Zu Fuß durch das Reich der Inkas

Vilcabamba-Trek nach Machu Picchu, Ausangate-Umrundung & Chachani-Besteigung (6.075 m)

  • 20 Tage
ab € 4.990,-
  • 4 - 12 Personen

Highlights der Reise

  • Inka-Ruinen: Ollantaytambo, Pisac & Machu Picchu

  • Trekking durch ursprüngliche Quechua-Dörfer

  • Cusco - "Nabel der Welt"

  • Einsames Ausangate-Trekking rund um den höchsten Berg Südperus

  • Titicacasee mit der Insel Taquile & Uros-Schilfinseln

  • Besteigung des Chachani (6.075 m)

Peru – das Land der Inkas und der Abenteuer! Gemeinsam mit Ihnen wollen wir auf dieser fantastischen Trekkingreise die Kultur- und Naturhighlights von Südperu erkunden und durch die schönsten Trekkingregionen des Landes wandern. Neben den Trekkings bleibt Ihnen genügend Zeit tief in die Kultur der Inkas einzutauchen und um die bedeutenden Höhepunkte des südlichen Perus intensiv zu erleben. Ihre Peru-Reise beginnen Sie in den geschichtsträchtigen Gassen von Cusco. An jeder Ecke dieser wundervollen ehemaligen Hauptstadt der Inkas gibt es etwas zu entdecken und eine Anekdote zu erzählen. Im Urubamba-Tal, welches die Spanier später aufgrund der immensen Bedeutung für die Inkas "das Heilige Tal der Inkas" tauften, tauchen Sie tiefer in die Geheimnisse der inkaischen Vergangenheit ein. Nach dem Besuch der prächtigen Ruinen von Ollantaytambo und Pisac werden Sie für immer von den unglaublichen Leistungen der Inkas verblüfft sein. Dann beginnen Sie den Lares-Trek durch die Cordillera Vilcabamba, auf welchem Sie tief in die lokale Quechua-Kultur der indigenen Hochlandbauern eintauchen können und sich bei eindrucksvoller Szenerie bestens für die weiteren Trekkingabenteuer akklimatisieren. Mit dem Panorama-Andenzug erreichen Sie die wichtigsten Inka-Ruinen Perus – Machu Picchu. Der Anblick von Machu Picchu, als eines der 7 Weltwunder der Neuzeit, wird Sie ins Staunen versetzen und für immer in Ihren Erinnerungen gespeichert bleiben. Aber auch danach wird Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes bei der Umrundung des Ausangate-Massivs, dem höchsten Gebirgsstock Südperus, der Atem stocken. Sie erwartet eine unvergleichlich schöne Bergwelt bestehend aus verschiedenfarbigen Lagunen, massiven tropischen Hängegletschern, traumhaften Hochtälern, schroffen Gipfeln und mittendrin Herden tausender Lamas und Alpakas. Da wo sich die Gletscher zurückziehen, zeigen sich Berge mit surrreal farbenfrohen Sedimentschichten. So kommen Sie auch am berühmten Regenbogenberg Vinicunca vorbei. Bereits tief beeindruckt, was Sie bereits alles in Peru erleben durften, ist Ihre Reise jedoch noch nicht zu Ende. Über die Hochebene (Altiplano) erreichen Sie den riesigen Titicacasee, dessen Bewohner Sie näher kennenlernen werden. Das Volk der Uros gewährt Ihnen einen Einblick in eine uralte Lebensweise auf deren Schilfinseln und auf der Insel Taquile wird Zeitgeschichte lebendig, denn hier leben die Bauern in friedlicher Harmonie quasi unverändert seit Jahrhunderten. Durch die Übernachtung bei einer lokalem Familie gewinnen Sie einen kleinen Einblick in deren Alltag. Zu guter Letzt wollen Sie höhentechnisch den Höhepunkt Ihrer Reise in Angriff nehmen. Beim Aufstieg auf den technisch leichten und auf der Aufstiegsroute unvergletscherten Vulkan Chachani (6.075 m) werden viele von Ihnen das erste Mal auf über 6.000 m Höhe stehen. Das Panorama von hier oben auf die Stadt Arequipa, das endlose Altiplano und die umliegenden Vulkan-Riesen ist unvergleichlich. Dieser Gipfelerfolg muss zum Abschluss Ihrer Reise in der weißen Stadt Arequipa am Fuße des Chachani gefeiert werden!

