Tansania ist das Safari-Paradies Afrikas und punktet mit unglaublichen Tierbegegnungen. In den Nationalparks wartet eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, die unsere Guides Ihnen bei einer Safari nahebringen werden. Eingerahmt von der wundervollen Natur des ostafrikanischen Landes übernachten Sie während dieser Traumreise in hochwertigen Lodges und Safari-Camps. Wenn Sie es etwas anspruchsvoller mögen, können Sie in Tansania auch den Kilimanjaro besteigen – den höchsten Berg Afrikas.
Nach den beeindruckenden Erlebnissen mit Löwen, Giraffen, Elefanten, Büffeln und Flusspferden entspannen Sie bei einem idyllischen Strandurlaub auf der Gewürzinsel Sansibar. Egal ob Entspannung, aktive Erholung oder Abenteuer – erleben Sie eine unvergessliche Zeit bei Ihrer Tansania-Safari. Als erfahrener Reiseveranstalter bieten wir Ihnen einen Rundum-Service an, inklusive Transfer von und zum Flughafen, deutschsprachige Guides, die Sie bei Ihrer Rundreise betreuen und Ihnen die schönsten Ecken Tansanias zeigen werden. In unserem Tansania Porträt finden Sie weitere tolle Highlights des Landes. Wenn Sie sich bei uns für eine Safari entscheiden, buchen Sie einen Lebenstraum.
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Die gewaltige Naturvielfalt Tansanias spiegelt sich auch in der kulturellen Vielfalt wider, die 120 Stämme umfasst. Von den Massai-Hirten mit Symbolcharakter das Rift Valley über die von Arabien beeinflussten Swahili von der Küste bis zu den Jägern und Sammlern der Hadzabe am Eyasi-See.
In den letzten Jahren hat sich Tansania zu einem der dynamischsten, beliebtesten und zugleich sichersten Reiseziele in Afrika entwickelt. Ein Land, das sich durch die atemberaubende natürliche Vielfalt und Gastfreundschaft der Menschen unverwechselbar macht. Eine Reise nach Tansania bringt Sie ganz nah an die wundervolle Natur, faszinierende Kultur und artenreiche Tierwelt.
Kommen Sie aus dem Staunen nicht mehr heraus! Sowohl Erwachsene als auch Kinder werden die Tiervielfalt bei einer Safari durch Tansania genießen. Nicht umsonst wurden in diesem Land schon zahlreiche Tierfilme gedreht, in denen die Tierwanderungen dokumentiert wurden. In dem bekanntesten Nationalpark des Landes, der Serengeti, erleben Sie die Migration der Tiere während Ihrer Safari hautnah. Im Tarangire Nationalpark sind Sie von einer riesigen Anzahl von Elefanten umgeben – die weltweit stärkste Dichte wild lebender Dickhäuter.
Der Ngorongoro-Krater, der neben der Serengeti zum UNESCO Weltnaturerbe gehört, hat die höchste Raubtierdichte Afrikas. Imposante Großkatzen wie Leoparden, Löwen und Hyänen jagen Pflanzenfresser wie Zebras, Büffel oder Antilopen, die in riesigen Herden zusammenleben. Wer Glück hat, erhascht hier sogar einen Blick auf eines der selten gewordenen Spitzmaul-Nashörner. Bei einer Pirschfahrt mit unseren sicheren Offroad-Fahrzeugen kommen Sie den Raubtieren ganz nahe. Vielleicht wird das Aufspüren der berühmten Big Five (Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard) der Höhepunkt Ihrer Tansania Safari!
Die jährliche Wanderung der Gnus in der Serengeti, begleitet von Hunderttausenden von Zebras und Gazellen, ist außerdem ein Highlight, das Sie sicherlich nie vergessen werden. Aus den Sandufern des Tanganyika-See erheben sich der bewaldete Gombe- und der Mahale-Mountains-Nationalpark, die darum wetteifern, der beste Platz der Welt für das Beobachten wilder Schimpansen zu sein. Wer Vogelbeobachtungen liebt, der wird am Ufer des Manyara-See auf seine Kosten kommen. Näher an der Küste findet man das Massiv der wenig bekannten Eastern Arc Mountains. Sie werden auch als “Afrikanisches Galapagos” bezeichnet und sind Heimat vieler Vogelarten, Frösche, Chamäleons und Schlangen. Buchen Sie hierfür eine unserer individuellen, privaten Tansaniasafaris.
