MWR Exklusiv – Dem Himmel so nah auf den höchsten Bergen Boliviens

Eine Bergreise vom Titicacasee, vorbei am Salar de Uyuni hinauf auf die höchsten Gipfel der bolivianischen Anden

  • 21 Tage
ab € 5.195,-
  • 8 - 12 Personen

Highlights der Reise

  • Reiseleiter Ronny Friedrich

  • Das quirlige andine Epizentrum Boliviens - La Paz

  • Wanderung zu den Ursprüngen der Inkas  auf der Isla del Sol

  • Die größte Salzwüste der Erde - Salar de Uyuni

  • Jeeptour durch Südbolivien mit heißen Quellen, Geysiren, bizarren Hochlandwüsten, rauchenden Vulkanen und farbenfrohen Lagunen

  • Besteigung einiger der schönsten Gipfel des Landes: Licancabur (5.916 m), Tunupa (5.321 m), Pico Austria (5.320 m), Parinacota (6.342 m) & Chachacomani (6.074 m)

  • Optionale 3-tägige Verlängerung mit Besteigung des Illimani (6.439 m)

Bolivien ist ein wahres Bergsteiger-Eldorado in Südamerika. Bei fünfzehn 6.000er Bergen und einigen hundert 5.000er Bergen scheinen die Möglichkeiten unbegrenzt zu sein und es ist gar nicht so leicht sich zu entscheiden, welche der vielen schönen Gipfel Sie zuerst besteigen. Da ist es schon verwunderlich, dass Bolivien trotzalledem bis heute ein kleiner Geheimtipp ist und man an den meisten Gipfeln weiterhin fast immer alleine ist. Für Sie ist es ein Segen, denn so können Sie beim Bergsteigen in Bolivien die einmalige Schönheit der Anden-Bergwelt ungestört genießen und in Verbindung mit den interessanten kulturellen Highlights des Landes noch authentische und wahre Reiseabenteuer erleben. Zu Beginn Ihrer Reise tauchen Sie in die äußerst interessante Andenmetropole La Paz ein. Hier gibt es so viel zu erleben und zu bestaunen, dass Sie sich immer wieder freuen werden nach den verschiedenen Etappen Ihrer Bergreise hierher zurückzukehren. Bei den leichten Eingehwanderungen auf der Sonneninsel tauchen Sie in die Anfänge der Anfänge der Inka-Kultur ein, bestaunen den landschaftlichen Zauber des Titicacasees und akklimatisieren sich dabei auch noch für die anstehenden Bergvorhaben. Vom See aus können Sie bereits eine gigantische Mauer aus Fels und Eis am anderen Seeufer erkennen. Die Cordillera Real ist eine der mächtigsten Gebirgszüge der südamerikanischen Anden. Einen ersten Vorgeschmack von dieser traumhaften Bergwelt erlangen Sie bei der Besteigung des Pico Austria, dem wohl besten technisch unschwierigen und unvergletscherten Aussichtsgipfel der Königskordillere. Wer nach Bolivien reist, muss einfach die größte Salzwüste der Erde, den Salar de Uyuni, einmal gesehen haben. Auch Sie tun das und reisen begeistert weiter durch die unendlichen Hochwüsten, vorbei an bunten Lagunen und unzähligen rauchenden Vulkanen bis zur Grenze nach Chile. Hier steht der mächtige und formschöne Licancabur, welcher Ihr nächster Gipfelstreich sein wird. Bei Ihrer Wanderung auf den Tunupa erleben Sie die Salzwüste dann nochmal aus der Vogelperspektive. Schließlich wollen Sie noch etwas höher hinaus und die 6.000 m – Marke endlich knacken. Mit dem Parinacota, als perfekter Vulkankegel welcher sogar noch vergletschert ist, wird das wahr. Der Ausblick vom Gipfel über die endlose Hochebene des Sajama Nationalparks, welcher als eine der schönsten Regionen des Landes zählt, ist unbeschreiblich. Zum Abschluss der Bolivien-Bergtour ruft der Chachacomani (6.074 m) , welcher einer von sieben 6.000er Bergen der Königskordillere ist und als technisch unschwierig zu besteigen gilt. Die landschaftliche Umgebung schon beim Aufstieg zum Berg ist einfach grandios. Im Vergleich zum bekannteren 6.000er Huayna Potosí werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit alleine am Berg sein. Die gewaltige Gletscherwelt, welche Sie beim moderat steilen Aufstieg durchlaufen, hat die größten Ausmaße in der gesamten Königskordillere. Der Panorama-Blick vom höchsten Punkt auf das Gipfelmeer der Anden, den Amazonas und den Altiplano ist magisch. 

Wer immer noch nicht genug hat, kann der Reise optional noch das i-Tüpfelchen anhängen: wer Bergsteiger ist und nach Bolivien reist, kann sich automatisch der Magie des Illimani (6.439 m), der gefühlt von überall sichtbar ist, nicht entziehen. Die Besteigung vom Wahrzeichen der Stadt La Paz und damit die Erklimmung des zweithöchsten Bergs des Landes ist der krönende optionale Abschluss Ihrer Bergtour in Bolivien!

Ihr Reiseexperte|in

Alexander Fleischer

Ihr Reiseexperte

  • Alexander Fleischer
  • +49 341 9899 70 84
  • alexander@meinewelt-reisen.de

Dauer

21 Tage

Land

Preis p.P.

ab € 5.195,-

Reiseverlauf zur MWR-Exlusiv Gipfeltour in Bolivien

Alle Tagesbeschreibungen öffnen

Tag 1: Anreise ins Bergsteiger-Paradies Bolivien

Ihr Bergabenteuer und MWR-Exclusiv Reise mit dem Reiseleiter Ronny Friedrich in Bolivien kann beginnen. Haben Sie Ihre Bergschuhe, die Steigeisen, den Eispickel und Ihren gemütlichen Schlafsack eingepackt? Dann sind Sie bestens für Ihre Trekkings und Bergbesteigungen in den bolivianischen Anden gewappnet. Am Abend steigen Sie in das Flugzeug und fliegen über Nacht mit einem Stopp nach Santa Cruz in Bolivien. Von dort bringt Sie ein kurzer Inlandsflug weiter nach La Paz. Im Flugzeug lehnen Sie sich entspannt zurück und träumen bereits von den fantastischen Firnhängen, gewaltigen tropischen Gletschern und zackigen Bergspitzen, welche Sie schon sehr bald erwarten. Um Ihre Reise entspannt zu starten, empfehlen wir Ihnen die Anreise per Rail & Fly. Teilen uns diesen Wunsch bitte zur Buchung mit.

Tag 2: Ankunft in La Paz

Verpflegung: A
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Am späten Morgen landen Sie am Flughafen von El Alto - der scheinbar ins Unendliche ausufernden Oberstadt von La Paz. Mit einer Höhe von über 4.000 m ist dies einer der höchstgelegenen Flughäfen der Welt. Sie werden abgeholt und direkt zu Ihrem Hotel in die tiefer gelegene Innenstadt von La Paz (3.500 m) gebracht. La Paz liegt in einem komplett verbauten Talkessel auf einer Höhe zwischen 3.300 - 3.800 m. Hier gehen Sie heute den restlichen Tag ganz gemächlich an, um sich Schritt für Schritt an die ungewöhnte Höhe anzupassen. Ein frisch aufgebrühter Koka-Tee bewirkt hier häufig Wunder und so tauchen Sie gleich einmal in die lokale Kultur ein. Wer sich recht gut fühlt, kann auch bereits einen ersten kleinen Streifzug auf eigene Faust in die Umgebung der quirligen Innenstadt unternehmen. Am Abend treffen sich dann alle wieder und gehen gemeinsam zu Abend essen. Das ist die ideale Möglichkeit, damit sich alle Bergkameraden schon einmal für die kommenden Wochen besser kennenlernen. Übernachtung im Hotel Rosario o.ä.

