Trekkings in der Annapurna-Gebirgskette zählen zu den beliebtesten in Nepal und sind unlängst weltweit für ihre Schönheit bekannt. Auf den Pfaden entlang des Annapurna Himal wandern Sie tief hinein in das Herz des Himalayas. Auf dieser MWR Exklusivreise erleben Sie eine abwechslungsreiche Landschaft mit diversen Vegetationsstufen und Klimazonen herum um den Achttausender-Berg Annapurna I und seiner vielen beeindruckenenden Nachbarberge. Bei dieser Trekkingtour haben wir bewusst ein anderes Routing im Vergleich zur "normalen" Annapurna-Umrundung gewählt. Bis auf wenige Tage, wo es nötig bzw. einfach zu schön ist, um es zu umgehen, laufen Sie stets abseits der üblichen Wanderpfade der klassischen Annapurna-Umrundung. Als zusätzliche Highlights bei dieser gewählten Route lernen Sie das selten besuchte Nar-Phu Tal kennen und machen einen Abstecher an den wundervollen Bergsee Tilicho!
Diese MWR Exklusivreise startet wie alle unsere Reisen in Nepal in Kathmandu. Hier tauchen Sie am Ankunftstag zum ersten Mal in das Gewusel der Stadt ein, bevor Sie dann am Folgetag Richtung Annapurna-Gebirge aufbrechen. Auf Nepals wichtigster Straße, dem Prithvi Highway geht es in Richtung Pokhara. Vorbei an dichtem Bergdschungel, Rhododendronwäldern, unzähligen kleinen Dörfern und vielen Reisfeldern biegen Sie schließlich nach Norden ein und erreichen über die Provinzstadt Besisahar das kleine Dorf Jagat, welches bereits auf der Annapurna Umrundung liegt. Die ersten beiden Tage der Wanderung gehen dann gemächlich aufwärts nach Koto. Der Fluss Marsyangdi schlängelt sich dabei stets paralell zum Wanderweg. Sie passieren kleine Dörfer, welche hier noch subtropisch daherkommen und erhalten einen ersten Einblick in das Leben und die Kultur der Nepalis. Nun verlassen Sie die klassische Annapurna-Route und steigen hinauf in das nur selten besuchte Nar-Phu Tal. In den nächsten Tagen sind Sie auf Pfaden unterwegs, welche Sie nur mit wenigen anderen Besuchern teilen müssen und sogar für lange Zeit komplett gesperrt waren. Sie werden eine urtümliche Landschaft erleben und in den kleinen Dörfern dieser tibetisch geprägten Region fühlen Sie sich komplett in der Zeit zurückversetzt. Die Menschen sind tiefgläubig und betreiben größtenteils mit einfachsten Mitteln Subsistenzwirtschaft. Auch die Bergriesen des hiesigen Peri Himal, welcher viele hohe 7.000er Berge aufweist, werden Sie ins Staunen versetzen. Durch diesen Ausflug ins Nar-Phu Tal haben Sie Aussichten auf das gesamte Annapurna- und große Teile des Manaslu-Massivs, welche Sie auf der Normalroute nicht hätten. Über den wenig begangenen Kang La Pass (5.306 m) kehren Sie vorerst auf die bekanntere Trekkingroute zurück. Mit dem folgenden Abstecher zum Tilicho See ab Manang verlassen Sie diese erneut und werden dafür mit einem der höchstgelegenen und eindrucksvollsten Bergseen Nepals belohnt. Jetzt sind Sie perfekt für das letzte Highlight und den höchsten Punkt der Reise aklimatisiert, den Thorong La Pass (5.416 m). Genießen Sie ein letztes Mal den Ausblick auf die Eisriesen des Himalayas, bevor Sie mit dem Abstieg Richtung dem Pilgerort Muktinath beginnen. Die Landschaft zeigt sich erneut von einer ganz anderen Seite – hier nördlich des Himalaya-Hauptkamms sind Sie in einer Hochgebirgswüste angekommen. Sie steigen in die Kali Gandaki Schlucht, einer der tiefsten Schluchten der Erde, über das wenig bekannte Lupra Tal ab, und Ihr Blick schweift dabei immer wieder hinüber zum Dhaulagiri (8.167 m) – das ist nun der dritte Achttausender-Berg, welchen Sie auf dieser Reise bestaunen können. Nach dieser fordernden Trekkingtour lassen Sie die Reise im schönen Pokhara am Phewa-See und bei einer Stadtbesichtigung in Kathmandu entspannt ausklingen. Diese Reise ist ideal für Trekking-Begeisterte, welche die schönsten Seiten der klassischen Annapurna-Umrundung erleben möchten, aber bereit sind einen höheren körperlichen Anspruch in Kauf zu nehmen, um in wenig bekannten Seitentälern Highlights zu entdecken, welche die allermeisten Annapurna-Besucher nicht zu Gesicht bekommen.
Ihr Trekkingrucksack ist gepackt und Ihr Bergabenteuer in Nepal kann beginnen. Sie fliegen über Nacht mit einem Stopp von Deutschland nach Kathmandu in Nepal, wo Sie am Folgetag ankommen. Wir empfehlen Ihnen für die Anreise zum Flughafen den Zug. Nutzen Sie dafür gerne die Rail & Fly Möglichkeit über uns und starten Sie entspannt in Ihre Reise. Bitte teilen Sie uns dies direkt bei der Buchung mit, weil dies direkt zusammen mit dem Flug gebucht werden muss.
Voller Vorfreude auf die anstehende Trekkingtour landen Sie in der Hauptstadt Nepals – Kathmandu, gelegen auf ca. 1.350 m Höhe. Wohl kein anderes Land der Welt hat eine größere Anziehungskraft, wenn man an die höchsten Berge der Erde, Wandern & Trekking, Buddhismus, leckeres Essen oder auch überaus gastfreundliche Menschen denkt – Nepal steht schlichtweg für Outdoor-Erlebnisse der Superlative! Nachdem Sie am Flughafen alle Formalitäten für das Visum und die Einreise geregelt haben, werden Sie abgeholt und zu Ihrem Stadthotel in Thamel gebracht. Je nach Ihrer Ankunftszeit in Kathmandu, haben Sie den restlichen Tag noch Zeit die quirlige Stadt das erste Mal auf eigene Faust zu erkunden. Es gibt nichts Schöneres als gemütlich durch das belebte Stadtviertel Thamel zu schlendern und dem quirligen Treiben der Stadt beizuwohnen. Gerne können Sie auch bereits zum Durbar Square – dem Herz der Stadt am ehemaligen Königspalast – laufen (nur ca. 30min Fussweg von Ihrem Hotel entfernt) und die einzigartige Architektur und Atmosphäre auf sich wirken lassen. Am Abend kommt die Gruppe das 1. Mal mit unserem Partner vor Ort und dem Trekking-Guide zum Begrüßungsabendessen zusammen. Hier haben Sie genügend Zeit alle letzten offenen Fragen für das anstehende Trekking zu klären und die anderen Mitreisenden kennenzulernen. Übernachtung im Hotel Nepali Ghar
Verpflegung: A
Nach dem Frühstück geht es per privaten Transport Stück für Stück heraus aus der quirligen Metropole Kathmandu und auf der Hauptverbindungsstraße Richtung Pokhara fahren Sie immer weiter Richtung Westen, meist entlang des Flusses Trishuli. Mit etwas Glück können Sie die ersten hohen Gipfel der Langtang-Region rechterhand von Ihnen erspähen. Im Ort Dumre angekommen, verlassen Sie die Hauptstraße und biegen nach rechts ab und folgen ab nun der holprigeren Straße hinein in das Tal des Marsyandi Nadi Flusses. Schließlich erreichen Sie die Ortschaft Besisahar, dem ursprünglichen Ausgangspunkt der Annapurna-Umrundung. Hier wechseln Sie den Transport und per privaten Jeep (häufig nutzen wir bereits Jeeps ab Kathmandu) geht es weiter bis nach Jagat (ca. 1.300 m). Hier angekommen, beziehen Sie zum ersten Mal eine typisch gemütliche nepalesische Lodge. Noch am Abend oder spätestens am nächsten Morgen treffen Sie auf Ihre freundliche Begleitmannschaft (Träger) für das anstehende Trekking. Nun kann das Trekking hinein in die hohen Berge also endlich beginnen. Übernachtung im Mandala Guest House o.ä.