Ihr Reiseexperte|in

Alexander Fleischer

Ihr Reiseexperte

  • Alexander Fleischer
  • +49 341 9899 70 84
  • alexander@meinewelt-reisen.de

Dauer

20 Tage

Land

Preis p.P.

ab € 4.990,-
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Reiseverlauf Ihrer Peru-Reise "Zu Fuß durch das Reich der Inkas"

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Tag 1: Abflug nach Peru

So lange haben Sie sich auf diesen Tag gefreut und nun ist es endlich soweit - Ihre einmalige Trekkingreise nach Peru kann beginnen. Sie fliegen über Nacht mit einem Stopp nach Lima. Während des Flugs machen Sie die Augen zu und träumen bereits von all den schönen Orten, welche Sie auf dieser Reise entdecken werden. Um bequem zum Flughafen zu kommen, empfehlen wir Ihnen das Rail & Fly Ticket bei der Buchung mit auszuwählen und somit mit dem Zug anzureisen.

Tag 2: Weiterflug von Lima nach Cusco & Fahrt ins Heilige Tal der Inkas nach Pisac

Verpflegung: A
Pisac Ruinen mit Dorf.jpeg

Am Morgen landen Sie in Lima, der Hauptstadt von Peru. Von hier aus steigen Sie nochmal in den Flieger und treten den kurzen Inlandsflug (1,5 Std.) nach Cusco (3.430 m) an. Um Ihnen die Ankunft in den Anden und die Gewöhnung an die Höhe zu erleichtern, bleiben Sie jedoch vorerst nicht in Cusco, sondern fahren im privaten Transport direkt weiter nach Pisac im Heiligen Tal der Inkas. Hier auf 2.972 m kann Ihre Akklimatisierung beginnen. Sie nutzen den freien Nachmittag, erholen sich von der langen Anreise und unternehmen, wer möchte, einen kleinen ersten Spaziergang auf eigene Faust durch das charmante Örtchen mit lokalem Indio-Markt. Am Abend haben Sie gemeinsam in der Gruppe ein Willkommensessen und lernen sich erstmal ein wenig kennen. Übernachtung im Hotel Pisac Inca o.ä.

Fahrzeit ca. 1,5 Std.

Tag 3: Besichtigungen im Heiligen Tal der Inkas (Pisac, Salzterrassen Maras & Moray) & Fahrt nach Cusco

Verpflegung: F / M
Maras mit Touristen

Ihren ersten richtigen Tag in Peru widmen Sie dem bedeutenden Urubamba-Tal, welches die Spanier später das "Heilige Tal der Inkas" tauften. Zu den Zeiten der Inkas genauso wie heute hat das Tal, durch welches der Fluss Urubamba fließt, aufgrund der stetigen Versorgung mit Gebirgswasser, der geschützten Lage und dank der fruchtbaren Böden eine immense Bedeutung als landwirtschaftliches Produktionszentrum. Die meisten Bauern leben unverändert vom Anbau von Kartoffeln, Quinoa, Mais und Bohnen. Aber das Tal ist nicht nur durch Landwirtschaft geprägt, sondern weist gleichermaßen eine Fülle an Attraktionen für Besucher auf - indigene Märkte, alte Inkaruinen und kulinarische Genüsse. Nach dem Frühstück holt Sie Ihr Guide ab und Sie besichtigen die berühmte Felsenfestung von Pisac, welche Sie bereits gestern über dem Ort auf dem Berghang sehen konnten. Diese eindrucksvollen Inkaruinen zusammen mit der spektakulären umliegenden Natur werden Sie in den Bann ziehen. Als erstes fallen Ihnen die riesigen Feldterrassen auf, welche die Inkas konstruiert haben, um den Anbau von Lebensmitteln am Berghang zu optimieren. In der Anlage selbst gibt es interessante Felslöcher, welche als Grabstätten dienten, eine Zitadelle mit einer Ringmauer und viele Wachtürme, zahlreiche ehemalige Wohngebäude und den Sonnentempel zu sehen. Vor allem sollten Sie auch einfach den genialen Panoramablick genießen. Im Anschluss fahren Sie weiter durch das Urubamba-Tal und gelangen zu den Salzfeldern von Maras. Auf Ihrem Weg dorthin machen Sie noch einen kleinen Stopp an einer traditionellen Maisfarm, um das berühmte Maisbier "chicha", welches bereits die Inkas getrunken haben, zu probieren. Ebenfalls können Sie den beliebten Snack "Choclo con queso", Maiskolben mit Käse kosten. Auf den an die Andenhänge gepressten Terrassen von Maras wird seit Jahrhunderten traditionell Salz abgebaut. Halten Sie Ihre Kamera bereit, denn dieser Ort ist unheimlich fotogen. Sie wandern entlang dieser schönen Terrassen, saugen das einmalige Flair auf und essen in einem kleinen lokalen Restaurant zu Mittag. Den nächsten Halt widmen Sie den kreisförmigen Terrassen von Moray. Hier wird Ihnen Ihr Reiseleiter einen Einblick geben, welche landwirtschaftlichen Experimente die Inkas durchführten. Danach fahren Sie nach Cusco, wo Sie den Abend in der schönen nächtlich beleuchteten Altstadt ausklingen lassen. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Tag 4: Erkundungstour durch Cusco

