Kommen Sie mit auf diese einmalige MWR-Exklusivreise! Das Trekking zum Mera Peak und dessen Besteigung war bis vor einigen Jahren nur als Zelttrekking möglich. Mittlerweile kann die gesamte Tour bis auf eine Zeltnacht im Hochlager mit Lodges durchgeführt werden und ist dadurch deutlich komfortabler geworden. Beim Mera Peak handelt es sich um einen der höchsten Trekkinggipfel Nepals – zwar handelt es sich um eine Hochtour in alpiner Umgebung, aber die Besteigung weist keine größeren technischen Schwierigkeiten auf. Die Gesamtbelastung ist jedoch nicht zu unterschätzen, da die Trekkingtage bis zum Mera Peak lang und viele Höhenmeter zu überwinden sind. Ebenfalls ist die Höhe von fast 6.500 m beträchtlich. Daher geben wir den Teilnehmern im Reiseablauf genügend zeit sich gut zu akklimatisieren. Die Besteigung eignet sich somit für alle konditionsstarken Bergwanderer/Bergsteiger, welche bereits Erfahrung auf anderen vergletscherten Bergen und in Höhen über 5.000 m sammeln konnten. Für die allermeisten Mera Peak Besteiger geht es im Anschluss der Besteigung retour die gleiche Route, wie sie hinaufgekommen sind. Dies wollen wir auf der MWR Exklusivreise vermeiden. Dafür steigen Sie nach dem Gipfel in das noch wenig besuchte Honku-Tal ab, an dessen Ende Sie der Amphu Laptsa Pass erwartet. Dessen Überschreitung, als einer der höchsten Pässe des Landes, ist das zweite große Highlight der Reise. Somit schaffen Sie den Übergang vom Makalu-Barun Nationalpark in die Khumbu-Region des Sagarmatha Nationalparks. Die Ausblicke vom Pass werden Sie genauso wie vom Mera Peak Gipfel ins Staunen versetzen!
Sie verlassen das quirlige Kathmandu und fahren mit den Jeeps durch das schöne Himalaya-Vorgebirge über Phaplu bis nach Panggom. Im stetigen Auf und Ab beginnen Sie gemütlich Ihr Trekking durch dichten Bergurwald und gewinnen allmählich an Höhe. Auf dem Weg passieren Sie idyllische Dörfer und schlafen in lauschigen Lodges mit gastfreundlichen Besitzern. Stetig an die Höhe angepasst, steigen Sie hinauf in das wenig besuchte Hinku-Tal. Hier ragen viele schöne 6.000er Gipfel mit schroffen Felswänden in den strahlend blauen Himmel. Über die wunderschöne Hochalm Tangnag erreichen Sie nun Khare, welches auf fast 5.000 m Höhe idealer Ausgangspunkt für die Gipfelbesteigung des Mera Peak darstellt. Sie sind gut akklimatisiert und vorbereitet, daher können Sie die Herausforderung mit Freude angehen. Über ausgedehnte Firn- und Schneehänge und eine kleine Steilstufe vor dem Gipfel ist es dann geschafft. Der Blick vom Gipfel des Mera Peak ist unbeschreiblich. Ein Meer aus Eisgipfeln mit vielen 6.000ern und 7.000ern und natürlich die 5 der 14 Achttausender (Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Kangdchenzönga) der Erde liegen Ihnen zu Füßen. Berauscht von den Erlebnissen steigen Sie in das wilde und kaum bekannte Honku-Tal ab. Dieses kann am oberen Ende nur über den Amphu Laptsa Pass verlassen werden. Nach dessen Überschreitung erreichen Sie das Everest-Gebiet und laufen direkt am Island Peak und der mächtigen Lhotse/Nuptse Wand vorbei. In Chhukungh genießen Sie wieder den Komfort der Lodges und steigen mit stetigen Blick auf die Ama Dablam über Dingboche, Tengboche und Namche Bazar nach Lukla ab. Der Panoramaflug zurück nach Kathmandu und eine schöne Stadtbesichtigung runden Ihr Bergabentuer ab.
Ihr Trekkingrucksack ist gepackt und die Bergschuhe sind geschnürt – Ihre MWR-Exklusivreise zum Mera Peak mit Überschreitung des Amphu Laptsa Pass in Nepal kann also beginnen. Sie fliegen über Nacht mit einem Stopp von Deutschland nach Kathmandu in Nepal, wo Sie am Folgetag ankommen. Wir empfehlen Ihnen für die Anreise zum Flughafen den Zug. Nutzen Sie dafür gerne die Rail and Fly Möglichkeit und starten Sie entspannt in Ihre Reise.
Voller Vorfreude auf die anstehende Tour landen Sie in der Hauptstadt Nepals – Kathmandu, gelegen auf ca. 1.350 m Höhe. Kein anderes Land der Welt hat eine größere Symbolkraft, wenn man an Achttausender-Berge, Trekking & Bergsteigen, Buddhismus oder auch gastfreundliche Menschen denkt – Nepal steht schlichtweg für Outdoor-Erlebnisse! Nachdem Sie am Flughafen alle Formalitäten für das Visum und die Einreise geregelt haben, werden Sie abgeholt und zu Ihrem Stadthotel in Thamel gebracht. Je nach Ankunftszeit in Kathmandu, haben Sie den Nachmittag Zeit die quirlige Stadt das erste Mal auf eigene Faust zu erkunden. Es gibt nichts Schöneres als gemütlich durch das belebte Stadtviertel Thamel zu schlendern und dem regen Treiben der Stadt beizuwohnen. Gerne können Sie auch bereits zum Durbar Square – dem Herz der Stadt – laufen (nur ca. 30 min Fussweg von Ihrem Hotel entfernt) und die einzigartige Architektur und Atmosphäre auf sich wirken lassen. Am Abend kommt die ganze Gruppe zusammen und die Reise wird mit einem leckeren Begrüßungs-Abendessen eingeläutet. Hier treffen Sie ebenfalls auf den Hauptbergführer der gesamten Tour und Sie können alle letzten Fragen klären, bevor es dann Morgen endlich in die Berge geht. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar.
Verpflegung: A
Der Berg ruft – in diesem Fall der Mera Peak. Bewusst haben wir uns gegen einen Flug nach Phaplu entschieden, obwohl dieser sehr komfortabel ist. Denn leider wird diese Flüge nach Phaplu ziemlich häufig aufgrund der Witterungsbedingungen, aus technischen oder sonstigen Gründen abgesagt. Aus diesem Grund fahren Sie lieber mit einem privaten Transport (Jeeps), welcher Sie direkt vom Hotel abholt. Dann kämpfen Sie sich langsam durch den dichten Verkehr von Kathmandu raus aus der Stadt. Es wartet eine abwechslungsreiche Fahrt auf Sie, auf der Sie einen guten Eindruck bekommen können, wie sich die Einheimischen im Land von A nach B bewegen. Lassen Sie in Ruhe alles auf sich wirken und tauchen Sie ein in eine ganz andere Kultur als in Europa. Ihr Ziel des Tages ist Phaplu auf 2.468 m Höhe. Wenn nach der Ankunft noch Zeit bleibt, können Sie sich das lokale Hillary Krankenhaus anschauen. Dieses Krankenhaus wird zu einem großen Teil aus den Spenden der Edmund Hillary Stifung in Deutschland finanziert.
Fahrzeit ca. 10 Std.
