La Réunion – Mietwagenrundreise durch das Inselparadies im Indischen Ozean. Vulkane, Wasserfälle, tropische Wälder und kreolische Lebensart – entdecken Sie La Réunion auf einer einzigartigen Rundreise mit dem Mietwagen.
Die grünen Talkessel
Diese außergewöhnliche Rundreise führt Sie zu den spektakulärsten Landschaften der Insel: von den grünen Talkesseln des Inselinneren über die Lavafelder des aktiven Vulkans bis zu den traumhaften Küsten des Indischen Ozeans. Übernachten Sie in ausgewählten Hotels, charmanten Gästehäusern, einer Waldlodge und sogar unter dem Sternenhimmel in einer luxuriösen Bubble-Suite. Direkt hinter der Küstenlinie erheben sich die mächtigen Gipfel des Inselinneren, allen voran der Piton des Neiges. Die Route führt entlang der Nordostküste und anschließend tief hinein in eine der beeindruckendsten Landschaften der Insel. Gewaltige Wasserfälle wie die Cascade Blanche und der berühmte Brautschleier-Wasserfall stürzen von steilen Felswänden herab, während tropische Vegetation und Bananenplantagen die Straße säumen.
Der Osten der Insel
An der wilden Ostküste erwarten Sie einige der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Insel. Die kunstvoll verzierte Kirche von Sainte-Anne zählt zu den schönsten Sakralbauten La Réunions.
Die wilde Südküste
Saint-Philippe begeistert mit üppiger Vegetation, Vanilleplantagen und ursprünglicher Natur. Auf Ihrem Weg Richtung Westen entdecken Sie die schönsten Naturwunder der Südküste: das dramatische Cap Méchant mit seinen schwarzen Lavaklippen, den botanischen Garten Jardin des Parfums et des Épices sowie den legendären Wasserfall Grand Galet, dessen zahlreiche Kaskaden in türkisfarbene Becken stürzen.
Entspannung an der Westküste
Zum Abschluss erreichen Sie die sonnige Westküste von La Réunion. Die Küstenstraße führt vorbei an spektakulären Naturformationen wie Le Gouffre, dem schwarzen Sandstrand von Étang-Salé, dem Gischtstrahl Le Souffleur und der malerischen Pointe au Sel.
Im charmanten Küstenort Saint-Leu bieten sich zahlreiche Aktivitäten an – von Delfinbeobachtungen bis hin zu spektakulären Helikopterrundflügen über die Insel.
Da der Flughafen der Insel direkt an der Küste liegt, ist schon die Landung frühmorgens überwältigend. Kaum haben Sie den Flughafen verlassen, zieht Sie die Kulisse der Insel in ihren Bann. Vor Ihnen erheben sich die höchsten Gipfel, allen voran der imposante Piton des Neiges, der regelrecht aus den Wolken emporragt. Tief eingeschnittene, wilde Täler und zerklüftete Gratlandschaften heißen Sie willkommen. Sie werden in Empfang genommen und begrüsst durch einen Mitarbeiter unserer lokalen Agentur, der Ihnen noch einiges über die lokalen Gegebenheiten erzählt, die Reiseroute und Leistungen mit Ihnen checkt, Tipps gibt, und Ihre Fragen beantwort.
Übernahme des Mietwagens beim Flughafen, Fahrt nach Salazie (45Km). Der erste Teil der Strecke führt flach an der Nordostküste der Insel entlang. Wer möchte kann bei Sainte-Suzanne einen Abstecher zum Wasserfall Cascade Niagara machen. Bei Saint-André wechselt die Szenerie komplett: Sie verlassen die Küstenebene und folgen dem Flussbett des Flusses Rivière du Mât, welches Sie tief in das Innere des vulkanischen Talkessels Cirque de Salazie führt.Dieser Abschnitt gehört zu den grünsten und eindruckvollsten Strecken der Insel. Sie fahren vorbei an dichter tropischer Vegetation, Bananenplantagen und zahlreichen Wasserfällen, die direkt neben der Straße die Felswände hinabstürzen darunter die berühmten Wasserfälle Cascade Blanche und der Brautschleier-Wasserfall (Cascade du voile de la mariée)
Gönnen Sie sich einen Ruhetag. Heute können Sie ganz nach Lust und Laune entweder die Seele baumeln lassen, oder eine Tageswanderung z.B. zur Source Manouilh unternehmen oder gemütlich durch die Gassen des Dorfes schlendern. Es gibt Führungen auf deutsch ( bei der Touristen-Info am Vorabend anfragen). Die Restaurants in Hell-Bourg schließen früh (20h45/21h) sind aber meistens schon ab 18h geöffnet. Ihr Hotel hat ein Restaurant. Einen Besuch wert ist das historische Herrenhaus Maison Folio. Es ist heute noch bewohnt und bietet einen Einblick in das Leben der wohlhabenden Familien im 19. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist der üppige Garten mit seinen vielen Heil- und Zierpflanzen sowie der typische "Guétali" (ein kleiner Pavillon von dem aus man die vorbeigehenden Passanten beobachten konnte) an der Mauer. Ein kurzer Spaziergang führt Sie zu den Ruinen der alten Thermalbäder. Sie zeugen von der goldenen Ära Hell-Bourgs als Kurort, bevor die Quellen nach einem Erdrutsch versiegten. Übernachtung im Hotel in Hell-Bourg.
