Auf alten Inkapfaden durch die Anden

Per Choquequirao-Trek nach Machu Picchu & durch das Ausangate-Massiv zum Regenbogenberg

  • 20 Tage
ab € 4.995,-
  • 4 - 12 Personen

Highlights der Reise

  • Peru's schönste Inka-Ruinen: Ollantaytambo, Pisac & Choquequirao

  • Choquequirao-Trek nach Machu Picchu abseits der Hauptrouten

  • Cusco als schönste Stadt Südamerikas

  • Vorbei am höchsten Berg Südperus (Ausangate, 6.384 m) zum Regenbogenberg

  • Titicacasee mit den Uros-Schilfinsel & Insel Amantani

  • Kondore im Colca Canyon

  • Weiße Stadt Arequipa eingerahmt von hohen Vulkanen

Peru ist ein Land voller Reichtümer in jeglicher Hinsicht und unglaublich vielfältig. Als das Anden-Land schlechthin ist Peru prädestiniert dafür, es zu Fuß zu erkunden. Bei dieser außergewöhnlichen Trekkingreise nehmen wir Sie mit in zwei der schönsten Trekkingregionen des Landes. Nichtsdestotrotz bleibt Ihnen neben dem Trekking genügend Zeit tief in die Kultur der Inkas einzutauchen und um die weiteren bedeutenden Höhepunkte des südlichen Perus nicht zu verpassen. Ihre Peru-Reise beginnen Sie in den geschichtsträchtigen Gassen von Cusco. An jeder Ecke dieser wundervollen ehemaligen Hauptstadt der Inkas gibt es etwas zu entdecken und eine Anekdote zu erzählen. Im Urubamaba-Tal, welches die Spanier später aufgrund der immensen Bedeutung für die Inkas "das Heilige Tal der Inkas" tauften, tauchen Sie tiefer in die Geheimnisse der inkaischen Vergangenheit ein. Nach dem Besuch der prächtigen Ruinen von Ollantaytambo und Pisac werden Sie für immer von den unglaublichen Leistungen der Inkas verblüfft sein. Schließlich werden Sie aktiv und beginnen den Choquequirao-Trek im Vilcabamba-Gebirge. Dieser spektakuläre Trek wird bis heute wenig begangen, da man einige Strapazen auf sich nehmen muss, um die "kleine Schwester von Machu Picchu" zu erreichen. Hierher führt keine Straße und nur zu Fuß können die tief eingeschnittenen Schluchten wie z.B. die Apurimac-Schlucht überwunden werden. Alle Anstrengungen mit den vielen Höhenmetern sind jedoch sofort vergessen, wenn Sie Choquequirao erreichen, was den Spaniern im Vergleich zu Ihnen nie gelang. Diese eindrucksvollen Inka-Ruinen, umgeben von atemberaubender Natur, stehen Machu Picchu in nichts nach und Sie müssen den Anblick mit nur wenigen anderen Touristen teilen. Während die anderen Trekker bereits wieder umkehren, überschreiten Sie den San-Juan-Pass, genießen das Panorama über die gesamte Vilcabamba-Gebirgskette und erreichen das sagenhafte Machu Picchu durch die Hintertür. Natürlich wird Sie der Anblick von Machu Picchu, als eines der 7 Weltwunder der Neuzeit ins Staunen versetzen. Aber auch im Anschluss wird Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes beim Trekking durch das Ausangate-Massivs, dem höchsten Gebirgsstock Südperus, die Luft wegbleiben. Sie erwartet eine unvergleichlich schöne Bergwelt bestehend aus verschiedenfarbigen Lagunen, massiven tropischen Hängegletschern, traumhaften Hochtälern, schroffen Gipfeln und mittendrin Herden tausender Lamas und Alpakas. Da wo sich die Gletscher zurückziehen, zeigen sich Berge mit surrreal farbenfrohen Sedimentschichten. Daher ist es Ihr Ziel am letzten Tag Ihres Trekkings am berühmten Regenbogenberg Vinicunca herauszukommen und das bildschöne rote Tal zu erkunden. Bereits tief beeindruckt, was Peru alles zu bieten hat, warten jedoch noch weitere Highlights auf Sie. Über die Hochebene (Altiplano) erreichen Sie den unfassbar großen Titicacasee, dessen Bewohner Sie näher kennenlernen werden. Bei dem Volk der Uros lernen Sie, wie Inseln ausschließlich aus Schilf gebaut werden und wie der Alltag auf den Inseln so aussieht. Auf der Insel Amantani übernachten Sie bei einer lokalen Familie mitten auf dem See. Nachdem Sie den majestätischen Flügen der Andenkondore vor der eindrucksvollen Kulisse des Colca Canyons beiwohnen durften, lassen Sie Ihre Reise im Kolonialschmuckstück Arequipa eingerahmt zwischen gewaltigen Vulkanen ausklingen. 

Ihr Reiseexperte|in

Alexander Fleischer

Ihr Reiseexperte

  • Alexander Fleischer
  • +49 341 9899 70 84
  • alexander@meinewelt-reisen.de

Dauer

20 Tage

Land

Preis p.P.

ab € 4.995,-

Reiseverlauf Ihrer Trekkingreise durch die Anden von Peru

Alle Tagesbeschreibungen öffnen

Tag 1: Abreise nach Peru

Sie haben Ihre Wanderstiefel, Trekkingstöcke und Kamera eingepackt? Dann haben Sie alles wichtige dabei für Ihre anstehende Trekkingreise durch die Anden von Peru und das Abenteuer kann losgehen! Sie fliegen über Nacht mit einem Stopp nach Lima. Während des Flugs machen Sie die Augen zu und träumen bereits von all den schönen Orten, welche Sie auf dieser Reise entdecken werden. Um bequem zum Flughafen zu kommen, empfehlen wir Ihnen das Rail & Fly Ticket bei der Buchung mit auszuwählen und somit mit dem Zug anzureisen.

Tag 2: Weiterflug von Lima nach Cusco & Fahrt ins Heilige Tal der Inkas

Verpflegung: A
Blick auf Ollantaytambo von Ruinen aus

Am Morgen landen Sie in Lima, der Hauptstadt von Peru. Von hier aus steigen Sie nochmal in den Flieger und treten den kurzen Inlandsflug (1,5 Std.) nach Cusco (3.430 m) an. Um Ihnen die Ankunft in den Anden und die Gewöhnung an die Höhe zu erleichtern, bleiben Sie jedoch vorerst nicht in Cusco, sondern fahren im privaten Transport direkt weiter in das schöne Ollantaytambo im Heiligen Tal der Inkas. Hier auf 2.792 m kann Ihre Akklimatisierung beginnen. Sie nutzen den freien Nachmittag, ruhen sich aus von der langen Anreise und wer möchte unternimmt einen ersten kleinen Spaziergang auf eigene Faust durch das reizvolle alte Inka-Örtchen. Am Abend haben Sie gemeinsam in der Gruppe Ihr Willkommensessen. Übernachtung im Hotel Tikawasivalley o.ä.

Fahrzeit ca. 2 Std.

Tag 3: Besichtigungen im Heiligen Tal der Inkas (Ollantaytambo, Salzterrassen Maras & Pisac) & Fahrt nach Cusco

