Diese außergewöhnliche und individuelle Wanderreise führt zu Fuss durch die spektakulärsten Landschaften von La Réunion – von den abgelegenen Dörfern des Talkessels Mafate über den höchsten Gipfel des Indischen Ozeans bis zu den Lavafeldern des aktiven Vulkans Piton de la Fournaise. Das Abenteuer beginnt am Col des Bœufs mit dem Abstieg nach La Nouvelle, dem größten Weiler Mafates. Der Weg führt durch mystische Tamarindenwälder und eröffnet grandiose Ausblicke auf die wilde Bergwelt. Mafate ist nur zu Fuß oder per Hubschrauber erreichbar und vermittelt ein einzigartiges Lebensgefühl fernab der Zivilisation. Es folgen spektakuläre Wanderetappen nach Roche Plate und Marla. Schmale Pfade, tiefe Schluchten und die beeindruckende Cascade de Trois Roches sorgen für unvergessliche Naturerlebnisse. Abends genießen Wanderer die herzliche Atmosphäre der traditionellen Gîtes mit kreolischer Küche und hausgemachtem Rum arrangément.
Auf dem Rückweg zum Col des Bœufs erwartet Sie Hell-Bourg, eines der schönsten Dörfer La Reunions. Kreolische Villen, tropische Gärten und die entspannte Atmosphäre des ehemaligen Thermalortes laden zum Verweilen ein. Durch den märchenhaften Bélouve-Wald führt die Route weiter hinauf zum Piton des Neiges. Der Aufstieg durch Nebelwald und vulkanische Landschaften endet in der Berghütte Caverne Dufour. Noch vor Sonnenaufgang beginnt der letzte Anstieg auf 3.071 Meter Höhe. Oben erwartet Sie ein spektakulärer 360°-Blick über die gesamte Insel. Nach dem Abstieg nach Cilaos bleibt Zeit zum Entspannen. Das charmante Bergdorf ist bekannt für Thermalquellen, Wein, Linsen und zahlreiche Wandermöglichkeiten.
Zum Abschluss entdecken Sie die surrealen Vulkanlandschaften des Piton de la Fournaise. Über erstarrte Lavafelder wandern Sie bis zum Rand des gewaltigen Dolomieu-Kraters – ein faszinierendes Finale dieser unvergesslichen Trekkingreise.
Spätestens wenn Sie das Flughafengebäude verlassen und Ihr Blick auf die im Hintergrund liegende Berglandschaft fällt, weicht die Reisemüdigkeit einer hellwachen Faszination: die Natur ist hier so wild und ungezähmt, dass sich die Insel den Namen "l'Île Intense" redlich verdient hat.
Es erfolgt Ihr Transfer vom Flughafen zum Hotel. Hier begrüsst Sie ein Mitarbeiter unseres lokalen Partners, der Ihnen noch einiges über die lokalen Gegebenheiten erzählt, die Reiseroute und Leistungen mit Ihnen durchgeht, Tipps gibt, und Ihre Fragen beantwort. Ein spezielles Roadbook für Ihre Reise wird übergeben und Ihnen erklärt. Das Hotel befindet sich in der Stadtmitte von Saint-Denis, einer Stadt der es im Laufe der Jahrhunderte gelungen ist, seine Geschichte und sein außergewöhnliches historisches Erbe zu bewahren und sich gleichzeitig der Zukunft zu öffnen, Denkmäler, Parks, Museen und historische kreolische Hütten sind eine offene Lektüre ihrer Vergangenheit.
Proviant kaufen Sie selbstständig für den ersten Wandertag im ca.15 Gehminuten entfernten Supermarkt. Bitte denken Sie daran, für die bevorstehenden Trekking-Tage in Mafate genügend Bargeld mitzunehmen, unter anderem für die Bezahlung des Parkplatzes beim Einstieg nach Mafate. Es befinden sich mehrere Geldausgabeautomaten in unmittelbarer Nähe des Hotels. Das hoteleigene Restaurant bietet abends den perfekten Rahmen, um den Tag stimmungsvoll ausklingen zu lassen.
Ihr Transfer bringt Sie nach dem Frühstück zum Ausgangspunkt der heutigen Wanderung und das Hauptgepäck bereits nach Hell-Bourg. Planen Sie also Ihre Ausrüstung für die kommenden 4 Tage gut. Die Wanderung vom Col des Bœufs hinab nach La Nouvelle ist der einfachste Einstieg in den Talkessel von Mafate.
Da Mafate nur zu Fuß oder per Hubschrauber erreichbar ist, beginnt hier Ihr Abenteuer in einer der spektakulärsten Landschaften der Welt. Schon vom Pass aus haben Sie einen atemberaubenden Blick in den Talkessel von Mafate. La Nouvelle ist der grösste Weiler von Mafate. Es gibt eine Grundschule, eine kleine Kirche, mehrere Gîtes (Wanderhütten/Herbergen), Lebensmitteläden, eine Bäckerei und sogar Snack-Bars, in denen Wanderer einkehren können. Der Weg beginnt als breiter Pfad, der über Steinstufen und Holzplanken bergab führt.
Nach dem ersten Teil des Abstiegs erreichen Sie ein flacheres Plateau. Die Bäume dort sind oft von Moosen und Flechten bewachsen, was der Landschaft eine mystische Atmosphäre verleiht. Es sind die Ausläufer eines Hochland-Tamarindenwaldes. Diese Bäume geben im Gegensatz zu den Tamarindenbäumen die in niedrigeren Gebieten wachsen keine Früchte. Wenn Sie mehr von diesem Märchenwald sehen möchten, dann machen Sie hier einen Abstecher zur unweit gelegenen Plaine des Tamarins. Der Weg nach La Nouvelle schlängelt sich weiter über einen gut gefestigten Pfad hinunter. Je mehr Sie sich la Nouvelle nähern, desto wärmer wird es und die Vegetation verändert sich hin zu üppigerem Grün.