Fahrzeit: 8-10 Std. (ca. 220 km)
Verpflegung: F / M / A
Heute heißt es zum ersten Mal die Trekkingstiefel schnüren – der erste Trekkingtag Ihrer Reise steht an. Vom Frühstück gestärkt, geht es gemeinsam in der Gruppe immer weiter das tief eingeschnittene Marsyangdi-Tal hinauf. Sie überqueren den Fluss an einigen Stellen über Hängebrücken und blicken den ersten hohen Bergen entgegen. Sie werden die ersten buddhistischen Dörfer wie z.B. Chamje und Dharapani passieren. Die Ortschaft Dharapani verbindet die Annapurna Runde mit der Manaslu-Umrundung – hier treffen Wanderer, welche den Annapurna Circuit gerade starten auf Wanderer, welche die Manaslu-Runde so gut wie beendet haben. Die Häuser der Region sind typischerweise aus Stein mit Flachdächern gebaut. Ihre heutige Wanderung führt Sie bis nach Bagarchhap (2.160 m). Übernachtung im Moonlove Guest House o.ä.
Gehzeit: ca. 7 Std. | Aufstieg: 970 m | Abstieg: 460 m | Gehstrecke: 17 km
Verpflegung: F / M / A
Sie verlassen zunehmend die subtropische Zone und per ständigem bergauf und bergab gewinnen Sie allmählich an Höhe. Dabei passieren Sie weitere schöne kleinen Ortschaften wie z.B. Timang und Thanchok. Während Ihnen die großen Gipfel in den vergangenen Tagen noch aufgrund des Laufens im tief eingeschnittenen Tal verborgen blieben, ändert sich das am heutigen Tag – Sie bekommen das erste Mal die ganz großen Eisriesen zu Gesicht. Ab der Ortschaft Danakyu können Sie immer wieder hinter sich blicken und die Westwände des Manaslu-Massivs und des Ngadi Chuli (7.871 m) bei gutem Wetter ideal bestaunen. Vor Ihnen blinzelt immer mal der Lamjung Himal (6.983 m) hervor. Ihr Tagesziel ist das kleine Dorf Koto (2.580 m), wo Sie nochmal gut am Nachmittag durch den Ort bummeln können. Übernachtung in der Lodge New Mountain View o.ä.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 810 m | Abstieg ca. 320 m | Gehstrecke: ca. 11 km
Verpflegung: F / M / A
Heute verlassen Sie die klassische bekannte Route der Annapurna Umrundung. Am Morgen zeigen Sie Ihre Sondergenehmigung für dieses Sperrgebiet am Kontrollposten der Polizei vor. Sie steigen recht steil hinein in eine atemberaubende Schluchtenlandschaft. Durch fantastische Nadelwälder marschieren Sie immer entlang des Nar Khola Flusses (dieser heißt nur bis Meta so und wechselt dann den Namen zu Phu Khola) bergauf. Dabei müssen Sie auch mehrfach den Fluss über rustikale Brücken überqueren. Auf dem Weg haben Sie schöne Fotostopps, wo Sie mächtige Wasserfälle fotografieren können. Hier stürzt das Gletscherwasser tosend aus den höheren Lagen die Schlucht hinab. Ebenso lohnen auf dem Weg heiße Quellen für ein kurzes Entspannungsbad. Für die Mittagspause lädt am Wegesrand eine urige Teestube ein. Genießen Sie bisher hierher auf dem Weg die anfänglich üppige Vegetation aus Bambus, Rhododendron und Pinien. Desto höher Sie gelangen, desto karger und steiniger wird es allmählich. Im Anschluss gehen Sie gestärkt nochmal den letzten Anstieg an und erreichen schließlich das kleine Dorf Meta auf 3.630 m. Hier beginnt nun ein breiteres Hochtal und die Landschaft öffnet sich. Übernachtung in der Lodge Teri La Hotel o.ä.
Gehzeit: ca. 7-8 Std. | Aufstieg: 1.080 m | Abstieg: 170 m | Gehstrecke: ca. 10 km
Verpflegung: F / M / A
Falls die Wolken gestern Abend die hohen Berge bereits verdeckt haben sollten, bemerken Sie spätestens heute bei wahrscheinlich klarem Wetter am Morgen, dass Meta direkt unterhalb des mächtigen Gebirgszugs Peri Himal liegt. Diese Bergkette grenzt direkt an den Manaslu Himal und die höchsten sowie dominanten Berge sind der Himlung (7.126 m), Nemjung (7.140 m), Himjung (7.092 m) und Kanguru (6.981 m). Letzterer liegt direkt oberhalb vom kleinen Dorf Meta. Richtung Westen schauend ragt der schöne Pisang Peak (6.091 m) in die Höhe! Wenn Ihr Blick nach Süden schweift, haben Sie wiederum einen hervorragenden Blick auf den Lamjung Himal. Sie verlassen schließlich Meta und folgen dem Trekkingpfad vorbei an hellen Felsen und einer Gras- und Buschland (Wacholder) mit wenigen knorrigen Bäumen weiter Richtung Norden. Die üppige Vegetation von gestern ist also einer gebirgswüsten-ähnlichen spärlichen Bepflanzung gewichen. Dabei passieren Sie kleine tibetisch anmutende Dörfer wie z.B. Chyakhu, wo die meisten Häuser heute leer stehen. Desto höher Sie gelangen, desto schöner wird das Panorama nach Süden. Hier schiebt sich nun die gewaltige Annapurna II (7.937 m) ins Bild. Am Wegesrand entdecken Sie alte Khampa-Siedlungen. Khampas waren Flüchtlinge aus Tibet, welche von hier aus eine bewaffnete Befreiung Tibets erreichen wollten. Schließlich erreichen Sie den Ort Kyang (3.850 m), wo Sie heute die Nacht verbringen. Auch dieses Dorf ist bereits zu großen Teilen verlassen. Übernachtung in der Lodge Pukar Land o.ä.
Gehzeit: ca. 5 Std. | Aufstieg: 410 m | Abstieg: 170 m | Gehstrecke: ca. 9 km
Verpflegung: F / M / A
Heute erreichen Sie vielleicht den schönsten Ort im Nar-Phu Tal – den Ort Phu (4.080 m). Der Weg dorthin ist wieder von zahlreichen Chörten und Manimauern geprägt, welche diese tief buddhisitische Region charakterisieren. Ebenfalls passieren Sie einen sehr engen Schluchtenabschnitt – teils ist der Weg direkt aus dem Fels gehauen. Da die Region für die Sichtung der seltenen Blauschafe bekannt ist, sollten Sie immer ein wachsames Auge haben! Und dann stehen Sie auf einmal vor dem Ort Phu, welcher wie eine mittelalterliche Festung angelegt ist und auf einem Hügel thront. Im Ort selbst sollen ca. noch 300 Familien leben, welche von Subsistenzlandwirtschaft und Tierzucht leben. Sie sind nun mittendrin in einem dieser letzten verborgenen Täler Nepals, wohin sich bis heute nicht viele Touristen verirren. Die Zeit hier scheint vor über 100 Jahren stehengeblieben zu sein. Es wird behauptet, dass sich die ersten Siedler hier vor über 900 Jahren niedergelassen haben! Nutzen Sie den Nachmittag, um das Dorf zu erkunden und besuchen Sie das sehr schöne Kloster Tashi Lakhang, welches etwas über 100 m oberhalb vom Dorf liegt. Vielleicht haben Sie ja Glück und können sogar hautnah bei einer Gebetszeremonie dabei sein! Übernachtung in der Lodge Lama Guest House o.ä.