Verpflegung: F / M
Pisac

Ihren ersten richtigen Tag in Peru widmen Sie dem bedeutenden Urubamba-Tal, welches die Spanier später das "Heilige Tal der Inkas" tauften. Zu den Zeiten der Inkas genauso wie heute hat das Tal, durch welches der Fluss Urubamba fließt, aufgrund der stetigen Versorgung mit Gebirgswasser, der geschützten Lage und dank der fruchtbaren Böden eine immense Bedeutung als landwirtschaftliches Produktionszentrum. Die meisten Bauern leben unverändert vom Anbau von Kartoffeln, Quinoa, Mais und Bohnen. Aber das Tal ist nicht nur durch Landwirtschaft geprägt, sondern weist gleichermaßen eine Fülle an Attraktionen für Besucher auf - indigene Märkte, alte Inkaruinen und kulinarische Genüsse. Nach dem Frühstück spazieren Sie gemeinsam mit Ihrem Guide ein wenig durch die alten teils noch komplett intakten Gassen der Inka-Zeit. Hier trägt die indigene Bevölkerung auch bis heute mit voller Stolz ihre bunten handgewebten Trachten. Dann besichtigen Sie die imposante über dem Ort thronende Felsenfestung der Inkas. Mit der strategisch immens wichtigen Anlage wollten die Inkas den Zugang zum Urubamba-Tal überwachen. Der Bau der Anlage, welcher 1460 begann, wurde bis zur Ankunft der Spanier jedoch nie fertiggestellt. Über die großen Terrassen erreichen Sie die Hauptanlage und sind das erste Mal erstaunt, wie die Inkas gigantische Felsmonolithen hier hoch manövrieren konnten, ohne jegliche Transportmöglichkeiten (z.B. das Rad) dafür zu kennen. Im Anschluss fahren Sie weiter durch das Urubamba-Tal und gelangen zu den Salzterrassen von Maras. Auf den an die Andenhänge gepressten Terrassen wird seit Jahrhunderten traditionell Salz abgebaut. Halten Sie Ihre Kamera bereit, denn dieser Ort ist unheimlich fotogen. Sie wandern entlang dieser schönen Terrassen, saugen das einmalige Flair auf und genießen ein leckeres Mittagessen in einem lokalen Restaurant auf dem Weg. Danach geht die Fahrt weiter nach Pisac. Unterwegs stoppen Sie an einer typischen Maisfarm, um das berühmte Maisbier "chicha", welches bereits die Inkas getrunken haben, zu probieren. Ebenfalls können Sie den beliebten Snack "Choclo con queso", Maiskolben mit Käse kosten. Schließlich erreichen Sie die berühmte Felsenfestung von Pisac. Diese eindrucksvollen Inka-Ruinen zusammen mit der spektakulären umliegenden Natur werden Sie in den Bann ziehen. Als erstes fallen Ihnen die riesigen Feldterrassen auf, welche die Inkas konstruiert haben, um den Anbau von Lebensmitteln am Berghang zu optimieren. In der Anlage selbst gibt es interessante Felslöcher, welche als Grabstätten dienten, eine Zitadelle mit Ringmauer und Wachtürmen, viele ehemalige Wohngebäude und den Sonnentempel zu sehen. Vor allem sollten Sie auch einfach den genialen Panoramablick genießen. Nach einem kleinen Besuch des farbenfrohen Indio-Handwerksmarkts von Pisac fahren Sie nach Cusco. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Tag 4: Erkundungstour durch Cusco

Verpflegung: F
Cusco  Plaza de Armas

Nun sind Sie endlich in der berühmten ehemaligen Hauptstadt des Inka-Reichs angelangt, in Cusco! Natürlich wollen Sie den Tag nutzen, um mehr über die Stadt und deren Historie zu lernen. Ihren Stadtrundgang beginnen Sie am Plaza de Armas, dem Herzen des ehemaligen Inkareichs. Hier fanden zu Zeiten der Inkas aufwendige Feste wie z.B. zur Sonnenwende und üppige Militärparaden statt. Heute ist der Hauptplatz und die Umgebung von historischen und religiösen Gebäuden der Spanier geprägt, welche zumeist die Inka-Fundamente als Grundlage Ihrer Architektur nutzten. Somit besitzt Cusco eine einzigartige Verschmelzung von Inka- und Kolonialelementen. Sofort ins Auge fällt Ihnen die Kathedrale mit den beiden mächtigen 33 m hohen Glockentürmen. Mit 6 Tonnen Gewicht können Sie hier die schwerste Glocke Südamerikas vorfinden. Die ebenfalls am Hauptplatz stehende Kirche La Compania de Jesus ist wohl das schönste Gotteshaus von Cusco und wurde auf den Ruinen des ehemaligen Palasts vom Inkaherrscher Huayna Capac gebaut. Weiter laufen Sie wie durch ein Freiluftmuseum vorbei an der Basilika La Merced und zum San Francisco Platz mit gleichnamiger Kirche und Kloster. Natürlich machen Sie auch einen Abstecher durch das Kunsthandwerksviertel San Blas mit den vielen kleinen Gassen und steilen Treppen und laufen vorbei an weiteren Kirchen und Klöstern. Der berühmte zwölfeckige Stein in der Gasse Hatunrumiyoc darf auf keinem Rundgang fehlen. Hier können Sie neben vielen weiteren Beispielen in der Altstadt eindrucksvoll die unvergleichliche Steinmetzkunst der Inkas bewundern. Bis heute bleibt es ein Rätsel, wie genau die tonnenschweren jeweils handgefertigten Steinblöcke so bearbeitet und transportiert wurden, dass sie fugenlos ideal ineinander passen und jegliche Erdbeben in den vergangenen Jahrhunderten ohne Probleme standhielten. Ihr Rundgang durch die Altstadt endet mit dem Besuch der Kirche und des Konvents Santo Domingo. Santo Domingo wurde auf den Ruinen des berüchtigten Sonnentempels Qoricancha, dem wichtigsten Heiligtum der Inka-Kultur, aufgebaut. Auch hier sind nur noch die Grundmauern erhalten und können nur eine vage Idee darüber geben, wie eindrucksvoll und pompös dieser Ort einmal gewesen sein muss. Sie verschaffen sich einen Eindruck und besuchen die Kunstausstellung im Innenhof. Nach dem Mittagessen wollen Sie noch eine kleine Wanderung hinauf zu der Inka-Stätte von Sacsayhuaman unternehmen. Von hier oben haben Sie einen grandiosen Blick über die Dächer von Cusco. Aber nicht nur aufgrund des Ausblicks lohnt es hierher zu kommen, sondern auch die Ruinen selbst. Es handelt sich um eine ehemalige militärische Befestigung, welche den meist gefährdeten Zugang zur Stadt Cusco schützen sollte. Abermals beeindrucken Sie die riesigen passgenau geschliffenen und ohne Mörtel ineinander gefügten Steinquader. Schließlich haben Sie den Nachmittag frei, um die unglaublich schöne Altstadt auf eigene Faust weiter zu erkunden. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Tag 5: Fahrt in die Cordillera Vilcabamba & Beginn Ihres Trekkings nach Choquequirao in Capuliyoc (2.850 m)

Verpflegung: F / M / A
Trekking in Apurimac Canyon

Zeitig am Morgen werden Sie abgeholt und zu Ihrem Ausgangspunkt des Choquequirao-Trekkings nach Capuliyoc (2.850 m) gebracht. Auf der Fahrt haben Sie einen schönen Blick auf den Bergriesen Salkantay (6.271 m), welcher einer der höchsten in Südperu ist. Ebenfalls lassen sich bei guter Sicht andere hohe Gipfel der Cordillera Vilcabamba wie z.B. Humantay, Pitusiray und Veronica blicken. Angekommen in Capuliyoc lernen Sie Ihr Begleitteam für das Trekking kennen und die Lastentiere werden beladen. Sie tragen also nur Ihren Tagesrucksack. Dann laufen Sie über den Pass Capuliyoc mit tollem Blick auf den alles dominierenden Gipfel des Padreyoc (5.771 m) und den steilen Apurimac Canyon hinunter Richtung des Flusses Apurimac. Vorbei am kleinen Dörfchen Chiquisca erreichen Sie den Talboden bei Playa Rosalinas auf 1.550 m. Auf dieser Höhe ist die Landschaft fast schon dschungelartig und Sie können viele Moose, Flechten und Bromelien-bewachsene Bäume bestaunen. Nach diesem Abstieg überqueren Sie die Brücke über den Río Apurimac und müssen nochmal Ihre Kräfte bündeln, um die 600 m hinauf zur kleinen Ortschaft Santa Rosa (2.110 m) aufzusteigen. Hier schlagen Sie Ihr erstes Zeltlager auf und genießen die Bergidylle der Cordillera Vilcabamba. Übernachtung im Zelt.

Fahrzeit ca. 4 Std. | Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 620 m | Abstieg ca. 1.340 m | Gehstrecke ca. 12 km

Tag 6: Choquequirao-Trek bis nach Pinchaunuyoc (2.450 m)

Verpflegung: F / M / A
Choqueqirao Inca ruins

Am Morgen wird es nochmal schweißtreibend, denn Sie setzen Ihren Aufstieg aus dem Canyon heraus im Zickzack fort. Das nächste kleine Örtchen, welches Sie nach 2-3 Stunden erreichen ist Marampata (2.890 m). Hier rasten Sie ein wenig und können bereits die ca. 100 m über Ihnen befindlichen Ruinen von Choquequirao einsehen. Vorbei an vielen hübschen Orchideen und mit diversen Vögeln (Kolibris, Papageien), welche um Sie herum kreisen, erreichen Sie kurz darauf die Inka-Ruinen von Choquequirao (3.085 m). Sie nehmen sich genügend Zeit diese eindrucksvollen Überbleibsel der Inka-Kultur anzuschauen. Wahrscheinlich wurde die Anlage im 15. Jahrhundert von den Inkas errichtet und diente als eine der letzten Bastionen im Widerstandskampf gegen die Spanier, nachdem diese bereits Cusco erobert hatten. Daraufhin holte sich die Natur für Jahrhunderte Ihr Territorium zurück und erst in den 90er Jahren wurde mit der Freilegung begonnen. Es wird vermutet, dass bisher erst 30 % der Gesamtanlage ausgegraben wurde. Nach Machu Picchu handelt es sich um eine der eindrucksvollsten Inka-Ruinen überhaupt und die Ähnlichkeit brachte Choquequirao den Namen "Schwester Machu Picchus" ein. Sie können sich zweistöckige Zeremonialgebäude, Wasserkanäle, Brunnen, Baderäume, Überreste eines Tempels und 12 m breite und 400 m lange Terrassenkonstruktionen ("Lama-Terrassen") anschauen. Und dies alles mit einem einmaligen Blick über die umliegenden Berge und den tief eingeschnittenen Canyon. Dann müssen Sie schweren Herzens diesen einzigartigen Ort verlassen und Sie steigen noch ein wenig zum Pass Choquequirao (3.250 m) auf, um danach hinein in den immergrünen Bergnebelwald zu der weitläufigen Terrassenanlage der Inkas Pinchaunuyoc (2.450 m) abzusteigen. Hier schlagen Sie Ihre Zelte auf. Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 7-8 Std. | Aufstieg ca. 1.270 m | Abstieg ca. 780 m | Gehstrecke ca. 11 km