La Nouvelle verkörpert das einzigartige Lebensgefühl der Einwohner von Mafate, den „Mafatais“ – ein Leben im Einklang mit der Landschaft und im Rythmus der Natur, weit weg vom hektischen Alltag der Küstenstädte. Sie übernachten in einer Wanderunterkunft mit Frühstück und Abendessen. Dieses ist in Mafate nicht einfach nur eine Mahlzeit, es ist ein soziales Ereignis. Gegen 19Uhr ruft der Gastgeber zu Tisch. Man sitzt eng beieinander an langen Holztischen – Wanderer aus aller Welt mischen sich mit Einheimischen und tauschen über das Wesentliche aus : Gehen, Essen, Schlafen und das Staunen über die Natur.
Ein Tipp wenn Sie schon früher in La Nouvelle sind und Lust auf ein kühles Getränk oder einen Imbiss haben : die Snackbar Le Bistrot des Songes – dort gibt es Getränke und kleine Speisen, oder Chez Lolo – sehr urig, oder die Bäckerei (Boulangerie). Sandwich als Proviant für den nächsten Tag kann man in den angeführten Snack-Bars oder in der Bäckerei am nachmittag für den nächsten Tag bestellen. Bei der Unterkunft Le Relais de Mafate gibt es ein kleines Lebensmittelgeschäft. Diese ist aber über mittag meistens geschlossen. Auch dort kann man Verpflegung (bitte immer am Vorabend) für den nächsten Tag bestellen.
Gehzeit: 3 Stunden; Strecke: ca. 8 km: -850 HM
Verpflegung: F / A
Dieser Abschnitt ist der technisch schwierigste Teil der Wanderung. Der Ab-und Aufstieg sind steil abfallende und zum Grossteil der Sonne ausgestetzte Bergwände ohne Vegetation. Die Wege sind schmal, oft steil angelegt und absturzgefährlich. Es kommen vereinzelt Passagen mit Handläufen, rutschige Stellen und Leitern vor. Ein Flussbett (je nach Jahreszeit mehr – oder weniger wasserführend) muss durchwatet werden. Stabile Trekkingschuhe, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich. Wem die Strecke zu schwierig erscheint, kann stattdessen die leichtere Route über Trois-Roches wählen. Die Wanderung bietet atemberaubende Anblicke, da Sie von einer Seite des Talkessels zur gegenüberliegenden, durch ein Flussbett getrennten Seite wandern und die gewaltigen Dimensionen der Kraterwände hautnah erleben.
Dieser Teil gehört zum Grosswanderweg GRR2, der die Insel durchquert. Nach dem Frühstück verlassen Sie das Dorf La Nouvelle in Richtung des Ilet Cimendal. Zunächst geht es über das Plateau von La Nouvelle relativ entspannt durch Tamarindenwälder, bevor der Pfad abrupt und steil abfällt. Der 700m lange Abstieg zum Flussbett der Rivière des galets beginnt. Der Weg führt in engen Serpentinen über Geröll und Felsen etwa 700 Höhenmeter hinunter. Unten angekommen, müssen Sie den Fluss queren. Je nach Wasserstand kann dies einfach (von Stein zu Stein hüpfen) oder etwas mühsamer sein. Dies ist ein idealer Ort für eine kurze Rast im Schatten der Bäume am Ufer.
Nach dem Fluss beginnt sofort der 500m hohe Wiederaufstieg. Der Weg führt am Fuße des markanten Tafelbergs Le Bronchard entlang. Der Pfad ist hier oft schmal, sehr exponiert und trocken. Sie lassen den Gipfel des Bronchard rechts liegen. Sobald Sie die Kante des Plateaus von Roche plate erreichen, flacht der Weg ab. Sie passieren die Kreuzung zum Maïdo (Ti Col / La Brèche) und laufen schließlich in das weitläufige Ilet Roche Plate ein, das spektakulär unter der gigantischen Felswand des Maïdo liegt. Roche Plate ist einer der abgeschiedensten und zugleich faszinierendsten Orte auf der Insel La Réunion. Das Dorf ist kein geschlossener Ort, sondern besteht aus losen, verstreuten Häusern.
Die Flora ist hier eher trocken und von Agaven, Mimosen und karger Strauchvegetation geprägt, was im Kontrast zu den üppig-grünen Teilen von Salazie steht. Nach Stunden auf staubigen Pfaden, vorbei an steilen Felswänden und prächtigen Farnen, ist die Ankunft im Gîte ein Moment purer Erleichterung und Vorfreude auf einen leckeren Cari und einen hausgemachten Rum arrangé (Früchte-Rum) als krönenden Abschluss des Tages. Übernachtung in der Wanderunterkunft. Ihre Verpflegung für den nächsten Tag können Sie am Vorabend beim Gîte Mahafaty-Be bestellen.
Gehzeit: 5 Stunden; Strecke: 6 km; – 680 HM und dann + 400 HM
Verpflegung: F / A
Aufstehen mit dem Sonnenaufgang, Packen, ein kräftiges Frühstück und es geht los. Ihr heutiges Ziel ist das Dorf Marla, das höchstgelegene Dorf des Talkessels. Der weg dorthin führt über die beeindruckende Schlucht Cascade de Trois Roches, die eine der außergewöhnlichsten Naturdenkmäler im Talkessel von Mafate ist, bei dem die Rivière des Galets auf einen uralten, erstaunlich widerstandsfähigen Lavastrom trifft. Der Weg verläuft entlang der Felswand des Maïdo. Er beginnt mit einem recht anstrengenden, etwa einstündigen Aufstieg. Dafür eröffnen sich nacheinander atemberaubende Panoramen: Piton des Neiges, Grand Bénare … der Col du Taïbit, das malerische Flussbett der Rivière des Galets. Danach folgen Sie einer einer Höhenlinie mit Auf-und Abstiegen bis zum Talbett der Chevaquine-Schlucht.