Nicht nur die Fauna Ostafrikas, auch die Flora lädt zum Staunen ein. Die schneebedeckten Gipfel von Kilimanjaro und Meru ragen beeindruckend über die von zahlreichen Tieren bevölkerte Landschaft. Sportler und begeisterte Wanderer können alternativ zu unserer Tansania-Safari den höchsten Berg Afrikas und einen der Seven Summits, den Kilimanjaro, im Rahmen einer Trekking-Tour besteigen. Oder bewundern Sie die fast schon mystisch anmutenden Hänge des Ngorongoro-Kraters. Wer keine Höhen scheut, kann bei einer Fahrt mit dem Heißluftballon, einer sogenannten Luftsafari, die Natur Tansanias von oben bewundern.
Die Wasserwelt ist ebenso spektakulär. Victoria-See, Tanganyika und Nyasa sind die drei größten Binnengewässer in Afrika. Nicht zu vergessen Sansibar, die magische „Gewürzinsel“ mit ihren weißen Sandstränden, der ideale Ort für Strandurlauber.
Während unseren Tansania Safaris übernachten Sie je nach Wunsch in hochwertigen Lodges oder komfortablen Camping-Zelten. Auch echtes Camping mit einem Privatkoch ist auf Wunsch möglich. Einige Plätze können Sie ohne Probleme zu Fuß erkunden und noch mehr Einblicke in die ungestüme Natur Tansanias bekommen. Genießen Sie wunderbare Mahlzeiten am knisternden Lagerfeuer, während Sie den animalischen Klängen der Serengeti lauschen. Unsere Guides zeigen Ihnen verlässlich die schönsten Ecken Tansanias und lassen Sie, wenn Sie nach Hause kommen, noch lange von Ihrer Safari schwärmen.
Unsere Safaris durch Tansania sind ideal, um die Wildnis Ostafrikas zu erleben. Mehr spannende Abenteuer und erholsame Badeurlaube bieten wir Ihnen auch bei einer Rundreise durch Kenia oder Uganda Safari an.
Derzeit beherbergt Tansania 16 Nationalparks. Viele davon bilden das größte geschützte Ökosystem Afrikas. Sie wurden gegründet, um das reiche Naturerbe des Landes zu bewahren. Wir stellen Ihnen die Top 7 Nationalparks vor.
Von Millionen von Gnus, Zebras und Gazellen umgeben zu sein, ist ein Ereignis, dass Sie nie vergessen werden. Dies können Sie eindrucksvoll bei einer Tansania Safari erleben. Bei ihrer jährlichen Wanderung nach Norden stürmen sie über Ebenen und stürzen sich in die Flüsse, fast als wären sie besessen und würden endlos von Raubtieren gejagt. Die Serengeti gehört zum Weltkulturerbe, ist ein Biosphären-Reservat und eines der neuen Sieben Weltwunder in Afrika. Unsere Serengeti Safari
Der Park wird seinem alten Massai-Namen ‚Siringet‘ gerecht, der ‚endlos weite Ebenen‘ bedeutet. Die Landschaft ist von faszinierender Schönheit. Während ein erheblicher Teil des Parks aus Ebenen mit saisonaler Überschwemmung, Wäldern und Strauchsavannen besteht, geht es bei der Serengeti vor allem um eines: Gras. In der Trockenzeit golden, nach dem Regen grün und übersät mit Wildblumen. Das Gras hat sich perfekt auf eine kontinuierliche Beweidung angepasst und macht die Serengeti für große Pflanzenfresser zu einem Paradies. Ab und zu wird der unendliche Horizont durch Kopjes – 2,5 Milliarden Jahre alte Felsen – unterbrochen.