Tag 3: Stadtbesichtigung von La Paz

Verpflegung: F
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Heute nehmen Sie sich so gut wie den gesamten Tag Zeit, um La Paz zu erkunden. In der quirligen Andenmetropole, in welcher sich der höchste Regierungssitz der Welt befindet, treffen Tradition und Moderne aufeinander und verschmelzen in einer unvergleichlichen Synthese. Während auf der einen Seite Schuhputzer, Wahrsager, fliegende Händler und Kräuterfrauen auf dem Hexenmarkt das Stadtbild prägen, finden Sie auf anderen Seite Wolkenkratzer, schicke Boutiquen und hochmoderne Seilbahnen, welche über der Stadt schweben. Auf einem Stadtrundgang wollen Sie die verschiedenen Facetten von La Paz kennenlernen. Auf dem Plaza Murillo bestaunen Sie die Hauptkathedrale der Stadt und den Regierungspalast. Danach schlendern Sie durch die Überbleibsel der Kolonialzeit, welche vor allem schön in der kleinen Gasse Calle Jaén zu sehen sind. Am Plaza Mayor de San Francisco mit der berühmten gleichnamigen Basilika tobt immer das Leben. In der Umgebung der gleich angrenzenden Straße Sagarnaga gibt es für jeden Besucher ein passendes Mitbringsel und beim Flanieren durch die umliegenden Straßen bekommen Sie das Gefühl, dass die gesamte Stadt aus einem riesigen Markt besteht. Jeder Straßenzug ist thematisch geordnet - in einer Straße gibt es nur Obst und Gemüse, in der anderen nur Haushaltsartikel, während es eine Ecke weiter ausschließlich Einrichtungsgegenstände zu erwerben gibt. Hier befindet sich natürlich auch der berühmte Hexenmarkt, wo Ihnen Ihr Guide den Eindruck vermittelt, dass es scheinbar für jedes Problem ein passendes Mittelchen zu geben scheint. Ebenfalls laufen Sie hinauf zum Killi Killi Aussichtspunkt, wo Sie die gesamte Stadt und den majestätischen Berg Illimani (6.439 m, 2. höchster Berg Boliviens) perfekt überblicken können. Zum Abschluss Ihrer Besichtigung schweben Sie mit der Seilbahn einmal hinauf nach El Alto und auf der anderen Seite wieder herunter (mittlerweile gibt es 10 verschiedene Linien, welche die gesamte Stadt miteinander verbinden). Auch hier sind die Ausblicke über das gesamte Stadtbild, das Häusermeer unter Ihnen und auf nun weitere Berge der hinter La Paz liegenden Königskordillere wie z.B. Mururata (5.871 m) und Huayna Potosí (6.088 m) einfach sensationell. Übernachtung im Hotel Rosario

Tag 4: Titicacasee & Überfahrt zur Sonneninsel (Isla del Sol)

Verpflegung: F / M / A
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Sie verlassen La Paz, um zum Titicacasee, einem der größten Seen Südamerikas und höchstes schiffbares Gewässer der Erde (über 3.800 m), zu fahren. Die Straße zum See ist fantastisch, da Sie bei klarem Wetter einen herrlichen Blick auf die vergletscherten Gipfel der parallel zur Straße verlaufenden Königskordillere haben. Hierhin werden Sie bald zurückkehren, um den schönen Gebirgszug bei einem Trekking genauer zu erkunden. Plötzlich wie aus dem Nichts mitten in dem unendlichen Braun des Altiplanos, erscheint die spiegelglatte Oberfläche des riesigen Titicacasees. Sie müssen nur noch die schmale Wasserstraße von Tiquina mit einer kurzen Fährüberfahrt überwinden und dann erreichen Sie auch schon den Ort Copacabana, welcher nichts mit dem berühmten Strand in Brasilien gemein hat und als bekannter Wallfahrtsort bereits deutlich länger exisitiert. Hier besteigen Sie ein kleines Boot und schippern innerhalb von ca. 1,5 Stunden hinüber zur Ortschaft Yumani auf der Sonneninsel. Dann gehen Sie wieder an Land und betreten die Wiege der Inka-Kultur. Denn laut einer Legende soll der Sonnengott Inti seinen beiden Kindern, dem ersten Inka Manco Capac und seiner Schwester Mama Ocllo hier befehligt haben aus dem See zu steigen und die Inka-Dynastie aufzubauen. Über die alten Inka-Treppen und vorbei am Brunnen der ewigen Jugend steigen Sie nach oben in Richtung Ihrer Lodge. Diese liegt wunderschön auf dem Bergkamm gelegen und garantiert die besten Ausblicke auf der Insel. Nach einer kurzen Erholung werden Sie am Nachmittag einen der höchsten Punkte der Insel, namens "Palla Khasa" (4.065 m), hinaufsteigen. Während sich die Sonne langsam senkt, entwickelt sich ein unbeschreiblich schönes Farbspiel über dem See mit den vergletscherten Eisriesen der Königskordillere im Hintergrund. So kann ein weiterer fantastischer Tag in Bolivien zu Ende gehen. Übernachtung in der Palla Khasa Ecolodge o.ä.

Fahrzeit 2,5 Std. mit dem Auto & ca. 1,5 Std. mit dem Boot | Gehzeit ca. 2 Std.

Hinweis: Das gesamte Equipment, welches Sie für das Trekking im Anschluss an den Besuch der Sonneninsel benötigen, nehmen Sie nicht mit auf die Insel, sondern lagern Sie in Copacabana ein. Sie unternehmen den Ausflug zur Sonneninseln nur mit einem kleinen Rucksack und den notwendigen Dingen für die 1,5 Tage.

Tag 5: Wanderung zur Wiege der Inka-Kultur & Fahrt ins Condoriri-Gebiet

Verpflegung: F / M / A
Weg von Ajwani nach Juri Khota.JPG

Sie nutzen den heutigen Tag, um die Sonneninsel einmal von Süden nach Norden zu überqueren. Auf einem alten Inkapfad stets entlang eines Bergkamms laufen Sie auf der Sonneninsel immer in Richtung Norden. Die Insel ist in drei Gemeinden untergliedert. Sie lassen die Yumani-Gemeinde hinter sich und kommen hinein in die Gemeinde von Challa. Die Szenerie wirkt mediterran - bei den olivgrünen Zypressen und den versteckten Buchten mit Sandstränden und türkisfarbenen Wasser könnte man glauben in Sizilien, Andalusien oder in Kroatien zu sein. Doch dann dann weht wieder eine eiskalte Brise und Sie realisieren, dass Sie sich auf der mindestens genauso schönen Isla del Sol befinden. Während Ihrer Wanderung können Sie gut beobachten, wie die Mehrheit der ca. 2.000 Inselbewohner bis heute traditionell in Trachten gehüllt und teils noch mit archaischen Hilfsmitteln Landwirtschaft und Viehzucht betreibt. Schließlich erreichen Sie den nördlichen Teil der Insel mit dem Örtchen Challapampa. Ganz im Norden angekommen, schauen Sie sich einige Inka-Überbleibsel an. Unter anderem finden Sie hier den heiligen Stein, der die Form eines Pumas aufweist und wohl dem Titicacasee seinen Namen verliehen hat ("titi" für große Katze bwz. Puma und "caca" für Felsen). Ebenfalls erkunden Sie die Ruinen von Chincana. Der wie ein Labyrinth angelegte Komplex war wohl ein einstiger Inka-Palast, wovon heute jedoch nur noch eine Ansammlung von Steinmauern und Türen übrig geblieben ist. Schließlich beenden Sie Ihre Wanderung am Hafen von Challapampa und mit der Fähre geht es am Nachmittag zurück nach Copacabana. im Anschluss fahren Sie wieder zurück Richtung La Paz - jedoch biegen Sie kurz vor der Stadt in die Cordillera Real ein. Ihr Ziel für heute ist die wundervolle Lagune Juri Khota (4.600 m). Genießen Sie die schöne Abendstimmung und die erste Nacht in der schönen Bergwelt der bolivianischen Anden. Übernachtung im Zelt.

Fahrzeit ca. 2 Std. mit dem Boot & 2-3 Std. mit dem Auto| Gehzeit ca. 4 Std.

Tag 6: Besteigung des Pico Austria (5.320 m) & über die Lagune Chiar Khota Rückkehr nach La Paz

Verpflegung: F / M
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Heute erleben Sie einen traumhaften Tag im Condoriri-Gebiet, welcher als schönster Abschnitt der Königskordillere gilt. Am Morgen packen Sie die Zelte zusammen und wandern entlang des Seeufers auf die andere Seite von der Lagune Juri Khota. Wenn die Sonne herumkommt, funkeln die Sonnenstrahlen grandios auf der spiegelglatten Oberfläche der Lagune. Entlang der Gletschermoräne steigen Sie etwas steiler ein Plateau hinauf, wo sich eine weitere glasklare Gletscherlagune befindet. Diese hat sich erst in den letzten Jahren aufgrund des Gletscherrückgangs gebildet. Jetzt befinden Sie sich im Herz des Condoriri-Gebiets. Sie nehmen sich etwas Zeit für eine Rast und bestaunen den einrucksvollen Gletscher, welcher vom Hauptgipfel der Condoriri-Gruppe (Cabeza del Condor) herunter ins Hochtal fließt. Ein wenig steiler und manchmal mit den Händen rechts und links unterstützend, steigen Sie anschließend weiter auf bis zur Passhöhe von knapp 5.100 m. Das Panorama hier oben wird Schritt für Schritt immer grandioser. Aufgrund der Höhe und der Landschaft wird Ihnen wohl zum ersten Mal richtig die Luft wegbleiben. Jetzt heißt es Schlussanstieg zum unvergletscherten Aussichtsgipfel Pico Austria (5.320 m). Der Pfad besteht aus mäßig steilen Schuttfeldern. Dann ist es geschafft und Sie stehen auf 5.320 m Höhe - Gratulation! Die Aussicht von hier oben auf die gesamte Cordillera Real, den Altiplano und den Titicacasee ist einzigartig. Direkt vor Ihnen erheben sich alle wichtigen Gipfel der Condoriri-Gruppe wie z.B. Ala Izquierda (5.532 m), Cábeza del Cóndor (5.648 m), Ala Derecha (5.482 m), Wyoming (5.463 m), Pequeño Alpamayo (5.370 m), Pirámide Blanca (5.230 m), Cerro Ilusión (5.330 m) & Aguja Negra (5.290 m). Während sich diese Gipfel direkt neben Ihnen befinden, ist jedoch auch der Blick auf den gewaltigen Huayna Potosi und selbst weiter entfernte Gipfel wie den Chachacomani (6.074 m und Ihr späteres Gipfelziel), Chearoco (6.127 m), Illampu (6.368 m) und Ancohuma (6.427 m) sensationell. Wenn das Wetter komplett klar ist, können Sie selbst in der Ferne über dem Altiplano thronend den Sajama (6.542 m) erkennen. Schließlich steigen Sie tief beeindruckt vom Gipfel ab und folgen dem Pfad hinunter zur Laguna Chiar Khota (4.650 m). Nach einem Schnappschuss vor der wohl beeindruckendsten Lagune der Cordillera Real steigen Sie noch eine Stunde weiter ab bis zum kleinen Dorf Rinconada. Dort wartet schon Ihr Transport auf Sie und bringt Sie zurück nach La Paz. Übernachtung im Hotel Rosario o.ä.