Der Weg zur Küste führt an Saint André vorbei, wo die Gelegenheit besteht, eine Vanille-Plantage zu besuchen (mit Eintrittspreis, nicht im Angebot inbegriffen). Die Strecke führt durch das von Zuckerrohrplantagen geprägte Tiefland der Ostküste. Ab Saint-Benoit geht es kontinuierlich bergauf. Die tropische Küstenvegetation weicht einer dichteren sattgrünen Bergkulisse. Am Ende der Strecke erreichen Sie La Plaine-des-Palmistes, ein charmantes Bergdorf, das für seine traditionellen kreolischen Häuser, die üppige Pflanzenpracht, sowie sein deutlich kühleres und frischeres Klima bekannt ist. Unser Tipp für den Nachmittag: ein Ausflug zum Wasserfall Cascade Biberon. Der Pfad führt durch dichte Natur, die besonders für ihre Goyaviers-Sträuche (Erdbeer-Guaven) bekannt ist. Zwischen April und August reifen hier kleine rote Früchte, die von den Wanderern gerne gepflückt werden. Achtung der Weg ist steinig und bei Nässe rutschig. Sie brauchen feste Sportschuhe und müssen an einigen Stellen auch Bäche durchqueren.
Übernachtung in einer WALDLODGE mit Frühstück (die Lodge bietet keine Halbpension an, hat aber ein Restaurant, wo man à la carte essen kann)
Direkte Strecke: 45 km
Unser Programmvorschlag: Fahrt nach Bélouve zum Aussichtspunkt über Salazie. Die Fahrt führt Sie mitten durch den faszinierenden subtropischen Wald von Bébour, der für seine dichte, ursprüngliche Vegetation, riesige Farne und oft mystischen Nebel bekannt ist. Der Aussichtspunkt beim Gîte de Bélouve bietet einen der spektakulärsten und bekanntesten Panoramablicke auf La Réunion. Da sich die Berghütte auf einem Hochplateau auf rund 1.500 Metern Höhe direkt an der Abbruchkante befindet, liegt Ihnen der gesamte Talkessel buchstäblich zu Füßen. Vom Aussichtspunkt aus blickt man senkrecht hinab in den grünsten und wasserreichsten der drei Talkessel der Insel. Sie sehen das wellige, üppig bewachsene Tal, den Piton d’Anchaing, ein isolierter Berg und markantester Blickfang im Tal, kleine Dörfer, wie das charmante Hell-Bourg direkt unterhalb, und die tiefen Schluchten, die sich durch die Landschaft ziehen. Wer gut zu Fuß ist, kann den Aussichtspunkt auf den Wasserfall Trou de Fer erwandern. Der Weg ist zwar fast flach, wegen des oft schlammigen und rutschigen Bodens ist festes Schuhwerk aber Pflicht.