Verpflegung: F / M / A
Der Straßenbau in Nepal schreitet immer weiter voran. Noch vor wenigen Jahren endete die Straße in Phaplu und man musste das Trekking von hier beginnen. Mittlerweile führt die Straße hinauf bis zur Ortschaft Kharikhola (2.035 m). Da dies der Akklimatisation nicht schadet und Sie somit nicht teilweise entlang der neuen Straße laufen müssen, nutzen wir die Gelegenheit und Sie fahren diese Strecke weiter mit dem Jeep, um später in höheren Gefilden mehr Zeit zu haben. Die Fahrt durch das Himalaya-Vorgebirge ist äußerst szeneriereich und führt durch die kleinen Dörfer Ringmu, Taksindu, Nunthala und Jubing. Kurz vor Jubing überqueren Sie auch den bekannten Dudh Koshi Fluss, welche am Cho Oyu aus dem Ngozumba-Gletscher entspringt. In Kharikhola angekommen, treffen Sie auf Ihre Begleitmannschaft für die Trekkingtour bis zum Mera Peak. Nachdem Ihr Hauptgepäck an die Träger übergeben ist, wird es Zeit die müden Knochen zu bewegen – Sie laufen noch ein wenig steil hinauf bis Panggom (2.850 m). Der Weg ist von Mani-Mauern, kleinen Chörten, Gebetsfahnen und anderen schönen Wahrzeichen des Buddhismus gesäumt. Von Panggom aus gibt es eine Abzweigung nach Lukla, das man in 2 Tagen erreichen könnte. Oberhalb der Ortschaft ist auch ein schönes Kloster, welches Sie gerne besichtigen können. Genießen Sie die Ruhe und Stille der Umgebung in Ihrer ersten Nacht in den Bergen.
Fahrzeit ca. 2-3 Std. | Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 950 m | Abstieg ca. 60 m | Gehstrecke ca. 6 km
Verpflegung: F / M / A
Nach einen leckeren Lodge-Frühstück brechen Sie auf in den Tag. Das erste Ziel heute ist der Panggom La Pass (ca. 3.175 m). Hier hinauf geht es vorbei an vielen Terrassenfeldern, Mani-Mauern und Chörten, welche den lebendigen Buddhismus in der Region widerspiegeln. Angekommen am Pass, können Sie zum ersten Mal einen Blick in das Hinku-Tal werfen, welches Sie die kommenden Tage hinauf laufen werden. Dabei wird der Fluss Hinku Khola, welcher von den Gletschern ringsherum um den Mera Peak gespeist wird, Ihr ständiger Begleiter sein. Wenn das Wetter es zulässt, können Sie auch einen ersten Blick auf den Mera Peak und andere vergletscherte Gipfel wie den Numbur (6.958 m), Karyolung (6.530 m) oder Kongde Ri (6.186 m) werfen. Im Anschluss durchsteigen Sie zwei Täler mit schönen Bergurwald und erreichen auf einer Erhöhung das Ziel des Tages – Ramailo Dada (3.270 m).
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 890 m | Abstieg ca. 510 m | Gehstrecke ca. 9 km
Verpflegung: F / M / A
Auf wunderschönen Pfaden durch dichten Bergurwald und Rhododendron überwinden Sie einige Bergrücken und haben tief im Tal immer den Fluss Hinku Khola im Blick. Dann erreichen Sie auch bereits das Ziel der Tagesetappe – Chatra Khola (3.150 m).
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 380 m | Abstieg ca. 560 m | Gehstrecke ca. 8 km
Verpflegung: F / M / A
Der Urwald lichtet sich so langsam und Sie erreichen locker bewaldete Gebiete aus Pinien und Tannen. Sie laufen ebenfalls an der Gabelung vorbei, welche zur Hauptroute über den Zatrwa La Pass nach Lukla führt. Diesen Weg schlagen Sie bei Ihrer Rückkehr ein. Kurz vor Kothe (auch Tashing Ongma genannt, 3.580 m) zeigt sich die Südwand Ihres bevorstehenden Gipfelziels – dem Mera Peak. Sie kehren in eine gemütliche Lodge ein und genießen den Nachmittag in toller Umgebung.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 880 m | Abstieg ca. 45 m | Gehstrecke ca. 9 km
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen Kothe und auch die Baumgrenze hinter sich – nun dominieren Büsche/Sträucher, Blumen wie Enzian und Edelweiß, sowie Gräser und Moose die Vegetation. Nicht weit hinter Kothe öffnet sich das Tal deutlich und Sie laufen westlich vom Hinku Khola vorbei an wunderschönen Almmatten. Nun werden auch die vergletscherten Gipfel zahlreicher – direkt vor Ihnen schrauben sich der Kusum Kanguru (6.373 m) und der Kyashar (6.770 m) in die Höhe. Vor allem letzterer hat von hier eine schöne prägnante Form und erinnert an den berühmten Shivling in Indien. Auf dem Weg erkennen Sie gut das wilde Flussbett, welches von Geröll und Felsen übersät ist – dies ist die Folge der Verwüstung, als 1998 der Sabai See hinter Tangnag kollabierte und alles den Talgrund hinunter gerissen wurde. Anschließend erreichen Sie das traumhaft schön gelegene Tangnag, wo Sie zwei Nächte verbingen werden, um sich gut für die kommenden Tage zu akklimatisieren.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 790 m | Abstieg ca. 60 m | Gehstrecke ca. 10 km
Verpflegung: F / M / A
Wichtig ist, dass Sie Ihrem Körper genügend Zeit geben, um sich an die ungewöhnte Höhe anzupassen. Ebenfalls haben Sie ein paar anstrengende Trekkingtage hinter sich und Ihr Körper muss sich auch einmal entspannen. Wer jedoch nichts weiter von der Höhe spürt und sich körperlich fit fühlt, kann gerne eine Akklimatisationswanderung nach dem Motto "go high, sleep down" unternehmen. So lohnt es sich einen der hinter dem Ort aufragenden Höhenrücken ein paar Hundert Meter aufzusteigen. Desto weiter hoch Sie gehen, umso eindrucksvoller wird der Blick auf die 2.000 m hohe Westwand des Mera Peaks direkt vor Ihnen. Von hier oben können Sie auch bereits den weiteren Aufstieg nach Khare und den See Sabei Tsho einsehen.
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen Tangnag hinter sich und queren eine Geröllebene hinauf zur Stirnmoräne des Sees Sabei Tsho. Im Anschluss geht es weiter über eine wilde Moränenlandschaft neben dem Mera-Gletscher hinauf zur unwirtlichen Hochalm Dig Kharka. Während des Trekkings haben Sie immer wieder sagenhafte Ausblicke auf Ihr anstehendes Gipfelziel, den Mera Peak, und viele weitere hohe 6.000er Berge. Da die Etappe heute nicht so lang ist, nehmen Sie sich genügend Zeit ausgiebig Fotos zu machen und die tolle Landschaft aufzusaugen. Außerdem fördert das langsame und stetige Gehen Ihre Akklimatisation. Nicht mehr weit und Sie erreichen die kleine Ortschaft Khare (4.950 m), welche als Basislager für Ihre Besteigung dient. Hier gibt es mittlerweile ziemlich gemütliche Lodges mit allen Annehmlichkeiten. Da Sie nun auf fast 5.000 m sind, sollten Sie den Nachmittag ruhig angehen.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 670 m | Abstieg ca. 70 m | Gehstrecke ca. 6 km
Verpflegung: F / M / A
Heute sollten Sie einmal ganz in Ruhe ausschlafen. Ebenfalls ist es besonders wichtig, dass Sie viel Essen und Trinken. Danach können Sie, wenn Sie sich gut an die Höhe angepasst fühlen eine kleine Akklimtisationswanderung unternehmen – entweder steigen Sie ein wenig weiter Richtung dem Pass Mera La auf oder Sie gehen einfach einen der Aussichtspunkte direkt hinter Khare bergauf. Natürlich nehmen Sie sich gleichermaßen die Zeit gemeinsam mit Ihrem Bergführer Ihr Equipment zu checken und Sie üben den Umgang mit dem Sicherungsequipment (z.B. Aufstieg mit Steigklemme am FIxseil und Abseilen).