Gehzeit: ca. 4-5 Std. | Aufstieg: 330 m | Abstieg: 90 m | Gehstrecke: ca. 8 km
Verpflegung: F / M / A
Heute haben Sie mehrere Möglichkeiten den Tag zu verbringen. Entweder Sie fühlen sich noch nicht optimal akklimatisiert und/oder Sie wollen den Tag einfach mal ruhig angehen, dann schauen Sie sich einfach im Dorf Phu um und saugen ganz gemütlich das alltägliche Leben in dieser abgeschiedenen Region der Erde auf. Häufig treffen Sie die lokale Bevölkerung beim Spinnen von Yak- oder Schafswolle und beim Stampfen von Senfkörnern an. Das nur 2 Tagesmärsche entfernte Tibet wirkt allgegenwärtig. Alternativ besteigen Sie direkt hinter dem Ort den Aussichtsberg Gurusangbo (4.746 m). Dafür benötigen Sie ca. 3 Stunden im Aufstieg und 1-2 Stunden im Abstieg. Der Gurusangbo eignet sich optimal, um eine grandiose Panorama-Aussicht auf den gesamten Peri Himal zu bekommen. Die diversen hohen 6.000er und die Hand voll 7.000er Berge scheinen Ihnen direkt gegenüber zu liegen! Als letzte Alternative können Sie entlang der Seitenmoräne des mächtigen Pangri-Gletschers bis zum Himlung Basislager auf ca. 4.830 m Höhe wandern. Im Anschluss geht es zurück nach Phu. Hier benötigen Sie ca. 8 Stunden und müssen hinzu ca. 930 m hochzu und 140 m runterzu und rückzu andersherum bewältigen. Übernachtung in der Lodge Lama Guest House o.ä.
Verpflegung: F / M / A
Auf den Ihnen nun bereits bekannten Wegen von Tag 7 und 8 steigen Sie erneut Richtung Meta ab. Doch trotzdem werden Sie bestimmt wieder Neues entdecken, denn der Lichteinfall und Ihre Blickrichtung sind ja wiederum anders! Etwa 2km vor dem Ort Meta biegen Sie auf dem Trekkingpfad Richtung Nar nach rechts ein und erreichen über eine spektakuläre Brücke den kleinen Ort Nar Phedi. In diesem winzigen Ort gibt es nur die Möglichkeit im lokalen Kloster zu schlafen. Diese schöne Option nutzen Sie gerne. Übernachtung in einer einfachen Kloster-Lodge (bietet einige wenige Zimmer an)
Gehzeit: ca. 6-7 Std. | Aufstieg: 210 m | Abstieg: 730 m | Gehstrecke: ca. 15 km
Verpflegung: F / M / A
Sie machen sich heute auf in Richtung Nar (4.150 m). Das ist der zweite Hauptort in dieser Region nach Phu. Dabei handelt es sich heute von der Strecke her um eine kurze Etappe, aber es sind einige steile Anstiege zu passieren, für welche Sie Ihre Zeit benötigen werden. Auf der Strecke laufen Sie wiederum an schönen Mani-Mauern und kleinen Stupas/Chörten entlang. Schließlich erreichen Sie Nar bereits um die Mittagszeit. Sie erkunden den tibetisch beeinflussten Ort, welcher von terrassierten Feldern umgeben auf einem abgeflachten Bergrücken liegt. Nun ruhen Sie sich für den anstrengenden morgigen Tag aus. Wer Lust hat, besucht noch die kleine über dem Ort thronende Gompa. Übernachtung in der Lodge Nar Guest House o.ä.
Gehzeit: ca. 4 Std. | Aufstieg: 740 m | Abstieg: 130 m | Gehstrecke: ca. 5 km
Verpflegung: F / M / A
Die Spannung steigt – Ihnen steht der erste richtig anstrengende, aber wunderschöne Tag bevor. Der erste von zwei 5.000er Pässen der Reise steht auf dem Programm! Recht früh am Morgen nehmen Sie ein kleines Frühstück zu sich und steigen dann das Tal des Flusses Ghatte Khola über breite Almwiesen hinauf. Linkerhand von Ihnen haben Sie stets den Pisang Peak im Blick. Schauen Sie immer mal um sich, denn in dieser Region leben einige Herden an Blauschafen. Ebenfalls stets lohnt ein Blick zurück, denn hier wird der Blick mit jedem bewältigten Höhenmeter auf die Berge Kanguru, Chombi und Gyaji Kang immer grandioser. Bevor Sie in Richtung finalen Passanstieg nach Südwesten einbiegen, haben Sie auch nochmal einen fantastischen Blick auf die 3 höchsten Berge des Manaslu Himal (Manaslu – 8.163 m, Ngadi Chuli – 7.871 m & Himal Chuli – 7.93 m). Der Aufstieg geht weiter über einen schmalen gerölligen Pfad hinauf in eine raue Bergwelt! Sie bekommen unweit vom Pass auch einen idyllischen Gletschersee zu sehen. Der Schlussanstieg kann je nach aktuellen Bedingungen auch Schneebedeckt sein. Dann ist es geschafft und Sie haben den mit Gebetsfahnen geschmückten Pass endlich erreicht! Sie fallen sich in die Arme, knipsen unzählige Erinnerungsfotos und genießen dieses einmalige Bergpanorama. Genau vor Ihnen erhebt sich fast die gesamte Annapurna-Kette und die 4 Hauptgipfel Annapurna II (7.937 m), Annapurna IV (7.525 m), Annapurna III (7.555 m), Annapurna I (8.091 m) sowie die Gangapurna (7.454 m) sind perfekt zu erkennen. Schließlich nehmen Sie nochmal all Ihre Kräfte und Konzentration zusammen und es geht etwas steil bergab über einen gerölligen Pfad eines Moränenhangs (später Wiesen) in Richtung dem kleinen schönen Dorf Ngawal (3.660 m). Nun sind Sie zurück auf der Hauptroute der Annapurna-Umrundung im Tal des Marsyangdi Khola Flusses und fallen müde, aber zufrieden in Ihre Betten! Übernachtung in der Annapurna Lodge o.ä.