Für die Rückfahrt empfiehlt sich ein Halt bei dem historischen Anwesen Le Domaine des Tourelles. Heute beherbergt es einen Kulturpfad (freier Eintritt, mit deutschsprachigen Audio-Guides) zur Geschichte von La Réunion sowie die Touristen-Information, Handwerksateliers und eine sehr gut ausgestattete Boutique mit Handwerk aus La Réunion. In La Plaine-des-Palmistes wäre es möglich sich geführten Touren mit dem E-Bike anzuschliessen (mit Aufpreis, nicht im Angebot inbegriffen). Die Strecken führen vorbei an versteckten Wasserfällen (wie in der Nähe der Cascade Biberon) und idyllischen Wasserbecken (z. B. Bassin Cadet). (mit Aufpreis, nicht im Angebot inbegriffen)
Übernachtung wieder in einer WALDLODGE mit Frühstück (die Lodge bietet keine Halbpension an, hat aber ein Restaurant, wo man à la carte essen kann)
Ein Höhepunkt auf der Strecke ist die wohl schönste Kirche der Insel in Sainte-Anne. Bekannt für ihre verspielten Verzierungen an der Außenfassade, diente sie 1969 auch Jean-Paul Belmondo und Cathérine Deneuve als Filmkulisse für die Hochzeitszene in ihrem Film „das Geheimnis der falschen Braut“. Weiter südlich überquert man das Flussbett des wilden Flusses Rivière de l’Est. Die dortige historische Hängebrücke war 1894 die längste Brücke der Welt. Sie diente dem Zuckerrohrtransport und wurde 2024 abgetragen und originalgetreu saniert. Heute ist das beeindruckende Bauwerk aus Okan-Holz wieder für Fußgänger offen. Die Fahrt zur Südküste führt vorbei an der rauen, windgepeitschten Ostküste bei Sainte-Rose. Ein Pflichtstopp mit faszinierender Geschichte: Die Kirche Notre-Dame-des-Laves. Als 1977 glühende Lavaströme das Dorf Piton-Sainte-Rose verwüsteten, machten diese wie durch ein Wunder genau vor den Türen dieser Kirche halt. Danach durchquert die Straße das „Land der Lava“, das unbewohnte Gebiet Le Grand Brûlé. Die Straße führt mitten durch surreale Lavafelder der Lavaströme der Ausbrüche des Vulkans des Piton de la Fournaise. Hier ist ein riesiges, unterirdisches System aus erstarrten Vulkanröhren, die sich ideal für Höhlenwanderungen (Speläologie) eignen, entstanden. Diese Tunnels können mit einem Speläologen in kleinen Gruppen besichtigt werden. (mit Aufpreis, nicht im Angebot inbegriffen). Schließlich erreichen Sie das subtropische und grüne Saint-Philippe. Die Region fasziniert mit Vanille-Plantagen, dem Wald Mare Longue und der wilden Südküste, an der sich die raue Brandung des Indischen Ozeans dramatisch bricht. Übernachtung im gehobenen Gästehaus in Saint-Philippe mit Halbpension
Direkte Strecke: 48 km
Verpflegung: F / A
Bevor Sie die Gegend verlassen, sollten Sie noch einen Stop bei Puits Arabe machen. Auf kurzen, gut begehbaren Wegen laufen Sie hier über erkaltete, wellenförmige Stricklava, sehen Basaltsäulen und verstehen hautnah, wie La Réunion geografisch wächst. Im botanischen Garten von Saint-Philippe, le Jardin des Parfums et des épices, wandern Sie durch dichten Wald und entdecken über 1.500 Pflanzenarten, darunter Vanille-Orchideen, Nelkenbäume, Kardamom, Ylang-Ylang und jahrhundertealte einheimische Bäume. (Führung mit Aufpreis, nicht im Angebot inbegriffen). Das Cap méchant macht seinem Namen alle Ehre. Hier prallen die tiefblauen Wellen des Indischen Ozeans mit enormer Wucht gegen die pechschwarzen, steilen Lavaklippen. Bei Saint-Joseph lohnt sich ein Abstecher landeinwärts entlang des Flusses Rivière Langevin, wo sich der Wasserfall von Langevin, auch Cascade Grand-Galet genannt, befindet. Es ist einer der meistfotografierten Wasserfälle der Insel, bei den unzähligen kleinen Kaskaden aus einer üppig bewachsenen Felswand in ein glasklares, türkisfarbenes Becken stürzen.
