Die Welt der Inkas

Die Highlights im südlichen Peru erleben

  • 16 Tage
ab € 3.995,-
  • 4 - 12 Personen

Highlights der Reise

  • "Klein-Galapagos" - Islas Ballestas

  • Wüstenoase Huacachina

  • Geheimnisvolle Nazca-Linien

  • Schönste Städte Perus - Cusco & Arequipa

  • Kondore am Colca Canyon

  • Titicacasee mit Uros-Schilfinseln

  • Heiliges Tal der Inkas mit Machu Picchu

Kommen Sie mit auf eine Erlebnisreise in ein Land voller Kultur- und Naturschätze, leckerer Küche und faszinierenden Menschen. Peru ist ohne Zweifel eines der aufregendsten und facettenreichsten Länder dieser Erde. Wo sonst auf der Welt können Sie innerhalb einer Reise im kühlen Pazifik baden gehen, eine der eindrucksvollsten Wüstenlandschaften der Welt erleben, in zauberhaften Kolonialstädten spazieren, an rauchenden Vulkanen vorbei entlang einem der tiefsten Canyons unserer Erde wandern, auf dem größten schiffbaren See der Erde schwimmende Schilfinseln besichtigen und in zahlreichen archäologischen Stätten im längsten Gebirge der Erde mit vergletscherten Bergriesen einer vergangenen Kultur auf den Grund gehen? Das alles und noch so viel mehr kann Ihnen nur Peru bieten – ein Land voller Gegensätze und Superlativen. Sie erwartet eine einmalige Peru-Rundreise, auf welcher Sie die schönsten Höhepunkte im Süden des Landes entdecken werden.

Der Ausgangspunkt Ihrer Reise ist die Hauptstadt Lima. Hier bekommen Sie ein erstes Gefühl für das Land und schauen sich die kolonialen Überbleibsel neben den modernen Stadtteilen an. Auch kulinarisch kommen Sie an und wir empfehlen Ihnen das Nationalgericht Perus, Ceviche, zu probieren. Auf der berühmten Panamericana fahren Sie dann entlang des wüstenartigen Küstenstreifens immer den Pazifik im Blick nach Süden. Ihr Ziel sind die Islas Ballestas – diese faszinierenden vorgelagerten Inseln, welche auch als "Klein-Galapagos" bezeichnet werden. Hier warten bereits tausende von Seevögeln, Seelöwen und Humboldt-Pinguinen auf Ihren Besuch. Im Anschluss verbringen Sie die Nacht in der unvergleichlichen Wüstenoase von Huacachina. Bevor die Sonne untergeht, können Sie die größten Sanddünen des Landes mit einem Sandboard hinunterbrausen oder per Buggy-Tour einen Adrenalinkick erleben. Nach dem Sonnenuntergang heißt es dann Millionen von der Sterne beobachten. Ihre Peru-Reise führt Sie weiterhin in die Nazca-Region – um den besten Einblick in die größten und rätselhaftesten Geoglyphen der Welt zu erhalten, empfehlen wir Ihnen einen Rundflug. Nun verlassen Sie den Küstenbereich und es geht hinauf in die Berge. Mit Arequipa lernen Sie eine der schönsten Kolonialstädte des gesamten Kontinents kennen, welche auch noch von gigantischen Vulkanen umringt ist. Vorbei an rauchenden Vulkanen wie den Sabancaya erreichen Sie den Colca Canyon. Sie hätten sich wohl nie erträumen können, dass mit den Kondoren, eine der größte Vogelart unseres Planeten direkt über Ihren Köpfen kreist. Doch wenn Sie zum tiefblauen Titicacasee gelangen, kommen Sie auch hier nicht aus dem Staunen heraus. Sie erhalten einen Einblick wie Menschen für hunderte Jahre traditionell auf selbstgebauten Schilfinseln autark leben konnten und dies teilweise bis heute tun. Schließlich erreicht Ihre Peru-Reise den Höhepunkt. Cusco samt dem dem heiligen Tal der Inkas ist zweifellos einer der schönsten Flecken der Erde. In Cusco erleben Sie wie einzigartig alte Inkaruinen mit nachfolgender spanischer Kolonialarchitektur verschmolzen sind. Im Umland von Cusco tauchen Sie intensiv in die alte Inka-Kultur ein und versuchen bei der Besichtigung diverser Inka-Stätten das eine oder andere Rätsel zu lüften. Zum Ende Ihrer Reise werden Sie sprachlos hoch oben an den Ruinen von Machu Picchu stehen, welche in einer einzigartigen Berglandschaft eingebettet sind und sich vor Ehrfurcht fragen, wie die Inkas zu solchen Leistungen fähig waren. Eindrucksvoller kann Ihre Reise nicht enden…

 

 

Ihr Reiseexperte|in

Alexander Fleischer

Ihr Reiseexperte

  • Alexander Fleischer
  • +49 341 9899 70 84
  • alexander@meinewelt-reisen.de

Dauer

16 Tage

Land

Preis p.P.

ab € 3.995,-

Reiseverlauf "Die Welt der Inkas"

Alle Tagesbeschreibungen öffnen

Tag 1: Flug nach Peru & Ankunft in Lima

So lange haben Sie sich auf diesen Tag gefreut und nun ist es endlich soweit - Ihre Abenteuerreise nach Peru kann beginnen. Am frühen Morgen fliegen Sie mit einem Stopp nach Lima, wo Sie noch am gleichen Abend ankommen. Um bequem zum Flughafen zu kommen, empfehlen wir Ihnen das Rail & Fly Ticket bei der Buchung mit auszuwählen und somit mit dem Zug anzureisen. Bienvenidos - Herzlich Willkommen im Land der legendären Inkas! Am Abend landen Sie in der quirligen Hauptstadt von Peru. Sie werden direkt am Flughafen in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel in den Stadtteil Miraflores gebracht. Nun erholen Sie sich erstmal von der langen Anreise und genießen Ihre erste Nacht in Peru. Übernachtung im Hotel Antigua Miraflores o.ä.

Tag 2: Stadtbesichtigung Lima

Verpflegung: F / A
Plaza de Armas Lima.jpeg

Lima bzw. "die Stadt der Könige", wie Francisco Pizarro die Stadt einst nannte, liegt an der wüstenartigen Pazifikküste Peru's und ist nach Kairo die zweitgrößte Wüstenstadt der Welt. Gemeinsam mit Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter tauchen Sie ein in das historische Erbe der 10-Millionen-Einwohner-Metropole. Damit lebt fast jeder dritte Peruaner in der Hauptstadt. Als erstes erkunden Sie die Altstadt , welche seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Bester Ausgangspunkt hierfür bildet der Plaza de Armas bzw. Plaza Mayor - der Hauptplatz der Stadt. Hier ritzte der Spanier Francisco Pizarro 1535 nach dem Sieg gegen die Inkas mit seinem Degen den quadratischen Grundriss in den Boden und legte damit den Grundstein der Stadt. Die Stadt wuchs schnell und wurde aufgrund des ständigen Zuflusses vor allem von Gold und Silber aus den Minen der Anden zu einer der reichsten Städte der Welt. Die Plaza wird von drei großartigen Gebäuden eingerahmt - den Regierungspalast, der Kathedrale und dem Rathaus. Im Anschluss laufen Sie weiter zum Kloster San Francisco. Bei einem Rundgang entdecken Sie den schönen Innenhof, eine Ausstellung berühmter Maler, die eindrucksvolle Bibliothek und die Katakomben. die erst 1951 entdeckt wurden und bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts als größter Friedhof der Stadt dienten. Bis heute können Sie hier die Knochen von ca. 70.000 Verstorbenen vorfinden. Wenn Sie mögen, können Sie noch weiter bis zum Plazar Bolivar mit dem Kongressgebäude und dem Inquisitionsmuseum schlendern. Auch der Abstecher zum nahe gelegenen zentralen Markt im chinesischen Viertel lohnt sich. Was wäre Südamerika ohne diese Märkte? Hier findet man alle wichtigen Dinge des täglichen Bedarfs. Probieren Sie doch einen leckeren frisch gespressten Fruchtsaft...Im Anschluss fahren Sie mit dem Minibus in die moderneren Stadtteile. Sie spazieren am schönen Malecon (Uferpromenade) von Miraflores mit Blick auf die Pazifikwellen und vorbei am berühmten Parque del Amor (Park der Liebenden), bis Sie das Künstlerviertel Barranco erreichen. Natürlich sollten Sie auch einmal Ihre Füße in das eiskalte Wasser des Pazifiks gehalten haben. Am Nachmittag genießen Sie schließlich ein gemeinsames Willkommensessen. Wie Sie vielleicht wissen, gilt Lima als kulinarischer Hotspot Südamerikas und am berühmtesten ist hier das Ceviche - roher Fisch wird in einem Sud aus Limettensaft, Salz, Chili und Zwiebeln gegart. Gefüllt und zufrieden lassen Sie den ersten Tag in Peru ausklingen. Übernachtung im Hotel Antigua Miraflores o.ä.