Gehzeit ca. 7-8 Std. | Aufstieg ca. 690 m | Abstieg ca. 750 m

Tag 7: Freier Tag in La Paz mit Zeit für optionale Ausflüge & Nachtbus nach Uyuni

Verpflegung: F
Straße Sagarnaga.JPG

Heute haben Sie den Tag Zeit für die vielen optionalen Aktivitäten in der Umgebung von La Paz. Entweder Sie lassen sich nach den aufregenden letzten Tagen einfach mal im Gewusel von La Paz treiben, schauen sich vielleicht einen weiteren der vielen Märkte der Stadt oder z.B. das moderne Stadtviertel Sopocachi an oder Sie buchen einen optionalen Ausflug. Hierbei bietet sich z.B. der Ausflug ins Mond-Tal an, wo Sie bei der Wanderung durch die bizarren Sandsteinformationen das Gefühl haben auf dem Mond angekommen zu sein. Dieser Ausflug wird auch oft mit der Besichtigung von Chacaltaya verbunden - hier befindet sich auf knapp 5.200 m Höhe das ehemals höchste Skigebiet der Welt. Optional können Sie sogar noch 200 m auf den gleichnamigen Gipfel hinaufstapfen. Kulturinteressierte möchten eventuell einen Ausflug nach Tiahuanaco, der wichtigsten ärchäologischen Ausgrabungsstätte des Landes unternehmen. Wir empfehlen Ihnen jedoch ein wenig Nervenkitzel. Warum fahren Sie nicht mit einem Mountainbike entlang der einst gefährlichsten Straße der Welt von 4.700 m Höhe (Pass "La Cumbre") hinunter Richtung dem Ort Coroico im Yunga-Tiefland? Klingt vielleicht verrückt, aber ist ein riesiger Spaß! Spätestens am Abend kommt die gesamte Gruppe dann wieder zusammen und fährt mit dem sehr bequemen Nachtbus in Richtung Uyuni (7-9 Stunden). Übernachtung im bequemen Nachtbus (Liegebus 180 Grad)

Tag 8: Ankunft am Morgen in Uyuni & Start Ihrer Südbolivien-Jeeptour bis Villa Mar

Verpflegung: F / M / A
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Am Morgen erreichen Sie den Busbahnhof von Uyuni. Hier werden Sie direkt von den 4x4 Jeeps, mit welchen Sie in den kommenden Tagen das atemberaubende Südbolivien erkunden, abgeholt. Hier tauchen Sie auch so richtig in die für Bolivien so charakterristische Landschaftsform des Altiplano ein. Es handelt sich um eine vegetationsarme und abflusslose Hochebene zwischen zwei Andenkordilleren, welche sich über 1.800 km Länge von Südperu über Bolivien nach Nord-Argentinien sowie Nord-Chile erstreckt. Die durchschnittliche Höhe des Altiplano beträgt 3.500 m und meist weist er einen steppenartigen bis wüstenähnlichen Charakter auf. Jedoch ist die Landschaftsform auch von vielen teils aktiven Vulkanen, heißen Quellen, verschiedenfarbigen Altiplano-Lagunen und Salzseen geprägt. Für heute tasten Sie sich erstmal nur ein wenig an die berühmte Salzwüste Salar de Uyuni an - Sie besuchen das kleine Örtchen Colchani. In diesem kleinen Dörfchen können Sie die Salzbauern besuchen, welche bis heute unter sehr harten Bedingungen das Salz des Salars traditionell abbauen und weiterverarbeiten. Weiter auf der Salzwüste vordringen, werden Sie jedoch erst in ein paar Tagen. Ihren nächsten Stopp des Tages legen Sie am Eisenbahnfriedhof von Uyuni ein. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Uyuni zu einem Eisenbahndrehpunkt, um diverse Metalle aus den Minen im Landesinneren an die Küstenstädte der heutigen chilenischen Pazifikküste zu transportieren. Als die Industrie in den 1940er Jahren zusammenbrach, wurden viele der alten Dampflokomotiven dem Verfall preisgegeben. Die knapp 100 Lokomotiven stellen jedoch ein interessantes Fotomotiv in dieser bizarren Landschaft dar. Danach setzen Sie die Jeepfahrt durch spektakuläre Landschaft bis zum kleinen Örtchen Villa Mar (4.020 m) fort. Auf dem Weg werden sicherlich viele Lama- und Alpakaherden den Weg säumen und vielleicht bekommen Sie auch die ersten grazilen Vicuñas zu Gesicht. Kurz bevor Sie Villa Mar erreichen, halten Sie noch an einigen schönen natürlichen Sehenswürdigkeiten. Die jeweiligen sehr interessanten durch Wind und Erosion geformten Gesteins- und Felsformationen vulkanischen Ursprungs vom "Valle de las Rocas" und "Bosque de Piedras" laden zum Fotografieren ein. Auch die "schwarze Lagune" lohnt den Abstecher. Schließlich erreichen Sie Villa Mar, wo Sie heute die Nacht verbringen. Übernachtung in einer einfachen Pension (Einzelzimmer können nicht garantiert werden).

Fahrzeit ca. 6-7 Std.

Tag 9: Laguna Verde & Blanca am Fuße des mächtigen Licancabur

Verpflegung: F / M / A
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Die Landschaften, welche Sie heute erleben dürfen, zählen zu den schönsten der Welt. Sie fahren zwar nur noch ausschließlich auf wilden Sand- und Schotterpisten vor sich, aber die vorbeiziehende Landschaft und die heutigen Stopps werden Sie für alle Mühen entlohnen. Zuerst erreichen Sie mit der Laguna Capina die ersten von zahlreichen nachfolgenden Altiplano-Lagunen. Danach legen Sie die gesamte Strecke durch den Eduardo Avaroa Nationalpark bis zur Grenze von Chile zurück. Hier ragt neben vielen weiteren Vulkanen der mächtige formschöne Licancabur (5.916 m) als Grenzvulkan zu Chile in den Himmel. Seine Schönheit, mit einer fast perfekten Pyramide, zieht jeden Bergsteiger magisch zu seinem Gipfel an - das muss jedoch bis Morgen warten. Zu seinen Füßen liegen die beiden fantastisch weiß bzw. grün schimmernden Lagunen Laguna Blanca und Laguna Verde (4.330 m). Die intensiv grüne Farbe wird aufgrund eines hohen Gehalts an Mineralien wie Schwefel, Calciumcarbonat, Blei und Arsen erreicht. Aufgrund dieser giftigen Kombination sind hier keine Flamingos anzutreffen. Gleich neben diesen beiden Lagunen gibt es eine ganz einfache Pension auf 4.350 m Höhe, welche Sie für heute beziehen, um Morgen von hier aus die Gipfelbesteigung des Licancabur zu wagen. Übernachtung in einer einfachen Pension (Einzelzimmer können nicht garantiert werden).

Fahrzeit ca. 4 Std.

