Diese Trekkingreise zum Base Camp des Kangchendzönga (8.586 m) in den wilden Osten Nepals ist etwas für Trekkingfans, welche etwas außergewöhnliches abseits der bekannten Hauptrouten erleben wollen. Die Region ringsherum um den dritthöchsten Berg der Erde wird zu unrecht von erheblich weniger Touristen besucht als z.B. die Annapurna oder Everest-Region. Dies führt natürlich dazu, dass hier der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckt und alles noch ein wenig einfacher und authentischer ist. Allen voran die Lodges während des Treks haben noch nicht die Qualität derer in den bekannteren Regionen erreicht. Dafür versuchen die einheimischen Lodge-Betreiber Ihren Gästen mit viel Herzblut, Gastfreundlichkeit und Fleiß jeden Wunsch zu erfüllen. Das Trekking zum Basislager des „Kantsch“ besticht durch seine Vielfalt – während der Anreise zum Ausgangspunkt des Trekkings fahren Sie durch das wichtigste Teeanbau-Gebiet Nepals. Im Anschluss wandern Sie die ersten Tage noch durch tropische Vegetation entlang eines schönen Flusses und durch urige Bergurwälder. In diesen tieferen Lagen können Sie in die Kultur des Limbu-Volkes eintauchen – dabei fühlen Sie sich angesichts mitteraltlich wirkender Bauernhöfe in der Zeit zurückversetzt. In höheren Lagen haben sich die Sherpa angesiedelt und mit den hiesigen Gompas, Manimauern und Chörten fühlen Sie sich wie in der Khumbu-Region. Hier oben lassen Sie dann die tropische Vegetation hinter sich und wie aus dem Nichts ragen die Eisgiganten immer höher hinauf. Der Höhepunkt der Trekkingtour ist natürlich das nördliche Base Camp – hier stehen Sie unmittelbar einem der mächtigsten Gebirgsmassive der Welt gegenüber. Vor allem den Anblick der furchteinflößenden Kangchendzönga-Nordwand werden Sie nie wieder vergessen.
Sie starten Ihre Nepal-Reise im geschäftigen Kathmandu. Tauchen Sie ein in das wilde Treiben der Stadt und schauen Sie erstaunt zu wie jeder Nepali versucht einen auskömmlichen Lebensunterhalt zu verdienen. Mit einem kurzen Flug nach Bhadrapur geht es für Sie im Anschluss in den wilden und noch wenig von Touristen entdeckten Osten Nepals, direkt an der Grenze zum indischen Sikkim. Das Highlight dieser Region ist natürlich das wie aus dem Nichts aus der Tiefebene rasant aufsteigende riesige Kangchendzönga-Massiv. Genau dieses möchten Sie auf dem anstehenden Trekking erkunden. Damit Sie den Ausgangspunkt des Trekkings – das Örtchen Sekathum – erreichen, ist eine fast 2-tägige Anreise mit dem Auto notwendig. Umso schöner wird es, wenn Sie schließlich Ihr Trekking entlang des idyllischen Flusses Ghunsa Khola, vorbei an kleinen Dörfern mit Feldern und Äckern und durch subtropischen Bergurwald beginnen. Sie gewinnen zunehmend an Höhe und Ihr Ziel sind die Sommerhochweiden von Kambachen und Lhonak. Dann haben Sie es geschafft und Sie stehen in Pangpema – dem nördlichen Base Camp des Kangchendzönga. Die schiere Größe dieses Berges lässt seine umliegenden, nicht minder eindrucksvollen Gipfel wie den Jannu, Gimmigela, Kirat Chuli oder Pathibara fast etwas klein wirken. Überwältigt von den EIndrücken laufen Sie das Tal zurück nach Ghunsa, um von dort über drei nacheinander liegende Pässe auf die Südseite des „Kantsch“ zu gelangen. Bei den Passüberquerungen haben Sie einmalige Ausblicke weit hinein bis zur Khumbu-Region – der Everest, Makalu, Lhotse und Cho Oyu sind gut sichtbar. Mit dem entspannten Ort Tseram als Ausgangspunkt, ist nun der Plan über die Siedlung Ramche bis zum grandiosen Oktang-Aussichtspunkt am gewaltigen Yalung-Gletscher zu laufen. Es ist einfach zauberhaft von hier das Kangchendzönga-Massiv auch von der Südseite aus bestauen zu dürfen. Anschließend lassen Sie die Himalaya-Riesen hinter sich und gelangen schnell wieder in tiefer gelegene Gefilde. Sie werden abgeholt und zurück nach Bhadrapur gebracht. Nach einem kurzen Flug nach Kathmandu lassen Sie dort die Reise gemütlich ausklingen.
Ihr Trekkingrucksack ist gepackt und Ihr Outdoor-Abenteuer in Nepal kann beginnen. Sie fliegen über Nacht mit einem Stopp von Deutschland nach Kathmandu in Nepal, wo Sie am Folgetag ankommen. Wir empfehlen Ihnen für die Anreise zum Flughafen den Zug. Nutzen Sie dafür gerne die Rail and Fly Möglichkeit und starten Sie entspannt in Ihre Reise. Das Rail and Fly Ticket ist über Meine Welt Reisen buchbar. Bitte teilen Sie uns dies bei der Buchung mit.
Voller Vorfreude auf die anstehende Tour landen Sie in der Hauptstadt Nepals – Kathmandu, gelegen auf ca. 1.350 m Höhe. Kein anderes Land der Welt hat eine größere Symbolkraft, wenn man an Achttausender-Berge, Trekking, Buddhismus oder auch gastfreundliche Menschen denkt – Nepal steht schlichtweg für Outdoor-Erlebnisse! Nachdem Sie am Flughafen alle Formalitäten für das Visum und die Einreise geregelt haben, werden Sie abgeholt und zu Ihrem Stadthotel in Thamel gebracht. Je nach Ankunftszeit in Kathmandu, haben Sie den Nachmittag Zeit die quirlige Stadt das erste Mal auf eigene Faust zu erkunden. Es gibt nichts Schöneres als gemütlich durch das belebte Stadtviertel Thamel zu schlendern und dem regen Treiben der Stadt beizuwohnen. Gerne können Sie auch bereits zum Durbar Square – dem Herz der Stadt – laufen (nur ca. 30min Fussweg von Ihrem Hotel entfernt) und die einzigartige Architektur und Atmosphäre auf sich wirken lassen. Am Abend kommt die Gruppe das 1. Mal mit unserem Partner vor Ort zum Abendessen zusammen. Hier haben Sie Zeit alle letzten offenen Fragen zu klären und Ihre anderen Mitreisenden kennenzulernen. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: A
Ihr Abenteuer im abgelegenen Ostnepal kann beginnen. Sie werden zum Flughafen gebracht und fliegen ca. 45 Minuten nach Bhadrapur – eine kleine Stadt direkt an der Grenze zu Indien auf nur 90 m Höhe in den Subtropen. Bei gutem Wetter und klarer Sicht können Sie aus dem Flugzeug bereits die Bergriesen des Himalaya in der Ferne sehen (am besten Sitzplatz links). Ihr privater Kleinbus/Jeep wartet bereits auf Sie am Flughafen und Sie beginnen die lange Fahrt durch das Himalaya-Vorgebirge mit vielen Teeplantagen in den Norden Richtung Berge. Ziel des Tages ist die gemütliche Kleinstadt Phidim (1.130 m), welche ein beliebter Übernachtungsort auf dem Weg zum Kangchendzönga ist. In dieser Region Nepals kommen besonders viele Ethnien vor – die Magar, Limbu, Rai und die Tamang erzeugen ein buntes Treiben in der Stadt. Übernachtung im Hotel Manaswi o.ä.
