Sie lieben es beim Trekking rau, trocken, hoch gelegen, anspruchsvoll und vor allem einsam? Dann sind Sie im Dolpo-Gebiet, einem der entlegensten Abschnitte Nepals, genau richtig. Dolpo liegt nördlich des Himalaya-Hauptkamms, eingebettet zwischen den hohen Bergen des Kanjirowa Himal im Nordwesten und dem Dhaulagiri Himal im Südosten. Hierhin verschlägt es bis heute kaum nennenswerte Zahlen an Trekkingtouristen. Warum? Vielleicht fehlt der große Name des Gebiets und Sie können die Region ausschließlich per Zelt entdecken. In die Dolpo-Region begeben sich die Wandertouristen, welche sich wie auf einer Entdeckungsreise fühlen wollen – Menschen treffen Sie hier nur sehr wenige, aber wenn, dann sind die Begegnungen intensiv und authentisch. Die uralte tibetische Kultur des Dolpo konnte quasi unverändert seit Jahrhunderten bewahrt werden. Die hier unter harten Bedingungen lebenden "Dolpo-Pa" gewähren Gästen gerne einen Einblick in ihr Leben, welches von Landwirtschaft und Viehzucht bestimmt ist. Mit dem Zelt sind Sie der ursprünglichen Landschaft, bestehend aus trockenen weiten Hochwüsten/plateaus, bizarren Felsformationen, tiefen Schluchten, blau-funkelnden Flüssen und Seen sowie vergletscherten Gipfeln über 6.000 m, sehr nah. Kommen Sie mit in eines der letzten Trekking-Juwele Nepals!
Voller Vorfreude starten Sie in Ihr Nepal-Trekkingabenteuer – Sie fliegen über Nacht mit einem Stopp von Deutschland nach Kathmandu. Dort landen Sie am Folgetag mit freudiger Erwartung auf ein Trekking im Land der höchsten Berge der Erde. Um entspannt in Ihre Reise zu starten, nehmen Sie doch gerne den Zug zum Flughafen. Das Rail and Fly (Zug zum Flug) Ticket ist gerne über Meine Welt Reisen buchbar.
Heute landen Sie in der Hauptstadt des Himalaya-Staates Nepal. Kathmandu, gelegen auf ca. 1.350 m Höhe, dient als Ausgangspunkt vieler Expeditionen und Trekkingreisen im Himalaya. Nachdem am Flughafen alle Formalitäten für das Visum und die Einreise geregelt sind, werden Sie abgeholt und zu Ihrem Stadthotel in Thamel gebracht. Je nach Ankunftszeit in Kathmandu, haben Sie den restlichen Tag Zeit die quirlige Stadt das erste Mal auf eigene Faust zu erkunden. Es gibt nichts Schöneres als gemütlich durch das belebte Stadtviertel Thamel zu schlendern und dem regen Treiben der Stadt beizuwohnen. Alternativ können Sie auch bereits zum Durbar Square – dem Herz der Stadt – laufen und die einzigartige Architektur und Atmosphäre auf sich wirken lassen. Am Abend kommen alle Teilnehmer der Gruppe das 1. Mal mit dem Guide zum Begrüßungs-Abendessen zusammen. Sie besprechen die letzten offenen Fragen für das anstehende Trekking und lernen sich etwas besser kennen.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: A
Am Vormittag verlassen Sie Kathmandu erneut und fliegen für ca. 1 Stunde ins nepalesische Tiefland, dem Terai, nach Nepalganj. Falls dort heute noch etwas Zeit verbleibt, schauen Sie sich die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt an – den Bageshwori Tempel. Es handelt sich um einen bedeutenden Hindu-Tempel, welcher der gleichnamigen Göttin gewidmet ist. Sehenswert ist auch der kleine Teich innerhalb der Anlage. Um noch ein bisschen mehr das geschäftige nepalesische Leben aufzusaugen, spazieren Sie etwas entlang der alten Marktstraßen rund um den zentralen Platz der Stadt, den Dhamboji Chowk. Anschließend ruhen Sie sich aus und bereiten sich auf den morgigen Weiterflug in die Berge von Dolpo vor.
Übernachtung im Hotel Sneha o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Einmal mehr steigen Sie heute in ein Flugzeug. Während Sie gestern aber noch eine größere Maschine nach Nepalganj gebracht hat, steigen Sie heute in ein kleines Propellerflugzeug, welches nur Platz für ca. 18 Passagiere bietet. Schließlich fliegen Sie abenteuerlich für ca. 45 Minuten erst über das grüne Tiefland und dann hinein in die gewaltige Berglandschaft des Himalayas. Herzlich Willkommen am Dolpo-Flughafen in Juphal (2.475 m). Hier beginnt Ihr Bergabenteuer in den abgelegenen Dolpo-Bergen und es geht ausschließlich zu Fuß weiter. Sie treffen nun auf Ihr Team, welches Sie in der kommenden Zeit beim Trekking begleiten wird. Heute wandern Sie noch weiter bis nach Dunai (2.120 m). Es handelt sich um einen schönen und sanften Einstieg in Ihr Trekking. In einer hügeligen Landschaften führt Sie der Weg auf einer alten Jeep/Trekkingpiste immer entlang des Thuli Beri Flusses. Dunai ist der Verwaltungssitz der gesamten Region Dolpa.
Gehzeit ca. 3 Std. | Aufstieg ca. 470 m | Abstieg ca. 130 m | Gehstrecke ca. 10 km
Übernachtung im Zelt
Hinweis: der Flug nach Juphal ist ein Sichtflug und findet nur bei guten Wetterbedingungen statt.