Zusammen mit dem Wildkontrollgebiet Loliondo, dem Schutzgebiet Ngorongoro, dem Wildreservat Maswa, dem Wildkontrollgebiet Grumeti, dem Wildkontrollgebiet Ikorongo und dem südkenianischen Nationalreservat Masai Mara, umfasst das Ökosystem Serengeti-Mara mehr als 35.000 km². In seinem Zentrum liegt eine ‚Insel‘ mit 27.000 km², die die meisten Tiere nie verlassen. Jährlich legen die 1.100000 Gnus eine Strecke von zirka 800 km zurück.
Die meiste Zeit des Jahres grasen sie im südlichen Teil des Ökosystems: von November bis Mai. Aber sobald die Weiden verdorren, ist ihr Ziel die westliche Serengeti, wo sie Juni und Juli verbringen, bevor sie ihre Wanderung nach Norden zu den saftigen Wiesen der Masai Mara fortsetzen. Aber Gnus sind nicht die einzigen Wandertiere, begleitet werden sie von ausgedehnten Herden von Zebras und manchmal von Thomson-Gazellen. Granatgazellen wandern ebenfalls, jedoch über kürzere Distanzen und sie bewegen sich häufig allein.
Wege und Zeitpunkt der Gnu-Wanderung sind nicht vorhersehbar und hängen von klimatischen Bedingungen ab. Möchten Sie sicher sein, die Tiere bei Ihrem Besuch zu sehen, planen Sie mindestens drei Tage ein. Die besten Chancen, die Wanderung zu sehen, haben Sie, wenn Sie ihre Unterkünfte von Meine Welt Reisen, je nach ihrem Reisezeitraum wählen lassen.
Den Kilimanjaro zu besteigen, ist für Viele ein Lebenstraum, den man noch erledigen möchte. Den Gipfel zu erreichen fühlt sich an, als liegt einem ganz Afrika zu Füßen. Und das Beste daran ist, die meisten Menschen erreichen den Kraterrand mit einer demütigen Haltung und einem guten Maß an Willenskraft.
Afrikas schneebedeckter Riese bricht in der Savanne zu hochmütigen 5.895 Metern empor. Der Kilimanjaro ist ein Schichtvulkan und besitzt drei Gipfel. Den Kibo (5.895 Meter), den Mawenzi (5.149 Meter) und das Shira-Plateau (3.962 Meter). Der Vulkan ist heute noch teilweise aktiv. Erwarten Sie keine Aktivität von Shira und Mawenzi – beide sind vor über einer Million Jahre in sich zusammengefallen – aber die schlafende Schönheit Kibo kann immer noch Aktivität zeigen.
Als der deutsche Missionar Johannes Rebmann im Jahr 1848 über einen schneebedeckten Gipfel am Äquator schrieb, nahmen ihn die Menschen nicht ernst. Aber seine Worte brachten einige Wagemutige dazu, den bemerkenswerten Koloss zu erobern. Der erste Versuch im Jahr 1861 scheiterte, und erst 1889 wurde der Leipziger Geograph Hans Meyer der erste Ausländer, der den Gipfel des Kibo erreichte. Der Gipfel wurde Kaiser-Wilhelm-Spitze getauft, nach dem preußischen Herrscher Wilhelm I. Nach der Unabhängigkeit im Jahr 1961 erhielt er den Namen: Uhuru- Peak, die Freiheitspitze.
Es geht jedoch nicht nur um das Erreichen des Gipfels. Die Besteigung des Kilimanjaro ist eine Reise von den Tropen bis zur Arktis und zurück. Je höher man steigt, desto kälter wird es. Der Kilimanjaro umfasst fünf große Klimazonen. Man startet in der umgebenden heißen, tropischen Region (800 – 1.900 Meter). Dann steigt man durch den dichten und üppigen Bergwald (1.900 – 2.900 Meter), wo Primaten, Antilopen und sogar Elefanten leben. Nach dem Wald erreicht man das buschige und grasreiche Heide- und Moorland (2.900 – 4.000 Meter) mit großem Heidekraut und riesigen, fremd aussehenden Lobelien. Die letzten vertikalen Kilometer führen Sie durch öde, karge alpine Wüste (4.000 – 5.000 Meter) zum kalten Gipfel (bis auf 5.895 Meter), der aus Lavawüste und Gletscherstücken besteht. Eine vertikale Reise um die Welt in unvergleichlicher Schönheit.
