Kirchen und Klöster

Kirchen und Klöster in Armenien

Vergangene Zivilisationen im Armenien Urlaub entdecken

Die reiche Kulturgeschichte Armeniens ist ein weiterer Grund, dem Land einen Besuch abzustatten. Über ganz Armenien verteilt finden Sie Zeitzeugen vergangener Kulturen sowie bedeutsame Bauwerke. Armenien gilt übrigens als das älteste christliche Land der Welt. Mit einem Wander- oder Aktivurlaub lässt sich eine Kulturreise somit sehr gut verbinden. So sorgen Sie für Abwechslung im Tagesprogramm und lernen viel über die reiche Kultur und die Traditionen des Reiselands Armenienund des armenischen Volkes.

Kloster Geghard

Das Kloster Geghard ist sicher eines dieser sehenswerten Bauwerke und eines der beliebtesten Reiseziele. Es liegt am Fluss Azat unweit der Hauptstadt Jerewan in einer abgelegenen Schlucht. Nachweislich existiert das Kloster bereits seit dem 4. Jahrhundert. Es ist ein wichtiger Teil der Geschichte der Armenischen Apostolischen Kirche. Sehenswert sind die Räume, die teilweise direkt in den Fels des Gebirges geschlagen wurden. 

Außerdem ist das Kloster in ganz typischen armenischen Baustilen errichtet. Die quadratische Vorhalle im Stil Gawit und die steinernen Gedächtniskreuze, die Chatschkar genannt werden, sind charakteristisch für religiöse Bauten in Armenien. So wird das Innere des Klosters mystisch, mittelalterlich und teilweise gar bedrückend. Seit dem Jahr 2000 ist das Kloster Geghard Teil des UNESCO-Welterbes. Ein Besuch darf bei keiner Rundreise fehlen.

Etschmiadsin

Die Kleinstadt Etschmiadsin liegt nur etwa 20 Kilometer vor den Toren der Hauptstadt. Sie weist eine hohe Dichte an kulturellen Sehenswürdigkeiten auf und ist deshalb einen Abstecher wertEtschmiadsin war zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert die Hauptstadt Armeniens. Noch heute ist sie der Hauptsitz der Armenischen Apostolischen Kirche. Zentrum der Religion ist die Kathedrale von Etschmiadsin, deren Bau wahrscheinlich im Jahre 303 begann. 

Die Kathedrale ist jedoch nicht das einzige imposante Gotteshaus der Stadt. St. Gajane und St. Hripsime sind ebenso sehenswerte Bauwerke. St. Gajane entstand im 7. Jahrhundert, St. Hripsime wurde 618 eingeweiht. Letztere zählt zu den ältesten, noch erhaltenen Kirchen des Landes. Alle drei Gotteshäuser sind mittlerweile Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. 

Ruinenstätte Swartnoz

Ebenfalls unweit der Hauptstadt gelegen befindet sich die Ruinenstätte Swartnoz. Von Jerewan aus sind es nur 17 Kilometer bis zur Anlage. Ausgrabungen haben Artefakte zutage gebracht, die aus der Bronzezeit stammen. Zur Zeit des Urartäischen Reiches im 1. Jahrhundert vor Christus war Swartnoz ein Opferaltar. Fundamente eines alten Tempels bezeugen diesen Teil der Geschichte. Später haben Anhänger des Zarathustrismus hier einen Feuertempel errichtet. Auch aus der byzantinischen Zeit finden sich Gegenstände. 

Die vielfältigen Einflüsse zahlreicher unterschiedlicher Kulturen machen die Ruinenstätte Swartnoz so interessant. Heute stehen noch die Überreste einer Kathedrale aus dem 7. Jahrhundert sowie der dazugehörige Palast. Die Ruinenstätte ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Beeindruckend ist vor allem die Kulisse im Hintergrund: Die Kathedrale steht genau vor dem mächtigen Ararat, der sich am Horizont auftürmt. 

Zaghkadsor

Zaghkadsor ist ein weiteres interessantes Touristenziel in Armenien. Rund 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt die kleine Stadt am Fuße des Berges Teghenis. Dieser ist nicht nur ein beliebtes Wanderziel, von Mitte September bis Mitte April ist Zaghkadsor das Zentrum des armenischen Skisports. Der Skilift führt bis auf den Gipfel des 2.819 Meter hohen Teghenis. Es gibt ausgiebige Möglichkeiten für den Skisport und Snowboarden ist besonders beliebt. 

Auch eine bedeutende religiöse Stätte Armeniens, das Kloster Ketscharis, befindet sich in Zaghkadsor. Die Kuppelkirche wurde im Jahre 1003 von Grigor Magistros errichtet und ist dem Heiligen Gregor Lusaworitsch gewidmet. 

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