Dieses Trekking im Everest-Gebiet mit der Überschreitung von zwei 5.000er Pässen und finaler Besteigung des Island Peaks ist wohl eine der schönsten Bergtouren in ganz Nepal. Der Island Peak (Imja Tse) ist einer der berühmtesten und meistbestiegenen 6.000er Gipfel in Nepal. Das hat einen guten Grund – der Gipfel ist vergleichsweise einfach zu erreichen, technisch nicht sehr anspruchsvoll und der Island Peak ist traumhaft unmittelbar neben der Nuptse/Lhotse-Wand gelegen. Das Panorama, welches Sie vom Gipfel auf die unzähligen Khumbu-Eisriesen haben, sucht seinesgleichen. Diese einzigartige Mischung der Reise ist ideal für erfahrene Bergsteiger, die den nahezu perfekten Blick auf die spektakulärste Hochgebirgslandschaft der Welt suchen. Dennoch ist diese Trekkingreise auch für Expeditions-Einsteiger mit sehr guter Fitness/Kondition und Höhenerfahrung geeignet. Durch unsere Routenwahl mit dem langsamen und gleichmäßigen Aufstieg, optimieren wir die Anpassung an die Höhe und schaffen somit die besten Voraussetzungen für die Besteigung des Island Peak. Ihr erfahrener Bergführer steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Sie üben alle wichtigen Bergsteigertechniken, welche für den Aufstieg benötigt werden, nochmal direkt vor Ort. Nichtsdestotrotz sollte diese Tour auf keinen Fall Ihr Erstkontakt mit einem vergletscherten Berg inkl. kompletter Bergsteigerausrüstung sein.
Diese Bergreise beginnt in den lebendigen Gassen Kathmandu's, wo das Leben tobt! Nach einem abenteurlichen Flug in einer kleinen Propellermaschine landen Sie in Lukla und machen sich auf den Weg in die weltberühmte Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar. Dann verlassen Sie die Normalroute zum Everest-Basislager und wandern hinein in das wohl schönste Seitental der Region, dem Gokyo-Tal. Auf dem Aussichtsberg Gokyo Ri warten spektakuläre Ausblicke, vor allem auf den Achttausender Cho Oyu und seine Nebengipfel, auf Sie. Nachdem Sie den Ngozumba-Gletscher, als längsten Gletscher Nepals, durchquert haben, wartet mit dem Cho La der erste 5.000er Pass auf Ihre Erklimmung. Hier beeindruckt vor allem der Abstieg über den gut begehbaren Gletscher – immer die wundervolle Ama Dablam im Blick. Von Lobuche aus unternehmen Sie einen Tagesausflug auf den berühmten Kala Patthar, von welchem Sie die Gipfelpyramide des Everests bestaunen. Nun optimal akklimatisiert, können Sie Ihren zweiten hohen Pass, den Kongma La, optimal genießen. Von diesem phänomenalen Gipfelpanorama, vor allem auf das Nuptse/Lhotse-Massiv, haben Sie vorher nicht zu träumen gewagt. Nun kann das große Finale kommen – die Besteigung des Island Peak! Wenn Sie auf dem Gipfel angekommen sind, werden alle Strapazen vergessen sein und es ist einfach ein Genuss alle großen Khumbu-Berge vor sich aufgereiht zu sehen. Gemütlich lassen Sie das Trekking ausklingen und kehren über Tengboche mit dem schönen Kloster und Namche zurück nach Lukla. In Kathmandu ist noch genügend Zeit für weitere kulturelle Einblicke ins Land.
Ihr Hochtourenrucksack ist aufgesetzt und die Bergschuhe sind geschnürt – Ihr Traum von der Besteigung eines Himalaya-Riesen in Nepal kann also beginnen. Sie fliegen über Nacht mit einem Stopp von Deutschland nach Kathmandu in Nepal, wo Sie am Folgetag ankommen. Um entspannt in Ihre Reise zu starten, nehmen Sie doch den Zug zum Flughafen. Das Rail and Fly (Zug zum Flug) Ticket ist gerne über Meine Welt Reisen buchbar.
Voller Vorfreude auf die anstehende Tour landen Sie in der Hauptstadt Nepals – Kathmandu, gelegen auf ca. 1.350 m Höhe. Kein anderes Land der Welt hat eine größere Symbolkraft, wenn man an Achttausender-Berge, Trekking & Bergsteigen, Buddhismus oder auch gastfreundliche Menschen denkt – Nepal steht schlichtweg für Outdoor-Erlebnisse! Nachdem Sie am Flughafen alle Formalitäten für das Visum und die Einreise geregelt haben, werden Sie abgeholt und zu Ihrem Stadthotel in Thamel gebracht. Je nach Ankunftszeit in Kathmandu, haben Sie den Nachmittag Zeit die quirlige Stadt das erste Mal auf eigene Faust zu erkunden. Es gibt nichts Schöneres als gemütlich durch das belebte Stadtviertel Thamel zu schlendern und dem regen Treiben der Stadt beizuwohnen. Gerne können Sie auch bereits zum Durbar Square – dem Herz der Stadt – laufen (nur ca. 30min Fussweg von Ihrem Hotel entfernt) und die einzigartige Architektur und Atmosphäre auf sich wirken lassen. Am Abend kommen alle Bergkameraden das 1. Mal mit dem Guide zum traditionellen Begrüßungs-Abendessen zusammen. Hier haben Sie in Ruhe Zeit alle letzten offenen Fragen zur anstehenden Tour zu klären und Ihre Mitstreiter kennenzulernen.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: A
Ihr deutschsprachiger Stadtführer holt Sie vom Hotel ab und Sie unternehmen eine schöne Stadtbesichtigung. Ein wichtiges Highlight ist das Shiva-Heiligtum der Hindus, der Pashupatinath-Tempel. Der Pashupatinath-Tempel liegt am heiligen Bagmati Fluss, wo unter anderem rituelle Feuerbestattungen von verstorbenen Hindus an den sogenannten Ghats stattfinden. Das Betreten des Haupttempels, wo Shiva als Pashupati ("Gott des Lebens") verehrt wird, ist Nichtgläubigen untersagt. Gewiss können Sie jedoch ein schönes Foto von einem der hier anwesenden exotischen Sadhus (Wanderasketen) machen. Anschließend können Sie auf Wunsch zu Fuß nach Bodnath laufen. Hier besichtigen Sie die buddhistische Stupa. Bodnath ist das Zentrum der im Exil in Nepal lebenden Tibeter. Sie können – sofern Interesse besteht und genau zu der Zeit etwas stattfindet – einem der zahlreichen kleinen buddhistischen Klöster in unmittelbarer Nähe einen Besuch abstatten und an einer Gebetsstunde teilnehmen. Ihr Mittagessen genießen Sie in einem der Restaurants mit toller Dachterrasse und direktem Blick über Bodnath. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie sogar die Berge des Langtang Himal erkennen. Wenn Sie im Anschluss noch Lust haben und genügend Zeit ist, können Sie sich zusätzlich den buddhistischen Tempel Swayambhunath (aufgrund der vielen Affen, welche den Hügel in der Umgebung des des Komplexes bevölkern, wird er auch Affentempel genannt) anschauen. Das Highlight hier ist natürlich der Stupa mit tollem Ausblick über Kathmandu. Tun Sie es den Gläubigen gleich, umrunden Sie den Stupa im Uhrzeigersinn und drehen dabei die unzähligen Gebetsmühlen. Dabei können Sie ideal den Gläubigen bei deren religiösen Ritualen zuschauen.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F / M