Man schaut von oben in den Krater und denkt sich, den Ngorongoro Krater muss Gott erschaffen haben. Der größte Vulkankrater der Welt mit einem Durchmesser von 22 km gleicht einer Arche Noah. Hier wird der Ursprung allen menschlichen Lebens vermutet, denn es wurden 3,5 Millionen Jahre alte Menschenknochen gefunden. Der Krater ist ein Tierparadies! Die hier lebenden Tiere unterliegen nicht der Migration und sind sesshaft.
Das Ngorongoro Conservation Gebiet, was auch der den Massai zugewiesene Lebensraum ist, grenzt im Westen an die Serengeti, im Südosten an die Stadt Karatu und dem Lake Manyara Nationalpark. Die Caldera erstreckt sich über 260 km² und ist gut 610 Meter tief. Der Kraterrand liegt auf einer Höhe von 2.000 m, von wo es ca. 600 m tief in die Caldera, den Kraterboden geht. Die Natur ist sehr abwechslungsreich. Es gibt dichtem Wald, der sich vom durchziehenden Nebel speist bis hin zur Savanne. Eine Besonderheit ist, dass der Ngorongoro-Krater seit 1979 UNESCO-Weltnaturerbe und seit 2010 auch Weltkulturerbe ist.
Im Arusha-Nationalpark wartet der majestätische Mount Meru darauf, zu Fuß bezwungen zu werden! Das Hochgefühl beim Erreichen des Gipfels wird nur noch durch den Kilimanjaro gesteigert, der im Osten seinen schneebedeckten Gipfel zeigt. Der ultimative Blick über eine der perfektesten Landschaften Afrikas. Der Arusha-Nationalpark gibt Ihnen die Möglichkeit, die Natur aus nächster Nähe zu erkunden. Entlang der Kletterrouten gibt es gute Wandermöglichkeiten in Begleitung eines Rangers. Der Weg führt durch unterschiedliche Lebensräume: Sümpfe, offene Ebenen, Bergwälder und Vulkane, alle mit einer Entfernung von unter 35 km.
Der ganze Park ist voller Leben. Sie stoßen auf Büffelherden, häufig auf Zebras und Giraffen, aber auch Warzenschweine, Wasserböcke, Dikdiks und Riedböcke sind oft zu sehen. Andere Säugetiere, die das Gebiet durchstreifen, sind das schwer zu findende Erdferkel, das Buschschwein und das Stachelschwein. Aber das Beste am Arusha-Nationalpark ist vielleicht das Gefühl der Einsamkeit. Auch wenn der Arusha-Park von menschlichen Siedlungen umsäumt ist, ist es der ruhigste der sechs bekanntesten Parks im Norden Tansanias.
Der Lake-Manyara-Nationalpark ist der zweitälteste Nationalpark in Tansania, zusammen mit dem Arusha-Nationalpark. Er wurde 1960 gegründet. Eingeschlossen zwischen der Klippe Rift Valley, dem Manyara-See, dem Dorf Mto wa Mbu und verschiedenen Farmen, sind die 30 % Landfläche des Lake-Manyara-Nationalparks ein außergewöhnliches Schmuckstück. Ernest Hemingway nannte Manyara den schönsten See, den er in Afrika gesehen hat. Und er könnte damit Recht haben. Er erstreckt sich am Fuß der gewaltigen Klippe Rift Valley, mit Küstenstrichen, die von Tausenden von Flamingos pink gefärbt sind und viel Wild, das auf einer kleinen Fläche zu sehen ist. In der Tat ein echtes afrikanisches Juwel.
