Dschungel-Abenteuer im Amazonas

Im Regenwald von Peru, über Bolivien nach Brasilien mit Expeditionscharakter

  • 23 Tage
ab € 4.650,-
  • 2 - 12 Personen
  • Safari

Highlights der Reise

  • Amazonas-Reise durch 3 Länder mit Expeditionscharakter

  • Hautnahe Begegnungen mit den Menschen vor Ort z.B. Paranusspflückern, Schamanen & Goldsuchern

  • Tierbeobachtungen in den artenreichsten Regionen unserer Erde

  • Dschungelmetropole Manaus & "Treffpunkt der Gewässer"

  • Frachtschifffahrt von Manaus nach Santarem

  • "Karibik von Amazonien" - Strandparadies Alter do Chao

  • Leben der brasilianischen Cowboys auf Ilha do Marajó

Diese Abenteuerreise führt Sie tief in die größte Regenwaldregion unserer Erde, den Amazonas. Ihre Reiseroute befindet sich fernab der üblichen Touristenpfade – somit ist das Reisen hier noch wirklich ursprünglich und wahrlich ein Erlebnis. Wer sich auf diese Reise einlässt und genügend Flexibilität, Komfortverzicht und Abenteuergeist aufbringt, wird mit einmaligen Tier- und Menschenbegegnungen belohnt. Die Schönheit des Ökosystems Regenwald wird Sie faszinieren, aber auch die Probleme, welche die moderne Zivilisation mit sich bringt, wird Sie nachdenklich stimmen. Die Transportmittel sind den lokalen Gegebenheiten angepasst und so sind Sie mal mit Expeditionsbooten, dann auf der Ladefläche eines Pick-UP oder auch auf einem Frachtschiff unterwegs. Ihre Reise beginnt in Lima und Sie fliegen direkt weiter nach Cusco. Dort überqueren Sie die mächtigen Anden und begeben sich hinein in das dampfende Amazonasbecken. Im Manu Nationalpark, eines der letzten komplett intakten Regenwaldgebiete, haben Sie gute Chancen seltene Tiere wie Tapire, Riesenotter oder Hoatzine zu sichten. Neben den Dschungelwanderungen und Tierbeobachtungen stehen auch Besuche einiger kleiner Dschungelsiedlungen im Fokus, um den Alltag der indigenen Dschungelbewohner besser zu verstehen. Im Tambopata Nationalreservat lassen Sie sich selbstverständlich nicht die Erkundung der Affeninsel und des Sandoval-Sees entgehen. Über die grüne Grenze gelangen Sie schließlich nach Bolivien. Im bolivianischen Dschungel kommt es zu authentischen Begegnungen mit den lokalen Paranusspflückern und illegalen Goldschürfern. Da Sie teils direkt in den Siedlungen der Einheimischen übernachten, wird das Erlebnis umso intensiver. Nach Ihrem Grenzübertritt nach Brasilien wartet mit Manaus eine riesige Dschungel-Metropole auf Sie. Hier kommt auch die Kultur nicht zu kurz, denn der vergangene Kautschuk-Boom hat eindrucksvolle Gebäude wie das Teatro de Manaus als Zeugen eines unvorstellbaren Reichtums hinterlassen. Ein weiteres Highlight ist sicherlich die Frachtschifffahrt auf dem mächtigen Amazonas-Fluss nach Santarem, wo Sie die Nacht in Hängematten auf dem Deck verbringen und stets gespannt den Gesprächen der lokalen Bevölkerung lauschen, für welche diese Form des Transports alltäglich und unerlässlich ist. In Alter do Chao können Sie schließlich Karibikfeeling aufsaugen und einfach mal an den weißen Traumstränden mitten im Dschungel relaxen. Der Abschluss Ihrer Reise führt Sie an das Amazonasdelta nach Belém, wo Sie über bizarre Märkte schlendern und auf der nahe gelegenen größten Insel Brasiliens Ilha do Marajó in das Leben der brasilianischen Cowboys auf einer typischen Büffel-Fazenda eintauchen. Natürlich müssen Sie hier auch einmal probieren auf einem Wasserbüffel zu reiten…

Ihr Reiseexperte|in

Alexander Fleischer

Ihr Reiseexperte

  • Alexander Fleischer
  • +49 341 9899 70 84
  • alexander@meinewelt-reisen.de

Dauer

23 Tage

Land

Preis p.P.

ab € 4.650,-
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Tag 1: Ankunft in Peru

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Seit langem freuen Sie sich auf Ihre einmalige Amazonas-Abenteuerreise und nun geht es endlich los. Entweder sind Sie bereits gestern losgeflogen und kommen heute morgen in Lima an oder Sie fliegen heute früh und kommen am Abend in Lima an. Am Flughafen werden Sie in Empfang genommen und direkt zu Ihrem Hotel in Lima gebracht. Am Abend trifft dann die gesamte Gruppe aufeinander und der Reiseleiter bespricht mit Ihnen die anstehende Amazonas-Expedition. Es bleibt also genügend Zeit sich kennenzulernen und die letzten Fragen zu Ihrer Reise zu klären. Ihr Hotel befindet sich unweit vom Flughafen, da Sie am Folgetag bereits weiter nach Cusco fliegen. Übernachtung im Hotel Limaq o.ä.