Fahrtzeit ca. 5-6 Std.
Verpflegung: F / M / A
Sie setzen Ihre Fahrt in den privaten Jeeps zum Ausgangspunkt des Trekkings nach Sekathum (1.640 m) fort – früher ging die Straße nur bis Taplejung und alle Trekker sind von hier aus losgelaufen. Mittlerweile führt eine Schotterstraße über die Ortschaften Mitlung, Chirwa, Tapethok, Hellok und Lelep entlang des schönen Flusses Tamor (entspringt aus den Gletschern des Janak Himal an der Grenze zu Tibet) bis nach Sekathum. Da die Wege der Schotterstraße und des Trekkingpfades meist zusammenfallen, ersparen wir uns die ersten beiden Trekkingtage. Die Straßen auf dem Weg werden von Zeit zu Zeit zwar immer schlechter, aber dafür wird die Bergkulisse immer eindrucksvoller. Sie fahren durch eine subtropische Vegetation, in welcher unter anderem riesige Bambusse Ihre ständigen Begleiter sind. Die lokale Bevölkerung der Limbu-Ethnie lebt hier von intensiv terrassierten Ackerland – Kartoffeläcker, Reisterrassen, Mais- und Hirsefelder soweit Sie schauen können. Besonders interessant in dieser Region sind jedoch die riesigen Pflanzen von Schwarzen Kardamom. Sie können sicher sein, dass Sie genügend davon am Abend in Ihrem Dal Bhat, dem Nationalgericht Nepals, schmecken werden. Schließlich erreichen Sie die Weggabelung, wo der Ghunsa Khola Fluss, welcher aus dem Kangchendzönga-Gletscher entspringt, auf den mächtigen Tamor trifft. Hier biegen Sie rechts ein und erreichen das kleine Dorf Sekathum, welches hoch oben über den beiden Flüssen auf einem Plateau liegt. In Sekathum angekommen, treffen Sie auf Ihre Begleitschmannschaft, welche Sie auf dem Trekking zum Kangdchenzönga Base Camp begleiten wird. Übernachtung im Sekathum Guest House o.ä.
Fahrtzeit ca. 6-7 Stunden
Verpflegung: F / M / A
Endlich ist die lange Anreise beendet und Sie können die müden Knochen bewegen – dabei werden Sie heute gleich ein wenig gefordert, da viele Höhenmeter zu überwinden sind. Der Ghunsa Khola bleibt ab jetzt Ihr permanenter Begleiter bis hinauf nach Lhonak. Die längste Zeit des Tages führt Sie durch eine enge Schlucht und durch Wälder, welche von Kiefern, Kastanien und Eichen geprägt sind. Natürlich müssen Sie einige spannende Brückenkonstruktionen überqueren. So langsam lassen Sie die sehr hohen Temperaturen hinter sich und können nachts auch angenehmer schlafen. Die kleinen urtümlichen Bauernhöfe auf dem Weg, geben Ihnen das Gefühl in der Zeit zurückversetzt zu sein. Übernachtung im Chiring Guest House o.ä.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 980 m | Abstieg ca. 180 m | Gehstrecke ca. 9 km
Verpflegung: F / M / A
Nach einem leckeren Chai zum Frühstück starten Sie in einen neuen Tag und nähern sich dabei den ganz hohen Bergen immer weiter an – mit etwas Wetterglück lässt sich auch bereits der „Kantsch“ zum ersten Mal blicken. Auch kulturell gibt es Veränderungen – mit zunehmender Höhe bevölkern nun Sherpas die Region. Die Höhe verändert allmählich auch Ihren Laufrhythmus – die Schritte werden kürzer und kleine Ruhepausen häufiger. Bei der heutigen Etappe zum Sherpa-Dorf Gyabla (2.740 m) bekommen Sie einige schöne Wasserfälle zu sehen und werden am Wegesrand von hübschen Rhododendron (im Frühjahr herrliche Blüte) und riesigem Bambus begleitet. Nach Ihrer Ankunft in Gyabla lohnt ein Besuch der lokalen Gompa sehr. Übernachtung in der Lodge Hotel Shingi o.ä.
