Sicherlich haben Sie als Bergliebhaber auch schon einmal davon geträumt den höchsten Berg der Erde, den Mt. Everest (Sagarmatha auf Nepali), aus nächster Nähe bestaunen zu dürfen. Haben Sie diese Idee eventuell wieder verworfen, weil Sie sich es nicht zutrauen den gesamten Weg bis ins Everest-Basislager zu wandern? Das müssen Sie auch gar nicht – bereits auf niedrigeren Höhen und nach wenigen Tagen Trekking eröffnen sich Ihnen grandiose Aussichten auf die "Muttergöttin der Erde" (Chomolungma, Tibetisch). Bei dieser exklusiven Trekkingtour überschreiten Sie keine Höhen von max. 3.800 m. Weiterhin müssen Sie nicht in den klassischen Teehäusern/einfachen Lodges schlafen, sondern kommen stattdessen in den besten Unterkünften, welche die Region zu bieten hat, unter. Ihre Übernachtungen sind in den Premium-Lodges der Ketten "Mountain Lodges of Nepal" und "Everest Summit Lodges" geplant, welche zu Recht als stilvolle Berghotels bezeichnet werden können. Es gibt keine komfortablere Variante mitten in den höchsten Bergen der Erde zu wandern und die berühmte gastfreundliche Sherpa-Kultur hautnah am eigenen Leib zu spüren. Nach Ihrer Rückkehr ins Kathmandu-Tal wollen Sie in das bunte Leben der Nepalis eintauchen und deren wichtigste religiöse (buddhistische und hinduistische) Heiligtümer kennenlernen. Zum Abschluss Ihrer Reise erleben Sie einen starken Kontrast zum bisher Erlebten – Sie fliegen in das südliche Tiefland Nepals, in den Terai. Ihr Ziel ist der Bardia Nationalpark, welcher deutlich ursprünglicher und weniger frequentiert besucht wird im Vergleich zum berühmten Chitwan NP. Der Park ist geprägt von Sal- und Auwäldern, Graslandschaften und Flussauen. Sie nutzen eine der exklusivsten Lodges der Region als Ausgangspunkt, um den Nationalpark per Kanu, zu Fuß und vom Geländewagen aus zu erkunden. Mit etwas Glück kommen Sie Panzernashörnern, Asiatischen Elefanten, Bengalische TIgern, Lippenbären, Leoparden, Garvialen und vielem mehr ganz nah…
Ihre Reisetasche ist gepackt und Sie haben die Wanderschuhe für das Gebirge und luftige Kleidung für den Dschungel dabei? Dann kann Ihr Abenteuer Nepal ja beginnen. Auf Ihren Wunsch hin, buchen wir Ihnen gerne den internationalen Flug nach Nepal – hier gibt es verschiedenen Optionen, welche alle mit einem Zwischenstopp verbunden sind.
Heute landen Sie in der Hauptstadt des Himalaya-Staates Nepal. Kathmandu, gelegen auf ca. 1.350 m Höhe, dient als Ausgangspunkt aller Wanderreisen im nepalesischen Himalaya und ins Tiefland Nepals, dem Terai. Nachdem am Flughafen alle Formalitäten für das Visum und die Einreise geregelt sind, werden Sie abgeholt und zu Ihrem exklusiven Stadthotel gebracht. Je nach Ankunftszeit in Kathmandu, haben Sie den restlichen Tag Zeit die quirlige Stadt das erste Mal auf eigene Faust zu erkunden. Entweder laufen Sie für einen ersten Eindruck einfach einmal in den Straßen ringsherum im Ihr Hotel entlang und wohnen dem regen Treiben der Stadt bei oder Sie nehmen sich ein Taxi z.B. zum Durbar Square (ehemaliger Königsplatz) – dem Herz der Stadt – hier lassen Sie die einzigartige Architektur und Atmosphäre einfach auf sich wirken. Natürlich lohnt es auch einfach den restlichen Tag im Hotel zu verbringen, denn immerhin zählt dieses als eigener quasi Newari-Palast zu den schönsten Kathmandus. Am Abend findet dann ein traditionelles Begrüßungs-Abendessen statt, Sie lernen Ihren Trekking-Guide kennen und besprechen die anstehende Reise.
Übernachtung im Hotel The Dwarika's (Heritage Deluxe Room) o.ä.
Verpflegung: A
Ihr Stadtführer holt Sie vom Hotel ab und Sie unternehmen eine ganztägige Stadtbesichtigung. Ein wichtiges Highlight ist das Shiva-Heiligtum der Hindus, der Pashupatinath-Tempel. Der Pashupatinath-Tempel liegt am heiligen Bagmati-Fluss, wo unter anderem rituelle Feuerbestattungen von verstorbenen Hindus an den sogenannten Ghats stattfinden. Das Betreten des Haupttempels, wo Shiva als Pashupati ("Gott des Lebens") verehrt wird, ist Nichtgläubigen untersagt. Gewiss können Sie jedoch ein schönes Foto von einem der hier anwesenden exotischen Sadhus (Wanderasketen) machen. Anschließend haben Sie die Option zu Fuß nach Bodnath zu laufen (ca. 45 min). Hier besichtigen Sie den buddhistischen Stupa. Bodnath ist das Zentrum der im Exil in Nepal lebenden Tibeter. Sie können – sofern Interesse besteht und gerade etwas stattfindet – eines der vielen buddhistischen Klöster in unmittelbarer Umgebung besichtigen und an einer Gebetsstunde teilnehmen. Ihr Mittagessen bzw. einen Snack können Sie optional in einem der Restaurants mit fantastischer Dachterrasse und direktem Blick über Bodnath genießen. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie sogar die Berge des Langtang Himal erkennen. Falls Sie im Anschluss noch Lust haben und genügend Zeit ist, können Sie sich zusätzlich den buddhistischen Tempel Swayambhunath (aufgrund der vielen Affen, welche den Hügel in der Umgebung des des Komplexes bevölkern, wird er auch Affentempel genannt) anschauen. Das Highlight hier ist natürlich der Stupa mit herrlichem Ausblick über Kathmandu. Tun Sie es den Gläubigen gleich, umrunden Sie den Stupa im Uhrzeigersinn und drehen dabei die unzähligen Gebetsmühlen. Dabei können Sie ideal den Gläubigen bei deren religiösen Ritualen zuschauen.
Übernachtung im Hotel The Dwarika's (Heritage Deluxe Room) o.ä.