Weiter auf der Route in Richtung Westen erreichen Sie die Bucht von Manapany. Die Umgebung der Bucht ist ökologisch von großer Bedeutung. Sie ist einer der letzten Rückzugsorte des seltenen Manapany-Goldstaub-Taggeckos. Diese kleine, leuchtend grüne und vom Aussterben bedrohte Echsenart ist auf La Réunion endemisch und lebt hier in den ufernahen Pflanzen wie den landestypischen Vacoas (Schraubenbaum). Kurz nach Petîte-Île empfiehlt sich eine Pause am schönsten Strand der Insel, Grande Anse. Der von Kokospalmen gesäumte Sandstrand liegt geschützt in einer Bucht. Es gibt ein künstlich angelegtes, geschütztes Becken, in dem man sicher baden kann. Die weitläufigen Rasenflächen hinter dem Strand ist ein beliebter Ort zum Picknicken.
Sie passieren die lebhafte Küstenstadt Saint-Pierre. Neben einer schönen Strandpromenade und einem bunten Markt am Samstag befindet sich hier am Stadtrand die Saga du Rhum. Es ist die älteste noch in Betrieb befindliche Familien-Rumbrennerei der Insel, in dem Sie alles über die traditionelle Herstellung des kreolischen Rums erfahren und diesen auch verkosten können (Eintritt und Verkostung mit Aufpreis, nicht im Preis inbegriffen). Ab hier verlassen Sie die Küstenlinie um ins Landesinnere zu gelangen. Bevor Sie Entre-Deux erreichen, überqueren Sie eine beeindruckende, schwindelerregend hohe Brücke, die eine tiefe Schlucht überspannt. Von hier aus hat man einen grandiosen Blick in das tief eingeschnittene Flusstal.
Fahrstrecke: 60 km
Kreolische Architektur: Das Dorf ist berühmt für seine hervorragend erhaltenen, farbenfrohen kreolischen Holzhäuser (Cases créoles), die mit kunstvollen Holzschnitzereien an den Dachrinnen (Lambrequins) und wunderschön angelegten Gärten verziert sind. Ein Spaziergang durch die ruhigen Gassen ist wie eine Zeitreise.
Die Verwandlung von tropischer Natur in eine Mondlandschaft. Vorerst schlängelt sich der Weg hinauf zur Hochebene La Plaine des Cafres und dem letzten bewohnten Ort vor dem Vulkanmassiv, Bourg-Murat, dem offiziellen Tor zum Vulkan, in dem sich ein spannendes interaktives Vulkanmuseum befindet. Von dort aus folgen Sie der Vulkanstraße vorbei an alpinen Kuhweiden, die bald spärlicher Vegetation weichen. Ein erster Stopp am Aussichtspunkt Nez de Bœuf eröffnet einen grandiosen Tiefblick in ein grünes Tal, während die Plattform am nahen Cratère Commerson einen schwindelerregenden Blick in einen tiefen Schlot gewährt. Vorbei am Piton Textor führt die Fahrt schließlich zum Pas des Sables, der einen dramatischen Kulissenwechsel markiert. Plötzlich blickt man auf die Plaine des Sables, eine weite, scheinbar leblose Wüste aus rötlich-schwarzer Asche. Die Durchquerung dieser faszinierenden Marslandschaft erfolgt über eine unbefestigte, staubige Piste. Am Ende der Ebene erreicht man den Pas de Bellecombe auf 2.350 Metern Höhe direkt an der Steilwand. Dort bietet sich ein atemberaubender Ausblick in die riesige Caldera sowie auf den markanten Nebenkrater Formica Leo.
Ein Abstieg in die Caldera über Treppen ist möglich. Falls Ihnen der Weg jedoch zu steil erscheint, können Sie vom Parkplatz Foc-Foc aus an der Bergkante entlangwandern – von dort aus haben Sie die ganze Zeit einen weitläufigen Blick auf den Hauptkrater. Eine wunderschöne und leichte Alternative ist der Wanderweg vom Pas des Sables zur kleinen Kapelle Oratoire de Sainte-Thérèse. Das absolute Highlight der Reise: Eine Übernachtung in dieser unwirklichen Landschaft!
Verpflegung: F / A
Auf der Fahrt nach Cilaos sollten Sie unbedingt einen Abstecher zum Aussichtspunkt auf Grand-Bassin, Le Belvedère de bois court machen. Dieser Aussichtspunkt bietet einen schwindelerregenden und eindrucksvollen Blick in die tiefe Schlucht des Weilers Grand Bassin sowie auf einen wunderschönen Wasserfall. Um das Erlebnis noch außergewöhnlicher zu machen, wurde die Plattform vor kurzem modernisiert und verfügt jetzt über eine gläserne Aussichtsplattform. Wer schwindelfrei ist, kann hier über dem Abgrund stehen und direkt unter seinen Füßen das spektakuläre Panorama der Schlucht des Bras de la Plaine bewundern.