 

Tag 3: Fahrt nach Paracas mit Bootsausflug zu den Islas Ballestas & Huacachina Oase

Verpflegung: F / M
Seelöwen Islas Ballestas.jpeg

Recht zeitig am Morgen verlassen Sie Lima und fahren mit dem privaten Minibus entlang der peruanischen Pazifikküste auf der weltberühmten Panamericana bis nach Paracas. Diese legendäre Straße verbindet den Doppelkontinent Amerika von Alaska bis Feuerland fast durchgängig über 25.000 km. Direkt nach Ihrer Ankunft besteigen Sie ein Ausflugsboot (mit noch weiteren internationalen Reisenden), denn Sie werden sich "Klein-Galapagos" anschauen. Die bekannten Islas Ballestas sind ein Naturschutzgebiet und Tier-Hotspot. Auf den zerklüfteten Felsen der Inseln können Sie zahlreiche Seelöwen, Guanotölpel, Kormorane, Pelikane, Inkaseeschwalben und Humboldt-Pinguine beobachten. Mit ein wenig Glück begegnen Ihnen bei der Überfahrt sogar Delfine. Auch passieren Sie die Halbinsel Paracas und bekommen den eindrucksvollen "Candelabro" (Kronleuchter) zu Gesicht. Die Herkunft und Bedeutung des riesigen 128 m hohen und 78 m breiten Scharrbildes ist genauso wenig eindeutig geklärt, wie die berühmten Geoglyphen von Nazca. Zurück an Land lassen Sie sich natürlich nicht die Gelegenheit entgehen den berühmten Pisco, einen Traubenschnaps und gleichzeitig National-Spirituose, zu probieren, welcher für die nahegelegene Stadt Pisco namensgebend war. In einer traditionellen Bodega lassen Sie sich den Herstellungsprozess erklären, um dann selbst in den Genuss zu kommen. Wem der Pisco pur nicht zusagt, sollte den populären Cocktail Pisco Sour probieren - einfach himmlisch! Nach dem bisherigen ereignisreichen Tag fahren Sie weiter bis in die einzigartige Wüstenoase Huacachina. Hier lassen Sie in schöner Atmosphäre an der braungrünen Lagune, umgeben von hohen Dattelpalmen, Johannisbrotbäumen und bis zu 200 m hohen Sanddünen die Seele baumeln. Hätten Sie so eine Landschaft außerhalb Afrikas erwartet? Wer doch noch ein wenig Nervenkitzel sucht, kann optional ein Sandboard ausleihen und die umliegen Sanddünen hinunterbrausen oder an einer rasanten Buggyfahrt durch die Dünen teilnehmen. Der Aufstieg zu den umliegenden Dünen für einen spektakulären Sonnentergang lohnt allemal. Übernachtung in der Hostería Suiza o.ä.

Fahrzeit ca. 4-5 Std.

Tag 4: Fahrt nach Nazca & optionaler Rundflug über die Nazca-Linien

Verpflegung: F / M
Nazca-Linien.jpeg

Nach dem Frühstück verlassen Sie die Oase und fahren weiter mit dem privaten Transport nach Nazca. Dabei geht es immer weiter auf der Panamericana Richtung Süden durch die karge hügelige Wüstenwelt. Karg? Das ist eine Frage der Perspektive, denn hier gibt es einiges zu entdecken. In Nazca angekommen, lassen Sie Ihr Gepäck im Hotel und machen sich auf zur Besichtigung der berühmten Nazca-Linien. Dabei gibt es heute zwei Möglichkeiten. Entweder Sie besichtigen einen Aussichtshügel und den Aussichtsturm direkt neben einigen der bekannten gigantischen Bodenzeichnungen sowie das Maria Reiche Museum (im Reisepreis inklusive) oder Sie steigen optional (ca. 120-150 USD p.P. für 30 Minuten, wird vor Ort gezahlt) in eine kleine Cessna für einen Rundflug über das Areal. Nur mit diesem Flug und dem Blick aus der Luft können Sie die enormen Ausmaße der riesigen Scharrbilder in seiner Gesamtheit wirklich verstehen. Bei den Nazca-Linien handelt es sich um gigantische Bodenzeichnungen, welche die Formen von Tieren, Pflanzen und Menschen aufweisen. Lange interessierte sich niemand für diese Geoglyphen, bis Dr. Paul Kosok 1939 mit systematischen Untersuchungen begann. Erst bei vielen Überflügen verstand er, dass es sich nicht um alte Inkastraßen oder stillgelegte Bewässerungskanäle handelte. Die eifrige Dresdnerin Maria Reiche setzte kurze Zeit später seine Arbeit bis zu Ihrem Lebensende 1998 als Lebensaufgabe fort. Die genaue Bedeutung der Linien ist bis heute rätselhaft. Lauschen Sie gespannt vor Ort einigen möglichen Theorien...

Danach kommt die Gruppe wieder zusammen und Sie fahren noch zum Chauchilla Mumienfriedhof. Hier können Sie sich 1.500 - 1800 Jahre alte Grabanlagen der Nazca-Kultur anschauen. Die menschlichen Überreste wurden durch das aride Klima und den hohen Salz- und Nitratgehalt der Umgebung natürlich mumifiziert. Daher können Sie gut erhaltene Schädel mit langen Haaren, Knochen, bunte Gewänder, Werkzeuge und Keramikgefäße bestaunen. Einige der Mumien weisen die für die Nazca-Kultur typischen Langschädel auf. Da ein langer Schädel als Schönheitsideal galt, wurden teilweise Kleinkindern Bretter an den Kopf gebunden und damit die Schädelform zu beeinflußen. Es handelt sich um den einzigen Ort in Peru, an dem Mumien in ihren originalen Gräber angeschaut werden können. Gemütlich lassen Sie den Abend in Nazca ausklingen. Übernachtung im Hotel Casa Andina Standart Nasca o.ä.

Fahrzeit ca. 2-3 Std.

Tag 5: Auf der Panamericana nach Arequipa

Verpflegung: F
Küste Peru.jpeg

Nach einem stärkenden Frühstück steigen Sie in den bequemen öffentlichen Linienbus und fahren weiter entlang der Panamericana Richtung Süden. Dabei schlängelt sich die Straße spektakulär am Meer entlang und eindrucksvolle Steilküste wechselt sich mit Abschnitten ab, wo es wirkt, als würde die Wüste direkt in den Pazifik übergehen. Schließlich verlassen Sie die Küste und biegen hinein in die Gebirgsregion von Peru. Am Abend erreichen Sie die wundervolle "Stadt des ewigen Frühlings", wie Arequipa (2.335 m) aufgrund der stets angenehmen Temperaturen bezeichnet wird. Die Stadt wird von drei mächtigen Vulkanen umrahmt - Misti (5.822 m), Pichu Pichu (5.571 m) und Chachani (6.075 m). Nutzen Sie also den Abend für einen ersten gemütlichen Spaziergang durch die am Abend schön beleuchtete Altstadt. Übernachtung im Hotel La Maison d´Elise o.ä.

Fahrzeit ca. 9-10 Std.

