbürgerschaft angehören, erkundigen Sie sich bitte über die Einreisebestimmungen beim Konsulat Ihres Reiselandes. Für Österreicher und Schweizer gelten die gleichen Einreisebestimmungen für Uganda.

 

Transport / Verkehr:

In Uganda herrscht Linksverkehr. Überholt wird auf der rechten Seite. Die Verkehrsregeln sind die gleichen wie in Europa.

 

Gepäck:

Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Bitte beachten Sie, dass das maximale Gewicht bei einem Inlandsflug 15 kg beträgt. Diese beinhalten nicht das Fotoequipment und ein kleines Handgepäck. Beachten Sie die 15 kg Regel bereits bei Ihrer Anreise. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit. Bitte bringen Sie einen Rucksack oder eine weiche Reisetasche mit auf die Reise, keine Koffer.

 

Währung:

Die offizielle Währung ist der Uganda Shilling (UGX). Der Umtausch ist sowohl von Euro als auch von USD in die Landeswährung möglich. Achten Sie darauf, dass die Scheine unversehrt sind. Eingerissene oder beschriftete Geldscheine werden häufig nicht angenommen. An Geldautomaten in den Städten ist das Abheben mit Kreditkarte gegen eine Gebühr möglich. Teilweise kann in Restaurant, Hotels oder Einkaufsläden mit Kreditkarte bezahlt werden. Hierbei fällt eine Gebühr von 5 % an.  

 

Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 4402,32 UGX (Stand 09/2020)

 

Strom & Wasser:

In Uganda wird der britische Standardstecker des Typs G mit 240 V Wechselstrom genutzt. Denken Sie an einen passenden Adapter. In afrikanischen Reiseländern kommt es des Öfteren zu Stromausfällen. Häufig sind die Lodges und Unterkünfte mit Generatoren ausgestattet. Wir weisen Sie dennoch darauf hin, dass Sie unter Umständen für wenige Stunden keinen Strom haben. Stellenweise werden die Stromgeneratoren in Unterkünften im Busch auch über Nacht ausgestellt. Eine Taschenlampe sollte sich deshalb in Ihrem Gepäck befinden. Das Leitungswasser in Uganda ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Verwenden Sie auch zum Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser – achten Sie auf die intakte Versiegelung).

 

Internet:

Das Mobilfunknetz in Uganda ist gut ausgebaut. Selbst in den Nationalparks haben Sie oft Empfang. Bitte informieren Sie sich über Roaming-Abkommen und Kosten bei Ihrem Mobilfunkbetreiber. In den Städten und in den meisten Hotels gibt es WLAN-Zugänge.

 

Sicherheit:

Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen. Lassen Sie Ihr Reisegepäck nicht unbeaufsichtigt.

 

Gesundheit / Impfungen:

Aktuell ist die Gelbfieberimpfung für die Einreise nach Uganda aus Deutschland verpflichtend. Es wird zudem ein aktueller Impfschutz gegen Hepatitis A, Meningokokken und Cholera empfohlen. Eine Malaria-Prophylaxe ist notwendig, da ein hohes Malaria-Risiko landesweit besteht. Wir empfehlen körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um die mückengebundene Infektionsrisiken zu lindern. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter.

Wir empfehlen den Abschluss einer Auslandskranken-, Reiserücktritts und Reiseabbruchversicherung der Hanse Merkur.

 

Mahlzeiten:

Der Hauptbestandteil der ugandischen Küche sind Kochbananen. Sie schmecken gekocht, gebacken oder frittiert ähnlich wie Kartoffeln. Aber auch Maisbrei, Reis, Maniok und Bohnen gehören zu typischen ugandischen Gerichten. Dazu wird Huhn, Fleisch oder Fisch serviert. Auf lokalen Märkten finden Sie frisches Obst und tropische Früchte. Bitte achten Sie darauf, diese nur geschält zu sich zu nehmen. Die Mahlzeiten während Ihrer Reise basieren auf lokalen, frischen Produkten. Alle Lodges gehen auf bestimmte Diät-Bedürfnisse ein. Bitte informieren Sie uns über spezielle Diäten im Voraus.

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