Tag 7: Choququirao-Trek bis nach Maizal (2.980 m)

Verpflegung: F / M / A
Choquequirao

Während viele Wanderer an den Ruinen von Choquequirao bereits den Rückweg über die gleiche Route antreten, wie sie herauf gekommen sind, haben Sie eine Überschreitung vor sich. Dabei laufen Sie entlang alter einsamer Inkapfade, ohne viele andere Touristen und wollen sich somit den berühmten Ruinen von Machu Picchu durch die Hintertür annähern. Nach einem stärkenden Frühstück setzen Sie Ihren Abstieg in das Tal vom Fluss Río Blanco fort. Nachdem Sie den Fluss auf 1.900 m Höhe überquert haben, steigen Sie den Hang auf der anderen Seite wieder nach oben. Der Aufstieg zum heutigen Camp Maizal (2.980 m) ist zwar wieder anstrengend, aber dafür werden Sie bei einem magischen Sonnenuntergang auf diesem natürlichen Aussichtsbalkon für all Ihre Mühen entlohnt. Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 7 Std. | Aufstieg ca. 550 m | Abstieg ca. 1.150 m | Gehstrecke ca. 9 km

Tag 8: Choquequirao-Trek bis nach Yanama (3.540 m)

Verpflegung: F / M / A
Pumasillo Cordillera Vilcabamba

Ihr letzter Trekkingtag steht Ihnen bevor. Auf steinigen Pfaden steigen Sie recht steil hinauf zur ehemaligen Inka-Mine Victoria (3.800 m). Diese wurde auch von den Spaniern noch in der Kolonialzeit weiter betrieben. Dann ist es nicht mehr weit und Sie erreichen den höchsten Punkt Ihres Trekkings - den San-Juan-Pass auf 4.120 m. Die geniale Panorama-Aussicht von hier oben hat jeden Tropfen Schweiß gelohnt, denn unzählige und teils noch vergletscherte Berge der Cordillera Vilcabamba, wie der 5.404 m hohe Qoriwayrachina direkt neben Ihnen, liegen Ihnen zu Füßen. Während einer Rast saugen Sie die Magie dieser einmaligen Landschaft auf und steigen dann hinab zum fruchtbaren Dorf Yanama, wo Sie die letzte Nacht im Zelt verbringen. Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 7-8 Std. | Aufstieg ca. 1.120 m | Abstieg ca. 520 m | Gehstrecke ca. 11 km

Tag 9: Fahrt nach Hidroelectrica & mit dem Zug nach Aguas Calientes

Verpflegung: F / M
Zug Aguas Calientes

Erst seit wenigen Jahren ist Yanama mit einer Straße erreichbar. Ihnen steht heute eine ereignisreiche Fahrt bevor. Als erstes fahren Sie hinauf zum 4.670 m hohen Yanama-Pass. Bei klarer Sicht haben Sie ein letztes Mal einen fantastischen Ausblick auf die hohen Gipfel der umliegenden Gebirgskette - Salkantay, Humantay, Padreyoc und nun auch auf den zweithöchsten Berg der Cordillera Vilcabamba, den Pumasillo (5.991 m). Daraufhin lassen Sie die hohen Gipfel hinter sich und über die Orte Totora, Colcapampa, La Playa und Santa Teresa erreichen Sie Hidroelectrica. Auf einmal sind Sie in den Subtropen, es ist sehr warm und überall sind Kaffee- und Obstplantagen zu sehen. In Hidroelectrica steigen Sie in den Zug und fahren ca. 45 min entlang der Urubamba-Schlucht mit subtropischer Vegetation und steilen Felswänden bis nach Aguas Calientes (2.040 m). Damit sind Sie also am bekannten kleinen Städtchen am Fuße von Machu Picchu angekommen. Genießen Sie erneut die Vorzüge der Zivilisation mit einer warmen Dusche, einem bequemen Bett und einem kühlen Getränk. An so einem lauwarmen Abend lohnt ein kleiner Spaziergang durch die schönen Gassen. Übernachtung im Hotel Inti Punku Machupicchu o.ä.

Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Tag 10: Besuch von Machu Picchu (2.430 m) & Rückkehr nach Cusco

Verpflegung: F
Fotograf Machu Picchu

Heute ist es endlich soweit und Sie besichtigen die berühmten Inkaruinen von Machu Picchu. Diese sagenumwobene Inkafestung liegt auf knapp 2.400 m Höhe auf einem Bergrücken oberhalb des Riobamba Flusses in der Cordillera Vilcabamba. Sie erreichen die Anlage mit dem Bus, welcher Sie genau am Eingang herauslässt. Ab dort erkunden Sie nun diese einzigartige und mysteriöse archäologische Stätte mit Ihrem Reiseführer. Wenn Sie die Anlage am Morgen betreten, umhüllen meist noch letzte Wolkenfetzen die Ruinen. Doch dann schieben die Sonnenstrahlen die Wolken beiseite und das unglaubliche Panorama öffnet sich. Fest steht heutzutage nur, dass die Spanier diesen Ort nie erreichten und Machu Picchu eine zentrale Bedeutung und heiliges Zentrum für die Inkas darstellte. Die Bewohner der erst 1911 durch den Amerikaner Hiram Bingham wiederentdeckten Anlage konnten aufgrund der gesicherten Wasserversorgung und den landwirtschaften Terrassen autark vom Rest des Inkareiches leben. Gleichermaßen ist bestätigt, dass Machu Picchu nie komplett fertiggestellt wurde. Bis heute ungeklärt ist jedoch, welchem Zweck die Inkanlage diente - handelte es sich um die Sommerresidenz der Inka-Herrscher, um eine Festung als Schutz vor wilden Stämmen des Amazonasbeckens oder doch um ein religiöses und astronomisches Zentrum für spezielle Inka-Gelehrte? Wahrscheinlich werden wir das Rätsel nie eindeutig lösen können. Viel wichtiger ist auch einfach die einzigartige Atmosphäre aufzusaugen, welche diesen Ort mit gut erhaltenen Ruinen bestehend aus alten Tempeln, Palästen, Wohnhäusern, Zeremonieplätzen und Brunnen eingebettet in grandioser Lage inmitten steil aufragender Berggipfel und üppiger Vegetation, umgibt. Nach Ihrer Besichtigung kehren Sie nach Auguas Calientes zurück und treten Ihre Rückreise per Zug und Minibus nach Cusco an. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Fahrzeit ca. 4-5 Std. | Gehzeit ca. 2 Std.

Hinweis: Wer möchte, kann gegen Aufpreis den Montaña Machu Picchu (3.082 m) besteigen. Dafür benötigen Sie 1-1,5 Std. im Aufstieg und ca. 1 Std. im Abstieg. Vom Aussichtspunkt auf dem Gipfel haben Sie einen fantastischen Blick auf die Ruinen unter Ihnen und den Berg Huayna Pichu Ihnen gegenüber. Auch die Rundsicht über den Großteil der Bergkette Vilcabamba ist spektakulär. Für die Besteigung gibt es jedoch strikte Kontingente, welche je nach Datum schnell ausgebucht sein können. Geben Sie uns gerne bei Ihrer Buchung an, ob Sie den Berg zusätzlich besteigen möchten. Dann organisieren wir Ihnen gegen Aufpreis die entsprechende Genehmigung.