Nach insgesamt 3 Stunden Fußmarsch erreichen Sie den Ort Trois Roches, ein idealer Platz für eine entspannende Pause und/oder ein (mitgebrachtes) Mittagessen, es sei denn die Tisanerie die sich kurz vor der Ankunft rechts auf dem Weg befindet, hat geöffnet. Seinen Namen verdankt der Ort Trois Roches drei riesigen, einzeln in der Landschaft liegenden Felsbrocken. Im Gegensatz zu vielen Wasserfällen auf La Réunion, die man meist von unten betrachtet, steht man bei der Cascade de Trois Roches oben auf der Abbruchkante. Der Wasserfall gilt für viele Wanderer als einer der magischsten Orte in Mafate, da die Kombination aus den weiten Felsplateaus, dem donnernden Wasser und den steilen Bergwänden im Hintergrund eine einzigartige Atmosphäre schafft. Achtung : Es gibt keinerlei Absperrungen oder Geländer. Die Felsen direkt am Abgrund können durch Gischt oder Algen extrem rutschig sein. Ein Sturz wäre hier tödlich. Das Baden direkt an der Fallkante ist lebensgefährlich. Etwas weiter flussaufwärts gibt es jedoch ruhigere Stellen und kleine Becken im Fels, in denen man sich sicher erfrischen kann.
Nach der Pause bei Trois Roches folgt der anstrengendste Teil: der stetige Aufstieg nach Marla. Lassen Sie den Weg nach La Nouvelle links liegen und gehen geradeaus weiter Richtung Marla. Sie erreichen nun ein weitläufiges Erosionsgebiet. Der Weg schlängelt sich am Fluss entlang und führt dann bergauf durch eine steinige Landschaft, die allmählich grüner wird. Man passiert oft kleine Brücken oder muss über Steine im Flussbett balancieren. Die Müdigkeit in den Beinen ist real, aber die Aussicht entschädigt für alles. Drehen Sie sich um, sobald Sie den Gipfel erreicht haben, und genießen Sie den atemberaubenden Blick auf die Quelle der Rivière des Galets. Einkehr in eure Berghütte. Übernachtung mit Frühstück und Abendessen.
Ein Tipp wenn Sie schon früher in Marla sind : Die Snackbar Le Marla/Chez Jimmy – dort gibt es Getränke und Speisen, dort können Sie auch ihr Proviant – Sandwich usw… für den nächsten Tag bestellen. Le Marla/chez Jimmy ist normalerweise den ganzen Tag über geöffnet, auch am Sonntag. Die Unterkunft Mafate à Pat führt eine Bäckerei, auch dort kann man sein Sandwich für den nächsten Tag bestellen. Sie ist aber nur sehr unregelmässig geöffnet.
Gehzeit: 5 Stunden; Strecke: 8,5 km; -430 HM und +700 HM
Verpflegung: F / A
Es ist ein technisch moderater, aber stetiger Aufstieg, der etwas Ausdauer erfordert, der Sie aus der Abgeschiedenheit des Talkessels zurück in die Zivilisation führt. Der Name „Col des Bœufs“ (Ochsenpass) stammt übrigens aus der Zeit, als Viehherden über diesen Weg von einem Talkessel in den anderen getrieben wurden. Heute trifft man dort eher auf Wanderer und die gelegentlichen Hubschrauber, die Mafate versorgen. Bevor es richtig nach oben geht, führt der Weg hinunter zur Fussgängerbrücke (Passerelle) über die Rivière des galets. Dies ist der perfekte Ort, um noch einmal kurz durchzuatmen, bevor der eigentliche, serpentinenreiche Aufstieg der großteils aus unregelmäßigen Steinstufen besteht, beginnt. Es lohnt sich, immer wieder stehen zu bleiben. Mit jedem Meter Höhe mehr vergrößert sich der Blick über den Talkessel, bis hin zum imposanten Berg Gros Morne, der die rechte Seite des Hufeisens des Piton des Neiges bildet, und der Crête des Salazes mit den berühmten „Trois Salazes“ – drei markante Felszacken auf dem Kamm zwischen dem Talkessel von Mafate und dem Talkessel von Cilaos.
Auf dem nächsten, flacheren Teilstück, durchqueren Sie die Plaine des Tamarins, einen der zauberhaftesten und fast schon surreal anmutenden Orte der Insel Réunion. Die dort wachsenden Hochland-Tamarinden (eine Akazien-Art) wachsen oft krumm, knorrig und scheinbar chaotisch. Viele Stämme liegen horizontal am Boden oder sind ineinander verschlungen. Da die Ebene oft in Wolken gehüllt ist, herrscht eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Dies führt dazu, dass die Bäume über und über mit Bartflechten, Moosen und Farnen bewachsen sind, was ihnen ein "bärtiges", gespenstisches Aussehen verleiht.
Auf La Réunion bestehen Wanderwege im Anstieg oft aus unzähligen, in den Boden eingelassenen Holzplanken oder Steinen. Bereiten Sie sich auf viele Stufen für den letzten Teil der heutigen Wanderung vor! Beim Pass angekommen werfen Sie einen letzten Blick auf die hinter sich gelassene gigantische, zerklüftete Berglandschaft. Da der Pass oft die Wetterscheide ist, kann es allerdings sein, dass Sie in Mafate in der Sonne starten und am Pass buchstäblich in die Wolken von Salazie eintauchen. Ihr Transfer erwartet Sie beim Ausgang des bewachten Parkplatzes beim Col des Boeufs und bringt Sie in Ihr Hotel in Hell-Bourg. Übernahme des Hauptgepäcks.
Hell-Bourg ist ein kleiner überschaubarer Ort , in dem alles fußläufig erreichbar. Es gibt zahlreiche Restaurants, eine Apotheke, Boutiquen, Post, einen kleinen Supermarkt, eine Bäckerei, einen Obst-und Gemüseladen, eine Touristen-Info.