Tag 2: Flug nach Cusco & Fahrt in das dampfende Amazonasbecken

Verpflegung: F / M / A
Ninamarca Begräbnistürme.jpeg

Früh am Morgen geht es für Sie zurück zum Flughafen und per kurzen Inlandsflug nach Cusco. Hier werden noch schnell alle Reiseteilnehmer mit hohen Gummistiefeln ausgestattet, da diese für Ihre Zeit im Amazonas unerlässlich sein werden. Dann beginnt auch schon Ihre Fahrt über das mächtige Andenhochland Richtung Amazonas-Tiefland. Dabei überqueren Sie den 3.900 m hohen Huancarani-Pass und genießen eine fantastische Aussicht auf den höchsten Berg von Südperu, den Ausangate (6.236 m). Auf Ihrem weiteren Weg stoppen Sie an den antiken Aymara-Begräbnistürmen von Ninamarka und besichtigen diese. Kurz darauf erreichen Sie das schöne Städtchen Paucartambo. Dieser Ort war bereits zu Zeiten der Inkas ein bedeutender Kontrollposten an der Südgrenze des Inkaimperiums. Zu Zeiten der Spanier entwickelte sich hier eine Sklavenkolonie von Indigenen und Afrikanern, welche in der Umgebung Silber abbauen mussten. In dieser Zeit liegt der Ursprung des berühmten und heutzutage sehr populären Masken-Karnevals, welcher immer Mitte Juli stattfindet. Außerhalb dieser Zeit wirkt das Örtchen mit seinen schneeweißen Gebäuden und azurblauen Türen sowie prachtvollen Balkonen manchmal wie ein Geisterdorf. Viele Menschen haben den Ort verlassen, um in den größeren Städten bessere Zukunftsperspektiven aufzusuchen. Im örtlichen Museum bekommen Sie einen guten Einblick von der Historie und der Gegenwart Paucartambos. Im Anschluss essen Sie am Kontrollposten des Manu Nationalparks zu Mittag und von hier aus geht es nur noch nach unten immer tiefer in den Dschungel. Nun befinden Sie sich bereits im Manu Nationalpark. Der Zutritt zu diesem ist sehr eingeschränkt möglich und nur ganze kleine Teile des Parks dürfen überhaupt besucht werden. Dies ist der Hauptgrund, warum der Park bis heute so artenreich und das hiesige Ökosystem größtenteils intakt ist. Mit etwas Glück bekommen Sie heute schon den Nationalvogel Perus, den Andenfelsenhahn zu Gesicht. In Pillcopata erreichen Sie Ihre Dschungel-Lodge für die Nacht. Übernachtung in der Gallito de las Rocas Lodge der Matsiguenka-Indigenen o.ä.

Tag 3: Im Expeditionsboot auf Erkundungstour im Manu Nationalpark

Verpflegung: F / M / A
Expeditionsboot

Sie erwachen das 1. Mal im Dschungel, wenn auch noch in einer besiedelten Region. Am Morgen erkunden Sie das kleine Pillcopata, um einen ersten Eindruck zu erhalten, wie die Menschen hier im Amazonas-Tiefland leben. Sie spazieren über den zentralen Platz, vorbei am lokalen Markt bis hin zum sehr einfachen Krankenhaus. Danach fahren Sie auf der kurvenreichen Straße tiefer hinein in den Dschungel. Unterwegs stoppen Sie an der Tierauffangstation "Los Loritos" - hier werden verletzte oder illegal als Haustiere gehaltene Wildtiere wie Tapire, Affen, Kaimane oder Faultiere auf die Wiederfreilassung in die Wildnis vorbereitet. Ebenfalls halten Sie an einer kleinen Orchideenfarm, um mit etwas Glück die farbenfrohen Kolibiris beim Nektar saugen zu beobachten. Hier kommen sogar 12 verschiedene Arten vor! Schließlich erreichen Sie den kleinen Hafen von Atalaya. Damit verlassen Sie die Straße und setzen Ihre Reise per Expeditionsboot auf dem Oberlauf des Flusses Río Madre de Dios fort. Das heutige Ziel Ihrer Reise ist eine kleine Lodge weiter flussabwärts, ausschließlich umgeben von Dschungel. Die Lodge wird von den lokalen Matsiguenka-Indianern bewirtschaftet. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zu einem nahegelegenen kleinen Dschungel-See, auf welchem wir mit kleinen Holzflößen entlang schippern wollen, um die lokale Flora zu beobachten - besondern häufig können Sie hier Riesenotter, die "Urvögel" Hoatzine sowie Schopf- und Zigeunerhühner beobachten. Nach Ihrer Rückkehr zur Lodge unternehmen Sie nach Einbrechen der Dunkelheit noch eine Nachtwanderung, auch diverse nachaktive Tiere zu Gesicht zu bekommen. Übernachtung in einer Lodge der einheimischen Matsiguenka-Indianer in der Nähe von Atalaya (keine Einzelzimmer möglich)

Tag 4: Dschungel-Thermalquellen & Tapir-Plattform

Verpflegung: F / M / A
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Am Morgen machen Sie sich auf in Richtung des kleinen Dschungel-Dorfs Shintuya. Hier leben hauptsächlich mittlerweile sesshafte Matsiguenka-Indianer. Sie erhalten einen Einblick, mit welchen Problemen und Herausforderungen die Menschen hier im Regenwald täglich zu tun haben. Sie besuchen die kleine lokale Schule und können mit den Schülern ins Gespräch kommen, wie diese ihr Leben im Dschungel meistern und welche Zukunftspläne sie haben. Daraufhin machen Sie einen Abstecher zu den nahe gelegenen vulkanischen Thermalquellen mitten im Dschungel. Das heiße Wasser wirkt äußerst entspannend. Am Nachmittag halten Sie an einer kleinen Lodge, welche perfekt für Dschungelbeobachtungen ist. Hier können Sie etwas entspannen. Vor dem Sonnenuntergang wandern Sie durch dichten Dschungel mit bis zu 60 m hohen Saiba-Bäumen, Mahagoni-Bäumen und Würgefeigen in Richtung einer Tapir-Beobachtungsplattform. Hier befindet sich eine Mineralienleckstelle, welche die Tiere gerne am Abend aufsuchen. Sie warten also geduldig in der stockfinsteren Nacht und sind gespannt, ob sich das größte Landsäugetier des Amazonas blicken lässt. Während Sie warten, genießen Sie die nächtliche Geräuschkulisse des Dschungels und halten auch nach anderen nachaktiven Tiere Ausschau. Nach diesem Abenteuer kehren Sie zum Fluss zurück und fahren zu Ihrer Lodge. Übernachtung in der Dorado Lodge o.ä. (keine Einzelzimmer möglich)