Verpflegung: F / M / A
Es geht los – Sie beginnen Ihre 2-tägige Besteigung des Mera Peak. Heute steigen Sie dafür hinauf zum High Camp (ca. 5.800 m). Sobald Sie Khare verlassen, geht es zunächst entlang gerölliger Pfade mit teils großen Steinblöcken bis zur Gletscherzunge des Mera-Gletschers. Mit Steigeisen und angeseilt, betreten Sie den relativ spaltenarmen Gletscher und wandern hinauf zum Pass Mera La (5.415 m). Dieser Pass ist der einzige Übergang in das einsame und unbewohnte Hongu-Tal. Wer dieses hinabsteigt, kann über den anspruchsvollen Amphu Labtsa Pass ins Imja-Tal zum Island Peak gelangen. Sie jedoch genießen eine ausgiebige Mittagsrast und das fanastische Panorama mit den Gipfeln Kusum Kanguru, Kyashar, Kangtega, Malanphulan und viele weitere Gipfel. Auch können Sie von hier bereits die gesamte Aufstiegsroute zum Gipfel für den Folgetag wunderbar einsehen. Schließlich steigen Sie noch 2 weitere Stunden hinauf zum Hochlager. Dieses befindet sich auf einer Felsinsel und somit müssen die Zelte nicht direkt auf dem Gletscher aufgestellt werden. Auch wenn es am Abend bitterkalt wird, sollten Sie sich den traumhaften Sonnenuntergang über den Himalayariesen nicht entgehen lassen, bevor Sie sich in Ihre gemütlichen Daunenschlafsäcke verkriechen.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 920 m | Gehstrecke ca. 6 km
Verpflegung: F / LB / A
Das große Highlight Ihrer Reise steht an – der Aufstieg zum Gipfel des Mera Peak (6.461 m). Sie haben heute einen langen Tag vor sich. Sie stehen sehr zeitig noch in der Nacht auf und frühstücken eine Kleinigkeit. Dann legen Sie Ihre komplette Eisausrüstung an und laufen ca. 2 Uhr nachts im Schein der Stirnlampen los. Der Aufstieg führt über Firn und Schneehänge entlang des mäßig ansteigenden Gletschers. Bevor Sie das Gipfelplateu erreichen, gilt es eine kleine Steilstufe zu überwinden – je nach Verhältnissen, legen Ihre Bergführer hier ein Fixseil, mit welchem der letzte Abschnitt der Besteigung kein Problem darstellt. Dann ist es soweit – Sie stehen nach ca. 4-6 Stunden auf dem Gipfel! Die gesamte Anspannung fällt von Ihnen ab und die Strapazen sind sofort vergessen. Das Panorama von hier oben lässt sich kaum in Worte beschreiben – unter Ihnen liegen tief eingeschnittene Täler, mächtige Gletscher und kleine Gletscherseen. Egal wohin Sie schauen, sehen Sie nichts als Himalaya-Bergriesen. Allen voran stehen natürlich die 5 der 14 Achttausender der Erde im Fokus, welche Sie von hier bestaunen können – Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und in der Ferne der Kangchendzönga (bei gutem Wetter). Begleitet von unvergesslichen Eindrücken steigen Sie langsam wieder hinab zum Hochlager (ca. 3 Stunden). Hier wartet bereits Ihr Küchenteam mit einer leckeren Suppe auf Sie. Danach packen Sie so langsam alles zusammen und steigen wieder zum Mera La Pass ab. Nun geht für Sie jedoch nicht nach links Richtung Khare, sondern Sie steigen nach rechts in das wenig besuchte Honku-Tal ab. Ihr Ziel für heute ist Kongme Dingma (4.800 m). Hier auf einer schönen Hochwiese schlagen Sie die Zelte auf. Übernachtung im Zelt.
Gehzeit ca. 9-11 Std. | Aufstieg ca. 650 m | Abstieg ca. 1.700 m
Verpflegung: F / LB / A
Nach dem anstrengenden Tag gestern lassen Sie es heute etwas ruhiger angehen. Bei einem gemütlichen Frühstück realisieren Sie nun erst einmal in was für ein schönes Tal Sie gestern abgestiegen sind. Das Honku-Tal ist abgelegen und abseits der normalen Trekkingrouten – daher werden Sie hier kaum anderen Gruppen begegnen. Omnipräsent in diesem Teil des Tals ist der mächtige Chamlang (7.319 m). An dessen eisigen Flanken geht es für Sie heute mit nur wenig Höhenmetern das Tal hinauf. Die Abgeschiedenheit und Unberührtheit der Umgebung wird Sie beeindrucken und mit jedem Schritt nähern Sie sich dem nächsten großen Ziel der Reise – dem Amphu Laptsa Pass. Die Zelte schlagen Sie heute in der Almhochfläche Seto Pokhari (5.050 m) auf. Übernachtung im Zelt.