Der Park ist Teil des ausgedehnten Massai-Ökosystems und ein Korridor für die große Wanderung der riesigen Säugetierherden nach Norden und Süden. Der Manyara-See ist stark alkalisch und flach, ohne ausgehende Flüsse. Selbst im regenreichsten Monat April erreicht die Tiefe nicht mehr als 2,5 Meter. In der Trockenzeit sinkt sie fast auf Null.
Auf der Spitze des Rift Wall ragt der natürliche Marang-Wald über Ihnen empor. Hier begegnen Sie vielleicht Elefanten mit großen Stoßzähnen auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Manyara besitzt auch noch einen anderen Wald. Ein immergrüner, dschungelähnlicher Bereich voller Affen, die die vielen bemerkenswert hohen Bäume genießen. Der dominanteste von allen ist ein spektakulärer Maulbeerfeigenbaum, den man dank seiner cremefarbenen und braunen Rinde nicht übersehen kann.
Es gibt über 500 Vogelarten, selbst ein Amateur ist in der Lage, an einem Tag eindrucksvolle Hundert davon zu erkennen. Die Oberfläche des Sees ist von Flamingos geprägt, zusammen mit unzähligen weiteren Wasservögeln, die man am besten am Ende der Trockenzeit beobachten kann. Die erstaunlichste Begegnung im Wald ist der Nashornvogel mit silbernen Wangen. Es gibt außerdem keinen besseren Ort als den Manyara-See, um einem Palmgeier zu begegnen.
Tarangire – der Lieblingspark von Timo Knöfel, entdecken auch Sie den Natationalpark bei einer Tansania Safai.
Das Geheimnis der reichen Tierwelt ist das Fehlen von Seen. Der Fluss Tarangire River ist die einzige dauerhafte Wasserquelle neben dem Silale-Sumpf, einem Arm des Hauptflusses. Er fließt über die gesamte Länge des Parks in Richtung Norden und bildet die Lebensader für die vorbeiziehenden Wildtiere. Wenn die brennende Sonne Anfang Juni den letzten Tropfen Feuchtigkeit aus den Ebenen verdampft – dann kommen alle Tiere zurück, eines nach dem anderen.
Die meisten Wildtiere sammeln sich im mittleren und nördlichen Bereich des Parks. Der Anblick von Tausenden Zebras und Gnus ist etwas, das man nicht so schnell vergisst. Sie bieten ein Fressen für die Löwen, Leoparden und Tüpfelhyänen, die gespannt auf ihre nächste Jagdmöglichkeit warten. Hier gibt es tatsächlich alle fünf der größten Wildtiere Afrikas. Auch wenn die Anzahl der Geparde mit dem Auftreten der Gazellen variiert, gibt es eine große Chance, sie zu sehen. Unsere Tarangire Safari
Die Oryx-Antilope ist in den meisten anderen Parks eine fehlende Schönheit, aber ein stolzer Besucher von Tarangire. Hier sind nur einige wenige Säugetiere seltene feste Bewohner, beispielsweise größere und kleinere Kudus. Für die schwer zu findenden Wildhunde und besonders für die langhalsigen Giraffengazellen: man braucht ein geschultes Auge – oder nur etwas Glück. Aber man kann ohne viel Aufwand Giraffen, Wasserböcke, Buschböcke, Büffel, Elenantilopen, Impalas, Gazellen und Warzenschweine sehen. Vogelliebhaber können eine Palette von über 500 Brutvögeln sehen – nirgends auf der Welt findet man mehr in einem Lebensraum. Und ob Trocken- oder Regenzeit, eine Begegnung mit Elefanten kann man einfach nicht vermeiden.
Der Park ist die ideale Verlängerung einer Kilimanjaro-Besteigung und kann mit dem Auto oder dem Flugzeug leicht erreicht werden. Mit dem Auto: 114 km von Arusha-Stadt auf einer guten Asphaltstraße, die letzten 7 km auf staubigen Straßen. Privatflüge werden von uns ab Arusha organisiert.