Tag 5: Boca Manu - die Siedlung im Herzen des Nationalparks

Verpflegung: F / M / A
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Sie fahren per Expeditionsboot auf dem Oberlauf des Río Madre de Dios immer tiefer in den Dschungel hinein. Auf dem Weg halten Sie im kleinen indigenen Dorf Diamante. Hier werden Sie mit Hilfe des Ihres Dschungel-Guides mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt kommen. Danach ist Ihr Plan die Mündung des Hauptflusses Río Madre de Dios zu erreichen. Hier liegt die kleine Siedlung Boca Manu, welche zu Zeiten des Kautschuk-Booms hier gegründet wurde. Zwar ist es eine lange Bootsfahrt bis hierher, jedoch nutzen Sie auf dem Weg immer die Möglichkeit nach der lokalen Tierwelt Ausschau zu halten - vielleicht erspähen Sie ja Aras & Papageien, Wasserschweine (Capybaras), Affen, Kaimane, Jaguare, Faultiere oder eine große Schlangenart wie Anakonda und Boa. Am Nachmittag erkunden Sie ein wenig das heutige lokale Versorgungsdorf für alle indigenen Stämme und Goldsucher, welche in der Region leben. Unter anderem kommen Sie mit einem lokalen Bootsbauer ins Gespräch, welcher Ihnen alles über sein Handwerk erklärt. Wer mag, kann am Nachmittag noch ein kühles Bier in der lokalen ganz einfachen Kneipe trinken. Übernachtung in einer sehr einfachen Unterkunft mit Gemeinschaftstoiletten- und duschen (keine Einzelzimmer möglich)

Tag 6: Über den Fluss Madre de Dios & Offroad-Abenteuer bis Puerto Maldonado

Verpflegung: F / M
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Noch einmal sehr früh starten Sie in den Tag. Denn Sie möchten zeitig an der Papageien-Salzleckstelle ankommen, wo sich vor allem am frühen Morgen hunderte der riesigen Aras-Papageien versammeln. Hinterher fahren Sie den Fluss immer weiter hinauf Richtung Puerto Maldonado. An den Flussufern können Sie sehr kleine Siedlungen und illegale Goldminen sehen. Dann erreichen Sie das Dorf Boca Colorado, welches definitiv bis heute ein Flair vom wilden Goldgräberdorf versprüht. Sie schauen sich ein wenig um und lassen nun den Fluss und das Boot hinter sich. Ab jetzt geht es abenteuerlich per Minibus, Jeep und Fähre auf unbefestigten Straßen nach Puerto Carlos. Dieser Ort liegt bereits auf der bekannten Transoceanica, die Straße, welche den Pazifik in Peru mit dem Atlantik in Brasilien verbindet. Auf nun gut ausgebauter Straße fahren Sie also noch weiter bis Puerto Maldonado, der quirligen Dschungel-Stadt und Eingangstor zum Nationalreservat Tambopata. Bis in die 70er Jahre war der Ort nichts weiter als ein Dschungel-Kaff, bis man am Fluss Rio Madre de Dios Gold fand und der Stadt einen extremen Boom verlieh. Sie nutzen den Nachmittag und besuchen den lokalen Markt, wo Sie einen Einblick erhalten, welche exotischen Lebensmittel hier alles gehandelt werden - unendlich viele tropische Früchte, Fische aller Art, Gemüsesorten und lokale Essensspezialitäten. Aus jeder Ecke hört man die Musikrichtung Cumbia, welche von afrikanischen Sklaven nach Südamerika gebracht wurde und hier im peruanischen Dschungel die beliebteste Musik ist. Wer möchte, kann am Abend zu einem Live-Auftritt einer Cumbia-Band in einer typischen Tanzbar gehen. Übernachtung im Hotel Cabana Quinta o.ä.

Tag 7: Besuch der Affeninsel, Sandoval-See & Übernachtung beim Schamanen

Verpflegung: F / M / A
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Sie verlassen Puerto Maldonado und steigen am Hafen wieder in Ihr Expeditionsboot. Auf dem Fluss Madre de Dios fahren Sie noch ein Stück weiter in Richtung Bolivien. Ihr Ziel ist die Affeninsel, welche Heimat für eine Vielzahl hiesiger Primatenarten ist - unter anderem können Sie hier mit ein wenig Glück Klammeraffen, Brüllaffen, Totenkopfäffchen, Tamarine, Weißbüschelaffen und Kapuzineraffen beobachten. Nach diesem Erlebnis geht es für Sie auf die andere Flussseite durch den Dschungel zum Sandoval-See. Dieser Altflussarm wurde vor hunderten von Jahren vom Fluss Madre de Dios getrennt und stellt nun für eine VIelzahl bedrohter Tierarten einen wichtigen Rückzugsort dar. Gemeinsam mit Ihrem lokalen Naturführer und paddelnd auf kleinen Kanus gehen Sie auf die Pirsch nach schwarzen Kaimanen, Riesenotter, Faultiere und tropischen Vögeln wie den Hoatzin. Am Nachmittag wird es nochmal spannend, denn Sie besuchen und übernachten bei einem abgelegen im Dschungel lebenden Schamanen. Dieser bringt Ihnen näher, wie er im Dschungel lebt und zeigt Ihnen unter anderem seinen Zauber- und Kräutergarten. Wer Lust hat, kann am Abend optional bei einer Ayahuasca-Zeremonie teilnehmen (ca. 50 USD). Ayahuasca kommt aus der Sprache Quechua und bedeutet übersetzt Liane der Geister. Eigentlich handelt es sich um einen Pflanzensud bestehend aus dem Saft der Ayahuasca-Liane und den Blättern eines bestimmten Kaffeestrauchgewächses (Chacruna), welcher teilweise über Tage ausgekocht wird. Dieser bräunliche Sud wird bis heute in vielen Kulturen Südamerikas als Mittler zu übernatürlichen Welten eingenommen. Die Nacht verbringen Sie im zu Hause des Schamanen auf Feldbetten mit Matratzen und kuscheligen Schlafsäcken sowie einem Moskitonetz. Hier befindet sich auch lediglich ein Plumpsklo und eine Außendusche. Übernachtung beim Schamanen