Tag 10: Gipfelbesteigung Licancabur (5.916 m) & Fahrt nach Polques

Verpflegung: F / M / A
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Mit dem Licancabur steht der erste richtig hohe Gipfel auf dem Programm. Bereits sein Name klingt mystisch und das wohl zu Recht. Bereits Präinka-Kulturen und die Inkas verehrten den Kultberg und hinterließen seinen Gottheiten regelmäßig Opfergaben. Der Berg ist trotz seiner Höhe, mitten in der extrem trockenen Atacamawüste gelegen, ohne Gletscher und der Neuschnee, der immer wieder mal fällt, schmilzt meist recht schnell wieder weg. Sein Aufstieg weist keinerlei technische Schwierigkeiten auf. Voller Aufregung stehen Sie sehr zeitig auf und frühstücken etwas Kleines. Dann fahren Sie noch in der Morgendämmerung mit den Jeeps vorbei an den Lagunen bis zum Sattel zwischen dem Berg Juriques und eben Licancabur. Auf 4.700 m befindet sich ein kleiner Wendeplatz und ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter. Zuerst beginnt der Pfad noch recht flach, doch dann wird es steiler und enger und die vielen kleinen Serpentinen führen Sie langsam Richtung Gipfel. Eine etwas steilere Flanke führt Sie auf den Nordostgrat. Der weitere Weg bleibt stets steil und der Weg ist von immer gröberen Geröll und großen Felsen geprägt. Der Aufstieg scheint endlos, da dann über einen kleinen Aufschwung und dem finalen Hang hinauf erreichen Sie schließlich nach ca. 6-7 Stunden den Gipfel mit der kleinen Kraterlagune. Das Panorama von hier oben ist einfach grandios. Auf der bolivianischen Seite und dem Grenzverlauf zu Chile ragen unzählige weitere Vulkane wie z.B. der Juriques, Pili, Sairecabur, Lascar oder der Uturuncu in die Höhe. Unter Ihnen liegen Ihnen die weiße und grüne Lagune zu Füßen und in Richtung Chile breitet sich die endlose Atacamawüste aus, welche mit einem 3.000 m Abfall vom bolivianischen Hochplateau verbunden ist. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast und vielen Fotos steigen Sie wieder zu den Jeeps ab und fahren noch eine Stunde weiter nach Polques. Dabei durchqueren Sie die Wüste Salvador Dalí - der Wüstenabschnitt hat seinen Namen aufgrund der einzigartigen Steinformationen erhalten, welche an die Werke des berühmten spanischen Malers erinnern. Nicht unwahrscheinlich ist, dass hier und da ein trolliges Viscacha (Nagetier aus der Familie der Chinchillas) in der Landschaft vorbeihuscht oder Sie ein Andenfuchs misstrauig beäugt. Auch die sonst eher selteneren Vicuñas sind hier häufiger anzutreffen. In Polques können Sie dann die müden Knochen und erschöpften Muskeln von der Besteigung im wohltuenden heißen Wasser entspannen. Dabei haben Sie einen phänomenalen Ausblick auf die vor Ihnen liegende Laguna Salada, welche in der Salzwüste Chalviri (4.800 m) liegt. Das ist der ideale Punkt, um die Nacht zu verbringen. Übernachtung in einem einfachen Gasthaus in Polques (Hotel Ecologico de Piedra)

Fahrzeit ca. 2 Std. | Gehzeit ca. 9-10 Std.| Aufstieg ca. 1.200 m | Abstieg ca. 1.200 m

Tag 11: Geysire Sol de Mañana, Laguna Colorada & der "versteinerte Baum"

Verpflegung: F / M / A
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Heute wartet erneut ein fantastischer Tag in Boliviens Süden auf Sie. Gleich am Morgen erreichen Sie mit 4.850 m Höhe den höchsten Punkt der Jeeptour und hier befinden sich die weltweit höchstgelegenen Geysire der Welt - Sol de Mañana! Überall zischt es an hohen Wasserdampfsäulen und brodelt es an zahlreichen Erdlöchern - ein wahrlich unwirklicher Ort. Daraufhin geht es weiter zur wohl schönsten aller Lagunen in Bolivien - zur Laguna Colorada mit ihrer kräftigen Rotfärbung. 

Falls Sie in den zurückliegenden Tagen noch keine Flamingos gesehen haben sollten, ist dies heute ganz sicher der Fall. Sie besuchen zwei verschiedene Aussichtspunkte und halten einfach inne, wenn Sie an der Lagune stehen und zig tausende Flamingos wild durcheinander kreischen. Hier können Sie mit etwas Glück alle drei in der Region vorkommenden Flamingoarten zu Gesicht bekommen - der Anden-Flamingo, James-Flamingo und der Chile-Flamingo. In der gerade einmal durchschnittlich 80 cm tiefen und sehr mineralreichen (viel Kupfer) Lagune gedeihen einige rote Algen- und Planktonarten, welche der Lagune die schöne Farbe verleihen und neben kleinen Krebstieren und Insekten die Lebensgrundlage für die Flamingos darstellen. Die Uferbereiche der Lagune sind gesäumt von intensiv weißen Ablagerungen aus Sodium, Magnesium, Borax und Gips. Zusammen mit dem Rot der Lagune, dem tiefen Blau des Himmels, dem Gelb des umliegenden dominierenden Ichu-Andengras und den Brauntönen der umliegenden Vulkanhügel ergibt sich eine surreal schöne Farbkombination. Wenn dann auch noch Neuschnee auf die Vulkane gefallen ist, können keine Worte diese Landschaft beschreiben. Sie könnten hier Stunden staunend verbringen, jedoch müssen Sie irgendwann weiter. Das nächste Highlight mit dem "versteinerten Baum" (arbol de piedra) ist nicht weit. Wie bereits in der Umgebung von Villa Mar, finden Sie in der nun beginnenden Siloli-Wüste erneut außergewöhnliche Felsgebilde vor. Nur eines davon ist der Stein, welcher die Gestalt eines Baumes hat und wirkt, als ob er jede Sekunde abbrechen könnte. Weiterhin durch Landschaften wie von einem anderen Planeten fahren Sie Richtung Norden. Nun passieren Sie immer mehr teils sehr aktive Vulkane wie den Ollagüe (5.870 m) oder den Tomasamil (5.890 m), welche wie an einer Perlenkette aneinander aufgereiht scheinen. Zwischen diesen Vulkanen kommen Sie noch an einigen weiteren schönen kleinen Lagunen wie der Laguna Ramaditas, Laguna Honda, Laguna Chiar Khota und Hedionda vorbei. Jede Lagune hat ihren eigenen Charakter, eine unterschiedliche Farbe, Vorkommen an Flamingos usw. und lohnt jeweils einen Stopp. Das heutige Endziel ist die kleine Ortschaft San Juan, welche Sie nach Durchfahren der Salzpfanne von Chiguana erreichen. Hier nächtigen Sie unweit des Uyuni Salzsees in einem charmanten Salzhostal und Ihre Vorfreude auf den morgigen Tag steigt. Übernachtung in einem einfachen Salzhostal Hostal Lipez.

Fahrzeit ca. 8-9 Std.

Tag 12: Salar de Uyuni

Verpflegung: F / M / A
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Heute ist es endlich so weit, Sie erreichen die größte Salzwüste der Welt (140 km lang und 110 km breit). Der Salar de Uyuni ist der wohl größte Schatz des Landes und der Höhepunkt Ihrer Jeeptour durch Südbolivien. Die Salzpfanne ist auf 3.650 m Höhe gelegen und der Überrest eines gigantischen Salzsees (Lago Minchín), welcher vor etwa 10.000 Jahren austrocknete. Die Sole-Salzschicht von Uyuni soll an einigen Stellen eine Dicke von 100 m übertreffen. Sobald Sie den Salzsee betreten und die gleißende Helligkeit seine volle Entfaltung erreicht, haben Sie eher das Gefühl sich auf einem zugefrorenen See bzw. riesigen Gletscher in der Polarregion zu befinden. Traditionell leben einige Gemeinden am Rande des Sees vom Salzabbau und der Boom von Elektromobilität hat ebenfalls die Attraktivität des Rohstoffs Lithium extrem erhöht, welcher in jeder Batterie vorkommt. Unterhalb des Salars befinden sich die größten Lithium-Vorkommen weltweit. Der Salar kann das ganze Jahr durchweg besucht werden und bietet unterschiedliche Erlebnisse. Während Sie in der Trockenzeit die typischen Bienenwabenmuster vorfinden und der See wie ein Gletscher wirkt, kann es während der Regenzeit jederzeit möglich sein, dass sich eine kleine Wasserschicht auf dem See bildet und wie ein Spiegel die gesamte Umgebung reflektiert. Dann verschmelzen Himmel und Oberfläche surreal miteinander und es scheint keinen Horizont mehr zu geben. Bei der Durchquerung des Salzsees legen Sie nach Ihren Wünschen mehrere Stopps ein, natürlich auch um die witzigen und hier so gut möglichen Fotos aufgrund der verschobenen Dimensionen zu machen. Natürlich halten Sie auch an der Kakteeninseln Incahuasi, welche aus versteinerten Korallen besteht und mitten auf dem See liegt. Hier gibt es einen schönen Rundweg zum höchsten Punkt der Insel, vorbei an bis zu 12 m hohen und 1.200 Jahre alten Kakteen, um vom Aussichtsgipfel ein geniales Panorama auf den gesamten Salzsee und die umliegenden hohen Vulkane zu genießen. Schließlich überqueren Sie die Salzwüste in Richtung Tunupa Vulkan (5.321 m) am nördlichen Rand des Salars. Hier werden Sie die Nacht im kleinen Ort Jirira verbringen.

Entweder Sie bleiben so lange auf dem Salar, dass Sie den Sonnenuntergang erleben, bevor Sie Jirira erreichen oder Sie fahren nach der Erreichen der Unterkunft für den Sonnenuntergang erneut heraus, um diesen über der größten Salzpfanne der Erde zu erleben. Nachdem die Sonne untergegangen ist, können Sie einen der schönsten Sternenhimmel, den Sie je gesehen haben, bestaunen. Übernachtung im einfachen Salzhostal (Doppelzimmer).

Fahrzeit ca. 4-5 Std.