Gehzeit: 4 Stunden; Strecke: 7,5 km; +600 HM und -300 HM
Verpflegung: F / A
Gönnen Sie sich einen Ruhetag. Heute können Sie ganz nach Lust und Laune entweder die Seele baumeln lassen, oder eine Tageswanderung z.B. zur Source Manouilh unternehmen oder gemütlich durch die Gassen des Dorfes schlendern. Es gibt Führungen auf deutsch ( bei der Touristen-Info am Vorabend anfragen). Die Restaurants in Hell-Bourg schließen früh (20h45/21h) sind aber meistens schon ab 18h geöffnet. Ihr Hotel hat ein Restaurant. Einen Besuch wert ist das historische Herrenhaus Maison Folio. Es ist heute noch bewohnt und bietet einen Einblick in das Leben der wohlhabenden Familien im 19. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist der üppige Garten mit seinen vielen Heil- und Zierpflanzen sowie der typische "Guétali" (ein kleiner Pavillon von dem aus man die vorbeigehenden Passanten beobachten konnte) an der Mauer. Ein kurzer Spaziergang führt Sie zu den Ruinen der alten Thermalbäder. Sie zeugen von der goldenen Ära Hell-Bourgs als Kurort, bevor die Quellen nach einem Erdrutsch versiegten. Übernachtung im Hotel in Hell-Bourg.
Verpflegung: F
Nach dem Frühstück geben Sie Ihr Hauptgepäck an der Rezeption ab, es wird abgeholt und nach Cilaos gebracht. Die Wanderung beginnt in der Strasse hinter dem kleinen Rathaus von Hell-Bourg. Der Pfad führt zunächst durch üppige Vegetation, vorbei an Chouchou-Feldern (Chayoten, ein auf Réunion sehr beliebtes Kürbisgewächs). Er ist sehr gut ausgebaut, aber steil. Sie laufen über zahlreiche Stufen und Serpentinen, die sich die Felswand des Talkessels hinaufwinden und kommen an kleinen Oratorien (Kapellen) und Quellen vorbei. Der Weg kann nach Regen rutschig und matschig sein. Kurz vor dem Gipfel passieren Sie die Überreste einer alten Seilbahn. Diese wurde früher genutzt, um Tamarindenholz ins Tal zu transportieren. Oben angekommen, flacht der Weg ab und führt durch einen märchenhaften Wald aus Hochland-Tamarinden und Baumfarnen. Das Ziel ist der Gîte de Bélouve, eine Berghütte mit einer großen Aussichtsplattform auf den Talkessel von Salazie. Kombinieren Sie diesen Teil mit der Wanderung zum Wasserfall Trou de Fer. Dieser führt durch einen dichten Primärwald. Die Strecke ist ca. 10 Km lang und fast flach. Es gibt mehrere Wege die dorthin führen. Der Weg über den « Sentier » ist der einfachste. Auf dem Rückweg können Sie sich schon auf ein kühles Dodu-Bier, daß Sie auf der Holzbank vor Ihrer Berghütte geniessen, und dabei zusehen wie die schroffen Felswände im Abendlicht erst golden und dann tiefviolett leuchten, freuen. Übernachtung in der Wanderunterkunft Gîte de Bélouve.
Gehtzeit: ca. 3 Stunden; Strecke 7,5 km; +560 HM
Verpflegung: F / A
Für diese Etappe ist es ratsam sehr früh aufzubrechen, um die Aussicht zu genießen und die Tagesetappe mit langsamem Tempo zu bewältigen. Gute Wanderschuhe sind besonders hier wegen des Schlamms und der Steine auf diesem Teil der Wanderung Pflicht. Packen Sie bitte warme Kleidung, Handschuhe und eine Windjacke ein. Wenn Sie im Südwinter wandern auch eine Mütze und Handschuhe – am Piton des neiges sinken die Temperaturen nachts oft unter den Gefrierpunkt. Daher der Name des Gipfels. Bitte nehmen Sie auf dieser Etappe genügend Trinkwasser für 2 Tage mit.
Die Route folgt größtenteils dem Fernwanderweg GRR1. Vom Gîte de Bélouve aus starten Sie auf etwa 1.500 m Höhe. Zunächst geht es relativ flach oder moderat ansteigend durch den beeindruckenden Wald Forêt de Bélouve. Der Wald ist für seine einzigartige Atmosphäre, die oft von dichten Nebelschwaden und einer extrem üppigen, grünen Vegetation geprägt ist, bekannt. Der Boden und die Bäume sind dicht mit Moosen, Farnen und Aufsitzerpflanzen bedeckt, was dem Wald ein fast übernatürliches, geheimnisvolles Aussehen verleiht.
Da es hier sehr oft regnet, ist der Weg meist schlammig. Holzstege helfen über die schlimmsten Stellen hinweg. Nach etwa einer Stunde wird das Gelände steiler. Sie wandern oft am Rande der Abbruchkante des Plateaus entlang, wobei sich gelegentlich spektakuläre Ausblicke auf den Talkessel von Salazie eröffnen. Der Pfad führt Sie zum Cap Anglais.
Die Vegetation wird niedriger und weicht einer Buschlandschaft. Der Boden ist felsiger und trockener. Hier wird die Luft dünner und die Sonne brennt intensiver.
Die letzten Kilometer führen über vulkanische Schlacken und Felsen. Die Steigung ist stetig, aber technisch nicht extrem schwierig, sofern das Wetter mitspielt. Schließlich erreichen Sie den Gîte la Caverne Dufour auf 2.479 m Höhe, der kahl und windgepeist am Fuße des Gipfelaufbaus liegt. Aus dieser Höhe können Sie sowohl den Gipfel des seit 12000 Jahren « schlummernden » Vulkan Piton des neiges wie den heute noch aktiven Vulkan Piton de la Fournaise sehen.
Eine Übernachtung in der Gîte de la Caverne Dufour (auch bekannt als Refuge du Piton des Neiges) ist ein spartanisches, aber unvergessliches Erlebnis. Sie ist die einzige Berghütte in der Nähe des Gipfels des Piton des Neiges auf La Réunion. Die Lage ist spektakulär, oft über den Wolken. Die Hütte ist sehr einfach. Es gibt keinen Strom in den Schlafräumen und oft nur kaltes Wasser (wenn überhaupt, je nach Wasservorrat). Zum Abendessen wird meist ein herzhafter Cari (Huhn oder Wurst) mit Reis, Linsen und dem obligatorischen Rougail serviert. Die Gerichte sind nahrhaft und wärmend.