Gehzeit ca. 5 Std. | Aufstieg ca. 420 m | Abstieg ca. 170 m
Verpflegung: F / M / A
Nach einer kalten Nacht freuen Sie sich auf die ersten Sonnenstrahlen, welche Ihre Lebensgeister erwecken. Im Anschluss steigen Sie die wilde, karge vegetationslose Moränenlandschaft entlang des Flusses Hunku Drangka immer weiter nach oben. Rechts von Ihnen schiebt sich der Hongu Chuli (6.833 m) und kurz darauf der eindrucksvolle Baruntse (7.152 m) ins Bild. Vom letzteren schiebt sich der Honku-Gletscher ins Tal, an dessen Ende sich ein großer Gletschersee gebildet hat. Diesen passierend erreichen Sie die heiligen Seen von Panch Pokhari. Schließlich kommt der Amphu Laptsa Pass zum Vorschein und unweit eines Sees und auf ca. 5.400 m Höhe schlagen Sie zum letzten Mal die Zelte auf. Übernachtung im Zelt.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 450 m | Abstieg ca. 100 m
Verpflegung: F / M / A
Das zweite große Highlight Ihrer Reise steht auf dem Programm. Sie werden mit dem Amphu Laptsa einen der höchsten Pässe Nepals überwinden. Es heißt also nochmal volle Konzentration und alle Kräfte bündeln. Zuerst beginnt der Aufstieg über Geröll und Fels. Schwierige Abschnitte sind hier mit Stahlseilversicherungen abgesichert. Daraufhin erreichen Sie die bizarr geformten Terrassengletscher, welche Sie in kleinen Schleifen hinaufsteigen. Der Gletscher ist im Laufe der letzten Jahre großen Veränderungen unterworfen. Ihr erfahrener Bergführer entscheidet vor Ort je nach Bedingungen, welchen Zustieg auf den Gletscher und Route auf dem Eis Sie letztendlich wählen. Schließlich haben Sie es geschafft und auf dem Pass angekommen, erwarten Sie nicht nur die obligatorischen bunten Gebetsfahnen, sondern noch viel mehr eine phänomenale Aussicht auf das umliegende Gipfelmeer. Der Pass stellt den Übergang vom Makalu-Barun Nationalpark in die Khumbu-Region des Sagarmatha Nationalparks dar. Zurückblickend in Ihre Aufstiegsrichtung stechen vor allem der Chamlang und die formschöne Pema Dablam (6.402 m), als kleine Schwester der Ama Dablam hervor. Die andere Richtung ist noch eindrucksvoller – hier fesseln vor allem der Everest, Lhotse, Lhotse Shar und die Shartse-Gipfel Ihre Blicke. Der Island Peak vor der Lhotse-Wand wirkt fast schon winzig im Vergleich. Aber die Südwand des Nuptse/Lhotse mit über 3.000 m Höhe und 7km Länge ist immerhin eine der mächtigsten Gebirgsmauern der Erde. Nachdem Sie den Moment ausführlich genossen und mit vielen Bildern festgehalten haben, geht es an den Abstieg. Dieser ist auf den ersten 200-300 m nach unten technisch der schwierigste Abschnitt der Reise. Die schweren Lasten der Träger müssen Stück für Stück heruntergelassen werden und Sie gehen gesichert am Fixseil bzw. werden mit Hilfe der erfahrenen Bergführer abgeseilt. Nach ca. 1 Stunde ist aber der schwierige Abschnitt bereits vorbei und immer mit Blick zur Lhotse-Wand und vorbei am Island Peak mit dem Imja-See laufen Sie nach Chhukungh (4.730 m). Rechts und links von Ihnen schieben sich nun die Gletscher ins Tal (Nuptse, Lhotse & Ama Dablam Gletscher) und vom Ort aus können Sie die Ama Dablam in Ihrer vollen Pracht bestaunen. In Chhukungh wartet nun mit einer Lodge wieder mehr Komfort und ein Bett auf Sie.
Gehzeit ca. 9-11 Std. | Aufstieg ca. 620 m | Abstieg ca. 1.1190 m
Verpflegung: F / LB / A
Die letzten Tage waren kräftezehrend. Dieser Tag dient als Reservetag für den Pass oder als Ruhetag. Optional (wer noch Kraft hat) haben Sie die Möglichkeit den Chhukungh Ri (5.550 m) zu besteigen. Dieser ist technisch komplett unkompliziert – anfänglich laufen Sie auf erdigen Pfaden mit Gras und ein wenig Bewuchs. Ab 5.000 m beginnt mehr und mehr Schuttgelände und kurz vor dem Gipfel handelt es sich um teils losen Schotter. Dann haben Sie den Gipfel erreicht und Sie können sich über einen hervorragenden 360-Grad-Rundumblick freuen. Direkt vor Ihnen befindet sich die gewaltige Nuptse/Lhotse-Wand. Vorbei an der Ama Dablam können Sie bereits Ihre Abstiegsroute bis nach Tengboche am morgigen Tag einblicken. Der Chhukungh Ri ist auf beiden Seiten von Gletschern umrahmt – Nuptse- & Lhotse-Gletscher. Im Anschluss steigen Sie wieder in Ruhe nach Chhukungh ab.
Optional: Gehzeit ca. 7 Std. | Aufstieg ca. 825 m | Abstieg ca. 825 m
Verpflegung: F / M / A
Nach den vielen Tagen in großer Höhe geht es nun allmählich in tiefere Lagen. Sie laufen gemütlich aus dem Chhukungh-Tal heraus und über Dingboche sowie vorbei an der Ama Dablam geht es auf gut ausgetretenen Pfaden nach Tengboche (3.860 m). Hier wartet eines der ältesten und wichtigsten buddhistischen Klöster der Khumbu-Region auf Sie. Das ursprünglich 1916 erbaute Kloster ist 1989 komplett niedergebrannt, wurde aber bereits 2 Jahre später wieder komplett neu aufgebaut. Nutzen Sie den Nachmittag, schauen Sie sich in Ruhe um und saugen Sie die Atmosphäre auf.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 150 m | Abstieg ca. 950 m
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen die großen Gipfel so langsam hinter sich und werfen immer mal einen letzten Blick nach hinten. Sie steigen recht steil durch Rhododendron-Wald hinab ins Tal und überqueren den Ihnen bereits bekannten Dudh Koshi Fluss. Danach steigen Sie wieder auf und entlang eines schönen Panoramaweges geht es nach Namche Bazar. Die berühmte Kleinstadt stellt für die meisten Besucher das Eingangstor zur Everest-Region dar und ist ein belebter Ort, welcher seit Jahren ein unerlässlicher Bestandteil bei Expeditionen, Trekkingreisen oder Wanderungen ist. Sie hingegen befinden sich so gut wie am Ende Ihrer Bergreise und saugen den besonderen Flair des Orts auf.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 380 m | Abstieg ca. 850 m
Verpflegung: F / M / A
Heute steht Ihnen was die Strecke angeht nochmal ein langer Tag bevor. Aber beschwingt von den tollen Erlebnissen der letzten knapp 3 Wochen laufen Sie gemütlich aus der Everest-Region hinaus. Zuerst steigen Sie in vielen Serpentinen ab, wo Ihnen sicherlich viele Trekkinggäste, Träger mit unterschiedlichsten Lasten und Yak-Karawanen entgegenkommen werden. Schließlich erreichen Sie die berühmte Hillary-Stahlseilbrücke und überqueren den Dudh Koshi Fluss. Jetzt laufen Sie vorbei an vielen Tannen, Magnolien und Rhododendron und lassen kleine Ortschaften wie Jorsale, Monjo, Benkar und Phakding hinter sich. Ihr Ziel ist Lukla, wo Sie heute Abend auf das Ende Ihre Trekkings anstoßen wollen und von hier nehmen Sie morgen das Kleinflugzeug zurück in Richtung Kathmandu.
Gehzeit ca. 7-8 Std. (ca. 18 km) | Aufstieg ca. 480 m | Abstieg ca. 1.050 m
Verpflegung: F / M / A
Mit unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck steigen Sie in die kleine Propellermaschine und fliegen entweder zurück nach Kathmandu oder nach Ramechhap. Falls Sie nach Ramechhap fliegen, erhalten Sie einen Transfer zurück nach Kathmandu. Hier haben Sie den Abend zur freien Gestaltung. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar.
