Bolivien Bergsteigen
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Bolivien Bergsteigen

Bolivien Bergsteigen, das Abenteuer in Südamerika

Erklimmen Sie die schönsten Gipfel der Anden in Bolivien.

Bergsteigen in Bolivien ist immer noch als Geheimtipp anzusehen. Zwar sind auch hier die zahlreichen Berge bzw. deren Umfeld mit Infrastruktur erschlossen, einen Ansturm der Massen auf das Bergsteigen in Bolivien wie an anderen Bergsteigerparadiesen auf der Welt gibt es hier aber (noch) nicht. Dies mag allerdings eher an der relativen Unbekanntheit dieses Landes liegen. Dass das Bergsteigen hier nicht so attraktiv wie abwechslungsreich wäre, ist definitiv nicht der Fall. Wie ein jeder und eine jede im Folgenden bei den Details zu den von uns angebotenen Touren in diesem Land schnell erkennen wird. Belohnt wird man bei allen diesen Bergtouren aus unserem Angebot, welche hauptsächlich in den beiden Regionen des Cordillera Real, einem Granit-Faltengebirge, und in der Atacama Region stattfinden, mit fantastischen Aussichten. Je nach gewählte konkreter Tour erhält man dabei einen begeisternden Ausblick über die umliegenden Berge, die dazugehörigen Täler samt ausgiebigem Dschungel oder auch einer steinigen Vulkanlandschaft – oder auch über den Titicacasee oder über La Paz. Das auf durchschnittlich 3.600 Metern Höhe liegende La Paz ist Regierungssitz Boliviens und damit der am höchsten gelegene Regierungssitz der Welt. Die Stadt La Paz bildet dabei stets den Ausgangspunkt für unsere Bergtouren wie auch den Endpunkt. Die Stadt selbst bietet natürlich bereits vielerlei Sehenswürdigkeiten und ein lebendiges kulturelles Leben. Dennoch brechen wir von hier aus auf, um uns auf den Weg zu den Gipfeln der vielen 5.000er und 6.000er der näheren Umgebung von La Paz zu machen.
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Ihr Reiseexperte

Alexander Fleischer

Inhaltsübersicht

Unsere beliebtesten Bolivien Reisen

Die Herausforderung der bolivianischen Berge. 

  • ab 21 Tage
  • 8 - 12 Personen
Bolivien ist ein wahres Bergsteiger-Eldorado in Südamerika. Bei fünfzehn 6.000er Bergen und einigen hundert 5.000er Bergen scheinen die Möglichkeiten unbegrenzt zu...
Bolivien ist ein wahres Bergsteiger-Eldorado in Südamerika. Bei fünfzehn 6.000er Bergen und einigen hundert 5.000er Bergen scheinen
  • IV Technik
  • I Komfort
  • IV Fitness
ab € 5.195,-
  • ab 20 Tage
  • 4 - 12 Personen
Bolivien ist ein wahres Bergsteiger-Eldorado in Südamerika. Bei fünfzehn 6.000er Bergen und einigen hundert 5.000er Bergen scheinen die Möglichkeiten unbegrenzt zu...
Bolivien ist ein wahres Bergsteiger-Eldorado in Südamerika. Bei fünfzehn 6.000er Bergen und einigen hundert 5.000er Bergen scheinen
  • V Technik
  • I Komfort
  • IV Fitness
ab € 4.695,-

Bergsteigen in Bolivien, wichtige Informationen

Einige weitere wichtige Informationen sollte man aber noch vor der Vorstellung der konkreten Ziele unserer Bergtouren zur Kenntnis nehmen, da es beim Bergsteigen in diesem Land einige Besonderheiten zu beachten gilt. So gibt es trotz der erwähnten gut nutzbaren Infrastruktur in dieser Region keine Berghütten wie man sie aus anderen Regionen kennt. Das Übernachten während der Touren findet also ausschließlich in selbst mitzubringenden Zelten statt. Damit ist natürlich gleichzeitig eine noch unmittelbarere Erfahrung der Natur auf allen unseren Touren gewährleistet.