Verpflegung: F
Es ist soweit – Sie verlassen Ihr fantastisches Hotel, aber freuen sich nun auf die höchsten Berge der Erde. Um zum Ausgangspunkt aller Wanderungen im Everest-Gebiet zu gelangen, fliegen Sie mit einem kleinen Propellerflugzeug (Platz für 18-20 Passagiere) zum berühmten kleinen Ort Lukla (optional können Sie uns anfragen, was der Flug mit dem Helikopter kostet). Diese kleinen Maschinen starten entweder direkt vom Flughafen Kathmandu oder vom Flugplatz Ramechhap, welcher in der Stadt Manthali liegt. Falls Sie von letzterem aus fliegen (der übliche Standartfall seit einigen Jahren), erhalten Sie bereits ca. 2 Uhr morgens einen privaten Transfer, um die 4-5 Stunden Fahrtzeit hinter sich zu bringen. Während der ca. 30-minütigen Flugzeit bekommen Sie einen ersten Einblick in die Dimensionen dieses gewaltigen Gebirgsmassivs. Gepäck, welches Sie nicht auf der Trekkingtour benötigen, können Sie ganz bequem im Hotel in Kathmandu zurücklassen. Bitte beachten Sie auch die Gepäckbestimmung für den Inlandsflug (normalerweise sind 15 kg Freigepäck erlaubt). Nach der Ankunft auf 2.850 m lernen Sie Ihre Träger kennen und starten direkt hinein in die erste Wanderung Richtung Everest. Immer entlang des berühmten Dudh Koshi Flusses (Milch-Fluss) überqueren Sie erste kleine Hängebrücken, passieren kleine Mani-Mauern sowie Gebetsmühlen und durchlaufen erste kleine authentische Sherpa-Dörfer, welche von Ackerbau, Viehzucht und Tourismus leben. Schließlich erreichen Sie das Ziel des Tages, das Dörfchen Phakding, auf 2.610 m Höhe. Das eindrucksvolle bei dieser Tour ist, dass Sie unmittelbar zu Beginn von gewaltigen 5.000er und 6.000er Bergen umgeben sind.
Gehzeit ca. 3-4 Std. | Aufstieg ca. 210 m | Abstieg ca. 430 m | Gehstrecke ca. 8 km
Übernachtung in der Premium-Lodge Mountain Lodges of Nepal Phakding o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen sich ein hervorragendes Frühstück mit Blick auf die höchsten Gipfel der Erde schmecken, bevor Sie in den neuen Tag starten. Die anstehende Etappe ist bewusst recht kurz gehalten, damit Sie ausreichend Zeit haben Ihren Körper an die ungewohnte Belastung und die großen Höhen zu gewöhnen. Sie folgen, vorbei an den Dörfern Gumela, Toc und Benkar, weiterhin dem Rauschen des Milch-Flusses und bestaunen in den Lichtungen des Waldes, bestehend aus Tannen, Magnolien und Rhododendron, die mächtigen Eisgipfel um Sie herum. Die Blicke auf die dominanten Berge Karyolung (6.511 m), Kusum Kangguru (6.367 m), Thamserku (6.623 m) usw. werden dabei immer eindrucksvoller. Kurz vor dem offiziellen Eingang zum Sagarmatha Nationalpark verbringen Sie die Nacht erneut in einer fantastisch gelegenen Lodge.
Gehzeit ca. 3 Std. | Aufstieg ca. 360 m | Abstieg ca. 140 m | Gehstrecke ca. 6 km
Übernachtung in der Premium-Lodge Mountain Lodges of Nepal Monjo o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Der Tag startet etwas emotional – auch ganz offiziell betreten Sie den Nationalpark vom höchsten Berg der Erde. Dann überwinden Sie eine große Hängebrücke nach Jorsale. Immer wieder kündigt sich per Glockenläuten eine Yak-Karawane" an und für Sie bedeutet es, dass Sie zur Seite weichen und den kraftvollen Himalaya-Rindern, welche schwere Lasten durch alle Winkel des Khumbu-Gebiets transportieren, den Vorrang lassen. Dann erreichen Sie die berühmte Hillary-Stahlseilbrücke und Sie überqueren den an dieser Stelle sehr wilden Fluss Dudh Koshi. Jetzt beginnt der etwas fordernde steile Aufstieg in Serpentinen durch den Wald nach Namche Bazar. Mit etwas Glück gibt es hier schon den Moment, wo Sie bei gutem Wetter das erste Mal einen Blick auf den Everest erhaschen können! Schließlich öffnet sich die Umgebung und Ihre Strapazen werden mit dem Ausblick auf diese hufeisenförmige, steil an einem Berghang gelegene Stadt, belohnt. Namche hat heutzutage alles zu bieten – vom Bäcker, über Shops mit morderner Bergsteiger-Ausrüstung sowie kleine bunte Märkte bis hin zum Postamt ist alles vorhanden. Am Nachmittag bleibt noch genügend Zeit den Ort gemeinsam mit Ihrem Guide zu erkunden. Sie sollten gerne dem Sherpa Culture Museum und dem Nationalpark-Museum (gleichzeitig schöner Aussichtspunkt) einen Besuch abstatten! Ebenso lohnt ein Abstecher zum örtlichen buddhistischen Kloster.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 765 m | Abstieg ca. 110 m | Gehstrecke ca. 4 km
Übernachtung in der Premium-Lodge Mountain Lodges of Nepal Namche Bazar o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Direkt hinter Ihrer Lodge steigen Sie etwas steiler Richtung Everest View Hotel (3.850 m) auf. Ihre Vorfreude steigt zu Recht im hohen Maße an, denn der Name des Hotels ist Programm. Bei einem leckeren Kaffee und einem Stück Kuchen können Sie von der Terrasse dieses 1971 erbauten altehrwürdigen Hotels einen brillianten Ausblick auf den Everest (8.849 m) genießen. Aber nicht nur dieser wird Sie sprachlos machen – auch das Panorama auf die anderen Bergriesen wie Lhotse (8.516 m), Nuptse (7.861 m), Ama Dablam (6.814 m) und viele mehr wird Sie fesseln. Falls Sie mögen machen Sie dann noch einen Abstecher nach Khumjung – hier wartet eine ehrwürdige Gompa sowie das Edmund Hillary Visitor Center auf Ihren Besuch. In letzterem geht es um das Vermächtnis von Hillary im Zuge seiner Erstbesteigung des Mt. Everests mit Einfluss auf die gesamte Region und die hiesige Sherpa-Kultur. Hieran steigen Sie über Sanasa hinab nach Tashinga (3.480 m) ab. Mit viel Glück bekommen Sie vielleicht auf dem Weg sogar eine Himalayawildziege "Thar" oder einen Himalaya-Glanzfasan (Nationalvogel) zu Gesicht. In der Lodge mitten im Kiefernwald angekommen, können Sie die Ihnen gegenüberliegende formschöne Ama Dablama, welche zu den schönsten Bergen der Erde zählt, ganz in Ruhe bestaunen.
Gehzeit ca. 5 Std. | Aufstieg ca. 470 m | Abstieg ca. 490 m | Gehstrecke ca. 6 km
Übernachtung in der Premium-Lodge Everest Summit Lodge Tashinga o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Sie steigen hinab zur Ortschaft Phunki, wo Sie eine schöne mit Gebetsfahnen geschmückte Hängebrucke über den Dudh Koshi (hat sich nur leicht oberhalb mit dem Imja Koshi vereinigt) passieren. Daraufhin steigen Sie in vielen kleinen Serpentinen durch einen märchenhaften Rhododendron-Wald nach Tengboche auf. Das hiesige Kloster zählt zu den schönsten im Everest-Gebiet und ist landschaftlich spektakulär gelegen. Falls Sie Glück haben, findet gerade eine Zeremonie der Mönche statt, an welcher Sie teilnehmen können. Anschließend laufen Sie panoramareich zu Ihrer heutigen Lodge. Damit haben Sie den weitreichendsten Punkt in Richtung Everest Basislager erreicht und kehren ab Morgen wieder langsam Richtung Lukla zurück.
