Klima und Reisezeit für Ghana
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Klima und Reisezeit für Ghana

Klima und Reisezeit für Ghana Reisen

Die Reisezeit für Ghana spielt eine große Rolle bei der Auswahl der Safari Touren in diesem westafrikanischen Land. Im tropischen Ghana ist das Jahr nicht in Jahreszeiten, sondern in Regen und Trockenzeit unterteilt. Lesen Sie in unserem Bericht alles über die Geografie, das Klima und die beste Reisezeit für Ghana.

Die ideale Reisezeit für Ghana ist Juli, August und November bis Februar.

Lesen Sie mehr über die passende Reisezeit und das Klima in Ghana

Geographie, Grundlage für das Klima

Geografie Ghana
Ghana liegt im Westen Afrikas. Umgeben von Togo, Bukina Faso und der Elfenbeinküste, hat das westafrikanische Land auch einen 543 Kilometer langen Zugang zum Südatlantik, dem Golf von Guinea. Das eher flache Land hat wenige Erhebungen, die über 800 Meter erreichen und ist trotzdem sehr facettenreich. Durchschnittlich liegt das Land 190 Meter über dem Meeresspiegel. Ghana lässt sich in drei große geografische Zonen unterteilen: die Küstenebene im Süden, Regenwald-Gebiete und die Savanne im Norden. Zugleich besteht Ghana aus fünf Naturräumen: Die „Low Plains“, genannte Küstenniederung, verfügt über ausgedehnte Sandstrände, Mangrovenwälder und Bambusgebiete. Der schmale Küstenstreifen besteht aus einer Grassavanne. Der südwestlichste Abschnitt der Low Plains ist bei Jahresniederschlägen von 1.500 bis 2.100 Millimetern die regenreichste Region Ghanas. Im Westen steigt das Flachland zum „Hochland von Aschanti“ auf, dass eine mittlere Höhe von 450 Metern erreicht. Östlich des Aschanti-Hochlands liegt das Volta-Becken, der mit 87.000 Quadratkilometern größte Naturraum Ghanas. Etwa 158.000 Quadratkilometer und damit ungefähr zwei Drittel der Landesfläche Ghanas gehören zum Einzugsgebiet des Volta-Stroms, der im nördlichen Nachbarstaat Burkina Faso entspringt und eine Gesamtlänge von 1.500 Kilometern aufweist. Im Unterlauf des Volta wurde 1966 der Akosombo-Staudamm mit einer Kronenlänge von 660 Metern fertiggestellt. Der von ihm aufgestaute Volta-Stausee ist – gemessen an der Gewässeroberfläche von mehr als 8.500 Quadratkilometern – das weltweit größte künstliche Gewässer. Vom Volta an der Staudammstelle durchschnitten, aber überwiegend östlich des Stroms verläuft die Bergkette Akwapim-Togo im Grenzgebiet zum Nachbarstaat Togo. Die weitgehend von Regenwald bedeckte Akwapim-Togo-Kette beginnt nördich der Hauptstadt Accra und verläuft entlang der Grenze zu Togo, die der Gebirgszug schließlich nach Osten überschreitet. Unmittelbar an der Grenze zu Togo befindet sich der 885 Meter hohe, zur Akwapim-Togo-Kette gehörende Mount Afadjato, die höchste Erhebung in Ghana. Im Norden wird Ghana durch die „High Plains“ abgeschlossen, die nördlich des Hochlands von Aschanti beginnen und im Westen von Côte d’Ivoire, ehemals als Elfenbeinküste bekannt, sowie im Nordwesten von Burkina Faso begrenzt werden. Aufgrund der relativ geringen Jahresniederschläge von 1.000 bis 1.150 Millimetern besteht die Vegetation der High Plains überwiegend aus Strauch- und Baumsavannen und teilweise aus Trockenwald.