Tag 6: Stadtbesichtigung Arequipa

Verpflegung: F
Arequipa Kathedrale mit Chachani.jpeg

Heute bei Tageslicht und voller Sonne verstehen Sie warum man die prachtvolle zweitgrößte Stadt Peru's auch die "weiße Stadt" nennt. Die meisten der schönen Klöster, Kirchen, Herrenhäuser und Kolonialgebäude der Altstadt bestehen aus weißen Tuffstein, dem Sillar, welches in den umliegenden Vulkanregionen zu finden ist. Manch einer meint jedoch, dass der Name eher daher rührt, dass die Mehrheit der Bewohner der Innenstadt in der Kolonialzeit spanischstämmig und damit weißer Hautfarbe war, welche es den Indigenen verboten diesen Teil der Stadt zu betreten. Sicher ist, dass die Architektur zur schönsten in ganz Peru zählt. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt kommen Sie vorbei am prächtigen Plaza de Armas mit der eindrucksvollen Kathedrale. Unweit von hier spazieren Sie durch die schönen Innenhöfe der Kirche Compania. Vom oberen Abschnitt des Innenhofs haben Sie einen phänomenalen Ausblick auf die umliegenden Vulkane. Im Anschluss unternehmen Sie einen Abstecher zum San Camilo Markt. Beim Rundgang durch den mehr als 140 Jahre alten Markt schlendern Sie durch Zeitgeschichte und können nebenbei noch die eine oder andere Ihnen unbekannte Frucht probieren - haben Sie schon mal etwas von Chirimoya, Pitahaya oder Caimito gehört? Zum Abschluss besichtigen Sie noch das berühmte Santa Catalina Kloster, "der Stadt in der Stadt". 1579 errichtet und aufgrund der hohen Nachfrage von reichen spanischen Familien, welche ihre zweitgeborenen Töchter ins Kloster gaben, mehrmals erweitert, beeindruckt das Kloster bis heute mit seiner Größe und den guten Zustand. Den Frauen fehlte es an nichts und sie lebten lange Zeit fast schon luxuriös, nur um sie von den Verlockungen der Außenwelt abzuschotten. 1970 wünschten sich die verbliebenen Nonnen eine Öffnung und somit kann ein Teil des Klosters heute sehr gut besucht werden. Der Nachmittag dient eigenen Erkundungen z.B. lohnt ein Besuch des Museums Santuarios Andinos mit der berühmten "Juanita" Mumie. Übernachtung im Hotel La Maison d´Elise o.ä.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Tag 7: Fahrt in den Colca Canyon nach Chivay & heiße Quellen

Verpflegung: F / M / A
Patapampa Pass zwisachen Arequipa und Chivay.jpeg

Sie sagen "adios" zu Arequipa und machen sich über die berühmte Landschaftsform des Altiplano mit dem privaten Minibus auf den Weg in den Colca Canyon. Der Altiplano ist eine vegetationsarme und abflusslose Hochebene zwischen zwei Andenkordilleren. Auf Ihrem Weg fahren Sie direkt am mächtigen Gipfel des Chachani vorbei und gelangen dann zum höchsten Punkt der Straße - den Patapampa Pass auf 4.875 m Höhe. Hier am Aussichtspunkt "Mirador de los Volcanes" steigen Sie aus und genießen einen grandiosen Blick über den Altiplano und diverse gewaltige Vulkangipfel - Chachani, Ampato (6.288 m), Hualca Hualca (6.025 m) und den rauchenden Sabancaya (5.976 m). Auf Ihrem weiteren aussichts- und kurvenreichen Weg Richtung Colca-Tal säumen mit ein wenig Glück Lamas, Alpkas und die grazilen Vicunas den Weg und sind perfekte Fotomotive. Schließlich erreichen Sie mit Chivay (3.635 m) die wichtigste Ortschaft am Colca Canyon. Am Nachmittag unternehmen Sie eine kleine Wanderung in der Umgebung. Eine schöne Option ist, dass Sie bis zum Dorf Canocota fahren und von dort gemütlich 1-2 Stunden bis zu den heißen Quellen von La Calera wandern. Übernachtung im Hotel El Refugio d'Elise o.ä.

Fahrzeit ca. 3-4 Std. | Gehzeit ca. 1-2 Std.

Tag 8: Kondore - Könige der Lüfte am Cruz del Condor & Weiterfahrt nach Puno

Verpflegung: F / M
Cruz del Condor.jpeg

Heute stehen Sie sehr früh auf, um zeitig genug zum Aussichtspunkt "Cruz del Condor" (3.700 m) zu gelangen. Dabei haben Sie eine panoramareiche Fahrt entlang des ingesamt 100 km langen Colca Canyons vor sich. Der Fluss Colca hat sich hier tief in das Gebirge eingeschnitten und erreicht am tiefsten Punkt einen Höhenunterschied zum höchsten umliegenden Berg Mismi von 3.400 m. Das ist mehr als doppelt so tief wie im Grand Canyon der USA. Übrigens sind sich Forscher seit dem Jahr 2000 sicher, dass der Berg Mismi als Quelle des Amazonas gilt. Gleichermaßen gehört das Colca-Tal zu einem der wichtigsten landwirtschaftlichen Produktionsstätten des Landes. An unzähligen terrassierten Berghängen werden hier wie seit Jahrhunderten Mais, Bohnen, Kartoffeln und anderen Gemüse- sowie Obstsorten angebaut. Die Berghänge sind dabei zerfurcht mit den wichtigen Bewässerungskanälen. Wie Sie merken, bietet der Tag so viel mehr als "nur" die Kondore zu sehen. Zwischen den kleinen Ortschaften Maca und Pinchollo gibt es mehrere Aussichtspunkte, welche einen Stopp sehr lohnen, um immer wieder grandiose Ausblicke zu erhaschen. Endlich am Cruz del Condor angekommen, heißt es nun Geduld beweisen. An den vielen Steilwänden unterhalb des Aussichtspunktes haben Kondore ihre Nester gebaut. Jeden Morgen mit den ersten Sonnenstrahlen und wenn die Thermik stimmt (kein Regen oder Nebel) steigen die Kondore auf und begeben sich auf Nahrungssuche in der Schlucht. Dabei kreisen die Könige der Anden mit einer Flügelspannweite bis zu 3 m, welche Sie zu den größten Vögeln der Erde zählen lassen, teils direkt über den Köpfen der Besucher. Nach diesem Spektakel laufen Sie noch ein wenig gemütlich entlang der Schlucht, bis Sie sich dann auf den Weg nach Puno am Titicacasee machen (privater Minibus). Dabei passieren Sie viele kleine typische Andendörfer, welche hier im Altiplano seit Jahrhunderten quasi unverändert ihrem Alltag nachgehen. Einen kleinen Stopp legen Sie an der Laguna Lagunillas ein - mit ein wenig Glück sind gerade Flamingos vor Ort. Danach ist es nicht mehr weit und Sie stoppen noch an den Grabtürmen von Sillustani auf der Halbinsel Umayo am gleichnamigen See. Hier hat die Präinka-Kultur der Colla seine wichtigsten Würdenträger/Persönlichkeiten bestattet, in dem sie samt ihrer Familie, Diener und Habseligkeiten eingemauert wurden. Dann ist die letzte Kurve passiert und mit wunderbaren Blicken über den Titicacasee erreichen Sie Puno (3.827 m). Übernachtung im Hotel Intiqa o.ä.

Fahrzeit ca. 5-6 Std. | Gehzeit ca. 1 Std.

Tag 9: Ausflug zu den Uros-Schilfinseln & Insel Taquile

Verpflegung: F / M
Uros Inseln.jpeg

Nach dem Frühstück geht es für Sie zum Hafen und dies auf traditionelle Art und Weise - mit dem hier dominierenden Verkehrsmittel, dem Tuk-Tuk. Es ist schon unbeschreiblich nun auf einmal vor dem Titicacasee zu stehen. Auf einmal reihen sich in die endlosen Brauntöne des Altiplano endlose Blautöne des riesigen Sees. Bis heute ist der höchste schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas ein geheimnisvoller Ort, geprägt von Naturschönheit, Legenden und Traditionen. Sie besteigen nun ein kleines Motorboot (ohne andere Touristen), um sich zuerst die ca. 100 schwimmenden Schilfinseln des Uro-Volkes anzuschauen. Das Volk der Uros musste einst vor den Colla-Indianern und den Inkas auf die Inseln flüchten und lebt nun bereits seit Jahrhunderten, teils bis heute ausschließlich auf diesen. Für lange Zeit konnten die Uros hier ein komplett autarkes Leben führen - sie bauten ihre Inseln, jegliche Gebäude und ihre Boote aus dem überall am Küstenbereich wachsenden Totora-Schilf. Junge Stängel sind sogar essbar und alte Stängel dienen auch als Brennstoff. Mit dem Booten konnten die Uros Fische fangen und Seevögel jagen. Leider haben die "Wassermenschen" ihre Wurzeln und ihre Sprache weitgehend verloren und aufgrund der Durchmischung mit der heute dominanten Quechua- und Aymara-Kultur gibt es keine reinrassigen Uros mehr. Viele junge Menschen wollen auch nicht mehr ausschließlich auf den Inseln leben und ziehen in die Städte an der Küste. Nichtsdestotrotz gibt es noch einige traditionell lebende Familien und Sie erhalten bei dem Besuch einer Insel einen schönen Einblick, wie noch vor nicht allzu langer Zeit alle Uros gelebt haben. Danach fahren Sie weiter zur Insel Taquile. Bis heute gibt es hier keine motorbetriebenen Verkehrsmittel und die indigenen Bauernfamilien betreiben seit jeher Ackerbau. Auf ausgiebigen Terrassenfeldern werden Getreide, Quinoa und Kartoffeln angebaut. Aber die Bewohner sind auch noch für eine weitere Sache bekannt - sie stellen hervorragende Webarbeiten her. Nur die Männer stricken hier die so einzigartigen Zipfelmützen (chullos). Die Frauen stellen Hüftbänder und Schals her. Sie spazieren ein wenig über die Insel und genießen ein leckeres Mittagsessen im Dorf. Bei klarer Sicht haben Sie einen grandiosen Blick über die vergletscherte Cordillera Real in Bolivien auf der anderen Seite des Sees. Am Nachmittag kehren Sie mit dem Boot nach Puno zurück. Übernachtung im Hotel Intiqa o.ä.