Verpflegung: F
Cusco von Sacsayhuaman aus

Nun sind Sie endlich in der berühmten ehemaligen Hauptstadt des Inka-Reichs angelangt, in Cusco! Natürlich wollen Sie den Tag nutzen, um mehr über die Stadt und deren Historie zu lernen. Ihren Stadtrundgang beginnen Sie am Plaza de Armas, dem Herzen des ehemaligen Inkareichs. Hier fanden zu Zeiten der Inkas aufwendige Feste wie z.B. zur Sonnenwende und üppige Militärparaden statt. Heute ist der Hauptplatz und die Umgebung von historischen und religiösen Gebäuden der Spanier geprägt, welche zumeist die Inka-Fundamente als Grundlage Ihrer Architektur nutzten. Somit besitzt Cusco eine einzigartige Verschmelzung von Inka- und Kolonialelementen. Sofort ins Auge fällt Ihnen die Kathedrale mit den beiden mächtigen 33 m hohen Glockentürmen. Mit 6 Tonnen Gewicht können Sie hier die schwerste Glocke Südamerikas vorfinden. Die ebenfalls am Hauptplatz stehende Kirche La Compania de Jesus ist das wohl schönste Gotteshaus von Cusco und wurde auf den Ruinen des ehemaligen Palasts vom Inkaherrscher Huayna Capac gebaut. Weiter laufen Sie wie durch ein Freiluftmuseum vorbei an der Basilika La Merced und zum San Francisco Platz mit gleichnamiger Kirche und Kloster. Natürlich machen Sie auch einen Abstecher durch das Kunsthandwerksviertel San Blas mit den vielen kleinen Gassen und steilen Treppen und laufen vorbei an weiteren Kirchen und Klöstern. Der berühmte zwölfeckige Stein in der Gasse Hatunrumiyoc darf auf keinem Rundgang fehlen. Hier können Sie neben vielen weiteren Beispielen in der Altstadt eindrucksvoll die unvergleichliche Steinmetzkunst der Inkas bewundern. Bis heute bleibt es ein Rätsel wie genau die tonnenschweren jeweils handgefertigten Steinblöcke so bearbeitet und transportiert wurden, dass sie fugenlos ideal ineinander passen und jegliche Erdbeben in den vergangenen Jahrhunderten ohne Probleme standhielten. Ihr Rundgang durch die Altstadt endet mit dem Besuch der Kirche und des Konvents Santo Domingo. Santo Domingo wurde auf den Ruinen des berüchtigten Sonnentempels Qoricancha, dem wichtigsten Heiligtum der Inka-Kultur, aufgebaut. Auch hier sind nur noch die Grundmauern erhalten und können nur eine vage Idee darüber geben, wie eindrucksvoll und pompös dieser Ort einmal gewesen sein muss. Sie verschaffen sich einen Eindruck und besuchen die Kunstausstellung im Innenhof. Nach dem Mittagessen wollen Sie noch eine kleine Wanderung hinauf zu der Inka-Stätte von Sacsayhuaman unternehmen. Von hier oben haben Sie einen grandiosen Blick über die Dächer von Cusco. Aber nicht nur aufgrund des Ausblicks lohnt es hierher zu kommen, sondern auch die Ruinen selbst. Es handelt sich um eine ehemalige militärische Befestigung, welche den meist gefährdeten Zugang zur Stadt Cusco schützen sollte. Abermals beeindrucken Sie die riesigen passgenau geschliffenen und ohne Mörtel ineinander gefügten Steinquader. Schließlich haben Sie den Nachmittag frei, um die unglaublich schöne Altstadt auf eigene Faust weiter zu erkunden. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Tag 5: Beginn des Lares-Trekkings durch die Cordillera Vilcabamba in Quishuarani

