Namibia Informationen,
das Portrait des Safari-Selbstfahrer-Lands Nummer # 1
Namibia ist unbestritten eines der Sehnsuchtsziele, wenn es um eine Selbstfahrerreise in Afrika geht. Unendlich scheinende Weite, Safari im eigenen Takt und Unterkünfte vom Zelt bis zum exklusiven Lodge machen die Faszination aus. Stöbern Sie in unserem Blogbeitrag und finden Sie die wichtigsten Namibia Informationen für Ihre Reise.
Namibia Informationen
Ländername: Namibia
Fläche: 824.116 km²
Hauptstadt: Windhoek (450.000 Einwohner)
Amtssprache: Englisch
Einwohner: 2.324.388
Bevölkerungsdichte: 2,83 Einwohner je km²
Währung: Namibia-Dollar
Zeitzone: UTC + 2 Stunden
Landesvorwahl: +264
Web-Kennung: .na
Kennzeichen: NAM
Landesflagge: Blau / Weiß / Rot / Grün / Gold, zwei Dreiecke getrennt von drei Diagonalstreifen, goldene Sonne links oben
Nationalfeiertag: 21. März

Die Geographie Namibias
Die Republik Namibia ist ein Staat im südlichen Afrika. Sie liegt am Atlantischen Ozean. Und wird zudem von vier Nachbarstaaten eingegrenzt. Im Norden von Angola. Im Nordosten von Sambia. Im Osten von Botsuana. Und im Süden und Südosten von Südafrika. Das ebenfalls nordöstlich gelegene Simbabwe teilt sich offiziell keine Grenze mit Namibia. Wobei dies immer noch relativ häufig zu lesen ist. Und zwar meistens im Zusammenhang mit dem Begriff Vierländereck. Denn solch eine von vier Staaten geteilte Grenze liegt im Nordosten Namibias fast vor. Aber eben nur fast. Tatsächlich handelt es sich um zwei Dreiländerecke, die weniger als 100 Meter von einander entfernt sind. Diese liegen beide an dem Zusammenfluss des Sambesis mit einem seiner Nebenflüsse. Die Länder Namibia, Sambia und Botsuana teilen sich hier ihre Staatsgrenzen. Und nur wenige Meter weiter treffen die Grenzen von Sambia, Simbabwe und Botsuana aufeinander.
Zur Vollständigkeit sollte Eines noch erwähnt werden. Diese hier angewandte und überwiegend anerkannte Methode der Grenzmessung ist nicht gänzlich unumstritten. Es gibt auch alternative Methoden. Nach mindestens einer von diesen liegt in besagtem Gebiet eben doch ein echtes Vierländereck vor. Offiziell jedoch nicht. Sie wissen jetzt also, wie Sie diese widersprüchlichen Informationen zu deuten haben.
Die Topographie
Wie viele Länder des südlichen Afrikas ist auch Namibia topographisch von der Großen Randstufe geprägt. Diese steile Schichtstufe verläuft in Namibia parallel zur Atlantikküste. Und sie teilt das Land grob in zwei Bereiche ein. Zum einen wären da die flachen Küstentäler westlich der Randstufe. Und zum anderen das zentrale Hochland Namibias östlich der Randstufe. Letzteres liegt ungefähr auf einer Höhe zwischen 1.000 und 2.000 Metern. Die Hauptstadt Namibias, Windhoek, liegt auf diesem Plateau. Ungefähr auf einer Höhe von 1.700 Metern. Die höchste Erhebung Namibias ist der Königstein im Brandbergmassiv in Küstennähe. Seine Höhe beträgt 2.573 Meter.
Nennenswert ist darüber hinaus noch der Fischfluss-Canyon. Oder River Fish Canyon. Seinen Namen hat er offensichtlich von dem Fischfluss. Dieser höhlte nämlich einst die gigantische Schlucht aus. Der Canyon liegt weit im Süden von Namibia und stellt den größten Canyon Afrikas dar. Mit einer Länge von 160 Kilometern, einer Breite von 27 Kilometern und einer Tiefe von 550 Metern ist er sogar der zweitgrößte Canyon der Welt. Nur der Grand Canyon im US-amerikanischen Arizona ist größer.