Tag 10: Fahrt über den Altiplano nach Cusco

Verpflegung: F / M
Pass La Raya.jpeg

Sie lassen Puno und den Titicacasee hinter sich und fahren mit dem sehr bequemem Touristenbus nach Cusco (Abfahrt 7 Uhr früh). Es ist zwar eine lange, aber sehr interessante Fahrt über den Altiplano mit einigen Stopps unterwegs. Lehnen Sie sich bequem zurück, während die Hochebene mit kleinen indigenen Dörfern, Lama- und Alpakaherden und weißen Gipfeln an Ihnen vorbeiziehen. Ihren ersten Stopp legen Sie in Pukara ein, wo Sie sich ein kleines Museum einer vergangenen Kultur anschauen. Ebenfalls werden im Ort kleine Keramik-Stiere hergestellt, welche in ganz Peru als Glücksbringer bekannt sind. Danach schraubt sich die Straße bis auf 4.338 m hinauf und Sie erreichen den La Raya Pass. Genießen Sie eine traumhafte Aussicht auf die umliegenden vergletscherten Gipfel der Kordillere Vilcanota wie z.B. den Cunurana (5.420 m) und den Chimboya (5.490 m). Daraufhin stärken Sie sich zum Mittag in der Provinzhauptstadt Sicuani bei einem Mittagsbuffet. Als vorletzten Stopp halten Sie an der Präinkaruine von Raqchi. Der aus Vulkangestein und Lehm erbaute Tempel diente der Huldigung des Inka-Gottes Viracocha. Auffällig sind auch die Überreste der bis zu 12 m hohen Säulen sowie die runden Lagersilos. Bevor Sie ca. 17 Uhr Cusco erreichen und zu Ihrem Hotel gebracht werden, halten Sie zum Abschluss an der schönen Kirche in Andahuaylillas. Diese besticht vor allem durch die kunstvolle Innengestaltung. Im malerischen Cusco (3.430 m) nutzen Sie den Abend für erste eigene Erkundungen. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Fahrzeit ca. 10 Std. 

Tag 11: Erkundungstour durch Cusco

Verpflegung: F
Blick über Cusco.jpeg

Die heilige Stadt der Inkas und eine der schönsten Städte Südamerikas wartet bereits auf Ihre Erkundung. Ihren Stadtrundgang beginnen Sie am Plaza de Armas, dem Herzen des ehemaligen Inkareichs. Hier fanden zu Zeiten der Inkas aufwendige Feste wie z.B. zur Sonnenwende und üppige Militärparaden statt. Heute ist der Hauptplatz und die Umgebung von historischen und religiösen Gebäuden der Spanier geprägt, welche zumeist die Inka-Fundamente als Grundlage Ihrer Architektur nutzten. Somit besitzt Cusco eine einzigartige Verschmelzung von Inka- und Kolonialelementen. Sofort ins Auge fällt Ihnen die Kathedrale mit den beiden mächtigen 33 m hohen Glockentürmen. Mit 6 Tonnen Gewicht können Sie hier die schwerste Glocke Südamerikas vorfinden. Die ebenfalls am Hauptplatz stehende Kirche La Compania de Jesus ist wohl das schönste Gotteshaus von Cusco und wurde auf den Ruinen des ehemaligen Palasts vom Inkaherrscher Huayna Capac gebaut. Weiter laufen Sie wie durch ein Freiluftmuseum vorbei an der Basilika La Merced und zum San Francisco Platz mit gleichnamiger Kirche und Kloster. Natürlich machen Sie auch einen Abstecher durch das Kunsthandwerksviertel San Blas mit den vielen kleinen Gassen und steilen Treppen und laufen vorbei an weiteren Kirchen und Klöstern. Der berühmte zwölfeckige Stein in der Gasse Hatunrumiyoc darf auf keinem Rundgang fehlen. Hier können Sie neben weiteren vielen Beispielen in der Altstadt eindrucksvoll die unvergleichliche Steinmetzkunst der Inkas bewundern. Bis heute bleibt es ein Rätsel wie genau die tonnenschweren jeweils handgefertigten Steinblöcke so bearbeitet und transportiert wurden, dass sie fugenlos ideal ineinander passen und jegliche Erdbeben in den vergangenen Jahrhunderten ohne Probleme standhielten. Den Abschluss Ihres Rundganges bildet der Besuch der Kirche und des Konvents Santo Domingo. Santo Domingo wurde auf den Ruinen des berüchtigten Sonnentempels Qoricancha, dem wichtigsten Heiligtum der Inka-Kultur, gebaut. Auch hier sind nur noch die Grundmauern erhalten und können nur eine vage Idee darüber geben, wie eindrucksvoll und pompös dieser Ort einmal gewesen sein muss. Sie verschaffen sich einen Eindruck und besuchen die Kunstausstellung im Innenhof. Schließlich haben Sie den Nachmittag frei, um die unglaublich schöne Altstadt auf eigene Faust weiter zu erkunden. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Tag 12: Das Urubamba-Tal und Zugfahrt nach Aguas Calientes

Verpflegung: F / M
Salineras Maras.jpeg

Sie nähern sich langsam dem großen Highlight Ihrer Reise, dem Besuch von Machu Picchu an. Doch zuallererst widmen Sie den Tag dem Urubamba-Tal, welches die Spanier später das "Heilige Tal der Inkas" tauften. Damals wie heute hat das Tal, durch welches der Fluss Urubamba fließt, aufgrund seiner stetigen Versorgung mit Gebirgswasser, seine geschützte Lage und mit den fruchtbaren Böden eine immense Bedeutung als landwirtschaftliches Produktionszentrum. Die meisten Bauern leben unverändert vom Anbau von Kartoffeln, Quinoa, Mais und Bohnen. Aber das Tal ist nicht nur durch Landwirtschaft geprägt, sondern weist gleichermaßen eine Fülle an Attraktionen für Besucher auf - indigene Märkte, alte Inkaruinen und kulinarische Genüsse. Als erstes fahren Sie nach Chinchero, dem ehemaligen Sommersitz der Inkaherrscher. Das kleine pittoreske Andendorf verbindet wunderschön koloniale mit inkaischer Architektur und der lokale Markt mit Wollkleidung und Kunsthandwerk lohnt einen Besuch. Den nächsten Halt widmen Sie den Terrassen von Moray. Hier wird Ihnen Ihr Reiseleiter einen Einblick geben, welche landwirtschaftlichen Experimente die Inkas durchführten. Vorbei am kleinen Dorf Maras gelangen Sie hinterher zu den gleichnamigen Salzterrassen. Auf den an die Andenhänge gepressten Terrassen wird seit Jahrhunderten traditionell Salz abgebaut. Halten Sie Ihre Kamera bereit, denn dieser Ort ist unheimlich fotogen. Sie wandern entlang dieser schönen Becken und essen dann in einem kleinen Restaurant ein leckeres Mittag. Auf dem Weg nach Ollantaytambo probieren Sie das berühmte Maisbier "chicha", welches bereits die Inkas getrunken haben und kosten den beliebten Snack "Choclo con queso", Maiskolben mit Käse. In Ollantaytambo angekommen, werden Sie erstaunt sein, wie intakt die Grundrisse der Stadt noch aus den Zeiten der Inkas sind. Hier trägt die indigene Bevölkerung auch bis heute mit voller Stolz ihre bunten handgewebten Trachten. Nach einem kleinen Bummel durch die Gassen, besichtigen Sie die imposante über dem Ort thronende Felsenfestung der Inkas. Mit der strategisch immens wichtigen Anlage wollten die Inkas den Zugang zum Urubamba-Tal überwachen. Der Bau der Anlage, welcher 1460 begann, wurde bis zur Ankunft der Spanier jedoch nie fertiggestellt. Über die großen Terrassen erreichen Sie die Hauptanlage und sind wieder einmal erstaunt, wie die Inkas gigantische Felsmonolithen hier hoch manövrieren konnten. Am Nachmittag steigen Sie in den Zug und fahren gemütlich und panoramareich nach Aguas Calientes, dem kleinen Dorf unterhalb der Ruinen von Machu Picchu. Übernachtung im Hotel Inti Punku Machupicchu o.ä.