Tag 8: Auf der Transoceanica & mitten durch den Dschungel nach Bolivien

Verpflegung: F / M / A
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Ihr Hauptgepäck geben Sie heute an die Bootscrew ab, welche Sie am Abend in Bolivien wiedersehen werden. Sie fahren ausschließlich mit Ihrem Handgepäck weiter auf der Transoceanica (Straße, welche den Atlantik in Brasilien mit dem Pazifik in Peru verbindet) bis zur peruanischen Grenzstation, um sich Ihren Ausreisestempel geben zu lassen. Im Anschluss fahren Sie noch weiter tief in Dschungel Richtung Bolivien. Dann erreichen Sie einen Punkt, wo Sie mit dem Fahrzeug nicht mehr weiterkommen und ca. 2 km weiter bis zu einem kleinen abgelegenen bolivianischen Polizei- und Militärposten laufen müssen. Da diese Grenze nicht viele Touristen überqueren, werden unter argwöhnischen Blicken Ihre Reisepässe abgestellt und Sie betreten damit bolivianischen Boden. Auf dieser Seite gibt es wieder teilweise geteerte Straßen und Sie fahren bis zu einem kleinen Versorgungsdorf am Fluss Madre de Dios. Hier erwartet Sie bereits Ihr Team von Expeditionsboot. welches schon das Lager mit den Feldbetten aufgebaut hat. Während der Koch bereits einige Köstlichkeiten auf dem Grill zubereitet, können Sie noch ein kühles Bier in einer der Goldsucher-Kneipen trinken. Übernachtung auf den Feldbetten oder einer sehr einfachen Unterkunft im Dorf Chivé mit Gemeinschaftstoiletten- und duschen (keine Einzelzimmer möglich)

Tag 9: Besuch von Paranuss-Siedlungen

Verpflegung: F / M / A
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Sie setzen Ihre Reise wieder auf dem Expeditionsboot und auf dem bereits bekannten Fluss Madre de Dios fort. Sie schippern entlang der Naturreservate Manupiri und Humayta und gelangen zu einer direkt am Flussufer gelegenen Paranuss-Anbausiedlung. Der Verwalter dieser Siedlung wird Ihnen alles darüber erklären, wann und wie die Paranüsse geerntet werden und wie diese im Anschluss weitertransportiert und verarbeitet werden. Der Paranussbaum kann eine Höhe von bis zu 60 m und ein Alter von bis zu 300 Jahren erreichen. Der Baum kann nur in tropischen Gebieten gedeihen, stammt aus den Regenwäldern Südamerikas und ist nicht kultivierbar. Aus seinen hellgelben bis weißen Blüten entwickeln sich im Laufe von ca. 18 Monaten runde, holzige Früchte, die bis zu 1,5 kg schwer werden können. Wenn diese reif werden, fallen sie von den Bäumen, platzen auf und geben die 10-25 Samen (Paranüsse) frei, welche nur noch eingesammelt werden müssen. Dies geschieht in der Regenzeit, wenn tausende von Sammlern bei der Ernte beschäftigt sind. Mit Hilfe von kleinen Traktoren werden die Paranüsse dann durch enge Pfade im Dschungel zu den großen Sammellagern gebracht. Am Nachmittag besuchen Sie noch eine weitere Anbausiedlung, wo Sie nach einer 2-stündigen Wanderung die Paranussbäume erreichen. Hier haben Sie auch die Möglichkeit sich in einem schönen kleinen Fluss zu erfrischen und unter einem Wasserfall zu baden. Übernachtung auf Feldbetten in der Lagerhalle der Paranuss-Siedlung in der Nähe des Dorfes Santa Rosa (Plumpsklo vor Ort & Dusche mit hochgezogenem Brunnenwasser, keine Einzelzimmer möglich)

Tag 10: Vorbei an Goldgräbersiedlungen nach Riberalta

Verpflegung: F
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Auf dem heutigen Flussabschnitt kommen Sie vorbei an unzähligen kleinen Goldgräbersiedlungen. Die Goldgräber leben häufig direkt auf Ihren Booten, mit welchen Sie nach Gold im Fluss schürfen. Sie dürfen eines dieser Boote betreten und bekommen erklärt, wie das Gold aus dem Fluss geholt und von anderen Materialien getrennt wird. Ebenfalls erhalten Sie einen Einblick, unter welchen Umständen die Goldgräber mit ihren Familien hier leben. Falls die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung "América" geöffnet sein sollte, können Sie diese besuchen, um gleichermaßen einen Eindruck zu erhalten, wie es den Kindern hier abgelegen im Dschungel geht und wie sie aufwachsen. Am frühen Nachmittag erreichen Sie die Ortschaft Sena, wo es auch wieder eine Straße gibt. Daher lassen Sie das Ihnen liebgewonnene Expeditionsboot hinter sich und fahren abenteuerlich auf der Ladefläche eines Pick-Up oder LKW's für ca. 3 Stunden weiter bis in das koloniale Riberalta. Dort angekommen, unternehmen Sie noch einen kleinen Stadtbummel. Übernachtung im Hotel Colonial (ehemaliges Kolonialhaus eines lokalen Kautschukbarons) o.ä.

Tag 11: Besichtigung einer Paranuss-Fabrik

Verpflegung: F
Mitarbeiterin in Paranuss-Fabrik

Heute lassen Sie den Tag mal ein wenig ruhiger angehen. In der Umgebung von Riberalta werden Sie sich eine Paranuss-Fabrik anschauen. Hier kommen die Paranüsse an, welche Sie vor kurzem noch in den Sammellagern im Dschungel gesehen haben. In der Fabrik werden die kostbaren Nüsse geknackt, gewaschen, nach Qualitätsstufen sortiert und dies geschieht alles ausschließlich in Handarbeit. Neben der Produktion von Kautschuk und der Gewinnung von tropischen Hölzern ist die Paranuss-Ernte die wichtigste Einnahmequelle der lokalen Bevölkerung. Am Abend spazieren Sie entlang des Hauptplatzes von Riberalta, wo sich gefühlt die halbe Stadt versammelt, um zu quatschen, zu essen und einfach Spaß zu haben. Übernachtung im Hotel Colonial (ehemaliges Kolonialhaus eines lokalen Kautschukbarons) o.ä

Tag 12: Grenzübertritt nach Brasilien & Fahrt nach Porto Velho

Verpflegung: F
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Mit den Taxis fahren Sie von Riberalta bis zum kleinen Grenzort zu Brasilien Guayaramerín. Damit verlassen Sie Bolivien und mit einer kleinen Fähre setzen Sie über den Grenzfluss Mamoré hinüber zum brasilianischen Ort Guajará-Mirim. Willkommen in Ihrem 3. Amazonas-Land - Brasilien! Sie befinden sich im abgelegenen brasilianischen Bundesstaat Rondónia, welcher bis vor wenigen Jahren aufgrund der ungebremsten Massenrodungen und bewusst gelegten Buschbrände viel in den Negativschlagzeilen war. Nun warten viele der brachliegenden Flächen auf noch mehr Rinder, welche hier in Zukunft weiden sollen. Mit einem Kleinbus fahren Sie schließlich weiter bis zur Stadt Porto Velho, wo Sie Ihre erste Nacht in Brasilien verbringen. Wer noch Lust hat, kann am Abend seinen ersten leckeren brasilianischen Caipirinha trinken. Übernachtung im Hotel Regina o.ä.