Verpflegung: F / M / A
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Sie verlassen Cusco sehr zeitig am Morgen und fahren erneut in Richtung heiliges Tal der Inkas. Ihr Ziel ist die Gebirgskette Vilcabamba, wo Sie das erste Trekking Ihrer Reise unternehmen werden. In der kleinen Ortschaft Calca nehmen Sie ein kleines Frühstück zu sich und verlassen das Urubamba-Tal und biegen ein in die abenteuerliche und landschaftlich spektakuläre Straße Richtung Lares. In vielen kleinen engen Serpentinen schraubt sich die Straße hier bis zum Lares-Pass auf 4.461 m hinauf. Nach ca. 5 Stunden Fahrt erreichen Sie das kleine Örtchen Quiswarani (3.700 m). Hier warten bereits Ihre Maultiertreiber und der Koch für die kommenden Trekkingtage auf Sie. Nun werden die Maultiere mit Ihrem Hauptgepäck beladen und Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack. Dann startet auch schon Ihr heutiges Tagesmarsch. Langsam, aber stetig ansteigend wandern Sie durch eine idyllische Landschaft, vorbei an vielen kleinen Flüssen und Bächen und durch grüne Täler hinauf zum Pass Huilquijasa (ca. 4.200 m). Hier haben Sie den höchsten Punkt des Tages nach ca. 3-4 Stunden erreicht und genießen den schönen Blick auf die zahlreichen kleinen Seen unter Ihnen, auf die grünen Täler um Sie herum und auf die um Sie herum befindlichen 5.000er Gipfel. Danach steigen Sie für ca. 2 Stunden hinab zur Ortschaft Cuncani (ca. 3.750 m), wo Sie die 1. Campnacht verbringen. Am Nachmittag erkunden Sie noch ein wenig das kleine traditionelle Dorf. Hier leben die Einheimischen in einer abgeschiedenen Region in sehr einfachen Verhältnissen und erzielen ihr knappes Einkommen mit Ackerbau und Viehzucht. An der farbenfrohen Kleidung der Bewohner können Sie erkennen, dass ursprüngliche Traditionen und Bräuche hier noch sehr lebendig sind. Übernachtung im Zelt.

Fahrzeit ca. 5 Std. | Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca.  520 m. | Abstieg ca. 440 m | Gehstrecke ca. 12 km

Tag 6: Lares-Trekking bis zum See Ipsaycocha

Verpflegung: F / M / A
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Heute steht Ihnen der längste, aber auch schönste Tag des Trekkings bevor. Zuerst steigen Sie am Morgen in das Tal Chancachaca (3.600 m) ab. Im Anschluss steigen Sie wieder auf bis zum Dorf Huacahuasi (3.750 m). Das Dorf ist bekannt für die ausgezeichneten Webarbeiten seiner Bewohner. Sie besuchen eine Familie und lassen sich die Arbeitsschritte einmal in Ruhe erklären und zeigen. Im Anschluss steigen Sie nach dem Mittag vorbei an vielen rauschenden Flüssen, tosenden Wasserfällen und schroffen Felsgipfeln gemächlich hinauf zum Pass Ipsayjasa (4.450 m). Auf dem Weg dorthin begegnen Sie immer wieder freundlichen Einheimischen, welche häufig genauso neugierig und interessiert wie Sie sind und daher kommen durch die sprachliche Unterstützung Ihres Guides aufrichtige und authentische Begegnungen zu Stande. Natürlich säumen auch viele Lama- und Alpakaherden den Wegesrand. So haben Sie sich Peru vorgestellt...Am Pass angelangt, haben Sie einen herrlichen Blick auf den Nevado Veronica (5.893 m) und auf diverse andere umliegende verschneite Gipfel. Dann steigen Sie zum See Ipsaycocha (4.300 m) ab und schlagen hier für heute Nacht Ihr Lager auf. Mit ein wenig Glück können Sie Andengänse, Puna-Ibisse oder andere Wasservögel beobachten oder es lässt sich sogar ein Andenkondort über Ihren Köpfen blicken. Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 7-8 Std. | Aufstieg ca. 870 m. | Abstieg ca. 390 m | Gehstrecke ca. 15 km

Tag 7: Vorbei an den Inka-Ruinen Pumamarca sowie Ollantaytambo & Zugfahrt nach Aguas Calientes