Tag 11: Freier Tag in Cusco

Verpflegung: F
Cusco Kunsthandwerk

Nach den anstrengenden letzten Tagen lassen Sie es heute ganz gemütlich angehen. Sie haben den gesamten Tag zur freien Verfügung in der wundervollen Stadt Cusco. Entweder Sie spazieren einfach ein wenig durch die Altstadt, halten nach einem Souvenir Ausschau, lassen es sich bei dem breiten Angebot kulinarisch verwöhnen oder Sie nutzen die Möglichkeit optional weitere Inkaruinen zu besichtigen. Hie wäre eine Kombination der Ruinen Tambomachay, Pukapukara und Qenqo denkbar. Auch ein Tagesausflug zu der Inka-Anlage Huchuy Qosqo ("kleines Cusco") lohnt sich. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Körper genügend Erholung zugestehen, dass Sie am Folgetag mit neuer Energie Ihr 2. Trekking beginnen können. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Tag 12: Trekkingstart im Ausangate-Massiv - Camp Upis (4.400 m)

Verpflegung: F / M / A
Camp Upis Ausangate

Ihr zweites Trekkingabenteuer der Reise kann beginnen. Sie verlassen Cusco und fahren durch die typische peruanische Andenlandschaft vorbei an kleinen interessanten Ortschaften wie Urcos und Ocongate nach Tinki (3.800 m). Diese kleine Ortschaft ist der Ausgangspunkt für das Ausangate-Trekking mit dem Ziel des Regenbogenbergs Vinicunca. In Tinki essen Sie nochmal lecker zu Mittag und beobachten wie die Menschen vom Anbau von Kartoffeln, Weizen, Gerste, Saubohnen und der Lama- und Alpakazucht leben. Sie fahren noch ein wenig die Schotterpiste Richtung Upis weiter und treffen dann auf Ihr Begleitteam für die nächsten Tage. Ihr Gepäck wird auf die Lastentiere verteilt und Sie beginnen gemütlich allmählich ansteigend Ihren Anmarsch vorbei am borstigen Ichu-Gras und einigen Lama- bzw. Alpakaherden zum ersten Camp des Trekkings. In Upis angekommen, gibt es mittlerweile sehr einfache Unterkünfte und schöne heiße Thermalquellen. Sie bevorzugen es die Zelte aufzuschlagen und machen es sich in den Thermalbecken mit Blick auf die Nordwand des Ausangate (6.384 m) gemütlich. Alternativ können Sie den Nachmittag nutzen, um noch ein Stück weiter in Richtung des Sees Upiscocha zu laufen. Hier schwimmen Eisberge, welche vom Ausangate-Gletscher in den See abbrechen. Übernachtung im Zelt.

Fahrzeit ca. 4-5 Std. | Gehzeit ca. 2-3 Std. | Aufstieg ca. 400 m | Gehstrecke ca. 5 km

Tag 13: Ausangate-Trek bis Anantapata (4.800 m)

Verpflegung: F / M / A
Arapa Pass

Nach Ihrem ersten Frühstück in einer wundervollen Hochgebirgslandschaft steigen Sie langsam hinauf zur Schutt- und Geröllmoräne. Nun führt ein schmaler Pfad ein wenig steil hoch zum Arapa Pass (4.850m). Wenn Sie diesen gemeistert haben, befinden Sie sich nun auf der Westseite des Ausangate-Massivs. Auf einem leicht an Höhe verlierenden Pfad, entlang eines eindrucksvollen Bergkamms, erreichen Sie danach die in verschiedensten Blautönen schimmernden Bergseen von Pucacocha. Mit ein wenig Glück springt das eine oder andere trollige Viscacha um Sie herum oder ein Greifvogel zieht seine Bahnen über Ihnen. Die Landschaft um Sie herum mit den mächtigen Gletschern und dem Anblick des gewaltigen Sorimana (5.450 m) wird Sie beeindrucken. Die normale und vollständige Ausangate-Umrundung würde Sie über den Ausangate-Pass zur Lagune Ausangatecocha führen. Sie jedoch schlagen einen anderen Weg ein, um Morgen zum berühmten Regenbogenberg Vinicunca zu gelangen. Dafür überqueren Sie mit dem Apacheta Pass (4.900) den 2. hohen Pass dieses Tages und gelangen zu Ihrem heutigen Camp Anantapata (4.750 m). Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 7-8 Std. | Aufstieg ca.  910 m. | Abstieg ca. 580 m | Gehstrecke ca. 18 km

Tag 14: Regenbogenberg, rotes Tal & Fahrt nach Puno

Verpflegung: F / M
Vinicunca

Sie schlüpfen zeitig aus dem Schlafsack, denn ein aufregender Tag steht Ihnen bevor. Am Morgen erklimmen Sie den Warmisaya-Pass (4.995 m), laufen vorbei an der schönen Lagune Qomercocha, welche einen großartigen Kontrast zur kargen umliegenen Landschaft bietet und dann laufen Sie hinauf zum bekannten Regenbogenberg (Vinicunca, 5.100 m). Sie werden diesen schönen Platz vor den Tagestouristen aus Cusco erreichen und  bemerken, dass nicht nur ein Berg in diesen vielen tollen verschiedenen Farben strahlt, sondern viele der umliegenden Berge. Die roten, gelben, grauen, braunen und blauen Fels, Sand- und Sedimentschattierungen werden Sie staunen lassen! Im Anschluss erkunden Sie noch das rote Tal (Valle Rojo), in welchem alle Berge in extrem intensiven Rot-Tönen strahlen und steigen dann hinab zur Straße, wo bereits Ihr privater Transport auf Sie wartet. Die anschließende Fahrt nach Puno hat einige Highlights auf der Strecke zu bieten. Neben der wunderschönen Altiplano-Landschaft, vorbei an verträumten Andendörfern, lohnt bei ausreichend Zeit ein Stopp an den Präinkaruinen von Raqchi und am La Raya Pass auf 4.338 m Höhe. Angekommen in Puno freuen Sie sich auf eine heiße Dusche und ein leckeres Abendessen. Übernachtung im Hotel Intiqa o.ä.

Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 300 m. | Abstieg ca. 500 m | Gehstrecke ca. 10 km | Fahrzeit ca. 6 Std.

Tag 15: Ausflug zu den Uros-Schilfinseln & Insel Amantani

Verpflegung: F / M / A
Puno Schilfinseln

Nach dem Frühstück geht es für Sie zum Hafen und dies auf traditionelle Art und Weise - mit dem hier dominierenden Verkehrsmittel, dem Tuk-Tuk. Es ist schon unbeschreiblich nun auf einmal am Ufer des Titicacasees zu stehen. Die endlosen Brauntöne des Altiplano gemeinsam mit den endlosen Blautönen des riesigen Sees sind eine wahre Pracht. Bis heute ist der höchste schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas ein geheimnisvoller Ort, geprägt von Naturschönheit, Legenden und Traditionen. Sie gehen nun an Bord eines kleinen Motorboots, um sich zuerst die ca. 100 schwimmenden Schilfinseln des Uro-Volkes anzuschauen. Das Volk der Uros musste einst vor den Colla-Indianern und den Inkas auf die Inseln flüchten und lebt nun bereits seit Jahrhunderten, teils bis heute ausschließlich auf diesen. Für lange Zeit konnten die Uros hier ein komplett autarkes Leben führen - sie bauten ihre Inseln, jegliche Gebäude und ihre Boote aus dem überall am Küstenbereich wachsenden Totora-Schilf. Junge Stängel sind sogar essbar und alte Stängel dienen gleichermaßen als Brennstoff. Mit dem Booten konnten die Uros Fische fangen und Seevögel jagen. Leider haben die "Wassermenschen" ihre Wurzeln und Ihre Sprache weitgehend verloren und aufgrund der Durchmischung mit der heute dominanten Quechua- und Aymara-Kultur gibt es keine reinrassigen Uros mehr. Viele junge Menschen wollen auch nicht mehr ausschließlich auf den Inseln leben und ziehen in die Städte an der Küste. Nichtsdestotrotz gibt es noch einige traditionell lebende Familien und Sie erhalten bei dem Besuch einer Insel einen schönen Einblick, wie noch vor nicht allzu langer Zeit alle Uros gelebt haben. Danach fahren Sie weiter zur Insel Amantani. Bis heute gibt es hier keine motorbetriebenen Verkehrsmittel, keine Polizei und es werden keine Steuern erhoben. Die Gemeinschaft lebt hier genossenschaftlich und der Gemeinderat trifft alle wichtigen Entscheidungen. Die indigenen Bauernfamilien betreiben seit jeher Ackerbau. Auf ausgiebigen Terrassenfeldern werden Getreide, Quinoa und Kartoffeln angebaut. Aber die Bewohner sind auch noch für eine weitere Sache bekannt - sie stellen hervorragende Webarbeiten her. Am Nachmittag laufen Sie zu einem der knapp 4.100 m hohen Aussichtshügel "Pachamama" oder "Pachatata". Hier befinden sich alte Tempelgebäude, welche noch aus der Inka- und Tiwanaku-Kultur stammen. Der Blick über den See und bei klarer Sicht bis hinüber zur vergletscherten Cordillera Real in Bolivien ist einmalig und der Sonnenuntergang von hier oben an Schönheit kaum zu übertreffen. Sie verbringen die Nacht in einer Privatunterkunft der einheimischen Familien und essen gemeinsam zu Abend. Übernachtung in einer Privatunterkunft.