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Die Namib und die Kalahari
Zu den auffälligsten Landschaftsformen Namibias zählen selbstverständlich die hier liegenden Wüstenregionen. Im Osten des Landes sind ein Teil der Kalahari und deren Ausläufer zu finden. Und westlich der Großen Randstufe an der namibischen Küste liegt die Namib. Die Kalahari ist eine Halbwüste. Kurz gesagt sind Halbwüsten nicht ganz so arid wie echte Wüsten. Es fallen also hauptsächlich ein wenig mehr Niederschläge. Die Namib stellt eine echte Wüste dar. In der Regel regnet es hier nicht mehr als 50 Millimeter pro Jahr. Interessieren Sie sich mehr für die klimatischen Gegebenheiten in diesen extremen Gebieten? Auf unserer Seite zum Klima und der besten Reisezeit für Namibia werden Sie fündig. Natürlich beleuchten wir dort auch das Wetter in den anderen namibischen Gegenden.
Der Caprivizipfel
Eine weitere geographische Besonderheit ist der sogenannte Caprivizipfel im Nordosten. Er ist alleine aufgrund seiner politischen Eingrenzung besonders. Auf einer Landkarte fällt er wegen seiner schmalen und langgezogenen Form direkt ins Auge. Aber auch klimatisch und landschaftlich sticht er aus den sonstigen Regionen der Republik Namibia heraus. Denn der Caprivizipfel ist der fruchtbarste Teil Namibias. Und das liegt an der erhöhten Feuchtigkeit in diesem Gebiet. Schließlich ist die zipfelförmige Ausbuchtung auch von den größten Flüssen des südlichen Afrikas umgeben. Vor allem sind hier der Okavango und der Sambesi zu nennen. Und so ist der Caprivizipfel ganz anders als der Rest des Landes durch Fechtsavannen und Sumpfgebiete geprägt.
Die wichtigsten Gewässer Namibias
Ein paar Flüsse haben wir ja bereits genannt. Um den Überblick zu behalten, gehen wir nun die wichtigsten Gewässer Namibias noch einmal durch. An erster Stelle steht der Sambesi. Zwar bildet er nur einen Teil der namibischen Grenze zu Sambia im Nordosten und fließt nicht wirklich durch Namibia. Allerdings ist er mit einer Länge von rund 2.574 Kilometern der viertlängste Fluss des afrikanischen Kontinents. Und er ist auch der längste und wohl bedeutendste Fluss des südlichen Afrikas. Danach kommt der Oranje. Zumindest, was die Länge angeht. Er bildet die Grenze zu Südafrika. Und in diesen mündet auch der bereits angesprochene Fischfluss. Zuletzt ist noch der Okavango zu nennen. Auch er bildet lediglich eine namibische Grenze. Nämlich die zu Angola. Trotzdem versorgt er gerade den Norden und Nordosten Namibias mit sonst eher rarem Wasser. Und ermöglicht so eine erhöhte Fruchtbarkeit in der Region. Die meisten im Landesinneren befindlichen Flüsse Namibias sind nicht ganzjährig gefüllt. Die sogenannten Rivier sind saisonale Flüsse und halten nur nach einer ausgiebigen Regenzeit Wasser. Ebenso verhält es sich mit der Etosha-Pfanne im Norden. Auch der hier liegende See enthält nur in gewissen Perioden Wasser.
Ein kleiner Auszug namibischer Geschichte
Bis die Europäer 1486 Namibia für sich entdeckt hatten, lebten hier teilweise Nomaden und afrikanische Ureinwohner wie die San als Jäger und Sammler. <strong>Das damals noch als Südwestafrika bezeichnete Land und dessen Bevölkerung wurden in den folgenden Jahren von den weißen Einwanderern ausgebeutet und unterdrückt. Ab dem 19. Jahrhundert vorwiegend durch die Deutschen</strong>, denen gemäß der Berliner Konferenz 1884/1885 Südwestafrika zugeteilt wurde. Entstandene Aufstände der schwarzen Bevölkerung wurden brutal niedergeschlagen. Von 1904 bis 1907 wurde ein Kolonialkrieg, der in einen Völkermord an der südwestafrikanischen Bevölkerung seitens der Deutschen mündete, geführt. In dem Vertrag von Versailles zum Ende des ersten Weltkriegs wurden Deutschland schließlich sämtliche kolonialen Ansprüche entzogen. Südwestafrikaner mit deutschen Wurzeln wurden später eingebürgert. Und nach einer Phase der südafrikanischen Mandatsmacht und Besatzung wurde am 21. März 1990 die namibische Verfassung verabschiedet. Wodurch die Unabhängigkeit und Souveränität Namibias endlich eingeläutet war.
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