Verpflegung: F / M
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Sie bauen Ihr letztes Zeltlager ab und nun geht es nur noch bergab bis zur kleinen Gemeinde Patacancha (3.700 m). Auch hier werden seit jeher traditionell Textilien gewebt und Sie schauen sich einmal im Ort um. Die Quechua-Tradition ist hier noch stark verwurzelt und lebendig. Lassen Sie sich von Ihrem Guide einige der typischen Muster zeigen, welche in die Stoffe gewebt werden und die Bedeutung davon erklären. Die Muster werden von den Frauen seit Generationen überliefert. Sie laufen noch weiter in das nächste traditionelle Quechua-Dorf namens Huilloc und werden hier von einem Kleinbus abgeholt. Bevor Sie sich aber auf dem Weg nach Ollantaytambo machen, stoppen Sie noch kurz an den alten Inka-Ruinen von Pumamarca. Die Aussicht von hier oben, einer kleinen ehemaligen Inkafestung und Kontrollpunkt, auf das Tal unter Ihnen und die umliegende Berglandschaft ist zauberhaft. Schließlich erreichen Sie die zu Recht berühmtesten Inka-Ruinen im Urubamba-Tal - Ollantaytambo. Sie besichtigen Sie die imposante über dem Ort thronende Felsenfestung der Inkas. Mit der strategisch immens wichtigen Anlage wollten die Inkas den Zugang zum Urubamba-Tal überwachen. Der Bau der Anlage, welcher 1460 begann, wurde bis zur Ankunft der Spanier jedoch nie fertiggestellt. Über die großen Terrassen erreichen Sie die Hauptanlage und sind mal wieder erstaunt, wie die Inkas gigantische Felsmonolithen hier hoch manövrieren konnten, ohne jegliche Transportmöglichkeiten (z.B. das Rad) dafür zu kennen. Im Anschluss setzen Sie sich in den Zug und fahren gemütlich nach Aguas Calientes am Fuße von Machu Picchu. Nutzen Sie den Abend, um einmal in dem kleinen Ort in ganz besonderem Flair spazieren zu gehen und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Übernachtung im Hotel Inti Punku Machupicchu o.ä.

Gehzeit ca. 4 Std. | Abstieg ca. 590 m | Gehstrecke ca. 10 km

Tag 8: Besuch von Machu Picchu (2.430 m) & Rückkehr nach Cusco

Verpflegung: F
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Heute ist es endlich soweit und Sie besichtigen die berühmten Inkaruinen von Machu Picchu. Diese sagenumwobene Inkafestung liegt auf knapp 2.400 m Höhe auf einem Bergrücken oberhalb des Riobamba Flusses in der Cordillera Vilcabamba. Sie erreichen die Anlage mit dem Bus, welcher Sie genau am Eingang herauslässt. Ab dort erkunden Sie nun diese einzigartige und mysteriöse archäologische Stätte mit Ihrem lokalen Reiseleiter. Wenn Sie die Anlage am Morgen betreten, umhüllen meist noch letzte Wolkenfetzen die Ruinen. Doch dann schieben die Sonnenstrahlen die Wolken beiseite und das unglaubliche Panorama öffnet sich. Feststeht heutzutage nur, dass die Spanier diesen Ort nie erreichten und Machu Picchu eine zentrale Bedeutung und heiliges Zentrum für die Inkas darstellte. Die Bewohner der erst 1911 durch den Amerikaner Hiram Bingham wiederentdeckten Anlage konnten aufgrund der gesicherten Wasserversorgung und den landwirtschaften Terrassen autark vom Rest des Inkareiches leben. Gleichermaßen ist bestätigt, dass Machu Picchu nie komplett fertiggestellt wurde. Bis heute ungeklärt ist jedoch, welchem Zweck die Inkanlage diente - handelte es sich um die Sommerresidenz der Inka-Herrscher, um eine Festung als Schutz vor wilden Stämmen des Amazonasbeckens oder doch um ein religiöses und astronomisches Zentrum für spezielle Inka-Gelehrte? Wahrscheinlich werden wir das Rätsel nie eindeutig lösen können. Viel wichtiger ist es einfach die einzigartige Atmosphäre aufzusaugen, welche diesen Ort mit gut erhaltenen Ruinen bestehend aus alten Tempeln, Palästen, Wohnhäusern, Zeremonieplätzen und Brunnen eingebettet in grandioser Lage inmitten steil aufragender Berggipfel und üppiger Vegetation, umgibt. Nach Ihrer Besichtigung kehren Sie nach Auguas Calientes zurück und treten Ihre Rückreise per Zug und Minibus nach Cusco an. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Fahrzeit ca. 4-5 Std. | Gehzeit ca. 2 Std.

