Wissenwertes über Nepal Touren
Nepal Reisen – Häufige Fragen & Antworten
Alles Wissenswerte rund um Trekking, Einreise, Ausrüstung und Kultur in Nepal.
Die beste Reisezeit für Nepal ist von Oktober bis November und von März bis Mai. In diesen Monaten ist das Wetter trocken und stabil, die Sicht auf die Berge ist klar, und die Temperaturen sind angenehm. Der Monsun von Juni bis September bringt starke Regenfälle und schränkt Trekking-Touren ein. Ausnahme ist das Mustang Gebiet. Hier ist ein Trekking im Sommer möglich.
Ja, deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum. Es kann on arrival am Flughafen Kathmandu oder als E-Visum online beantragt werden. Kosten: 15 Tage – 30 USD, 30 Tage – 50 USD, 90 Tage – 125 USD. Reisepass mit mind. 6 Monaten Restgültigkeit erforderlich.
Für die meisten Routen benötigt man mindestens eine TIMS-Card sowie einen Nationalparkpass (z. B. ACAP für Annapurna, Sagarmatha-Permit für Everest). Spezielle Routen wie Manaslu oder Upper Mustang erfordern teurere Restricted Area Permits.
Gute Grundkondition ist nötig: täglich 5–7 Stunden Gehzeit, Höhen bis 5.416 m (Thorong La Pass), Gesamtdauer 14–21 Tage. Wichtig ist, dass Sie sich vorbereitung und schon vor der Reise ein wenig trainieren. Es ist kein Leistungssport, aber trotzdem anstrengend.
Nepal Reisen kosten zwischen 2.500–6.000 Euro. Es hängt aber stark davon ab, welche Art von REise es sein soll. Eine einfache Tour Kathmandu -> Pokhara-> Poon Hill und zurück, dauer ca. 12 Tage und kostet weniger, als eine Umrundung der Annapurna. Bei unseren Reisen sind Flüge, Guide, Träger, Genehmigungen, hochwertige Lodges und eine Reisetasche vor Ort schon im Reisepreis enthalten.
Nepal gilt als eines der sichersten Reiseziele Asiens. Die Bevölkerung ist sehr gastfreundlich. Auf beliebten Routen trifft man stets andere Reisende. Für abgelegene Gebiete empfiehlt sich ein lokaler Guide.
Empfohlen werden: Hepatitis A & B, Typhus, Tetanus/Diphtherie und bei längeren Aufenthalten Tollwut. Eine Höhenkrankheit-Prophylaxe (Acetazolamid) sollte mit dem Arzt besprochen werden.
Höhenkrankheit (AMS) entsteht bei zu schnellem Aufstieg. Symptome: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel. Regel: max. 300–900 Hm Aufstieg pro Tag ab 3.000 m. Bei Verschlechterung sofort absteigen. 3–4 Liter Wasser täglich trinken.
Basics: warme Schichten, wasserdichte Jacke, Trekkingschuhe, Schlafsack (bis -15°C), Stirnlampe, Sonnenschutz LSF 50+, Wasserfilter. Vieles kann günstig in Kathmandu oder Pokhara gekauft oder ausgeliehen werden. Zu jeder Nepal Reise finden Sie bei uns eine detaillierte Ausrüstungsliste.
Annapurna Circuit (14–21 Tage, 160–230 km): Landschaftlich sehr vielfältig, von Dschungel bis Hochgebirgswüste, Thorong La Pass auf 5.416 m, Rundweg. Everest Base Camp Trek (12–14 Tage, ~130 km): Etwas stärker touristisch, dafür das Erlebnis am Fuß des höchsten Berges der Welt, gleiche Weg hin+Rück. Beide sind ohne Kletterausrüstung möglich.
Auf den Hauptrouten gibt es sogenannte Teahouses – einfache Gästehäuser mit Zimmern und lokaler Küche. Der Standard variiert von Basiszimmern bis hin zu Lodges mit Warmwasser und Wi-Fi. In abgelegenen Regionen ist eigenes Zelt manchmal nötig.
Auf klassischen Routen (Annapurna, Everest BC) geht es auch solo. Für Restricted Areas (Manaslu, Upper Mustang) ist ein offiziell eingetragener Guide gesetzlich vorgeschrieben. Eine geführte Tour lohnt sich besonders für Erstbesucher – Genehmigungen, Logistik und Sicherheit sind bereits geregelt.
Amtssprache ist Nepali. In touristischen Gebieten, Lodges und bei Guides ist Englisch weit verbreitet. Grundkenntnisse in Englisch reichen für eine Nepal-Reise völlig aus.
Nepal ist tief hinduistisch und buddhistisch geprägt. Wichtige Regeln: Tempel im Uhrzeigersinn umrunden, Schuhe vor heiligen Stätten ausziehen, Schultern und Knie bedecken. „Namaste“ als Begrüßung wird sehr geschätzt. Trinkgeld für Guides und Porter ist üblich und wichtig.