Gehzeit: ca. 9-10 Std. | Aufstieg: 1.170 m | Abstieg: 1.670 m | Gehstrecke: ca. 14 km
Verpflegung: F / M / A
Ein kleiner Abstieg führt Sie zur Ortschaft Braga – hier können Sie, wenn Sie mögen, über einen kleinen Umweg die sehr alte Gompa besichtigen. Dann ist es nicht mehr weit und Sie erreichen das berühmte Verwaltungszentrum Manang. Der Ort mit den vielen engstehenden Steinhäusern eignet sich hervorragend für eine kleine Erkundung und das Mittagessen. Danach lassen Sie Manang aber hinter sich, verlassen die klassische Annapurna-Umrundung erneut und tauchen wieder eine unbekanntere Bergwelt ein. Sie steigen nochmal etwas auf zum kleinen Ort Khangsar (3.740 m). Übernachtung in der Lodge Paradise Hotel o.ä.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 770 m | Abstieg ca. 690 m | Gehstrecke ca. 15 km
Verpflegung: F / M / A
In einer wilden Hochgebirgslandschaft, welche teils einer Mondlandschaft ähnelt steigen Sie weiter in Richtung Tilicho See auf. Auf dieser Strecke (es gibt 2 verschiedene Wege, welche Vor- und Nachteile haben – Ihr Trekking-Guide entscheidet gemeinsam mit Ihnen vor Ort, welchen Pfad Sie wählen), welche nicht ganz ohne Mühen zu bewältigen ist, befinden sich erneut viel weniger Trekker als auf der klassischen Annapurna-Umrundung. Dies ist unter anderem so, da der Weg auf einer Seite steil ins Flusstal abfällt und über Passagen mit steilem und feinkörnigem Geröll führt, wo Sie eine gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit haben müssen (es wurde ein neuer Weg gebaut, welcher oberhalb lang führt und deutlich entschärft wurde, dieser ist aber länger und mit mehr Höhenmetern verbunden)! Morgen werden Sie dann verstehen, warum sich der Aufstieg hier hoch gelohnt hat. Aber schon heute schauen Sie immer wieder nach hinten und der 30km langen Eiswand des Annapurna Himal entlang und befreifen erneut, dass Sie sich im gewaltigsten Hochgebirge der Erde befinden. Schließlich erreichen Sie einen winzigen Ort, welcher nicht mehr als eine Ansammlung weniger Lodges ist und als Tilicho Base Camp (4.150 m) bezeichnet wird. Ihre Lodge liegt direkt unterhalb vom mächtigen Khangsar Kang (7.485 m), an dem Sie sich nicht satt sehen können. Übernachtung in der Lodge Hotel New Tilicho Base Camp o.ä.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 940 m | Abstieg ca. 560 m | Gehstrecke ca. 8 km
Verpflegung: F / M / A
Ein weiteres Highlight Ihrer Trekkingreise steht bevor! Sehr früh am Morgen ziehen Sie los, um den steilen Weg den Hang hinauf zum malerischen Tilicho See zu bewältigen. Jeder Schritt auf dieser Höhe ist kräftezehrend und benötigt Ihren kompletten Willen, aber dann ist es nach 3-4 Stunden geschafft und Sie erreichen den Sattel. Dahinter erstahlt der einzigartige tiefblaue Tilicho-See auf knapp 5.000 m Höhe. Dieser See zählt eindeutig zu den höchstgelegenen und eindrücklichsten See im ganzen Himalaya! Direkt am See schrauben sich die gewaltigen Eisflanken des Tilicho Peaks (7.134 m) in die Höhe. Dessen Gletscherwasser speist den See. Wenn Sie Ihre Aufstiegsroute nach unten Richtung Manang (Nordosten) schauen, haben Sie wiederum einen unvergleichlichen Blick auf die Chulu-Gipfel und große Teile des Peri Himal, wo Sie bereits die meisten Bergriesen von den vergangenen Tagen kennen. Auch der Manaslu Himal ist erneut perfekt zu erkennen. Nach einer ausgiebigen Rast und einigen Erinnerungsfotos steigen Sie erneut ab. Nach einem kurzen Stopp im Tilicho Base Camp, auch um zurückgelassenes Equipment von heute morgen einzusammeln, führt der Weg Sie noch weiter bis nach Shree Kharka (4.070 m). Erschöpft und zufrieden fallen Sie in Ihre Betten. Übernachtung in der Lodge Hotel Tilicho Peak o.ä.
Gehzeit ca. 8 Std. | Aufstieg ca. 1.420 m | Abstieg ca. 1.490 m | Gehstrecke ca. 16 km
Verpflegung: F / M / A
Heute wird Ihr Tag wieder etwas entspannter. Sie folgen einem kleinen, aber feinen Höhenweg vorbei an den Ruinen des alten oberen Khangsar-Dorfs. Das Panorama hinein in das fast gesamte Manang-Tal ist eindrucksvoll! Schließlich biegen Sie in das Tal hinein, welches Sie in Richtung des berühmten Thorong La Passes führt. Über eine kleine Holzbrücke queren Sie den Fluss Thorung Khola und kehren schließlich fast am Ende Ihrer Trekkingreise auf die bekannte Annapurna-Umrundung zurück. Ihr Ziel für heute ist das kleine Örtchen Yak Kharka. Übernachtung in der Gangapurna Lodge o.ä.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 270 m | Abstieg ca. 270 m | Gehstrecke ca. 9 km
Verpflegung: F / M / A
Eine hochalpine Landschaft erstreckt sich soweit das Auge reicht. Vorbei an der letzten kleinen Ortschaft vor dem Base Camp Chuli Ledar geht es nun immer weiter nach oben. Teils gibt es steinschlaggefährdete Abschnitte, wo Sie ein wenig aufpassen müssen. Schließlich erreichen Sie den höchsten Übernachtungspunkt auf Ihrer Tour – Thorong Pedi (4.525 m). Es ist dem Sinne kein Dorf, sondern besteht lediglich aus wenigen Unterkunften, welche ausschließlich für die Passaspiranten errichtet wurden. Einige andere Gruppen steigen noch weiter hinauf bis zum High Camp, welches 400 m höher gelegen ist. Zwar verkürzt man den folgenden Passtag um ca. 1h – jedoch lässt es sich meist nicht mehr so gut auf dieser Höhe schlafen. Sie hingegen ruhen sich für das Highlight am Folgetag, die Passüberquerung, aus. Übernachtung im Guest House Windhorse Base Camp o.ä.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 620 m | Abstieg ca. 80 m | Gehstrecke ca. 6 km
Verpflegung: F / M / A
Ein letzter richtig anstrengender und erlebnisreicher Tag wartet auf Sie. Noch in der Dunkelheit der Nacht und vom Schein der Stirnlampen geleitet, gehen Sie los. Der Weg führt anfangs über einen Pfad und später über Geröllfelder und vorbei an Moränenhügel. Sobald die Sonne aufgeht und Sie wärmt, wird Ihnen neue Energie eingehaucht und schon erblicken Sie die Steinpyramiden mit Gebetsfahnen, dann ist es nicht mehr weit. Der Thorong La (La = Pass), der höchste Punkt (5.416 m) auf Ihrem Annapurna Trekking und einer der bekanntesten Pässe Nepals, liegt vor Ihnen. Genießen Sie die Ankunft am Pass und nehmen Sie sich die Zeit diesen Blick zu genießen und die Szenerie aufzusaugen. Von hier können Sie unter anderem weit bis ins Kali Gandaki Tal mit dem Königreich Mustang hineinschauen. Hinter Ihnen türmen sich die Berge der Chulu-Gruppe auf, Sie erblicken die Annapurna-Gruppe und direkt neben Ihnen ragen die 6.000er Thorong Peak, Yakawa Kang, Khatung Kang und Syagang in die Höhe. Nach einiger Zeit der Freude und nachdem Sie ausreichend Fotos gemacht haben, geht es an den Abstieg. Anfangs steil, zieht sich die Strecke später in die Länge. Ziel des Tages ist Muktinath auf 3.760 m. Desto weiter es nach unten geht, desto besser fühlen Sie sich wieder und es ergeben sich neue einzigartige Aussichten – z.B. rücken der nächste Achttausender Dhaulagiri (8.167 m) und der Tukuche Peak (6.920 m) immer mehr in den Fokus. Erschöpft, aber glücklich und zufrieden fallen Sie heute ins Bett.
Wer möchte, nutzt am späten Nachmittag noch die Möglichkeit und besucht eine der wichtigsten heiligen Pilgerstätten im Himalaya für Buddhisten und Hinduisten gleichermaßen. Der Muktinath-Tempel gehört zu den höchstgelegenen Tempeln der Welt und ist einer der ältesten Tempel des Gottes Vishnu. Unter anderem finden Sie hier 108 Wasserhähne, welche die Form eines Stierkopfes haben und eiskaltes Wasser aus dem Kali Gandaki Fluss führen – die Hindus führen dort rituelle Waschungen durch, welche schön zu beobachten sind. Ebenfalls gibt es ein kleines Kloster des "Wunderfeuers" – hier brennnt dauerhaft eine kleine von einer Erdgasquelle gespeiste Flamme und wird von den Buddhisten verehrt. Übernachtung im Hotel Grand Shambala o.ä.