Zudem sprechen die allerwenigsten Bergführer, mit denen wir vor Ort zusammenarbeiten, Deutsch. Aufgrund der allgemein geringen touristischen Auslastung der Berge Boliviens trifft man hier nahezu ausschließlich auf englisch- und natürlich spanischsprachige Bergführer. Auf unseren Touren in Kleingruppen ist es allerdings nicht nötig, selbst Englisch oder Spanisch zu verstehen. Dass die entsprechende Kommunikation auch ohne diese Bedingung funktioniert, stellen wir sicher. Mit etwas Glück kommt man aber auch in den Genuss eines der wenigen deutschsprachigen Bergführer in den bolivianischen Bergen.

Als beste Reisezeit, um in dieser Region Südamerikas eine unserer Bergtouren mitzumachen, gilt übrigens die Zeit zwischen Mai und Oktober, wobei die beliebtesten Monate Juli, August und September sein. Abseits von diesen Monaten kommt es natürlich noch seltener zu Begegnungen mit anderen Bergwanderern und -steigern. Je nach Präferenz kann man hier also selbst wählen, was einem besser gefällt.

Bergsteigen Bolivien
Bolivien Bergtouren

Unser Angebot an bolivianischen Bergtouren

Bei uns finden sie alle in Bolivien liegenden Berge für eine geführte Besteigung im Angebot. Dies reicht vom bei eher weniger schwierigen 6000er Uturuncu bis zum technisch sehr anspruchsvollen Illampú. Wählen Sie aus, welche Schwierigkeitsstufe für sie gegenwärtig attraktiv ist und entscheiden Sie sich für einen der Berge im Herzen Südamerikas. Als da wären im Einzelnen:

Huayna Potosí 6.088m

Huayna Potosí Bolivien
Dieser vergletscherte, 6.088 Meter hohe Berg befindet sich nur 25 Kilometer von La Paz entfernt. Er ist einer der am häufigsten bestiegenen Berge des Landes, ja, ganz Südamerikas, weil er einerseits eine sehr eigene optische Charakteristik aufweist, andererseits aber vergleichsweise einfach zu besteigen ist. Sein Name bedeutet in der Sprache der Aymara „junger Berg“. Ausgangspunkt der Touren ist der Zongo-Pass, den man gut per Pkw von La Paz aus erreicht. Als einer der wenigen Berge in unserem Angebot verfügt der Huayna Potosí wegen seiner großen Popularität sogar über ein Hotel an seinem Fuße. Die Tour auf den Huayna Potosí und wieder hinunter ist für besonders Eilige sogar an einem Tag zu schaffen. Möglich ist aber auch eine auf zwei Tage angesetzt Tour.

Illimani 6.439m

Illimani 6.439m Bolivien
Dieser Berg ist mit 6.439 Metern der zweithöchste ganz Boliviens. Auch dieser Berg kann vom Dorf Pinaya innerhalb von einem Tag erklommen werden. Zunächst geht es auf Eseln bis zum Basislager, von dort aus dauert der Aufstieg etwa fünf Stunden. Hin und zurück plant man dann dennoch besser eher zwei Tage ein. Durch die stark abfallende Südwand befindet sich am Illimani eine Wetterscheide, die wahnsinnig aufregende Erlebnisse möglich macht. Es kann vorkommen, dass auf einer Seite des Berges ein Schneesturm tobt, während auf der anderen Seite strahlender Sonnenschein herrscht. Insgesamt verfügt der Berg über fünf Gipfel, die allesamt über 6.000 Meter hoch liegen. Der höchstgelegene ist der Pico Sur, auch bekannt als Pico del Indio.

Pequeno Alpamajo 5.370m

Auch der Pequeno Alpamajo liegt in der Cordillera Real in Bolivien. Der 5.370 Meter hohe Berg wird in der Regel vom Basislager auf 4.700 Metern Höhe aus bestiegen. Dafür durchquert man ein Gletschermassiv und besteht in Teilen aus einer Eistour. Unterschiedlich anspruchsvolle Routen führen auf den Gipfel, die sowohl als mittelschwer bis äußerst anspruchsvoll einzustufen sind. Je nach Wunsch und Fähigkeiten sucht man sich dabei mit unseren Bergführern das für sich passende heraus.