Es ist so weit und es geht für Sie in die Berge. Je nach aktueller Situation vor Ort werden Sie zum Flughafen von Kathmandu oder zum Flughafen Ramechhap in Manthali gebracht. Falls Ihr Flug von Ramechhap abheben sollte, werden Sie bereits in der Nacht um ca. 2 Uhr vom Hotel abgeholt, um die Strecke zum Flughafen in 4-5 Std. zurückzulegen. Der Flug in einer maximal ca. 18 Passagieren fassenden Propellermaschine ist der Startpunkt Ihres Abenteuers und ein kleiner Nervenkitzel. Sie sollten, wenn möglich, unbedingt links im Flieger sitzen, um die einmaligen Ausblicke auf den Himalaya-Hauptkamm zu genießen. Bereits nach knapp 30 Minuten (von Ramechhap aus kürzer) landen Sie in Lukla – dem Startpunkt vieler großer Expeditionen zum Everest und auch für Sie das Tor zum Everest-Gebiet. Hier treffen Sie direkt auf Ihre Begleitmannschaft und übergeben Ihr Hauptgepäck an die Träger (Sie tragen ausschließlich Ihren Tagesrucksack). Da Sie heute bereits auf recht großer Höhe gelandet sind, lassen Sie es ruhig und langsam angehen. Gemütlich, vorbei an den ersten Manimauern und Chörten, wandern Sie leicht bergab, immer entlang am "Milchfluss" Dudh Koshi, bis nach Phakding (2.610 m)
Gehzeit ca. 3-4 Std. | Aufstieg ca. 210 m | Abstieg ca. 430 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung in der Hotel Sherpa Lodge o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Ihre Tagesetappe führt Sie weiter entlang des tief eingeschnittenen Dudh Koshi Fluss vorbei am Örtchen Bengkar bis nach Monjo, wo Sie eine Mittagsrast einlegen. Ab hier betreten Sie den weltberühmten Sagarmatha Nationalpark und Ihre Trekking-Genehmigungen werden kontrolliert. Bereits heute können Sie mit den Gipfeln Kyashar (6.770 m), Kangtega (6.685 m) und Thamserku (6.608 m) die ersten Bergriesen bewundern. Im Anschluss müssen Sie einige spektakuläre Hängebrücken überqueren, wobei die letzte, die Hillary Bridge (benannt nach dem Erstbesteiger des Mount Everest, Sir Edmund Hillary), mit der Höhe von 70 m das Highlight darstellt. Hier treffen die Flüsse Dudh Koshi und Bhote Koshi Nadi aufeinander und bilden beeindruckende enge Canyons, wo das Wasser mit ungeheurer Kraft hindurch gepresst wird. Im Anschluss beginnt Ihr steiler Aufstieg durch den Wald nach Namche Bazar. Während des Aufstiegs eröffnet sich eine kleine Lücke zwischen den Bäumen und Sie können, wenn auch noch fast 30 km entfernt zum ersten Mal den Everest sichten. Namche liegt herrlich in einer U-Form an einen Berghang gelegen und strahlt ein besonderes Flair aus. Es bildet das Verwaltungszentrum der Khumbu-Region und ist die wichtigste Ortschaft des Sherpa-Volkes. Hier treffen Trekking-Reisende und Bergsteiger aus der ganzen Welt auf die traditionellen Lebensweisen der Sherpa-Volksgruppe. Heutzutage gibt es in Namche einen Irish Pub, Bäckereien und Shops mit modernster Bergsteigerausrüstung, aber gleichermaßen noch einen traditionellen Markt, auf dem sich die Einheimischen mit Waren aller Art versorgen. Tauchen Sie in diesen unvergleichlichen Mix ein. Am Nachmittag bleibt noch genügend Zeit die Stadt individuell zu erkunden. Sie können dem Sherpa Culture Museum und dem Nationalpark-Museum einen Besuch abstatten! Ebenso lohnt ein Abstecher zum örtlichen buddhistischen Kloster.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 1.025 m | Abstieg ca. 250 m | Gehstrecke ca. 10 km
Übernachtung in der Lodge The Bodhi Hotel o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Je nachdem wie Sie sich heute fühlen, gestaltet sich der Tagesablauf. Wer noch ein wenig Probleme mit der Höhe in Namche hat, lässt es ganz ruhig angehen und erkundet die Sherpa-Ortschaft ein wenig auf eigene Faust. In diesem Fall können Sie gerne dem Sherpa Culture Museum und dem Nationalpark-Museum einen Besuch abstatten! Ebenso lohnt ein Abstecher zum örtlichen buddhistischen Kloster. Wer sich gut und voller Energie fühlt, unternimmt gemeinsam mit Ihrem Guide eine schöne Akklimatisationstour. Zuerst steigen Sie die steilen Hänge hinauf zum legendären Everest View Hotel (3.880 m) – hier gibt es eine fantastische Terrasse, wo Sie mit einmaliger Aussicht etwas Essen oder Trinken können. Sie genießen das tolle Panorama mit Lhotse (8.414 m), Nuptse (7.861 m), Everest (8.848 m) und der formschönen Ama Dablam (6.856 m), welche als eine der schönsten Berge der Welt gilt. Im Anschluss laufen Sie weiter nach Khumjung (3.780 m), wo Sie die alte ehrwürdige Gompa besichtigen können. Außerdem können Sie zur Sir Edmund Hillary Schule spazieren. Ebenso sollten Sie einen Blick hinein in das Edmund Hillary Visitor Center werfen. Hier wird das Vermächtnis von Hillary im Zuge seiner Erstbesteigung des Mt. Everests mit Einfluss auf die gesamte Region und die hiesige Sherpa-Kultur dargestellt. Vorbei am Sir Edmund Hillary Krankenhaus in Khunde und dem kleinen Flugplatz in Syangboche, welcher für Helikopter-Transportflüge ins Everest Basislager genutzt wird, kehren Sie nach Namche zurück.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 500 m | Abstieg ca. 500 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung in der Lodge The Bodhi Hotel o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Sie steigen erneut aus dem hufeisenförmigen Namche Bazar heraus. Über einen wundervollen kurvenreichen Höhenweg laufen Sie vorbei am kleinen Dorf Sanasa und erreichen in 3.970 m Höhe den Mong La Pass. Hier steht eine schöne Chörte, welche dem Sherpa und Erstbesteiger des Everest Tenzing Norgay gewidmet ist. Daraufhin steigen Sie wieder hinab, um am Eingang zum Gokyo-Tal auf den Ort Phortse Tenga zu treffen. Nach einem stärkenden Mittagessen beginnen Sie den Schlussanstieg vorbei an Birkenbäumen sowie Rhododendron und lassen die Baumgrenze schließlich mit der Ankunft im Dorf Dhole (4.200 m) hinter sich.
Gehzeit ca. 6 h | Aufstieg ca. 1.130 m | Abstieg ca. 570 m | Gehstrecke ca. 13 km
Übernachtung in der Lodge Alpine Cottage o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Entlang des linkerhand von Ihnen gelgenen Gebirgszugs Khumuche Himal mit vielen schönen 5.000er Bergen steigen Sie stetig weiter bergauf über die Ortschaft Luza nach Machhermo (4.470 m). Vor Ihnen in der Ferne ergeben sich immer wieder erste tolle Ausblicke auf den Achttausender Cho Oyu (8.188 m). Rechts von Ihnen ragen die steilen Bergriesen Cholatse (6.335 m) und Arakam Tse (6.423 m) in die Luft. Lassen Sie den Nachmittag ruhig angehen, damit sich Ihr Körper in Ruhe weiter an die große Höhe anpassen kann.