Verpflegung: F / LB / A
Das erste Mal schlüpfen Sie am Morgen aus Ihrem Schlafsack und genießen ein gemütliches Frühstück in den Dolpo-Bergen. Im Anschluss setzen Sie das Trekking in der Lower Dolpo (Unteres Dolpo) Region fort. Auch wenn es auf dem heutigen Abschnitt mittlerweile ebenfalls eine sehr einfache Jeep-Piste existiert (nicht für den normalen Verkehr freigegeben), ist kaum ein Auto unterwegs und es wird bereits deutlich einsamer als gestern. Der Weg wechselt sich ab – teils laufen Sie direkt am Thuli Beri Fluss und teils hoch über dem Fluss entlang steiler Berghänge. Ihr Ziel ist der Ort Tarakot (2.540 m) und dorthin passieren Sie genauso kleine landwirtschaftliche Terrassen, Mini-Dörfer und kleine Abschnitte von Nadelwäldern.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 750 m | Abstieg ca. 320 m | Gehstrecke ca. 16 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Sie verlassen an diesem Tag beim Örtchen Laisicap das Haupttal und biegen in das kleine wilde und enge Tal des Flusses Tarap Khola ein. Diesem folgen Sie die nächsten 3 Tage. Ihr Weg führt Sie stetig bergan, durch einen teils beschaulichen Wald aus Nadelbäumen, Wacholder und Pappeln/Birken – die trockene und felsige Schluchtenlandschaft wird im Laufe des Tages immer interessanter. Auf 3.370 m schlagen Sie in Laina Odar Ihr Camp direkt am Fluss auf.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 1.130 m | Abstieg ca. 320 m | Gehstrecke ca. 14 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Gleich am Morgen steigen Sie in Serpentinen etwas steil nach oben. Bis Chhyugar verläuft der Pfad im engen Tal an steilen Hängen und dieser ist direkt in die Felswand gehauen. Vereinzelt hat es noch Bäume. Danach öffnet sich das Tal etwas und Sie wechseln immer mal wieder die Flussseite. Rechts und links Ihres Weges führen Abbiegungen in unbekannte Seitentäler mit unbekannten Bergen. Wie auch schön gestern, gibt es heute keine Siedlungen, wo Sie anderen Menschen begegnen könnten. Sie kommen allmählich der deutlich trockeneren Zone des Hochlands von Dolpo immer näher. In Toltol (3.670 m), einer kleinen Wintersiedlung für Menschen aus dem Upper Dolpo, richten Sie das Nachtlager ein.
Gehzeit ca. 7 Std. | Aufstieg ca. 740 m | Abstieg ca. 420 m | Gehstrecke ca. 13 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Sie verlassen endgültig die Schluchtenlandschaft des Tarap und gelangen hinauf in das offene Hochtal von Dho Tarap (4.060 m). Nun haben Sie die Baumgrenze hinter sich gelassen und es wird immer karger – ab jetzt herrschen Wacholder, Wildrosen und eine niedrige alpine Alpenvegation vor. Ebenso gibt es kulturell einen Wandel – während die Region weiter südlich noch hinduistisch geprägt war, herrscht nun der Buddhismus vor – viele Chörten und Mani-Mauern zeigen Ihnen dies deutlich. Dho Tarap ist ein reizvoller Ort. Alle Gebäude sind hier traditionell aus Stein und Lehm mit Flachdächern erbaut, es gibt mehrere sehenswerte Gompas wie z.B. die Ribo Bhumpa Gompa, die Menschen können erstaunlich gut Landwirtschaft (Gerste, Buchweizen, Kartoffeln usw.) betreiben und Nomaden halten Ihre Tiere auf den verschiedenen Hochweideflächen. Sie fühlen sich definitiv so richtig in Dolpo angekommen!
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 650 m | Abstieg ca. 270 m | Gehstrecke ca. 17 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Sie legen einen Akklimatisationstag in Dho Tarap ein. Um diesen Tag sinnvoll zu nutzen, können Sie z.B. das Shipchok Kloster besuchen oder den Hausberg des Orts mit einer Höhe von 4.350 m besteigen. Sicher bleibt auch genügend Zeit, schlicht das lokale Leben der einheimischen Bevölkerung aufzusaugen und ein wenig mit dieser in Kontakt zu kommen.
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Von Dho Tarap aus kann man ein Trekking im Upper Dolpo in verschiedenste Richtungen fortsetzen. Alle Fortsetzungen sind mit der Überschreitung eines Passes von über 5.000 m verbunden. Ihr Trekking setzen wir nach Nordwesten in Richtung des Jyanta La fort. Die Strecke bis zum Dorf Tokyu ist sehr angenehm und Sie passieren viele kleine traditionelle tibetisch-geprägte Siedlungen. Dann verlassen Sie die besiedelte Region und steigen Richtung des Passes auf. Die Landschaft wird dabei immer hochalpiner und es dominieren Geröll, Grasflächen und niedrige Büsche. Auf ca. 4.870 m bauen Sie am Zeltplatz Murjung die Zelte auf.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 820 m | Abstieg ca. 0 m | Gehstrecke ca. 12,5 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Bestimmt Sie ein wenig aufgeregt, dass Sie zum 1. Mal auf dieser Reise die 5.000 m-Marke überschreiten. Aber Sie sind zu diesem Zeitpunkt nun gut akklimatisiert und der heutige Pass ist technisch sehr unkompliziert. Der Aufstieg ist gleichmäßig und der Rundumblick auf die typisch langgestreckten bräunlichen/beigen bzw. ockerfarbenen Berge des Inneren Dolpo wird immer offener und schöner. Die Passgipfel Chunla und Dansila Lek mit ca. 5.500 m Höhe weisen Ihnen die Richtung. Die Umgebung ist nebenbei für die Sichtung von Blauschafen bekannt. Am Pass angekommen, flattern die Gebetsfahnen im Wind und Sie können nun in Richtung Norden tief nach Tibet hinein bzw. im Süden bis zur 8.000er Bergkette des Dhaulagiri Himal (Dhalugiri I-V mit allen Gipfel über 7.500 m Höhe) schauen. Der zunächst noch etwas steilere Abstieg führt Sie zum Zeltplatz Yak Kharka am Fluss Dachun Khola (4.370 m)
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 350 m | Abstieg ca. 870 m | Gehstrecke ca. 12 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
SIe laufen nicht weit und treffen auf das größere Tal des Flusses Nagon Khola, in welches Sie nach rechts einbiegen. Verbunden mit einigen Bachüberquerungen und vorbei an kleinen Weilern wie Rakyo erreichen Sie die typische kleine Dolpo-Siedlung Chagaon. Viele Mani-Mauern und Chörten lassen Ihnen stets bewusst werden, wie tief die Menschen hier im Buddhismus verwurzelt sind. Die heutige Übernachtung ist Ihr letzter Stopp, bevor Sie morgen den Hauptort des Oberen Dolpo, Saldang, erreichen.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 120 m | Abstieg ca. 630 m | Gehstrecke ca. 11 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Heute haben Sie eine vergleichsweise kurze Etappe vor sich. Sie laufen immer oberhalb des Nagon Khola, vorbei an kleinen Dörfern wie z.B. Sugugaon, Ponra und Dundargaon, bis Sie den auseinandergezogenen Siedlungsbereich von Saldang erreichen. Hier haben Sie am Nachmittag genügend Zeit den größten Ort des Upper Dolpo zu erkunden. Die typischen Häuser der lokalen Dolpa heben sich farblich fast gar nicht von der Bergwelt ab und Saldang scheint wie aus der Landschaft herauszuwachsen. Wie Sie es bereits aus den letzten Tagen kennen, gibt es auch hier keine größere Vegetation. Trotzdem schafft es die Bevölkerung mit Hilfe von kluger Bewässerung kleine grüne Oasen z.B. mit Gerstenfeldern anzulegen. Der Ort hat gleichermaßen einige sehr sehenswerte Klöster/Gompas – das interessanteste ist wohl die Smaye Choeling Gompa, welche Sie sich anschauen wollen.