Gehzeit ca. 5 Std. | Aufstieg ca. 470 m | Abstieg ca. 180 m | Gehstrecke ca. 8 km
Verpflegung: F / M / A
Das heutige Ziel Ghunsa (3.475 m) ist das letzte dauerhaft bewohnte Örtchen im Tal und Sie merken, dass Sie langsam in den hochalpinen Bereich gelangen. Majestätische Yaks grasen auf den Hochweiden, die hübschen Manimauern nehmen zu und im Wind flattern die für den Himalaya so typischen Gebetsfahnen. Auf Ihrem Weg nach Ghunsa kommen Sie in Phale vorbei – hier gibt es ein eindrucksvolles Kloster, welches Sie besuchen können. Vielleicht haben Sie Glück und einige Gläubige murmeln gerade Mantras vor sich hin, welchen Sie lauschen können. In Ghunsa beziehen Sie eine Lodge für 2 Nächte, damit Sie sich am Folgetag weiter an die Höhe anpassen können. Übernachtung in der Lodge Dzonga Family House o.ä.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 930 m | Abstieg ca. 110 m | Gehstrecke ca. 11 km
Verpflegung: F / M / A
Dieser Tag dient dazu, dass Sie sich nach einigen Tagen des Trekkings eine Ruhepause gönnen können und sich akklimatisieren, bevor Sie in den kommenden Tagen schneller an Höhe gewinnen als zuvor. Wer sich physisch und bzgl. der Höhe gut fühlt, sollte mit Ihrem Guide eine Akklimatisierungtour auf ca. 4.000 m unternehmen – hierfür bietet sich ein schöner Aussichtspunkt an. Nicht nur wird Ihnen dieser Ausflug nach dem Motto „Go high and sleep down“ für die Höhenanpassung helfen – gleichermaßen haben Sie einen schönen Ausblick auf die umliegenden 6.0000er Berge. Übernachtung in der Lodge Dzonga Family House o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Das Trekking heute wird großartig. Sie verlassen Ghunsa auf einem Pfad entlang des Ostufers des Ghunsa Khola entlang märchenhafter Lärchenwälder (bis Sie die Baumgrenze erreichen). Kurz vor Kambachen (4.120 m) müssen Sie eine gewaltige Stirnmoräne des Kumbhakarna-Gletschers (überragt den Talgrund um 200 m) fast ganz hinaufsteigen – 30 m vor dem höchsten Punkt queren Sie recht exponiert den Moränenhang. Über Ihnen thronen fantastisch der Kumbhakarna (Jannu, 7.711 m), Phole (6.645 m) und der Khabur (6.264 m). Die volle Pracht dieser Berge Richtung Osten erschließt sich Ihnen, wenn Sie in Kambachen ankommen. Neben Ihren Ausflug zum nördlichen Kangchendzönga Base Camp und zum südlichen Oktang-Aussichtspunkt haben Sie hier wohl den schönsten Rundumblick auf dem gesamten Trekking. Nordwestlich von Ihnen haben Sie ebenfalls eine hervorragende Sicht auf die Sharpu-Kette mit den diversen 6.000er Gipfeln. Genießen Sie die unvergleichliche Stimmung in den hohen Bergen, umgeben von stoisch grasenden Yaks, einfachen Steinhäusern und den Wacholdergewächsen und Blutberberitze, welche die Landschaft hier auf über 4.000 m nach Erreichen der Baumgrenze prägen. Übernachtung in der Lodge Kanchenjunga White House o.ä.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 750 m | Abstieg ca. 180 m | Gehstrecke ca. 11 km
Verpflegung: F / M / A
Sie nähern sich dem Höhepunkt Ihrer Trekkingtour und auch der heutige Tag hält viele alpine Höhepunkte für Sie parat. Sie lassen Kambachen hinter sich und folgen anfänglich noch dem Flusslauf des Ghunsa Khola. Es dauert jedoch nicht lange bis der mächtige Kangchendzönga-Gletscher beginnt den Talboden auszufüllen. Sie laufen gemütlich entlang dessen Seitenmoräne und sehen dabei zu, wie sich direkt vor Ihnen die hohen 7.000er Berge an der Grenze zu Tibet ins Bild schieben – Janak Chuli (7.041 m) und Jongsang Peak (7.462 m). Schließlich schiebt sich von Osten her der Ramtang-Gletscher das Tal hinunter und hier sollten Sie aufmerksam sein, da Sie zum ersten Mal den Gipfel des Kangchendzönga sehen können – wenn auch dieser fast komplett von seinen Vorgipfeln Yalung (7.590 m) und Kangbachen (7.902 m) verdeckt wird. Kurz bevor Sie Lhonak (4.780 m) erreichen, ergeben sich Ihnen nochmals komplett andere schöne Ausblicke – Sie können nun bis zu Ihrem großen Ziel Pangpema schauen, unter Ihnen können Sie einen sehr großen Abschnitt des mit Geröll beladenen Kangdchenzönga-Gletschers einsehen und an der Grenze zu Indien ragen die Gipfel Pathibara (7.140 m), Kirat Chuli (7.362 m) und Nepal Peak (7.177 m) in die Höhe. Wenn Sie Glück haben, können Sie Blauschafe sichten und mit noch viel mehr Glück ist dies eine gute Region, um den sehr selten und scheuen Schneeleopard vor die Linse zu bekommen. Übernachtung in der Lodge Kanchenjunga Iceland Guest House o.ä.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 820 m | Abstieg ca. 80 m | Gehstrecke ca. 10 km
Verpflegung: F / M / A
Das Highlight Ihres Trekkings steht an – Sie wandern zum Kangchendzönga Base Camp. Der Weg ist unschwierig und führt über fast ebene Wiesenflächen entlang der südlichen Bergflanke des Gebirgsmassivs bestehend aus dem Tengkoma (6.215 m) und den Drohmo-Gipfeln. Rechterhand haben Sie immer den Kangchendzönga-Gletscher neben sich und vor Ihnen können Ihre Blicke kaum von den majestätischen Kirat Chuli und Nepal Peak ablassen. Die Gebirgsmauer bestehend aus Jaho und Wedge Peak lassen Sie Ihnen jedoch bis Sie Pangpema erreichen keine Chance etwas vom Kangchendzönga zu sehen. Angekommen in Pangpema (nördliches Kangchendzönga Base Camp, 5.150 m) öffnet sich nun die Landschaft und die volle Schönheit des Kangchendzönga-Massivs, als eines der größten Gebirgsmassive der Welt, wird Ihnen dargeboten. Das Amphitheater aus Bergriesen liegt Ihnen zu Füßen – der dritthöchste Berg der Welt, welcher immer noch knapp 3.500 m über Ihnen thront, wird Sie beeindrucken. Aber auch der Anblick der Gimmigela Twins (7.350 m), des Yalung Kang und Kangbachen wird Sie ins Staunen versetzen. An der Nordwand des „Kantsch“ hängen Eisbalkone von mehreren Hundert Metern Höhe herunter, welche jederzeit abbrechen könnten. Vielleicht haben Sie Glück und dürfen aus sicherer Entfernung Zeuge eines solchen Naturspektakels werden. In Pangpema hüten die Hirten im Sommer Ihr Vieh und es gibt es kleines Teehaus. Sie werden merken, dass die Ausläufer des Wedge Peaks noch einen Teil von der gesamten „Kantsch“-Nordwand auf dieser Höhe verdecken. Wer noch Energie hat und falls genügend Zeit bleibt, kann noch weiter den Berghang hinter Pangpema (Richtung Drohmo-Gipfel) hinaufsteigen – mit jedem Meter wird die Aussicht nochmal besser. Im Anschluss verlassen Sie schweren Herzens dieses traumhafte Fleckchen Erde, lassen „die fünf Schatzkammern des großen Schnees“ (Kangchendzönga aus dem Tibetischen übersetzt) hinter sich und kehren nach Lhonak zurück. Übernachtung in der Lodge Kanchenjunga Iceland Guest House o.ä.
Gehzeit ca. 7-8 Std. | Aufstieg ca. 550 m | Abstieg ca. 550 m | Gehstrecke ca. 9 km
Verpflegung: F / LB / A
Es steht Ihnen ein langer Abstieg auf bekannten Pfaden zurück nach Ghunsa bevor. Sie werden merken, desto weiter Sie absteigen, desto leichter fällt Ihnen das Atmen erneut. Am Abend können Sie die Möglichkeit nutzen und das berühmte Tongba probieren. Dabei handelt es sich um ein alkoholisches Getränk aus fermentierter Fingerhirse, welches hier sehr populär ist und aus einem Holzkrug mit einem Bambus-Strohhalm getrunken wird. Übernachtung in der Lodge Dzonga Family House o.ä.