Tag 16: Fahrt über den Altiplano nach Chivay am Colca Canyon

Verpflegung: F / M
Sillustani

Nach dem Frühstück mit Ihrer Gastfamilie setzen Sie mit dem Boot über zur Halbinsel Capachica. Dort wartet bereits Ihr privater Transport auf Sie und Sie setzen Ihre Reise in Richtung Colca Canyon fort. Als erstes machen Sie einen Stopp an den Grabtürmen von Sillustani auf der Halbinsel Umayo am gleichnamigen See. Hier hat die Präinka-Kultur der Colla seine wichtigsten Würdenträger/Persönlichkeiten bestattet, in dem sie samt ihrer Familie, Diener und Habseligkeiten eingemauert wurden. Bei der weiteren Fahrt passieren Sie viele kleine typische Andendörfer, welche hier im Altiplano seit Jahrhunderten quasi unverändert ihrem Alltag nachgehen. Einen kleinen Stopp legen Sie an der Laguna Lagunillas ein - mit ein wenig Glück sind gerade Flamingos vor Ort. Schließlich erreichen Sie mit Chivay (3.635 m) die wichtigste Ortschaft am Colca Canyon. Übernachtung im Hotel El Refugio d'Elise o.ä.

Tag 17: Kondore - Könige der Lüfte am Cruz del Condor & Weiterfahrt nach Arequipa

Verpflegung: F / M
Condor Colca Canyon

Heute stehen Sie sehr früh auf, um zeitig genug zum Aussichtspunkt "Cruz del Condor" (3.700 m) zu gelangen. Dabei haben Sie eine panoramareiche Fahrt entlang des ingesamt 100 km langen Colca Canyons vor sich. Der Fluss Colca hat sich hier tief in das Gebirge eingeschnitten und erreicht am tiefsten Punkt einen Höhenunterschied zum höchsten umliegenden Berg Mismi von 3.400 m. Das ist mehr als doppelt so tief wie im Grand Canyon der USA. Übrigens sind sich Forscher seit dem Jahr 2000 sicher, dass der Berg Mismi als Quelle des Amazonas gilt. Gleichermaßen gehört das Colca-Tal zu einem der wichtigsten landwirtschaftlichen Produktionsstätten des Landes. An unzähligen terrassierten Berghängen werden hier wie seit Jahrhunderten Mais, Bohnen, Kartoffeln und anderen Gemüse- sowie Obstsorten angebaut. Die Berghänge sind dabei zerfurcht mit den wichtigen Bewässerungskanälen. Wie Sie merken, bietet der Tag so viel mehr als "nur" die Kondore zu sehen. Zwischen den kleinen Ortschaften Maca und Pinchollo gibt es mehrere Aussichtspunkte, welche einen Stopp sehr lohnen, um immer wieder grandiose Ausblicke zu erhaschen. Endlich am Cruz del Condor angekommen, heißt es nun Geduld beweisen. An den vielen Steilwänden unterhalb des Aussichtspunktes haben Kondore ihre Nester gebaut. Jeden Morgen mit den ersten Sonnenstrahlen und wenn die Thermik stimmt (kein Regen oder Nebel) steigen die Kondore auf und begeben sich auf Nahrungssuche in der Schlucht. Dabei kreisen die Könige der Anden mit einer Flügelspannweite von bis zu 3 m, welche Sie zu den größten Vögeln der Erde zählen lassen, teils direkt über den Köpfen der Besucher. Nach diesem Spektakel laufen Sie noch ein wenig gemütlich entlang der Canyon-Kante. Schließlich sammelt Sie Ihr Minibus wieder ein und Sie fahren über den Altiplano vorbei an rauchenden Vulkanen nach Arequipa. Der Altiplano ist eine vegetationsarme und abflusslose Hochebene zwischen zwei Andenkordilleren. Auf Ihrem Weg fahren Sie direkt am mächtigen Gipfel des Chachani vorbei und gelangen ebenfalls zum höchsten Punkt der Straße - den Patapampa Pass auf 4.875 m Höhe. Hier am Aussichtspunkt "Mirador de los Volcanes" steigen Sie aus und genießen einen grandiosen Blick über den Altiplano und die diversen gewaltigen Vulkangipfel - Chachani, Ampato (6.288 m), Hualca Hualca (6.025 m) und der rauchende Sabancaya (5.976 m). Auf der weiteren Fahrt säumen mit ein wenig Glück Lamas, Alpkas und grazile Vicunas den Weg und sind perfekte Fotomotive. Den Abend verbringen Sie in der wunderschön beleuchteten Altstadt von Arequipa. Übernachtung im Hotel La Maison d´Elise o.ä.   

Tag 18: Stadtbummel durch Arequipa

Verpflegung: F
Arequipa mit Vulkan Misti

Heute bei Tageslicht und voller Sonne verstehen Sie warum man die prachtvolle zweitgrößte Stadt Peru's auch die "weiße Stadt" nennt. Die meisten der schönen Klöster, Kirchen, Herrenhäuser und Kolonialgebäude der Altstadt bestehen aus weißen Tuffstein, dem Sillar, welches in den umliegenden Vulkanregionen zu finden ist. Manch einer meint jedoch, dass der Name eher daher rührt, dass die Mehrheit der Bewohner der Innenstadt in der Kolonialzeit spanischstämmig und damit weißer Hautfarbe war, welche es den Indigenen verboten diesen Teil der Stadt zu betreten. Sicher ist, dass die Architektur zur schönsten in ganz Peru zählt. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt kommen Sie vorbei am prächtigen Plaza de Armas mit der eindrucksvollen Kathedrale. Unweit von hier spazieren Sie durch die schönen Innenhöfe der Kirche Compania. Vom oberen Abschnitt des Innenhofs haben Sie einen phänomenalen Ausblick auf die umliegenden Vulkane. Im Anschluss unternehmen Sie einen Abstecher zum San Camilo Markt. Beim Rundgang durch den mehr als 140 Jahre alten Markt schlendern Sie durch Zeitgeschichte und können nebenbei noch die eine oder andere Ihnen unbekannte Frucht probieren - haben Sie schon mal etwas von Chirimoya, Pitahaya oder Caimito gehört? Zum Abschluss besichtigen Sie noch das berühmte Santa Catalina Kloster, "der Stadt in der Stadt". 1579 errichtet und aufgrund der hohen Nachfrage von reichen spanischen Familien, welche ihre zweitgeborenen Töchter ins Kloster gaben, mehrmals erweitert, beeindruckt das Kloster bis heute mit seiner Größe und den guten Zustand. Den Frauen fehlte es an nichts und sie lebten lange Zeit fast schon luxuriös, nur um sie von den Verlockungen der Außenwelt abzuschotten. 1970 wünschten sich die verbliebenen Nonnen eine Öffnung und somit kann ein Teil des Klosters heute sehr gut besichtigt werden. Den Nachmittag haben Sie zur freien Verfügung, um Ihren letzten vollen Tag in Peru gemütlich ausklingen zu lassen. Übernachtung im Hotel La Maison d´Elise o.ä.   

Tag 19: Freizeit in Arequipa & Rückflug nach Deutschland

Verpflegung: F
Arequipa.jpeg

Genießen Sie Ihre letzten Stunden in Peru und saugen Sie nochmal das schöne peruanische Flair auf. Je nach Abflugzeit Ihres internationalen Flugs zurück nach Deutschland, buchen wir Ihnen den Inlandsflug nach Lima und dort verbleiben Sie gleich am Flughafen, um die Rückreise nach Deutschland anzutreten.

Tag 20: Rückkehr nach Deutschland

Mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck und voller Lust auf die nächsten Abenteuer in der Zukunft landen Sie zurück in Deutschland.