Parinacota 6.380m

Beim Parinacota handelt es sich um einen Schichtvulkan, der fast genau an der Grenze zu Chile liegt. Mitten in der Atacama-Wüste zu finden, bietet er schon bei der Anreise einen ziemlich majestätischen Anblick. Wie überhaupt die Anreise hier schon einen Teil des Reizes ausmacht, ist der Parinacota doch Teil des Nationalparks Lauca. Der eisbedeckte Gipfel erhabt sich in eine Höhe von 6.380 Metern über den an seinem Fuß liegenden See Chungara. Seine gesamte Form ist extrem symmetrisch, was seinen Anblick für viele Besucher des Parinacota so besonders macht. Seine nähere Umgebung ist von viel vulkanischem Gestein geprägt, dennoch haben sich hier auch viele tierische Bewohner angesiedelt.

Sajama 6.542m

Der Sajama ist mit seinen 6.542 Metern der höchste bolivianische Berg. Gleichzeitig ist er auch einer der höchsten Vulkane der Erde, der allerdings seit über 20.000 Jahren erloschen ist. Die Gefahr eines Ausbruchs besteht also bei seiner Besteigung nicht. Der Sajama liegt in der Altipano-Hochebene, die hier etwa 4.200 Meter Höhe erreicht. Eine besondere Einzigartigkeit des Sajama ist, dass hier Bäume in bis zu 5.000 Metern Höhe wachsen – eine Höhe, die bei Bäumen sonst nirgendwo auf der Welt erreicht sind. Diese Quenua-Krüppelbäume liefern zudem Nährstoffe, die stärker als andere Mittel gegen eine eventuelle Höhenkrankheit helfen. Vor seiner Besteigung muss man übrigens in den Dörfern der Umgebung ein kleines Opfer bringen, da der Berg der lokalen Bevölkerung als Heiligtum gilt. Unwillkommen ist man auf einer Bergtour hier dennoch nicht. Die Einheimischen begrüßen den Tourismus vor Ort. Wer den Gipfel erreicht, mag sich wundern, dass hier kein für einen Vulkan typischer Krater zu sehen ist. Dieser existiert zwar, ist aber komplett von einer Eiskuppe bedeckt. Und so ist der Sajama als höchster Berg des Landes, der noch dazu im Sajama-Nationalpark steht, mit seinen vielen Facetten ein besonders reizvolles Ziel für eine Bergtour mit Meine Welt Reisen.

Acotango 6.052m und angrenzende Vulkane

Der Cerro Acotango ist ein 6.052 Meter hoher Stratovulkan, der sich an der Grenze zu Chile befindet. Auch ist er Teil des Nationalparks Lauca und liegt im Gebirge Cordillera Occidental. Er zählt zu einer Gruppe von Vulkanen, zu denen auch der Humarata sowie der Cerro Capurata zählen. Zusammen werden sie die Quimsachata Vulkangruppe genannt. Zwar gilt der Acotango als noch aktiver Vulkan. Sein letzter Ausbruch ist aber über 10.000 Jahre her. Und sollte sich eine Aktivität abzeichnen, so wird dies natürlich bekannt gemacht. Findet also eine Besteigung mit Meine Welt Reisen statt, so ist diese in jedem Fall sicher. Was natürlich genauso für den Weg der Besteigung selbst gilt. Die hier stark erodierte, früher von Lava zerfressene Landschaft beim Aufstieg bietet beinahe außerirdische Anmutung. Nicht zuletzt deshalb sind die Wege auf den Acotango recht populär bei Bergwanderern und Bergsteigern. Während der Aufstieg von chilenischer Seite als gefährlich gilt, ist er von bolivianischer Seite her sicher und wird auch von uns empfohlen sowie organisiert und begleitet.

Licancabur 5.920m

Der Licancabur verpasst mit 5.920 Metern Höhe knapp die Kategorisierung als 6.000er. Dennoch ist er wegen seiner Form, seiner besonderen Geologie und vor allem wegen seiner Lage direkt neben der Laguna Verde ein beliebtes Ziel für Bergsteiger-Touren. Vo seinem Gipfel aus hat man zudem eine hervorragende Sicht über die ebenfalls angrenzende Atacamawüste. Auch der Licancabur ist ein ehemaliger Vulkan. Im Gegensatz zu manch anderen erloschenen Vulkanen in der Region existiert hier aber noch der Krater, der von einem typischen Kratersee gefüllt ist. Darin herrscht ein erstaunlich reges Treiben verschiedenster Lebewesen, die hier trotz Außentemperaturen von bis zu -30° C überleben. Eine weitere extreme Eigenschaft des Licancabur ist, dass hier vor wenigen Jahren mit einem UV-Index von 43 die höchste jemals auf der Erde gemessene UV-Strahlung registiert wurde. Entsprechender Schutz der Bergsteiger ist natürlich vonnöten – dies gilt angesichts der großen zu erreichenden Höhen aber auf all unseren Touren von Meine Welt Reisen. Da der Aufstieg meist von der Laguna Verde aus beginnt, ist schon der Anfang eines solchen Trips äußerst reizvoll mit einem landschaftlichen Mix aus einer Lagune und einem sehr hohen Vulkan, den man so intensiv sonst kaum auf der Welt findet.