Da der Wecker extrem früh klingelt, liegen fast alle bereits gegen 20Uhr oder 21Uhr in den Betten. Da die Hütte nicht beheizt ist, werden dicke Wolldecken zur Verfügung gestellt.
Übernachtung in der Wanderunterkunft Refuge du Piton des Neiges
Gehzeit: 6 Stunden; Strecke: 9 km; +1.100 HM und -140 HM
Verpflegung: F / A
Drei Stunden vor Sonnenaufgang brechen wir in völliger Dunkelheit auf, um den steilen Anstieg zum Gipfel des Piton des Neiges zu meistern. Ausgerüstet mit Stirnlampen und warmen Jacken, folgen wir dem schmalen Pfad, der sich serpentinenartig durch die raue Vulkanlandschaft zieht. Oben angekommen, erwartet uns ein unvergessliches Naturschauspiel: Der erste Hauch von Tageslicht färbt den Horizont in zarte Pastelltöne, bevor die Sonne schließlich über dem Indischen Ozean aufgeht und die Insel in goldenes Licht taucht. Bei klarer Sicht breitet sich die gesamte Insel unter uns aus – von den zerklüfteten Talkesseln bis hin zu den endlosen Küstenlinien.
Ihr Traum ist wahr geworden: Sie stehen auf dem Dach des Indischen Ozeans und sehen dabei zu, wie die Welt erwacht. Es herrscht eine fast ehrfürchtige Ruhe, während sich die Wanderer hinter Felsen vor dem Wind schützen und Richtung Osten starren. Wenn die Sonne den Horizont durchbricht, explodiert die Farbpalette des Himmels förmlich in Nuancen von Safran, Feuerrot und Gold. Es ist ein Moment der absoluten Isolation und gleichzeitig der Verbundenheit mit der Natur. Sobald die Sonne höher steigt, wird das Ausmaß der Aussicht erst richtig deutlich. Man hat einen 360-Grad-Blick über die gesamte Insel.
Der Abstieg vom Gipfel des Piton des Neiges (3.071 m) zur Schutzhütte (2.479 m) ist zwar kurz, hat es aber aufgrund der Beschaffenheit des Geländes und der extremen Bedingungen in sich. In der Caverne Dufour erwartet Sie jetzt genau das, was Sie jetzt brauchen : ein wärmendes und stärkendes Frühstück.
Der Abstieg von der Caverne Dufour hinunter in den Talkessel von Cilaos (1.100m) ist legendär für seine überragenden Ausblicke. Bitte nutzen Sie wenn möglich Stöcke, Ihre Knie werden es Ihnen danken. Der Untergrund besteht aus große Steinstufen, in den Boden eingelassene Baumstämme und losem Geröll. Bei schönem Wetter erblicken Sie Cilaos. Die Häuser des Ortes wirken wie kleine weiße Pünktchen tief unter Ihnen. Der offizielle Wanderweg endet am Parkplatz namens Le Bloc. Von dort aus sind es noch etwa 3 Kilometer auf der asphaltierten Straße bis ins Zentrum von Cilaos. Viele Wanderer nutzen hier den Shuttle-Bus oder eine Mitfahrgelegenheit.
Im Hotel in Cilaos empfängt Sie der Duft von frischem Kaffee, Vanille oder den berühmten Linsen aus Cilaos. Hier können Sie erst mal drei Tage lang die Füße hochlegen.
Teil 1 Aufstieg Gipfel
Gehzeit : 3,5-4 Stunden
Distanz Hin-und zurück : 6Km
Höhenunterschied :
+ 713 HM Aufstieg
– 718 HM Abstieg
Teil 2 Abstieg Schutzhütte-Cilaos
Gehzeit : 2,5-3 Stunden
Distanz: 8Km bis zum Le Bloc
Höhenunterschied :
+ 100 HM Aufstieg
– 1367 HM Abstieg
Verpflegung: F
Zwei Tage einfach mit Land & Leuten, Sonne und Köstlichkeiten. Cilaos ist ein malerisches Bergdorf im Herzen der Insel La Réunion, das auf etwa 1.200 Metern Höhe in einem gleichnamigen, majestätischen Talkessel liegt. Es ist bekannt für sein mildes Klima, seine Thermalquellen, seinen Wein, seine Linsen und Stickereien . Cilaos ist das südlichste Weinanbaugebiet Frankreichs. Der Weinbaubetrieb Chai de Cilaos produziert jedes Jahr rund 15.000 Flaschen trockenen Weißwein, süßen Weißwein und Rosé. Die Produktionsstätte kann besichtigt werden.
Die Stickereiwerkstätten in Cilaos wurden Ende des 19ten Jahrhunderts gegründet, um den jungen Mädchen in diesem abgeschiedenen Ort eine Beschäftigung und eine Einkommensquelle zu bieten. Sie entwickelten eine neue Stickform namens „Cilaos“ mit der man Stickereien in allen Formen anfertigen konnte (wie zB Vogelmotive). Ihre Motive waren durch die umliegende Natur inspiriert. Die Stickerinnen im Ort zeigen Ihne gerne Ihre Arbeit.
Die Linsen werden in diesem bergigen Inselteil seit 1857 angepflanzt und geerntet. Die Aussaat erfolgt im April, die Ernte beginnt im September. Die Linsen aus Cilaos haben einen außerordentlichen Geschmack, der auf den vulkanischen Boden zurückzuführen ist. In Cilaos gibt es ein Thermalbad. Die natürlichen heißen Wasserquellen wurden Anfang des 19ten Jahrhunderts entdeckt. Die ersten Kurgäste erreichten die Thermen zu Fuß, zu Pferd oder in Sesseln mit Trägern über einen steinigen, schmalen und schwindelerregenden Pfad. Heute gibt es neben der staatlichen Kuranstalt dort auch ein Wellness-Zentrum mit Whirlpools, Hydrotherapie, verschiedenen Anwendungen, Sauna und Dampfbädern, Massagen, Fitnessräumen, und Schönheitsanwendungen.