Hinweis: Wer möchte, kann gegen Aufpreis den Montaña Machu Picchu (3.082 m) besteigen. Dafür benötigen Sie 1-1,5 Std. im Aufstieg und ca. 1 Std. im Abstieg. Vom Aussichtspunkt auf dem Gipfel haben Sie einen fantastischen Blick auf die Ruinen unter Ihnen und den Berg Huayna Pichu Ihnen gegenüber. Auch die Rundsicht über den Großteil der Bergkette Vilcabamba ist spektakulär. Für die Besteigungen gibt es jedoch strikte Kontingente, welche je nach Datum schnell ausgebucht sein können. Geben Sie uns gerne bei Ihrer Buchung an, ob Sie den Berg zusätzlich besteigen möchten. Dann organsieren wir Ihnen gegen Aufpreis die entsprechende Genehmigung.

Tag 9: Trekkingstart Ausangate-Umrundung - Camp Upis (4.400 m)

Verpflegung: F / M / A
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Ihr zweites Trekkingabenteuer der Reise kann beginnen. Sie verlassen Cusco und fahren durch die typische peruanische Andenlandschaft vorbei an kleinen interessanten Ortschaften wie Urcos und Ocongate nach Tinki (3.800 m). Diese kleine Ortschaft ist der Ausgangspunkt für das Ausangate-Trekking. Ihr Ziel ist es in den nächsten Tag den höchsten Berg Südperus, den Ausangate (6.384 m) in der Cordillera Vilcanota, zu umrunden. In Tinki essen Sie nochmal lecker zu Mittag und beobachten wie die Menschen vom Anbau von Kartoffeln, Weizen, Gerste, Saubohnen und der Lama- und Alpakazucht leben. Sie fahren noch ein wenig die Schotterpiste Richtung Upis weiter und treffen dann auf Ihr Begleitteam für die nächsten Tage. Ihr Gepäck wird auf die Lastentiere verteilt und Sie beginnen gemütlich allmählich ansteigend Ihren Anmarsch vorbei am borstigen Ichu-Gras und einigen Lama- bzw. Alpakaherden zum ersten Camp des Trekkings. In Upis angekommen, gibt es mittlerweile sehr einfache Unterkünfte und schöne heiße Thermalquellen. Sie bevorzugen es die Zelte aufzuschlagen und machen es sich in den Thermalbecken mit Blick auf den Ausangate gemütlich. Alternativ können Sie den Nachmittag nutzen, um noch ein Stück weiter in Richtung des Sees Upiscocha zu laufen. Hier schwimmen Eisberge, welche vom Ausangate-Gletscher in den See abbrechen. Übernachtung im Zelt.

Fahrzeit ca. 4-5 Std. | Gehzeit ca. 2-3 Std. | Aufstieg ca. 400 m | Gehstrecke ca. 5 km

Tag 10: Ausangate-Trek bis Anantapata (4.800 m)

Verpflegung: F / M / A
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Nach Ihrem ersten Frühstück in einer wundervollen Hochgebirgslandschaft steigen Sie langsam hinauf zur Schutt- und Geröllmoräne. Nun führt ein schmaler Pfad ein wenig steil hoch zum Arapa Pass (4.850m). Wenn Sie diesen gemeistert haben, befinden Sie sich nun auf der Westseite des Ausangate-Massivs. Auf einem leicht an Höhe verlierenden Pfad, entlang eines eindrucksvollen Bergkamms, erreichen Sie danach die in verschiedensten Blautönen schimmernden Bergseen von Pucacocha. Mit ein wenig Glück springt das eine oder andere trollige Viscacha um Sie herum oder ein Greifvogel zieht seine Bahnen über Ihnen. Die Landschaft um Sie herum mit den mächtigen Gletschern und dem Anblick des gewaltigen Sorimana (5.450 m) wird Sie beeindrucken. Die normale Ausangate-Umrundung würde Sie über den Ausangate-Pass zur Lagune Ausangatecocha führen. Sie jedoch schlagen einen anderen Weg ein, um Morgen einen Abstecher zum Regenbogenberg zu unternehmen. Dafür überqueren Sie dem Apacheta Pass (4.900) den 2. hohen Pass für heute und gelangen Sie zum Camp Anantapata (4.750 m). Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 7-8 Std. | Aufstieg ca. 700 m | Abstieg ca. 500 m | Gehstrecke ca. 18 km

Tag 11: Ausangate-Trek über den Regenbogenberg zum Camp Ausangatecocha (4.500 m)