Gehzeit ca. 8-9 Std. | Aufstieg ca. 920 m | Abstieg ca. 1.660 m | Gehstrecke ca. 14 km
Verpflegung: F / M / A
Ihr letzter, aber heute lockerer Trekkingtag steht an. Sie steigen von Muktinath über das wenig besuchte Lupra-Tal in die Kali Gandaki Schlucht ab. Auf kaum begangenen Pfaden, welche Sie sich mit nur sehr wenigen Touristen teilen müssen, wandern Sie zu Beginn noch etwas nach oben – der höchste Punkt ist der Lupra-Pass mit ca. 3.850 m. Auf Ihrer Wanderung haben Sie stets traumhafte Aussichten auf die Nilgiri-Gruppe, den Tilicho Peak und natürlich den Dhaulagiri. Ebenfalls reicht Ihr Blick tief hinein in die Kali Gandaki Schlucht und bis in das ehemalige Königreich Mustang. Das Kali Gandaki ist eines der tiefsten Täler der Welt, welches sich zwischen den Achttausendern Annapurna und Dhaulagiri befindet. Gleichermaßen handelt es sich um eine sehr wichtige ehemalige Handelsroute zwischen Indien und Tibet (insbesondere Salz & Reis). Es ist ein unwirkliches und sehr trockenes Tal, welches von künstlich bewässerten Oasen durchzogen wird. Rechts und links vom Tal schrauben sich die hohen Berge in die Luft. Schließlich steigen Sie über das kleine Dorf Lupra ab und gelangen zur Hauptstraße im Kali Gandaki Tal. Hier holt Sie Ihr privates Fahrzeug ab und nach einem Mittagsstopp in Jomsom oder Marpha (der Ort ist bekannt für seine köstlichen Äpfel, aus welchen auch hervorragender Apfelsaft und -schnaps hergestellt wird) fahren Sie nach Pokhara. Desto weiter Sie nach unten fahren, desto deutlicher verändert sich die Landschaft und es wird tropischer – auf einmal können Sie Bananenstauden, Bambus und Farne am Straßenrand erblicken. In Pokhara am frühen Abend angekommen, wartet nun eine heiße Dusche und endlich ein richtig bequemes Bett auf Sie! Übernachtung im Hotel Majestic Lake Front o.ä.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 120 m | Abstieg ca. 1.120 m | Gehstrecke ca. 11 km | Fahrzeit ca. 6 Stunden
Verpflegung: F / M / A
Ihren freien Tag in Pokhara können nach eigener Lust und Laune gestalten. Sie können sich mit dem Ruderboot auf die andere Seite des Phewa-Sees bringen lassen und eine kleine Wanderung hinauf zur Weltfriedensstupa unternehmen – in einem Café in der Umgebung der Stupa genießen Sie einen fantastischen Ausblick über Pokhara, den Phewa-See und die Annapurna-Gebirgskette. Alternativ lohnt es sich sehr mit der Seilbahn hinauf zum Aussichtshügel Sarangkot zu fahren und zuzuschauen wie sich die Gleitflieger ins Tal schweben lassen – wenn Sie mögen, können Sie auch selbst einen Gleitschirmflug unternehmen. Ebenfalls können Sie auch ganz einfach etwas durch Pokhara schlendern oder sich selbst ein Ruderboot/Kajak mieten und über den Phewa-See schippern. Hier gibt es auch sehr schöne Restaurants am Seeufer gelegen, wo Sie bei einem kühlen Getränk die Seele baumeln lassen können. Übernachtung im Hotel Majestic Lake Front o.ä.
Verpflegung: F
Wir haben für Sie den frühen Flug von Pokhara nach Kathmandu geplant. Sie werden zum Flughafen gebracht und können sich auf einen schönen 40-minütigen Flug entlang des Himalaya-Hauptkamms freuen. In Kathmandu angekommen, werden Sie direkt vom Flughafen von Ihrem Stadtführer abgeholt und Sie unternehmen eine schöne Stadtbesichtigung. Ein wichtiges Highlight ist das Shiva-Heiligtum der Hindus, den Pashupatinath-Tempel (befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen). Der Pashupatinath-Tempel liegt am heiligen Bagmati Fluss, wo unter anderem rituelle Feuerbestattungen von verstorbenen Hindus an den sogenannten Ghats stattfinden. Das Betreten des Haupttempels, wo Shiva als Pashupati ("Gott des Lebens") verehrt wird, ist Nichtgläubigen untersagt. Gewiss können Sie jedoch ein schönes Foto von einem der hier anwesenden exotischen Sadhus (Wanderasketen) machen. Anschließend laufen Sie zu Fuß nach Bodnath. Hier besichtigen Sie die buddhistische Stupa. Bodnath ist das Zentrum der im Exil in Nepal lebenden Tibeter. Sie können – sofern Interesse besteht – eine buddhistische Gompa in unmittelbarer Umgebung besichtigen und nach Möglichkeit an einer Gebetsstunde teilnehmen. Lassen Sie Ihre einmalige Reise nach Nepal gemütlich ausklingen…Am Abend findet noch das traditionelle Abschiedsessen statt. Sicherlich haben Sie sich am Ende dieser einmaligen 3-wöchigen MWR Exklusivreise einiges zu erzählen und können nochmal das eine oder andere Erlebnis der Reise Revue passieren lassen! Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Verpflegung: F / A
Nutzen Sie die letzte freie Zeit in Kathmandu für einen Stadtbummel oder einen Kaffee und beobachten Sie das Treiben der Stadt. Je nachdem wann Ihr Rückflug ist, werden Sie zum Flughafen von Kathmandu gebracht. Danach heißt es die Rückreise in die Heimat antreten, wo Sie bei den meisten Verbindungen noch am selben Tag ankommen (eventuell auch erst am Folgetag). Vielleicht wird Ihnen nun zurück im Flugzeug erst bewusst, was Sie alles im schönen Nepal erleben durften! Definitiv bleiben Ihnen Ihre Erlebnisse dieser Reise ein Leben lang im Gedächtnis!
Verpflegung: F
bereits 6 Anmeldungen vorhanden
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 180 €
Grundsätzlich können Gäste allen Alters an dieser tollen Trekkingreise teilnehmen (unsere Gruppen sind meist zwischen „jung“ & „alt“ bunt gemischt). Diese Reise beinhaltet ein für Nepal typisches langes physisch herausforderndes Lodge-Trekking in großen Höhen. Die Tour ist technisch meist unschwierig, aber die Herausforderung besteht darin, dass Sie immer wieder auf großen Höhen unterwegs sind (Sie überschreiten 3x die 5.000 m – Marke). Es ist sehr ratsam, dass Sie als Vorerfahrung bereits andere mehrtägige Trekkings im Hochgebirge vorweisen können. Zumindestens sollten Sie jedoch bereits einige Erfahrung auf Mehrtagestouren in den Alpen mitbringen. Sie sollten sich auf die Reise gezielt mit einem entsprechenden Konditionstraining (Joggen, Rad fahren, Laufen mit Anstiegen usw.) und ausgiebigen Wanderungen in der Heimat vorbereiten! Definitiv benötigen Sie bei dieser Reise eine gute Trittsicherheit in teils anspruchsvollem Gelände – mal laufen Sie über gut ausgebaute Erdpfade, dann über Grashänge, Moränenschutt, Blockgelände oder auch über Firnfelder. Sie benötigen eine sehr gute körperliche Fitness, entsprechende Ausdauer, Schwindelfreiheit, Höhenverträglichkeit, welche Ihnen es erlaubt Tagesetappen von 4-8 Stunden (nur mit Tagesrucksack) bzw. an den Pass-Tagen auch bis zu 10 Stunden gut zu bewältigen. Sie müssen jedoch keine Gletscher-, noch Klettererfahrung haben. An den Pässen gibt es ausgesetzte Passagen und es kommt zur leichten Blockkletterei. Falls es die aktuellen Bedingungen an den Pässen erfordern, können Steigeisen/Grödeln zum Einsatz kommen. Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag grundsätzlich nur für die Hotels gilt.
Ein Einzelzimmer für die Lodgeübernachtungen kann in der Hochsaison nicht für jede Lodge vorab garantiert werden. Gerade im Nar-Phu Tal, beim Trekking zum Tilicho Lake und in Yak Khara/Thorong Pedi vor dem Thorong La Pass ist es wahrscheinlich, dass eine Einzelbelegung der Zimmer aufgrund der wenigen Unterkunftsmöglichkeiten nicht möglich ist (aufgrund weniger weniger verfügbarer Unterkünfte). Wir versuchen unser Besten Ihnen dies zu ermöglichen. Ein weiterer Aufpreis muss dann nicht bezahlt werden.