Als Stanley seine berühmten Worte sprach: „Doktor Livingstone, nehme ich an“, war er nur 100 km nördlich von hier. Und Livingstone konnte sich keinen besseren Ort zum Verstecken aussuchen. Ein Bild von mit wildem Dschungel bedeckten Gipfeln, fast zwei Kilometer über Ihnen, nur um sich in das tiefblaue Wasser zu stürzen und an die weißen Strände des Tanganyika-Sees zu legen. Eine echte Augenweide, die für die meisten Menschen noch ein Geheimnis ist. Tief im grünen Herzen von Afrika, erhebt sich das geheimnisvolle Mahale-Gebirge, eine weltweite Hauptstätte der Artenvielfalt. Sie finden keinen besseren Ort, um wilde Schimpansen und einer Vielzahl von anderen Arten zu begegnen, von denen viele nur hier vorkommen. Mahale ist der am weitesten entfernte Park, der wie der Gombe Nationalpark nur mit dem Schiff oder dem Flugzeug erreicht werden kann.
Das Gebiet wird als Nkungwe bezeichnet, dem größten Berg des Parks, der von dem örtlichen Stamm der Tongwe für heilig gehalten wird. Dominiert wird es von Bergen und Wäldern mit einer großen Vielfalt an Pflanzen. Und genau hier, in diesem erhöhten Dschungel, findet man die zahlreichsten und vielfältigsten Primaten – zehn unterschiedliche Arten – im ganzen Land. Der spannende Höhepunkt des Besuchs ist das Folgen der Spuren der Schimpansen. Jede Dungspur und jedes halb gegessene Obst bringt Sie weiter in den Dschungel. Auch wenn es in Gombe ebenfalls Schimpansen gibt, ist Mahale zweifellos der beste Ort für eine Begegnung.
Der Park ist die Heimat der größten Population von wilden Schimpansen, etwa 600 Tiere in 15 Gruppen. Nach einem japanischen Forschungsprojekt in den 1960er Jahren haben sie sich vollständig an menschliche Besucher gewöhnt. Andere Primaten, deren Schreie von den Abhängen hallen, sind die Roten- und Angola-Stummelaffen, Rotschwanzmeeraffen, Diademmeerkatzen und der Steppenpavian.
Bei einem Besuch gibt es jedoch noch mehr zu sehen als nur Affen. Der unglaublich klare Tanganyika-See bringt aquatische biologische Vielfalt. Es ist einer der größten Süßwasserseen der Welt. Der See beheimatet geschätzte 1.000 Fischarten und ist auch das einzige Naturschutzgebiet in Tansania, in dem sich sowohl Nil- als auch Panzerkrokodil zu Hause fühlen.
Mit der MV Liemba erreicht man am Mittwoch das Dorf Mgambo in 8 -10 Stunden.Zurück am Samstag, gefolgt von einer Fahrt von 20 km nach Bilenge, der Parkzentrale, mit gemietetem Motorboot, oder Sie nehmen ein örtliches Taxi für 2 Tage oder ein schnelles Boot in3 Stunden nach Mahale. Einfacher geht es mit dem Flugzeug von den bekannten Flughäfen aus.
Aufgrund der Nähe zum Äquator ist das Klima Tansanias das ganze Jahr über gleichbleibend tropisch bei warmen Tagestemperaturen von 22 bis 29 Grad Celsius. Nachts ist es kühler, doch bis auf die kalten Gebiete in den Bergen ist Camping trotzdem möglich. Den einzigen Unterschied machen die kleine und große Regenzeit, in Tansania auch „Green Season“ genannt.
Die beste Reisezeit für Tansania ist während der Trockenzeit von Dezember bis Februar sowie von Juni bis Oktober. Ende Oktober beginnt die kleine Regenzeit, die bis Ende November anhält. Die große Regenzeit dauert von Mitte April bis Ende Mai an.
Doch auch während der Regenzeit hat ein Besuch Tansanias seinen Reiz. Die Landschaft ist wunderschön grün und die Kontraste der Fotos sind tief und lebendig.