Gehzeit ca. 5 Std. | Aufstieg ca. 590 m | Abstieg ca. 310 m | Gehstrecke ca. 5,5 km
Übernachtung in der Premium-Lodge Mountain Lodges of Nepal Debuche o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Auf den Ihnen nun bereits bekannten Wegen kehren Sie nach Tashinga zurück. Falls Sie möchten, können Sie noch dem kleinen Nonnen-Kloster von Debuche einen Besuch abstatten. Durch den tollen Kiefern- und Rhododendronwald gelangen Sie zurück nach Tengboche. Durch die umgedrehte Richtung ergeben sich überraschenderweise immer wieder neue Einblicke in die umliegende Bergwelt, was die Rückkehr keineswegs eintönig macht. Nach dem Abstieg zurück nach Phunki und dem kurzen Anstieg zur Lodge machen Sie es sich in den Ihnen bereits bekannten Lounges gemütlich.
Gehzeit ca. 4 Std. | Aufstieg ca. 310 m | Abstieg ca. 590 m | Gehstrecke ca. 5,5 km
Übernachtung in der Premium-Lodge Everest Summit Lodge Tashinga o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Sie lassen die großen Gipfel so langsam hinter sich und werfen das eine oder andere Mal wehmütig einen letzten Blick nach hinten. Sie durchstreifen nochmal die geschäftigen Gassen der Sherpa-Hauptstadt Namche und steigen dann über die Serpentinen im Wald sowie die berühmte Hillary Stahlseilbrücke hinunter nach Monjo ab. Zurück auf 2.835 m fühlt es sich für Sie fast schon wieder subtropisch an und eventuell tauschen Sie jetzt den heißen Tee der letzten Tage gegen ein kühles Erfrischungsgetränk.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 210 m | Abstieg ca. 1.160 m | Gehstrecke ca. 12 km
Übernachtung in der Premium-Lodge Mountain Lodges of Nepal Monjo o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Auf bekannten Pfaden und immer wieder hoch und runter in kleinen Auf- bzw. Abstiegen wandern Sie zurück nach Lukla, wo Sie Ihr Trekking vor einer guten Woche begonnen haben. Sie können stolz und glücklich über alles Erreichte sein. Sie verabschieden sich heute von Ihren fleißigen Trägern und Guides mit einer kleinen Abschiedsparty. Ihrer letzter Abend in den Bergen des nepalesischen Himalayas geht somit stimmungsvoll zu Ende.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 480 m | Abstieg ca. 1480 m | Gehstrecke ca. 13 km
Übernachtung in der Premium-Lodge Mountain Lodges of Nepal Lukla o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen Sie die Khumbu-Region. Mit einer kleinen Propellermaschine fliegen Sie entweder zurück nach Kathmandu oder nach Ramechhap. Falls Sie nach Ramechhap fliegen, erhalten Sie wiederum einen privaten Transfer zurück nach Kathmandu. Das Mittagessen ist nur inkludiert, wenn Sie über Ramechhap fliegen und die Fahrt nach Kathmandu vor sich haben. Zurück in Kathmandu freuen Sie sich erneut über die Annehmlichkeiten der Stadt und Ihres bezaubernden Hotels. Den restlichen Tag haben Sie zur freien Gestaltung. Besuchen Sie doch z.B. optional Changu Narayan – den ältesten noch erhalten Hindu-Tempel des Landes oder gleiten Sie mit der Seilbahn den Chandragiri-Hill hinauf.
Hinweis: Da Ihr Hotel so nahe am Pashupatinath-Tempel liegt, besuchen Sie diesen doch am Abend gerne noch einmal. Hier findet allabendlich um 18 Uhr für ca. 1 Stunde lang eine eindrucksvolle Aarti-Zeremonie am Bagmati-Fluss statt. Die lokalen hinduistischen Priester führen ein spezielles Gebet zur Huldigung von Gott Shiva durch. Tauchen Sie ein in ein spirituelles Erlebnis geprägt von religiösen Tänzen, Mantra-Gesängen, Tönen traditioneller Hindu-Instrumente und brennender Kupfer-Lampen.
Übernachtung im Hotel The Dwarika's (Heritage Deluxe Room) o.ä.
Verpflegung: F / M
Bevor es Morgen in den Dschungel geht, wollen Sie heute noch einmal intensiver in die nepalesische Kultur eintauchen. Sie werden sich die anderen beiden Königsstädt, neben Kathmandu, im gleichnamigen Tal anschauen. Als erstes statten Sie Patan einen Besuch ab. Der hiesige Durbar Square (ehemalige Königsplatz) ist die Hauptattraktion der Stadt. Der Platz weist eine Fülle an Denkmälern auf – Bhimsen-Tempel, Ganesh-Tempel und Krishna-Tempel, um nur eine Auswahl zu nennen. Der ehemalige Königspalast, mit seinem goldenen Tor und den drei Palasthöfen, ist aber natürlich am sehenswertesten. Hiernach fahren Sie weiter Richtung Bhaktapur. Es ist eine mittelalterliche Stadt mit vielen Tempeln, Pagoden, Toren, einem eigenen Durbar-Square mit Königspalast und traditionellen Handwerksvierteln. Alles wirkt wie in einem Freilichtmuseum. Wie Kathmandu liegt Bhaktapur an einer alten Handelsroute nach Tibet, was der Stadt großen Reichtum bescherte. Vom 14. Jahrhundert bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Bhaktapur die Hauptstadt des damaligen Malla-Reiches. Aus dieser Zeit stammen viele der heutigen 172 Tempelanlagen. Gemeinsam mit Ihrem Guide haben Sie genügend Zeit sich die wichtigsten Gebäude und Viertel anzuschauen – z.B. der Königspalast mit dem Goldenen Tor, der Taleju-Tempel, der Palast der 55 Fenster sowie die Tempel Nyatapola und Bhairav. Natürlich spazieren Sie auch durch das Töpferviertel bis zum Töpferplatz. Hier gehen Töpfer Ihrem uralten traditionellen Handwerk nach. Bhaktapur bietet sich auch perfekt an, um nach einem Souvenir für sich selbst oder den Liebsten zu Hause Ausschau zu halten. Anschließend kehren Sie nach Kathmandu zurück.
Übernachtung im Hotel The Dwarika's (Heritage Deluxe Room) o.ä.