Das stille und prickelnde Flaschenwasser von La Réunion stammt grossteils aus den Trinkwasserquellen in Cilaos. In Cilaos gibt es viele Möglichkeiten zu Tageswanderungen.
leicht : La roche merveilleuse (grandioser Blick auf Cilaos)
mittel : Bras rouge (+800m, mit Flussdurchquerung)
schwer : La Chapelle (+700m, mit Flussdurchquerung)
kurz : Bassin fouquet, Bassin bleu, Bras sec
Sie können auch mit dem Bus nach ILET À CORDES, den entlegendsten Weiler des Talkessels, fahren. Die Straße bietet weitreichende Ausblicke auf den Talkessel und es gibt sogar eine Stelle von der man das Meer sieht. Das Forstamt (ONF) hat in Cilaos ein Netz von 9 offiziellen Mountain-Bike Rundwegen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad angelegt. Der Mountain-Bike Verleih befindet sich gleich neben dem Supermarkt. In Cilaos gibt es viele Restaurants und Snack-Bars, einen Supermarkt, einen Geldausgabe-Automat, Bäckereien, eine Apotheke, Post, und einen Markt am Sonntag
Übernachtung im Hotel x 2 Nächte
Verpflegung: F
Ihr Transferauto holt Sie und Ihr Gepäck am späten Vormittag ab und bringt Sie zu Ihrer Unterkunft in Bourg-Murat, dem Ausgangspunkt Ihrer nächsten Wanderung. In Bourg-Murat gibt es ein kleines Lebensmittelgeschäft, eine Bäckerei und einen gut ausgestatteten Tankstellen-Shop. Wissenschaft zum Anfassen: Statten Sie dem Vulkan-Museum Cité du Volcan in Bourg-Murat einen Besuch ab. Es ist das ideale Erlebnis, um die faszinierende Geologie der Insel Réunion und insbesondere des aktiven Vulkans Piton de la Fournaise zu verstehen. Das Museum ist modern und interaktiv und verfügt über eine gut bestückte Boutique beim Eingang. Es ist an allen Tagen der Woche geöffnet. Übernachtung beim Einwohner oder im 2** Hotel
Verpflegung: F / A
Ihr gepacktes Hauptgepäck verbleibt in der Unterkunft – es wird abgeholt. Die Wanderung von Bourg-Murat zum Gîte du Volcan ist eine klassische 9. Etappe des Fernwanderwegs GRR2. Sie führt durch die grünen Weiden der Hochebenen, Strauchauchlandschaften und faszinierender mondähnlicher Vulkanlandschaft zu Ihrem heutigen Ziel Gîte du Volcan heutigen. Der Weg beginnt im Dorf Bourg-Murat bei der Kreuzung zum Wanderweg auf den Piton des neiges, auf etwa 1.600 m Höhe. Zunächst führt die Strecke über sanfte Steigungen durch landwirtschaftlich genutzte Flächen und grüne Weiden. Dieser Abschnitt kann nach Regenfällen schlammig sein. Nach etwa 2,5 bis 3 Stunden erreichen Sie den Piton Textor. Hier ändert sich die Vegetation merklich: die grünen Wiesen weichen einer kargen Strauchlandschaft. Vom Gipfel aus haben Sie bei klarem Wetter einen fantastischen Blick auf den Indischen Ozean und das Massiv des Piton des Neiges. Bei diesem Teilstück handelt sich um eine geschichtsträchtige Route. Die ersten Erforscher des Vulkans im 18ten Jahrhundert nutzten damals diesen Weg. Der Weg führt weiter entlang des Kraterrandes (Rempart). Ein besonderes Highlight ist der Aussichtspunkt des Plateaus du Nez de Boeuf, von dem aus man tief in das Tal der Rivière des Remparts blicken kann. Einer der spektakulärsten Punkte der Wanderung ist das Oratoire Sainte-Thérèse. Von hier aus eröffnet sich zum ersten Mal der Blick auf die Plaine des sables. Die Ebene ist von rötlichen, ockerfarbenen und schwarzen vulkanischen Schlacken und Aschen (Lapilli), die vom Ausbruch des Piton Chisny stammen, bedeckt.
Gehzeit : 7,5 Stunden
Distanz: 23 Km, sie können die ersten 4 km aber auch mit dem Bus S2 zuücklegen – von der Haltestelle Cité du Volcan bis zur Haltestelle GR Piton des neiges
Aufstieg; + 1081 HM
Abstieg: – 405 HM
Vom Oratoire aus führt der Weg hinunter Richtung Plaine des Sables und schließlich zum Gîte du Volcan der sich unweit des Pas de Bellecombe befindet.
Übernachtung in der Wanderunterkunft
Verpflegung: F / A
Starten Sie wieder so früh wie möglich, da sich der Nebel schon oft am vormittag bildet. Sie kennen das Geheimnis ja nun schon. Der Vulkan Piton de la Fournaise ist nicht nur das Wahrzeichen der Insel Réunion, sondern auch einer der aktivsten und faszinierendsten Vulkane der Erde. Sein letzter Ausbruch, bei dem die Lava bis ins Meer floss, fand von Februar bis April 2026 statt. Die Wanderung beginnt am Aussichtspunkt Pas de Bellecombe. Von hier aus steigen Sie über ca. 500 Steinstufen etwa 100 Höhenmeter hinab auf den Boden des riesigen Einsturzkraters (Enclos Fouqué). Gleich am Fuß der Treppe treffen Sie auf einen kleinen, rötlich schimmernden Nebenkrater namens Formica Léo. Er sieht aus wie ein kleiner Ameisenlöwenbau und ist ein tolles erstes Fotomotiv.