Verpflegung: F / M
Ihr deutschsprachiger Stadtführer holt Sie vom Hotel ab und Sie unternehmen eine schöne Stadtbesichtigung. Ein wichtiges Highlight ist das Shiva-Heiligtum der Hindus, der Pashupatinath-Tempel. Der Pashupatinath-Tempel liegt am heiligen Bagmati Fluss, wo unter anderem rituelle Feuerbestattungen von verstorbenen Hindus an den sogenannten Ghats stattfinden. Das Betreten des Haupttempels, wo Shiva als Pashupati ("Gott des Lebens") verehrt wird, ist Nichtgläubigen untersagt. Gewiss können Sie jedoch ein schönes Foto von einem der hier anwesenden exotischen Sadhus (Wanderasketen) machen. Anschließend laufen Sie zu Fuß nach Bodnath. Hier besichtigen Sie die buddhistische Stupa. Bodnath ist das Zentrum der im Exil in Nepal lebenden Tibeter. Sie können – sofern Interesse besteht – eine buddhistische Gompa in unmittelbarer Umgebung besichtigen und nach Möglichkeit an einer Gebetsstunde teilnehmen. Ihr Mittagessen genießen Sie in einem der Restaurants mit toller Dachterrasse und direktem Blick über Bodnath. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie sogar die Berge des Langtang Himal erkennen. Wenn Sie im Anschluss noch Lust haben und genügend Zeit ist, können Sie sich noch den buddhistischen Tempel Swayambhunath (aufgrund der vielen Affen auch Affentempel genannt) anschauen. Das Highlight hier ist natürlich die Stupa mit tollem Ausblick über Kathmandu und Sie können den gläubigen bei religiösen Ritualen zuschauen. Am Abend findet das traditionelle Abschiedsessen mit der gesamten Reisegruppe statt. Lassen Sie die einzigartigen Erlebnisse der MWR Exklusivreise der vergangenen 3 Wochen Revue passieren und Ihren Urlaub gemütlich ausklingen. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar.
Verpflegung: F / A
Je nach Flugplan haben Sie noch etwas Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Transfer zum Flughafen und Rückflug. Ankunft am gleichen Tag oder eventuell am Folgetag am Morgen.
Verpflegung: F
Die Reise ist leider ausgebucht
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 250 €
Gäste allen Alters können grundsätzlich an dieser Bergreise teilnehmen. Diese Reise beinhaltet unter anderem ein mehrtägiges physisch herausforderndes Trekking (teils mit Zeltübernachtungen) in großen Höhen. Es ist ratsam, dass Sie als Vorerfahrung bereits andere mehrtägige Trekkings im Hochgebirge vorweisen können. Ebenfalls besteigen Sie mit dem Mera Peak und Amphu Laptsa Pass teils stark vergletscherte Berge/Pässe bis weit über 6.000 m Höhe. Der Mera Peak ist zwar technisch nicht sehr anspruchsvoll, jedoch sollten Sie bereits ausreichend Bergsteiger-Erfahrung z.B. in den heimischen Alpen vorweisen können! Es muss Ihnen möglich sein, Schnee und Eisflanken mit bis zu 40° Steigung problemlos zu begehen. Ebenso gehört es zu den Grundlagen, dass Sie das Gehen mit Steigeisen in Seilschaft und den korrekten Einsatz des Eispickel beherrschen. Beim Abstieg vom Amphu Laptsa Pass wird der Bergführer ein Fixseil legen, damit Sie die ersten ca. 100 m perfekt gesichert absteigen können. Sie sollten sich auf die Reise gezielt mit einem entsprechenden Konditionstraining und ausgiebigen Wanderungen/Bergbesteigungen vorbereiten! Definitiv benötigen Sie bei dieser Reise eine sehr gute Trittsicherheit in anspruchsvollem Gelände, da die Pfade teils ausgesetzt, steil, uneben und geröllig sind und beim Mera Peak/Amphu Laptsa Pass über Gletscher führen. Eine sehr gute körperliche Fitness, entsprechende Ausdauer, Schwindelfreiheit, Höhenverträglichkeit, Kameradschaft und Bereitschaft zu Komfortverzicht sind Grundvoraussetzungen. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag grundsätzlich nur für die Hotels gilt. Ein Einzelzimmer für die Lodgeübernachtungen kann in der Hochsaison nicht für jede Lodge vorab garantiert werden. Beim Trekking zum Mera Peak Base Camp nach Khare ist es in der Regel aber kein Problem. In Khare kann es sein, dass die Einzelbelegung der Zimmer aufgrund der wenigen Unterkunftsmöglichkeiten nicht möglich ist. Auch von Chhukungh nach Lukla sollte es in der Regel klappen. Die eine Zeltübernachtung im Mera Peak Hochlager ist immer im Doppelzelt. Die Zeltübernachtungen im Honku-Tal sind im Einzelzelt möglich. Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Fast alle Übernachtungen bei dieser Reise finden in einer Lodge statt. Generell versteht man unter einer „Lodge“ in Nepal eine gut ausgebaute Berghütte. Es gibt einen Zimmertrakt, welcher zumeist mit Zweibettzimmern ausgestattet ist. Die unbeheizten Zimmer sind häufig sehr schlicht: es hat Licht, 2 Betten mit Matratze sowie Bettwäsche (bitte nutzen Sie den eigenen Schlafsack), einen Nachtschrank und eventuell noch Optionen zum Kleider aufhängen. In manchen Regionen verfügen die Zimmer teils über eigene Bäder mit Hocktoilette bzw. westlichem WC und einem Waschbecken (keine private Dusche). Die spartanischen Sanitäranlagen mit Dusche (heiße Dusche fast immer gegen Aufpreis) sind zur gemeinsamen Nutzung. Weiterhin haben die Lodges einen Aufenthaltsraum, meist mit angeschlossener Küche. Hier nehmen Sie Ihre Mahlzeiten ein und können sich entspannen. Am Abend wird oft der Kamin (mit Yak-Dung) angemacht. Im Aufenthaltsraum können Sie häufig gegen Aufpreis den Strom und das WLAN nutzen.
Alle Inlandsflüge in Nepal sind Sichtflüge. Aufgrund von schlechten Wetterbedingungen kann es stets zu Flugausfällen kommen. Das Programm der Reise ist von der Durchführung des Flugs abhängig. Somit kann es bei Flugausfällen zu Programmänderungen kommen. Wir sind verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche nepalesische Airlines keine Betriebserlaubnis in der EU besitzen. Wir nutzen diese alternativlosen Flüge der besagten Airlines ausschließlich im Inland.
Hinweis zu den Flügen in das Everest-Gebiet:
Der Flug zwischen Kathmandu/Ramecchap und Lukla, sowie retour, ist stark vom Wetter abhängig und kann nur bei guten Wetterbedingungen durchgeführt werden.
Wenn das Wetter keine Flüge mit Kleinflugzeugen zulässt, jedoch ein Flug mit dem Helikopter möglich ist, dann bieten wir Ihnen diesen Heli-Flug gerne optional gegen Aufpreis an. Dadurch haben Sie die Möglichkeit aufgrund eines eventuell abgesagten Flugs keinen Trekkingtag zu verlieren.
Dieser Aufpreis ist von der Gruppengröße abhängig, beträgt aber in der Regel ca. 300 EUR pro Person. Wenn Sie sich im Fall der Fälle vor Ort für diese Option entscheiden, müssen Sie den Betrag direkt vor Ort entrichten.
Weitere Anmerkung:
Wegen der Überlastung des Flughafens von Kathmandu (es gibt nur eine Landebahn für internationale und Inlandsflüge) hat die Civil Aviation Authority Nepal (CAAN) beschlossen mittlerweile fast alle Flüge nach Lukla vom Flughafen Ramechhap aus durchzuführen.
Damit soll der Flughafen Kathmandu für die internationalen Flüge entlastet werden. Nur ganz wenige Flüge pro Tag dürfen von Kathmandu aus starten.
Die Entscheidung, ob Sie bei Ihrer Tour von Kathmandu oder Ramecchap aus fliegen bzw. nach der Tour zurückkehren, wird immer erst sehr kurzfristig (häufig erst 1 Tag zuvor) getroffen. Dies hängt immer mit sehr kurzfristigen Entscheidungen der CAAN zusammen.