Auf den Inseln Sansibar, Mafia und Pemba herrscht ein tropisches Klima, das vom Monsun beeinflusst wird. Als beste Reisezeit für einen Urlaub am Strand gelten die Monate Dezember bis Februar sowie Juni bis Oktober. Während der kleinen sowie großen Regenzeit liegt die Temperatur am Tag trotzdem bei 30 Grad Celsius, folglich ist die Luftfeuchtigkeit entsprechend hoch.
Kilimanjaro:
Da die Nähe zum Äquator Jahreszeiten im herkömmlichen Sinne obsolet macht, unterscheidet Tansania nicht zwischen einem Sommer und einem Winter. Eine Kilimanjaro-Besteigung ist ganzjährig möglich. Dabei werden Sie in den meisten Fällen bei 25 bis 30 °C starten und am Gipfel Temperaturen von -10 bis -20 °C erreichen.
Als warme und trockene Monate mit wenig Niederschlägen stehen der Januar, Februar und September den anderen Monaten einen Hauch voran.
Die Amtssprache des Landes ist Suaheli. In Tansania werden zudem über 80 weitere Sprachen gesprochen. Jedoch lernen die Kinder von klein auf Englisch, sodass Sie sich fast überall problemlos verständigen können.
Die Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt plus 2 Stunden, im Sommer wegen der fehlenden Sommerzeitumstellung nur plus 1 Stunde. Wenn Sie nach Tansania reisen, werden Sie also kaum bis gar nicht unter einem Jetlag leiden.
Deutsche, Österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Tansania ein Visum. Dieses muss vor der Anreise für ca. 50 USD als E-Visum beantragt werden. Zudem benötigen Sie einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Sollten Sie nicht der deutschen Staatsbürgerschaft angehören, erkundigen Sie sich bitte über die Einreisebestimmungen beim Konsulat Ihres Reiselandes. Gerne sind wir als Reiseveranstalter Ihnen bei Fragen rund um das Visum behilflich.
Die offizielle Währung ist der Tanzanian Shilling (TSh). Nur in den großen Städten wie Daressalam, Arusha oder der Hauptstadt Dodoma, und in bestimmten Hotels ist ein Umtausch von Euro in die Landeswährung möglich. An den meisten Geldautomaten Tansanias können Urlauber Geld mit
Kreditkarte abheben, jedoch nicht mit EC-Karte. Tipp: Kontrollieren Sie die Kreditkartenabrechnungen auf Doppelabbuchungen.
Ein Adapter für den englischen Stecker ist in Tansania notwendig. In afrikanischen Reiseländern kommt es des Öfteren zu Stromausfällen. Häufig sind Hotels, Lodges und Unterkünfte mit Generatoren ausgestattet. Wir weisen Reisende dennoch darauf hin, dass es unter Umständen für wenige Stunden keinen Strom gibt.
In den großen Städten gibt es Internet-Cafés, in denen Sie die Verbindung für eine bestimmte Zeit nutzen können. Ihr Mobiltelefon sollte in den meisten Regionen funktionieren. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt über Roaming-Abkommen und Kosten bei Ihrem Mobilfunkbetreiber.
Aktuell sind keine Impfungen für die Einreise nach Tansania aus Deutschland verpflichtend. Eine Gelbfieber-Impfung ist nur dann notwendig, wenn Sie von einem Infektionsgebiet aus einreisen, ebenfalls bei einem Transit Flug über 12 Stunden in Addis Abeba. Es wird zudem ein aktueller Impfschutz gegen Hepatitis A + B und Gelbfieber empfohlen. Eine Malaria-Prophylaxe ist in Daressalam und auf den Inseln Sansibar und Pemba notwendig.
Wir empfehlen, körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um mückengebundene Infektionsrisiken zu lindern. Jede Unterkunft in Tansania verfügt über ausreichend Moskitonetze. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrer Reiseleitung.
Wir als Experten für Afrika-Urlaube empfehlen Ihnen erfahrungsgemäß den Abschluss einer Reiserücktritt-, Kranken- und Abbruchversicherung der Hanse Merkur.
Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir, Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen. Lassen Sie Ihr Reisegepäck nicht unbeaufsichtigt.
Timo Knöfel
timo@meinewelt-reisen.de
+49 341 9899 7082