Der Weg führt Sie nun flach über erkaltete aber scharfkantige und unebene Lavafelder zur Chapelle de Rosemont, einer bizarren Felsformation aus Lava, die durch Gasblasen entstanden ist. Die erstarrte Lava glänzt in Farben von tiefem Schwarz bis hin zu metallischem Blau und Gold (die sogenannte „Pahoehoe-Lava“. Dies ist der letzte flache Abschnitt, bevor der eigentliche Aufstieg beginnt. Folgen Sie den weißen Farbmarkierungen auf dem Boden. Der Weg schlängelt sich den Haupthügel hinauf. Oben angekommen, stehen Sie am Rand des gigantischen Cratère Dolomieu. Im Jahr 2007 sackte der Boden des 1Km langen und 700m breiten Dolomieu-Kraters während eines massiven Ausbruchs um über 300 Meter ein – ein spektakuläres geologisches Ereignis. Der Blick in den hunderte Meter tiefen Schlund ist absolut atemberaubend (und windig!). Sie nutzen die selbe Route für den Rückweg.
Der Transfer zur Küste wartet am frühen Nachmittag beim Pas de Bellecombe auf Sie. Am späten nachmittag : Check-in im Hotel in La-Saline-les-Bains
Gehzeit: ca. 6 Stunden; Entferung: 12 km; +550 Höhenmeter und – 550 Höhenmeter
Verpflegung: F / A
Ihre La Réunion-Reise neigt sich dem Ende zu. Es ist Zeit sich von dieser Trauminsel zu verabschieden. Wer weiß, vielleicht hat ja Robinson Crusoe hier viele Jahre verbracht. Je nach Abflugzeit, bleibt heute noch einmal Gelegenheit die Altstadt von St. Pierre zu besuchen und etwas echte Vanille als Souvenir zu kaufen. Per kurzem Transfer geht es zum Flughafen "Roland Garros". Von hier reisen Sie entsprechend Ihrem Flugplan nach Hause.
Verpflegung: F
Sie erkunden 2 Stunden das " schönste Dorf der Insel La Reunion" Hellbourg mit einem deutschsprachigen Guide ( in einer Gruppe mit anderen deutschsprachigen Touristen).
Hell-Bourg, gelegen im Talkessel Cirque de Salazie auf La Réunion, ist besonders für seine Auszeichnung als eines der "schönsten Dörfer Frankreichs" (Plus Beaux Villages de France) bekannt. Es besticht durch seine bunte kreolische Architektur, historische Thermalbad-Kultur, die überaus üppige Vegetation des Talkessels und die berührme Maison Folio auf über 900 Meters Höhe.
Die Besichtigung der Lavatunnel auf La Réunion ist ein geführtes Abenteuer, bei dem man unterirdische Höhlen erkundet, die bei Eruptionen des aktiven Vulkans Piton de la Fournaise entstanden sind. Diese Touren bieten Einblicke in die Geologie, beinhalten oft Kletter- oder Kriechpassagen und führen durch erkaltete, erstarrte Lavahöhlen.
Ablauf: Ausgerüstet mit Helm, Stirnlampe und Knieschonern wandert man zunächst über erkaltete Lavafelder, bevor man in den Tunnel einsteigt.
Dauer & Aktivität: Die Touren dauern ca. 2 bis 4 Stunden. Es ist eine sportliche Aktivität, die teils Kriech- und Bückstellen beinhaltet, aber an die Gruppe angepasst wird. Die meisten Touren finden im Grand Brûlé zwischen Sainte-Rose und Saint-Philippe statt. Voraussetzung sind feste Trekkingschuhe sind nötig, und man sollte keine starke Platzangst haben. Man sieht bizarre Formationen, Stalaktiten aus Lava und lernt viel über Vulkanismus.
Flugverbindung, Flugzeiten und Preise auf Anfrage über Meine Welt Reisen buchbar.
jedes Reisedatum auf Anfrage buchbar
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 600 €
jedes Reisedatum auf Anfrage buchbar
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 600 €
jedes Reisedatum auf Anfrage buchbar
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 600 €
jedes Reisedatum auf Anfrage buchbar
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 600 €
jeder Termin auf Anfrage buchbar
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 600 €
jedes Reisedatum auf Anfrage buchbar
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 600 €
jeder Termin auf Anfrage buchbar
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 600 €
jedes Reisedatum auf Anfrage buchbar
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 600 €
jeder Termin auf Anfrage buchbar
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 600 €
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Kinder ab 10 Jahren können in Begleitung von Erwachsenen an dieser Reise teilnehmen. Trittsicherheit und auf bestimmten Routen Schwindelfreiheit notwendig.
Es können je nach Ort höherwertige Unterkünfte ausgewählt werden gegen Aufpreis. Nicht an jedem Standort möglich.
Für die Reise kann ein deutschsprachiger Guide gebucht werden. Kosten ca. 290,- € pro Tag.
Länderinformation Frankreich
Einreisebestimmungen
Es gelten die bestimmungen für Europa. Personalausweis oder Reisepass mit Gültigkeit für die gesamte Dauer des Aufenthalts erforderlich. Wir empfehlen sicherheitshalber die Mitnahme eines noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepasses. Sollte der Flug eine Zwischenlandung vorsehen (z.B. Addis Abeba, Mauritius), so ist die Vorlage eines mind. 6 Monate gültigen Reisepasses notwendig und ein Personalausweis nicht ausreichend. Kein Visum erforderlich. Keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Eine Gelbfieberimpfung wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet vorgeschrieben. Tetanus-, Pertussis-, Polio-, Diphtherieauffrischung, Typhus- und Hepatitisimpfung empfohlen.
Botschaft & Konsulat
64, Avenue Eudoxie Nonge 97490 Sainte-Clotilde, St. Denis Tel.: +262 262 73 68 98 E-Mail: st-denis@hk-diplo.de
Geld & Währung
In größeren Orten gibt es Bankautomaten, an denen Sie mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben können. Visa, Mastercard und teilweise auch Maestro/Girocard werden in Hotels, Supermärkten, Restaurants und Tankstellen akzeptiert. Da La Réunion zur Eurozone gehört, ist die Nutzung deutscher Debitkarten (z. B. Girocard, Visa Debit, Mastercard Debit) in der Regel unkompliziert und sicher. In den Berghütten und kleinen Bergdörfern kann nur mit Bargeld gezahlt werden.