Verpflegung: F
Nach einem zeitigen Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht. Für eine knappe Stunde fliegen Sie erneut mit herrlichen Ausblicken auf die Berge Nepals in das südliche Tiefland, welches als Terai bezeichnet wird. Hier holt Sie ein Repräsentant der gebuchte Dschungel-Lodge ab und bringt Sie innerhalb von ca. 2 Stunden an den Rand des bezaubernden Bardia Nationalparks. Nach dem Chitwan Nationalpark ist dieser der zweitwichtigste NP Nepals im Bezug auf Safaris für Tiersichtungen. Dabei ist Bardia deutlich abgelegener, schwieriger zu erreichen und daher untouristischer als Chitwan. Der Park empfängt auch ca. nur ein Zehntel der Gäste im Vergleich zu letzterem. Hier stehen wirklich noch Wildnis, Ruhe und Naturbeobachtung im Fokus. Bardia ist wie typisch für den Terai von offenen Gras- und Savannenlandschaften, Salwäldern, Flusslandschaften und Feuchtgebieten geprägt. Der Park ist nicht nur ein Vogelparadies, sondern auch das wichtigste Tigerschutzgebiet Nepals und die Chancen auf eine Sichtung stehen gut. Weiterhin kann man regelmäßig asiatische Elefanten, Panzernashörner, verschiedene Hirscharten, Languren und Garviale antreffen. Mit mehr Glück begegnen Sie sogar einem Lippenbären, Leoparden oder Ganges-Delfin.
Angekommen an der Tiger Tops Karnali Lodge tauchen Sie ein in eine andere Welt – das hektische Treiben Kathmandus scheint ganz weit weg. Hier bauen Sie in einer der renommiertesten Lodges der Region Bardia in den nächsten Tagen eine intensive Verbindung zur Natur auf. Nach einem leckeren und stärkenden Mittagessen brechen Sie zu einer Jeep-Safari (in klassischen offenen Land Rover Jeeps) in der Abenddämmerung in den Nationalpark auf, um nach den scheuen Tigern und Leoparden Ausschau zu halten. Tiger gehen bevorzugt in den kühleren Stunden des Tages auf die Jagd. Die Abenddämmerung ist daher eine besonders gute Gelegenheit, mit etwas Glück eine dieser faszinierenden Großkatzen zu entdecken, wenn sie auf ihren Streifzügen durch ihr Revier unterwegs sind. Die Safari dauert etwa zweieinhalb Stunden. Begleitet werden Sie von einem erfahrenen englischsprachigen Naturführer, der Ihnen umfassende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt des Bardia-Nationalparks vermittelt. Den Abend verbringen Sie mit einem kühlen Getränk an einer Feuerstelle unter freiem Himmel.
Übernachtung in der Tiger Tops Karnali Lodge (Traditional Room) o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Das Frühstück wird Ihnen unter freiem Himmel im Schatten einiger Mangobäume serviert. Frisches Obst, Joghurt, Eier und Speck sorgen für einen perfekten Start in den Tag. Nach dem Frühstück bereiten Sie sich auf eine Fluss-Safari auf dem wundervollen Karnali River vor. Auf dem weiten Fluss treiben die Boote gemächlich dahin, während einzelne Stromschnellen für etwas Fahrt sorgen und sanfte Wellen gegen die Bootsseiten schlagen. Vom Boot aus halten Sie Ausschau nach einer faszinierenden Vielfalt an Vögeln und Wildtieren. Ganz oben auf der Liste stehen die vom Aussterben bedrohten Gaviale, die sich auf den Fang von Fischen spezialisiert haben, sowie ihr deutlich robuster wirkender Verwandter, das Sumpfkrokodil. Zurück in der Lodge wird Ihnen ein Mittagessen nach typisch nepalesischer Art serviert. Anschließend können Sie es sich während der heißen Mittagsstunden mit einem Buch in einer Hängematte gemütlich machen und entspannen. Am späten Nachmittag, wenn die Temperaturen angenehmer werden und die Tiere wieder aktiver sind, treffen Sie sich mit unserem Naturführer zu einer erneuten Jeep-Safari. Zögern Sie nicht Ihren Naturführern Fragen zu stellen, denn diese verfügen über ein außerordentlich umfangreiches Wissen über die Tierwelt und Geschichte des Bardia-Nationalparks. Sie sind für ihre hervorragende Expertise über die Tierwelt ganz Nepals bekannt. Während der Safari können Sie unter anderem verschiedene Hirscharten (Axis, Sumpf und Sambar), Vögel und Affen beobachten, sowie mit etwas Glück das vom Aussterben bedrohte Panzernashorn. Erneut haben Sie gute Chancen, den scheuen Königstiger zu entdecken. Am Abend kommt vor dem Essen eine Tanzgruppe aus dem nahe gelegenen Dorf in die Lodge. Die Volksgruppe der Tharu bringt Ihnen mit ihren farbenprächtigen Kostümen und mitreißenden Rhythmen deren Kultur näher.
Übernachtung in der Tiger Tops Karnali Lodge (Traditional Room) o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Erneut wartet ein Tag voller Abenteuer auf Sie. Nach dem Frühstück schnüren Sie Ihre Wanderschuhe, nehmen einen stabilen Bambusstock zur Hand und machen sich bereit für einen Tag voller spannender Naturerlebnisse. Sie verbringen den Tag teils im offenen Land Rover und teils zu Fuß, immer auf der Suche nach den scheuen Großkatzen, die sich im dichten Unterholz verborgen halten. Auf einem schmalen Dschungelpfad, gesäumt von hohen Salbäumen, lauschen Sie den Rufen der Pirole und Nashornvögel. Anschließend geht es zu einem der zahlreichen Beobachtungsverstecke („Hides“) im Nationalpark. Hier ist vor allem Geduld gefragt: bei einer Tasse Tee warten Sie aufmerksam auf jede Bewegung – vielleicht taucht ja ein Nashorn oder ein Tige auf…oder eben etwas ganz anderes! Nach dem Aufenthalt im "Hide" steigen Sie wieder in den Jeep und lassen sich von Ihrem Naturführer durch weitere Bereiche des Dschungels führen. Dabei erleben Sie eine erstaunliche Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume und können zahlreiche verschiedene Tierarten entdecken. Gemeinsam mit Ihrem Führer halten Sie Ausschau nach Kratzspuren von Tigern an den Baumstämmen. Die Tiere schärfen dort ihre Krallen und markieren zugleich ihr Revier. Unterwegs genießen Sie ein leckeres Box-Lunch und ein erfrischendes Getränk aus der Kühlbox. Genießen Sie die letzten Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach des Dschungels brechen, während Sie sich langsam auf den Rückweg zur Lodge machen. Genießen Sie Ihre letzte Nacht mitten im Dschungel Nepals…
Übernachtung in der Tiger Tops Karnali Lodge (Traditional Room) o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Nach einem letzten gemütlichen Frühstück packen Sie Ihre Taschen und werden erneut zum Flughafen von Nepalganj gebracht. Nach Ihrer Rückkehr in Kathmandu checken Sie ein letztes Mal in Ihr großartiges Hotel ein. So langsam neigt sich Ihre Nepal-Traumreise dem Ende zu und beim leckeren Abschieds-Abendessen lassen Sie die vergangene Reise nochmal Revue passieren. Ganz langsam erst wird Ihnen bewusst, was Sie alles erlebt haben.
Übernachtung im Hotel The Dwarika's (Heritage Deluxe Room) o.ä.