Wir versuchen stets unser Bestes, dass Sie von Kathmandu aus fliegen können bzw. direkt hierher nach Ihrem Everest-Trekking zurückkehren können. Wir können aber natürlich nichts garantieren! Die finalen Informationen bzgl. dieses Flugs erhalten Sie spätestens vor Ort bei Ihrer Ankunft in Kathmandu!
Hier also erstmal die beiden Möglichkeiten für die Everest-Touren:
Flug Kathmandu – Lukla. 30 Minuten
Flug Ramechhap – Lukla 20 Minuten
Die Fahrt bis zum Flughafen Ramechhap, falls notwendig, dauert je nach Verkehrslage etwa 5 – 6 Stunden
Nepal
Wichtiger Hinweis:
Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder sonstige Einflüße höherer Gewalt kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.
Sollten seitens der Behörden vor Ort kurzfristig Preiserhöhungen (z.B. Nationalpark-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.
Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf eine Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten verursacht durch diesen Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.
Versicherung:
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts-, Kranken- und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich so auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um die Kosten für einen etwaigen Reiserücktritt oder einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.
Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig
Klima:
Die klimatischen Bedingungen in Nepal sind aufgrund der enormen Höhenunterschiede extrem unterschiedlich. Vom Chitwan Nationalpark bis zum Gipfel des Mount Everest hat Nepal alles an verschiedenen Klimazonen zu bieten, welche wiederum in den einzelnen Regionen unterschiedliche Ausprägungen haben. Bei unseren Nepal-Reisen finden Sie in der Reisebeschreibung das spezielle Klima der jeweiligen Reise. Grundlegend kann man sagen, dass Sie bei den leichten Trekkings (bis 3.500 m), die zum Himalaya führen, weitgehend mit Temperaturen im kleinen zweistelligen Bereich rechnen müssen. Die anspruchsvolleren Touren ins Hochgebirge Nepals führen meist über hohe Pässe oder zu den Basislagern der Achttausender des Himalayas (über 5.000 m). Hier müssen Sie sich mitunter auch tagsüber auf Temperaturen im leichten Minusbereich einstellen. Nachts kann es definitiv zu Minusgraden kommen.
Natürlich spielt neben der Reisedauer auch die Reisezeit in Nepal eine große Rolle. So facettenreich wie Nepal ist, so ist auch das Klima. Gerade zwischen dem Tiefland und den Bergen des Himalayas gibt es gravierende Unterschiede. Im Zeitraum zwischen Mitte Dezember und Ende Februar sind die Temperaturen teils sehr niedrig (Winter im Hochgebirge, in flacheren Regionen angenehm mild), das Gegenteil findet sich von Ende Mai bis Ende September (Regenzeit und sehr warm). Für Nepal-Trekkings bieten sich die Monate Oktober, November bis Mitte Dezember (Herbst) sowie März, April bis Mitte Mai (Frühjahr) bestens an. Hier bleibt allerdings noch zu sagen, dass Nepal ein Land der Extreme ist. Zwischen dem Chitwan Nationalpark auf knapp 200 Metern Höhe und dem Gipfel des Mount Everest auf 8.848m liegen knapp 8.600 Höhenmeter. Hier kann viel passieren, auch Wetterumschwünge in einer stabilen Jahreszeit sind durchaus nicht selten.
Sprache:
Nepali gilt als Amtssprache in Nepal. Weit verbreitet und auch in den Ämtern oft gesprochen, gilt Englisch als zweite Amtssprache. Durch den starken Tourismus ist auch die englische Sprache in viele entlegene Winkel des Landes vorgedrungen. Gerade auf der Route zum Everest Basislager, bei der Annapurna-Umrundung oder auf dem Manaslu-Trekking sprechen viele Einheimische zumindestens etwas Englisch. Für die Gäste des Landes ist es zu empfehlen aus Höflichkeit und zur Freude der Einheimischen einige wenige Begriffe des Alltags in Nepali zu lernen. Auf unseren Trekking-Touren in der Gruppe haben Sie stets einen deutschsprachigen Trekking-Guide an Ihrer Seite.
Zeitverschiebung:
Von Deutschland aus erreichen Sie Nepal per Flugzeug mit mindestens einem Umstieg. Direktflüge exisitieren nicht. Aufgrund der vielen Fluggesellschaften, die Nepal ansteuern, ist der Abflug ab vieler deutscher, auch kleinerer, Flughäfen mit Zubringerflug möglich. Die Dauer inkl. Umsteigezeit liegt bei meistens bei 15-22 Stunden. Die Nepalesische Zeit liegt bei + 4 Stunden 45 Minuten zur MEZ. Wenn es z.B. in Deutschland 8 Uhr früh ist, dann ist es in Nepal 12:45 Uhr. Der Zeitunterschied verkürzt sich bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde.
Einreise / Visum:
Deutsche Staatsbürger, Österreichische Staatsbürger sowie Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Nepal einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit) sowie ein Visum. Das Visum kann bereits vor der Abreise in der Botschaft, dem Honorarkonsulat oder online beantragt werden. Eine Visums-Ausstellung vor Ort (am Flughafen Tribhuvan International Airport von Kathmandu) als so genanntes Visa-on-arrival ist ebenfalls möglich und wird heutzutage von fast allen Nepal-Reisenden genutzt (auch ganz klar unsere Empfehlung). Bitte beachten Sie, dass es vor Ort zu einer Verzögerung bei der Ausstellung kommen kann. Die Warteschlangen sind in der Hauptsaison häufig aufgrund mehrerer gleichzeitig ankommender Flugzeuge recht lang und auch die aufgestellten Automaten zur Beantragung der Visa-on-arrival können den Hauptansturm nicht wirklich Stand halten. Um die Beantragung des Visa-on-arrival vor Ort am Flughafen zu beschleunigen, können Sie dieses online unter nachfolgendem Link bereits zu Hause AB 14 Tage vor Reiseantritt (nicht eher als 14 Tage, da sonst Vorabanmeldung wieder die Gültigkeit verliert) voranmelden und die dadurch erstellte PDF ausgedruckt mit zum Flughafen Kathmandu nehmen:
https://nepaliport.immigration.gov.np/online
Bitte beachten Sie, dass Ihr „Entry Point“ der Tribhuvan International Airport von Kathmandu ist. Mit der PDF vom vorangemeldeten Visa-on-arrival können Sie am Flughafen in Kathmandu direkt zum Schalter für die Bezahlung der Visa-Gebühr voranschreiten. Die Kosten für das 30 Tage Nepal-Visum belaufen sich auf 50 USD (oder equivalent 50 Euro und muss vor Ort in Bar gezahlt werden). Bei den Visa-Optionen 15/30/90 Tage ist das 30 Tage Visum für die Mehrheit unserer Trekkingreisen die passende. Mehr zum Thema Einreise finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.