Verpflegung: F / M / A
Rotes Tal

Sie schlüpfen zeitig aus dem Schlafsack, denn ein längerer aufregender Tag steht Ihnen bevor. Am Morgen erklimmen Sie den Warmisaya-Pass (4.995 m), laufen vorbei an der schönen Lagune Qomercocha, welche einen tollen Kontrast zur kargen umliegenen Landschaft bietet und dann laufen Sie hinauf zum bekannten Regenbogenberg (Vinicunca, 5.100 m). Sie werden diesen schönen Platz vor den Tagestouristen aus Cusco erreichen und werden sehen, dass nicht nur ein Berg in diesen vielen tollen verschiedenen Farben strahlt, sondern viele umliegende Berge. Wenn noch genügend Zeit ist, können Sie auch noch 30 Minuten weiter zu einem schönen Aussichtspunkt über das rote Tal (Valle Rojo) laufen. Im Anschluss laufen Sie zurück zum Nachtplatz Anantapata, schlagen dann jedoch einen anderen Weg ein, um am späten Nachmittag an der Lagune Ausangatecocha (4.500 m) anzukommen. Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 600 m | Abstieg ca. 700 m | Gehstrecke ca. 14 km

Tag 12: Ausangate-Trek bis Qampa (4.300 m)

Verpflegung: F / M / A
Gletscher Ausangate

Am heutigen Tag steigen Sie hinauf zum höchsten Punkt dieses Trekkings. An der Lagune Ausangatecocha vorbei steigen Sie kräfteraubend hinauf zum 5.200 m hohen Palomani-Pass. Wenn Sie hier oben angekommen sind, werden alle Mühen vergessen sein, denn der Gipfel des mächtigen Ausangate scheint in greifbarer Nähe und die umliegende Gletscherwelt ist spektakulär. Im Anschluss steigen Sie in das Hochtal von Pampacancha ab und bündeln Ihre Kräfte für den letzten kleinen Aufstieg zum Zeltplatz Qampa (4.300 m). Übernachtung im Zelt.

Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 890 m | Abstieg ca. 1.200 m | Gehstrecke ca. 14 km

 

 

Tag 13: Ende des Ausangate-Trekkings in Pacchanta (4.300 m) & Fahrt zurück nach Cusco

Verpflegung: F / M
Indigene Frau und Touristin Ausangate

Ihr letzter Trekkingtag steht an. Sie kämpfen sich hinauf zum 5.100 m hohen Qampa-Pass und genießen ein letztes Mal eine eindrucksvolle Bergkulisse - viele hohe Gipfel nun im Osten des Ausangate-Massivs stehen um Sie herum z.B. der Jatunhuma (6.093 m), Callangate (6.110 m), Pachanta (5.950 m) und der Puka Punta (5.600 m). Dann steigen Sie nur noch hinunter und dies an den zauberhaften 7 verschiedenfarbigen Lagunen vorbei. Hier im Pacchanta-Tal ist es dann auch nicht mehr weit und Sie erreichen das kleine gleichnamige Dorf auf 4.300 m Höhe. Wie in Upis gibt es hier heiße Quellen, welche dazu einladen Ihre müden Knochen einmal richtig zu entspannen. Da Pacchanta mittlerweile mit einer Schotterpiste verbunden ist, werden Sie vom Ihrem privaten Minibus abgeholt und am Nachmittag zurück nach Cusco gebracht. Hier wartet eine schöne heiße Dusche und ein bequemes Bett auf Sie. Übernachtung im Hotel Ruinas o.ä.

Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 780 m | Abstieg ca. 820 m | Gehstrecke ca. 15 km | Fahrzeit ca. 3 Std.

Tag 14: Fahrt nach Puno am Titicacasee

Verpflegung: F / M
Textilien mit La Raya Pass

Am Morgen verlassen Sie Cusco und fahren mit dem bequemen öffentlichen Touristenbus nach Puno am Titicacasee. Es ist zwar eine lange, aber sehr interessante Fahrt über den Altiplano mit einigen Stopps unterwegs. Lehnen Sie sich bequem zurück, während die Hochebene mit kleinen indigenen Dörfern, Lama- und Alpakaherden und weißen Gipfeln an Ihnen vorbeiziehen. Als erstes stoppen Sie an der schönen weißen Kolonialkirche in Andahuaylillas. Als nächstes machen Sie einen Halt an der Präinkaruine von Raqchi. Der aus Vulkangestein und Lehm erbaute Tempel diente der Huldigung des Inka-Gottes Viracocha. Auffällig sind auch die Überreste der bis zu 12 m hohen Säulen sowie die runden Lagersilos. Nach dem Buffet-Mittagessen in Sicuani schraubt sich die Straße bis auf 4.338 m hinauf und Sie erreichen den La Raya Pass. Genießen Sie eine traumhafte Aussicht auf die umliegenden vergletscherten Gipfel der Kordillere Vilcanota wie z.B. den Cunurana (5.420 m) und den Chimboya (5.490 m). Bevor Sie in Puno ankommen, besuchen Sie noch das winzige Örtchen Pukara, wo Sie sich ein kleines Museum einer vergangenen Kultur befindet. Ebenfalls werden im Ort kleine Keramik-Stiere hergestellt, welche in ganz Peru als Glücksbringer bekannt sind. Dann ist es soweit und der Blick öffnet sich - der riesige Titicacasee mit der Stadt Puno davor hält Ihren Blick gefangen. Übernachtung im Hotel Intiqa o.ä.