Tag 13: Stadtrundgang Porto Velho und Flug nach Manaus

Verpflegung: F
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Sie nutzen den Vormittag, um sich ein wenig in Porto Velho umzuschauen. Es ist kaum zu glauben, dass die ersten Siedler dieser Region erst vor ca. 130 Jahren ankamen, als die Eisenbahnstrecke bis hierher ausgebaut wurde. Davor war hier nichts als unendlich weiter unberührter Dschungel. Sie besuchen das alte nicht mehr aktive Stellwerk mit den historischen Eisenbahnen aus der Zeit der Kautschukbarone, den Hafen und den lokalen Markt. Dann werden Sie zum Flughafen gefahren und Sie fliegen für ca. 1,5 Stunden über den Dschungel nach Manaus, der 2 Millionen Einwohner Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas. Manaus ist nicht über Land, sondern nur per Flugzeug oder Schiff zu erreichen. Nach Ihrer Ankunft werden Sie zu Ihrem Hotel ins Stadtzentrum gefahren. Am späten Nachmittag wollen Sie sich heute noch das Wahrzeichen der Stadt anschauen - das prächtige Opernhaus Teatro Amazonas. Das Opernhaus wurde 1896 zu Zeiten des Kautschukbooms und ungeheurem Reichtums im Stil der italienischen Renaissance fertiggestellt. Alle benötigten Materialien wurden aus Europa eingeführt und hierher in den Urwald gebracht. Hier finden Sie italienischen Marmor, französischen Dekor, schottische Kuppelverzierungen, lothringische Ziegel, englische Schmiedeeisen und 700 rote Samtsitze. Nach Ende des Kautschukbooms 1929 verfiel das Teatro und wurde erst durch Rekonstruktionen in den Jahren 1974 und 1990 erneut in den alten Glanz versetzt. Übernachtung im Hotel Saint Paul o.ä.

Tag 14: Entdeckungstour durch das brasilianische "Eingangstor Amazoniens"

Verpflegung: F
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Heute tauchen Sie tief in das Tor zum brasilianischen Regenwald ein, da Manaus mit seiner Umgebung einiges zu bieten hat. Als erstes spazieren Sie zur 1883 eröffneten Markthalle "Mercado Municipial Adolpho Lisboa". Diese Jugendstil-Markthalle geht ebenfalls auf die Zeiten des Kautschuk-Booms zurück, liegt unmittelbar am Ufer des Flusses Rio Negro und weist besonders schöne Buntglasfenster auf. Erbaut wurde die Halle von Gustave Eiffel, welcher ebenfalls den Eifelturm von Paris errichtete. Hier finden Sie alles - von brasilianischen Lederwaren und Handwerkskunst, über diverse Dinge des täglichen Lebens, bis hin zu einer Fülle an tropischen Früchten, fangfrischen Amazonas-Fischen und diversen traditionellen Heilmitteln aus dem Regenwald. Nachdem Sie auch ein wenig das rege Treiben am wuseligen Hafen beobachtet haben. steigen Sie selber in eines der Ausflugsboote und unternehmen eine Bootsfahrt zum berühmten "Treffpunkt der Gewässer". Ca. 12 km außerhalb der Stadt treffen der schwarze Fluss Río Negro und der milchkaffeebraune Fluss Río Solimões aufeinander und vereinigen sich zum Amazonas. Jedoch vermischen sich die Gewässer der beiden Flüsse auf mehrere Kilometer Länge aufgrund von unterschiedlichen DIchten, Säuregehältern, Fließgeschwindigkeiten und Temperaturen vorerst nicht und bilden eine eindrucksvolle Grenzlinie. Daraufhin legen Sie am Dschungel an und unternehmen eine kleine Wanderung, um die seltene Seerose Vitorua Regia aufzuspüren. Den Abend lassen Sie am wunderschön beleuchteten Opernhaus und wer möchte in einer der zahlreichen Bars drumherum ausklingen. Übernachtung im Hotel Saint Paul o.ä.

Tag 15: Per lokalem Frachtschiff über den Amazonas nach Santarem

Verpflegung: F / M / A
Mit der Hängematte auf dem Frachter

Es wird Zeit Manaus zu verlassen und Sie machen es den Einheimischen gleich, wie man im Amazonas-Gebiet von A nach B zu gelangt. Sie gehen zum Hafen von Manaus und besteigen ein lokales Frachtschiff mit dem Ziel Santarem. Sobald Sie Ihre Hängematte für die Nacht im oberen offenen Passagierdeck platziert haben, können Sie dabei zuschauen, wie unzählige Tonnen an Gütern aller Art auf das Schiff beladen und teils abenteuerlich verstaut werden, um diese während der Fahrt bei Stopps in kleinen und mittelgroßen Siedlungen auf dem Amazonas zu Ihren Zielorten zu befördern. Die Menschen in diesen Ortschaften entlang des Amazonas und seiner Seitenarme sind von den Frachtschiffen komplett abhängig. Saugen Sie die unvergleichliche Stimmung auf, wenn Sie im Anschluss ablegen und durch dichten Regenwald schippern, während Sie den Geschichten und Gesprächen der lokalen Bevölkerung rechts und links von Ihnen lauschen. Gerne hilft Ihnen Ihr Reiseleiter bei der Übersetzung und Kommunikation. Übernachtung in einer Hängematte auf dem Frachtschiff.