Chachacomani 6.105m

Eine anspruchsvolle, aber auch sehr interessante Bergtour erlebt man, wenn man sich für eine Besteigung des Chachacomani entscheidet. Dieser erreicht eine Höhe von 6.105 Metern. Für Weg auf seinen Gipfel benötigt man in der Regel drei Tage, allerdings kann man auch schneller unterwegs sein. Beginn der Tour ist üblicherweise im Hochlager auf 4.800 Metern Höhe. Steile Pfade führen die Bergsteiger dann durch ein Gletschermassiv, sodass die Reisegeschwindigkeit stark sinkt. Hat man aber den Gipfel erreicht, wird man mit einem weiten Ausblick über die gesamte Cordillera Real belohnt. Umgeben ist der Berg übrigens von vielen kleinen, meist tiefblauen Seen, die über eine abwechslungsreiche Fauna verfügen.

Tunupa Vulkan 5.432m

Dieser inaktive Vulkan steigt 5.432 Meter in den bolivianischen Himmel. Er ist Teil der Hochebene Municipio Tahua und liegt am Rande der Salar de Uyuni, einer Salzwüste in dieser Region. Äußerst spannend wird eine Tour auf den Tunupa durch die Besonderheit, dass sich auf halber Höhe des Aufstiegs eine besuchbare Höhle mit Mumien und deren Grabbeigaben befindet. Hier erlebt man menschliche Historie hautnah mit eigenen Augen. Sein Gipfel liegt rund 1.800 Meter höher als seine Umgebung, sodass man von dort oben eine schier endlos weite Aussicht erhält. Dies macht ihn neben dem Umstand, dass die Natur im Umfeld des Tunupa etwas farbenfroher ist als bei den meisten anderen hier im Angebot stehenden Bergen.

Uturuncu 6.008m

Dieser Vulkan befindet sich nah an der Grenze zu Argentinien. Eine Tour auf den Uturuncu stellt ganz knapp eine 6.000er-Besteigung dar, denn sein Gipfel erreicht 6.008 Meter Höhe. Da man bei einer Besteigung des Uturuncu auf einer gut ausgebauten Straße bis auf 600 Meter an den Gipfel heranfahren kann, ist hier das Erklimmen eines 6.000ers mit vergleichsweise wenig zeitlichem Aufwand möglich. Zudem sind diese letzten 600 Meter von doch recht geringem Schwierigkeitsgrad. Dennoch wird der Uturuncu nur selten als Ziel von Bergsteigertouren gewählt, da er im Südwesten des Landes so sehr weit ab vom Schuss liegt und damit der Ausgangspunkt nur schwer bzw. nach langer Anreise zu erreichen ist. Wer also sicher gehen will, dass er auf nur wenige andere Bergsteiger trifft, für den ist der Uturuncu mit Sicherheit eine gute Wahl.

Interessante Beiträge Bolivien

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Weitere wichtige Informationen für eine Bergtour in Bolivien mit Meine Welt Reisen

Im Umfeld der meisten hier gelisteten Berge wurde früher extensiv Bergbau betrieben. Deshalb ist die Infrastruktur für eine Anreise zu den Basislagern auch so im internationalen Vergleich auf diesen Höhen sehr gut ausgebaut. Selbst bis in 5.000 Meter Höhe kann man oft problemlos mit einem Pkw anreisen. Deshalb wieder sind viele der hier genannten Berggipfel an nur einem Tag zu erreichen. Weitere wichtige Informationen beim Bergsteigen in dieser Region: Das Hauptgepäck aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird stets bis zum Hochlager transportiert. Ein eigener Tagesrucksack ist allerdings selbst zu tragen. Ein Koch begleitet die Touren auf die Berge und bereitet die Mahlzeiten jeweils frisch zu. Für eine ausreichend stärkende, aber auch landestypische und damit zusätzliche reizvolle Ernährung ist also auf allen unseren Touren gesorgt. Ebenso achten wir immer darauf, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine gute Akklimatisation an die jeweilige Höhe ermöglicht wird. Die alpine Ausrüstung für die Touren muss selbst mitgebracht werden, kann aber mit allem Benötigtem bei Meine Welt Reisen geliehen werden.