Verpflegung: F / A
Nutzen Sie die letzte freie Zeit in Kathmandu für einen Stadtbummel oder einen Kaffee und beobachten Sie zum letzten Mal das Treiben der Stadt. Ihren Flughafentransfer passen wir individuell auf Ihren gebuchten Flug an. Schließlich heißt es den Rückflug in die Heimat antreten, wo Sie bei den meisten Verbindungen noch am gleichen Tag ankommen. Mit vielen prägenden Erinnerungen aus Nepal landen Sie zurück zu Hause. Mit den unvergesslichen Eindrücken im Gepäck planen Sie dann vielleicht schon das nächste Abenteuer im Himalaya. Sie wären nicht der erste Gast, welcher vom Nepal-Fieber angesteckt ist und bald zurückkehren möchte…
Verpflegung: F
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 2.150 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 2.150 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 2.150 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 2.150 €
Grundsätzlich können Gäste allen Alters an dieser grandiosen Reise als Kombination aus mehrtägigem Trekking im Everest-Gebiet und exklusivem Safari-Abenteuer teilnehmen (unsere Gruppen sind meist zwischen „jung“ & „alt“ bunt gemischt). Diese Reise beinhaltet ein mehrtägiges physisch belastendes Lodge-Trekking in größeren Höhen. Jedoch wurde bei diesem Trekking bewusst darauf geachtet, dass Sie im Vergleich besonders viel Zeit für die Akklimatisation haben und Sie ausschließlich in Lodges schlafen, welche zu den besten des Gebiets zählen (fast schon Berghotel-Charakter). Es ist dennoch sehr ratsam, dass Sie als Vorerfahrung bereits das eine oder andere mehrtägige Trekking im Hochgebirge vorweisen können. Zumindest sollten Sie bereits etwas Erfahrung aus mehrtägigen Wanderungen in den Alpen mitbringen (bis auf Höhen von 3.000 m). Sie sollten sich auf die Reise gezielt mit einem entsprechenden Konditionstraining (Joggen, Rad fahren, Laufen mit Anstiegen usw.) und ausgiebigen Wanderungen in der Heimat vorbereiten! Sie laufen stets auf gut ausgebauten breiten Wanderwegen mit teils Natursteintreppen oder wenig Geröll. Sie benötigen eine solide gute körperliche Fitness, entsprechende Ausdauer, Schwindelfreiheit (Hängebrücken) und Höhenverträglichkeit, welche Ihnen es erlaubt Tagesetappen von 3-6 Stunden (nur mit Tagesrucksack) gut zu bewältigen. Sie müssen keinerlei Gletscher-, noch Klettererfahrung haben. Die Herausforderung gegenüber anderen Nepal-Touren z.B. im Annapurna- oder Manaslu-Gebiet besteht darin, dass Sie im Everest-Gebiet schneller auf große Höhen gelangen und weniger Zeit zur Akklimatisation haben. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag für alle Übernachtungen der Reise, also auch in den Lodges, gilt. Buchung von DZ, EZ oder 1/2 DZ möglich. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Sie verbringen jede Nacht dieser Reise in den unterschiedlichen Gebieten in den komfortabelsten/gehobensten Unterkünften, die verfügbar sind. Während Ihres Trekkings im Everest-Gebiet kommen dafür Sie in den Lodges der Ketten "Mountain Lodges of Nepal" und "Everest Summit Lodges" unter. Diese gehobenen Trekking-Lodges sind nicht mit den klassischen Teehäusern/Gasthäusern Nepals vergleichbar. Vielmehr haben diese Unterkünfte ein Art Berghotel-Charakter. Selbstverständlich können diese Unterbringungen trotzdem nicht mit 4* oder 5* Sterne Hotels in Kathmandu verglichen werden. Die jeweiligen Lodges sind nicht ausdrücklich hypermodern, sondern viel mehr landestypisch stilvoll, da beim Bau auf möglichst viele Naturelemente (Holz, Naturstein) gesetzt wurde. Ebenso ermöglichen große Fenster und einladende Terrassen Ausblicke in die Natur und gemütliche Gemeinschaftsbereiche (beheizt) laden zum Verweilen ein. Der Charakter dieser Unterkünfte ist sehr persönlich, da je nach Lodge nur 11-20 Zimmer zur Verfügung stehen. Die jeweiligen Restaurants servieren köstliche Mahlzeiten und Heißgetränke wie Kaffee und Tee stehen unbegrenzt zur Verfügung. Alle Zimmer verfügen über Steckdosen, Licht, frische Handtücher, komfortable Betten mit gemütlicher Bettwäsche (keine Schlafsäcke notwendig) und ein privates Bad mit heißen Duschen. Zwar werden die Schlafzimmer selbst nicht beheizt, jedoch Ihre Betten (beheizbare Matratzen und Heizdecken).
Alle Inlandsflüge in Nepal sind Sichtflüge. Aufgrund von schlechten Wetterbedingungen kann es stets zu Flugausfällen kommen. Das Programm der Reise ist von der Durchführung des Flugs abhängig. Somit kann es bei Flugausfällen zu Programmänderungen kommen. Wir sind verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche nepalesische Airlines keine Betriebserlaubnis in der EU besitzen. Wir nutzen diese alternativlosen Flüge der besagten Airlines ausschließlich im Inland.
Hinweis zu den Flügen in das Everest-Gebiet:
Der Flug zwischen Kathmandu/Ramecchap und Lukla, sowie retour, ist stark vom Wetter abhängig und kann nur bei guten Wetterbedingungen durchgeführt werden.
Wenn das Wetter keine Flüge mit Kleinflugzeugen zulässt, jedoch ein Flug mit dem Helikopter möglich ist, dann bieten wir Ihnen diesen Heli-Flug gerne optional gegen Aufpreis an. Dadurch haben Sie die Möglichkeit aufgrund eines eventuell abgesagten Flugs keinen Trekkingtag zu verlieren.
Dieser Aufpreis ist von der Gruppengröße abhängig, beträgt aber in der Regel ca. 300 EUR pro Person. Wenn Sie sich im Fall der Fälle vor Ort für diese Option entscheiden, müssen Sie den Betrag direkt vor Ort entrichten.
Weitere Anmerkung:
Wegen der Überlastung des Flughafens von Kathmandu (es gibt nur eine Landebahn für internationale und Inlandsflüge) hat die Civil Aviation Authority Nepal (CAAN) beschlossen mittlerweile fast alle Flüge nach Lukla vom Flughafen Ramechhap aus durchzuführen.
Damit soll der Flughafen Kathmandu für die internationalen Flüge entlastet werden. Nur ganz wenige Flüge pro Tag dürfen von Kathmandu aus starten.
Die Entscheidung, ob Sie bei Ihrer Tour von Kathmandu oder Ramecchap aus fliegen bzw. nach der Tour zurückkehren, wird immer erst sehr kurzfristig (häufig erst 1 Tag zuvor) getroffen. Dies hängt immer mit sehr kurzfristigen Entscheidungen der CAAN zusammen.
Wir versuchen stets unser Bestes, dass Sie von Kathmandu aus fliegen können bzw. direkt hierher nach Ihrem Everest-Trekking zurückkehren können. Wir können aber natürlich nichts garantieren! Die finalen Informationen bzgl. dieses Flugs erhalten Sie spätestens vor Ort bei Ihrer Ankunft in Kathmandu!