Bei Saint-Louis biegen Sie auf die berühmt-berüchtigte Panoramastrasse nach Cilaos ab, die Sie direkt in das Herz des Talkessels führt Die Strasse ist bekannt als die „Straße der 400 Kurven“. Sie erfordert volle Konzentration, belohnt aber hinter jeder Biegung mit überwältigenden Ausblicken auf die gezackten Gipfel des Cirque de Cilaos, darunter der mächtige Piton des Neiges. Sie sind angekommen: nach dem letzten Tunnel öffnet sich das Tal und Sie erreichen den stimmungsvollen Bergort, der auf einem Plateau umgeben von gigantischen Massiven liegt. Cilaos ist ein malerisches Bergdorf im Herzen der Insel La Réunion, das auf etwa 1.200 Metern Höhe in einem gleichnamigen, majestätischen Talkessel liegt. Es ist bekannt für sein mildes Klima, seine Thermalquellen, seinen Wein, seine Linsen und Stickereien.
Cilaos ist das südlichste Weinanbaugebiet Frankreichs. Der Weinbaubetrieb Chai de Cilaos produziert jedes Jahr rund 15.000 Flaschen trockenen Weißwein, süßen Weißwein und Rosé. Die Produktionsstätte kann besichtigt werden. Die Stickereiwerkstätten in Cilaos wurden Ende des 19ten Jahrhunderts gegründet, um den jungen Mädchen in diesem abgeschiedenen Ort eine Beschäftigung und eine Einkommensquelle zu bieten. Sie entwickelten eine neue Stickform namens „Cilaos“ mit der man Stickereien in allen Formen anfertigen konnte (wie zB Vogelmotive). Ihre Motive waren durch die umliegende Natur inspiriert. Die Stickerinnen im Ort zeigen Ihne gerne Ihre Arbeit. Die Linsen werden in diesem bergigen Inselteil seit 1857 angepflanzt und geerntet. Die Aussaat erfolgt im April, die Ernte beginnt im September. Die Linsen aus Cilaos haben einen außerordentlichen Geschmack, der auf den vulkanischen Boden zurückzuführen ist.
In Cilaos gibt es ein Thermalbad. Die natürlichen heißen Wasserquellen wurden Anfang des 19ten Jahrhunderts entdeckt. Die ersten Kurgäste erreichten die Thermen zu Fuß, zu Pferd oder in Sesseln mit Trägern über einen steinigen, schmalen und schwindelerregenden Pfad. Heute gibt es neben der staatlichen Kuranstalt dort auch ein Wellness-Zentrum mit Whirlpools, Hydrotherapie, verschiedenen Anwendungen, Sauna und Dampfbädern, Massagen, Fitnessräumen, und Schönheitsanwendungen.
Reine Fahrstrecke: 80 km
Verpflegung: F / A
Fahrt nach Les Makes: bergab-bergauf. Kurvenliebhaber kommen auf den engen Serpentinen, die Sie nach Les Makes führen, voll auf ihre Kosten. während sich beim Aufstieg ein atemberaubendes Panorama über Zuckerrohrfelder und den Indischen Ozean eröffnet. Auch die Vegetation wandelt sich rasant von Palmen hin zu saftigen Wiesen, Akazien und großen Farnen. Nach einer gut halbstündigen Fahrt auf der schmalen, steilen Straße erreichen Sie das Dorf auf rund 1.000 Metern Höhe. Hier oben herrschen ein spürbar kühleres Klima sowie eine alpine Gelassenheit inmitten charmanter kreolischer Häuser. Folgt man der Straße weiter durch den dichten Sicheltannenwald, gelangt man zum absoluten Highlight, dem Aussichtspunkt La Fenêtre ( Das Fenster) . Bei klarem Wetter bietet sich dort ein fantastischer Blick steil hinab in den berühmten Talkessel Cirque de Cilaos.