Tag 13: Besteigung des Vulkans Tunupa (5.321 m)

Verpflegung: F / M / A
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Der heilige Berg Tunupa wartet auf Sie. Der inaktive Vulkan mit seinen bunten Gesteinsschichten und bizarren Form ist einer der besten Aussichtspunkte, um die berühmte Salzebene Salar de Uyuni einmal in seiner vollen Pracht von weit oben betrachten zu dürfen. Der Hauptgipfel ist war zu brüchig und daher zu gefährlich zu besteigen, aber der Vorgipfel auf 5.150 m ist ebenfalls ein sehr lohnenswertes Ziel. Sie steigen in die 4x4 Jeeps und fahren in ein anderes Dorf direkt am Fuße des Vulkans, namens Coquesa. Dieser Ort liegt auf 3.700 m. Ab hier können Sie noch 300 weitere Höhenmeter mit den Allradfahrzeugen überwinden, bis Sie auf knapp 4.000 m an einem Parkplatz angelangen. Ab hier geht es wirklich nur noch zu Fuß weiter. Zuerst wandern Sie zu den nahegelegenen Höhlengräbern, wo Sie Mumien sehen können, welche ca. 3.500 Jahre alt sind. Hier legen die Bewohner von Coquesa bis heute Opfergaben ab. Im Anschluss steigen Sie zuerst noch etwas gemächlich auf einem langgezogenen Bergrücken hinauf und gewinnen langsam an Höhe. Hier dominieren Quinoafelder, unzählige Steinmauern und Herden von Lamas und Alpakas. Immer wieder weichen Sie einigen kleinen Gipfelköpfchen aus. Darauf folgend baut sich direkt vor Ihnen ein bunt gefärbter Sattel auf. Hier müssen Sie hinauf. Dann stehen Sie direkt unter dem steilen Gipfelgrat, welcher aus wunderschön gefärbten Gesteinsschichten besteht. Die nun letzten 300 Höhenmeter sind am herausfordernsten und führen schnurstracks recht steil nach oben. Auf 5.150 m Höhe angekommen, sind alle Strapazen vergessen. Sie haben einen unnachahmlichen Blick hinein in den Vulkankrater und auf die wilden Gesteinsformationen vom Hauptgipfel. Nach vorne blickend breitet sich die gesamte Salzebene des Salar de Uyuni vor Ihnen aus. Dieser Moment ist sicherlich ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise. Der Abstieg erfolgt über die bekannte Route zurück zum Parkpklatz und Sie kehren nach Jirira zurück. Übernachtung im Salzhostal.

Fahrzeit ca. 3 Std. | Gehzeit ca. 7-8 Std. | Aufstieg ca. 1.150 m | Abstieg ca. 1.150 m

Tag 14: Abenteuerliche Fahrt über den Altiplano zum Sajama NP

Verpflegung: F / M / A
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Der heutige Tag beinhaltet nochmal eine lange Fahrt, aber langweilig wird es definitiv nicht. Ihr Ziel am späten Nachmittag ist der wundervolle Sajama Nationalpark. Um dorthin zu gelangen, durchqueren Sie eine wilde Altiplano-Landschaft immer nahe der Grenze zu Chile, welche gespickt mit hohen Vulkanen ist. Unzählige kleine Aymara-Dörfer, wo die indigene Bevölkerung bis heute und quasi unverändert seit Jahrhunderten traditionell der Viehhzucht von Lamas und Alpakas nachgeht, laden zu kurzen Stopps ein. Wenn die Wetterverhältnisse es zu lassen, durchqueren Sie auch den Salar de Coipasa. Diese Salzwüste ist die zweite große Salzebene neben dem Salar de Uyuni, wird aber viel weniger häufig besucht. Schließlich taucht am Horizont eine riesige Bergsilhouette auf, welche die umliegende Altiplano-Hochebene nochmal um über 2.000 m überragt. Es handelt sich um den Sajama, welcher mit 6.542 m der höchste Berg des Landes ist. Genau an seinem Fuß liegt das kleine gleichnamige Örtchen (4.250 m), wo Sie sich für 2 Nächte einquartieren. Am späten Nachmittag können Sie einen gemütlichen Spaziergang durch das kleine Dorf unternehmen, in dem fast alle Bewohner von der Tierzucht leben. Oder Sie besuchen das nahe gelegene Geysirfeld. Lassen Sie sich den unbeschreiblich schönen Sonnenuntergang zwischen den gigantischen Vulkanen Sajama, Parinacota (6.380 m), Pomerape (6.282 m) und dem Acotango (6.052 m) nicht entgehen. Übernachtung im Hostal Sajama.

Fahrzeit ca. 7-8 Std.

Tag 15: Besteigung des Parinacota (6.342 m) & heiße Quellen

Verpflegung: F / M / A
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Der vierte Gipfel und nun erster 6.000er Ihrer Bergtour steht auf dem Programm. Heute noch eher als an den anderen beiden Gipfeltagen stehen Sie sehr früh auf und nehmen ein leichtes Frühstück zu sich. Im Anschluss steigen Sie in die Jeeps, welche sich durch die Hochebene den Weg zwischen den beiden Zwillingsvulkanen Parinacota (6.342 m) und Pomerape (6.282 m) bis auf eine Höhe von 5.000 - 5.200 m hocharbeiten. Wie hoch die Jeeps Sie bringen können, hängt von den aktuellen Bedingungen der Piste und den Wetterverhältnissen (Neuschnee?) ab. Spätestens auf dem Sattel zwischen den beiden Vulkanen auf 5.200 m ist Schluss. Aber hier müssen Sie sich mit Ihrer reinen Muskelkraft nach oben kämpfen. Der Parinacota ist ein kegelförmiger Stratovulkan, wie er im Buche steht und seine Form ist quasi perfekt. Aus diesem Grund gehört er wohl zu den schönsten Vulkanen der Welt. Die Form bringt aber auch mit sich, dass der Aufstieg recht steil ist. In stetigen Kehren arbeiten Sie sich durch losen Vulkansand, Gesteinsbrocken verschiedener Größen, je nach Jahreszeit auch mal vorbei an hartnäckigen Penitentes (Büßereis) oder durch eine Schneeschicht stetig nach oben. Normalerweise betreten Sie erst unweit des Gipfels den Gletscher (je nach gewählter Route durch den Bergführer) und legen die Steigeisen an. Dann erreichen Sie auch bereits den eindrucksvollen Vulkankrater. Nur noch ca. 50 m weiter und der höchste Punkt ist geschafft. Die Freude über nächsten Gipfel ist riesengroß und das Panorama lässt Ihnen vor Freude vielleicht sogar eine Träne über das Gesicht rollen. Direkt neben Ihnen befindet der sich nur knapp niedrigere Pomerape. Ihnen gegenüber steht mit dem Sajama (6.542 m) der höchste Berg Boliviens, Richtung Süden reihen sich die Vulkane Umurata (5.717 m), Acotango (6.052 m), Capurata (6.039 m) und Guallatiri (6.071 m) wie an einer Perlenschnur auf und Richtung Osten haben Sie einen Weitblick tief hinein nach Chile, welcher hier vor allem durch den schönen Lauca Nationalpark mit einem der höchsten Seen der Erde, Lago Chungará, dominiert wird. Der Altiplano scheint in alle Richtungen grenzenlos und bei klarem Wetter haben Sie Fernsichten wie kaum woanders auf diesem Planeten. Auch wenn Sie Stunden staunend hier am Gipfel verbringen könnten, steigen Sie schließlich zu den wartenden Jeeps ab. Kurz darauf sind Sie auch schon wieder zurück in Sajama und essen erstmal etwas. Wahrscheinlich können Sie es kaum erwarten die nahegelegenen heißen Quellen ansteuern. Mit Blick auf den Sajama heißt es nun einfach nur entspannen und sich über Ihren Gipfelerfolg freuen. Übernachtung im Hostal Sajama

Gehzeit ca. 10-12 Std. | Aufstieg ca. 1.200 m | Abstieg ca. 1.200 m | Fahrzeit ca. 2 Std.

Tag 16: Rückkehr nach La Paz & Freizeit

Verpflegung: F
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Nach dem Frühstück verlassen Sie dieses außergewöhnliche Fleckchen Erde und fahren zurück nach Laz. Hier haben Sie den restlichen Tag Zeit für eigene Erkundungen - wahrscheinlich werden Sie einfach nur mal in einem schönen Café um die Ecke entspannen. Übernachtung im Hotel Rosario o.ä.

Fahrzeit ca. 4 Std.