Individuelle Besteigung oder Gruppenreisen in Bolivien

Wir von Meine Welt Reisen bieten diese Touren fürs Bergsteigen in Bolivien sowohl für Kleingruppen an als auch als individuelle Besteigung. In jedem Fall wählen Sie mit uns einen in dieser Region der Erde äußerst erfahren und kenntnisreichen Anbieter an, für den Sicherheit an erster Stelle steht und der genau weiß, welche Begebenheiten sich vor Ort bieten und für welchen Teil der Ausrüstung selbst gesorgt werden muss. Mit uns kann man in jedem Fall perfekt in Bolivien Bergsteigen.

Aber nicht nur passionierte Bergsteiger und agile Wanderer kommen bei einer durch uns geführten Bergtour voll auf ihre Kosten. Wer ohne strammes Bergsteigen die bolivianische Kultur entdecken und sich von der Gastfreundschaft der Einheimischen verzaubern lassen will, ist mit einer Bolivien-Rundreise, die wir ebenfalls anbieten, bestens beraten.

Straße einer Bolivien Reise
City Tour in Bolivien

Reiseinfos für Bolivien Touren

Wie ist das Klima in Bolivien?

Bolivien ist etwa drei Mal so groß wie Deutschland. Obwohl sich Bolivien vollständig in den Tropen befindet, herrschen in den verschiedenen Landesteilen unterschiedliche klimatische Bedingungen vor. Vom polaren Klima auf den Berggipfeln der Anden bis zum tropischen Klima in den Tiefländern sind alle Klimata vertreten. Welche Temperaturen herrschen, ist vor allem davon abhängig, in welcher Höhe Sie sich befinden. Selbst wenn Sie also im Sommer verreisen: Ein dicker Pulli gehört unbedingt in das Reisegepäck für eine Bolivien Reise. Der größte Teil des Landes befindet sich in hohen Lagen, meist über 1.500 Metern. Mehr als 3.000 Meter hoch liegt sogar Altiplano, eine Hochebene in West-Bolivien mit dem höchstgelegenen Regierungssitz der Erde.

Wann ist die beste Reisezeit für Bolivien Reisen?

Von Mai bis Oktober herrscht der Winter in Bolivien. Diese Monate gelten als beste Reisezeit, egal ob Sie eine Trekking- oder eine Rundreise planen. Das Wetter ist dann trocken und es herrschen angenehme Temperaturen. Die Monate November bis April sind dagegen weniger zu empfehlen, denn dann herrscht im Land die Regenzeit.

Welche Sprache wird gesprochen?

In Bolivien wird Spanisch, Quechua und Aymara gesprochen. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl weiterer indigener Sprachen. In jeder Region des Landes gibt es neben Spanisch eine zweite Amtssprache. Am besten können Sie sich verständigen, wenn Sie gewisse Grundkenntnisse in Spanisch haben. Können Sie die sprachlichen Barrieren nicht überwinden, ist Ihnen Ihr Reisebegleiter gerne behilflich.

Gibt es eine Zeitverschiebung, wenn ich nach Bolivien reise?

Wenn Sie nach Bolivien reisen, kann es durchaus sein, dass Sie einen Jetlag verspüren. Die Zeit in Bolivien ist sechs Stunden hinter der deutschen Zeit. Erschwert wird das Ganze durch die relativ lange Flugzeit. Durchschnittlich sind Sie mit dem Flugzeug bis zu 22 Stunden unterwegs. Einen Direktflug nach Bolivien gibt es übrigens nicht, so dass Sie immer eine Zwischenlandung einplanen müssen.

Was muss ich bei der Einreise nach Bolivien beachten und benötige ich ein Visum?