Weitere Informationen zu Ihrer Trekkingreise durch die Anden von Peru

Inklusive Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Air Europa oder anderer gleichwertiger Fluggesellschaft in der Economy Class (Berlin, München, Wien und Zürich auf Anfrage)
  • Inlandsflüge Lima-Cusco & Arequipa-Lima in der Economy Class (20 kg Freigepäck)
  • Komplette Durchführung von Meine Welt Reisen
  • wechselnde einheimische deutschsprachige Kultur- bzw. Trekking-Guides
  • ab 8 Gästen durchgehende deutschsprachige Reiseleitung
  • Verpflegung: 17x F, 12x M, 8x A
  • Alle Transfers & Überfahrten (privat) wie im Programm beschrieben (Zugfahrten in Touristenklasse)
  • Übernachtungen auf DZ-Basis in guten Mittelklasse-Hotels, 1x Privatunterkunft lt. Beschreibung und Zelten (Trekking)
  • Alle Genehmigungen, Eintritte & Nationalparkgebühren
  • Begleitteam während des Trekkings (Koch, Träger/Maultiertreiber, Helfer)
  • Gepäcktransport während Choquequirao- und Ausangate Treking max. 12 kg
  • Komplettes Campingausrüstung (Zelte, Kochutensilien, Stühle, Tisch, Toilettenzelt, Aufenthaltszelt)
  • Sicherungsschein nach deutschem Reiserecht

Exklusive Leistungen

  • Reiseversicherung (gerne über Meine Welt Reisen buchbar)
  • Fehlende Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Zusätzliche optionale Ausflüge und Besichtigungen (z.B. Montana Machu Picchu Besteigung für 60 EUR)
  • Rail and Fly (80,- EUR bei Flugbuchung, 100,- EUR nach Flugbuchung)

Hinweise zu den Reiseleistungen

Diese Reise kann gegen einen Aufpreis auch jederzeit zum Wunschtermin als Individualreise ab 2 Personen durchgeführt werden.

Termine und Preise

So, 18.08.2024 - Fr, 06.09.2024
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
5.145 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €
So, 22.09.2024 - Fr, 11.10.2024
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
5.095 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €
So, 18.05.2025 - Fr, 06.06.2025
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.995 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €
So, 15.06.2025 - Fr, 04.07.2025
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
5.095 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €
So, 20.07.2025 - Fr, 08.08.2025
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
5.195 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €
So, 17.08.2025 - Fr, 05.09.2025
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
5.145 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €
So, 21.09.2025 - Fr, 10.10.2025
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.995 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €

Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.

Termine und Preise

Reisezeitraum Dauer p.Person im DZ EZZ
Reisezeitraum
18.08 - 06.09.24
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
5.145 €
EZZ
440 €
Reisezeitraum
22.09 - 11.10.24
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
5.095 €
EZZ
440 €
Reisezeitraum
18.05 - 06.06.25
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
4.995 €
EZZ
440 €
Reisezeitraum
15.06 - 04.07.25
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
5.095 €
EZZ
440 €
Reisezeitraum
20.07 - 08.08.25
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
5.195 €
EZZ
440 €
Reisezeitraum
17.08 - 05.09.25
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
5.145 €
EZZ
440 €
Reisezeitraum
21.09 - 10.10.25
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
4.995 €
EZZ
440 €

Weitere Informationen

Länder und Reiseinformationen

Peru

Wichtiger Hinweis:

Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder Sonstiges kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.

Sollten Preiserhöhungen seitens der Behörden vor Ort (z.B. Park-, Konzession-, Wildlife, oder Trekkingpermit-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.

Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise aus eigenem Willen kein Anspruch auf eine Reisepreiserstattung der entgangenen Tage besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten für den Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.

 

Versicherung:

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts- und Abbruchversicherung sowie einer Auslandskrankenversicherung bei unserem Partner Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie bereits versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online über den Partnerlink der Hanse Merkur abschließen und sich so auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um Kosten für einen möglichen Reiserücktritt oder einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu finden Sie unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.

Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig

 

Klima:

Das Klima im tropischen Peru ist aufgrund der extremen Größe des Landes (ca. 3,5x so groß wie Deutschland, vor allem Nord-Süd-Ausdehnung) und der verschiedenen Höhenlagen in den einzelnen Regionen sehr verschieden. Je nachdem, ob Sie die Küste, das Gebirge oder den Regenwald besuchen, werden Sie komplett verschiedene Klimabedingungen vorfinden. In Peru gibt es generell zwei Jahreszeiten: zum einen die Regen- und zum anderen die Trockenzeit. Im peruanischen Winter (ca. Mai - Oktober, was dem deutschen Sommer entspricht) herrscht Trockenzeit. In den Anden herrscht meist sehr klares Wetter, sehr wenig Niederschlag und die Sonne scheint ziemlich häufig. Die Temperaturen variieren je nach Höhenlage und erheblich zwischen Tag und Nacht. In den Höhenlagen von 3.000 - 4.000 m gibt es meist Temperaturen zwischen 10-25 Grad. Nachts kann es empfindlich kalt werden (teils Minusgrade). Auf über 5.000 m sinken die Temperaturen auch tagsüber meist unter den Gefrierpunkt. Im Regenwald ist im Winter eine trockenere Phase, jedoch wie die Name es natürlich verrät, kann es auch in der Trockenzeit jederzeit zu Niederschlag kommen. Die Temperaturen sind stets tropisch warm mit 20-35 Grad und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Der langgestreckte Küstenstreifen Peru's bleibt fast ganzjährig vom Regen verschont. Durch den kalten Humboldtstrom (trifft auf die heißen Temperaturen an Land) regnen sich die Wolken meist schon vor der Küste ab und die Abschnitte am Meer sind teils extrem trocken. Jedoch ist es an der Küste in der Trockenzeit (Winter) teils recht kühl (10-15 Grad) und die Sonne scheint selten. Zu dieser Zeit liegt Lima und ein Großteil der Küste unter einem dichten Nebelschleier (Wetterphänomen "Garua"). Somit lohnt ein Strandurlaub in der Trockenzeit nicht (Städtetrips sind jedoch vollkommen in Ordnung). In der Regenzeit (peruanischer Sommer, entspricht dem deutschen Winter) von November bis April herrscht dagegen bestes Wetter an der Küste - viel Sonne und Temperaturen zwischen 25-35 Grad sind die Regel. Jedoch ist der Pazifik mit durchschnittlich 19 Grad Wassertemperatur immer ziemlich kühl und zum Baden bedarf es einiger Überwindung. In der Amazonas-Region regnet es nun täglich und die Luftfeuchte ist extrem hoch - ebenfalls schwellen die Flüsse stark an und aufgrund übergetretener Flüsse und überspülter Straßen kann es zu starken Reiseeinschränkungen kommen. Auch in den Anden regnet es nun viel, auch wenn es nun wärmere Temperaturen gibt. Wenn Sie also als Schwerpunkt den Küste Peru's haben, sollten die das Land von November bis April bereisen. Wenn Sie, wie die meisten Gäste, als Schwerpunkt die Anden und den Regenwald erkunden möchten, dann reisen Sie am besten zwischen Mai und Oktober (auch der April und November sind häufig noch gute Übergangsmonate). Bedenken Sie jedoch, dass im Juli/August extrem Hochsaison ist (auch peruanische Schulferien) und die Preise im Land und für die Flüge häufig um einiges teurer sind. Wenn Sie diese Zeit vermeiden können, empfehlen wir Ihnen dies.

 

Sprache:

Die offizielle Amtssprache in Peru ist Spanisch. Ungefähr 90 % der Bevölkerung spricht Spanisch. Jedoch ist Spanisch für einen bedeutenden Anteil der Bevölkerung nicht die Muttersprache, sondern die Zweitsprache. Es gibt im Land eine große Anzahl an indigenen Sprachen gibt, welche meist die Muttersprachen sind. Für ca. 20 % der Menschen Peru's ist Quechua (Sprache der Inka) die Muttersprache. Ca. eine halbe Million Menschen nennen Aymara ihre Muttersprache. Quechua und Aymara gelten ebenfalls als Amtssprachen, jedoch nur in den Regionen, wo sie vorherrschen. Vor allem Quechua ist eine sehr gefühlvolle und bilderreiche Sprache. Im Amazonasgebiet haben viele weitere Idiome nur eine regionale Bedeutung. Insgesamt finden Sie in Peru 15 Sprachfamilien und 38 verschiedene Dialekte indigener Sprachen vor. Mit Englisch kann man sich in den für den Tourismus bekannten Regionen meistens verständigen. Das gilt natürlich für Menschen, die im Tourismus arbeiten und vor allem die jüngere Bevölkerung. Ältere Menschen oder in den ländlichen Gebieten wird häufig keinerlei Englisch gesprochen. Bei sprachlichen Barrieren oder Schwierigkeiten ist Ihnen Ihr Reiseleiter immer gerne behilflich. Es ist schön und zeigt Ihr Bemühen, wenn Sie vorab der Reise ein paar wichtige Vokabeln Spanisch versuchen zu lernen. Die Menschen werden es Ihnen mit einem Lächeln danken.

Peruaner sind sehr kommunikativ. Mit einer angemessenen Sprache und einer gewissen Höflichkeit versuchen die Peruaner stets eine Atmosphäre von Vertrauen und Sympathie zu gestalten. Der Umgang untereinander ist zumeist sehr herzlich und positive Gefühlsäußerungen sowie seelische Zustände werden gerne und häufig übermittelt. Mit Kritik wird hingegen eher sparsam umgegangen und wenn eher in Witz und Ironie verpackt. Die Peruaner lieben es Ihre Gefühle mit viel Gestik und Mimik zu untermalen. Zur Begrüßung wird sich häufig auf die Wange geküsst (vor allem Frauen sowie Männer und Frauen), während sich die Männer die Hand geben. Gute Bekannte umarmen sich innig.