Gepäck:
Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit. Normalerweise finden Sie diese Informationen auf den Fluginformationen, welche wir Ihnen mit den Reiseunterlagen zusenden. Gepäck, welches Sie während Ihres Trekking nichts benötigen, können Sie gerne im Gepäckraum des Hotels in Kathmandu bis zu Ihrer Rückkehr aufbewahren. Für Ihr Trekking erhalten Sie von uns in Kathmandu eine MWR-Duffle Bag von ca. 70 l Größe. Diese Reisetasche können Sie sehr gerne für Ihr benötigtes Gepäck während des Trekkings verwenden (wird von den Trägern getragen). Somit können Sie Ihr Hauptgepäckstück der Anreise zur Lagerung im Hotel mit nicht benötigter Kleidung verwenden. Jeder Teilnehmer darf während des Trekkings maximal 15kg an den Träger geben. Natürlich steht es Ihnen frei auch weniger Gepäck mitzunehmen – das bedeutet weniger Last für den Träger. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit den notwendigen Dingen für den Tag (Wasser, Kamera, Snack, Sonnencreme, zusätzliche Kleidung etc.)
Währung:
Nepalesische Rupie ist die einheimische Währung in Nepal (NPR). Kleinere Währungseinheiten sind zwar vorhanden, werden jedoch im Alltag nicht verwendet. In Nepal ist neben der einheimischen Währung auch die Indische Rupie anerkannt (INR). Die Scheine der Rupie sind mit folgenden Werten erhältlich 1/2/5/10/20/25/50/100/250/500/1000. Die nepalesische Währung wird in Deutschland nicht gehandelt. Sie kann nur in Nepal umgetauscht werden. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit direkt am Flughafen zu tauschen, oder zu einem meist besseren Wechselkurs in Kathmandu bei den großen Banken bzw. in den Wechselstuben. Sowohl USD als auch EUR können eingetauscht werden.
Sie werden in Nepal, gerade in den großen Städten wie Kathmandu und Pokhara viele ATM’s (Geldautomaten) vorfinden. An den Geldautomaten können Sie bequem mit den gängigen Kreditkarten Geld (Rupie) abheben (kostenpflichtig). Bitte beachten Sie, dass Maestro-Karten meist nicht akzeptiert werden. Zudem sollten Sie sich vor der Reise bei Ihrer Bank erkundigen, wie die Gebühren für die Nutzung von Kreditkarten im Ausland gestaffelt sind. Die maximale Summe pro Abhebung übersteigt meist den Betrag von 200 Euro nicht (equivalent in Rupien, abhängig von der jeweiligen Bank und den Automaten)
Reisetipp: Es empfiehlt sich immer ausreichend Euro, US-Dollar (nur wenn vorrätig, nicht extra eintauschen) oder Rupien bei den Nepal-Reisen bei sich zu haben. In den entlegeneren Gegenden ist nur Barzahlung möglich. Auch in den Lodges beim Trekking werden die Zusatzkosten in der Regel immer in nepalesischen Rupie bezahlt. Planen Sie also entsprechend ausreichend Bargeld in Rupien für Ihr Trekking ein und nehmen Sie dieses aus der Stadt mit auf Ihr Trekking!
Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 155 NPR (Stand 05/2025)
Preise und Trinkgeld:
Nepal ist an sich in vielen Bereichen weiterhin ein recht günstiges Reiseland. Wenn Sie z.B. in Kathmandu oder Pokhara lokale Restaurants aufsuchen, kommen Sie gut mit 5-10 Euro für ein Gericht aus (zzgl. Getränke). Hier sind die Speisen nicht nur recht günstig, gleichermaßen befinden Sie sich auch mitten im Leben und haben eine sehr authentische Erfahrung. Wer nicht auf eine gute Pizza, einen Burger oder anderes westliches Essen verzichten mag und sich dazu ein leckeres Everest-Bier gönnt, sollte schon 15-25 Euro am für die Mahlzeit einplanen. Bei unseren Trekkingreisen sind während Ihrer Zeit in den Bergen alle Mahlzeiten und jeweils ein Getränk dazu (Tee oder Kaffee, keine alkoholischen Getränke bzw. Softdrinks) im Reisepreis enthalten. Weitere Getränke müssen Sie selbst bezahlen. In Kathmandu, Bhaktapur oder auch Pokhara können Sie qualitativ hochwertige Handwerkskunst (Gemälde, Skulpturen usw.) sowie z.B. Outdoor-Kleidung zu Preisen kaufen, welche wir meist als sehr preiswert empfinden. Bezüglich des Trinkgelds gelten folgende Beträge von unserer Seite als eine grobe Empfehlung in Absprache mit unserem lokalen Büro in Kathmandu (geteilt durch die gesamte Reisegruppe pro Tag): Trekking-Guide/Bergführer bzw. Reiseleiter: 20-25 EUR, Assistant-Guide: 12-15 EUR, Träger (1 Träger pro 2 Gäste): 8-10 EUR, Fahrer: 10-12 EUR. Trinkgelder sind nicht als Zahlungsaufforderung zu verstehen, sondern als eine Geste der Wertschätzung in dem Fall, dass Sie mit der Arbeit des entsprechenden lokalen Teammitglieds zufrieden sind. Das Trinkgeld kann in EUR (alternativ, wenn vorhanden USD, aber nicht nötig) oder nepalesischen Rupien gezahlt werden. Für die Fahrer und Träger eignet sich die lokale Währung besser. Für die Guides sind EUR vollkommen in Ordnung, weil sie diese jederzeit zurück in der Stadt eintauschen können. Die Übergabe des Trinkgeldes erfolgt in der Regel am Abend des letzten Trekkingtags. Wir empfehlen Ihnen eine Person aus Ihrer Gruppe zu bestimmen, welche das Geld gesammelt in Namen der Gruppe an das entsprechende Teammitglied direkt überreicht.
Strom & Wasser:
In Nepal gibt es verschiedene Arten von Steckdosen (meist zwei- oder dreipolig). In so gut wie allen Hotels und Trekking-Lodges funktioniert unser heimischer Doppelstecker und daher müssen Sie keinen Reiseadapter nach Nepal mitbringen. Die Stromspannung in Nepal beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz und ist damit für unsere heimischen Geräte geeignet. Bitte beachten Sie, dass es häufig zu Stromausfällen kommt. Dies liegt zum einen an den vielen Wasserkraftwerken, die auch in der Trockenzeit Hauptversorger sind und zum anderen an der eigenwilligen Art der Nepalesen Stromkabel zu verlegen und zu verbinden. Das Leitungswasser in Nepal ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Falls Sie empfindlich sein sollten, verwenden Sie auch zum Zähneputzen in den Städten ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser). Während des Trekkings empfehlen wir aus Umweltaspekten kein Wasser aus Plastikflaschen zu kaufen. Sie können das kalte Wasser aus dem Wasserhahn in den Lodges, welches aus den Bergen kommt, trinken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bringt einen Filter auf das Trekking mit und filtert das Wasser. Auch Wasserreinigungstabletten (z.B. Micropur) haben sich etabliert. Ebenfalls haben unsere Trekking-Guides einen Wasserfilter dabei, welchen Sie nutzen können. Heißes, abgekochtes Wasser, welches Sie in den Lodges erwerben können, ist unbedenklich.
Telefon & Internet:
Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den größeren Städten und den dicht besiedelten Gebieten vor dem Himalaya ist recht gut. Die Hotels und Lodges verfügen meist über ein gut funktionierendes WLAN. Bei einer Trekking- oder Wandertour in den Bergen Nepals wird es dann schon schwieriger. Hier empfehlen wir Ihnen, wenn nötig, das WLAN in den Lodges zu nutzen. Lokale Simkarten haben nur bedingt einen Sinn, da es in vielen Regionen in den Bergen keinen Empfang gibt. Im Everest-Gebiet können Sie sich eine Karte von Everest-Link kaufen und sich damit in den verschiedenen Lodges immer wieder mit einem Benutzernamen und Passwort einloggen.