Hier also erstmal die beiden Möglichkeiten für die Everest-Touren:
Flug Kathmandu – Lukla. 30 Minuten
Flug Ramechhap – Lukla 20 Minuten
Die Fahrt bis zum Flughafen Ramechhap, falls notwendig, dauert je nach Verkehrslage etwa 5 – 6 Stunden
Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder sonstige Einflüße höherer Gewalt kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.
Sollten seitens der Behörden vor Ort kurzfristig Preiserhöhungen (z.B. Nationalpark-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.
Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf eine Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten verursacht durch diesen Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts-, Kranken- und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich so auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um die Kosten für einen etwaigen Reiserücktritt oder einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.
Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig
Die klimatischen Bedingungen in Nepal sind aufgrund der enormen Höhenunterschiede extrem unterschiedlich. Vom Chitwan Nationalpark bis zum Gipfel des Mount Everest hat Nepal alles an verschiedenen Klimazonen zu bieten, welche wiederum in den einzelnen Regionen unterschiedliche Ausprägungen haben. Bei unseren Nepal-Reisen finden Sie in der Reisebeschreibung das spezielle Klima der jeweiligen Reise. Grundlegend kann man sagen, dass Sie bei den leichten Trekkings (bis 3.500 m), die zum Himalaya führen, weitgehend mit Temperaturen im kleinen zweistelligen Bereich rechnen müssen. Die anspruchsvolleren Touren ins Hochgebirge Nepals führen meist über hohe Pässe oder zu den Basislagern der Achttausender des Himalayas (über 5.000 m). Hier müssen Sie sich mitunter auch tagsüber auf Temperaturen im leichten Minusbereich einstellen. Nachts kann es definitiv zu Minusgraden kommen.
Natürlich spielt neben der Reisedauer auch die Reisezeit in Nepal eine große Rolle. So facettenreich wie Nepal ist, so ist auch das Klima. Gerade zwischen dem Tiefland und den Bergen des Himalayas gibt es gravierende Unterschiede. Im Zeitraum zwischen Mitte Dezember und Ende Februar sind die Temperaturen teils sehr niedrig (Winter im Hochgebirge, in flacheren Regionen angenehm mild), das Gegenteil findet sich von Ende Mai bis Ende September (Regenzeit und sehr warm). Für Nepal-Trekkings bieten sich die Monate Oktober, November bis Mitte Dezember (Herbst) sowie März, April bis Mitte Mai (Frühjahr) bestens an. Hier bleibt allerdings noch zu sagen, dass Nepal ein Land der Extreme ist. Zwischen dem Chitwan Nationalpark auf knapp 200 Metern Höhe und dem Gipfel des Mount Everest auf 8.848m liegen knapp 8.600 Höhenmeter. Hier kann viel passieren, auch Wetterumschwünge in einer stabilen Jahreszeit sind durchaus nicht selten.
Nepali gilt als Amtssprache in Nepal. Weit verbreitet und auch in den Ämtern oft gesprochen, gilt Englisch als zweite Amtssprache. Durch den starken Tourismus ist auch die englische Sprache in viele entlegene Winkel des Landes vorgedrungen. Gerade auf der Route zum Everest Basislager, bei der Annapurna-Umrundung oder auf dem Manaslu-Trekking sprechen viele Einheimische zumindestens etwas Englisch. Für die Gäste des Landes ist es zu empfehlen aus Höflichkeit und zur Freude der Einheimischen einige wenige Begriffe des Alltags in Nepali zu lernen. Auf unseren Trekking-Touren in der Gruppe haben Sie stets einen deutschsprachigen Trekking-Guide an Ihrer Seite.
Von Deutschland aus erreichen Sie Nepal per Flugzeug mit mindestens einem Umstieg. Direktflüge exisitieren nicht. Aufgrund der vielen Fluggesellschaften, die Nepal ansteuern, ist der Abflug ab vieler deutscher, auch kleinerer, Flughäfen mit Zubringerflug möglich. Die Dauer inkl. Umsteigezeit liegt bei meistens bei 15-22 Stunden. Die Nepalesische Zeit liegt bei + 4 Stunden 45 Minuten zur MEZ. Wenn es z.B. in Deutschland 8 Uhr früh ist, dann ist es in Nepal 12:45 Uhr. Der Zeitunterschied verkürzt sich bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde.
Deutsche Staatsbürger, Österreichische Staatsbürger sowie Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Nepal einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit) sowie ein Visum. Das Visum kann bereits vor der Abreise in der Botschaft, dem Honorarkonsulat oder online beantragt werden. Eine Visums-Ausstellung vor Ort (am Flughafen Tribhuvan International Airport von Kathmandu) als so genanntes Visa-on-arrival ist ebenfalls möglich und wird heutzutage von fast allen Nepal-Reisenden genutzt (auch ganz klar unsere Empfehlung). Bitte beachten Sie, dass es vor Ort zu einer Verzögerung bei der Ausstellung kommen kann. Die Warteschlangen sind in der Hauptsaison häufig aufgrund mehrerer gleichzeitig ankommender Flugzeuge recht lang und auch die aufgestellten Automaten zur Beantragung der Visa-on-arrival können den Hauptansturm nicht wirklich Stand halten. Um die Beantragung des Visa-on-arrival vor Ort am Flughafen zu beschleunigen, können Sie dieses online unter nachfolgendem Link bereits zu Hause AB 14 Tage vor Reiseantritt (nicht eher als 14 Tage, da sonst Vorabanmeldung wieder die Gültigkeit verliert) voranmelden und die dadurch erstellte PDF ausgedruckt mit zum Flughafen Kathmandu nehmen:
https://nepaliport.immigration.gov.np/online
Bitte beachten Sie, dass Ihr „Entry Point“ der Tribhuvan International Airport von Kathmandu ist. Mit der PDF vom vorangemeldeten Visa-on-arrival können Sie am Flughafen in Kathmandu direkt zum Schalter für die Bezahlung der Visa-Gebühr voranschreiten. Die Kosten für das 30 Tage Nepal-Visum belaufen sich auf 50 USD (oder equivalent 50 Euro und muss vor Ort in Bar gezahlt werden). Bei den Visa-Optionen 15/30/90 Tage ist das 30 Tage Visum für die Mehrheit unserer Trekkingreisen die passende. Mehr zum Thema Einreise finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.
Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit. Normalerweise finden Sie diese Informationen auf den Fluginformationen, welche wir Ihnen mit den Reiseunterlagen zusenden. Gepäck, welches Sie während Ihres Trekking nichts benötigen, können Sie gerne im Gepäckraum des Hotels in Kathmandu bis zu Ihrer Rückkehr aufbewahren. Für Ihr Trekking erhalten Sie von uns in Kathmandu eine MWR-Duffle Bag von ca. 70 l Größe. Diese Reisetasche können Sie sehr gerne für Ihr benötigtes Gepäck während des Trekkings verwenden (wird von den Trägern getragen). Somit können Sie Ihr Hauptgepäckstück der Anreise zur Lagerung im Hotel mit nicht benötigter Kleidung verwenden. Jeder Teilnehmer darf während des Trekkings maximal 15kg an den Träger geben. Natürlich steht es Ihnen frei auch weniger Gepäck mitzunehmen – das bedeutet weniger Last für den Träger. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit den notwendigen Dingen für den Tag (Wasser, Kamera, Snack, Sonnencreme, zusätzliche Kleidung etc.)