Gehzeit ca. 5 h | Aufstieg ca. 480 m | Abstieg ca. 140 m | Gehstrecke ca. 6 km
Übernachtung in der Machhermo Lodge o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Die Landschaft um Sie herum wird immer wilder. Über einige Gratrücken erreichen Sie das kleine Dorf Phangga. Im Anschluss trekken Sie entlang der Seitenmoräne des hier endenden Ngozumba-Gletscher und kommen an den ersten beiden Gokyo-Seen vorbei. Dann ist es soweit und Sie können bereits den dritten strahlend türkisgrünen und in der Sonne funkelnden Gokyo-See vor sich erkennen. Hier liegt das wundervolle gleichnamige Örtchen, umgeben von Yakweiden und direkt an der Seitenmoräne des gigantischen Ngozumba-Gletschers. Es lohnt sich am Nachmittag die Seitenmoräne hinaufzusteigen und dem Knacken und Krachen des sich ständig in Bewegung befindlichen Gletschers zu lauschen. Gokyo ist wohl eines der am schönsten gelegenen Siedlungen im Khumbu-Gebiet – genießen Sie das einmalige Flair ausgiebig.
Gehzeit ca. 5 h | Aufstieg ca. 470 m | Abstieg ca. 80 m | Gehstrecke ca. 7 km
Übernachtung in der Namaste Lodge o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Am Morgen steht die Besteigung des schönen Aussichtsgipfel Gokyo Ri (5.360m) auf dem Plan. Bei klarem Wetter haben Sie von hier aus einen gigantischen Blick auf den Everest, Lhotse, Lhotse Shar, Makalu (8.463m), Cho Oyu, Gyachung Khang (7.952m), Pumori (7.165 m) und viele viele weitere Gipfel. Direkt unter Ihnen schiebt sich der mächtige Ngozumba-Gletscher vom Cho Oyu das Gokyo-Tal hinunter. Nach Ihrer Rückkehr nach Gokyo haben Sie sich eine kleine Mittagspause verdient. Dann verlassen Sie Gokyo und haben noch eine kurze weitere Etappe vor sich (2-3 Std.) Ihr Guide sucht Ihnen den besten Weg über den mächtigen Ngozumba-Gletscher. Es ist ein erhabenes Gefühl hier entlang zu laufen – der Pfad führt Sie durch ein Labyrinth aus großen Geröllhügeln, Eisblöcken und kleinen Gletscherseen auf die andere Seitenmoräne. Dort können Sie bereits den kleinen Ort Dragnag (4.700 m) erkennen. Am Abend gehen Sie früh schlafen, da morgen der erste 5.000er Pass auf Sie wartet und der Wecker zeitig klingelt.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 800 m | Abstieg ca. 730 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung in der Tashi Friendship Lodge o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Ein weiteres Highlight Ihrer Trekkingreise steht auf dem Programm – Sie überschreiten den ersten 5.000er Pass Ihrer Tour. Noch vor der Dämmerung stehen Sie auf und frühstücken etwas Kleines. Dann steigen Sie direkt hinter Ihrer Lodge auf einem kleinen Pfad mäßig steil das enge Tal hinauf. Schließlich erreichen Sie eine erste Anhöhung, wo Sie einen wunderbaren Blick auf die 6.000er Arakam Tse (6.423 m), Cholatse (6.335 m) und Tabuche Peak (6.367 m) genießen können. Weiter geht es im leichten auf und ab über langgezogene Hänge bis zum Fuße des Cho La Passes (5.420 m). Nun steigen Sie recht steil in Serpentinen hinauf, bis Sie das bunte Fahnenmeer erreichen und glücklich über das Knacken der 5.000 m Marke die Weitsichten genießen. Richtung Osten liegt das Gokyo-Tal mit all den 6.000ern vor Ihnen, während sich Richtung Westen der Passgletscher und die Lobuche Peaks vor Ihnen befinden. Glücklich über Ihren Erfolg und viele Bilder später starten Sie den Abstieg über den strahlend weißen Gletscher, welcher auch mit Neuschnee bedeckt sein kann. Der Abstieg ist jedoch nur wenig steil und viele Trekker laufen hier entlang, so dass stets ein sicherer Pfad abseits der Spalten ohne Probleme zu begehen ist. Später öffnet sich die Landschaft und es geht hinunter zur kleinen Ortschaft Dzongla (4.830 m), welches von Hochhalmen umgeben ist – sicher laufen Sie an einigen majestätischen Yaks vorbei. Dzongla liegt direkt vor der eindrucksvollen Steilwand des Cholatse. Im Hintergrund ragt die mächtige Ama Dablam in voller Pracht hervor. Es ist ein wundervoller Ort zum Genießen.
Gehzeit ca. 7-9 Std. | Aufstieg ca. 710 m | Abstieg ca. 580 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung in der Lodge Mountain House o.ä.
Verpflegung: F / LB / A
Von Dzongla wandern Sie entlang idyllischer Berghänge oberhalb des funkelnden Chola Tsho Bergsees, bis Sie links einbiegen und dann auf dem Normalweg zum Everest Base Camp gelangen – nach ca. 2-3 Stunden erreichen Sie Lobuche (4.910 m). Hier entspannen Sie bei einem leckeren Mittagessen. Den Nachmittag können Sie nutzen, um die Seitenmoräne hinaufzusteigen, um schöne Ausblicke auf den gewaltigen Khumbu-Gletscher zu genießen. Generell ist es aber auch wichtig dem Körper genügend Regeneration zu geben, gerade weil die kommenden Tage anstrengend werden.
Gehzeit ca. 2-3 Std. | Aufstieg ca. 480 m | Abstieg ca. 400 m | Gehstrecke ca. 7 km
Übernachtung in der Eco Lodge o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Sie wollen den Tag nutzen, um die kurze Etappe nach Gorak Shep zu laufen. Dies ist die höchstgelegene Ansiedlung im Khumbu-Gebiet. Von hier aus besteigen Sie den bekanntesten Aussichtsberg im Everest-Gebiet. Es gibt keinen besseren Ort, damit Sie das perfekte Foto von der berühmten Everest-Gipfelpyramide machen können. Zurück im Dorf stärken Sie sich und laufen anschließend nach Lobuche zurück.
Hinweis: Falls es die Wettervorhersage für den geplanten Gipfeltag am Island Peak so hergibt, dass die Bedingungen einen Tag eher besser ausschauen, lassen Sie diesen Tag weg und laufen bereits weiter nach Chhukhung. Damit dient dieser Tag indirekt auch als Reservetag für den Gipfel.