Gehzeit ca. 3-4 Std. | Aufstieg ca. 200 m | Abstieg ca. 320 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Von Saldang aus geht es über trockene und ausgedörrte Hänge direkt nach oben. Wäährend des Aufstiegs schweifen Ihre Blicke immer einmal wieder zurück hinunter nach Saldang. Daraufhin travesieren Sie eine weitläufige Hochgebirgsebene. Schließlich steigen Sie über schottrige Serpentinien hinab in das Namgung-Tal. Nun liegen wieder einige Weideflächen vor Ihnen und es ist gut möglich, dass Ihnen große Herden von Yaks, Schafen oder Ziegen entgegenkommen. Die Viehtreiber kommen meist in einfachen Nomadenzelten unter. Im winzigen Namgung (4.440 m) angekommen, nehmen Sie sich die Zeit und besichtigen die tolle Namgung Gompa, welche eindrucksvoll am Fuße einer rotbraunen Felswand erbaut wurde. Es handelt sich um eines der drei "Mutterklöster" im Dolpo-Gebiet. Ringsherum um das Kloster gibt es weiterhin einige spannende Meditationshöhlen, direkt in den Fels gehauen.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 580 m | Abstieg ca. 170 m | Gehstrecke ca. 6,5 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Auf Ihrem heutigen Weg in das heilige Tal von Shey wartet der zweite 5.000 m Pass auf Sie. Sie steigen zunehmend steil von Namgung aus durch eine Ihnen mittlerweile vertraute menschenleere Hochgebirgslandschaft hinauf Richtung Sela La (5.090 m). Natürlich wird die Luft in dieser Höhe wieder äußerst knapp, aber die heutigen Fernsichten entschädigen für alles. Richtung Norden nach Tibet können Sie unzählige 6.000er Berge erblicken, während sich im Südwesten der mächtige eisgepanzerte Kanjeralwa (6.612 m) in die Höhe schraubt. Dieser Berg liegt direkt oberhalb vom Phoksundo-See, welche in wenigen Tagen Ihr Ziel sein wird. Somit können Sie hier oben auch schön die weitere Strecke der kommenden Tage nachzeichnen. Beim Abstieg wird es zuerst wieder geröllig, doch dann biegen Sie in das Shey-Tal mit dem Fluss Sephu Khola ein und es gibt wieder einige Grasflächen und Wacholdersträucher. Dann rückt das Dorf Shey (4.320 m) in Blickweite und es wirkt erneut, wie als würden Sie in eine Oase ankommen. Shey ist gleichermaßen eines der wichtigsten spirituellen Zentren des Dolpo. Der Ort liegt direkt am heiligen Berg Crystal Mountain (5.500 m), welcher für seine geschichteten mineralhaltigen Felsen bekannt ist. Für die EInheimischen tibetischen Buddhisten ist der Berg heilig und sie huldigen ihn bei einer Kora (rituellen Umrundung).
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 730 m | Abstieg ca. 810 m | Gehstrecke ca. 12 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Am Morgen machen Sie einen Abstecher zur Tsakang Gompa. Diese liegt direkt am Crystal Mountain und klebt förmlich an einer rötlichen Felswand. Der Komplex dient als Rückzugsort für die Lamas von Shey. Im Anschluss wandern Sie heute in Richtung Kang La Pass – auf ca. 4.800 m schlagen Sie dann Ihre Zelte auf, um Morgen den letzten und höchsten 5.000 m Pass Ihrer Tour zu überschreiten.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 770 m | Abstieg ca. 280 m | Gehstrecke ca. 11 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Sie müssen ein letztes Mal alle Ihre Kräfte bündeln, denn heute wird wohl der anstrengendste Tag des gesamten Trekkings. Sie steigen den zunehmend steilen, steinigen und schieferartigen Hang zum Pass hinauf. An der höchsten Stelle des Kang La (5.360 m) angekommen, wird Ihnen bewusst, dass dies einer der höchsten Übergänge des gesamten Dolpo-Gebiets ist. Genießen Sie zum letzten Mal einen überragenden Blick auf die Dolpo-Berge, bevor es auf den langen Abstieg geht. Dieser fordert Ihre volle Konzentration, da der durch eine steile und enge Schlucht führt. Ebenso benötigen Sie über teils wackelige Blöcke/Steine eine gute Balance und Trittsicherheit. Schließlich erreichen Sie das Phoksundo Khola Tal, welches deutlich feuchter ist, als alles, was Sie in den letzten Tagen gesehen haben. Auf einmal sind Sie von einem üppigen Kiefernwald umgeben. Weiter talabwärts schlagen Sie dann Ihr Camp (3.700 m) direkt am Fluss auf.