Nepalesische Rupie ist die einheimische Währung in Nepal (NPR). Kleinere Währungseinheiten sind zwar vorhanden, werden jedoch im Alltag nicht verwendet. In Nepal ist neben der einheimischen Währung auch die Indische Rupie anerkannt (INR). Die Scheine der Rupie sind mit folgenden Werten erhältlich 1/2/5/10/20/25/50/100/250/500/1000. Die nepalesische Währung wird in Deutschland nicht gehandelt. Sie kann nur in Nepal umgetauscht werden. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit direkt am Flughafen zu tauschen, oder zu einem meist besseren Wechselkurs in Kathmandu bei den großen Banken bzw. in den Wechselstuben. Sowohl USD als auch EUR können eingetauscht werden.
Sie werden in Nepal, gerade in den großen Städten wie Kathmandu und Pokhara viele ATM’s (Geldautomaten) vorfinden. An den Geldautomaten können Sie bequem mit den gängigen Kreditkarten Geld (Rupie) abheben (kostenpflichtig). Bitte beachten Sie, dass Maestro-Karten meist nicht akzeptiert werden. Zudem sollten Sie sich vor der Reise bei Ihrer Bank erkundigen, wie die Gebühren für die Nutzung von Kreditkarten im Ausland gestaffelt sind. Die maximale Summe pro Abhebung übersteigt meist den Betrag von 200 Euro nicht (equivalent in Rupien, abhängig von der jeweiligen Bank und den Automaten)
Reisetipp: Es empfiehlt sich immer ausreichend Euro, US-Dollar (nur wenn vorrätig, nicht extra eintauschen) oder Rupien bei den Nepal-Reisen bei sich zu haben. In den entlegeneren Gegenden ist nur Barzahlung möglich. Auch in den Lodges beim Trekking werden die Zusatzkosten in der Regel immer in nepalesischen Rupie bezahlt. Planen Sie also entsprechend ausreichend Bargeld in Rupien für Ihr Trekking ein und nehmen Sie dieses aus der Stadt mit auf Ihr Trekking!
Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 170 NPR (Stand 03/2026)
Nepal ist an sich in vielen Bereichen weiterhin ein recht günstiges Reiseland. Wenn Sie z.B. in Kathmandu oder Pokhara lokale Restaurants aufsuchen, kommen Sie gut mit 5-10 Euro für ein Gericht aus (zzgl. Getränke). Hier sind die Speisen nicht nur recht günstig, gleichermaßen befinden Sie sich auch mitten im Leben und haben eine sehr authentische Erfahrung. Wer nicht auf eine gute Pizza, einen Burger oder anderes westliches Essen verzichten mag und sich dazu ein leckeres Everest-Bier gönnt, sollte schon 15-25 Euro am für die Mahlzeit einplanen. Bei unseren Trekkingreisen sind während Ihrer Zeit in den Bergen alle Mahlzeiten und jeweils ein Getränk dazu (Tee oder Kaffee, keine alkoholischen Getränke bzw. Softdrinks) im Reisepreis enthalten. Weitere Getränke müssen Sie selbst bezahlen. In Kathmandu, Bhaktapur oder auch Pokhara können Sie qualitativ hochwertige Handwerkskunst (Gemälde, Skulpturen usw.) sowie z.B. Outdoor-Kleidung zu Preisen kaufen, welche wir meist als sehr preiswert empfinden. Bezüglich des Trinkgelds gelten folgende Beträge von unserer Seite als eine grobe Empfehlung in Absprache mit unserem lokalen Büro in Kathmandu (geteilt durch die gesamte Reisegruppe pro Tag): Trekking-Guide/Bergführer bzw. Reiseleiter: 20-25 EUR, Assistant-Guide: 12-15 EUR, Träger (1 Träger pro 2 Gäste): 8-10 EUR, Fahrer: 10-12 EUR. Trinkgelder sind nicht als Zahlungsaufforderung zu verstehen, sondern als eine Geste der Wertschätzung in dem Fall, dass Sie mit der Arbeit des entsprechenden lokalen Teammitglieds zufrieden sind. Das Trinkgeld kann in EUR (alternativ, wenn vorhanden USD, aber nicht nötig) oder nepalesischen Rupien gezahlt werden. Für die Fahrer und Träger eignet sich die lokale Währung besser. Für die Guides sind EUR vollkommen in Ordnung, weil sie diese jederzeit zurück in der Stadt eintauschen können. Die Übergabe des Trinkgeldes erfolgt in der Regel am Abend des letzten Trekkingtags. Wir empfehlen Ihnen eine Person aus Ihrer Gruppe zu bestimmen, welche das Geld gesammelt in Namen der Gruppe an das entsprechende Teammitglied direkt überreicht.
In Nepal gibt es verschiedene Arten von Steckdosen (meist zwei- oder dreipolig). In so gut wie allen Hotels und Trekking-Lodges funktioniert unser heimischer Doppelstecker und daher müssen Sie keinen Reiseadapter nach Nepal mitbringen. Die Stromspannung in Nepal beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz und ist damit für unsere heimischen Geräte geeignet. Bitte beachten Sie, dass es häufig zu Stromausfällen kommt. Dies liegt zum einen an den vielen Wasserkraftwerken, die auch in der Trockenzeit Hauptversorger sind und zum anderen an der eigenwilligen Art der Nepalesen Stromkabel zu verlegen und zu verbinden. Das Leitungswasser in Nepal ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Falls Sie empfindlich sein sollten, verwenden Sie auch zum Zähneputzen in den Städten ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser). Während des Trekkings empfehlen wir aus Umweltaspekten kein Wasser aus Plastikflaschen zu kaufen. Sie können das kalte Wasser aus dem Wasserhahn in den Lodges, welches aus den Bergen kommt, trinken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bringt einen Filter auf das Trekking mit und filtert das Wasser. Auch Wasserreinigungstabletten (z.B. Micropur) haben sich etabliert. Ebenfalls haben unsere Trekking-Guides einen Wasserfilter dabei, welchen Sie nutzen können. Heißes, abgekochtes Wasser, welches Sie in den Lodges erwerben können, ist unbedenklich.
Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den größeren Städten und den dicht besiedelten Gebieten vor dem Himalaya ist recht gut. Die Hotels und Lodges verfügen meist über ein gut funktionierendes WLAN. Bei einer Trekking- oder Wandertour in den Bergen Nepals wird es dann schon schwieriger. Hier empfehlen wir Ihnen, wenn nötig, das WLAN in den Lodges zu nutzen. Lokale Simkarten haben nur bedingt einen Sinn, da es in vielen Regionen in den Bergen keinen Empfang gibt. Im Everest-Gebiet können Sie sich eine Karte von Everest-Link kaufen und sich damit in den verschiedenen Lodges immer wieder mit einem Benutzernamen und Passwort einloggen.
Bei einem Nepal-Trekking um die Annapurna, den Manaslu, im Everest-Gebiet oder in die Langtang-Region ist das WLAN in den Lodges meist sehr gut ausgebaut und auch recht stabil. Falls es mal nicht funktionieren sollte, genießen Sie einfach den Blick in die gigantische Kulisse des Himalayas und versuchen es später noch einmal.