Das Klima in Ghana

Das Klima in Ghana wird maßgeblich von seiner Lage nördlich des Äquators bestimmt. In dem subtropischen Land Afrikas gibt es keine Jahreszeit, wie man diese aus Europa kennt. Man unterscheidet zwischen Regenzeit und Trockenzeit. Wie unterschiedlich das Klima in Ghana ist, lässt sich auch an den Landschaften ablesen. Der Süden des Landes weist ein feuchtes Klima auf, während der Norden trockener ist. Die Jahresdurchschnittstemperaturen an der südghanaischen tropischen Atlantikküste betragen ganzjährig 26 bis 28°C – bei lediglich geringen täglichen und saisonalen Abweichungen. Im Norden Ghanas wird das Wetter von den warmen und trockenen Sahara-Wüstenwinden beeinflusst. Die Durchschnittstemperaturen erreichen hier 28 bis 32°C. In Nord-Ghana kommt es zudem zu größeren Temperaturschwankungen als im Süden. Die Niederschlagsmengen variieren innerhalb Ghanas deutlich: im Südwesten werden jährliche Niederschläge von 2.000 Millimetern, im Südosten jedoch nur 700 Millimeter registriert. Die jährlichen Niederschläge in den nördlichen Trockensavannen liegen bei 1.000 Millimetern.

Klima im Süden Ghanas

In den Regenwaldgebieten treffen Sie auf ein feuchtwarmes Klima. Mit über 2000mm pro Jahr, hat der Südwesten auch den meisten Niederschlag Ghanas vorzuweisen. Der südliche Teil Ghanas hat zwei Regenzeiten pro Jahr, ca. zwischen April und Juni und im September und Oktober. Während dieser Zeit ist Sonnenschein garantiert, die mit einer Luftfeuchtigkeit von 90% gekoppelt ist. Unmittelbar vor Beginn der Regenzeit von April bis Juni erreichen die Temperaturen ihre Jahreshöchstwerte. Die Zwischenmonsunmonate, Juli und August, sind die kühlsten Monate in Südghana. Die Temperaturen fallen dann auf ca. 24-26 Grad. In Ghana fällt die Trockenzeit meist mit der Harmattan-Saison zusammen. Harmattan sind aus der Sahara wehende Passatstürme, die Ghana von November bis Februar erreichen. Diese Stürme bringen warme Tage (ca. 25-27 Grad) und kühle Nächte (ca. 20 Grad).

Klima im Norden Ghanas

Im Norden des Landes finden Sie die typischen Baumsavannen, Strauchsavannen und Grassavannen. Das Klima im Norden Ghanas wird maßgeblich vom Passatwind aus nordöstlicher Richtung bestimmt. Im Norden liegen die Durchschnitts- und Spitzentemperaturen höher als im Süden. Größer sind aber auch die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Im Norden Ghanas kann es während der Harmattanstürme empfindlich kühl bei ca. 15 Grad werden. Der Norden Ghanas weist innerhalb eines Jahres nur eine einzige Regenzeit auf, die sich von April bis Oktober erstreckt. Während der Regenzeit können die Lufttemperaturen auf 42°C steigen. Die Trockenzeit zwischen November und März wird in Nord-Ghana durch den aus der Sahara einströmenden Harmattan, einen trocken-heißen Passatwind bestimmt, der für eine deutliche Reduzierung der hohen Luftfeuchtigkeit sorgt. Zugleich sinken die Temperaturen während der Trockenzeit auf 25 bis 27°C. Die Nachttemperaturen fallen im Dezember und Januar, während der Harmattan, zuweilen sogar leicht unter 20°C

Klima in der Hauptstad Accara

Die Hauptstadt besticht mit durchgängig warmem und trocknem Klima. Mit einer Durchschnittlichen Temperatur von 30°C und einem Jahresniederschlag von weniger als 800mm, ist sie der Gegensatz zum subtropischen Südwesten.

Naturkatastrophen

Das Klima in Ghana ist dafür verantwortlich, dass es bei dem Übergang von Trockenzeit zu Regenzeit immer wieder Probleme gibt. Der ausgetrocknete Boden kann anfangs wenig Wasser aufnehmen. Die Monsunartigen Regenfälle können nicht im Boden versickern und bleiben als Oberflächenwasser zurück. Zu dieser Zeit schwellen die Flüsse an und die Straßen werden teils unpassierbar.