Tag 13: Machu Picchu (2.430 m) & Rückkehr nach Cusco

Verpflegung: F
Machu Picchu Rundgang.jpeg

Heute ist es endlich soweit und Sie besichtigen die berühmten Inkaruinen von Machu Picchu. Diese sagenumwobene Inkafestung liegt auf knapp 2.400 m Höhe auf einem Bergrücken oberhalb des Riobamba Flusses in der Cordillera Vilcabamba. Sie erreichen die Anlage mit dem Bus, welcher Sie genau am Eingang herauslässt. Ab dort erkunden Sie nun diese einzigartige und mysteriöse archäologische Stätte mit Ihrem Reiseführer. Wenn Sie die Anlage am Morgen betreten, umhüllen meist noch letzte Wolkenfetzen die Ruinen. Doch dann schieben die Sonnenstrahlen die Wolken beiseite und das unglaubliche Panorama öffnet sich. Feststeht heutzutage nur, dass die Spanier diesen Ort nie erreichten und Machu Picchu eine zentrale Bedeutung und heiliges Zentrum für die Inkas darstellte. Die Bewohner der erst 1911 durch den Amerikaner Hiram Bingham wiederentdeckten Anlage konnten aufgrund der gesicherten Wasserversorgung und den landwirtschaften Terrassen autark vom Rest des Inkareiches leben. Gleichermaßen ist bestätigt, dass Machu Picchu nie komplett fertiggestellt wurde. Bis heute ungeklärt ist jedoch, welchem Zweck die Inkanlage diente - handelte es sich um die Sommerresidenz der Inka-Herrscher, um eine Festung als Schutz vor wilden Stämmen des Amazonasbeckens oder doch um ein religiöses und astronomisches Zentrum für spezielle Inka-Gelehrte? Wahrscheinlich werden wir das Rätsel nie eindeutig lösen können. Viel wichtiger ist auch einfach die einzigartige Atmosphäre aufzusaugen, welche diesen Ort mit gut erhaltenen Ruinen bestehend aus alten Tempeln, Palästen, Wohnhäusern, Zeremonieplätzen und Brunnen eingebettet in grandioser Lage inmitten steil aufragender Berggipfel und üppiger Vegetation, umgibt. Nach Ihrer Besichtigung kehren Sie nach Auguas Calientes zurück und treten Ihre Rückreise per Zug und Minibus nach Cusco an. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Fahrzeit ca. 4-5 Std. | Gehzeit ca. 2 Std.

Tag 14: Besuch weiterer Inka-Ruinen in der Cusco-Umgebung zu Fuß

Verpflegung: F / A
Sacsayhuaman.jpeg

Ihr letzter Erkundungstag in der Umgebung von Cusco steht an. Heute besichtigen Sie einige nahe der Stadt liegende Inka-Ruinen. Mit dem Minibus lassen Sie sich zuerst nach Tambomachay fahren. Bis heute speisen unterirdische Quellen die Wasserbecken der Anlage und es wird vermutet, dass die Inkas hier Wasserrituale mit heiligen Weihwasser durchführten. Danach laufen Sie weiter zur Festung Pukapukara, in der Sie Treppen, Mauern, Türme und Tunnel vorfinden. Wahrscheinlich handelte es sich um einen alten Inka-Rastplatz, wo sich Stafettenläufer, die Nachrichten im ganzen Reich übermittelten, ausruhen konnten. Ebenfalls war es wohl ein Stützpunkt, wo Waren umgeschlagen wurden. Mit Qenqo besichtigen Sie eine mysteriöse Kultstätte, um die sich abermals viele Mythen ranken. Den Abschluss Ihrer Wanderung zwischen den nah beieinander liegenden Inka-Anlagen bildet Sacsayhuaman. Diese Inka-Stätte lohnt allein schon aufgrund des fantastischen Ausblicks über Cusco. Diese ehemalige militärische Befestigung sollte wohl den meist gefährdeten Zugang zur Stadt Cusco schützen. Auch hier beeindrucken nochmal die riesigen passgenau geschliffenen und ohne Mörtel ineinander gefügten Steinquader. Nachfolgend genießen Sie Ihren letzten Nachmittag und Abend in Peru. Schlendern Sie doch nochmals durch die wunderschönen Alstadt-Gassen und kaufen noch das eine oder andere Andenken an eine einzigartige Zeit in Peru. Am Abend findet ein Abschiedsessen mit Ihrem Reiseleiter statt. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Fahrzeit ca. 1 Std. | Gehzeit ca. 3-4 Std.

Tag 15: Rückflug nach Lima & Heimreise nach Deutschland

Verpflegung: F
Indigene Menschen Cusco.jpeg

Genießen Sie ein letztes gemütliches peruanisches Frühstück und spazieren Sie über den Plaza de Armas. Je nach entsprechenden gebuchten internationalen Flug zurück in die Heimat, buchen wir Ihnen den Inlandsflug zurück nach Lima. Dort verbleiben Sie gleich am Flughafen und checken für Ihren internationalen Flug nach Deutschland ein. Nun geht also eine unglaublich erlebnisreiche Reise zu Ende und die Erinnerungen an diese Zeit werden Sie für immer in Gedanken begleiten. Ihr Flug geht meist am Abend und Sie fliegen über Nacht nach Hause.

Wer noch nicht nach Hause reisen möchte und noch ein paar Tage extra zur Verfügung hat, kann wunderbar heute von Cusco nach Puerto Maldonado in den Dschungel des Amazonas fliegen. Hier erwartet Sie mit dem Nationalreservat Tambopata eines der artenreichsten Gebiete dieser Erde. Ebenfalls ist das Ökosystem Urwald hier noch so intakt, wie kaum woanders im Amazonas. Gerne bieten wir Ihnen eine schöne Regenwald-Lodge für einen Aufenthalt von 3-5 Tagen an. Die täglichen Ausflüge finden dann mit einem zertifizierten englischsprachigen Dschungel-Guide zusammen mit anderen Lodge-Gästen statt. Sprechen Sie uns gerne an und wir erstellen Ihnen Ihr individuelles Angebot für einen Verlängerung im Amazonas-Dschungel! Nach Ihrem Aufenthalt fliegen Sie direkt von Puerto Maldonado nach Lima und weiter nach Hause.

Tag 16: Ankunft zurück in Deutschland

Heute landen Sie zurück in Deutschland.

Weitere Informationen zur Peru-Erlebnisreise "Die Welt der Inkas"

Inklusive Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt in der Economy Class mit KLM/Air France oder gleichwertig (andere Abflughäfen wie Berlin, Hamburg, München, Wien oder Zürich auf Anfrage)
  • Inlandsflug von Cusco nach Lima in der Economy Class inkl. 20 kg Aufgabegepäck
  • komplette Durchführung von Meine Welt Reisen
  • Verpflegung laut Reiseplan, 14x F, 7x M, 3x A
  • alle geplanten Transfers und Überfahrten wie im Reiseverlauf beschrieben
  • Bahnfahrt Ollantaytambo - Aguas Calientes und zurück in der Touristenklasse
  • Übernachtung in guten Mittelklassehotels gem. Reiseverlauf auf DZ-Basis
  • alle Besichtigungen und Aktivitäten inkl. Eintritten lt. Reiseprogramm
  • durchgehender deutschsprachiger einheimischer Reiseleiter (ab 8 Gästen)
  • drei wechselnde deutschsprachige einheimische Reiseleiter (bei 4-7 Gästen) von Lima bis Nazca, Arequipa bis Puno & in der Cusco-Region
  • zusätzliche lokale englisch- und spanischsprachige Guides an ausgewählten Orten
  • Sicherungsschein nach deutschem Reiserecht

Exklusive Leistungen

  • Reiseversicherung (gerne über Meine Welt Reisen buchbar)
  • Fehlende Mahlzeiten & Getränke
  • Individuelle Besichtigungen und Eintritte
  • optionale Exkursionen z.B. Rundflug Nazca-Linien (ca. 105 - 120 USD inkl. Flughafen-Steuer)
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgeld
  • Rail and Fly (80,- EUR bei Flugbuchung, 100,- EUR nach Flugbuchung)

Hinweise zu den Reiseleistungen

Diese Reise kann gerne auch zum Wunschtermin mit kleinem Aufpreis als Individualreise durchgeführt werden!