Gehzeit ca. 7-8 Std. | Aufstieg ca. 760 m | Abstieg ca. 760 m | Gehstrecke ca. 12 km
Übernachtung in der Eco Lodge o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Mit dem Kongma La (5.535 m) wartet der zweite Pass auf Sie. In der Dämmerung und nach einem kurzen Frühstück verlassen Sie die Lodge und steigen die Seitenmoräne hinauf. Daraufhin überqueren Sie den mit Geröll beladenen Khumbu-Gletscher und verlassen diesen erneut auf der anderen Seitenmoräne. Dann beginnen Sie recht steil Ihren Aufstieg zum Pass, welcher bereits einsehbar ist – Sie arbeiten sich teils über Blockgelände, sowie über loses Geröll nach oben. Im Frühjahr kann es auch sein, dass Schnee liegt und oder manche Passagen ein wenig vereist sind (Grödeln/Steigeisen empfehlenswert). Dann erreichen Sie bereits den Pass, welcher wie immer in Nepal mit zahlreichen Fahnen geschmückt ist. Zurückblickend in Richtung Lobuche bestaunen Sie ein letztes Mal den Khumbu-Gletscher. Während Sie Ihren Weg über den Cho La Pass nachzeichnen, erstahlen diverse Gipfel, allen voran der Cho Oyu, in voller Schönheit. Auf der anderen Seite öffnet sich vor Ihnen das Imja Khola Tal. Links von Ihnen befindet sich mit der Nuptse/Lhotse Südwand eine der gewaltigsten Gebirgsmauern der Welt. Ihnen direkt gegenüber überragt der mächtige Achttausender Makalu alle weiteren Gipfelriesen wie z.B. den Chomolonzo (7.804 m), Kangchungtse (7.645 m, Island Peak (6.165 m), Baruntse (7.152 m) oder den Chamlang (7.321 m). Vom Pass aus ist der Pokalde Ri (5.806 m hoher Aussichtsberg) optional in etwa einer Stunde zu besteigen. Im Anschluss beginnen Sie vorbei am Pass-See Ihren Abstieg – dieser ist nun weniger steil als der Aufstieg. Ihr Ziel ist das kleine Örtchen Chhukung (4.730 m).
Hinweis: Während Sie den Cho La überqueren mussten, um das Routing sinnvoll fortzuführen, kann der Kongma La (z.B. falls Sie gesundheitlich angeschlagen sind bzw. Sie Ihre Kräfte für den Island Peak aufsparen wollen) auch ausgelassen werden und Sie laufen einfach über die Orte Thukla und Dingboche "außen herum" nach Chhukung.
Gehzeit ca. 8 Std. | Aufstieg ca. 820 m | Abstieg ca. 910 m | Gehstrecke ca. 11 km
Übernachtung in der Lodge Khangri Resort o.ä.
Verpflegung: F / LB / A
Es wird spannend – mit der Besteigung des Island Peaks steht das größte Highlight der Reise an. Innerhalb von etwa 3 Stunden laufen Sie gemütlich über eine Moränenlandschaft bis zum Island Peak Base Camp (ca. 5.150 m). Das Camp liegt traumhaft am Imja Tsho See und ist umgeben von mächtigen Eisströmen, wie dem Lhotse Shar und Imja Gletscher. Am Nachmittag besprechen Sie den Ablauf der Besteigung und üben nochmal die wichtigsten Bergsteigertechniken, welche Morgen zum Einsatz kommen. Daraufhin verkriechen Sie sich zeitig in die Schlafsäcke, um sich für den früh Start Morgen auszuruhen.
Gehzeit ca. 3 Std. | Aufstieg ca. 430 m | Abstieg ca. 40 m | Gehstrecke ca. 7 km
Übernachtung im Zelt (einfache Matratze wird gestellt)
Verpflegung: F / LB / A
Sehr früh am Morgen stehen Sie auf und frühstücken etwas kleines. Dann machen Sie sich abmarschbereit und steigen im Schein der Stirnlampen langsam hinauf zur Schulter vor Beginn des Gletschers – dieser Weg ist gut ausgetreten und verläuft durch steiles Geröll- und Felsgelände mit größeren und kleineren Felsbrocken, die Sie auch mal in leichter Kletterei überwinden müssen. Dann erreichen Sie den sogenannten "Crampon Point" auf ca. 5.800 m und legen Ihre Steigeisen sowie den Gurt an. Nun am Seil und eventuell einigen tiefen Spalten ausweichend, laufen Sie bis zum Beginn der 120 m hohen und bis zu 60 Grad steilen Gipfelflanke, wo die Fixseile für Sie gelegt sind. Danach erreichen Sie den finalen Gipfelgrat, welcher Sie direkt zum höchsten Punkt führt. Den Gipfel sollten Sie nach ca. 7-9 Stunden Besteigungszeit erreichen. Das Gipfelmeer vor Ihnen mit Makalu, Lhotse, Baruntse, Ama Dablam, Nuptse usw. ist unbeschreiblich. Voller Freude und Adrenalin steigen Sie viele Fotos später wieder ab. An der Gipfelsteilwand werden Sie wieder ins Fixseil eingehangen und Sie seilen sich ganz in Ruhe mit Hilfe Ihres Bergführers ab. Schließlich kommen Sie zurück ins Basislager, essen etwas und erholen sich, bevor Sie noch am Nachmittag zurück nach Chhukhung laufen.
Gehzeit ca. 12-14 Std. | Aufstieg ca. 1.080 m | Abstieg ca. 1.520 m | Gehstrecke ca. 12 km
Übernachtung in der Lodge Khangri Resort o.ä.
Verpflegung: F / LB / A
Nach nun vielen Tagen in teils weit über 4.000 m Höhe, wird es Zeit in niedrigere Gefilde abzusteigen. Sie laufen allmählich aus dem Chhukhung-Tal heraus und über Dingboche, sowie vorbei an der Ama Dablam geht es auf gut ausgetretenen Pfaden nach Tengboche (3.860 m). Hier wartet eines der ältesten und wichtigsten buddhistischen Klöster der Khumbu-Region auf Sie. Das ursprünglich 1916 erbaute Kloster ist 1989 komplett niedergebrannt, wurde aber bereits 2 Jahre später wieder komplett neu aufgebaut. Nutzen Sie den Nachmittag, schauen Sie sich in Ruhe um und saugen Sie die Atmosphäre auf.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 150 m | Abstieg ca. 950 m | Gehstrecke ca. 15 km
Übernachtung in der Lodge Himalayan Culture Home o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen die großen Gipfel so langsam hinter sich und werfen immer mal einen letzten Blick zurück. Sie steigen recht steil durch Rhododendron-Wald hinab ins Tal und überqueren den Ihnen bereits bekannten Dudh Koshi Fluss. Danach steigen Sie wieder auf und entlang eines schönen Panoramaweges geht es zurück nach Namche. Sie werfen jedoch nur einen letzten Blick auf die Sherpa-Hauptstadt und steigen dann über die Serpentinen im Wald sowie die berühmte Hillary Stahlseilbrücke hinunter nach Monjo. Hier auf 2.835 m fühlt es sich für Sie schon wieder subtropisch an und vielleicht tauschen Sie den heißen Tee der vergangenen Tage nun in ein kühles erfrischendes Getränk.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 360 m | Abstieg ca. 1.460 m | Gehstrecke ca. 17 km
Übernachtung in der Mini Tibet Lodge o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Auf bekannten Pfaden und fast durchweg bergab wandern Sie zurück nach Lukla, wo Sie Ihr Trekking vor über 2 Wochen begonnen haben. Sie können stolz und glücklich über alles Erreichte sein. Sie verabschieden sich heute von Ihrer fleißigen Begleitmannschaft und haben eine kleine Abschiedsparty.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 480 m | Abstieg ca. 480 m | Gehstrecke ca. 13 km
Übernachtung in der Lodge Runway 24 Inn o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen Sie die Khumbu-Region. Mit einer kleinen Propellermaschine fliegen Sie entweder zurück nach Kathmandu oder nach Ramechhap. Falls Sie nach Ramechhap fliegen, erhalten Sie einen Transfer zurück nach Kathmandu (nur dann ist auch das Mittagessen inklusive). Hier haben Sie den Abend zur freien Gestaltung.