Bitte beachten Sie, dass die Lodges im Nar-Phu Tal etwas einfacher sind als woanders auf der Annapurna Umrundung. Generell ist die touristische Infrastruktur hier nicht so wie in anderen Regionen Nepals ausgebaut. Teils sind Lodges erst in den letzten Jahren neu entstanden. Die größere Ursprünglichkeit der Region geht auch mit weniger Besuchern einher und hat dadurch seinen eigenen Reiz. Bitte stellen Sie sich daher zum Teil auf einen erhöhten Komfortverzicht und einfache Übernachtungsmöglichkeiten ein.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag grundsätzlich nur für die Hotelübernachtungen gilt. Ein Einzelzimmer für die Lodge-Übernachtungen kann in der Hochsaison nicht für jede Lodge vorab garantiert werden. Falls es möglich ist (genügend Platz in den Lodges), zahlen Sie jedoch keinen weiteren Aufschlag mehr. Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.
Generell versteht man unter einer „Lodge“ in Nepal eine gut ausgebaute Berghütte. Es gibt einen Zimmertrakt, welcher zumeist mit Zweibettzimmern ausgestattet ist. Die unbeheizten Zimmer sind häufig sehr schlicht: es hat Licht, 2 Betten mit Matratze sowie Bettwäsche (bitte nutzen Sie den eigenen Schlafsack), einen Nachtschrank und eventuell noch Optionen zum Kleider aufhängen. In manchen Regionen verfügen die Zimmer teils über eigene Bäder mit Hocktoilette bzw. westlichem WC und einem Waschbecken (keine private Dusche). Die spartanischen Sanitäranlagen mit Dusche (heiße Dusche fast immer gegen Aufpreis) sind zur gemeinsamen Nutzung. Weiterhin haben die Lodges einen Aufenthaltsraum, meist mit angeschlossener Küche. Hier nehmen Sie Ihre Mahlzeiten ein und können sich entspannen. Am Abend wird oft der Kamin (mit Yak-Dung) angemacht. Im Aufenthaltsraum können Sie häufig gegen Aufpreis den Strom und das WLAN nutzen.
Alle Inlandsflüge in Nepal sind Sichtflüge. Aufgrund von schlechten Wetterbedingungen kann es stets zu Flugausfällen kommen. Das Programm der Reise ist von der Durchführung des Flugs abhängig. Somit kann es bei Flugausfällen zu Programmänderungen kommen. Wir sind verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche nepalesische Airlines keine Betriebserlaubnis in der EU besitzen. Wir nutzen diese alternativlosen Flüge der besagten Airlines ausschließlich im Inland.
Nepal
Wichtiger Hinweis:
Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder sonstige Einflüße höherer Gewalt kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.
Sollten seitens der Behörden vor Ort kurzfristig Preiserhöhungen (z.B. Nationalpark-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.
Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf eine Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten verursacht durch diesen Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.
Versicherung:
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts-, Kranken- und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich so auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um die Kosten für einen etwaigen Reiserücktritt oder einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.
Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig
Klima:
Die klimatischen Bedingungen in Nepal sind aufgrund der enormen Höhenunterschiede extrem unterschiedlich. Vom Chitwan Nationalpark bis zum Gipfel des Mount Everest hat Nepal alles an verschiedenen Klimazonen zu bieten, welche wiederum in den einzelnen Regionen unterschiedliche Ausprägungen haben. Bei unseren Nepal-Reisen finden Sie in der Reisebeschreibung das spezielle Klima der jeweiligen Reise. Grundlegend kann man sagen, dass Sie bei den leichten Trekkings (bis 3.500 m), die zum Himalaya führen, weitgehend mit Temperaturen im kleinen zweistelligen Bereich rechnen müssen. Die anspruchsvolleren Touren ins Hochgebirge Nepals führen meist über hohe Pässe oder zu den Basislagern der Achttausender des Himalayas (über 5.000 m). Hier müssen Sie sich mitunter auch tagsüber auf Temperaturen im leichten Minusbereich einstellen. Nachts kann es definitiv zu Minusgraden kommen.
Natürlich spielt neben der Reisedauer auch die Reisezeit in Nepal eine große Rolle. So facettenreich wie Nepal ist, so ist auch das Klima. Gerade zwischen dem Tiefland und den Bergen des Himalayas gibt es gravierende Unterschiede. Im Zeitraum zwischen Mitte Dezember und Ende Februar sind die Temperaturen teils sehr niedrig (Winter im Hochgebirge, in flacheren Regionen angenehm mild), das Gegenteil findet sich von Ende Mai bis Ende September (Regenzeit und sehr warm). Für Nepal-Trekkings bieten sich die Monate Oktober, November bis Mitte Dezember (Herbst) sowie März, April bis Mitte Mai (Frühjahr) bestens an. Hier bleibt allerdings noch zu sagen, dass Nepal ein Land der Extreme ist. Zwischen dem Chitwan Nationalpark auf knapp 200 Metern Höhe und dem Gipfel des Mount Everest auf 8.848m liegen knapp 8.600 Höhenmeter. Hier kann viel passieren, auch Wetterumschwünge in einer stabilen Jahreszeit sind durchaus nicht selten.
Sprache:
Nepali gilt als Amtssprache in Nepal. Weit verbreitet und auch in den Ämtern oft gesprochen, gilt Englisch als zweite Amtssprache. Durch den starken Tourismus ist auch die englische Sprache in viele entlegene Winkel des Landes vorgedrungen. Gerade auf der Route zum Everest Basislager, bei der Annapurna-Umrundung oder auf dem Manaslu-Trekking sprechen viele Einheimische zumindestens etwas Englisch. Für die Gäste des Landes ist es zu empfehlen aus Höflichkeit und zur Freude der Einheimischen einige wenige Begriffe des Alltags in Nepali zu lernen. Auf unseren Trekking-Touren in der Gruppe haben Sie stets einen deutschsprachigen Trekking-Guide an Ihrer Seite.
Zeitverschiebung:
Von Deutschland aus erreichen Sie Nepal per Flugzeug mit mindestens einem Umstieg. Direktflüge exisitieren nicht. Aufgrund der vielen Fluggesellschaften, die Nepal ansteuern, ist der Abflug ab vieler deutscher, auch kleinerer, Flughäfen mit Zubringerflug möglich. Die Dauer inkl. Umsteigezeit liegt bei meistens bei 15-22 Stunden. Die Nepalesische Zeit liegt bei + 4 Stunden 45 Minuten zur MEZ. Wenn es z.B. in Deutschland 8 Uhr früh ist, dann ist es in Nepal 12:45 Uhr. Der Zeitunterschied verkürzt sich bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um eine Stunde.
Einreise / Visum:
Deutsche Staatsbürger, Österreichische Staatsbürger sowie Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Nepal einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit) sowie ein Visum. Das Visum kann bereits vor der Abreise in der Botschaft, dem Honorarkonsulat oder online beantragt werden. Eine Visums-Ausstellung vor Ort (am Flughafen Tribhuvan International Airport von Kathmandu) als so genanntes Visa-on-arrival ist ebenfalls möglich und wird heutzutage von fast allen Nepal-Reisenden genutzt (auch ganz klar unsere Empfehlung). Bitte beachten Sie, dass es vor Ort zu einer Verzögerung bei der Ausstellung kommen kann. Die Warteschlangen sind in der Hauptsaison häufig aufgrund mehrerer gleichzeitig ankommender Flugzeuge recht lang und auch die aufgestellten Automaten zur Beantragung der Visa-on-arrival können den Hauptansturm nicht wirklich Stand halten. Um die Beantragung des Visa-on-arrival vor Ort am Flughafen zu beschleunigen, können Sie dieses online unter nachfolgendem Link bereits zu Hause AB 14 Tage vor Reiseantritt (nicht eher als 14 Tage, da sonst Vorabanmeldung wieder die Gültigkeit verliert) voranmelden und die dadurch erstellte PDF ausgedruckt mit zum Flughafen Kathmandu nehmen:
https://nepaliport.immigration.gov.np/online
Bitte beachten Sie, dass Ihr „Entry Point“ der Tribhuvan International Airport von Kathmandu ist. Mit der PDF vom vorangemeldeten Visa-on-arrival können Sie am Flughafen in Kathmandu direkt zum Schalter für die Bezahlung der Visa-Gebühr voranschreiten. Die Kosten für das 30 Tage Nepal-Visum belaufen sich auf 50 USD (oder equivalent 50 Euro und muss vor Ort in Bar gezahlt werden). Bei den Visa-Optionen 15/30/90 Tage ist das 30 Tage Visum für die Mehrheit unserer Trekkingreisen die passende. Mehr zum Thema Einreise finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.