Tag 17: Fahrt & Wanderung zum Basislager des Chachacomani

Verpflegung: F / M / A
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Auf der Ihnen bereits bekannten Straße Richtung Titicacasee verlassen Sie La Paz erneut über El Alto und fahren entlang der Königskordillere. Dieses Mal biegen Sie anders als in das Condoriri-Gebiet Richtung der Berge ein und erreichen nach ca. 3 Stunden Fahrt die kleine Ortschaft Alto Cruz Pampa - dem Ausgangspunkt für die Besteigung des Chachacomani. Mit der Unterstützung von lokalen Maultiertreibern laufen Sie noch in 2 Stunden auf quasi ebener Fläche das Tal hinein bis Sie das Base Camp des Chachacomani (ca. 4.500 m) erreichen. Es war ein langer Tag. Den Nachmittag relaxen Sie und genießen die idyllische Umgebung des Zeltplatzes. Es fließt ein kleiner glasklarer Fluss und hunderte von Alpakas und Lamas grasen um Sie herum. Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 2 Std. | Aufstieg ca. 150 m | Abstieg ca. 100 m

Tag 18: Aufstieg zum Hochlager des Chachacomani (ca. 5.100 m)

Verpflegung: F / M / A
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Sie verlassen das malerische Tal und steigen am Morgen Richtung Hochlager auf. Da hier sehr wenig Platz ist, nehmen Sie kein Aufenthaltszelt/Toilettenzelt usw. mit nach oben, sondern nur das Notwendigste. Sie tragen Ihr Equipment für die Besteigung, können aber die Isomatte und den Schlafsack den Lastentieren überlassen. Zuerst steigen Sie ca. 200 m hinauf in ein weiteres Hochtal. Hier geht es vorbei an einigen schönen kleinen Bächen und Bofedales (feuchtes Berggrasland) tief hinter zum Abschluss des Tals. Nun führt ein Trampelpfad für die Maultiere (diese befördern das gesamte Gemeinschaftsgepäck, Sie tragen nur Ihr eigenes Gepäck für die Besteigung) über Serpentinen etwas steiler über Geröll- und Schotterabschnitte hoch zum High Camp auf knapp 5.100 m. Ihre Zelte schlagen Sie auf kleinen ebenen Flächen umgeben von großen Gesteinsblöcken und unweit der Gletscherzunge auf. Die kleine Gletscherlagune am Zeltlager stellt das notwendige Trinkwasser zur Verfügung. Mit hoher Wahrscheinlichkeit treffen Sie hier keine weiteren Bergsteiger und können die einmalige Berglandschaft ausgiebig genießen. Wenn am Abend die Sonne untergeht, wird es schnell kalt und Sie verkriechen sich in die Schlafsäcke, da auch am nächsten Morgen sehr früh die Gipfelbesteigung ansteht. Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 3-4 Std. | Aufstieg ca. 620 m

Tag 19: Gipfeltag Chachacomani (6.074 m) & Rückkehr nach La Paz

Verpflegung: F / M
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Wieder einmal heißt es auf dieser Reise früh aufstehen und in der Nacht den Aufstieg beginnen. Nur wenige Minuten vom Hochlager entfernt, steigen Sie in den Gletscher ein. Die Gletscherlandschaft zwischen dem Chachacomani und dem benachbarten Chearoco ist gewaltig und die Gletscher gehören zu den größten der gesamten Cordillera Real. Vorbei an riesigen Gletscherspalten und haushohen Seracs findet Ihr Bergführer den besten Weg durch die sich ständig in Bewegung befindlichen Eismassen. Meistens jedoch ist die Route gut einsichtig, welche für eine Saison lang von allen Gruppen genutzt wird. Die Aufstiegsroute ist lang, aber Sie bewegen sich so gut wie ausschließlich im einfachen Gehgelände und die Neigung übersteigt kaum die 30° Grad. Erst kurz vor dem Gipfel erwartet Sie ein etwas steilerer Abschnitt, aber mit der aufgehenden Sonne und dieser sagenhaften hochalpinen Landschaft sind Sie hochmotiviert und schaffen auch die letzten Meter zum Gipfel. Dann ist es soweit, nach ca. 6-7 Stunden ist der erste 6.000er Gipfel der Reise und einer von sieben 6000er Bergen, die es in der Königskordillere gibt, bezwungen. Der Rundblick ist überwaltigend. Die gesamte Cordillera Real liegt Ihnen zu Füßen. Insbesondere der Blick Richtung Titicacasee ist unbeschreiblich. In dieser RIchtung erkennen Sie nun bei Tageslicht, welchen großflächigen Gletscher Sie durchquert haben und insbesondere die quasi greifbaren Gipfel Chearoco (6.127 m), Illampu (6.368 m) & Ancohuma (6.427 m) werden Sie begeistern. Auch der Anblick tief hinein in den Yungas-Bergnebelwald, welcher in das Amazonastiefland übergeht und meist mit einer Wolkendecke überzogen ist, ist unbeschreiblich. Knipsen Sie so viele Fotos, wie die Kälte es zulässt, und dann machen Sie sich an den Abstieg. Zurück im Hochlager (nach ca. 2 Stunden) ruhen Sie sich ein wenig aus, essen etwas und laufen dann die bekannte Route über ca. 4 Stunden zurück zum Dorf Alto Pampa Cruz. Müde und erschöpft, aber überglücklich steigen  Sie den privaten Transport und fahren für 2,5 Stunden zurück nach La Paz. Hier wird sicher mit einem kühlen Getränk auf die ersten Erfolge der Reise angestoßen. Übernachtung im Hotel Rosario

Gehzeit ca. 12-14 Std. | Aufstieg ca. 980 m | Abstieg ca. 1.620 m

Tag 20: Rückflug in die Heimat oder optionale Verlängerung mit Besteigung des Illimani (6.439 m)

Verpflegung: F
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Nach einem letzten leckeren Frühstück auf bolivianischen Boden werden Sie zurück zum Flughafen von El Alto gebracht und von hier aus treten Sie erstmal Ihren Inlandsflug nach Santa Cruz an und dann Ihren Weiterflug zurück in die Heimat nach Deutschland. Noch lange werden Sie von den vielen großartigen Bergerlebnissen in Bolivien berichten.

Alternativ: Wer noch nicht genug hat und der Reise mit der Besteigung des Illimani (6.439 m), den zweithöchsten Berg Boliviens, eine Krönung verpassen möchte, kann dies gerne tun. Entweder Sie legen noch einen Ruhetag ein, an welchem Sie nochmal Kräfte sammeln oder Sie beginnen direkt heute die 3-tägige Besteigung des Illimani. Am ersten Tag fahren Sie zum Base Camp "Puente Roto" auf 4.400 m und übernachten hier. Am 2. Tag steigen Sie hinauf zum Hochlager "Nido de Condores", ruhen sich aus und bereiten sich für die Gipfelnacht vor. Am 3. Tag geht es auf den Gipfel und über das Hochlager zurück zum Basislager. Dort wird alles in die Fahrzeuge verpackt und Sie kehren nach La Paz zurück.

Tag 21: Ankunft in Deutschland

Heute landen Sie zurück in der Heimat.

Zusätzliche Informationen zur MWR-Exlusiv Gipfeltour in Bolivien

Inklusive Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Air Europa oder anderer gleichwertiger Fluggesellschaft in der Economy Class (Berlin, München, Wien und Zürich auf Anfrage)
  • Komplette Durchführung von Meine Welt Reisen
  • Verpflegung: 18x F, 14x M, 13x A
  • Alle Transfers & Überfahrten (privat) wie im Programm beschrieben (nur öffentliche Fähre von Copacabana zur Sonneninsel & retour sowie bequemer Nachtbus von La Paz nach Uyuni)
  • Übernachtungen auf DZ-Basis im Hotel bzw. einfache Pension (14x), im Zelt (3x) & Nachtbus (1x)
  • Alle Genehmigungen, Eintritte & Nationalparkgebühren
  • Deutschsprachiger Kulturguide in La Paz & für die Sonneninsel
  • Englischsprachige zertifizierte Bergführer (2 Gäste pro Bergführer am Chachacomani, 4-5 Gäste pro Bergführer am Parinacota, Tunupa & Licancabur, da keine Seilschaft)
  • Meine Welt Reisen Reiseleiter Ronny Friedrich
  • Begleitteam für das Trekking/Bergbesteigungen (Koch, Träger/Maultiertreiber usw.)
  • Gepäcktransport während des Condoriri-Trekkings (max. 12 kg p.P.), für die Chachacomani-Besteigung das gesamte Gemeinschaftsgepäck (sowie zusätzlich von Gästen die Isomatte & Schlafsack)
  • Komplettes Campingequipment für das Trekking und das Basislager am Chachacomani (Zelte, Koch- und Essutensilien, Stühle, Tisch, Aufenthaltszelt, Kochzelt)
  • Sicherungsschein nach deutschem Reiserecht

Exklusive Leistungen

  • Reiseversicherung (gerne über Meine Welt Reisen buchbar)
  • Fehlende Mahlzeiten & Getränke
  • Trinkgelder (Empfehlung siehe Länderinformationen)
  • Persönliche Ausgaben
  • Zusätzliche optionale Ausflüge und Besichtigungen
  • Rail and Fly (90,- EUR bei Flugbuchung)

Termine und Preise

Sa, 17.05.2025 - Fr, 06.06.2025
21 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
5.195 €
mit MWR-Reiseleiter Ronny Friedrich
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 360 €

Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.

Termine und Preise

Reisezeitraum Dauer p.Person im DZ EZZ
Reisezeitraum
17.05 - 06.06.25
mit MWR-Reiseleiter Ronny Friedrich
Dauer
21 Tage
p.Person im DZ
5.195 €
EZZ
360 €

Zusatzoptionen

Zusatzoption Preis
Verlängerung mit 3-tägiger Illimani-Besteigung ab 4 Gästen 950 € Pro Person

Weitere Informationen

Länder und Reiseinformationen

Bolivien

 

Wichtiger Hinweis:

Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder Sonstiges kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.

Sollten Preiserhöhungen seitens der Behörden vor Ort (z.B. Park-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.

Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten sind vom Reisenden selbst zu tragen.