Tag 16: Ankunft im Strandparadies Amazoniens - Alter do Chão

Verpflegung: F
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Während unendlicher Dschungel an Ihnen vorbeizieht und Sie vielleicht vom Bord einen rosa oder grauen Flussdelfin entdecken, legen Sie am späten Nachmittag in Santarem an. Von dort aus fahren Sie direkt in das 32 km entfernte und am Fluss Río Tapajós gelegene Alter do Chão. Es gibt wohl kaum einen anderen Ort in Amazonien, welcher durch seine Schönheit sämtliche Besucher so sehr entzückt. Das türkisfarbene Wasser des Flusses bildet hier unzählige kleine Inseln, Sandbänke und herrliche Sandstrände. Sie sind angekommen in einem bezaubernden natürlichen Spaßbad, welches seines gleichen sucht. Lassen Sie die Seele auf einer Sonnenliege unter einer Palme baumeln, beobachten Sie die Kinder beim Badespaß oder kaufen Sie einem der lokalen Hippies ein Naturschmuckstück ab. Am Abend gibt es häufig entspannte Live-Musik am Strand. Übernachtung im Hotel Mirante da Ilha o.ä.

Tag 17: Relaxen in Alter do Chão

Verpflegung: F
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Nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück steht dieser Tag voll im Zeichen von Entspannung. Es ist kein festes Programm geplant. Erkunden Sie die zahlreichen Strände und kleinen Inseln und gehen Sie im kristallklaren Flusswasser baden. Oder machen Sie es den Einheimischen nach und stellen Sie Ihren Stuhl ins Wasser und schlürfen einen Caipirinha und essen einen leckeren Pincho-Spieß mit Fleisch oder Grillkäse. Wer es aktiver möchte, kann gerne einen optionalen Ausflug vor Ort buchen - z.B. können Sie eine Bootsfahrt auf dem Río Tapajós oder einen Ausflug ins Tapajós Naturreservat unternehmen. Übernachtung im Hotel Mirante da Ilha o.ä.

Tag 18: Flug in das Amazonasdelta nach Belém

Verpflegung: F
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Schweren Herzens müssen Sie die "Karibik von Amazonien" verlassen und Sie werden zum Flughafen von Santarem gebracht. Hier steigen Sie in den Flieger nach Belem und kommen damit im Amazonas-Delta an. Belém verdankt seine Existenz der strategischen Lage am Südrand des Amazonasdeltas. Von hier aus konnte man den Zugang ins Hinterland kontrollieren und hatte somit den Schlüssel für ganz Amazonien in der Hand. Sie werden zum Hotel gebracht und machen sich am späten Nachmittag auf zum ehemals gefährlichen Hafengelände und heutigem Erlebniszentrum Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die beste Eisdiele der Stadt und die Brauerei "Amazon Beer". Der perfekte Ort, um den Abend ausklingen zu lassen. Übernachtung im Hotel Rede Andrade Docas o.ä.

Tag 19: Unberührte Natur auf der größten Insel Brasiliens - Ilha de Marajó

Verpflegung: F
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Am Morgen gehen Sie nochmal zurück zum Hafengebiet, aber dieses Mal ist Ihr Ziel der Markt "Ver-o-Peso" (Achte auf dein Gewicht). Im Hafenbecken landen jeden Morgen dutzende von Schiffskuttern an, welche gefüllt mit gekühltem frischem Fisch von der langen Nacht auf dem Meer zurückkehren. Der Fisch sofort ausgeladen und in der lauten Markthalle angeboten. Des Weiteren werden in den hunderten von Buden duftende Gewürze, Heilkräuter, tropische Früchte, Fleischspießchen und Suppen verkauft. Am interessantesten ist jedoch der Marktabschnitt, wo dutzende Kräuterfrauen ihre "Gesundheitsprodukte aus Amazonien" für eine unglaublich Vielfalt an Einsatzbereichen feilbieten - dazu gehören unzählige Heilkräuter, Heilwurzeln, Schlangenhäute, Baumrinden, Pulver und diverse eingelegte tropische Kleintiere. Im Anschluss fahren Sie mit der öffentlichen Fähre vom Hafen hinüber zur größten brasilianischen Insel namens Ilha de Marajó (größer als die Schweiz). Auf der Insel waren einst Indianer zu Hause, deren Ursprung noch im Dunkeln liegt, aber feststeht, dass sie zahlreiche Zeugnisse ihrer Kultur hinterließen. Bei deren Keramik soll es sich um die höchstentwickelte aller präkolumbischen Erzeugnisse handeln. Auf der riesigen Insel leben heute 250.000 Menschen, wobei die Zeit selbst in den größeren Orten wie Soure stehen geblieben zu sein scheint. Autos gibt es so gut wie keine und wichtigstes Transportmittel ist neben dem Motorrad der Ochsenkarren. Der im 19. Jahrhundert aus Asien eingeführte Wasserbüffel und Zebus (Buckelrinder) haben sich hier bestens an die sumpfigen Gebiete angepasst und sind ebenfalls für die lokale Landschwirtschaft essenziell. Die Landschaft der Insel ist weitgehend unberührt. Im Westen besteht diese aus tropischem Regenwald, während im Osten Grassavanne vorherrscht. Des Weiteren ist die Insel ein Vogelparadies - hier können Sie Fischreiher, Papageien, Enten, Falken, Tukane, Flamingos und rote Ibisse beobachten. Tauchen Sie ein in eine wenig besuchte Inselwelt! Übernachtung in der Pousada Maruanases o.ä.

Tag 20: Buntes Fischerdorf Caja Una & Fahrt zur Büffel-Fazenda

Verpflegung: F / A
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Am Morgen fahren Sie mit den Motorrad-Taxis abenteuerlich zu einer Fazenda, wo regelmäßig die wunderschönen roten Ibisse in den Bäumen sitzen, um nach Krustentieren am Boden Ausschau zu halten. Hinterher fahren Sie weiter zum einsamen Strand von Caju Una. Von hier aus beginnen Sie eine kleine Strandwanderung zu einem nahe gelegenen bunten Fischerdorf, welches aufgrund seiner Abgeschiedenheit noch komplett authentisch ist. Relaxen Sie ein wenig und machen Sie Fotos von der schönen Kulisse. Daraufhin setzen Sie die Fahrt mit den Motorrad-Taxis zum Strand Praia Barra Velha fort. Das ist der Lieblingsort der Einheimischen auf der Insel und auch Sie können zum Mittag in einer Strandbar ein leckeres frisches Fischgericht probieren und erfrischend kühles Kokusnusswasser trinken. Gut gestärkt statten Sie dem Töpfermeister Ronaldo einen Besuch ab. Er stellt nach traditionellen indigenen Techniken unter dem Einsatz von Wildschweinstoßzähnen oder Rochenstachel zauberhafte Keramiken her. Zum Abschluss des Tages fahren Sie für ca. 1 Stunde mit dem Kleinbus und dann noch kurz per Schnellboot auf dem Fluss Río Camara bis zu einer typischen Büffel-Fazenda, wo Sie die Nacht verbringen. Übernachtung in der Fazenda Nossa Senhora do Carmo (mit Gemeinschaftsbad)