 

Flug & Zeitverschiebung:

Die Flüge von Deutschland (bzw. Schweiz und Österreich) nach Peru (Lima) erfolgen mit einem Stopp. Dieser ist häufig in Amsterdam, Paris oder Madrid. Die Gesamtflugzeit beträgt meist 15-25 Stunden (inkl. Stopp). In Peru herrscht in der deutschen Sommerzeit eine Zeitverschiebung von -7 Stunden. Wenn es in Deutschland also 12 Uhr ist, ist es in Bolivien erst 5 Uhr am Morgen. In der deutschen Winterzeit reduziert sich die Zeitverschiebung um 1 Stunde wenig - somit -6 Stunden! 

 

Einreise / Visum:

Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Peru für touristische Aufenthalten bis zu 90 Tagen kein Visum. Sie müssen lediglich einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit nach der Ausreise) vorweisen. Sie erhalten ganz normal bei der Einreise am Flughafen einen Einreisestempel. Bitte achten Sie darauf, dass sich Ihr Reisepass in einem ordentlichen Zustand befindet und Sie genügend freie Seiten zur Verfügung haben. Die Touristenkarte (meist schon im Flieger verteilt), welche Sie bei der Einreise ausfüllen, sollte im Pass gut aufgehoben werden, damit diese bei der Ausreise wieder abgegeben werden kann. Sollten Sie nicht der deutschen Staatsbürgerschaft angehören, informieren Sie sich bitte bei Ihrer Botschaft. Gleiche Einreisebestimmungen wie für Deutsche gelten auch für Österreicher und Schweizer.

 

Gepäck:

Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Diese sind bei den Airlines auf deren Webseiten veröffentlich. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihrer Flugverbindung mit.

 

Währung:

In Peru ist die offizielle Landeswährung der Peruanische Sol (PEN). Ein Sol unterteilt sich in 100 Centimos. Es gibt Münzen von 10, 20 und 50 Centimos sowie 1, 2 und 5 Sol. Schein gibt es im Wert von 10, 20, 50, 100 und 200 Soles. Vor allem in kleinen Läden sollten Sie immer kleines Geld zum Bezahlen dabei haben, da sonst nicht gewechselt werden kann. Außerdem wird der US-Dollar häufig akzeptiert. Jedoch empfehlen wir grundsätzlich zur Zahlung in der Landeswährung. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von EUR oder USD (muss jedoch nicht extra zu Hause eingeschauscht werden, da schlechter Wechselkurs, 1 USD oder 5 USD Noten nur für Trinkgeld), um damit in Peru Soles einzutauschen (dafür besser größere Werte an Geldscheinen). Dies können Sie am besten in lokalen Banken oder kleinen Wechselstuben (Casa de Cambio) erledigen. Der aktuelle Umrechnungskurs beträgt: 1 € = 4,03 PEN (Stand 06/2024). Noch einfacher ist es Soles (manchmal auch USD möglich) direkt von den lokalen Geldautomaten (in den Städten überall ausreichend vorhanden) mit Ihrer Kreditkarte abzuheben. Bitte achten Sie dabei auf die Abhebegebühren Ihrer heimischen Bank (klären Sie vorab, dass Ihre Kreditkarte auch für Peru freigeschaltet ist). Mit der Kreditkarte können Sie auch in vielen Hotels, Restaurants und Supermärkten direkt bezahlen. Wir empfehlen Ihnen daher einen Mix aus Bargeld und Abheben/Bezahlen per Kreditkarte.

 

Preise & Essen und Trinken:

Bolivien ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens weiterhin kein teures Reiseland. Es kommt jedoch immer ein wenig darauf an, welche Vorstellungen man von der entsprechenden Leistung hat. Es gibt lokale Restaurants, welche vorwiegend von den Einheimischen genutzt werden und wo ein Gericht ca. 2-5 EUR kostet. Hier handelt es sich um die typischen sogenannten "menú del día" - die Tagesgerichte. Oft bieten hier kleine einheimische Restaurants eine Vorspreise (Suppe), ein Hauptgericht (Mmist Wahl zwischen 2-3 Optionen) und ein Getränk an. Da diese kleine Lokale vor allem von den Einheimischen genutzt werden, entspricht die Qualität der Speisen vielleicht nicht immer Ihren Vorstellungen. Wenn Sie ein Restaurant besuchen, welches optisch sehr schön eingerichtet und eher an Touristen adressiert ist, bekommen Sie häufig eine bessere Qualität des Essens, zahlen jedoch 10-20 EUR (je nach Speise) für ein Gericht. Während Sie bei ersterer Option ein günstiges und authentisches Erlebnis mit der lokalen Bevölkerung haben, wird es Ihnen bei der letzteren Variante eventuell besser schmecken und Sie treffen auf andere Touristen aus aller Welt. Probieren Sie einfach beides einmal aus. An vielen Tagen unserer Peru-Reisen (abseits größerer Städte) und vor allem bei den Trekkings und den Bergbesteigungen sind die Mahlzeiten bereits inklusive. Während Grundnahrungsmittel (Kartoffeln, Reis, Mais, Quinoa, Gemüse und Obst usw.) etwas günstiger als bei uns sind, kosten westliche Produkte im Supermarkt ungefähr das gleiche wie in Deutschland oder sind sogar teurer. Die peruanische Küche ist mit einer beispiellosen Ressourenvielfalt gesegnet und viele Gerichte basieren auf den traditionellen Rezepten aus der Inka- oder Präinkazeit. Heutzutage kombinieren viele raffinierte Köche, welche als Weltmeister des Experimentierens gelten, traditionelle Rezepte mit neuen Einflüßen aus der ganzen Welt und lassen spannende Menüs entstehen. Das Essen spielt für die Peruaner eine entscheidende Rolle im Alltag. Die Speisen variieren je nach der Region des Landes. An der Küste wird aufgrund des Fischreichtums viel Fisch und Krustentiere gegessen. Das bekannteste fangfrische Gericht aus dem Meer ist Ceviche - rohe Fischstücke mit Limettensaft mariniert. Auch im Amazonas wird viel Fisch (z.B. der Paiche) gegessen und dieser wird mit Maniok, Kochbananen und Bohnen kombiniert. Außerdem gibt es hier eine unvorstellbare Menge an exotischen Früchten, welche teils für uns komplett unbekannt sind. In den Anden ist die Kartoffel, welche ihren weltweiten Siegeszug von hier aus begann, extrem wichtig. In Peru sollen über 3.000 verschiedene Sorten bekannt sein. Tendenziell ist die Küche hier recht fleischlastig und zu einem herzhaften Gericht gehört immer ein Stück Fleisch. Dieses wird von Quinoa, Kartoffeln, Mai (verschiedene Zubereitungsarten) oder Reis und einem Salat ergänzt. Ají (Peperoni- bzw. Chilischoten) werden fast immer dazu gereicht. Ein berühmtes andines Gericht ist Pachamanca - mittels heißer Steine in einem Erdloch langsam gegartes Fleisch mit Mais und Kartoffeln. Die oft servierten Suppen aus diversen Wurzelgemüse und frischen Kräutern werden Ihnen ebenfalls munden. Zu besonderen Anlässen wird cuy (Meerschweinchen) auf den Tisch gebracht. Auch Lomo Saltado (gebratenes Rindfleisch mit Zwiebeln, Tomaten und Kartoffeln), Tamales (in Bananenblätter eingerollte Maisspeise) und Anticuchos (gegrillte gegrillte Rinderherz-Stückchen) werden Ihnen häufig begegnen. In den Chifas wird peruanisches Essen mit chinesischen Einflüßen kombiniert. Ein typisches Andengetränk ist das säuerliche Maisbier Chicha. Chicha morada dahingegen ist eine Limonade aus violettem Mais, Ananassaft und Orangenstücken. Der bekannteste Tee ist natürlich der Mate de Coca und hilft perfekt für eine gute Höhenakklimatisation. Auf den Märkten sollten Sie einmal einen frisch gepressten Saft einer der diversen verfügbaren Früchte probieren. Am Abend lassen Sie sich ein lokales Bier (Cristal, Pilsen, Arequipena oder Cusquena) schmecken. Der Nationalcocktail ist natürlich der Pisco Sour - dieser wird aus Traubenschnaps, Limettensaft, Zuckersirup und Eiweiß gemixt.