 

Versicherung:

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritt, Kranken und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um die eventuellen Kosten für einen Reiserücktritt oder eine Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.

Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig

 

Klima: 

Generell herrscht in Bolivien aufgrund der tropischen Lage ein tropisches Klima. Jedoch  herrschen in den unterschiedlichen Landesteilen verschiedene Klimata. Diese verschiedenen Klimazonen und die Temperaturschwankungen im Land entstehen größtenteils aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen. Generell kann man auch sagen, dass die Tagesschwankungen (vor allem Tag und Nacht) der Temperaturen viel ausgeprägter sind als die Jahresschwankungen. In der Cordillera Real und den anderen kleineren Kordilleren herrscht das ganze Jahr über ein Hochgebirgsklima. Niederschläge über 5.000 m fallen hier meist in Form von Schnee. In der Regenzeit (Sommer) von November bis April fällt der meiste Schnee des Jahres und zu dieser Zeit empfiehlt sich das Bergsteigen nur bedingt je nach den aktuellen Bedingungen. 

In der gesamten östlichen Tieflandebene ist es stets feucht und heiß. Jedoch fällt hier in der Regenzeit von November bis April nochmal mehr Regen und es ist noch ein Stück heißer, als sonst schon. Die Temperaturen tagsüber unterschreiten die 25 Grad selten und steigen häufig bis weit über 30 Grad.

Im westlichen Teil von Bolivien befindet sich der Altiplano. Hier bewegen Sie sich stets auf Höhen zwischen 3.000 - 4.500 Metern und es herrsch kühles gemäßigtes Klima. Die Temperaturen tagsüber pegeln sich meist zwischen 5-25 Grad ein - in der Regenzeit (auf dem Altiplano weniger stark ausgeprägt, da die Niederschlagsmenge auch von Norden nach Süden abnimmt) sind die Temperaturen eher höher, während diese in der Trockenzeit (Mai-Oktober) etwas niedriger sind. Im Winter bzw. Trockenzeit kann es auf dem Altiplano mit bis zu -15 Grad schon empfindlich kalt werden.

Die beste Reisezeit für Bolivien ist aufgrund der meist angenehmen Temperaturen und des klaren Klimas von Mai bis Oktober. Hier können Sie mit wenig Niederschlag und viel Sonne rechnen. In La Paz herrscht mit 15-25 Grad meist T-Shirt Wetter. Für Bergbesteigungen und Trekkings eignet sich diese Zeit ideal! Auch in der Regenzeit sind einige Teile des Altiplanos gut bereisbar, jedoch kann es in der Tieflandebene ungemütlich bis zu unmöglich werden (durch extreme Regengüsse können Straßen überspült und unpassierbar werden).

 

Sprache:

Die Amtssprache in Bolivien ist Spanisch. Mit knapp 88 % der Bevölkerung versteht fast jeder im Land die Sprache. Für viele Menschen im Land ist Spanisch jedoch nicht die Muttersprache (ca. 40 %). Die beiden anderen wichtigsten (indigenen) Sprachen in Bolivien sind Quechua (alte Inkasprache, knapp 25 % sprechen es) und Aymara (19 % sprechen die Sprache). Daneben gibt es vor allem im Amazonas-Tiefland eine Reihe weniger häufig gesprochene indigene Sprachen (hervorzuheben ist Guaraní). Insgesamt erkennt die Verfassung von Bolivien 37 offizielle Sprachen an. DIe Mennoniten deutscher Abstammung sprechen sogar bis heute Plattdeutsch. Das Spanisch in Bolivien unterscheidet sich deutlich vom Spanisch aus Spanien - einige Aussprachen und grammatikalische Regelungen. Ebenfalls gibt es viele regionale Besonderheiten und Dialekte. Einige junge Leute in den Städten, sowie Menschen, die im Tourismus arbeiten sprechen immer besser auch Englisch. Die älteren Menschen und vor allem wer auf dem Land lebt, spricht bis heute häufig kein Wort Englisch. Daher ist es von Vorteil und zeigt Ihr Bemühen, wenn Sie vorab der Reise ein paar wichtige Vokabeln Spanisch versuchen zu lernen.

 

Flug & Zeitverschiebung:

Die Anreise nach Bolivien erfolgt meist über Santa Cruz de la Sierra, welche die einwohnerreichste Stadt des Landes ist. Santa Cruz ist mit nur einem Zwischenstopp aus Deutschland erreichbar (meist mit Iberia oder Air Europa über Madrid). Einige Reisen in Bolivien können direkt in Santa Cruz begonnen werden. Oft beginnen die Reisen jedoch auch in La Paz - der höchste Regierungssitz der Welt ist jedoch nur mit zwei Zwischenstopps erreichbar und und dies häufig über Santa Cruz, Lima oder Bogota. Der Grund dafür ist, dass der Flughafen in El Alto (Oberstadt von La Paz) auf fast 4.000 m liegt und die Landebahn auf dieser Höhe für die großen Maschinen zu klein ist und diese deshalb die Stadt nicht direkt aus Europa ansteuern. In Bolivien herrscht in der deutschen Sommerzeit eine Zeitverschiebung von -6 Stunden. Wenn es in Deutschland also 12 Uhr ist, ist es in Bolivien erst 6 Uhr am Morgen. In der deutschen Winterzeit reduziert sich die Zeitverschiebung um 1 Stunde wenig - somit -5 Stunden! 

 

Einreise/Visum:

Für die Einreise nach Bolivien und einen Aufenthalt von max. 90 Tagen benötigen Sie kein Visum. Sie erhalten ganz normal bei der Einreise am Flughafen einen Einreisestempel. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass noch mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig ist. Bitte achten Sie darauf, dass sich Ihr Reisepass in einem ordentlichen Zustand befindet und Sie genügend freie Seiten zur Verfügung haben. Die Touristenkarte (meist schon im Flieger verteilt), welche Sie bei der Einreise ausfüllen, sollte im Pass gut aufgehoben werden, damit diese bei der Ausreise wieder abgegeben werden kann. Bitte erkundigen Sie sich stets nach den aktuellen Einreisebestimmungen auf der Webseite des Auswärtigen Amts.

 

Gepäck:

Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit.

 

Währung:

Der Boliviano (BS) ist die einheimische Währung in Bolivien. 1 Boliviano entspricht 100 Centavos. Zur Zeit gibt es die Geldschein 5, 10, 20, 50, 100 und 200 Bolivianos. Hinzu kommen die Münzen von 1 und 2 Bolivianos, sowie die Münzen von 10, 20 und 50 Centavos. Es ist nicht notwendig Bolivianos bereits in der Heimat einzutauschen und mit nach Bolivien zu nehmen. Sie können Bargeld in Form von USD in verschiedener Stückelung (1 USD oder 5 USD Noten nur für Trinkgeld) oder EUR mitnehmen. Beide Währungen können Sie in Bolivien in Bolivianos umtauschen. EUR werden mittlerweile fast genauso gut landesweit eingetauscht wie USD. Dies können Sie am besten in lokalen Banken oder kleinen Wechselstuben (Casa de Cambio) erledigen. Der aktuelle Umrechnungkurs  beträgt 1 € = 7,46 BS (Stand 05/2024).

Noch einfacher ist es Bolivianos direkt von den lokalen Geldautomaten mit Ihrer Kreditkarte abzuheben. Bitte achten Sie dabei auf die Abhebegebühren Ihrer heimischen Bank und es soll darauf hingewiesen werden, dass die Geldautomaten nicht immer überall perfekt funktionieren. Mit der Kreditkarte können Sie auch in vielen Hotels, Restaurants und Supermärkten direkt bezahlen. Wir empfehlen Ihnen daher einen Mix aus Bargeld und Abheben/Bezahlen per Kreditkarte.

 

Preise & Essen und Trinken:

Bolivien ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens ein weiterhin recht günstiges Reiseland. Es kommt jedoch immer ein wenig darauf an, welche Vorstellungen man von der entsprechenden Leistung hat. Es gibt lokale Restaurants, welche vorwiegend von den Einheimischen genutzt werden und wo ein Gericht nur 2-5 EUR kostet. Diese Speisen sind natürlich nicht hochwertig und sehr einfach gehalten. Wenn Sie in ein Restaurant gehen, welches dem Niveau aus der Heimat sehr nahe kommt, zahlen Sie meist zwischen 10-20 Euro für ein Gericht. Während man sich bei der ersteren Variante unter das Volk mischt und ein authentisches Erlebnis hat, trifft man bei der letzteren Variante vor allem auf andere Touristen. An vielen Tagen unserer Bolivien-Reisen (abseits größerer Städte) und vor allem bei den Trekkings und den Bergbesteigungen sind die Mahlzeiten bereits inklusive. Während Grundnahrungsmittel (Kartoffeln, Reis, Mai, Quinoa, Gemüse und Obst usw) etwas günstiger als bei uns sind, kosten westliche Produkte im Supermarkt ungefähr das gleiche wie in Deutschland. Die Küche Boliviens kann eher als bodenständig bezeichnet werden. Was es gibt, hängt sehr von der Region ab. Fast jedes bolivianisches Essen beginnt mit einer Suppe. Meist gibt es hier eine klare Brühe mit Fleischstücken (Schwein, Rind oder Lama) und Gemüse. Als Snack überall zu haben gibt es Empanadas, Saltenas und Tucumanes  (je nach Rezept mit Gemüse, Huhn, Käse oder Ei gefüllte Maisteigtaschen). Die Hauptgerichte bestehen meist aus einem Stück Fleisch (Lama, Rind oder Hühnchen), Kochbananen, Reis oder Karfoffel und einem kleinen Salat. Internationale Gerichte sind in den großen Städten auch überall erhältlich. Der bekannteste Tee des Land ist natürlich der Koka-Tee (mate de coca). Hier werden getrocknete Kokablätter mit heißem Wasser aufgebrüht. Der Tee bewirkt Wunder gegen Höhensymptome. Gerne sollten Sie auch das säuerlich schmeckende Maisbier chicha probieren (bereits zu Inkazeiten getrunken). Wer eher ein normales Bier bevorzugt, trink wohl ein Pacena oder Huari. Auf dem Märkten werden mit frischen, teils uns unbekannten tropischen Früchten aus dem Amazonas super leckere Säfte angeboten!