Hinweis: Wer möchte, besucht am Abend nochmal den Pashupatinath-Tempel. Hier findet allabendlich um 18 Uhr für ca. 1 Stunde lang eine eindrucksvolle Aarti-Zeremonie am Bagmati-Fluss statt. Dabei versammeln sich die hinduistischen Priester und beten Gott Shiva an. Bei der spirituellen Zeremonie werden religiöse Tänze aufgeführt, Mantras rezitiert, Räucherstäbchen verbrannt, Glocken geläutet und brennende Öllampen im Gleichschritt geschwenkt. Zusätzlich wird die Zeremonie vom Klang traditioneller Instrumente untermalt.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F / M
Dieser Tag dient als wichtiger Puffertag, falls es einmal vorkommt und Ihr Flieger von Lukla am Tag zuvor aufgrund von schlechtem Wetter abgesagt wurde. Im Normalfall aber klappt alles wie geplant und Sie haben diesen Tag zur freien Gestaltung. Optional können Sie z.B. eine Stadtbesichtigung der anderen zwei Königsstädte im Kathmandu-Tal, Patan & Bhaktapur, unternehmen. Alternativ lohnt sich auch z.B. ein Ausflug zur Chandragiri-Seilbahn. Hier können Sie von 1.500 m auf 2.500 m Höhe hinaufschweben und einen fantastischen Blick auf die Berge hinter Kathmandu genießen. Am Abend findet das traditionelle Abschiedsessen mit Ihrer Reisegruppe statt. Lassen Sie die einzigartigen Erlebnisse der vergangenen 3 Wochen Revue passieren und Ihren Urlaub gemütlich ausklingen.7
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F / A
Je nachdem, wann Ihr Flug zurück in die Heimat geht, haben Sie eventuell noch etwas Zeit die Stadt ein letztes Mal auf eigene Faust zu erkunden. Dann nehmen Sie schweren Herzens Abschied von einem wundervollen Land und kehren nach Hause zurück – he nach gewähltem Flug kann dies noch am gleichen oder am Folgetag sein.
Verpflegung: F
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 310 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 310 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 310 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 310 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 310 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 310 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 310 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 310 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 310 €
Gäste allen Alters können grundsätzlich an dieser Bergreise teilnehmen. Diese Reise beinhaltet unter anderem ein mehrtägiges physisch herausforderndes Trekking (nur 1x Zeltübernachtung) in großen Höhen. Es ist ratsam, dass Sie als Vorerfahrung bereits andere mehrtägige Trekkings im Hochgebirge vorweisen können. Ebenfalls besteigen Sie mit dem Island Peak einen stark vergletscherten Berg bis knapp über 6.000 m Höhe. Der Island Peak hat einen technischen Anspruch und jeder Teilnehmer muss bereits ausreichend Bergsteiger-Erfahrung z.B. in den heimischen Alpen vorweisen können! Es muss Ihnen möglich sein, Schnee und Eisflanken mit bis zu 60° Steigung, teils am Fixseil, problemlos zu begehen. Ebenso gehört es zu den Grundlagen, dass Sie das Gehen mit Steigeisen in Seilschaft und den korrekten Einsatz des Eispickel beherrschen. Auch alpine Seil-und Sicherungstechniken sollten Ihnen bekannt sein (z.B. Selbstsicherung am Fixseil, Aufstieg mit Steigklemme, Abseilen). Sie sollten sich auf die Reise gezielt mit einem entsprechenden Konditionstraining und ausgiebigen Wanderungen/Bergbesteigungen vorbereiten! Definitiv benötigen Sie bei dieser Reise eine sehr gute Trittsicherheit in anspruchsvollem Gelände, da die Pfade teils ausgesetzt, steil, uneben und geröllig sind sowie beim Island Peak über spaltenreiche Gletscher führen. Eine sehr gute körperliche Fitness, entsprechende Ausdauer, Schwindelfreiheit, Höhenverträglichkeit, Kameradschaft und Bereitschaft zu Komfortverzicht sind Grundvoraussetzungen. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag grundsätzlich nur für die Hotels gilt. Ein Einzelzimmer für die Lodgeübernachtungen kann in der Hochsaison nicht für jede Lodge vorab garantiert werden. Beim Trekking zum Mera Peak Base Camp nach Khare ist es in der Regel aber kein Problem. In Khare kann es sein, dass die Einzelbelegung der Zimmer aufgrund der wenigen Unterkunftsmöglichkeiten nicht möglich ist. Auch von Chhukungh nach Lukla sollte es in der Regel klappen. Die eine Zeltübernachtung im Mera Peak Hochlager ist immer im Doppelzelt. Die Zeltübernachtungen im Honku-Tal sind im Einzelzelt möglich. Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Fast alle Übernachtungen (nur 1x im Zelt) bei dieser Reise finden in einer Lodge statt. Generell versteht man unter einer "Lodge" in Nepal eine gut ausgebaute Berghütte. Es gibt einen Zimmertrakt, welcher zumeist mit Zweibettzimmern ausgestattet ist. Die unbeheizten Zimmer sind häufig sehr schlicht: es hat Licht, 2 Betten mit Matratze sowie Bettwäsche (bitte nutzen Sie den eigenen Schlafsack), einen Nachtschrank und eventuell noch Optionen zum Kleider aufhängen. In manchen Regionen verfügen die Zimmer teils über eigene Bäder mit Hocktoilette bzw. westlichem WC und einem Waschbecken (keine private Dusche). Die spartanischen Sanitäranlagen mit Dusche (heiße Dusche fast immer gegen Aufpreis) sind zur gemeinsamen Nutzung. Weiterhin haben die Lodges einen Aufenthaltsraum, meist mit angeschlossener Küche. Hier nehmen Sie Ihre Mahlzeiten ein und können sich entspannen. Am Abend wird oft der Kamin (mit Yak-Dung) angemacht. Im Aufenthaltsraum können Sie häufig gegen Aufpreis den Strom und das WLAN nutzen.
Alle Inlandsflüge in Nepal sind Sichtflüge. Aufgrund von schlechten Wetterbedingungen kann es stets zu Flugausfällen kommen. Das Programm der Reise ist von der Durchführung des Flugs abhängig. Somit kann es bei Flugausfällen zu Programmänderungen kommen. Wir sind verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche nepalesische Airlines keine Betriebserlaubnis in der EU besitzen. Wir nutzen diese alternativlosen Flüge der besagten Airlines ausschließlich im Inland.
Hinweis zu den Flügen in das Everest-Gebiet:
Der Flug zwischen Kathmandu/Ramecchap und Lukla, sowie retour, ist stark vom Wetter abhängig und kann nur bei guten Wetterbedingungen durchgeführt werden.
Wenn das Wetter keine Flüge mit Kleinflugzeugen zulässt, jedoch ein Flug mit dem Helikopter möglich ist, dann bieten wir Ihnen diesen Heli-Flug gerne optional gegen Aufpreis an. Dadurch haben Sie die Möglichkeit aufgrund eines eventuell abgesagten Flugs keinen Trekkingtag zu verlieren.
Dieser Aufpreis ist von der Gruppengröße abhängig, beträgt aber in der Regel ca. 300 EUR pro Person. Wenn Sie sich im Fall der Fälle vor Ort für diese Option entscheiden, müssen Sie den Betrag direkt vor Ort entrichten.