Termine und Preise

Mi, 03.07.2024 - Do, 18.07.2024
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
Garantierte Durchführung
4.095 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €
Fr, 16.08.2024 - Sa, 31.08.2024
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.195 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €
Fr, 13.09.2024 - Sa, 28.09.2024
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.045 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €
Mi, 02.10.2024 - Do, 17.10.2024
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
3.995 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €
Do, 15.05.2025 - Fr, 30.05.2025
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
3.995 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €
Do, 12.06.2025 - Fr, 27.06.2025
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.095 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €
Do, 03.07.2025 - Fr, 18.07.2025
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.195 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €
Do, 07.08.2025 - Fr, 22.08.2025
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.195 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €
Do, 04.09.2025 - Fr, 19.09.2025
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.095 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €
Do, 25.09.2025 - Fr, 10.10.2025
16 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
3.995 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 560 €

Buchung DZ, EZ oder 1/2 DZ. Sollten Sie alleine reisen, können Sie ein Einzelzimmer oder 1/2 Doppelzimmer buchen. Für die Verfügbarkeit eines 1/2 Doppelzimmer kann keine Garantie übernommen werden. Solange kein passender Zimmerpartner/in gefunden wurde, berechnen wir den Einzelzimmerpreis. Der Preis im Doppelzimmer gilt nur bei Buchung von 2 Personen pro Zimmer.

Termine und Preise

Reisezeitraum Dauer p.Person im DZ EZZ
Reisezeitraum
03.07 - 18.07.24
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
4.095 €
EZZ
560 €
Reisezeitraum
16.08 - 31.08.24
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
4.195 €
EZZ
560 €
Reisezeitraum
13.09 - 28.09.24
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
4.045 €
EZZ
560 €
Reisezeitraum
02.10 - 17.10.24
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
3.995 €
EZZ
560 €
Reisezeitraum
15.05 - 30.05.25
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
3.995 €
EZZ
560 €
Reisezeitraum
12.06 - 27.06.25
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
4.095 €
EZZ
560 €
Reisezeitraum
03.07 - 18.07.25
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
4.195 €
EZZ
560 €
Reisezeitraum
07.08 - 22.08.25
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
4.195 €
EZZ
560 €
Reisezeitraum
04.09 - 19.09.25
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
4.095 €
EZZ
560 €
Reisezeitraum
25.09 - 10.10.25
Dauer
16 Tage
p.Person im DZ
3.995 €
EZZ
560 €

Weitere Informationen

Länder und Reiseinformationen

Peru

Wichtiger Hinweis:

Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder Sonstiges kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.

Sollten Preiserhöhungen seitens der Behörden vor Ort (z.B. Park-, Konzession-, Wildlife, oder Trekkingpermit-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Reisepreiserhöhung vor.

Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise aus eigenem Willen kein Anspruch auf eine Reisepreiserstattung der entgangenen Tage besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten für den Reiseabbruch sind vom Reisenden selbst zu tragen.

 

Versicherung:

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts- und Abbruchversicherung sowie einer Auslandskrankenversicherung bei unserem Partner Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie bereits versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online über den Partnerlink der Hanse Merkur abschließen und sich so auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um Kosten für einen möglichen Reiserücktritt oder einer Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu finden Sie unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.

Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig

 

Klima:

Das Klima im tropischen Peru ist aufgrund der extremen Größe des Landes (ca. 3,5x so groß wie Deutschland, vor allem Nord-Süd-Ausdehnung) und der verschiedenen Höhenlagen in den einzelnen Regionen sehr verschieden. Je nachdem, ob Sie die Küste, das Gebirge oder den Regenwald besuchen, werden Sie komplett verschiedene Klimabedingungen vorfinden. In Peru gibt es generell zwei Jahreszeiten: zum einen die Regen- und zum anderen die Trockenzeit. Im peruanischen Winter (ca. Mai - Oktober, was dem deutschen Sommer entspricht) herrscht Trockenzeit. In den Anden herrscht meist sehr klares Wetter, sehr wenig Niederschlag und die Sonne scheint ziemlich häufig. Die Temperaturen variieren je nach Höhenlage und erheblich zwischen Tag und Nacht. In den Höhenlagen von 3.000 - 4.000 m gibt es meist Temperaturen zwischen 10-25 Grad. Nachts kann es empfindlich kalt werden (teils Minusgrade). Auf über 5.000 m sinken die Temperaturen auch tagsüber meist unter den Gefrierpunkt. Im Regenwald ist im Winter eine trockenere Phase, jedoch wie die Name es natürlich verrät, kann es auch in der Trockenzeit jederzeit zu Niederschlag kommen. Die Temperaturen sind stets tropisch warm mit 20-35 Grad und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Der langgestreckte Küstenstreifen Peru's bleibt fast ganzjährig vom Regen verschont. Durch den kalten Humboldtstrom (trifft auf die heißen Temperaturen an Land) regnen sich die Wolken meist schon vor der Küste ab und die Abschnitte am Meer sind teils extrem trocken. Jedoch ist es an der Küste in der Trockenzeit (Winter) teils recht kühl (10-15 Grad) und die Sonne scheint selten. Zu dieser Zeit liegt Lima und ein Großteil der Küste unter einem dichten Nebelschleier (Wetterphänomen "Garua"). Somit lohnt ein Strandurlaub in der Trockenzeit nicht (Städtetrips sind jedoch vollkommen in Ordnung). In der Regenzeit (peruanischer Sommer, entspricht dem deutschen Winter) von November bis April herrscht dagegen bestes Wetter an der Küste - viel Sonne und Temperaturen zwischen 25-35 Grad sind die Regel. Jedoch ist der Pazifik mit durchschnittlich 19 Grad Wassertemperatur immer ziemlich kühl und zum Baden bedarf es einiger Überwindung. In der Amazonas-Region regnet es nun täglich und die Luftfeuchte ist extrem hoch - ebenfalls schwellen die Flüsse stark an und aufgrund übergetretener Flüsse und überspülter Straßen kann es zu starken Reiseeinschränkungen kommen. Auch in den Anden regnet es nun viel, auch wenn es nun wärmere Temperaturen gibt. Wenn Sie also als Schwerpunkt den Küste Peru's haben, sollten die das Land von November bis April bereisen. Wenn Sie, wie die meisten Gäste, als Schwerpunkt die Anden und den Regenwald erkunden möchten, dann reisen Sie am besten zwischen Mai und Oktober (auch der April und November sind häufig noch gute Übergangsmonate). Bedenken Sie jedoch, dass im Juli/August extrem Hochsaison ist (auch peruanische Schulferien) und die Preise im Land und für die Flüge häufig um einiges teurer sind. Wenn Sie diese Zeit vermeiden können, empfehlen wir Ihnen dies.

 

Sprache:

Die offizielle Amtssprache in Peru ist Spanisch. Ungefähr 90 % der Bevölkerung spricht Spanisch. Jedoch ist Spanisch für einen bedeutenden Anteil der Bevölkerung nicht die Muttersprache, sondern die Zweitsprache. Es gibt im Land eine große Anzahl an indigenen Sprachen gibt, welche meist die Muttersprachen sind. Für ca. 20 % der Menschen Peru's ist Quechua (Sprache der Inka) die Muttersprache. Ca. eine halbe Million Menschen nennen Aymara ihre Muttersprache. Quechua und Aymara gelten ebenfalls als Amtssprachen, jedoch nur in den Regionen, wo sie vorherrschen. Vor allem Quechua ist eine sehr gefühlvolle und bilderreiche Sprache. Im Amazonasgebiet haben viele weitere Idiome nur eine regionale Bedeutung. Insgesamt finden Sie in Peru 15 Sprachfamilien und 38 verschiedene Dialekte indigener Sprachen vor. Mit Englisch kann man sich in den für den Tourismus bekannten Regionen meistens verständigen. Das gilt natürlich für Menschen, die im Tourismus arbeiten und vor allem die jüngere Bevölkerung. Ältere Menschen oder in den ländlichen Gebieten wird häufig keinerlei Englisch gesprochen. Bei sprachlichen Barrieren oder Schwierigkeiten ist Ihnen Ihr Reiseleiter immer gerne behilflich. Es ist schön und zeigt Ihr Bemühen, wenn Sie vorab der Reise ein paar wichtige Vokabeln Spanisch versuchen zu lernen. Die Menschen werden es Ihnen mit einem Lächeln danken.