Bezüglich Trinkgelder gibt es in Bolivien kein einheitlichen "Regeln". Generell werden alle Dienstleister vor Ort von Meine Welt Reisen ordentlich entlohnt und Trinkgeld dient immer nur als Bonus, wenn die Gäste mit den Leistungen sehr zufrieden waren. Natürlich freuen sich die Guides, Fahrer, Köche, Träger usw. sehr über ein kleines zusätzliches Einkommen. Generell empfehlen wir für Trekking-Guides und Bergführer ca. 2 EUR (umgerechnet in Bolivianos) pro Gast pro Tag einzuplanen. Natürlich kann dies auch mehr sein, wenn es als gerechtfertigt empfinden. Trinkgeld ist immer eine subjektive Entscheidung.

 

Strom & Wasser:

In Bolivien werden die Steckdosen vom Typ A (doppelter Flachstecker) und C (heimische Steckdosen) verwendet. In so gut wie allen Hotels, wo westliche Touristen untergebracht werden, finden Sie unseren heimischen Steckdosen-Typ C vor. Aus diesem Grund ist ein Adapter nicht zwingend notwendig - notfalls können Sie sich diesen sehr günstig vor Ort auf einem Markt erwerben. Die Stromspannung in Bolivien beträgt 230 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Das Leitungswasser in den Städten ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auch besser auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Säfte an den Marktständen (falls Sie empfindlich sind) zu sich. Falls Sie empfindlich sein sollten, verwenden Sie auch zum Zähneputzen in den Städten ausschließlich abgepacktes Flaschenwasser.

 

Telefon & Internet:

Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den Städten und auch vielen ländlichen Gebieten ist in Bolivien außergewöhnlich gut. Nur in ganz abgelegenen Regionen in Südbolivien oder im Dschungel werden Sie definitiv keinen Empfang haben. Die Hotels verfügen meist über ein gut funktionierendes WLAN. Wenn Sie es als notwendig erachten, können Sie sich vor Ort auch recht günstig als Ausländer eine Prepaid-Simkarte (prepago) von einem der drei lokalen Netzanbieter Entel, Tigo oder Viva erwerben. Dies geht z.B. direkt am Flughafen von Santa Cruz oder La Paz.

 

Sicherheit:

Bolivien ist generell ein sehr sicheres Reiseland und das obwohl es das ärmste Land Südamerikas ist. Für viele Einheimische sind Ausländer in deren Augen natürlich unermesslich reich - bitte tragen Sie daher keine Wertgegenstände zur Schau. Unauffälliger Trickdiebstahl kommt vor allem in den großen Städten durchaus vor und daher sollten Sie immer ein Auge auf Ihre Wertgegenstände haben (besonders bei großen Menschenansammlungen). Übergriffe auf Touristen sind sehr selten. Ihre wichtigen Dokumente sollten Sie immer direkt am Körper tragen oder im Hotel deponieren. Um für den Notfall vorgesorgt zu haben, sollten Sie alle Ihre wichtigen Dokumente (Impfpass, Reisepass, Flugtickets) vorab der Reise einscannen oder abfotografieren und per Email an sich selbst senden. Damit haben Sie auf die Dokumente stets Zugriff und mögliche Ersatzdokumente können einfach neu beantragt werden. Im Rahmen einer Gruppenreise müssen Sie sich keine Gedanken um die Sicherheit zu machen. Bei den üblichen Vorkehrungen, wie in anderen Ländern auch, passiert Ihnen rein gar nichts.

 

Gesundheit / Impfungen:

Wie bei jeder Reise sollten Sie vor dem Reiseantritt Ihren Impfpass auf die Akualität Ihrer Impfungen hin überprüfen. Generell empfiehlt es sich auch stets eine Beratung beim Tropen-/Reisemediziner zum entsprechenden Reiseland einzuplanen. Die Standart-Reiseimpfungen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Polio, Pertussis (Keuchhusten) und Masern sollten immer aktuell sein. Auch die Impfung gegen Hepatitis A (Gelbsucht) + B (bedingt notwendig) sollten aufgefrischt sein. Thyphus kann ebenfalls in Betracht gezogen werden. Tollwut ist ratsam bei einem langen Aufenthalt im Dschungel bzw. als Schutz vor einigen streunenden Hunden in ländlicheren Gebieten. Alle Reisenden, die älter als 12 Monate alt sind und planen gelbfiebergefährdete Gebiete Boliviens zu besuchen, müssen auf Verlangen bei Einreise aus allen Ländern ein Gelbfieber-Zertifikat vorweisen. In der Realität wird dies kaum kontrolliert (nur bei Einreise aus einem Gelbfieeberland). Wenn Sie jedoch in das Amazonas-Tiefland reisen, empfehlen wir Ihnen die Impfung ausdrücklich (und kann vor Ort auch tatsächlich kontrolliert werden). Für Reisen in die Bergregionen und den Altiplano ist eigentlich keine Gelbfieber-Impfung notwendig. Es gibt keine weiteren Pflichtimpfungen für Bolivien. In Bolivien besteht weiterhin ein sehr geringes Malaria-Risiko (in Höhen über 2.500 m ausgeschlossen) - auch dieses vor allem im Amazonas-Tiefland. Falls Ihre Reise diesen Besuch beinhaltet, wägen Sie mit dem Arzt ab, ob eine Prophylaxe notwendig ist oder ein Medikament als Standby-Mittel genügt. Wie immer sollten Sie sich mit langer heller Kleidung, Moskitonetzen und dem Auftragen von Insektenschutzmittel vor Moskitostichen schützen. Das hilft auch gegen das Dengue-Fieber (mittlerweile Impfung verfügbar) und gegen das Zika-Virus (kommt vor allem in Kolumbien und Brasilien in Südamerika vor, bisher keine Impfung vorhanden). In Ihre Reiseapotheke gehören Mittelchen gegen Insektenstiche, Fieber, Durchfall, Schmerzen aller Art und gegen die Höhenkrankheit. Auf den Trekkings empfehlen wir Wasserentkeimungstabletten wie z.B. Micropur.

Ausrüstungsempfehlung

Ausrüstung
  • Reisetasche für das pers. Hauptgepäck
  • Hochtourenrucksack (ca. 40-50 Liter) inkl. Nässeschutz
  • Trekkingschuhe & thermische Bergschuhe (Kategorie C, besser D - hauptsache warm genug für bis -20 Grad)
  • leichte Schuhe für die Stadtrundgänge, eventuell Sandalen/Crocs o.ä. für die Überfahrten
  • Isomatte & Schlafsack (bis -15 Grad)
  • lange Wanderhosen, eine kurze Wanderhose, Jeans/Freizeithose
  • wasser- und winddichte Jacke & Goretex-Überhose
  • Als wärmende Schicht: Pullover oder Fleece-Jacke, Primaloft/Softshell-Jacke und dicke Daunenjacke
  • Oberbekleidung kurz (T-Shirts, Hemden/Blusen fürs Trekking), Unterwäsche (auch lang), Trekkingsocken (warm)
  • Mütze und Handschuhe (dünn und dick), Halstuch/Buff/Schal
  • Badebekleidung (heiße Quellen) + Microfaser-Handtuch
  • Waschutensilien für den persönlichen Bedarf
  • Gute Sonnenbrille, Gletscherbrille
  • 2x Trinkflasche (je 1,5 Liter, SIGG + Thermosflasche)
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe

  • Gesundheit
  • Mütze oder Hut gegen die Sonne sowie Sonnencreme (nicht unterschätzen)
  • Ihre Medikamente (falls benötigt)
  • Hand-Desinfektionsmittel (falls gewünscht)
  • kleine Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung usw.)

  • Individuell
  • Bargeld in Euro oder USD (Geld abheben mit Kreditkarte in den Städten ohne Probleme möglich)
  • Fotoausrüstung (Wasserdicht verpackt)
  • Buch zum Lesen
  • Eventuell Fernglas

  • Für die Besteigungen
  • Steigeisen
  • Eispickel
  • Kletterhelm
  • Gurt mit mindestens 2 Karabiner
  • Bandschlinge & Prusik (kurz & lang)
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