 

Strom & Wasser:

In Peru werden drei verschiedene Arten von Steckdosen verwendet (A, B und C). Deutsche Reisende mit ihren Elektrogeräten benötigen einen Adapter, da man nicht wissen kann, welchen Typ man in der Unterkunft vorfindet. Die meisten Hotels, welche westliche Touristen empfangen, haben den uns bekannten Steckdosen-Typ C - jedoch können Sie sich nicht immer darauf verlassen. Daher empfehlen wir Ihnen einen Adapter mitzubringen oder vor Ort günstig bei Notwendigkeit auf einem Markt zu erwerben. Die Netzspannung beträgt 220V und 60Hz. Das Leitungswasser in Peru ist nicht zum Trinken geeignet. Falls Sie einen empfindlichen Magen haben, verzichten Sie auf Eiswürfel in den Getränken und trinken Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke (z.B. eventuell Säfte auf Märkten). Bei höherer Empfindlichkeit verwenden Sie auch zum Zähneputzen ausschließlich Wasser aus abgepackten Flaschen. 

 

Telefon & Internet:

Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den Städten und auch vielen ländlichen Gebieten ist in Peru ist ziemlich gut. In abgelegeneren Regionen der Anden oder im Dschungel werden Sie definitiv keinen Empfang haben. Die Hotels verfügen meist über ein gut funktionierendes kostenloses WLAN. Wenn Sie es als notwendig erachten, können Sie sich vor Ort auch recht günstig als Ausländer eine Prepaid-Simkarte (prepago) von einem der lokalen Netzanbieter wie z.B. Claro, Movistar oder Entel erwerben. Dies geht z.B. direkt am Flughafen in Lima oder auch in den Städten.

 

Sicherheit:

Heutzutage gilt Peru als ein sicheres Reiseland (ganz anders in den 90er Jahren zu Zeiten des "Sendero Luminoso"). Die politische Lage gilt als größtenteils stabil und in den meisten Regionen des Landes sind die Menschen an Touristen gewöhnt. Insbesondere auf unseren Gruppenreise müssen Sie sich keinerlei Sorgen um Ihre Sicherheit machen. Aber auch auf Individualreisen geschieht Ihnen rein gar nichts, wenn Sie sich an die wenigen Hinweise und Regeln bzgl. der Sicherheit halten, welche auch für viele andere Reiseländer gelten. Sie sollten sich stets bewusst sein, dass Peru trotz seiner Beliebtheit als Reiseziel in Südamerika immer noch ein Dritte Welt Land ist. Für die meisten Einheimischen gelten Sie als Touristen als ziemlich reich. Den meisten Gefahren können Sie jedoch durch gesunden Menschenverstand aus dem Weg gehen. Unauffälliger Trickdiebstahl kommt vor allem in den großen Städten durchaus vor und daher sollten Sie immer ein Auge auf Ihre Wertgegenstände haben. Diese sollten Sie nie offen liegen lassen. Tragen Sie keine Wertgegenstände offen zur Schau. Abends sollten Sie in den großen Städten lieber ein Taxi (registriert und nicht von der Straße) nach Hause nehmen. Laufen Sie also nachts nichts durch unsichere und wenig beleuchtete Viertel. Übergriffe auf Touristen sind selten. Ihre wichtigen Dokumente sollten Sie immer direkt am Körper tragen oder im Hotel deponieren. Um für den Notfall vorgesorgt zu haben, sollten Sie alle Ihre wichtigen Dokumente (Impfpass, Reisepass, Flugtickets) vorab der Reise einscannen oder abfotografieren und per Email an sich selbst senden. Damit haben Sie auf die Dokumente stets Zugriff und mögliche Ersatzdokumente können einfach neu beantragt werden.

 

Gesundheit / Impfungen:

Die medizinische Versorgung in Peru ist in teuren Privatkliniken durchaus mit dem europäischen Standart zu vergleichen (es wird meist Englisch gesprochen). In den öffentlichen Kliniken lassen häufig die hygienischen Bedingungen zu wünschen übrig und die technische Ausstattung ist mangelhaft. Auch würden Sie mit mangelden Spanischkenntnissen Verständigungsprobleme bekommen. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Problemen an Ihren Reiseleiter. In den touristischen Regionen des Landes gibt es häufig ausgewiesene "Touristenärzte", welche einen europäischen Standart haben. Wie bei jeder Reise sollten Sie vor dem Reiseantritt Ihren Impfpass auf die Aktualität Ihrer Impfungen hin überprüfen. Generell empfiehlt es sich auch stets eine Beratung beim Tropen-/Reisemediziner zum entsprechenden Reiseland einzuplanen. Die bei uns geltenden Standartimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Polio, Pertussis (Keuchhusten) und Masern sollten immer aktuell sein. Auch die Impfungen gegen Hepatitis A (Gelbsucht) + B (bedingt notwendig, bei längeren Aufenthalten) sollten aufgefrischt sein. Thyphus kann ebenfalls in Betracht gezogen werden. Tollwut ist ratsam bei einem langen Aufenthalt im Dschungel bzw. als Schutz vor einigen streunenden Hunden in ländlicheren Gebieten. Eine Gelbfieberimpfung ist nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden nicht Pflicht. An der Küste und in Höhen über 2.500 m besteht so gut wie keine Gelbfiebergefahr. Da diese ein Leben lang gültig ist, können wir diese jedoch nur empfehlen. Wenn Sie in das Amazonas-Tiefland reisen, empfehlen wir Ihnen die Impfung ausdrücklich. Allgemein existieren keine Pflichtimpfungen für Peru. In Peru besteht weiterhin ein geringes Malaria-Risiko (in Höhen über 2.500 m ausgeschlossen) - auch diese gilt vor allem im Amazonas-Tiefland. Falls Ihre Reise diesen Besuch beinhaltet, wägen Sie mit dem Arzt ab, ob eine Prophylaxe notwendig ist oder ein Medikament als Standby-Mittel genügt. Wie immer sollten Sie sich mit langer heller Kleidung, Moskitonetzen und dem Auftragen von Insektenschutzmittel vor Moskitostichen schützen. Das hilft auch gegen das Dengue-Fieber (mittlerweile Impfung verfügbar) und gegen das Zika-Virus (kommt vor allem in Kolumbien und Brasilien in Südamerika vor, bisher keine Impfung vorhanden). In Ihre Reiseapotheke gehören Mittelchen gegen Insektenstiche, Fieber, Durchfall, Schmerzen aller Art und gegen die Höhenkrankheit. Auf den Trekkings empfehlen wir Ihnen Wasserentkeimungstabletten wie z.B. Micropur mitzunehmen (auch wenn das Wasser vor Ort immer abgekocht wird).

Ausrüstungsempfehlung

Ausrüstung
  • Reisetasche für das pers. Hauptgepäck (keine Koffer)
  • Tagesrucksack (ca. 35-45 Liter) inkl. Nässeschutz
  • Schlafsack im Komfort Bereich bis - 10°C & Isomatte
  • Gute robuste Trekkingschuhe (Kategorie B/C), leichte Schuhe für die Stadtrundgänge und offene Schuhe für den Abend/Überlandfahrten (eventuell Sandalen/Crocs o.ä.)
  • 1-2 lange Trekkinghosen (zusätzlich wasserdichte Hardshell-Hose), eventuell kurze Trekkinghose, Freizeithose
  • Regenjacke, als wärmende Schicht: Pullover oder Fleece-Jacke, Primaloft/Softshell-Jacke und Daunenjacke
  • Oberbekleidung kurz (T-Shirts, Blusen/Hemden)
  • Unterwäsche (eventuell auch lange Funktionsunterwäsche), Trekkingsocken (dünn & dick), Mütze und Handschuhe, Halstuch/Buff/Schal
  • Badebekleidung (heiße Quellen)
  • Waschutensilien für den persönlichen Bedarf + kleines Handtuch (Microfaser)
  • sehr gute Sonnenbrille bzw. Gletscherbrille und Stirnlampe
  • 1 Thermosflasche & 1 SIGG-Flasche (zusammen 2 Liter)
  • Teleskop-Wanderstöcke

  • Gesundheit
  • Sonnenhut gegen die Sonne sowie sehr gute Sonnencreme / Lippenbalsam
  • Ihre Medikamente (falls benötigt)
  • kleine Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung usw.)
  • Kleine erste Hilfe Ausstattung
  • sehr gutes Moskito-Spray
  • Taschentücher/Feuchttücher (Trekking), Toilettenpapier
    Individuell
  • Bargeld in Euro oder US Dollar (Geldabheben mit EC und Kreditkarte in den Städten ohne Probleme möglich)
  • Persönliche Dokumente (Impfpass, Reiseplan, Reisepass, Fotokopien der wichtigsten Dokumente (per Email an sich selbst senden)
  • Fotoausrüstung (achten Sie darauf, dass die Ausrüstung für den Tagesrucksack nicht zu schwer wird)
  • Buch zum Lesen
  • Eventuell kleine Snacks (Salami, Schokolade, Power Food)
  • Ersatzbatterien, wenn benötigt, Powerbank, Fernglas
  • Das könnte Ihnen auch gefallen