Tag 21: Cowboy-Leben auf der Büffel-Fazenda

Verpflegung: F / M / A
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Der gesamte Tag steht zur Verfügung, um das Leben auf der Fazenda besser kennenzulernen. Wer möchte, kann mit den brasilianischen Cowboys (Vaqueiros) reiten, um die Büffelherden zu Ihren Nachtquartieren zu treiben. Auch ist eine Bootstour durch die kleinen Wasserkanäle der Umgebung geplant. Hier haben Sie die Chance diverse Vogelarten wie Tukane oder auch Kaimane und Faultiere zu sichten. Ebenfalls lohnt der Besuch einer lokalen Açai- und Maniokplantage. Den wunderschönen Sonnenuntergang genießen Sie bei einem leckeren Abendessen auf der Farm. Übernachtung in der Fazenda Nossa Senhora do Carmo (mit Gemeinschaftsbad)

Tag 22: Büffel-Reiten & Rückkehr nach Belém

Verpflegung: F
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Genießen Sie nochmal Ihren letzten kompletten Tag in Südamerika in vollen Zügen. Noch vor dem Frühstück begleiten Sie die Cowboys zum Melken der Büffelkühe. Die frisch gemolkene Büffelmilch können Sie dann gleich beim typischen Farmfrühstück probieren. Danach wollen Sie es einmal versuchen und sich genauso fortbewegen, wie lokale Bevölkerung - reitend auf einem Büffel. Dies geschieht natürlich unter fachkundiger Anleitung und ist gewiss ein riesiger Spaß. Die speziellen Reittiere erhalten einen Nasenring, an dem sich ein Seil befindet und mit welchem man die Tiere lenkt. Wer das Büffelreiten nicht ausprobieren möchte, kann alternativ an einem weiteren Bootsausflug teilnehmen. Am Nachmittag nehmen Sie dann die Fähre zurück nach Belém. Hier treffen Sie sich am Abend zum letzten Mal im Hafen, um bei einem leckeren Abendessen und traditionell bei einem Caipirinha auf eine grandiose unvergessliche Abenteuerreise anzustoßen. Übernachtung im Hotel Rede Andrade Docas o.ä.

Tag 23: Abreise zurück nach Deutschland

Verpflegung: F

Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück verabschiedet sich die Gruppe und Sie werden zum Flughafen von Belém gebracht. Von hier treten Sie Ihren Heimflug nach Hause an. Sie landen am Folgetag mit unglaublich vielen Erlebnissen und Erinnerungen im Gepäck zurück in der Heimat.

Inklusive Leistungen

  • Inlandsflüge: Lima-Cusco, Porto Velho-Manaus & Santarem-Belém in der Economy Class (20 kg Freigepäck)
  • Durchgehend deutschsprachige Expeditionsleitung für die gesamte Reise (bei 2-5 Teilnehmern erst ab Cusco)
  • Verpflegung: 22x F, 10x M, 10x A
  • Zusätzlicher einheimischer Naturführer im Manu-Nationalpark (Tag 3-6)
  • Professioneller Koch im Dschungel (Tag 3-6 & Tag 8-10)
  • Lizensierter Bootsführer & Helfer im Dschungel (Tag 3-6 & Tag 8-10)
  • Alle Transfers und Überfahrten, Exkursionen & Wanderungen wie im Programm beschrieben (Änderungen vorbehalten)
  • Flughafentransfer
  • Übernachtungen lt. Reiseablauf
  • Komplette Expeditionsausrüstung für den Dschungel (Militärbetten mit Matratze, Kopfkissen, Schlafsack, Moskitonetz, Küchenutensilien)
  • Satellitentelefon für die gesamte Zeit
  • Hängematte für die Überfahrt von Manaus nach Santarem (kann als Andenken behalten werden)
  • Gute gebrauchte, grundgereinigte Gummistiefel für Peru & Bolivien
  • Sicherungsschein nach deutschem Reiserecht

Exklusive Leistungen

  • Internationaler Flug nach Lima und zurück von Belém (gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot, wir empfehlen die Flüge mit LATAM)
  • Alle Genehmigungen, Eintritte & Nationalparkgebühren (ca. 180 USD, wird in Lima vom Reiseleiter eingesammelt und am Ende der Reise exakt verrechnet)
  • Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. 300-350 USD)
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Zusätzliche optionale Ausflüge und Besichtigungen (z.B. Ayahuasca-Zeremonie)
  • Rail and Fly (80,- EUR bei Flugbuchung, 100,- EUR nach Flugbuchung)
  • Reiseversicherung (gerne über Meine Welt Reisen buchbar)

Hinweise zu den Reiseleistungen

Diese Reise wird von einem Partner vor Ort durchgeführt (deutschsprachige Gruppentour) und besteht nicht exklusiv aus Meine Welt Reisen Gästen.

Bei dieser Reise empfiehlt es sich sehr ein 3-4-tägiges Vorprogramm in Cusco an die Reise anzuschließen. Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an und wir unterbreiten Ihnen dazu gerne ein Angebot!

Termine und Preise

Sa, 06.07.2024 - So, 28.07.2024
23 Tage
Ausgebucht
Garantierte Durchführung
4.650 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 270 €
Sa, 03.08.2024 - So, 25.08.2024
23 Tage
Ausgebucht
Garantierte Durchführung
4.650 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 270 €
Sa, 19.10.2024 - So, 10.11.2024
23 Tage
Ausgebucht
4.750 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 270 €
Sa, 16.11.2024 - So, 08.12.2024
23 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
Garantierte Durchführung
4.750 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 270 €
Sa, 11.01.2025 - So, 02.02.2025
23 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
Garantierte Durchführung
4.750 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Sa, 05.04.2025 - So, 27.04.2025
23 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.950 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Sa, 31.05.2025 - So, 22.06.2025
23 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.950 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Sa, 12.07.2025 - So, 03.08.2025
23 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.950 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Sa, 09.08.2025 - So, 31.08.2025
23 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.950 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Sa, 18.10.2025 - So, 09.11.2025
23 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.950 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €
Sa, 15.11.2025 - So, 07.12.2025
23 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.950 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 380 €

Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.