Ale deutscher Staatsbürger benötigen Sie kein Visum, um nach Bolivien einzureisen. Zu touristischen Zwecken kann man sich bis zu 90 Tage im Jahr visumsfrei im Land aufhalten.

Welche Währung gilt in Bolivien und was sind gängige Zahlungsmittel?

Nur wenige Einrichtungen in Bolivien akzeptieren eine Kartenzahlung in Euro. Sie sollten daher immer gewissen Betrag der Landeswährung in der Tasche haben. In Bolivien zahlt man mit dem Boliviano. In allen größeren Städten gibt es Geldautomaten, an denen Sie mit Ihrer Kreditkarte Bargeld abheben können.

Wie ist die Stromversorgung und benötige ich einen Adapter für das Reiseland Bolivien?

Die Stromversorgung in Bolivien ist recht unterschiedlich ausgebaut. Die Standardnetzspannung liegt bei 220 Volt, in vielen Regionen beträgt sie aber auch nur 110 V. Daher raten wir, einen Adapter für amerikanische Flachkontakte beziehungsweise einen Spannungsumwandler mitzuführen. Steckdosen gibt es in Bolivien vom Typ A und C. Sie benötigen also einen Reisestecker Adapter für diese Steckdosen. Bedenken Sie weiterhin, dass Sie während einer Wanderung in abgelegenen Gebieten vielfach keine Möglichkeit haben werden, Ihr Mobiltelefon aufzuladen.

Wie gut ist die Kommunikation über Telefon und Internet?

Vergleicht man Bolivien mit der Europäischen Union, ist die Entwicklung der Telekommunikation längst nicht so gut fortgeschritten. Mit etwa 180.000 Webhosts, also der im Land befindlichen Internetserver, liegt Bolivien unterhalb des weltweiten Durchschnitts. Ein modernes 5G-Netz, wie wir es in Deutschland kennen, gibt es in Bolivien nicht. Sie müssen also damit rechnen, dass Sie Ihr Internet häufig nicht nutzen können. Das ist aber auch nicht der Plan: Ihre Rundreise in Bolivien sollte Ihrer Entschleunigung dienen. Verzichten Sie also ruhig einmal einige Tage auf das Smartphone und genießen Sie stattdessen die spektakulären Aussichten, die Ihnen geboten werden.

Gibt es Hinweise zu Gesundheit und Impfungen für Wanderurlaube in Bolivien?

Pflichtimpfungen für Bolivien gibt es nicht. Dringend empfohlen wird allerdings eine Impfung gegen Gelbfieber. Auch aktuelle Impfungen gegen Diptherie, Masern, Keuchhusten und Tetanus sollten vorhanden sein. Fragen Sie also am besten bei Ihrem Hausarzt nach und frischen Sie diese Impfungen vor Ihrer Bolivien Rundreise auf.

Für das Wandern in Bolivien empfehlen wir unseren Gästen immer eine kleine Reiseapotheke mitzuführen. Dazu sollten Sonnencreme und Insektenschutz ebenso wie ein Darmtherapeutikum gehören. Auch empfehlen wir, ausreichend Trinkwasser bei sich zu tragen. Das gilt besonders für unsere längeren Wander- und Trekkingtouren. Ein Problem in Bolivien ist Malaria. Eine Malaria-Impfung gibt es nicht. Da Malaria von Stechmücken übertragen wird, sollten Sie unbedingt einen guten Mückenschutz mit auf Ihre Reise nehmen. Das gilt besonders für alle Regionen unter 2.500 Meter und das Amazonasbecken.

Was sollte ich bezüglich der Sicherheit in Bolivien beachten?

Generell gibt es keine aktuelle Sicherheitswarnung für das Reiseland Bolivien. Dennoch kommt es in einigen Regionen häufig zu Unruhen. Versuchen Sie daher; große Menschenansammlungen und Protestveranstaltungen weitestgehend zu meiden. Auch kann es passieren, dass Straßenblockaden Ihre Reisepläne durchkreuzen. Ein weiterer Tipp: Tragen Sie immer eine Ausweiskopie bei sich, denn die Polizei im Land kann Sie festnehmen, wenn Ihre Identität nicht nachgewiesen werden kann. Meiden sollten Sie zudem die Minibusse im Land und stattdessen die Linienbusse nutzen. Tragen Sie keine Wertsachen offen zur Schau und nehmen Sie keine großen Mengen an Bargeld mit.

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