Gehzeit ca. 7 Std. | Aufstieg ca. 240 m | Abstieg ca. 1.550 m | Gehstrecke ca. 20 km
Verpflegung: F / M / A
Heute verlassen Sie die Route, welche Sie noch vor ein paar Tagen hochgestiegen sind, denn Sie wollen in das Tal des Flusses Simbuwa Khola mit dem Yalung Gletscher wechseln, um sich dem „Kantsch“ nochmal von Süden her anzunähern. Dafür gibt es einen schönen Höhenweg, welcher über 3 Pässe führt. Heute steigen Sie dafür hinauf bis zum 1. Pass Sele La und schlafen dort im gleichnamigen Camp (4.220 m). Übernachtung in der Lodge Pemba Hill Side o.ä.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 930 m | Abstieg ca. 180 m | Gehstrecke ca. 6 km
Verpflegung: F / LB / A
Sie verlassen das Selele Camp früh, um heute zwei weitere Pässe zu überschreiten. Als erstes steigen Sie hinauf zum Mirgin La (4.660 m) und weiter im leichten Auf und Ab zum Sinelapche La (4.663 m). Dabei können Sie einmalige Aussichten über die umliegende Bergwelt genießen. Bei gutem Wetter können Sie selbst die Achttausender Everest, Lhotse, Makalu und Cho Oyu gut erkennen. Auch diverse Gipfel der letzten Tage erscheinen nun aus anderer Perspektive nochmal in ganz neuem Licht. Beim Abstieg Richtung Tseram (3.870 m) rückt nun das gewaltige Kabru-Massiv (bis 7.412 m) in den Vordergrund. Insgesamt handelt es sich um einen anstrengenden, aber unheimlich lohnenswerten Tag. Nach Ihrem Abstieg fallen Sie müde, aber glücklich in Ihr Bett. Sie können sich bereits freuen, am Folgetag Richtung Südwand des „Kantsch“ zu laufen. Übernachtung im Blue Ship Hotel & Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 570 m | Abstieg ca. 920 m | Gehstrecke ca. 9 km
Verpflegung: F / LB / A
Wenn Sie von Tseram Richtung Norden schauen, dominiert die Stirnmoräne des Yalung-Gletschers die Szenerie. Auf 4.300 m Höhe liegt der Moränenkamm und dorthin laufen Sie allmählich hoch. Desto weiter Sie nach oben gelangen, umso schöner wird die Umgebung – die imposanten Eispanzer der Grenzberge zum indischen Sikkim Kokthang (6.148 m), Rathong (6.682 m) und die Kabru-Kette dominieren die Umgebung. Schließlich gelangen Sie auf eine breite Hochfläche der Seitenmoräne des Yalung-Gletschers, wo sich Ramche (4.480 m) befindet. Genießen Sie einen der letzten Abende in hochalpiner Landschaft. Übernachtung in der Lodge Chain Hotel o.ä.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 720 m | Abstieg ca. 120 m | Gehstrecke ca. 7 km
Verpflegung: F / M / A
Heute wartet neben dem nördlichen Base Camp der zweite große Höhepunkt auf Sie. Immer entlang der Seitenmoräne und stets den gerölligen Yalung-Gletscher im Blick, erreichen Sie den fantastischen Oktang-Aussichtspunkt (4.730 m). Von hier aus geht es nicht mehr weiter nördlich ohne den Gletscher direkt zu betreten. Das Panorama von Oktang aus ist einzigartig – alle Gipfel, welche Sie bereits von Pangpema sehen durften (Kangbachen, Kangchendzönga, Yalung Kang) und viele mehr zeigen nun Ihren vollen Glanz von der Südseite. Bei diesen Bergdimensionen ist es selbstverständlich, dass man sich selbst ganz klein fühlt. Versuchen Sie diesen Moment aufzusaugen, bevor Sie zurück nach Ramche absteigen. Übernachtung in der Lodge Chain Hotel o.ä.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 300 m | Abstieg ca. 300 m | Gehstrecke ca. 7 km
Verpflegung: F / LB / A
Ihr Trekking neigt sich langsam dem Ende – am heutigen Tag müssen Sie viele Höhenmeter absteigen. Je tiefer Sie kommen, desto üppiger wird die Vegetation und die Temperaturen steigen merklich. Nun laufen Sie wieder durch Rhododendron- und Kiefernwälder bis Sie Ihr Tagesziel Tortong (2.995 m) erreichen. Übernachtung in der Himalayan Lodge & Two Brother Hotel o.ä.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 120 m | Abstieg ca. 1.600 m | Gehstrecke ca. 13 km
Verpflegung: F / M / A
Ihr letzter Trekkingtag steht auf dem Programm und fordert bei einem weiteren langen Abstieg nochmal Ihre Knie. Bevor es aber immer bergab geht, müssen Sie einen letzten Pass (Lasiya Bhanjyang, ca. 3.400 m) überwinden. Während Sie die letzten großen Eisriesen in Ihrem Rücken langsam verblassen, schweifen Ihre Gedanken ab und werden sich klar, was Sie alles auf den vergangenen 14 Trekkingtagen erlebt haben. Am Nachmittag erreichen Sie das kleine Örtchen Yamphudin (2.080 m). Übernachtung in der Lodge Snow Home o.ä.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 590 m | Abstieg ca. 1.500 m | Gehstrecke ca. 9 km
Verpflegung: F / M / A
Mittlerweile haben Schotterstraßen Yamphudin erreicht. Wenn nicht gerade ein Bergrutsch die Straße unpassierbar gemacht hat, können Sie also heute direkt von Yamphudin mit den privaten Jeeps abgeholt und nach Illam gebracht werden. Eventuell müssen Sie aber Ihrem Abholpunkt noch wenige Stunden entgegenlaufen. So oder verabschieden Sie sich heute von Ihrer Begleitmannschaft. Zurück in der Zivilsation in Illam freuen Sie sich auf eine heiße Dusche und ein kühles Getränk. Übernachtung im Hotel Summit o.ä.
Fahrzeit ca. 6-7 Std.