Gehzeit ca. 8-10 Std. | Aufstieg ca. 590 m | Abstieg ca. 1.740 m | Gehstrecke ca. 17 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Die heutige Wanderung entlang des Phoksundo-Sees von Nord nach Süd ist ein purer Genuss. Im ständigen leichten Auf und Ab direkt am Steilufer entlang bestaunen Sie den strahlend türkisblauen Phoksundo-See. Der See gilt als einer der schönsten in ganz Nepal. Dieser Tag ist sicherlich nochmal ein großes Highlight Ihrer Reise. Am Ende des Tages erreichen Sie das schöne Örtchen Ringmo am Südufer des Sees. Hier gibt es mittlerweile einige sehr gute Lodges, wo Sie nun auch einmal die Nacht im Bett verbringen können oder sich zumindestens eine heiße Dusche gönnen (gegen Aufpreis).
Gehzeit ca. 5 Std. | Aufstieg ca. 730 m | Abstieg ca. 790 m | Gehstrecke ca. 9,5 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Genießen Sie Ihren vorletzten Trekkingtag – hier zurück im Lower Dolpo steigen Sie mit wenigen Gegenanstiegen immer weiter entlang des Phoksundo-Fluss das Tal hinab. Sie durchlaufen immer wieder lichten Kiefer- und Birkenwald und kommen auch an einem Aussichtspunkt vorbei, wo Sie einen spektakulären Blick auf den großen Phoksundo-Wasser haben. Danach haben Sie heute etwas Strecke zu machen, aber der Kontrast im Vergleich zu den vergangenen Tagen könnte kaum größer sein. Auf einmal wird die Vegetation wieder richtig üppig und Sie durchqueren unzählige Male auf kleinen Brücken den Fluss. Auch die mittlerweile wieder viel wärmeren Temperaturen werden Sie erfreuen. Am Nachmittag erreichen Sie das Dorf Chhepka (2.680 m)
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 290 m | Abstieg ca. 1180 m | Gehstrecke ca. 19 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Herrliche Mischwälder säumen Ihre letzten Kilometer den rauschenden Phoksundo-Fluss entlang. Sie gelangen zurück ins Haupttal vom Start Ihrer Reise und es fühlt sich ein wenig an, wie die Rückkehr in die Zivilisation. Unweit vom Flughafen in Juphal schlagen Sie Ihr öetztes Camp auf. Am Abend steigt dann eine kleine Party, um die Mannschaft der letzten über 2 Wochen gebührend zu verabschieden.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 520 m | Abstieg ca. 780 m | Gehstrecke ca. 17 km
Übernachtung im Zelt
Verpflegung: F / LB / A
Schweren Herzens müssen Sie Abschied von den Bergen des Dolpo nehmen. Zuerst fliegen Sie mit der kleinen Propellermaschine zurück nach Nepalganj. Dort steigen Sie in eine größere Maschine um und Sie fliegen nach fast 3 Wochen zurück nach Kathmandu. Je nach Flugplan und entsprechender Ankunftszeit in Kathmandu haben Sie den restlichen Tag zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F
Ihr deutschsprachiger Stadtführer holt Sie vom Hotel ab und Sie unternehmen eine schöne Stadtbesichtigung. Ein wichtiges Highlight ist das Shiva-Heiligtum der Hindus, der Pashupatinath-Tempel. Der Pashupatinath-Tempel liegt am heiligen Bagmati Fluss, wo unter anderem rituelle Feuerbestattungen von verstorbenen Hindus an den sogenannten Ghats stattfinden. Das Betreten des Haupttempels, wo Shiva als Pashupati ("Gott des Lebens") verehrt wird, ist Nichtgläubigen untersagt. Gewiss können Sie jedoch ein schönes Foto von einem der hier anwesenden exotischen Sadhus (Wanderasketen) machen. Anschließend haben Sie die Option zu Fuß nach Bodnath zu laufen (ca. 45 min). Hier besichtigen Sie den buddhistischen Stupa. Bodnath ist das Zentrum der im Exil in Nepal lebenden Tibeter. Sie können – sofern Interesse besteht und gerade etwas stattfindet – eines der vielen buddhistischen Klöster in unmittelbarer Umgebung besichtigen und an einer Gebetsstunde teilnehmen. Ihr optionales Mittagessen oder auch nur ein Getränk genießen Sie in einem der Restaurants mit toller Dachterrasse und direktem Blick über Bodnath. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie sogar die Berge des Langtang Himal erkennen. Wenn Sie im Anschluss noch Lust haben und genügend Zeit ist, können Sie sich zusätzlich den buddhistischen Tempel Swayambhunath (aufgrund der vielen Affen, welche den Hügel in der Umgebung des des Komplexes bevölkern, wird er auch Affentempel genannt) anschauen. Das Highlight hier ist natürlich der Stupa mit tollem Ausblick über Kathmandu. Tun Sie es den Gläubigen gleich, umrunden Sie den Stupa im Uhrzeigersinn und drehen dabei die unzähligen Gebetsmühlen. Dabei können Sie ideal den Gläubigen bei deren religiösen Ritualen zuschauen. Am Abend findet das traditionelle Abschiedsessen mit Ihrer Reisegruppe statt. Lassen Sie die einzigartigen Erlebnisse der vergangenen knapp über 3 Wochen Revue passieren und Ihren Urlaub gemütlich ausklingen.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F / A
Nutzen Sie die letzte freie Zeit in Kathmandu für einen Stadtbummel oder einen Kaffee und beobachten Sie das Treiben der Stadt. Ihren Flughafentransfer passen wir individuell auf Ihren gebuchten Rückflug an. Schließlich heißt es schweren Herzens die Rückreise in die Heimat antreten, wo Sie bei den meisten Verbindungen noch am gleichen Tag ankommen.