Weitere Anmerkung:
Wegen der Überlastung des Flughafens von Kathmandu (es gibt nur eine Landebahn für internationale und Inlandsflüge) hat die Civil Aviation Authority Nepal (CAAN) beschlossen mittlerweile fast alle Flüge nach Lukla vom Flughafen Ramechhap aus durchzuführen.
Damit soll der Flughafen Kathmandu für die internationalen Flüge entlastet werden. Nur ganz wenige Flüge pro Tag dürfen von Kathmandu aus starten.
Die Entscheidung, ob Sie bei Ihrer Tour von Kathmandu oder Ramecchap aus fliegen bzw. nach der Tour zurückkehren, wird immer erst sehr kurzfristig (häufig erst 1 Tag zuvor) getroffen. Dies hängt immer mit sehr kurzfristigen Entscheidungen der CAAN zusammen.
Wir versuchen stets unser Bestes, dass Sie von Kathmandu aus fliegen können bzw. direkt hierher nach Ihrem Everest-Trekking zurückkehren können. Wir können aber natürlich nichts garantieren! Die finalen Informationen bzgl. dieses Flugs erhalten Sie spätestens vor Ort bei Ihrer Ankunft in Kathmandu!
Hier also erstmal die beiden Möglichkeiten für die Everest-Touren:
Flug Kathmandu – Lukla. 30 Minuten
Flug Ramechhap – Lukla 20 Minuten
Die Fahrt bis zum Flughafen Ramechhap, falls notwendig, dauert je nach Verkehrslage etwa 5 – 6 Stunden
Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder sonstige Einflüße höherer Gewalt kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.
Sollten seitens der Behörden vor Ort kurzfristig Preiserhöhungen (z.B. Nationalpark-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.
Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf eine Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten verursacht durch diesen Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts-, Kranken- und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich so auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um die Kosten für einen etwaigen Reiserücktritt oder einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.
Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig
Die klimatischen Bedingungen in Nepal sind aufgrund der enormen Höhenunterschiede extrem unterschiedlich. Vom Chitwan Nationalpark bis zum Gipfel des Mount Everest hat Nepal alles an verschiedenen Klimazonen zu bieten, welche wiederum in den einzelnen Regionen unterschiedliche Ausprägungen haben. Bei unseren Nepal-Reisen finden Sie in der Reisebeschreibung das spezielle Klima der jeweiligen Reise. Grundlegend kann man sagen, dass Sie bei den leichten Trekkings (bis 3.500 m), die zum Himalaya führen, weitgehend mit Temperaturen im kleinen zweistelligen Bereich rechnen müssen. Die anspruchsvolleren Touren ins Hochgebirge Nepals führen meist über hohe Pässe oder zu den Basislagern der Achttausender des Himalayas (über 5.000 m). Hier müssen Sie sich mitunter auch tagsüber auf Temperaturen im leichten Minusbereich einstellen. Nachts kann es definitiv zu Minusgraden kommen.
Natürlich spielt neben der Reisedauer auch die Reisezeit in Nepal eine große Rolle. So facettenreich wie Nepal ist, so ist auch das Klima. Gerade zwischen dem Tiefland und den Bergen des Himalayas gibt es gravierende Unterschiede. Im Zeitraum zwischen Mitte Dezember und Ende Februar sind die Temperaturen teils sehr niedrig (Winter im Hochgebirge, in flacheren Regionen angenehm mild), das Gegenteil findet sich von Ende Mai bis Ende September (Regenzeit und sehr warm). Für Nepal-Trekkings bieten sich die Monate Oktober, November bis Mitte Dezember (Herbst) sowie März, April bis Mitte Mai (Frühjahr) bestens an. Hier bleibt allerdings noch zu sagen, dass Nepal ein Land der Extreme ist. Zwischen dem Chitwan Nationalpark auf knapp 200 Metern Höhe und dem Gipfel des Mount Everest auf 8.848m liegen knapp 8.600 Höhenmeter. Hier kann viel passieren, auch Wetterumschwünge in einer stabilen Jahreszeit sind durchaus nicht selten.
Nepali gilt als Amtssprache in Nepal. Weit verbreitet und auch in den Ämtern oft gesprochen, gilt Englisch als zweite Amtssprache. Durch den starken Tourismus ist auch die englische Sprache in viele entlegene Winkel des Landes vorgedrungen. Gerade auf der Route zum Everest Basislager, bei der Annapurna-Umrundung oder auf dem Manaslu-Trekking sprechen viele Einheimische zumindestens etwas Englisch. Für die Gäste des Landes ist es zu empfehlen aus Höflichkeit und zur Freude der Einheimischen einige wenige Begriffe des Alltags in Nepali zu lernen. Auf unseren Trekking-Touren in der Gruppe haben Sie stets einen deutschsprachigen Trekking-Guide an Ihrer Seite.
Von Deutschland aus erreichen Sie Nepal per Flugzeug mit mindestens einem Umstieg. Direktflüge exisitieren nicht. Aufgrund der vielen Fluggesellschaften, die Nepal ansteuern, ist der Abflug ab vieler deutscher, auch kleinerer, Flughäfen mit Zubringerflug möglich. Die Dauer inkl. Umsteigezeit liegt bei meistens bei 15-22 Stunden. Die Nepalesische Zeit liegt bei + 4 Stunden 45 Minuten zur MEZ. Wenn es z.B. in Deutschland 8 Uhr früh ist, dann ist es in Nepal 12:45 Uhr. Der Zeitunterschied verkürzt sich bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde.
Deutsche Staatsbürger, Österreichische Staatsbürger sowie Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Nepal einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit) sowie ein Visum. Das Visum kann bereits vor der Abreise in der Botschaft, dem Honorarkonsulat oder online beantragt werden. Eine Visums-Ausstellung vor Ort (am Flughafen Tribhuvan International Airport von Kathmandu) als so genanntes Visa-on-arrival ist ebenfalls möglich und wird heutzutage von fast allen Nepal-Reisenden genutzt (auch ganz klar unsere Empfehlung). Bitte beachten Sie, dass es vor Ort zu einer Verzögerung bei der Ausstellung kommen kann. Die Warteschlangen sind in der Hauptsaison häufig aufgrund mehrerer gleichzeitig ankommender Flugzeuge recht lang und auch die aufgestellten Automaten zur Beantragung der Visa-on-arrival können den Hauptansturm nicht wirklich Stand halten. Um die Beantragung des Visa-on-arrival vor Ort am Flughafen zu beschleunigen, können Sie dieses online unter nachfolgendem Link bereits zu Hause AB 14 Tage vor Reiseantritt (nicht eher als 14 Tage, da sonst Vorabanmeldung wieder die Gültigkeit verliert) voranmelden und die dadurch erstellte PDF ausgedruckt mit zum Flughafen Kathmandu nehmen:
https://nepaliport.immigration.gov.np/online
Bitte beachten Sie, dass Ihr „Entry Point“ der Tribhuvan International Airport von Kathmandu ist. Mit der PDF vom vorangemeldeten Visa-on-arrival können Sie am Flughafen in Kathmandu direkt zum Schalter für die Bezahlung der Visa-Gebühr voranschreiten. Die Kosten für das 30 Tage Nepal-Visum belaufen sich auf 50 USD (oder equivalent 50 Euro und muss vor Ort in Bar gezahlt werden). Bei den Visa-Optionen 15/30/90 Tage ist das 30 Tage Visum für die Mehrheit unserer Trekkingreisen die passende. Mehr zum Thema Einreise finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.
Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit. Normalerweise finden Sie diese Informationen auf den Fluginformationen, welche wir Ihnen mit den Reiseunterlagen zusenden. Gepäck, welches Sie während Ihres Trekking nichts benötigen, können Sie gerne im Gepäckraum des Hotels in Kathmandu bis zu Ihrer Rückkehr aufbewahren. Für Ihr Trekking erhalten Sie von uns in Kathmandu eine MWR-Duffle Bag von ca. 70 l Größe. Diese Reisetasche können Sie sehr gerne für Ihr benötigtes Gepäck während des Trekkings verwenden (wird von den Trägern getragen). Somit können Sie Ihr Hauptgepäckstück der Anreise zur Lagerung im Hotel mit nicht benötigter Kleidung verwenden. Jeder Teilnehmer darf während des Trekkings maximal 15kg an den Träger geben. Natürlich steht es Ihnen frei auch weniger Gepäck mitzunehmen – das bedeutet weniger Last für den Träger. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit den notwendigen Dingen für den Tag (Wasser, Kamera, Snack, Sonnencreme, zusätzliche Kleidung etc.)
Nepalesische Rupie ist die einheimische Währung in Nepal (NPR). Kleinere Währungseinheiten sind zwar vorhanden, werden jedoch im Alltag nicht verwendet. In Nepal ist neben der einheimischen Währung auch die Indische Rupie anerkannt (INR). Die Scheine der Rupie sind mit folgenden Werten erhältlich 1/2/5/10/20/25/50/100/250/500/1000. Die nepalesische Währung wird in Deutschland nicht gehandelt. Sie kann nur in Nepal umgetauscht werden. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit direkt am Flughafen zu tauschen, oder zu einem meist besseren Wechselkurs in Kathmandu bei den großen Banken bzw. in den Wechselstuben. Sowohl USD als auch EUR können eingetauscht werden.
Sie werden in Nepal, gerade in den großen Städten wie Kathmandu und Pokhara viele ATM’s (Geldautomaten) vorfinden. An den Geldautomaten können Sie bequem mit den gängigen Kreditkarten Geld (Rupie) abheben (kostenpflichtig). Bitte beachten Sie, dass Maestro-Karten meist nicht akzeptiert werden. Zudem sollten Sie sich vor der Reise bei Ihrer Bank erkundigen, wie die Gebühren für die Nutzung von Kreditkarten im Ausland gestaffelt sind. Die maximale Summe pro Abhebung übersteigt meist den Betrag von 200 Euro nicht (equivalent in Rupien, abhängig von der jeweiligen Bank und den Automaten)
Reisetipp: Es empfiehlt sich immer ausreichend Euro, US-Dollar (nur wenn vorrätig, nicht extra eintauschen) oder Rupien bei den Nepal-Reisen bei sich zu haben. In den entlegeneren Gegenden ist nur Barzahlung möglich. Auch in den Lodges beim Trekking werden die Zusatzkosten in der Regel immer in nepalesischen Rupie bezahlt. Planen Sie also entsprechend ausreichend Bargeld in Rupien für Ihr Trekking ein und nehmen Sie dieses aus der Stadt mit auf Ihr Trekking!
Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 170 NPR (Stand 03/2026)
Nepal ist an sich in vielen Bereichen weiterhin ein recht günstiges Reiseland. Wenn Sie z.B. in Kathmandu oder Pokhara lokale Restaurants aufsuchen, kommen Sie gut mit 5-10 Euro für ein Gericht aus (zzgl. Getränke). Hier sind die Speisen nicht nur recht günstig, gleichermaßen befinden Sie sich auch mitten im Leben und haben eine sehr authentische Erfahrung. Wer nicht auf eine gute Pizza, einen Burger oder anderes westliches Essen verzichten mag und sich dazu ein leckeres Everest-Bier gönnt, sollte schon 15-25 Euro am für die Mahlzeit einplanen. Bei unseren Trekkingreisen sind während Ihrer Zeit in den Bergen alle Mahlzeiten und jeweils ein Getränk dazu (Tee oder Kaffee, keine alkoholischen Getränke bzw. Softdrinks) im Reisepreis enthalten. Weitere Getränke müssen Sie selbst bezahlen. In Kathmandu, Bhaktapur oder auch Pokhara können Sie qualitativ hochwertige Handwerkskunst (Gemälde, Skulpturen usw.) sowie z.B. Outdoor-Kleidung zu Preisen kaufen, welche wir meist als sehr preiswert empfinden. Bezüglich des Trinkgelds gelten folgende Beträge von unserer Seite als eine grobe Empfehlung in Absprache mit unserem lokalen Büro in Kathmandu (geteilt durch die gesamte Reisegruppe pro Tag): Trekking-Guide/Bergführer bzw. Reiseleiter: 20-25 EUR, Assistant-Guide: 12-15 EUR, Träger (1 Träger pro 2 Gäste): 8-10 EUR, Fahrer: 10-12 EUR. Trinkgelder sind nicht als Zahlungsaufforderung zu verstehen, sondern als eine Geste der Wertschätzung in dem Fall, dass Sie mit der Arbeit des entsprechenden lokalen Teammitglieds zufrieden sind. Das Trinkgeld kann in EUR (alternativ, wenn vorhanden USD, aber nicht nötig) oder nepalesischen Rupien gezahlt werden. Für die Fahrer und Träger eignet sich die lokale Währung besser. Für die Guides sind EUR vollkommen in Ordnung, weil sie diese jederzeit zurück in der Stadt eintauschen können. Die Übergabe des Trinkgeldes erfolgt in der Regel am Abend des letzten Trekkingtags. Wir empfehlen Ihnen eine Person aus Ihrer Gruppe zu bestimmen, welche das Geld gesammelt in Namen der Gruppe an das entsprechende Teammitglied direkt überreicht.
In Nepal gibt es verschiedene Arten von Steckdosen (meist zwei- oder dreipolig). In so gut wie allen Hotels und Trekking-Lodges funktioniert unser heimischer Doppelstecker und daher müssen Sie keinen Reiseadapter nach Nepal mitbringen. Die Stromspannung in Nepal beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz und ist damit für unsere heimischen Geräte geeignet. Bitte beachten Sie, dass es häufig zu Stromausfällen kommt. Dies liegt zum einen an den vielen Wasserkraftwerken, die auch in der Trockenzeit Hauptversorger sind und zum anderen an der eigenwilligen Art der Nepalesen Stromkabel zu verlegen und zu verbinden. Das Leitungswasser in Nepal ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Falls Sie empfindlich sein sollten, verwenden Sie auch zum Zähneputzen in den Städten ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser). Während des Trekkings empfehlen wir aus Umweltaspekten kein Wasser aus Plastikflaschen zu kaufen. Sie können das kalte Wasser aus dem Wasserhahn in den Lodges, welches aus den Bergen kommt, trinken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bringt einen Filter auf das Trekking mit und filtert das Wasser. Auch Wasserreinigungstabletten (z.B. Micropur) haben sich etabliert. Ebenfalls haben unsere Trekking-Guides einen Wasserfilter dabei, welchen Sie nutzen können. Heißes, abgekochtes Wasser, welches Sie in den Lodges erwerben können, ist unbedenklich.
Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den größeren Städten und den dicht besiedelten Gebieten vor dem Himalaya ist recht gut. Die Hotels und Lodges verfügen meist über ein gut funktionierendes WLAN. Bei einer Trekking- oder Wandertour in den Bergen Nepals wird es dann schon schwieriger. Hier empfehlen wir Ihnen, wenn nötig, das WLAN in den Lodges zu nutzen. Lokale Simkarten haben nur bedingt einen Sinn, da es in vielen Regionen in den Bergen keinen Empfang gibt. Im Everest-Gebiet können Sie sich eine Karte von Everest-Link kaufen und sich damit in den verschiedenen Lodges immer wieder mit einem Benutzernamen und Passwort einloggen.