Termine und Preise

Reisezeitraum Dauer p.Person im DZ EZZ
Reisezeitraum
06.07 - 28.07.24
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.650 €
EZZ
270 €
Reisezeitraum
03.08 - 25.08.24
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.650 €
EZZ
270 €
Reisezeitraum
19.10 - 10.11.24
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.750 €
EZZ
270 €
Reisezeitraum
16.11 - 08.12.24
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.750 €
EZZ
270 €
Reisezeitraum
11.01 - 02.02.25
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.750 €
EZZ
380 €
Reisezeitraum
05.04 - 27.04.25
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.950 €
EZZ
380 €
Reisezeitraum
31.05 - 22.06.25
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.950 €
EZZ
380 €
Reisezeitraum
12.07 - 03.08.25
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.950 €
EZZ
380 €
Reisezeitraum
09.08 - 31.08.25
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.950 €
EZZ
380 €
Reisezeitraum
18.10 - 09.11.25
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.950 €
EZZ
380 €
Reisezeitraum
15.11 - 07.12.25
Dauer
23 Tage
p.Person im DZ
4.950 €
EZZ
380 €

Weitere Informationen

Länder und Reiseinformationen

Diese Reise ist keine normale Rundreise, sondern hat viel mehr einen Expeditionscharakter und der Reiseablauf kann nur als Beispiel dienen. Da in vielen Gebieten, welche Sie auf dieser Reise besuchen, keine touristische Infrastruktur besteht, müssen das Routing und einzelne Programmpunkte immer wieder den Bedingungen und Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Wenn aus organisatorischen, sicherheitstechnischen, witterungsbedingten oder sonstigen Gründen der Reiseablauf geändert werden muss, entsteht dadurch kein Anspruch auf Reisepreisminderung! Einige Punkte dieser Reise sind nicht vorab festlegt und werden erst direkt vor Ort von Ihrem Reiseleiter entschieden (Mitfahrgelegenheiten, Transfer etc.). Somit gleicht keine Reise exakt der anderen und Sie müssen Geduld, Flexibilität, Verständnis und vor allem eine große Portion südamerikanische Gelassenheit mitbringen.

Eine Geldfieberimpfung ist für die Einreise von Bolivien nach Brasilien zwingend vorgeschrieben.

Diese Reise ist nicht für Personen geeignet, welche in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ansonsten bestehen keine besonderen körperlichen Voraussetzungen, welche Sie erfüllen müssen, um an der Reise teilzunehmen. Fest steht jedoch, dass Sie vor Ort auf ein heißes und feuchtes Klima treffen und dies eine nicht alltägliche Belastung für Ihren Organismus darstellt. Des Weiteren haben Sie lange Fahrtsrecken (Boot & Fahrzeuge) zu überwinden, welche teils nicht besonders komfortabel sind. Weiterhin sind einige der Unterkünfte auf Ihrer Reise sehr einfach und teilweise gibt es keine Einzelzimmer, nur Gemeinschaftstoilette- und duschen oder auch schon mal gar keine sanitären Einrichtungen (nur der Fluss als Waschmöglichkeit). Die Mahlzeiten werden zusammen in der Gruppe zubereitet und jede Hilfe im Camp für das Expeditionsteam ist sehr willkommen. Generell sollten Sie an dieser Reise nur teilnehmen, wenn Sie zu großem Komfortverzicht bereit sind und ein hohes Maß an Flexibilität und Teamgeist mitbringen!

 

Ausrüstungsempfehlung

Ausrüstung
  • wasserdichte Reisetasche (50-70 l) für das pers. Gepäck
  • Tagesrucksack für die Tagestouren (ca. 25-35 Liter) inkl. Nässeschutz
  • Aufbewahrungssäcke, um Kleidung und Equipment luft- und wasserdicht zu verstauen
  • Wasserdichte Dokumententasche
  • Schlafsack-Inlet und/oder Sommerschlafsack (auch für Übernachtung auf Hängematte)
  • Wanderschuhe/Turnschuhe, leichte Schuhe für die Stadtrundgänge, eventuell Sandalen/Crocs o.ä., Gummistiefel für Tag 3-11 (werden Ihnen gestellt)
  • Wasserdichte Jacke + lange Wanderhose und Freizeithose, für den Dschungel luftige lange, helle Hose (schnell trocknend)
  • Als wärmende Schicht: Pullover oder Fleece-Jacke
  • Oberbekleidung kurz (T-Shirts - auch 1x lang, Hemden/Blusen - hell, dünn und schnelltrocknend), eine kurze Hose, Unterwäsche, Socken
  • Halstuch/Buff
  • Badebekleidung und ein Mikrofaser-Handtuch
  • Waschutensilien für den persönlichen Bedarf (biologisch abbaubar)
  • gute Sonnenbrille
  • Trinkflasche (ca. 1,5 Liter)

  • Gesundheit
  • Hut gegen die Sonne sowie Sonnencreme (nicht unterschätzen)
  • Ihre persönlichen Medikamente (falls benötigt)
  • Hand-Desinfektionsmittel
  • sehr gutes Insektenspray
  • kleine Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung, Pflaster, Salbe gegen Insektenstiche, Mullbinde usw.)

  • Individuell
  • Bargeld in USD (keine EUR, Geld abheben in lokaler Währung mit Kreditkarte in Lima, Porto Velho, Manaus und Belém ohne Probleme möglich)
  • Persönliche Dokumente (Impfpass mit Gelbfieberbescheinigung, Reiseplan, Reisepass)
  • Kopien aller wichtiger Dokumente
  • Fotoausrüstung (wasserdicht verpackt)
  • Buch zum Lesen
  • Fernglas ist sehr empfehlenswert
  • Stirnlampe mit ausreichend Ersatzbatterien
  • Taschenmesser
  • Steckdosenadapter
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