Regenzeit in Ghana

Im Süden gibt es zwei Regenzeiten pro Jahr, zwischen Ende März und Juni und im September sowie Oktober. In dieser Zeit ist Sonnenschein garantiert, gekoppelt mit einer hohen Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Im trockenen Klima des Nordens fällt der meiste Niederschlag zwischen Juni und September.

Temperaturen in Ghana

Durchschnittlich liegt die Temperatur im Norden des Landes bei 28-32°C, während im Südwesten die Temperaturen bei 24-28°C liegt. Große Schwankungen gibt es nur zwischen der Regenzeit und Trockenzeit.

Klimadiagramm Accra

Klimatabelle Accra Reisezeit für Ghana

Wann ist die beste Reisezeit für Ghana-Reisen?

Wann die beste Zeit für eine Urlaubsreise nach Ghana ist, ist abhängig von den geplanten Reisezielen innerhalb des Landes und von den beabsichtigten Urlaubsaktivitäten.

Für Safaris sind die Trockenmonate, November bis März, ideal. Für Fotografen ist in dieser Zeit jedoch die Luft zu trüb und staubbelastet. Mit der Trockenzeit kommen die Harmattan-Winde, die durch den Sahara-Sand eine schlechte Sicht bringen können. Daher sind verschiedene Aussichten von Bergen im Sommer bei klarem Wetter spektakulärer als im Winter.

Die beste Reisezeit für Südghana sind die Monate August bis Oktober, die zwischen den Regenperioden liegen. In dieser Zeit werden die meisten Feste Ghanas gefeiert und die Wasserfälle sowie Flüsse sind gefüllt mit Wasser.

Für Naturfreunde und Blumenliebhaber ist der Mai ideal. Im schwülen und oft regnerischen Mai blüht die Vegetation nach der langen Trockenzeit wieder auf.

Reisen in den Norden Ghanas sind aufgrund der ganzjährigen Trockenheit immer möglich. Der Besuch des Mole Nationalparks ist im Oktober bis Mai ideal. Während der kurzen Regenzeit verändert sich das Gesicht der Landschaft und es zeigt sich eine grüne, liebliche Parklandschaft im Mole.

Die beste Zeit, um nach Ghana zu reisen, ist demnach Oktober bis April, in der Trockenzeit, wie bei vielen afrikanischen Safari-Ländern.

Reisezeit für individuelle Touren in Ghana

Durch die verschiedenen klimatischen Bedingungen kann man individuelle Reisen in Ghana auch außerhalb der idealen Reisezeit planen. Viele Teile des Landes lassen sich auch im August gut bereisen. Wir planen Ihre Ghana-Safari-Reise auch individuell. Lassen Sie sich vom Experten beraten und finden Sie das passende Angebot.

Beste Reisezeit für Safari und Baden in Ghana

Wer nach einer Tierbeobachtung in Ghana etwas entspannen will, ist an der Küste genau richtig. Doch aufgepasst, nicht jeder Strand ist zum Baden geeignet. Oft ist die Brandung und die Strömung zu stark, um ins kühle Nass zu springen. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, wo dieses gefahrlos möglich ist. Die beste Zeit, um im Meer zu baden ist definitiv Januar bis Februar. Bis zu 28°C warm kann der Südatlantik in diesen Monaten werden.

Warum sollte ich nicht in der Regenzeit nach Ghana reisen? 

Durch den Niederschlag werden kleine Bäche zu reißenden Flüssen und Straßen oft unpassierbar. Meist dauern die Niederschläge den ganzen Tag und machen Safari unmöglich. Durch die heiße Luft und den Niederschlag wird es sehr schwül und der Dunst in der Luft trübt den Blick ein. Alles zusammen sind nicht die besten Voraussetzungen, um erfolgreich zu Tierbeobachtung in Ghana aufzubrechen.

Ihre Reise nach Ghana

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