Verpflegung: F
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Grundsätzlich können Gäste allen Alters an dieser tollen Trekkingreise teilnehmen (unsere Gruppen sind meist zwischen „jung“ & „alt“ bunt gemischt). Diese Reise beinhaltet ein langes physisch herausforderndes Zelt-Trekking in großen Höhen und wenig Infrastruktur. Die Tour ist technisch unschwierig, aber die Herausforderung besteht darin, dass Sie lange Zeit auf großen Höhen unterwegs sind. Es ist sehr ratsam, dass Sie als Vorerfahrung bereits andere mehrtägige Trekkings (am besten auch im Zelt) im Hochgebirge vorweisen können. Zumindest sollten Sie jedoch bereits einige Erfahrung auf Mehrtagestouren in den Alpen mitbringen. Sie sollten sich auf die Reise gezielt mit einem entsprechenden Konditionstraining (Joggen, Rad fahren, Laufen mit Anstiegen usw.) und ausgiebigen Wanderungen in der Heimat vorbereiten! Definitiv benötigen Sie bei dieser Reise eine gute Trittsicherheit in teils anspruchsvollem Gelände – mal laufen Sie über gut ausgebaute Erdpfade, dann über Grashänge, Moränenschutt, Blockgelände oder auch über Firnfelder. Sie benötigen eine sehr gute körperliche Fitness, entsprechende Ausdauer, Schwindelfreiheit und Höhenverträglichkeit, welche Ihnen es erlaubt Tagesetappen von 4-8 Stunden (nur mit Tagesrucksack) bzw. an den Pass-Tagen auch bis zu 10 Stunden gut zu bewältigen. Sie müssen jedoch keine Gletscher-, noch Klettererfahrung haben. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag grundsätzlich nur für die Hotels gilt. Zusätzlich können Sie auf Wunsch ein Einzelzelt für das Trekking buchen. Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmer/zeltpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmer/zeltpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Auf diesem Trekking schlafen Sie so gut wie immer im Zelt. Zu zweit belegen Sie ein 3-Personen-Zelt. Zusätzlich gibt es ein Toilettenzelt, ein Kochzelt und ein Aufenthaltszeit mit Tisch und Stühlen.
Vereinzelt gibt es mittlerweile einige wenige Lodges – vor allem ringsherum um den Phoksundo-See. Wer möchte kann hier gegen einen kleinen Aufpreis auch mal ggfs. in der Lodge schlafen.
Alle Inlandsflüge in Nepal sind Sichtflüge. Aufgrund von schlechten Wetterbedingungen kann es stets zu Flugausfällen kommen. Das Programm der Reise ist von der Durchführung des Flugs abhängig. Somit kann es bei Flugausfällen zu Programmänderungen kommen. Wir sind verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche nepalesische Airlines keine Betriebserlaubnis in der EU besitzen. Wir nutzen diese alternativlosen Flüge der besagten Airlines ausschließlich im Inland.
Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder sonstige Einflüße höherer Gewalt kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.
Sollten seitens der Behörden vor Ort kurzfristig Preiserhöhungen (z.B. Nationalpark-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.
Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf eine Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten verursacht durch diesen Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts-, Kranken- und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich so auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um die Kosten für einen etwaigen Reiserücktritt oder einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.
Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig
Die klimatischen Bedingungen in Nepal sind aufgrund der enormen Höhenunterschiede extrem unterschiedlich. Vom Chitwan Nationalpark bis zum Gipfel des Mount Everest hat Nepal alles an verschiedenen Klimazonen zu bieten, welche wiederum in den einzelnen Regionen unterschiedliche Ausprägungen haben. Bei unseren Nepal-Reisen finden Sie in der Reisebeschreibung das spezielle Klima der jeweiligen Reise. Grundlegend kann man sagen, dass Sie bei den leichten Trekkings (bis 3.500 m), die zum Himalaya führen, weitgehend mit Temperaturen im kleinen zweistelligen Bereich rechnen müssen. Die anspruchsvolleren Touren ins Hochgebirge Nepals führen meist über hohe Pässe oder zu den Basislagern der Achttausender des Himalayas (über 5.000 m). Hier müssen Sie sich mitunter auch tagsüber auf Temperaturen im leichten Minusbereich einstellen. Nachts kann es definitiv zu Minusgraden kommen.
Natürlich spielt neben der Reisedauer auch die Reisezeit in Nepal eine große Rolle. So facettenreich wie Nepal ist, so ist auch das Klima. Gerade zwischen dem Tiefland und den Bergen des Himalayas gibt es gravierende Unterschiede. Im Zeitraum zwischen Mitte Dezember und Ende Februar sind die Temperaturen teils sehr niedrig (Winter im Hochgebirge, in flacheren Regionen angenehm mild), das Gegenteil findet sich von Ende Mai bis Ende September (Regenzeit und sehr warm). Für Nepal-Trekkings bieten sich die Monate Oktober, November bis Mitte Dezember (Herbst) sowie März, April bis Mitte Mai (Frühjahr) bestens an. Hier bleibt allerdings noch zu sagen, dass Nepal ein Land der Extreme ist. Zwischen dem Chitwan Nationalpark auf knapp 200 Metern Höhe und dem Gipfel des Mount Everest auf 8.848m liegen knapp 8.600 Höhenmeter. Hier kann viel passieren, auch Wetterumschwünge in einer stabilen Jahreszeit sind durchaus nicht selten.
Nepali gilt als Amtssprache in Nepal. Weit verbreitet und auch in den Ämtern oft gesprochen, gilt Englisch als zweite Amtssprache. Durch den starken Tourismus ist auch die englische Sprache in viele entlegene Winkel des Landes vorgedrungen. Gerade auf der Route zum Everest Basislager, bei der Annapurna-Umrundung oder auf dem Manaslu-Trekking sprechen viele Einheimische zumindestens etwas Englisch. Für die Gäste des Landes ist es zu empfehlen aus Höflichkeit und zur Freude der Einheimischen einige wenige Begriffe des Alltags in Nepali zu lernen. Auf unseren Trekking-Touren in der Gruppe haben Sie stets einen deutschsprachigen Trekking-Guide an Ihrer Seite.