Verpflegung: F / M / A
Mit Ihrem privaten Transport (Kleinbus oder Jeep) werden Sie zurück zum Flughafen nach Bhadrapur gebracht. Von hier aus fliegen Sie zurück nach Kathmandu. Den Nachmittag und Abend haben Sie für sich, um Thamel ein wenig selbst zu erkunden oder einfach zu entspannen. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Fahrzeit ca. 3-4 Stunden
Verpflegung: F
Ihr deutschsprachiger Stadtführer holt Sie vom Hotel ab und Sie unternehmen eine schöne Stadtbesichtigung. Ein wichtiges Highlight ist das Shiva-Heiligtum der Hindus, der Pashupatinath-Tempel. Der Pashupatinath-Tempel liegt am heiligen Bagmati Fluss, wo unter anderem rituelle Feuerbestattungen von verstorbenen Hindus an den sogenannten Ghats stattfinden. Das Betreten des Haupttempels, wo Shiva als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt wird, ist Nichtgläubigen untersagt. Gewiss können Sie jedoch ein schönes Foto von einem der hier anwesenden exotischen Sadhus (Wanderasketen) machen. Anschließend laufen Sie zu Fuß nach Bodnath. Hier besichtigen Sie die buddhistische Stupa. Bodnath ist das Zentrum der im Exil in Nepal lebenden Tibeter. Sie können – sofern Interesse besteht – eine buddhistische Gompa in unmittelbarer Umgebung besichtigen und nach Möglichkeit an einer Gebetsstunde teilnehmen. Ihr Mittagessen genießen Sie in einem der Restaurants mit toller Dachterrasse und direktem Blick über Bodnath. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie sogar die Berge des Langtang Himal erkennen. Wenn Sie im Anschluss noch Lust haben und genügend Zeit ist, können Sie sich noch den buddhistischen Tempel Swayambhunath (aufgrund der vielen Affen auch Affentempel genannt) anschauen. Das Highlight hier ist natürlich die Stupa mit tollem Ausblick über Kathmandu und Sie können den gläubigen bei religiösen Ritualen zuschauen. Am Abend findet das traditionelle Abschiedsessen mit Ihrer Reisegruppe statt. Lassen Sie die einzigartigen Erlebnisse der vergangenen 3 Wochen Revue passieren und Ihren Urlaub gemütlich ausklingen. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Nutzen Sie die die letzte freie Zeit in Kathmandu für einen Stadtbummel oder einen Kaffee und beobachten Sie das Treiben der Stadt. Ihren Flughafentransfer passen wir individuell auf Ihren Flug an. Danach heißt es Rückflug nach Frankfurt antreten, wo Sie bei den meisten Verbindungen noch am selben Tag ankommen.
Verpflegung: F
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 250 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 250 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 250 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 275 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 275 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 275 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 275 €
Grundsätzlich können Gäste allen Alters an dieser tollen Trekkingreise teilnehmen (unsere Gruppen sind meist zwischen „jung“ & „alt“ bunt gemischt). Diese Reise beinhaltet ein für Nepal typisches langes physisch herausforderndes Lodge-Trekking in großen Höhen. Es ist sehr ratsam, dass Sie als Vorerfahrung bereits andere mehrtägige Trekkings im Hochgebirge vorweisen können. Zumindestens sollten Sie jedoch bereits einige Erfahrung auf Mehrtagestouren in den Alpen mitbringen. Sie sollten sich auf die Reise gezielt mit einem entsprechenden Konditionstraining (Joggen, Rad fahren, Laufen mit Anstiegen uws.) und ausgiebigen Wanderungen in der Heimat vorbereiten! Definitiv benötigen Sie bei dieser Reise eine gute Trittsicherheit in teils anspruchsvollem Gelände – mal laufen Sie über gut ausgebaute Erdpfade, dann über Grashänge, Moränenschutt, Blockgelände oder auch über Firnfelder sowie geröllbedeckte Gletscher. Sie benötigen eine sehr gute körperliche Fitness, entsprechende Ausdauer, Schwindelfreiheit, Höhenverträglichkeit, welche Ihnen es erlaubt Tagesetappen von 4-8 Stunden (nur mit Tagesrucksack) gut zu bewältigen. Sie müssen jedoch keine Gletscher-, noch Klettererfahrung haben. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag grundsätzlich nur für die Hotelübernachtungen gilt. Ein Einzelzimmer für die Lodge-Übernachtungen kann in der Hochsaison nicht für jede Lodge vorab garantiert werden. Falls es möglich ist (genügend Platz in den Lodges), zahlen Sie jedoch keinen weiteren Aufschlag mehr. Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Bitte beachten Sie, dass die Lodges auf dem Kangchendzönga-Trekking etwas einfacher sind als die verfügbaren Lodges in der Annapurna- oder Everest-Region. Generell ist die touristische Infrastruktur noch nicht in dem Umfang ausgebaut, wie in den genannten Regionen. Die etwas größere Ursprünglichkeit der Region geht auch mit weniger Besuchern einher und hat dadurch seinen eigenen Reiz. Bitte stellen Sie sich daher zum Teil auf einen erhöhten Komfortverzicht und einfache Übernachtungsmöglichkeiten ein.
Generell versteht man unter einer „Lodge“ in Nepal eine gut ausgebaute Berghütte. Es gibt einen Zimmertrakt, welcher zumeist mit Zweibettzimmern ausgestattet ist. Die unbeheizten Zimmer sind häufig sehr schlicht: es hat Licht, 2 Betten mit Matratze sowie Bettwäsche (bitte nutzen Sie den eigenen Schlafsack), einen Nachtschrank und eventuell noch Optionen zum Kleider aufhängen. In manchen Regionen verfügen die Zimmer teils über eigene Bäder mit Hocktoilette bzw. westlichem WC und einem Waschbecken (keine private Dusche). Die spartanischen Sanitäranlagen mit Dusche (heiße Dusche fast immer gegen Aufpreis) sind zur gemeinsamen Nutzung. Weiterhin haben die Lodges einen Aufenthaltsraum, meist mit angeschlossener Küche. Hier nehmen Sie Ihre Mahlzeiten ein und können sich entspannen. Am Abend wird oft der Kamin (mit Yak-Dung) angemacht. Im Aufenthaltsraum können Sie häufig gegen Aufpreis den Strom und das WLAN nutzen.
Das Gebiet um den Kangchendzönga ist im Vergleich zu anderen bekannteren Trekkinggebieten Nepals ziemlich abgelegen. Aus diesem Grund ist die Hin- und Rückreise in das Gebiet etwas strapaziöser und Sie müssen etwas „Sitzfleisch“ in den Transporten mitbringen. Dafür werden Sie mit einem Gebiet belohnt, welches bis heute nicht viele Trekking-Gäste aufweist!
Alle Inlandsflüge in Nepal sind Sichtflüge. Aufgrund von schlechten Wetterbedingungen kann es stets zu Flugausfällen kommen. Das Programm der Reise ist von der Durchführung des Flugs abhängig. Somit kann es bei Flugausfällen zu Programmänderungen kommen. Wir sind verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche nepalesische Airlines keine Betriebserlaubnis in der EU besitzen. Wir nutzen diese alternativlosen Flüge der besagten Airlines ausschließlich im Inland.
Nepal
Wichtiger Hinweis:
Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder sonstige Einflüße höherer Gewalt kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.
Sollten seitens der Behörden vor Ort kurzfristig Preiserhöhungen (z.B. Nationalpark-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.
Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf eine Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten verursacht durch diesen Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.
Versicherung:
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts-, Kranken- und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich so auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um die Kosten für einen etwaigen Reiserücktritt oder einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.
Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig
Klima:
Die klimatischen Bedingungen in Nepal sind aufgrund der enormen Höhenunterschiede extrem unterschiedlich. Vom Chitwan Nationalpark bis zum Gipfel des Mount Everest hat Nepal alles an verschiedenen Klimazonen zu bieten, welche wiederum in den einzelnen Regionen unterschiedliche Ausprägungen haben. Bei unseren Nepal-Reisen finden Sie in der Reisebeschreibung das spezielle Klima der jeweiligen Reise. Grundlegend kann man sagen, dass Sie bei den leichten Trekkings (bis 3.500 m), die zum Himalaya führen, weitgehend mit Temperaturen im kleinen zweistelligen Bereich rechnen müssen. Die anspruchsvolleren Touren ins Hochgebirge Nepals führen meist über hohe Pässe oder zu den Basislagern der Achttausender des Himalayas (über 5.000 m). Hier müssen Sie sich mitunter auch tagsüber auf Temperaturen im leichten Minusbereich einstellen. Nachts kann es definitiv zu Minusgraden kommen.
Natürlich spielt neben der Reisedauer auch die Reisezeit in Nepal eine große Rolle. So facettenreich wie Nepal ist, so ist auch das Klima. Gerade zwischen dem Tiefland und den Bergen des Himalayas gibt es gravierende Unterschiede. Im Zeitraum zwischen Mitte Dezember und Ende Februar sind die Temperaturen teils sehr niedrig (Winter im Hochgebirge, in flacheren Regionen angenehm mild), das Gegenteil findet sich von Ende Mai bis Ende September (Regenzeit und sehr warm). Für Nepal-Trekkings bieten sich die Monate Oktober, November bis Mitte Dezember (Herbst) sowie März, April bis Mitte Mai (Frühjahr) bestens an. Hier bleibt allerdings noch zu sagen, dass Nepal ein Land der Extreme ist. Zwischen dem Chitwan Nationalpark auf knapp 200 Metern Höhe und dem Gipfel des Mount Everest auf 8.848m liegen knapp 8.600 Höhenmeter. Hier kann viel passieren, auch Wetterumschwünge in einer stabilen Jahreszeit sind durchaus nicht selten.
Sprache:
Nepali gilt als Amtssprache in Nepal. Weit verbreitet und auch in den Ämtern oft gesprochen, gilt Englisch als zweite Amtssprache. Durch den starken Tourismus ist auch die englische Sprache in viele entlegene Winkel des Landes vorgedrungen. Gerade auf der Route zum Everest Basislager, bei der Annapurna-Umrundung oder auf dem Manaslu-Trekking sprechen viele Einheimische zumindestens etwas Englisch. Für die Gäste des Landes ist es zu empfehlen aus Höflichkeit und zur Freude der Einheimischen einige wenige Begriffe des Alltags in Nepali zu lernen. Auf unseren Trekking-Touren in der Gruppe haben Sie stets einen deutschsprachigen Trekking-Guide an Ihrer Seite.
Zeitverschiebung:
Von Deutschland aus erreichen Sie Nepal per Flugzeug mit mindestens einem Umstieg. Direktflüge exisitieren nicht. Aufgrund der vielen Fluggesellschaften, die Nepal ansteuern, ist der Abflug ab vieler deutscher, auch kleinerer, Flughäfen mit Zubringerflug möglich. Die Dauer inkl. Umsteigezeit liegt bei meistens bei 15-22 Stunden. Die Nepalesische Zeit liegt bei + 4 Stunden 45 Minuten zur MEZ. Wenn es z.B. in Deutschland 8 Uhr früh ist, dann ist es in Nepal 12:45 Uhr. Der Zeitunterschied verkürzt sich bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde.
Einreise / Visum:
Deutsche Staatsbürger, Österreichische Staatsbürger sowie Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Nepal einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit) sowie ein Visum. Das Visum kann bereits vor der Abreise in der Botschaft, dem Honorarkonsulat oder online beantragt werden. Eine Visums-Ausstellung vor Ort (am Flughafen Tribhuvan International Airport von Kathmandu) als so genanntes Visa-on-arrival ist ebenfalls möglich und wird heutzutage von fast allen Nepal-Reisenden genutzt (auch ganz klar unsere Empfehlung). Bitte beachten Sie, dass es vor Ort zu einer Verzögerung bei der Ausstellung kommen kann. Die Warteschlangen sind in der Hauptsaison häufig aufgrund mehrerer gleichzeitig ankommender Flugzeuge recht lang und auch die aufgestellten Automaten zur Beantragung der Visa-on-arrival können den Hauptansturm nicht wirklich Stand halten. Um die Beantragung des Visa-on-arrival vor Ort am Flughafen zu beschleunigen, können Sie dieses online unter nachfolgendem Link bereits zu Hause AB 14 Tage vor Reiseantritt (nicht eher als 14 Tage, da sonst Vorabanmeldung wieder die Gültigkeit verliert) voranmelden und die dadurch erstellte PDF ausgedruckt mit zum Flughafen Kathmandu nehmen:
https://nepaliport.immigration.gov.np/online
Bitte beachten Sie, dass Ihr „Entry Point“ der Tribhuvan International Airport von Kathmandu ist. Mit der PDF vom vorangemeldeten Visa-on-arrival können Sie am Flughafen in Kathmandu direkt zum Schalter für die Bezahlung der Visa-Gebühr voranschreiten. Die Kosten für das 30 Tage Nepal-Visum belaufen sich auf 50 USD (oder equivalent 50 Euro und muss vor Ort in Bar gezahlt werden). Bei den Visa-Optionen 15/30/90 Tage ist das 30 Tage Visum für die Mehrheit unserer Trekkingreisen die passende. Mehr zum Thema Einreise finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.
Gepäck:
Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit. Normalerweise finden Sie diese Informationen auf den Fluginformationen, welche wir Ihnen mit den Reiseunterlagen zusenden. Gepäck, welches Sie während Ihres Trekking nichts benötigen, können Sie gerne im Gepäckraum des Hotels in Kathmandu bis zu Ihrer Rückkehr aufbewahren. Für Ihr Trekking erhalten Sie von uns in Kathmandu eine MWR-Duffle Bag von ca. 70 l Größe. Diese Reisetasche können Sie sehr gerne für Ihr benötigtes Gepäck während des Trekkings verwenden (wird von den Trägern getragen). Somit können Sie Ihr Hauptgepäckstück der Anreise zur Lagerung im Hotel mit nicht benötigter Kleidung verwenden. Jeder Teilnehmer darf während des Trekkings maximal 15kg an den Träger geben. Natürlich steht es Ihnen frei auch weniger Gepäck mitzunehmen – das bedeutet weniger Last für den Träger. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit den notwendigen Dingen für den Tag (Wasser, Kamera, Snack, Sonnencreme, zusätzliche Kleidung etc.)