Peruaner sind sehr kommunikativ. Mit einer angemessenen Sprache und einer gewissen Höflichkeit versuchen die Peruaner stets eine Atmosphäre von Vertrauen und Sympathie zu gestalten. Der Umgang untereinander ist zumeist sehr herzlich und positive Gefühlsäußerungen sowie seelische Zustände werden gerne und häufig übermittelt. Mit Kritik wird hingegen eher sparsam umgegangen und wenn eher in Witz und Ironie verpackt. Die Peruaner lieben es Ihre Gefühle mit viel Gestik und Mimik zu untermalen. Zur Begrüßung wird sich häufig auf die Wange geküsst (vor allem Frauen sowie Männer und Frauen), während sich die Männer die Hand geben. Gute Bekannte umarmen sich innig.

 

Flug & Zeitverschiebung:

Die Flüge von Deutschland (bzw. Schweiz und Österreich) nach Peru (Lima) erfolgen mit einem Stopp. Dieser ist häufig in Amsterdam, Paris oder Madrid. Die Gesamtflugzeit beträgt meist 15-25 Stunden (inkl. Stopp). In Peru herrscht in der deutschen Sommerzeit eine Zeitverschiebung von -7 Stunden. Wenn es in Deutschland also 12 Uhr ist, ist es in Bolivien erst 5 Uhr am Morgen. In der deutschen Winterzeit reduziert sich die Zeitverschiebung um 1 Stunde wenig - somit -6 Stunden! 

 

Einreise / Visum:

Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Peru für touristische Aufenthalten bis zu 90 Tagen kein Visum. Sie müssen lediglich einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit nach der Ausreise) vorweisen. Sie erhalten ganz normal bei der Einreise am Flughafen einen Einreisestempel. Bitte achten Sie darauf, dass sich Ihr Reisepass in einem ordentlichen Zustand befindet und Sie genügend freie Seiten zur Verfügung haben. Die Touristenkarte (meist schon im Flieger verteilt), welche Sie bei der Einreise ausfüllen, sollte im Pass gut aufgehoben werden, damit diese bei der Ausreise wieder abgegeben werden kann. Sollten Sie nicht der deutschen Staatsbürgerschaft angehören, informieren Sie sich bitte bei Ihrer Botschaft. Gleiche Einreisebestimmungen wie für Deutsche gelten auch für Österreicher und Schweizer.

 

Gepäck:

Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Diese sind bei den Airlines auf deren Webseiten veröffentlich. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihrer Flugverbindung mit.

 

Währung:

In Peru ist die offizielle Landeswährung der Peruanische Sol (PEN). Ein Sol unterteilt sich in 100 Centimos. Es gibt Münzen von 10, 20 und 50 Centimos sowie 1, 2 und 5 Sol. Schein gibt es im Wert von 10, 20, 50, 100 und 200 Soles. Vor allem in kleinen Läden sollten Sie immer kleines Geld zum Bezahlen dabei haben, da sonst nicht gewechselt werden kann. Außerdem wird der US-Dollar häufig akzeptiert. Jedoch empfehlen wir grundsätzlich zur Zahlung in der Landeswährung. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von EUR oder USD (muss jedoch nicht extra zu Hause eingeschauscht werden, da schlechter Wechselkurs, 1 USD oder 5 USD Noten nur für Trinkgeld), um damit in Peru Soles einzutauschen (dafür besser größere Werte an Geldscheinen). Dies können Sie am besten in lokalen Banken oder kleinen Wechselstuben (Casa de Cambio) erledigen. Der aktuelle Umrechnungskurs beträgt: 1 € = 4,03 PEN (Stand 06/2024). Noch einfacher ist es Soles (manchmal auch USD möglich) direkt von den lokalen Geldautomaten (in den Städten überall ausreichend vorhanden) mit Ihrer Kreditkarte abzuheben. Bitte achten Sie dabei auf die Abhebegebühren Ihrer heimischen Bank (klären Sie vorab, dass Ihre Kreditkarte auch für Peru freigeschaltet ist). Mit der Kreditkarte können Sie auch in vielen Hotels, Restaurants und Supermärkten direkt bezahlen. Wir empfehlen Ihnen daher einen Mix aus Bargeld und Abheben/Bezahlen per Kreditkarte.

 

Preise & Essen und Trinken:

Bolivien ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens weiterhin kein teures Reiseland. Es kommt jedoch immer ein wenig darauf an, welche Vorstellungen man von der entsprechenden Leistung hat. Es gibt lokale Restaurants, welche vorwiegend von den Einheimischen genutzt werden und wo ein Gericht ca. 2-5 EUR kostet. Hier handelt es sich um die typischen sogenannten "menú del día" - die Tagesgerichte. Oft bieten hier kleine einheimische Restaurants eine Vorspreise (Suppe), ein Hauptgericht (Mmist Wahl zwischen 2-3 Optionen) und ein Getränk an. Da diese kleine Lokale vor allem von den Einheimischen genutzt werden, entspricht die Qualität der Speisen vielleicht nicht immer Ihren Vorstellungen. Wenn Sie ein Restaurant besuchen, welches optisch sehr schön eingerichtet und eher an Touristen adressiert ist, bekommen Sie häufig eine bessere Qualität des Essens, zahlen jedoch 10-20 EUR (je nach Speise) für ein Gericht. Während Sie bei ersterer Option ein günstiges und authentisches Erlebnis mit der lokalen Bevölkerung haben, wird es Ihnen bei der letzteren Variante eventuell besser schmecken und Sie treffen auf andere Touristen aus aller Welt. Probieren Sie einfach beides einmal aus. An vielen Tagen unserer Peru-Reisen (abseits größerer Städte) und vor allem bei den Trekkings und den Bergbesteigungen sind die Mahlzeiten bereits inklusive. Während Grundnahrungsmittel (Kartoffeln, Reis, Mais, Quinoa, Gemüse und Obst usw.) etwas günstiger als bei uns sind, kosten westliche Produkte im Supermarkt ungefähr das gleiche wie in Deutschland oder sind sogar teurer. Die peruanische Küche ist mit einer beispiellosen Ressourenvielfalt gesegnet und viele Gerichte basieren auf den traditionellen Rezepten aus der Inka- oder Präinkazeit. Heutzutage kombinieren viele raffinierte Köche, welche als Weltmeister des Experimentierens gelten, traditionelle Rezepte mit neuen Einflüßen aus der ganzen Welt und lassen spannende Menüs entstehen. Das Essen spielt für die Peruaner eine entscheidende Rolle im Alltag. Die Speisen variieren je nach der Region des Landes. An der Küste wird aufgrund des Fischreichtums viel Fisch und Krustentiere gegessen. Das bekannteste fangfrische Gericht aus dem Meer ist Ceviche - rohe Fischstücke mit Limettensaft mariniert. Auch im Amazonas wird viel Fisch (z.B. der Paiche) gegessen und dieser wird mit Maniok, Kochbananen und Bohnen kombiniert. Außerdem gibt es hier eine unvorstellbare Menge an exotischen Früchten, welche teils für uns komplett unbekannt sind. In den Anden ist die Kartoffel, welche ihren weltweiten Siegeszug von hier aus begann, extrem wichtig. In Peru sollen über 3.000 verschiedene Sorten bekannt sein. Tendenziell ist die Küche hier recht fleischlastig und zu einem herzhaften Gericht gehört immer ein Stück Fleisch. Dieses wird von Quinoa, Kartoffeln, Mai (verschiedene Zubereitungsarten) oder Reis und einem Salat ergänzt. Ají (Peperoni- bzw. Chilischoten) werden fast immer dazu gereicht. Ein berühmtes andines Gericht ist Pachamanca - mittels heißer Steine in einem Erdloch langsam gegartes Fleisch mit Mais und Kartoffeln. Die oft servierten Suppen aus diversen Wurzelgemüse und frischen Kräutern werden Ihnen ebenfalls munden. Zu besonderen Anlässen wird cuy (Meerschweinchen) auf den Tisch gebracht. Auch Lomo Saltado (gebratenes Rindfleisch mit Zwiebeln, Tomaten und Kartoffeln), Tamales (in Bananenblätter eingerollte Maisspeise) und Anticuchos (gegrillte gegrillte Rinderherz-Stückchen) werden Ihnen häufig begegnen. In den Chifas wird peruanisches Essen mit chinesischen Einflüßen kombiniert. Ein typisches Andengetränk ist das säuerliche Maisbier Chicha. Chicha morada dahingegen ist eine Limonade aus violettem Mais, Ananassaft und Orangenstücken. Der bekannteste Tee ist natürlich der Mate de Coca und hilft perfekt für eine gute Höhenakklimatisation. Auf den Märkten sollten Sie einmal einen frisch gepressten Saft einer der diversen verfügbaren Früchte probieren. Am Abend lassen Sie sich ein lokales Bier (Cristal, Pilsen, Arequipena oder Cusquena) schmecken. Der Nationalcocktail ist natürlich der Pisco Sour - dieser wird aus Traubenschnaps, Limettensaft, Zuckersirup und Eiweiß gemixt.

