Kenia Porträt

Kenia Informationen,
das Portrait des Safarilandes Nummer # 1

Kenia Informationen

Ländername: Kenya

Fläche: 582.650 km² 

(eineinhalb mal so groß wie Deutschland)

Hauptstadt: Nairobi  (4,4 Millionen Einwohner)

Amtssprache: Englisch und Kisuaheli

Einwohner: 54.000.000 steigend

Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km²

Währung: Kenya Shilling sowie US Dollar

Zeitzone: East Africa Time (+ 2 Stunden vs. Deutschland, Sommerzeit + 1 Stunde)

Landesvorwahl: +254

Web-Kennung: .ke

Kennzeichen: EAK

Nationalfeiertag: 12. Dezember ( Unabhängigkeitstag)

Schnell zu finden
Kenia Informationen Flagge

Kenias Geographie am Äquator

Kenia liegt in Ostafrika, direkt am Ostafrikanischen Grabenbruch. Das Land wird in seiner Mitte vom Äquator durchschnitten. Das hat zur Folge, dass ganzjährig ein sonniges warmes Klima herrscht, die Sonne nirgends schneller auf und untergeht, die Tage am 21. März und 22. September genau 12 Stunden lang sind. An Kenia grenzen fünf Staaten, im Uhrzeigersinn sind das Äthiopien, Somalia, dem Sudan, Tansania und Uganda. Im Osten grenzt Kenia an den indischen Ozean. Die teils schnurgeraden Grenzverläufe rühren aus der Zeit der Aufteilung während der Kolonialzeit der Europäer.  Die Osthälfte Kenias ist die flache Ebene des Nykia Plateau. Hier befinden sich die weiten Savannen und Sümpfe des Tsavo Ost und Tsavo West Nationalpark, aber auch die Taita Hills und die Chyulu Range, ein 2.100 m hoher Höhenzug mit phantastischen Ausblicken. Im Gebiet des Grabenbruchs, des sogenannten Rift Valley finden sich zahlreiche kleine Vulkane und Vulkanseen wie zum Beispiel dem Turkana-See, Nakuru-See und dem Elmenteita-See. Die Seen sind stark alkalisch, teilweise entstehen heiße Quellen. Die höchste Erhebung des Landes ist der Mount Kenya. Mit 5.199m der zweithöchste Berg Afrikas nach dem  Kilimandscharo. Weiter westlich befindet sich das Zentrale und das westliche Hochland. Der Aberdare Range ist mit 4000 m ebenfalls hochalpin. Dazu gesellen sich der Ol Doinyo Sabuk und die Nyambeni Hills. Westlich davon, Richtung Masai Mara und ugandischer Grenze befinden sich weitere Hochländer vulkanischen Ursprungs bis zu 3000 m hoch. Von Wäldern bedeckt finden sich hier die Gipfel Tinderet und das lange Mau-Massiv bis nach Tansania.  Die beiden längsten Flüsse Kenias münden oberhalb von Mombasa bei Malindi in den indischen Ozean. Das sind zum einen der Sabaki, 546 km lang, mit seinem Ursprung im Hochland. Zum anderen ist das der Tana mit 708 km Länge. In seinem Delta leben zwei seltene Affenarten.  Es sind der Tana-Mangaben und den Tana-Stummelaffe.

Das Safari Ziel #1 in Afrika

Safari bedeutet auf Swahili Reise. Die überwiegende Zahl der Touristen kommt auf der Suche nach den Big Five nach Kenia. Die unerschöpfliche Weite bietet 1000 Möglichkeiten für eine Safari Rundreise in Kenia. Das Land bietet für jeden Anlass alle Möglichkeiten für Ihre Traumreise. Von der ersten Schnupper Safari in Schwarzafrika, geführten Kleingruppenreisen, maßgeschneiderte Privatreisen als Hochzeitsreise bis hin zu Homestay Aufenthalten bei den Masai ist alles möglich. Das grosse Plus von Kenia ist die unkomplizierte Kombination von Safari und Badeurlaub am indischen Ozean.  