Währung:
Nepalesische Rupie ist die einheimische Währung in Nepal (NPR). Kleinere Währungseinheiten sind zwar vorhanden, werden jedoch im Alltag nicht verwendet. In Nepal ist neben der einheimischen Währung auch die Indische Rupie anerkannt (INR). Die Scheine der Rupie sind mit folgenden Werten erhältlich 1/2/5/10/20/25/50/100/250/500/1000. Die nepalesische Währung wird in Deutschland nicht gehandelt. Sie kann nur in Nepal umgetauscht werden. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit direkt am Flughafen zu tauschen, oder zu einem meist besseren Wechselkurs in Kathmandu bei den großen Banken bzw. in den Wechselstuben. Sowohl USD als auch EUR können eingetauscht werden.
Sie werden in Nepal, gerade in den großen Städten wie Kathmandu und Pokhara viele ATM’s (Geldautomaten) vorfinden. An den Geldautomaten können Sie bequem mit den gängigen Kreditkarten Geld (Rupie) abheben (kostenpflichtig). Bitte beachten Sie, dass Maestro-Karten meist nicht akzeptiert werden. Zudem sollten Sie sich vor der Reise bei Ihrer Bank erkundigen, wie die Gebühren für die Nutzung von Kreditkarten im Ausland gestaffelt sind. Die maximale Summe pro Abhebung übersteigt meist den Betrag von 200 Euro nicht (equivalent in Rupien, abhängig von der jeweiligen Bank und den Automaten)
Reisetipp: Es empfiehlt sich immer ausreichend Euro, US-Dollar (nur wenn vorrätig, nicht extra eintauschen) oder Rupien bei den Nepal-Reisen bei sich zu haben. In den entlegeneren Gegenden ist nur Barzahlung möglich. Auch in den Lodges beim Trekking werden die Zusatzkosten in der Regel immer in nepalesischen Rupie bezahlt. Planen Sie also entsprechend ausreichend Bargeld in Rupien für Ihr Trekking ein und nehmen Sie dieses aus der Stadt mit auf Ihr Trekking!
Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 155 NPR (Stand 05/2025)
Preise und Trinkgeld:
Nepal ist an sich in vielen Bereichen weiterhin ein recht günstiges Reiseland. Wenn Sie z.B. in Kathmandu oder Pokhara lokale Restaurants aufsuchen, kommen Sie gut mit 5-10 Euro für ein Gericht aus (zzgl. Getränke). Hier sind die Speisen nicht nur recht günstig, gleichermaßen befinden Sie sich auch mitten im Leben und haben eine sehr authentische Erfahrung. Wer nicht auf eine gute Pizza, einen Burger oder anderes westliches Essen verzichten mag und sich dazu ein leckeres Everest-Bier gönnt, sollte schon 15-25 Euro am für die Mahlzeit einplanen. Bei unseren Trekkingreisen sind während Ihrer Zeit in den Bergen alle Mahlzeiten und jeweils ein Getränk dazu (Tee oder Kaffee, keine alkoholischen Getränke bzw. Softdrinks) im Reisepreis enthalten. Weitere Getränke müssen Sie selbst bezahlen. In Kathmandu, Bhaktapur oder auch Pokhara können Sie qualitativ hochwertige Handwerkskunst (Gemälde, Skulpturen usw.) sowie z.B. Outdoor-Kleidung zu Preisen kaufen, welche wir meist als sehr preiswert empfinden. Bezüglich des Trinkgelds gelten folgende Beträge von unserer Seite als eine grobe Empfehlung in Absprache mit unserem lokalen Büro in Kathmandu (geteilt durch die gesamte Reisegruppe pro Tag): Trekking-Guide/Bergführer bzw. Reiseleiter: 20-25 EUR, Assistant-Guide: 12-15 EUR, Träger (1 Träger pro 2 Gäste): 8-10 EUR, Fahrer: 10-12 EUR. Trinkgelder sind nicht als Zahlungsaufforderung zu verstehen, sondern als eine Geste der Wertschätzung in dem Fall, dass Sie mit der Arbeit des entsprechenden lokalen Teammitglieds zufrieden sind. Das Trinkgeld kann in EUR (alternativ, wenn vorhanden USD, aber nicht nötig) oder nepalesischen Rupien gezahlt werden. Für die Fahrer und Träger eignet sich die lokale Währung besser. Für die Guides sind EUR vollkommen in Ordnung, weil sie diese jederzeit zurück in der Stadt eintauschen können. Die Übergabe des Trinkgeldes erfolgt in der Regel am Abend des letzten Trekkingtags. Wir empfehlen Ihnen eine Person aus Ihrer Gruppe zu bestimmen, welche das Geld gesammelt in Namen der Gruppe an das entsprechende Teammitglied direkt überreicht.
Strom & Wasser:
In Nepal gibt es verschiedene Arten von Steckdosen (meist zwei- oder dreipolig). In so gut wie allen Hotels und Trekking-Lodges funktioniert unser heimischer Doppelstecker und daher müssen Sie keinen Reiseadapter nach Nepal mitbringen. Die Stromspannung in Nepal beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz und ist damit für unsere heimischen Geräte geeignet. Bitte beachten Sie, dass es häufig zu Stromausfällen kommt. Dies liegt zum einen an den vielen Wasserkraftwerken, die auch in der Trockenzeit Hauptversorger sind und zum anderen an der eigenwilligen Art der Nepalesen Stromkabel zu verlegen und zu verbinden. Das Leitungswasser in Nepal ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Falls Sie empfindlich sein sollten, verwenden Sie auch zum Zähneputzen in den Städten ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser). Während des Trekkings empfehlen wir aus Umweltaspekten kein Wasser aus Plastikflaschen zu kaufen. Sie können das kalte Wasser aus dem Wasserhahn in den Lodges, welches aus den Bergen kommt, trinken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bringt einen Filter auf das Trekking mit und filtert das Wasser. Auch Wasserreinigungstabletten (z.B. Micropur) haben sich etabliert. Ebenfalls haben unsere Trekking-Guides einen Wasserfilter dabei, welchen Sie nutzen können. Heißes, abgekochtes Wasser, welches Sie in den Lodges erwerben können, ist unbedenklich.
Telefon & Internet:
Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den größeren Städten und den dicht besiedelten Gebieten vor dem Himalaya ist recht gut. Die Hotels und Lodges verfügen meist über ein gut funktionierendes WLAN. Bei einer Trekking- oder Wandertour in den Bergen Nepals wird es dann schon schwieriger. Hier empfehlen wir Ihnen, wenn nötig, das WLAN in den Lodges zu nutzen. Lokale Simkarten haben nur bedingt einen Sinn, da es in vielen Regionen in den Bergen keinen Empfang gibt. Im Everest-Gebiet können Sie sich eine Karte von Everest-Link kaufen und sich damit in den verschiedenen Lodges immer wieder mit einem Benutzernamen und Passwort einloggen.
Bei einem Nepal-Trekking um die Annapurna, den Manaslu, im Everest-Gebiet oder in die Langtang-Region ist das WLAN in den Lodges meist sehr gut ausgebaut und auch recht stabil. Falls es mal nicht funktionieren sollte, genießen Sie einfach den Blick in die gigantische Kulisse des Himalayas und versuchen es später noch einmal.