Bei einem Nepal-Trekking um die Annapurna, den Manaslu, im Everest-Gebiet oder in die Langtang-Region ist das WLAN in den Lodges meist sehr gut ausgebaut und auch recht stabil. Falls es mal nicht funktionieren sollte, genießen Sie einfach den Blick in die gigantische Kulisse des Himalayas und versuchen es später noch einmal.
Nepal gilt grundsätzlich als ein sicheres Reiseland und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. Die große Mehrheit der Nepalis sind äußerst hilfreich, nett und zuvorkommend. In den touristischen Hotspots wie Kathmandu oder Pokhara ist vereinzelt mit Taschendiebstahl zu rechnen. Daher ist es wie überall auf der Welt anzuraten, dass Sie sich sorgsam verhalten und auf Ihre Wertsachen achten. Gerade bei größeren Menschenansammlungen gilt erhöhte Aufmerksamkeit. Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir die Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen (vor allem Ihre Dokumente wie Reisepass und Kreditkarte). Lassen Sie Ihr Reisegepäck niemals unbeaufsichtigt.
Aktuell ist für die Einreise aus Deutschland nach Nepal keine Impfung verpflichtend. Nur bei der Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Außerdem wird ein aktueller Impfschutz gegen Hepatits A, Hepatits B, Typhus, Japanische Enzephalitis und Tollwut empfohlen. Für eine ausgiebige und persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie Ihren Hausarzt frühzeitig vor dem Reisebeginn kontaktieren. Bei einem Aufenthalt in den Tieflandregionen Nepals empfehlen wir Ihnen zudem körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um das Risiko mückengebundener Infektionen zu minimieren. Allgemein gelten Teile Nepals als Malariagebiet. Jedoch ist das Risiko sich mit Malaria zu infizieren in Nepal äußerst gering. Nichtsdestotrotz besteht auf Höhen unter 2.000 m ein gewisses Restrisiko. Eine Malariaprophylaxe ist selbst bei einem Besuch in Nepals Tiefland kaum anzuraten – viel mehr macht ein Stand by Medikament Sinn. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter. Für unsere Trekkingreisen in Nepal empfehlen wir den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung (wichtig ist, dass eine solche die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Kathmandu per Helikopter im Falle der Fälle mit einer Mindestdeckungssumme von 5.000 EUR pro Person abdeckt) sowie einer Reiseabbruchversicherung. Informieren Sie sich dazu gerne bei unserem Partner der Hanse Merkur über mögliche Angebote. Sollten Sie auf einer Trekkingreise in Nepal eine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen müssen, laufen die Mechanismen meist sehr gut zusammen.
Die nepalesische Küche ist stark von der indischen und chinesischen Küche beeinflusst. So wird häufig ein Gericht mit Reis und Linsen sowie Gemüse oder Fleisch serviert. Die Würzung erfolgt unter anderem mit Ingwer, Chili, Koriander und viel Knoblauch. Zwei landestypische Gerichte sind „Dhal Bhat“ oder auch tibetische Teigtaschen (Momos). Die Mahlzeiten in den Lodges während des Trekkings sind sehr reichhaltig und üppig – meist gibt es zum Mittag und Abendessen diverse Gerichte auf Basis von Nudeln/Kartoffeln und Reis oder leckere Suppen. Aber selbst eine Pizza im Nepali-Style ohne Ofen kann in dieser Höhe richtig lecker schmecken. Zum Frühstück gibt es meistens Toast/tibetisches Brot mit Marmelade, Porridge, Spiegelei/Rührei/Omelette oder auch Pancakes. Generell gilt, dass Sie sich für jede der 3 Hauptmahlzeiten am Tag aus der Menü-Karte der Lodge 1 Gericht frei wählen können. Abgekochtes und gefiltertes Wasser ist bei unseren Trekking-Touren verfügbar und bitte versuchen den Kauf von Plaste-Wasserflaschen so weit wie möglich zu vermeiden.
Grundsätzlich haben Nepalesen nichts dagegen, wenn Sie fotografieren – Bitte fragen Sie vorab.
Beim Betreten von Häusern und Tempeln ziehen Sie bitte die Schuhe aus – zudem fragen Sie bitte vor dem Betreten nach, ob Sie eintreten dürfen.
Das Reichen von Essen, Geld oder Gegenständen erfolgt immer mit beiden Händen.
Die linke Hand gilt auch bei den Nepalesen als unrein, diese sollte nicht zum Reichen von Dingen verwendet werden.
Wenn man, gerade in Kathmandu, unterwegs ist, sollte man nie mit einzelnen Fingern auf heilige Gegenstände zeigen, nutzen Sie einfach die flache Hand dazu.
Die Begrüßung erfolgt üblicherweise nicht mit Handschlag. Die Nepalesen begrüßen sich mit den Händen vor der Brust gefaltet und mit dem Grußwort „Namaste“.
Die Sohle der Füße sollten nie auf andere Menschen zeigen – ebenso wenig auf das offene Feuer.
In Nepal ist es nicht gern gesehen, wenn man über sitzende Menschen oder Essen hinweg steigt.
Berühren Sie keine sitzenden Menschen mit den Füßen. Dies gilt als respektlos.
Die Kleidung sollte immer angemessen des Anlasses sein, für Frauen gilt lange Kleidung in den Tempeln.
Zeigen Sie mit angemessener Kleidung Ihren Respekt an die nepalesische Kultur.
Die berühmten Mani Mauern, die Sie in den Bergen des Himalayas finden werden, sind linker Hand zu umrunden.
Stupas in Nepal werden immer im Uhrzeigersinn umrundet.
Entfernen Sie keine Steine an den Mani Mauer.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
Zusätzlich für die Gipfeltour (kann vor Ort in Chukungh geliehen werden)
Diese Bergreise ist im Ablauf so gestaltet, dass der durchschnittliche Gast genügend Zeit hat sich an die großen Höhen anzupassen. Die stetige Gefahr einer Höhenkrankheit in diesen extremen Höhen darf jedoch nie unterschätzt werden. Wir empfehlen Ihnen vorab der Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren und diesem Ihr Vorhaben zu erläutern. Der Arzt sollte Ihnen ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf bestätigen. Ebenso sollten Sie sich vorab der Reise, eventuell gemeinsam mit einem Arzt, intensiv mit dem Thema Höhenkrankheit auseinandersetzen. Optional gibt es auch Institute für Höhentrainings, um einmal im Vorfeld der Reise Ihre Höhenverträglichkeit zu testen. So können Sie ohne Sorge an der Reise teilnehmen.
Die angegebenen Gehzeiten der Tagesetappen während des Trekkings sind grobe durchschnittliche Richtwerte (reine Gehzeiten mit kleinen Pausen) und können natürlich von Gruppe zu Gruppe je nach Konstellation/Leistungsvermögen dieser und je nach Witterungsbedingungen/aktuellen Gegebenheiten vor Ort leicht variieren. Die angegebenen Höhenmeter der einzelnen Tage wurden durch unser Team vor Ort getrackt. Diese Angaben können durchaus je nach verwendeten Gerät etwas abweichen. Auch kann es sein, dass Ihr Guide auf Ihrer Reise aus gewissen Gründen eine Alternativroute wählt und dadurch Abweichungen zu Stande kommen.