Ohne Zweifel ist die große Tierwanderung in der Masai Mara und Serengeti die Attraktion Nummer 1 im Land. Der ewige Tross tausender Gnus immer dem Wasser und der Nahrung folgend ist ein besonderes Schauspiel. Darüber hinaus bieten 20 andere Regionen geschützte Lebensräume für Grosswild, Reptilien, Vögel und unzählige Pflanzenarten. Kenia ist durch seine reiche Pflanzen – und Tierwelt ein Paradies für Naturfreunde und Fotografen. Das bekannteste Fotomotiv ist sicher der Kilimandscharo, fotografiert vom Amboseli Nationalpark.

Safari in Kenia heisst nicht zwingend tagelang im Auto zu sitzen. Aktivurlauber finden zum Tauchen, Hochseeangeln, Golfen, Reiten, Ballonfahren, einer Fußsafari oder Wandern ganzjährig! beste Bedingungen vor. Ein ganz besonderes Abenteuer ist das Camping in freier Wildnis.

 

Kenias Geschichte und Kultur

Kenias Geschichte ist untrennbar mit der von ganz Ostafrika verbunden. Frühzeitliche Funde lassen hier am Turka-See die Wiege der Menschheit vermuten. Auf die Spuren des homo erectus stieß man in der Oldupai-Schlucht in Tansania. Erste Handelsbeziehungen gab es nachweislich mit Arabern und Indern, welche mit Stoffen, Gewürzen und mit Sklaven in Ostafrika handelten. Zu dieser Zeit entstand die Sprache Swahili. 

 

Mit Vasco da Gama , was Jan van Riebeek für Südafrika war, wurde um 1500 die Kolonialzeit der Europäer in Ostafrika  eingeläutet. Nach der portugiesischen Übermacht wechselte die Herrschaft zwischen Arabern, Engländern wie Livingstone und Hemingway und später  auch dem deutschen Kaiserreich mit Deutsch-Ostafrika bis 1919. 1963 erreichte Kenia “Uhuru”, seine Unabhängigkeit. 

 

Seit Jahrhunderten beeinflussen sich die Stämme in Kenia ganz bewusst gegenseitig, primär um eine Inzest zu vermeiden. Die Städte wie Nairobi und Mombasa wachsen rasant, die moderne, bessere Lebensweise lässt ländlich geprägte Tradionen langsam verschwinden.

Neben den großen Religionen Islam und Christentum, existiert auch noch der Ahnenkult in vielen Gegenden Kenias. Dieser besagt böse Geister zu beschwören. Bestimme Orte und Tiere werden als heilig betrachtet. Eine ganz besondere Ehre und Achtung wird den Alten zuteil.

Musik und Tanz in jeder Form spielen eine besondere Rolle und werden zu jeder gelegenheit zelebriert. Populär ist der Taarab, eine Musikrichtung in der die trommel die zentrale Rolle einnimmt. Eingeführt durch den Sultan Said Barghash trommelt man sich zu Festlichkeiten bis in Trance. Andere Traditionen sind die Tingatinga Malerei, das Specksteinschnitzen und Henna-Tattoos. Kenia hat eine Reihe von UNESCO Weltkulturerbe zu bieten. Darunter das Fort Jesus in Mombasa, die Altstadt von Lamu und die heiligen Kaya-Wälder der Mijikenda.

Wissenswertes über Kenia

Geld & Bezahlen

In Kenia ist meist nur Bares wahres. Das bedeutet, dass Sie für die Safari etwas Bargeld in KES oder US Dollar dabei haben sollten. Euro werden ungern oder gar nicht angenommen. Ebenso ist das Bezahlen in den Lodges mit Kreditkarte nicht sehr verbreitet. In den Strandhotels, Tauchbasen und Shops an der Küste und in Nairobi hingegen werden Kreditkarten von VISA und Mastercard akzeptiert. 

Trinkgeld ist eine übliche Gewohnheit, wovon die Menschen teilweise leben. Sie sind fair , wenn man 10% Tipp in Restaurants und Bars gibt. In den Lodges stehen Trinkgeld Boxen. Diese werden unter den allen Angestellten aufgeteilt.