Nepal gilt grundsätzlich als ein sicheres Reiseland und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. Die große Mehrheit der Nepalis sind äußerst hilfreich, nett und zuvorkommend. In den touristischen Hotspots wie Kathmandu oder Pokhara ist vereinzelt mit Taschendiebstahl zu rechnen. Daher ist es wie überall auf der Welt anzuraten, dass Sie sich sorgsam verhalten und auf Ihre Wertsachen achten. Gerade bei größeren Menschenansammlungen gilt erhöhte Aufmerksamkeit. Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir die Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen (vor allem Ihre Dokumente wie Reisepass und Kreditkarte). Lassen Sie Ihr Reisegepäck niemals unbeaufsichtigt.
Aktuell ist für die Einreise aus Deutschland nach Nepal keine Impfung verpflichtend. Nur bei der Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Außerdem wird ein aktueller Impfschutz gegen Hepatits A, Hepatits B, Typhus, Japanische Enzephalitis und Tollwut empfohlen. Für eine ausgiebige und persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie Ihren Hausarzt frühzeitig vor dem Reisebeginn kontaktieren. Bei einem Aufenthalt in den Tieflandregionen Nepals empfehlen wir Ihnen zudem körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um das Risiko mückengebundener Infektionen zu minimieren. Allgemein gelten Teile Nepals als Malariagebiet. Jedoch ist das Risiko sich mit Malaria zu infizieren in Nepal äußerst gering. Nichtsdestotrotz besteht auf Höhen unter 2.000 m ein gewisses Restrisiko. Eine Malariaprophylaxe ist selbst bei einem Besuch in Nepals Tiefland kaum anzuraten – viel mehr macht ein Stand by Medikament Sinn. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter. Für unsere Trekkingreisen in Nepal empfehlen wir den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung (wichtig ist, dass eine solche die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Kathmandu per Helikopter im Falle der Fälle mit einer Mindestdeckungssumme von 5.000 EUR pro Person abdeckt) sowie einer Reiseabbruchversicherung. Informieren Sie sich dazu gerne bei unserem Partner der Hanse Merkur über mögliche Angebote. Sollten Sie auf einer Trekkingreise in Nepal eine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen müssen, laufen die Mechanismen meist sehr gut zusammen.
Die nepalesische Küche ist stark von der indischen und chinesischen Küche beeinflusst. So wird häufig ein Gericht mit Reis und Linsen sowie Gemüse oder Fleisch serviert. Die Würzung erfolgt unter anderem mit Ingwer, Chili, Koriander und viel Knoblauch. Zwei landestypische Gerichte sind „Dhal Bhat“ oder auch tibetische Teigtaschen (Momos). Die Mahlzeiten in den Lodges während des Trekkings sind sehr reichhaltig und üppig – meist gibt es zum Mittag und Abendessen diverse Gerichte auf Basis von Nudeln/Kartoffeln und Reis oder leckere Suppen. Aber selbst eine Pizza im Nepali-Style ohne Ofen kann in dieser Höhe richtig lecker schmecken. Zum Frühstück gibt es meistens Toast/tibetisches Brot mit Marmelade, Porridge, Spiegelei/Rührei/Omelette oder auch Pancakes. Generell gilt, dass Sie sich für jede der 3 Hauptmahlzeiten am Tag aus der Menü-Karte der Lodge 1 Gericht frei wählen können. Abgekochtes und gefiltertes Wasser ist bei unseren Trekking-Touren verfügbar und bitte versuchen den Kauf von Plaste-Wasserflaschen so weit wie möglich zu vermeiden.
Grundsätzlich haben Nepalesen nichts dagegen, wenn Sie fotografieren – Bitte fragen Sie vorab.
Beim Betreten von Häusern und Tempeln ziehen Sie bitte die Schuhe aus – zudem fragen Sie bitte vor dem Betreten nach, ob Sie eintreten dürfen.
Das Reichen von Essen, Geld oder Gegenständen erfolgt immer mit beiden Händen.
Die linke Hand gilt auch bei den Nepalesen als unrein, diese sollte nicht zum Reichen von Dingen verwendet werden.
Wenn man, gerade in Kathmandu, unterwegs ist, sollte man nie mit einzelnen Fingern auf heilige Gegenstände zeigen, nutzen Sie einfach die flache Hand dazu.
Die Begrüßung erfolgt üblicherweise nicht mit Handschlag. Die Nepalesen begrüßen sich mit den Händen vor der Brust gefaltet und mit dem Grußwort „Namaste“.
Die Sohle der Füße sollten nie auf andere Menschen zeigen – ebenso wenig auf das offene Feuer.
In Nepal ist es nicht gern gesehen, wenn man über sitzende Menschen oder Essen hinweg steigt.
Berühren Sie keine sitzenden Menschen mit den Füßen. Dies gilt als respektlos.
Die Kleidung sollte immer angemessen des Anlasses sein, für Frauen gilt lange Kleidung in den Tempeln.
Zeigen Sie mit angemessener Kleidung Ihren Respekt an die nepalesische Kultur.
Die berühmten Mani Mauern, die Sie in den Bergen des Himalayas finden werden, sind linker Hand zu umrunden.
Stupas in Nepal werden immer im Uhrzeigersinn umrundet.
Entfernen Sie keine Steine an den Mani Mauer.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
Diese Trekkingreise ist im Ablauf so gestaltet, dass der durchschnittliche Trekking-Gast genügend Zeit hat sich an die großen Höhen anzupassen. Die stetige Gefahr einer Höhenkrankheit in diesen extremen Höhen darf jedoch nie unterschätzt werden. Wir empfehlen Ihnen vorab der Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren und diesem Ihr Vorhaben zu erläutern. Der Arzt sollte Ihnen ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf bestätigen. Ebenso sollten Sie sich vorab der Reise, eventuell gemeinsam mit einem Arzt, intensiv mit dem Thema Höhenkrankheit auseinandersetzen. Optional gibt es auch Institute für Höhentrainings, um einmal im Vorfeld der Reise Ihre Höhenverträglichkeit zu testen. So können Sie ohne Sorge an der Reise teilnehmen.
Die angegebenen Gehzeiten der Tagesetappen während des Trekkings sind grobe durchschnittliche Richtwerte (reine Gehzeiten mit kleinen Pausen) und können natürlich von Gruppe zu Gruppe je nach Konstellation/Leistungsvermögen dieser und je nach Witterungsbedingungen/aktuellen Gegebenheiten vor Ort leicht variieren. Die angegebenen Höhenmeter der einzelnen Tage wurden durch unser Team vor Ort getrackt. Diese Angaben können durchaus je nach verwendeten Gerät etwas abweichen. Auch kann es sein, dass Ihr Guide auf Ihrer Reise aus gewissen Gründen eine Alternativroute wählt und dadurch Abweichungen zu Stande kommen. Gleichfalls können diese Angaben im Laufe der Jahre Ihre aktuelle Gültigkeit verlieren, wenn durch Naturereignisse (z.B. Erdrutsche) bekannte Wege verschüttet und neue Wege angelegt werden müssen.