Von Deutschland aus erreichen Sie Nepal per Flugzeug mit mindestens einem Umstieg. Direktflüge exisitieren nicht. Aufgrund der vielen Fluggesellschaften, die Nepal ansteuern, ist der Abflug ab vieler deutscher, auch kleinerer, Flughäfen mit Zubringerflug möglich. Die Dauer inkl. Umsteigezeit liegt bei meistens bei 15-22 Stunden. Die Nepalesische Zeit liegt bei + 4 Stunden 45 Minuten zur MEZ. Wenn es z.B. in Deutschland 8 Uhr früh ist, dann ist es in Nepal 12:45 Uhr. Der Zeitunterschied verkürzt sich bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde.
Deutsche Staatsbürger, Österreichische Staatsbürger sowie Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Nepal einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit) sowie ein Visum. Das Visum kann bereits vor der Abreise in der Botschaft, dem Honorarkonsulat oder online beantragt werden. Eine Visums-Ausstellung vor Ort (am Flughafen Tribhuvan International Airport von Kathmandu) als so genanntes Visa-on-arrival ist ebenfalls möglich und wird heutzutage von fast allen Nepal-Reisenden genutzt (auch ganz klar unsere Empfehlung). Bitte beachten Sie, dass es vor Ort zu einer Verzögerung bei der Ausstellung kommen kann. Die Warteschlangen sind in der Hauptsaison häufig aufgrund mehrerer gleichzeitig ankommender Flugzeuge recht lang und auch die aufgestellten Automaten zur Beantragung der Visa-on-arrival können den Hauptansturm nicht wirklich Stand halten. Um die Beantragung des Visa-on-arrival vor Ort am Flughafen zu beschleunigen, können Sie dieses online unter nachfolgendem Link bereits zu Hause AB 14 Tage vor Reiseantritt (nicht eher als 14 Tage, da sonst Vorabanmeldung wieder die Gültigkeit verliert) voranmelden und die dadurch erstellte PDF ausgedruckt mit zum Flughafen Kathmandu nehmen:
https://nepaliport.immigration.gov.np/online
Bitte beachten Sie, dass Ihr „Entry Point“ der Tribhuvan International Airport von Kathmandu ist. Mit der PDF vom vorangemeldeten Visa-on-arrival können Sie am Flughafen in Kathmandu direkt zum Schalter für die Bezahlung der Visa-Gebühr voranschreiten. Die Kosten für das 30 Tage Nepal-Visum belaufen sich auf 50 USD (oder equivalent 50 Euro und muss vor Ort in Bar gezahlt werden). Bei den Visa-Optionen 15/30/90 Tage ist das 30 Tage Visum für die Mehrheit unserer Trekkingreisen die passende. Mehr zum Thema Einreise finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.
Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit. Normalerweise finden Sie diese Informationen auf den Fluginformationen, welche wir Ihnen mit den Reiseunterlagen zusenden. Gepäck, welches Sie während Ihres Trekking nichts benötigen, können Sie gerne im Gepäckraum des Hotels in Kathmandu bis zu Ihrer Rückkehr aufbewahren. Für Ihr Trekking erhalten Sie von uns in Kathmandu eine MWR-Duffle Bag von ca. 70 l Größe. Diese Reisetasche können Sie sehr gerne für Ihr benötigtes Gepäck während des Trekkings verwenden (wird von den Trägern getragen). Somit können Sie Ihr Hauptgepäckstück der Anreise zur Lagerung im Hotel mit nicht benötigter Kleidung verwenden. Jeder Teilnehmer darf während des Trekkings maximal 15kg an den Träger geben. Natürlich steht es Ihnen frei auch weniger Gepäck mitzunehmen – das bedeutet weniger Last für den Träger. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit den notwendigen Dingen für den Tag (Wasser, Kamera, Snack, Sonnencreme, zusätzliche Kleidung etc.)
Nepalesische Rupie ist die einheimische Währung in Nepal (NPR). Kleinere Währungseinheiten sind zwar vorhanden, werden jedoch im Alltag nicht verwendet. In Nepal ist neben der einheimischen Währung auch die Indische Rupie anerkannt (INR). Die Scheine der Rupie sind mit folgenden Werten erhältlich 1/2/5/10/20/25/50/100/250/500/1000. Die nepalesische Währung wird in Deutschland nicht gehandelt. Sie kann nur in Nepal umgetauscht werden. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit direkt am Flughafen zu tauschen, oder zu einem meist besseren Wechselkurs in Kathmandu bei den großen Banken bzw. in den Wechselstuben. Sowohl USD als auch EUR können eingetauscht werden.
Sie werden in Nepal, gerade in den großen Städten wie Kathmandu und Pokhara viele ATM’s (Geldautomaten) vorfinden. An den Geldautomaten können Sie bequem mit den gängigen Kreditkarten Geld (Rupie) abheben (kostenpflichtig). Bitte beachten Sie, dass Maestro-Karten meist nicht akzeptiert werden. Zudem sollten Sie sich vor der Reise bei Ihrer Bank erkundigen, wie die Gebühren für die Nutzung von Kreditkarten im Ausland gestaffelt sind. Die maximale Summe pro Abhebung übersteigt meist den Betrag von 200 Euro nicht (equivalent in Rupien, abhängig von der jeweiligen Bank und den Automaten)
Reisetipp: Es empfiehlt sich immer ausreichend Euro, US-Dollar (nur wenn vorrätig, nicht extra eintauschen) oder Rupien bei den Nepal-Reisen bei sich zu haben. In den entlegeneren Gegenden ist nur Barzahlung möglich. Auch in den Lodges beim Trekking werden die Zusatzkosten in der Regel immer in nepalesischen Rupie bezahlt. Planen Sie also entsprechend ausreichend Bargeld in Rupien für Ihr Trekking ein und nehmen Sie dieses aus der Stadt mit auf Ihr Trekking!
Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 170 NPR (Stand 03/2026)
Nepal ist an sich in vielen Bereichen weiterhin ein recht günstiges Reiseland. Wenn Sie z.B. in Kathmandu oder Pokhara lokale Restaurants aufsuchen, kommen Sie gut mit 5-10 Euro für ein Gericht aus (zzgl. Getränke). Hier sind die Speisen nicht nur recht günstig, gleichermaßen befinden Sie sich auch mitten im Leben und haben eine sehr authentische Erfahrung. Wer nicht auf eine gute Pizza, einen Burger oder anderes westliches Essen verzichten mag und sich dazu ein leckeres Everest-Bier gönnt, sollte schon 15-25 Euro am für die Mahlzeit einplanen. Bei unseren Trekkingreisen sind während Ihrer Zeit in den Bergen alle Mahlzeiten und jeweils ein Getränk dazu (Tee oder Kaffee, keine alkoholischen Getränke bzw. Softdrinks) im Reisepreis enthalten. Weitere Getränke müssen Sie selbst bezahlen. In Kathmandu, Bhaktapur oder auch Pokhara können Sie qualitativ hochwertige Handwerkskunst (Gemälde, Skulpturen usw.) sowie z.B. Outdoor-Kleidung zu Preisen kaufen, welche wir meist als sehr preiswert empfinden. Bezüglich des Trinkgelds gelten folgende Beträge von unserer Seite als eine grobe Empfehlung in Absprache mit unserem lokalen Büro in Kathmandu (geteilt durch die gesamte Reisegruppe pro Tag): Trekking-Guide/Bergführer bzw. Reiseleiter: 20-25 EUR, Assistant-Guide: 12-15 EUR, Träger (1 Träger pro 2 Gäste): 8-10 EUR, Fahrer: 10-12 EUR. Trinkgelder sind nicht als Zahlungsaufforderung zu verstehen, sondern als eine Geste der Wertschätzung in dem Fall, dass Sie mit der Arbeit des entsprechenden lokalen Teammitglieds zufrieden sind. Das Trinkgeld kann in EUR (alternativ, wenn vorhanden USD, aber nicht nötig) oder nepalesischen Rupien gezahlt werden. Für die Fahrer und Träger eignet sich die lokale Währung besser. Für die Guides sind EUR vollkommen in Ordnung, weil sie diese jederzeit zurück in der Stadt eintauschen können. Die Übergabe des Trinkgeldes erfolgt in der Regel am Abend des letzten Trekkingtags. Wir empfehlen Ihnen eine Person aus Ihrer Gruppe zu bestimmen, welche das Geld gesammelt in Namen der Gruppe an das entsprechende Teammitglied direkt überreicht.
In Nepal gibt es verschiedene Arten von Steckdosen (meist zwei- oder dreipolig). In so gut wie allen Hotels und Trekking-Lodges funktioniert unser heimischer Doppelstecker und daher müssen Sie keinen Reiseadapter nach Nepal mitbringen. Die Stromspannung in Nepal beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz und ist damit für unsere heimischen Geräte geeignet. Bitte beachten Sie, dass es häufig zu Stromausfällen kommt. Dies liegt zum einen an den vielen Wasserkraftwerken, die auch in der Trockenzeit Hauptversorger sind und zum anderen an der eigenwilligen Art der Nepalesen Stromkabel zu verlegen und zu verbinden. Das Leitungswasser in Nepal ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Falls Sie empfindlich sein sollten, verwenden Sie auch zum Zähneputzen in den Städten ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser). Während des Trekkings empfehlen wir aus Umweltaspekten kein Wasser aus Plastikflaschen zu kaufen. Sie können das kalte Wasser aus dem Wasserhahn in den Lodges, welches aus den Bergen kommt, trinken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bringt einen Filter auf das Trekking mit und filtert das Wasser. Auch Wasserreinigungstabletten (z.B. Micropur) haben sich etabliert. Ebenfalls haben unsere Trekking-Guides einen Wasserfilter dabei, welchen Sie nutzen können. Heißes, abgekochtes Wasser, welches Sie in den Lodges erwerben können, ist unbedenklich.
Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den größeren Städten und den dicht besiedelten Gebieten vor dem Himalaya ist recht gut. Die Hotels und Lodges verfügen meist über ein gut funktionierendes WLAN. Bei einer Trekking- oder Wandertour in den Bergen Nepals wird es dann schon schwieriger. Hier empfehlen wir Ihnen, wenn nötig, das WLAN in den Lodges zu nutzen. Lokale Simkarten haben nur bedingt einen Sinn, da es in vielen Regionen in den Bergen keinen Empfang gibt. Im Everest-Gebiet können Sie sich eine Karte von Everest-Link kaufen und sich damit in den verschiedenen Lodges immer wieder mit einem Benutzernamen und Passwort einloggen.
Bei einem Nepal-Trekking um die Annapurna, den Manaslu, im Everest-Gebiet oder in die Langtang-Region ist das WLAN in den Lodges meist sehr gut ausgebaut und auch recht stabil. Falls es mal nicht funktionieren sollte, genießen Sie einfach den Blick in die gigantische Kulisse des Himalayas und versuchen es später noch einmal.
Nepal gilt grundsätzlich als ein sicheres Reiseland und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. Die große Mehrheit der Nepalis sind äußerst hilfreich, nett und zuvorkommend. In den touristischen Hotspots wie Kathmandu oder Pokhara ist vereinzelt mit Taschendiebstahl zu rechnen. Daher ist es wie überall auf der Welt anzuraten, dass Sie sich sorgsam verhalten und auf Ihre Wertsachen achten. Gerade bei größeren Menschenansammlungen gilt erhöhte Aufmerksamkeit. Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir die Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen (vor allem Ihre Dokumente wie Reisepass und Kreditkarte). Lassen Sie Ihr Reisegepäck niemals unbeaufsichtigt.