Sicherheit

Sehr viele Menschen in den Städten leben unterhalb des Existenzminimum. Entsprechend hoch ist die Kriminalitätsrate in Nairobi und Mombasa. Während einer Safari hingegen geht die Kriminalität gegen null. Der beste Schutz ist, sämtlichen wertvollen Schmuck, teure Kleidung und Wertgegenstände wie Laptops daheim zu lassen. Bargeld tragen Sie am besten nahe am Körper. Geschichten von mittellosen Schulkindern und kranken Geschwistern gehen Sie am besten aus dem Weg. Geben Sie niemals ihren Reisepass aus der Hand. Fotokameras tragen Sie am besten unauffällig oder schließen diese in den Hotelsafe. Wie gesagt, in den Nationalparks sind Sie sehr sicher, auch mit Kindern.

Post

Briefmarken und Postkarten sind oft in Lodges oder Souvenirläden zu erhalten. Eine Post gibt es in den Städten, wo man die Karten dann aufgeben kann. Es ist nicht ratsam, die Urlaubspost in den Lodges abzugeben, denn oft dauert es Tage oder Wochen, bis jemand in die Stadt fährt.

Auf Safari mit Kindern

Kenia und wir als ihr Veranstalter sind sehr gut auf Safaris mit Kindern eingestellt. Wir berücksichtigen die Dauer, Route, Unterkünfte und haben spezielle Safari Programme mit unseren Guides erstellt, bei denen Kinder etwas lernen können. Kinder sollten ein Alter von mindestens 7 Jahren haben, um nicht zu schnell die Lust an einer Safari Rundreise zu verlieren. Um das Ganze einmal auszuprobieren bieten wir Badeurlaube in Kenia mit einer Schnupper Safari an. Vielleicht ist das die ideale Lösung für Sie.

Reiseapotheke

Eine kleine aber gut sortierte Reiseapotheke sollte in jeder Reisetasche vorhanden sein. So ist die Mitnahme von Hände-Desinfektionsmittel ein Muss. Des weiteren sollten Sie Medikamente gegen Durchfall und fieber hemmende Mittel dabei haben. eine Malariaprophylaxe wird empfohlen oder als Therapiemedikament auch nicht fehlen. Sonnencreme, insbesondere Lippenschutz ist selbstverständlich Grundausstattung. Moskitonetze sind in jeder Unterkunft vorhanden und müssen nicht mitgenommen werden. Vergessen Sie nicht ihr Auslands Krankenversicherung.

Do's & Dont's

Bitte verlassen Sie während einer Pirschfahrt niemals das Fahrzeug ohne Genehmigung ihre Guides. Das Verlassen des Fahrzeuges ist nur an auf den ausgewiesenen Rastplätzen genehmigt. Es drohen Ihnen hohe Geldstrafen und dem Guide der Entzug seiner Lizenz. Wenn Sie eine Fusspirsch unternehmen wollen, planen wir diese gerne für Sie ganz ohne Risiko für Leben und Geldbörse.

 

An Kenias Stränden herrscht absolutes Verbot für Nacktbaden und Nacktsonnen. Bei wiederholtem Vergehen droht nicht nur eine Geldstrafe sondern auch eine Anzeige.

 

Das Zurschaustellen von Zuneigung oder Zärtlichkeiten ist in religiös gläubigen Teilen Kenias nicht gern gesehen.  Das gilt gleichermaßen für schwule und heterosexuelle Paare.  In Lodges, Safari Camps oder Strandhotel trifft das nicht zu.

 

Tragen Sie am besten während des gesamten Aufenthaltes lange, dünne Kleidung aus Naturfasern sowie eine Safarihut über die Ohren. Gerade in den deutschen Wintermonaten verbrennen Sie sich sonst innerhalb von Minuten. 

 

Der Einsatz von Drohnen ohne Genehmigung ist verboten und strafbar. Sollten Sie eine Drohne für Fotoaufnahmen nutzen wollen, wenden Sie sich für eine Genehmigung an die Kenianische Botschaft in Deutschland.

 

Rauchen ist in der Öffentlichkeit mit Ausnahme von gekennzeichneten Plätzen verboten und wird geahndet.

 

Die Einfuhr von Plastiktüten in Kenia ist seit August 2017 generell verboten. Das betrifft alle Tragetaschen und Müllbeutel, die aus Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) oder anderen, nicht biologisch abbaubaren Kunststoffen hergestellt wurden. Gründe sind der ausufernde Plastikmüll. Nicht betroffen sind Waschtaschen und Verpackungen von Medikamenten.




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