Bei einem Nepal-Trekking um die Annapurna, den Manaslu, im Everest-Gebiet oder in die Langtang-Region ist das WLAN in den Lodges meist sehr gut ausgebaut und auch recht stabil. Falls es mal nicht funktionieren sollte, genießen Sie einfach den Blick in die gigantische Kulisse des Himalayas und versuchen es später noch einmal.
Sicherheit:
Nepal gilt grundsätzlich als ein sicheres Reiseland und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. Die große Mehrheit der Nepalis sind äußerst hilfreich, nett und zuvorkommend. In den touristischen Hotspots wie Kathmandu oder Pokhara ist vereinzelt mit Taschendiebstahl zu rechnen. Daher ist es wie überall auf der Welt anzuraten, dass Sie sich sorgsam verhalten und auf Ihre Wertsachen achten. Gerade bei größeren Menschenansammlungen gilt erhöhte Aufmerksamkeit. Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir die Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen (vor allem Ihre Dokumente wie Reisepass und Kreditkarte). Lassen Sie Ihr Reisegepäck niemals unbeaufsichtigt.
Gesundheit / Impfungen:
Aktuell ist für die Einreise aus Deutschland nach Nepal keine Impfung verpflichtend. Nur bei der Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Außerdem wird ein aktueller Impfschutz gegen Hepatits A, Hepatits B, Typhus, Japanische Enzephalitis und Tollwut empfohlen. Für eine ausgiebige und persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie Ihren Hausarzt frühzeitig vor dem Reisebeginn kontaktieren. Bei einem Aufenthalt in den Tieflandregionen Nepals empfehlen wir Ihnen zudem körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um das Risiko mückengebundener Infektionen zu minimieren. Allgemein gelten Teile Nepals als Malariagebiet. Jedoch ist das Risiko sich mit Malaria zu infizieren in Nepal äußerst gering. Nichtsdestotrotz besteht auf Höhen unter 2.000 m ein gewisses Restrisiko. Eine Malariaprophylaxe ist selbst bei einem Besuch in Nepals Tiefland kaum anzuraten – viel mehr macht ein Stand by Medikament Sinn. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter. Für unsere Trekkingreisen in Nepal empfehlen wir den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung (wichtig ist, dass eine solche die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Kathmandu per Helikopter im Falle der Fälle mit einer Mindestdeckungssumme von 5.000 EUR pro Person abdeckt) sowie einer Reiseabbruchversicherung. Informieren Sie sich dazu gerne bei unserem Partner der Hanse Merkur über mögliche Angebote. Sollten Sie auf einer Trekkingreise in Nepal eine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen müssen, laufen die Mechanismen meist sehr gut zusammen.
Mahlzeiten:
Die nepalesische Küche ist stark von der indischen und chinesischen Küche beeinflusst. So wird häufig ein Gericht mit Reis und Linsen sowie Gemüse oder Fleisch serviert. Die Würzung erfolgt unter anderem mit Ingwer, Chili, Koriander und viel Knoblauch. Zwei landestypische Gerichte sind „Dhal Bhat“ oder auch tibetische Teigtaschen (Momos). Die Mahlzeiten in den Lodges während des Trekkings sind sehr reichhaltig und üppig – meist gibt es zum Mittag und Abendessen diverse Gerichte auf Basis von Nudeln/Kartoffeln und Reis oder leckere Suppen. Aber selbst eine Pizza im Nepali-Style ohne Ofen kann in dieser Höhe richtig lecker schmecken. Zum Frühstück gibt es meistens Toast/tibetisches Brot mit Marmelade, Porridge, Spiegelei/Rührei/Omelette oder auch Pancakes. Generell gilt, dass Sie sich für jede der 3 Hauptmahlzeiten am Tag aus der Menü-Karte der Lodge 1 Gericht frei wählen können. Abgekochtes und gefiltertes Wasser ist bei unseren Trekking-Touren verfügbar und bitte versuchen den Kauf von Plaste-Wasserflaschen so weit wie möglich zu vermeiden.
Sonstiges:
Grundsätzlich haben Nepalesen nichts dagegen, wenn Sie fotografieren – Bitte fragen Sie vorab.
Beim Betreten von Häusern und Tempeln ziehen Sie bitte die Schuhe aus – zudem fragen Sie bitte vor dem Betreten nach, ob Sie eintreten dürfen.
Das Reichen von Essen, Geld oder Gegenständen erfolgt immer mit beiden Händen.
Die linke Hand gilt auch bei den Nepalesen als unrein, diese sollte nicht zum Reichen von Dingen verwendet werden.
Wenn man, gerade in Kathmandu, unterwegs ist, sollte man nie mit einzelnen Fingern auf heilige Gegenstände zeigen, nutzen Sie einfach die flache Hand dazu.
Die Begrüßung erfolgt üblicherweise nicht mit Handschlag. Die Nepalesen begrüßen sich mit den Händen vor der Brust gefaltet und mit dem Grußwort „Namaste“.
Die Sohle der Füße sollten nie auf andere Menschen zeigen – ebenso wenig auf das offene Feuer.
In Nepal ist es nicht gern gesehen, wenn man über sitzende Menschen oder Essen hinweg steigt.
Berühren Sie keine sitzenden Menschen mit den Füßen. Dies gilt als respektlos.
Die Kleidung sollte immer angemessen des Anlasses sein, für Frauen gilt lange Kleidung in den Tempeln.
Zeigen Sie mit angemessener Kleidung Ihren Respekt an die nepalesische Kultur.
Die berühmten Mani Mauern, die Sie in den Bergen des Himalayas finden werden, sind linker Hand zu umrunden.
Stupas in Nepal werden immer im Uhrzeigersinn umrundet.
Entfernen Sie keine Steine an den Mani Mauer.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
Zusätzlich für die Gipfeltour
Diese Bergreise ist im Ablauf so gestaltet, dass der durchschnittliche Gast genügend Zeit hat sich an die großen Höhen anzupassen. Die stetige Gefahr einer Höhenkrankheit in diesen extremen Höhen darf jedoch nie unterschätzt werden. Wir empfehlen Ihnen vorab der Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren und diesem Ihr Vorhaben zu erläutern. Der Arzt sollte Ihnen ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf bestätigen. Ebenso sollten Sie sich vorab der Reise, eventuell gemeinsam mit einem Arzt, intensiv mit dem Thema Höhenkrankheit auseinandersetzen. Optional gibt es auch Institute für Höhentrainings, um einmal im Vorfeld der Reise Ihre Höhenverträglichkeit zu testen. So können Sie ohne Sorge an der Reise teilnehmen.
Die angegebenen Gehzeiten der Tagesetappen während des Trekkings sind grobe durchschnittliche Richtwerte (reine Gehzeiten mit kleinen Pausen) und können natürlich von Gruppe zu Gruppe je nach Konstellation/Leistungsvermögen dieser und je nach Witterungsbedingungen/aktuellen Gegebenheiten vor Ort leicht variieren. Die angegebenen Höhenmeter der einzelnen Tage wurden durch unser Team vor Ort getrackt. Diese Angaben können durchaus je nach verwendeten Gerät etwas abweichen. Auch kann es sein, dass Ihr Guide auf Ihrer Reise aus gewissen Gründen eine Alternativroute wählt und dadurch Abweichungen zu Stande kommen.