Nach dem Aussichtspunkt heisst es Willkommen im Paradies von Kaz Insolite, Diese sechs luxuriösen, transparenten Bubble-Suites bieten Ihnen puren Kokon-Komfort. Sie schlafen im kuscheligen Design-Bett und haben freien Blick auf den Sternenhimmel. Premium-Kuppeln toppen das Ganze sogar mit einem privaten Jacuzzi auf der Holzterrasse! Abends verwöhnt euch kreolische Kulinarik oder ein gemütliches Raclette direkt am Bett. Das Erwachen beim ersten Sonnenstrahl inmitten von Vogelgesang im Wald ist einfach magisch und unvergesslich. Sichern Sie sich dieses einmalige Romantik-Abenteuer auf Réunion unbedingt Monate im Voraus.
Fahrstrecke: 55 km
Verpflegung: F / A
Es geht zurück in die Stadt. Extra-Tipp für diese Fahrt: Biegen Sie bei Étang-Salé-les-Bains auf die landschaftlich wunderschöne Küstenstraße ab. Es lohnt sich! So können Sie ganz entspannt bei den Sehenswürdigkeiten auf der Strecke anhalten: bei der berühmten Wasserfontäne Le Gouffre und beim tiefschwarzen Sandstrand von Étang-Salé, beim beeindruckenden Gischt-Strahl Le Souffleur de Saint-Leu und bei der naturräumlich vielfältigen Landspitze Pointe au Sel Auf dem Weg durchqueren Sie außerdem das charmante Städtchen Saint-Leu.
Wenn Sie mögen, können Sie für diese Station einen Heli-Flug bei uns buchen.
Verpflegung: F / A
Ihre La Réunion-Reise neigt sich dem Ende zu. Es ist Zeit sich von dieser Trauminsel zu verabschieden. Wer weiß, vielleicht hat ja Robinson Crusoe hier viele Jahre verbracht. Vor dem Checkin am Flughafen geben Sie hier noch Ihren Mietwagen ( bitte Vollgetankt) zurüück. Von hier reisen Sie entsprechend Ihrem Flugplan nach Hause. Je nach Abflugzeit, bleibt heute noch einmal Gelegenheit die Altstadt von St. Pierre zu besuchen und etwas echte Vanille als Souvenir zu kaufen.
Bon Vojage!
Verpflegung: F
Aktuell sind keine Termine verfügbar.
Ein Internationaler Führerschein ist bei Anmietung, neben einer gültigen Kreditkarte Voraussetzung zur Übernahme des Auto. Englische Sprachkenntnisse sollten vorhanden sein, ideal wären Kenntnisse der französischen Sprache. Eine deutschsprachige Hotline für Notfälle auf der Insel ist gegeben.
Allgemeine Sicherheit
La Réunion als Departement von Frankreich gilt insgesamt als sicheres Reiseziel. Die Insel gehört zu Frankreich, hat eine gute Infrastruktur und eine zuverlässige Polizei. Normale Vorsicht wie überall auf Reisen ist aber sinnvoll.
Kriminalität:
Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor, vor allem in Saint-Denis und an belebten Stränden.
Gewaltkriminalität betrifft Touristen selten.
Wertsachen nicht sichtbar im Auto liegen lassen.
Naturgefahren
Wandern:
Die Bergwelt ist atemberaubend, aber anspruchsvoll. Jedes Jahr passieren Unfälle.
Immer früh starten. Markierte Wege nicht verlassen. Wetter sehr schnell wechselhaft.
Genug Wasser mitnehmen. Vulkan Piton de la Fournaise: Während Ausbrüchen gut organisiert, aber nur freigegebene Zonen betreten.
Küstengewässer: Starke Brandung und gefährliche Strömungen sind häufig. Immer auf Warnschilder achten.
Hai-Risiko
La Réunion ist bekannt für Hai-Vorfälle, vor allem beim Surfen und Schwimmen außerhalb gesicherter Bereiche.
Baden nur an offiziell bewachten, mit Schutznetzen ausgestatteten Stränden, z. B. in l’Hermitage oder Saint-Gilles.
Surfen fast überall verboten oder nur in kontrollierten Bereichen erlaubt.
Straßenverkehr
Bergstraßen können eng und kurvig sein. Nach Regenfällen besteht Steinschlaggefahr. Nachts in abgelegenen Regionen vorsichtig fahren.
Gesundheit:
Gute medizinische Versorgung. Starker Sonnenschein – Sonnenschutz wichtig. Mücken können Chikungunya oder Dengue übertragen. Repellent benutzen.
La Réunion ist ein sehr lohnendes und größtenteils sicheres Reiseziel, wenn man sich an Natur- und Badehinweise hält und beim Wandern sowie Autofahren vorsichtig ist.