Baden auf La Reunion
Das Baden ist grundsätzlich nur an ausgewiesenen und überwachten Badestränden an der Westküste erlaubt. Anderswo aufgrund der Gefahr von Wasserströmungen und Haiangriffen streng verboten. Ein 20 Kilometer lange Abschnitt an der Lagune an der Westküste wird größtenteils durch ein Korallenriff geschützt. Zudem sind an den Stränden von "Boucan Canot" und "Roches Noires" Hainetze zum Schutz aufgespannt, sodass Tauchen und Schnorcheln hier erlaubt ist. Die Wassertemperaturen im Indischen Ozean liegen etwas bei 20° Celsius (je nach Jahreszeit 18 bis 26° Celsius) Baden auf La Réunion ist das ganze Jahr über möglich. Wir empfehlen jedoch eher die Badeverlängerung auf Mauritius.
Klima La Reunion
Der Südsommer hat seinen Höhepunkt im Januar – Februar, mit Tagestemperaturen über 30 °C an den Küsten. Der Niederschlag kann beachtlich sein, konzentriert sich aber auf relativ kurze Perioden. Dies ist auch die Zeit der tropischen Wirbelstürme, die die Insel ein- oder zweimal im Jahr für ein paar Tage heimsuchen. Wenn Sie in dieser Jahreszeit nach La Réunion reisen, können Sie die üppige Vegetation und die spektakulären Wasserfälle bewundern.
Zwischensaison ist April – Mai und Oktober – November. Diese Zeit ist sehr angenehm, nicht zu heiss und nicht zu feucht.
Der Südwinter hat seinen Höhepunkt im Juli – August mit Temperaturen, die etwas frischer (etwa 24 – 25 °C an der Küste), jedoch nicht besonders winterlich sind: Sogar nachts zeigt das Thermometer selten weniger als 20 °C an! Das Wasser in der Lagune ist die meiste Zeit um die 22 °C warm. Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen verlieren die Bäume ihre Blätter nicht, und die verschiedenen Pflanzenarten wechseln einander beim Blühen ab. Falls Sie jedoch in die höher gelegenen Gegenden reisen, können die großen Temperaturunterschiede schon überraschen.
Durchschnittliche Temperaturen in Saint-Denis (in Höhe des Meeresspiegels): zwischen 24 °C (im August, dem kühlsten Monat) und 30 °C (Februar, wärmster Monat). Ein außergewöhnliches Phänomen für eine tropische Insel: Es kann in Ausnahmefällen sogar einmal schneien auf La Réunion! Das geschah zum Beispiel Anfang August 2003. Drei Tage lang trug der Piton des Neiges seinen Namen zu Recht. Ein leichter weißer Mantel bedeckte auch die Gebiete um den Vulkan und die Steilhänge vom Piton Maïdo bis zum Grand Bénare. Das Schauspiel wiederholte sich im Oktober des Jahres 2006, diesmal jedoch weniger ausgeprägt.
Zeitverschiebung
La Réunion befindet sich auf 20°53′ südlicher Breite und 55°31′ östlicher Länge und stellt seine Uhr auf GMT +4, d. h. vier Stunden nach der Zeit des Greenwich Mean Time. Die Uhrzeit auf La Réunion ändert sich weder im Sommer noch im Winter. Die maximale Tageslänge beträgt 13 Std. 30 Min. im Dezember und die minimale Tageslänge 11 Std. im Juni. Im Winter, von Ende Oktober bis Ende März, ist La Réunion dem französischen Mutterland drei Stunden voraus. Beispiel: 9 Uhr in Paris, 12 Uhr auf La Réunion (+3 Std.). Während der Sommerzeit von Anfang April bis Ende Oktober beträgt die Zeitverschiebung nur zwei Stunden. Beispiel: 9 Uhr in Paris, 11 Uhr auf La Réunion (+2 Std.).
Hotels und Pensionen in Frankreich sind per Gesetz dazu verpflichtet, ökologische Standards einzuhalten. Daher werden die Handtücher während des 8-tägigen Aufenthalts nur 1x gewechselt. Bettwäsche wird grundsätzlich nur auf Anfrage gewechselt.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
Allgemeine Sicherheit
La Réunion als Departement von Frankreich gilt insgesamt als sicheres Reiseziel. Die Insel gehört zu Frankreich, hat eine gute Infrastruktur und eine zuverlässige Polizei. Normale Vorsicht wie überall auf Reisen ist aber sinnvoll.
Kriminalität:
Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor, vor allem in Saint-Denis und an belebten Stränden.
Gewaltkriminalität betrifft Touristen selten.
Wertsachen nicht sichtbar im Auto liegen lassen.
Naturgefahren
Wandern:
Die Bergwelt ist atemberaubend, aber anspruchsvoll. Jedes Jahr passieren Unfälle.
Immer früh starten. Markierte Wege nicht verlassen. Wetter sehr schnell wechselhaft.
Genug Wasser mitnehmen. Vulkan Piton de la Fournaise: Während Ausbrüchen gut organisiert, aber nur freigegebene Zonen betreten.
Küstengewässer: Starke Brandung und gefährliche Strömungen sind häufig. Immer auf Warnschilder achten.
Hai-Risiko
La Réunion ist bekannt für Hai-Vorfälle, vor allem beim Surfen und Schwimmen außerhalb gesicherter Bereiche.
Baden nur an offiziell bewachten, mit Schutznetzen ausgestatteten Stränden, z. B. in l’Hermitage oder Saint-Gilles.
Surfen fast überall verboten oder nur in kontrollierten Bereichen erlaubt.
Straßenverkehr
Bergstraßen können eng und kurvig sein. Nach Regenfällen besteht Steinschlaggefahr. Nachts in abgelegenen Regionen vorsichtig fahren.
Gesundheit:
Gute medizinische Versorgung. Starker Sonnenschein – Sonnenschutz wichtig. Mücken können Chikungunya oder Dengue übertragen. Repellent benutzen.
La Réunion ist ein sehr lohnendes und größtenteils sicheres Reiseziel, wenn man sich an Natur- und Badehinweise hält und beim Wandern sowie Autofahren vorsichtig ist.