 

Strom & Wasser:

In Peru werden drei verschiedene Arten von Steckdosen verwendet (A, B und C). Deutsche Reisende mit ihren Elektrogeräten benötigen einen Adapter, da man nicht wissen kann, welchen Typ man in der Unterkunft vorfindet. Die meisten Hotels, welche westliche Touristen empfangen, haben den uns bekannten Steckdosen-Typ C - jedoch können Sie sich nicht immer darauf verlassen. Daher empfehlen wir Ihnen einen Adapter mitzubringen oder vor Ort günstig bei Notwendigkeit auf einem Markt zu erwerben. Die Netzspannung beträgt 220V und 60Hz. Das Leitungswasser in Peru ist nicht zum Trinken geeignet. Falls Sie einen empfindlichen Magen haben, verzichten Sie auf Eiswürfel in den Getränken und trinken Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke (z.B. eventuell Säfte auf Märkten). Bei höherer Empfindlichkeit verwenden Sie auch zum Zähneputzen ausschließlich Wasser aus abgepackten Flaschen. 

 

Telefon & Internet:

Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren heimischen Telefon-Anbietern in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Roaming-Kosten. Der Empfang in den Städten und auch vielen ländlichen Gebieten ist in Peru ist ziemlich gut. In abgelegeneren Regionen der Anden oder im Dschungel werden Sie definitiv keinen Empfang haben. Die Hotels verfügen meist über ein gut funktionierendes kostenloses WLAN. Wenn Sie es als notwendig erachten, können Sie sich vor Ort auch recht günstig als Ausländer eine Prepaid-Simkarte (prepago) von einem der lokalen Netzanbieter wie z.B. Claro, Movistar oder Entel erwerben. Dies geht z.B. direkt am Flughafen in Lima oder auch in den Städten.

 

Sicherheit:

Heutzutage gilt Peru als ein sicheres Reiseland (ganz anders in den 90er Jahren zu Zeiten des "Sendero Luminoso"). Die politische Lage gilt als größtenteils stabil und in den meisten Regionen des Landes sind die Menschen an Touristen gewöhnt. Insbesondere auf unseren Gruppenreise müssen Sie sich keinerlei Sorgen um Ihre Sicherheit machen. Aber auch auf Individualreisen geschieht Ihnen rein gar nichts, wenn Sie sich an die wenigen Hinweise und Regeln bzgl. der Sicherheit halten, welche auch für viele andere Reiseländer gelten. Sie sollten sich stets bewusst sein, dass Peru trotz seiner Beliebtheit als Reiseziel in Südamerika immer noch ein Dritte Welt Land ist. Für die meisten Einheimischen gelten Sie als Touristen als ziemlich reich. Den meisten Gefahren können Sie jedoch durch gesunden Menschenverstand aus dem Weg gehen. Unauffälliger Trickdiebstahl kommt vor allem in den großen Städten durchaus vor und daher sollten Sie immer ein Auge auf Ihre Wertgegenstände haben. Diese sollten Sie nie offen liegen lassen. Tragen Sie keine Wertgegenstände offen zur Schau. Abends sollten Sie in den großen Städten lieber ein Taxi (registriert und nicht von der Straße) nach Hause nehmen. Laufen Sie also nachts nichts durch unsichere und wenig beleuchtete Viertel. Übergriffe auf Touristen sind selten. Ihre wichtigen Dokumente sollten Sie immer direkt am Körper tragen oder im Hotel deponieren. Um für den Notfall vorgesorgt zu haben, sollten Sie alle Ihre wichtigen Dokumente (Impfpass, Reisepass, Flugtickets) vorab der Reise einscannen oder abfotografieren und per Email an sich selbst senden. Damit haben Sie auf die Dokumente stets Zugriff und mögliche Ersatzdokumente können einfach neu beantragt werden.

 

Gesundheit / Impfungen:

Die medizinische Versorgung in Peru ist in teuren Privatkliniken durchaus mit dem europäischen Standart zu vergleichen (es wird meist Englisch gesprochen). In den öffentlichen Kliniken lassen häufig die hygienischen Bedingungen zu wünschen übrig und die technische Ausstattung ist mangelhaft. Auch würden Sie mit mangelden Spanischkenntnissen Verständigungsprobleme bekommen. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Problemen an Ihren Reiseleiter. In den touristischen Regionen des Landes gibt es häufig ausgewiesene "Touristenärzte", welche einen europäischen Standart haben. Wie bei jeder Reise sollten Sie vor dem Reiseantritt Ihren Impfpass auf die Aktualität Ihrer Impfungen hin überprüfen. Generell empfiehlt es sich auch stets eine Beratung beim Tropen-/Reisemediziner zum entsprechenden Reiseland einzuplanen. Die bei uns geltenden Standartimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Polio, Pertussis (Keuchhusten) und Masern sollten immer aktuell sein. Auch die Impfungen gegen Hepatitis A (Gelbsucht) + B (bedingt notwendig, bei längeren Aufenthalten) sollten aufgefrischt sein. Thyphus kann ebenfalls in Betracht gezogen werden. Tollwut ist ratsam bei einem langen Aufenthalt im Dschungel bzw. als Schutz vor einigen streunenden Hunden in ländlicheren Gebieten. Eine Gelbfieberimpfung ist nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden nicht Pflicht. An der Küste und in Höhen über 2.500 m besteht so gut wie keine Gelbfiebergefahr. Da diese ein Leben lang gültig ist, können wir diese jedoch nur empfehlen. Wenn Sie in das Amazonas-Tiefland reisen, empfehlen wir Ihnen die Impfung ausdrücklich. Allgemein existieren keine Pflichtimpfungen für Peru. In Peru besteht weiterhin ein geringes Malaria-Risiko (in Höhen über 2.500 m ausgeschlossen) - auch diese gilt vor allem im Amazonas-Tiefland. Falls Ihre Reise diesen Besuch beinhaltet, wägen Sie mit dem Arzt ab, ob eine Prophylaxe notwendig ist oder ein Medikament als Standby-Mittel genügt. Wie immer sollten Sie sich mit langer heller Kleidung, Moskitonetzen und dem Auftragen von Insektenschutzmittel vor Moskitostichen schützen. Das hilft auch gegen das Dengue-Fieber (mittlerweile Impfung verfügbar) und gegen das Zika-Virus (kommt vor allem in Kolumbien und Brasilien in Südamerika vor, bisher keine Impfung vorhanden). In Ihre Reiseapotheke gehören Mittelchen gegen Insektenstiche, Fieber, Durchfall, Schmerzen aller Art und gegen die Höhenkrankheit. Auf den Trekkings empfehlen wir Ihnen Wasserentkeimungstabletten wie z.B. Micropur mitzunehmen (auch wenn das Wasser vor Ort immer abgekocht wird).

Ausrüstungsempfehlung

Ausrüstung
  • Reisetasche oder Koffer für das pers. Gepäck
  • Tagesrucksack oder Tasche für die Tagestouren (ca. 25-40 Liter) inkl. Nässeschutz
  • Wanderschuhe, leichte Schuhe für die Stadtrundgänge, eventuell Sandalen/Crocs o.ä.
  • Wasserdichte Jacke + Wanderhose und Jeans/Freizeithose
  • Als wärmende Schicht: Pullover, Fleece-Jacke, Primaloft/Softshell-Jacke oder dünne Daunenjacke
  • Oberbekleidung kurz (T-Shirts, Hemden/Blusen), eine kurze Hose, Unterwäsche, Socken (warm)
  • Mütze und Handschuhe bei teils frühen Start in den Tag, Halstuch/Buff/Schal
  • Badebekleidung (heiße Quellen)
  • Waschutensilien für den persönlichen Bedarf
  • gute Sonnenbrille
  • Trinkflasche (ca. 1,5 Liter)
  • Eventuell Teleskop-Wanderstöcke

  • Gesundheit
  • Mütze oder Hut gegen die Sonne sowie Sonnencreme (nicht unterschätzen)
  • Ihre persönlichen Medikamente (falls benötigt)
  • Hand-Desinfektionsmittel (falls gewünscht)
  • kleine Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung, Kopfschmerzen usw.)

  • Individuell
  • Bargeld in Euro oder USD (Geld abheben mit Kreditkarte in den Städten ohne Probleme möglich)
  • Persönliche Dokumente (Impfpass, Reiseplan, Reisepass)
  • Fotoausrüstung
  • Buch zum Lesen
  • Eventuell Fernglas
  • Das könnte Ihnen auch gefallen