Gepäck:
Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit. Normalerweise finden Sie diese Informationen auf den Fluginformationen, welche wir Ihnen mit den Reiseunterlagen zusenden. Gepäck, welches Sie während Ihres Trekking nichts benötigen, können Sie gerne im Gepäckraum des Hotels in Kathmandu bis zu Ihrer Rückkehr aufbewahren. Für Ihr Trekking erhalten Sie von uns in Kathmandu eine MWR-Duffle Bag von ca. 70 l Größe. Diese Reisetasche können Sie sehr gerne für Ihr benötigtes Gepäck während des Trekkings verwenden (wird von den Trägern getragen). Somit können Sie Ihr Hauptgepäckstück der Anreise zur Lagerung im Hotel mit nicht benötigter Kleidung verwenden. Jeder Teilnehmer darf während des Trekkings maximal 15kg an den Träger geben. Natürlich steht es Ihnen frei auch weniger Gepäck mitzunehmen – das bedeutet weniger Last für den Träger. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit den notwendigen Dingen für den Tag (Wasser, Kamera, Snack, Sonnencreme, zusätzliche Kleidung etc.)
Währung:
Nepalesische Rupie ist die einheimische Währung in Nepal (NPR). Kleinere Währungseinheiten sind zwar vorhanden, werden jedoch im Alltag nicht verwendet. In Nepal ist neben der einheimischen Währung auch die Indische Rupie anerkannt (INR). Die Scheine der Rupie sind mit folgenden Werten erhältlich 1/2/5/10/20/25/50/100/250/500/1000. Die nepalesische Währung wird in Deutschland nicht gehandelt. Sie kann nur in Nepal umgetauscht werden. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit direkt am Flughafen zu tauschen, oder zu einem meist besseren Wechselkurs in Kathmandu bei den großen Banken bzw. in den Wechselstuben. Sowohl USD als auch EUR können eingetauscht werden.
Sie werden in Nepal, gerade in den großen Städten wie Kathmandu und Pokhara viele ATM’s (Geldautomaten) vorfinden. An den Geldautomaten können Sie bequem mit den gängigen Kreditkarten Geld (Rupie) abheben (kostenpflichtig). Bitte beachten Sie, dass Maestro-Karten meist nicht akzeptiert werden. Zudem sollten Sie sich vor der Reise bei Ihrer Bank erkundigen, wie die Gebühren für die Nutzung von Kreditkarten im Ausland gestaffelt sind. Die maximale Summe pro Abhebung übersteigt meist den Betrag von 200 Euro nicht (equivalent in Rupien, abhängig von der jeweiligen Bank und den Automaten)
Reisetipp: Es empfiehlt sich immer ausreichend Euro, US-Dollar (nur wenn vorrätig, nicht extra eintauschen) oder Rupien bei den Nepal-Reisen bei sich zu haben. In den entlegeneren Gegenden ist nur Barzahlung möglich. Auch in den Lodges beim Trekking werden die Zusatzkosten in der Regel immer in nepalesischen Rupie bezahlt. Planen Sie also entsprechend ausreichend Bargeld in Rupien für Ihr Trekking ein und nehmen Sie dieses aus der Stadt mit auf Ihr Trekking!
Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 155 NPR (Stand 05/2025)
Preise und Trinkgeld:
Nepal ist an sich in vielen Bereichen weiterhin ein recht günstiges Reiseland. Wenn Sie z.B. in Kathmandu oder Pokhara lokale Restaurants aufsuchen, kommen Sie gut mit 5-10 Euro für ein Gericht aus (zzgl. Getränke). Hier sind die Speisen nicht nur recht günstig, gleichermaßen befinden Sie sich auch mitten im Leben und haben eine sehr authentische Erfahrung. Wer nicht auf eine gute Pizza, einen Burger oder anderes westliches Essen verzichten mag und sich dazu ein leckeres Everest-Bier gönnt, sollte schon 15-25 Euro am für die Mahlzeit einplanen. Bei unseren Trekkingreisen sind während Ihrer Zeit in den Bergen alle Mahlzeiten und jeweils ein Getränk dazu (Tee oder Kaffee, keine alkoholischen Getränke bzw. Softdrinks) im Reisepreis enthalten. Weitere Getränke müssen Sie selbst bezahlen. In Kathmandu, Bhaktapur oder auch Pokhara können Sie qualitativ hochwertige Handwerkskunst (Gemälde, Skulpturen usw.) sowie z.B. Outdoor-Kleidung zu Preisen kaufen, welche wir meist als sehr preiswert empfinden. Bezüglich des Trinkgelds gelten folgende Beträge von unserer Seite als eine grobe Empfehlung in Absprache mit unserem lokalen Büro in Kathmandu (geteilt durch die gesamte Reisegruppe pro Tag): Trekking-Guide/Bergführer bzw. Reiseleiter: 20-25 EUR, Assistant-Guide: 12-15 EUR, Träger (1 Träger pro 2 Gäste): 8-10 EUR, Fahrer: 10-12 EUR. Trinkgelder sind nicht als Zahlungsaufforderung zu verstehen, sondern als eine Geste der Wertschätzung in dem Fall, dass Sie mit der Arbeit des entsprechenden lokalen Teammitglieds zufrieden sind. Das Trinkgeld kann in EUR (alternativ, wenn vorhanden USD, aber nicht nötig) oder nepalesischen Rupien gezahlt werden. Für die Fahrer und Träger eignet sich die lokale Währung besser. Für die Guides sind EUR vollkommen in Ordnung, weil sie diese jederzeit zurück in der Stadt eintauschen können. Die Übergabe des Trinkgeldes erfolgt in der Regel am Abend des letzten Trekkingtags. Wir empfehlen Ihnen eine Person aus Ihrer Gruppe zu bestimmen, welche das Geld gesammelt in Namen der Gruppe an das entsprechende Teammitglied direkt überreicht.
Strom & Wasser:
In Nepal gibt es verschiedene Arten von Steckdosen (meist zwei- oder dreipolig). In so gut wie allen Hotels und Trekking-Lodges funktioniert unser heimischer Doppelstecker und daher müssen Sie keinen Reiseadapter nach Nepal mitbringen. Die Stromspannung in Nepal beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 50 Hz und ist damit für unsere heimischen Geräte geeignet. Bitte beachten Sie, dass es häufig zu Stromausfällen kommt. Dies liegt zum einen an den vielen Wasserkraftwerken, die auch in der Trockenzeit Hauptversorger sind und zum anderen an der eigenwilligen Art der Nepalesen Stromkabel zu verlegen und zu verbinden. Das Leitungswasser in Nepal ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Falls Sie empfindlich sein sollten, verwenden Sie auch zum Zähneputzen in den Städten ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser). Während des Trekkings empfehlen wir aus Umweltaspekten kein Wasser aus Plastikflaschen zu kaufen. Sie können das kalte Wasser aus dem Wasserhahn in den Lodges, welches aus den Bergen kommt, trinken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bringt einen Filter auf das Trekking mit und filtert das Wasser. Auch Wasserreinigungstabletten (z.B. Micropur) haben sich etabliert. Ebenfalls haben unsere Trekking-Guides einen Wasserfilter dabei, welchen Sie nutzen können. Heißes, abgekochtes Wasser, welches Sie in den Lodges erwerben können, ist unbedenklich.