Aktuell ist für die Einreise aus Deutschland nach Nepal keine Impfung verpflichtend. Nur bei der Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Außerdem wird ein aktueller Impfschutz gegen Hepatits A, Hepatits B, Typhus, Japanische Enzephalitis und Tollwut empfohlen. Für eine ausgiebige und persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie Ihren Hausarzt frühzeitig vor dem Reisebeginn kontaktieren. Bei einem Aufenthalt in den Tieflandregionen Nepals empfehlen wir Ihnen zudem körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um das Risiko mückengebundener Infektionen zu minimieren. Allgemein gelten Teile Nepals als Malariagebiet. Jedoch ist das Risiko sich mit Malaria zu infizieren in Nepal äußerst gering. Nichtsdestotrotz besteht auf Höhen unter 2.000 m ein gewisses Restrisiko. Eine Malariaprophylaxe ist selbst bei einem Besuch in Nepals Tiefland kaum anzuraten – viel mehr macht ein Stand by Medikament Sinn. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter. Für unsere Trekkingreisen in Nepal empfehlen wir den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung (wichtig ist, dass eine solche die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Kathmandu per Helikopter im Falle der Fälle mit einer Mindestdeckungssumme von 5.000 EUR pro Person abdeckt) sowie einer Reiseabbruchversicherung. Informieren Sie sich dazu gerne bei unserem Partner der Hanse Merkur über mögliche Angebote. Sollten Sie auf einer Trekkingreise in Nepal eine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen müssen, laufen die Mechanismen meist sehr gut zusammen.
Die nepalesische Küche ist stark von der indischen und chinesischen Küche beeinflusst. So wird häufig ein Gericht mit Reis und Linsen sowie Gemüse oder Fleisch serviert. Die Würzung erfolgt unter anderem mit Ingwer, Chili, Koriander und viel Knoblauch. Zwei landestypische Gerichte sind „Dhal Bhat“ oder auch tibetische Teigtaschen (Momos). Die Mahlzeiten in den Lodges während des Trekkings sind sehr reichhaltig und üppig – meist gibt es zum Mittag und Abendessen diverse Gerichte auf Basis von Nudeln/Kartoffeln und Reis oder leckere Suppen. Aber selbst eine Pizza im Nepali-Style ohne Ofen kann in dieser Höhe richtig lecker schmecken. Zum Frühstück gibt es meistens Toast/tibetisches Brot mit Marmelade, Porridge, Spiegelei/Rührei/Omelette oder auch Pancakes. Generell gilt, dass Sie sich für jede der 3 Hauptmahlzeiten am Tag aus der Menü-Karte der Lodge 1 Gericht frei wählen können. Abgekochtes und gefiltertes Wasser ist bei unseren Trekking-Touren verfügbar und bitte versuchen den Kauf von Plaste-Wasserflaschen so weit wie möglich zu vermeiden.
Grundsätzlich haben Nepalesen nichts dagegen, wenn Sie fotografieren – Bitte fragen Sie vorab.
Beim Betreten von Häusern und Tempeln ziehen Sie bitte die Schuhe aus – zudem fragen Sie bitte vor dem Betreten nach, ob Sie eintreten dürfen.
Das Reichen von Essen, Geld oder Gegenständen erfolgt immer mit beiden Händen.
Die linke Hand gilt auch bei den Nepalesen als unrein, diese sollte nicht zum Reichen von Dingen verwendet werden.
Wenn man, gerade in Kathmandu, unterwegs ist, sollte man nie mit einzelnen Fingern auf heilige Gegenstände zeigen, nutzen Sie einfach die flache Hand dazu.
Die Begrüßung erfolgt üblicherweise nicht mit Handschlag. Die Nepalesen begrüßen sich mit den Händen vor der Brust gefaltet und mit dem Grußwort „Namaste“.
Die Sohle der Füße sollten nie auf andere Menschen zeigen – ebenso wenig auf das offene Feuer.
In Nepal ist es nicht gern gesehen, wenn man über sitzende Menschen oder Essen hinweg steigt.
Berühren Sie keine sitzenden Menschen mit den Füßen. Dies gilt als respektlos.
Die Kleidung sollte immer angemessen des Anlasses sein, für Frauen gilt lange Kleidung in den Tempeln.
Zeigen Sie mit angemessener Kleidung Ihren Respekt an die nepalesische Kultur.
Die berühmten Mani Mauern, die Sie in den Bergen des Himalayas finden werden, sind linker Hand zu umrunden.
Stupas in Nepal werden immer im Uhrzeigersinn umrundet.
Entfernen Sie keine Steine an den Mani Mauer.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
Diese Trekkingreise ist im Ablauf so gestaltet, dass der durchschnittliche Trekking-Gast genügend Zeit hat sich an die großen Höhen anzupassen. Die stetige Gefahr einer Höhenkrankheit in diesen extremen Höhen darf jedoch nie unterschätzt werden. Wir empfehlen Ihnen vorab der Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren und diesem Ihr Vorhaben zu erläutern. Der Arzt sollte Ihnen ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf bestätigen. Ebenso sollten Sie sich vorab der Reise, eventuell gemeinsam mit einem Arzt, intensiv mit dem Thema Höhenkrankheit auseinandersetzen. Optional gibt es auch Institute für Höhentrainings, um einmal im Vorfeld der Reise Ihre Höhenverträglichkeit zu testen. So können Sie ohne Sorge an der Reise teilnehmen.
Die angegebenen Gehzeiten der Tagesetappen während des Trekkings sind grobe durchschnittliche Richtwerte (reine Gehzeiten mit kleinen Pausen) und können natürlich von Gruppe zu Gruppe je nach Konstellation/Leistungsvermögen dieser und je nach Witterungsbedingungen/aktuellen Gegebenheiten vor Ort leicht variieren. Die angegebenen Höhenmeter der einzelnen Tage wurden durch unser Team vor Ort getrackt. Diese Angaben können durchaus je nach verwendeten Gerät etwas abweichen. Auch kann es sein, dass Ihr Guide auf Ihrer Reise aus gewissen Gründen eine Alternativroute wählt und dadurch Abweichungen zu Stande kommen.