Sicherheit:
Nepal gilt grundsätzlich als ein sicheres Reiseland und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. Die große Mehrheit der Nepalis sind äußerst hilfreich, nett und zuvorkommend. In den touristischen Hotspots wie Kathmandu oder Pokhara ist vereinzelt mit Taschendiebstahl zu rechnen. Daher ist es wie überall auf der Welt anzuraten, dass Sie sich sorgsam verhalten und auf Ihre Wertsachen achten. Gerade bei größeren Menschenansammlungen gilt erhöhte Aufmerksamkeit. Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir die Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen (vor allem Ihre Dokumente wie Reisepass und Kreditkarte). Lassen Sie Ihr Reisegepäck niemals unbeaufsichtigt.
Gesundheit / Impfungen:
Aktuell ist für die Einreise aus Deutschland nach Nepal keine Impfung verpflichtend. Nur bei der Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Außerdem wird ein aktueller Impfschutz gegen Hepatits A, Hepatits B, Typhus, Japanische Enzephalitis und Tollwut empfohlen. Für eine ausgiebige und persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie Ihren Hausarzt frühzeitig vor dem Reisebeginn kontaktieren. Bei einem Aufenthalt in den Tieflandregionen Nepals empfehlen wir Ihnen zudem körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um das Risiko mückengebundener Infektionen zu minimieren. Allgemein gelten Teile Nepals als Malariagebiet. Jedoch ist das Risiko sich mit Malaria zu infizieren in Nepal äußerst gering. Nichtsdestotrotz besteht auf Höhen unter 2.000 m ein gewisses Restrisiko. Eine Malariaprophylaxe ist selbst bei einem Besuch in Nepals Tiefland kaum anzuraten – viel mehr macht ein Stand by Medikament Sinn. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter. Für unsere Trekkingreisen in Nepal empfehlen wir den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung (wichtig ist, dass eine solche die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Kathmandu per Helikopter im Falle der Fälle mit einer Mindestdeckungssumme von 5.000 EUR pro Person abdeckt) sowie einer Reiseabbruchversicherung. Informieren Sie sich dazu gerne bei unserem Partner der Hanse Merkur über mögliche Angebote. Sollten Sie auf einer Trekkingreise in Nepal eine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen müssen, laufen die Mechanismen meist sehr gut zusammen.
Mahlzeiten:
Die nepalesische Küche ist stark von der indischen und chinesischen Küche beeinflusst. So wird häufig ein Gericht mit Reis und Linsen sowie Gemüse oder Fleisch serviert. Die Würzung erfolgt unter anderem mit Ingwer, Chili, Koriander und viel Knoblauch. Zwei landestypische Gerichte sind „Dhal Bhat“ oder auch tibetische Teigtaschen (Momos). Die Mahlzeiten in den Lodges während des Trekkings sind sehr reichhaltig und üppig – meist gibt es zum Mittag und Abendessen diverse Gerichte auf Basis von Nudeln/Kartoffeln und Reis oder leckere Suppen. Aber selbst eine Pizza im Nepali-Style ohne Ofen kann in dieser Höhe richtig lecker schmecken. Zum Frühstück gibt es meistens Toast/tibetisches Brot mit Marmelade, Porridge, Spiegelei/Rührei/Omelette oder auch Pancakes. Generell gilt, dass Sie sich für jede der 3 Hauptmahlzeiten am Tag aus der Menü-Karte der Lodge 1 Gericht frei wählen können. Abgekochtes und gefiltertes Wasser ist bei unseren Trekking-Touren verfügbar und bitte versuchen den Kauf von Plaste-Wasserflaschen so weit wie möglich zu vermeiden.
Sonstiges:
Grundsätzlich haben Nepalesen nichts dagegen, wenn Sie fotografieren – Bitte fragen Sie vorab.
Beim Betreten von Häusern und Tempeln ziehen Sie bitte die Schuhe aus – zudem fragen Sie bitte vor dem Betreten nach, ob Sie eintreten dürfen.
Das Reichen von Essen, Geld oder Gegenständen erfolgt immer mit beiden Händen.
Die linke Hand gilt auch bei den Nepalesen als unrein, diese sollte nicht zum Reichen von Dingen verwendet werden.
Wenn man, gerade in Kathmandu, unterwegs ist, sollte man nie mit einzelnen Fingern auf heilige Gegenstände zeigen, nutzen Sie einfach die flache Hand dazu.
Die Begrüßung erfolgt üblicherweise nicht mit Handschlag. Die Nepalesen begrüßen sich mit den Händen vor der Brust gefaltet und mit dem Grußwort „Namaste“.
Die Sohle der Füße sollten nie auf andere Menschen zeigen – ebenso wenig auf das offene Feuer.
In Nepal ist es nicht gern gesehen, wenn man über sitzende Menschen oder Essen hinweg steigt.
Berühren Sie keine sitzenden Menschen mit den Füßen. Dies gilt als respektlos.
Die Kleidung sollte immer angemessen des Anlasses sein, für Frauen gilt lange Kleidung in den Tempeln.
Zeigen Sie mit angemessener Kleidung Ihren Respekt an die nepalesische Kultur.
Die berühmten Mani Mauern, die Sie in den Bergen des Himalayas finden werden, sind linker Hand zu umrunden.
Stupas in Nepal werden immer im Uhrzeigersinn umrundet.
Entfernen Sie keine Steine an den Mani Mauer.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
Diese Trekkingreise ist im Ablauf so gestaltet, dass der durchschnittliche Trekking-Gast genügend Zeit hat sich an die großen Höhen anzupassen. Die stetige Gefahr einer Höhenkrankheit in diesen extremen Höhen darf jedoch nie unterschätzt werden. Wir empfehlen Ihnen vorab der Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren und diesem Ihr Vorhaben zu erläutern. Der Arzt sollte Ihnen ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf bestätigen. Ebenso sollten Sie sich vorab der Reise, eventuell gemeinsam mit einem Arzt, intensiv mit dem Thema Höhenkrankheit auseinandersetzen. Optional gibt es auch Institute für Höhentrainings, um einmal im Vorfeld der Reise Ihre Höhenverträglichkeit zu testen. So können Sie ohne Sorge an der Reise teilnehmen.
Die angegebenen Gehzeiten der Tagesetappen während des Trekkings sind grobe durchschnittliche Richtwerte (reine Gehzeiten mit kleinen Pausen) und können natürlich von Gruppe zu Gruppe je nach Konstellation/Leistungsvermögen dieser und je nach Witterungsbedingungen/aktuellen Gegebenheiten vor Ort leicht variieren. Die angegebenen Höhenmeter der einzelnen Tage wurden durch unser Team vor Ort getrackt. Diese Angaben können durchaus je nach verwendeten Gerät etwas abweichen. Auch kann es sein, dass Ihr Guide auf Ihrer Reise aus gewissen Gründen eine Alternativroute wählt und dadurch Abweichungen zu Stande kommen.