Telefon & Internet:
Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den größeren Städten und den dicht besiedelten Gebieten vor dem Himalaya ist recht gut. Die Hotels und Lodges verfügen meist über ein gut funktionierendes WLAN. Bei einer Trekking- oder Wandertour in den Bergen Nepals wird es dann schon schwieriger. Hier empfehlen wir Ihnen, wenn nötig, das WLAN in den Lodges zu nutzen. Lokale Simkarten haben nur bedingt einen Sinn, da es in vielen Regionen in den Bergen keinen Empfang gibt. Im Everest-Gebiet können Sie sich eine Karte von Everest-Link kaufen und sich damit in den verschiedenen Lodges immer wieder mit einem Benutzernamen und Passwort einloggen.
Bei einem Nepal-Trekking um die Annapurna, den Manaslu, im Everest-Gebiet oder in die Langtang-Region ist das WLAN in den Lodges meist sehr gut ausgebaut und auch recht stabil. Falls es mal nicht funktionieren sollte, genießen Sie einfach den Blick in die gigantische Kulisse des Himalayas und versuchen es später noch einmal.
Sicherheit:
Nepal gilt grundsätzlich als ein sicheres Reiseland und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. Die große Mehrheit der Nepalis sind äußerst hilfreich, nett und zuvorkommend. In den touristischen Hotspots wie Kathmandu oder Pokhara ist vereinzelt mit Taschendiebstahl zu rechnen. Daher ist es wie überall auf der Welt anzuraten, dass Sie sich sorgsam verhalten und auf Ihre Wertsachen achten. Gerade bei größeren Menschenansammlungen gilt erhöhte Aufmerksamkeit. Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir die Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen (vor allem Ihre Dokumente wie Reisepass und Kreditkarte). Lassen Sie Ihr Reisegepäck niemals unbeaufsichtigt.
Gesundheit / Impfungen:
Aktuell ist für die Einreise aus Deutschland nach Nepal keine Impfung verpflichtend. Nur bei der Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Außerdem wird ein aktueller Impfschutz gegen Hepatits A, Hepatits B, Typhus, Japanische Enzephalitis und Tollwut empfohlen. Für eine ausgiebige und persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie Ihren Hausarzt frühzeitig vor dem Reisebeginn kontaktieren. Bei einem Aufenthalt in den Tieflandregionen Nepals empfehlen wir Ihnen zudem körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um das Risiko mückengebundener Infektionen zu minimieren. Allgemein gelten Teile Nepals als Malariagebiet. Jedoch ist das Risiko sich mit Malaria zu infizieren in Nepal äußerst gering. Nichtsdestotrotz besteht auf Höhen unter 2.000 m ein gewisses Restrisiko. Eine Malariaprophylaxe ist selbst bei einem Besuch in Nepals Tiefland kaum anzuraten – viel mehr macht ein Stand by Medikament Sinn. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter. Für unsere Trekkingreisen in Nepal empfehlen wir den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung (wichtig ist, dass eine solche die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Kathmandu per Helikopter im Falle der Fälle mit einer Mindestdeckungssumme von 5.000 EUR pro Person abdeckt) sowie einer Reiseabbruchversicherung. Informieren Sie sich dazu gerne bei unserem Partner der Hanse Merkur über mögliche Angebote. Sollten Sie auf einer Trekkingreise in Nepal eine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen müssen, laufen die Mechanismen meist sehr gut zusammen.
Mahlzeiten:
Die nepalesische Küche ist stark von der indischen und chinesischen Küche beeinflusst. So wird häufig ein Gericht mit Reis und Linsen sowie Gemüse oder Fleisch serviert. Die Würzung erfolgt unter anderem mit Ingwer, Chili, Koriander und viel Knoblauch. Zwei landestypische Gerichte sind „Dhal Bhat“ oder auch tibetische Teigtaschen (Momos). Die Mahlzeiten in den Lodges während des Trekkings sind sehr reichhaltig und üppig – meist gibt es zum Mittag und Abendessen diverse Gerichte auf Basis von Nudeln/Kartoffeln und Reis oder leckere Suppen. Aber selbst eine Pizza im Nepali-Style ohne Ofen kann in dieser Höhe richtig lecker schmecken. Zum Frühstück gibt es meistens Toast/tibetisches Brot mit Marmelade, Porridge, Spiegelei/Rührei/Omelette oder auch Pancakes. Generell gilt, dass Sie sich für jede der 3 Hauptmahlzeiten am Tag aus der Menü-Karte der Lodge 1 Gericht frei wählen können. Abgekochtes und gefiltertes Wasser ist bei unseren Trekking-Touren verfügbar und bitte versuchen den Kauf von Plaste-Wasserflaschen so weit wie möglich zu vermeiden.
Sonstiges:
Grundsätzlich haben Nepalesen nichts dagegen, wenn Sie fotografieren – Bitte fragen Sie vorab.
Beim Betreten von Häusern und Tempeln ziehen Sie bitte die Schuhe aus – zudem fragen Sie bitte vor dem Betreten nach, ob Sie eintreten dürfen.
Das Reichen von Essen, Geld oder Gegenständen erfolgt immer mit beiden Händen.
Die linke Hand gilt auch bei den Nepalesen als unrein, diese sollte nicht zum Reichen von Dingen verwendet werden.
Wenn man, gerade in Kathmandu, unterwegs ist, sollte man nie mit einzelnen Fingern auf heilige Gegenstände zeigen, nutzen Sie einfach die flache Hand dazu.
Die Begrüßung erfolgt üblicherweise nicht mit Handschlag. Die Nepalesen begrüßen sich mit den Händen vor der Brust gefaltet und mit dem Grußwort „Namaste“.
Die Sohle der Füße sollten nie auf andere Menschen zeigen – ebenso wenig auf das offene Feuer.
In Nepal ist es nicht gern gesehen, wenn man über sitzende Menschen oder Essen hinweg steigt.
Berühren Sie keine sitzenden Menschen mit den Füßen. Dies gilt als respektlos.
Die Kleidung sollte immer angemessen des Anlasses sein, für Frauen gilt lange Kleidung in den Tempeln.
Zeigen Sie mit angemessener Kleidung Ihren Respekt an die nepalesische Kultur.
Die berühmten Mani Mauern, die Sie in den Bergen des Himalayas finden werden, sind linker Hand zu umrunden.
Stupas in Nepal werden immer im Uhrzeigersinn umrundet.
Entfernen Sie keine Steine an den Mani Mauer.
Ausrüstung
Gesundheit
Individuell
Diese Trekkingreise ist im Ablauf so gestaltet, dass der durchschnittliche Trekking-Gast genügend Zeit hat sich an die großen Höhen anzupassen. Die stetige Gefahr einer Höhenkrankheit in diesen extremen Höhen darf jedoch nie unterschätzt werden. Wir empfehlen Ihnen vorab der Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren und diesem Ihr Vorhaben zu erläutern. Der Arzt sollte Ihnen ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf bestätigen. Ebenso sollten Sie sich vorab der Reise, eventuell gemeinsam mit einem Arzt, intensiv mit dem Thema Höhenkrankheit auseinandersetzen. Optional gibt es auch Institute für Höhentrainings, um einmal im Vorfeld der Reise Ihre Höhenverträglichkeit zu testen. So können Sie ohne Sorge an der Reise teilnehmen.
Die angegebenen Gehzeiten der Tagesetappen während des Trekkings sind grobe durchschnittliche Richtwerte (reine Gehzeiten mit kleinen Pausen) und können natürlich von Gruppe zu Gruppe je nach Konstellation/Leistungsvermögen dieser und je nach Witterungsbedingungen/aktuellen Gegebenheiten vor Ort leicht variieren. Die angegebenen Höhenmeter der einzelnen Tage wurden durch unser Team vor Ort getrackt. Diese Angaben können durchaus je nach verwendeten Gerät etwas abweichen. Auch kann es sein, dass Ihr Guide auf Ihrer Reise aus gewissen Gründen eine Alternativroute wählt und dadurch Abweichungen zu Stande kommen.