Tag 15: Ausflug zu den Uros-Schilfinseln & Insel Taquile

Verpflegung: F / M
Taquile.jpeg

Nach dem Frühstück geht es für Sie zum Hafen und dies auf traditionelle Art und Weise - mit dem hier dominierenden Verkehrsmittel, dem Tuk-Tuk. Es ist schon unbeschreiblich nun auf einmal am Ufer des Titicacasees zu stehen. Die endlosen Brauntöne des Altiplano gemeinsam mit den endlosen Blautönen des riesigen Sees sind eine wahre Pracht. Bis heute ist der höchste schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas ein geheimnisvoller Ort, geprägt von Naturschönheit, Legenden und Traditionen. Sie gehen an Bord eines kleinen Motorboots, um sich zuerst die ca. 100 schwimmenden Schilfinseln des Uro-Volkes anzuschauen. Das Volk der Uros musste einst vor den Colla-Indianern und den Inkas auf die Inseln flüchten und lebt nun bereits seit Jahrhunderten, teils bis heute ausschließlich auf diesen. Für lange Zeit konnten die Uros hier ein komplett autarkes Leben führen - sie bauten ihre Inseln, jegliche Gebäude und ihre Boote aus dem überall am Küstenbereich wachsenden Totora-Schilf. Junge Stängel sind sogar essbar und alte Stängel dienen gleichermaßen als Brennmaterial. Mit dem Booten konnten die Uros Fische fangen und Seevögel jagen. Leider haben die "Wassermenschen" ihre Wurzeln und ihre Sprache weitgehend verloren und aufgrund der Durchmischung mit der heute dominanten Quechua- und Aymara-Kultur gibt es keine reinrassigen Uros mehr. Viele junge Menschen wollen auch nicht mehr ausschließlich auf den Inseln leben und sie zieht es in die Städte am Ufer des Sees. Nichtsdestotrotz gibt es noch einige traditionell lebende Familien und Sie erhalten bei dem Besuch einer Insel einen schönen Einblick, wie noch vor nicht allzu langer Zeit alle Uros gelebt haben. Danach fahren Sie weiter zur Insel Taquile. Bis heute gibt es hier keine motorbetriebenen Verkehrsmittel, keine Polizei und es werden keine Steuern erhoben. Die Gemeinschaft lebt hier genossenschaftlich und der Gemeinderat trifft alle wichtigen Entscheidungen. Die indigenen Bauernfamilien betreiben seit jeher Ackerbau. Auf ausgiebigen Terrassenfeldern werden Getreide, Quinoa und Kartoffeln angebaut. Aber die Bewohner sind auch noch für eine weitere Sache bekannt - sie stellen hervorragende Webarbeiten her. Nur die Männer stricken hier die so einzigartigen Zipfelmützen (chullos). Die Frauen stellen Hüftbänder und Schals her. Sie unternehmen eine kleine Wanderung über die Insel und genießen bei klarem Wetter eine klasse Fernsicht bis hinüber zur vergletscherten Cordillera Real in Bolivien. Danach kehren Sie mit dem Boot zurück nach Puno. Übernachtung im Hotel Intiqa o.ä.

Tag 16: Fahrt zum Chachani und Aufstieg zum Basislager

Verpflegung: F / M / A
Anfahrt zum Chachani

Nach dem Frühstück geht Ihre Reise im privaten Minibus weiter. Dieser bringt Sie über den Altiplano bis zum Ende der geteerten Straße. Dort wechseln Sie in die 4x4 Jeeps und treffen auf dem Bergführer für Ihre anstehende Chachani-Besteigung. Die Jeeps bringen Sie über abenteuerliche Pisten bis zum Ausgangspunkt der Besteigung. Auf knapp 5.000 m ist dann Schluss und von hier geht es nur noch zu Fuß weiter. Sie selbst tragen nur Ihre Ausrüstung (auch Isomatte und Schlafsack), welche Sie für die anstehende Besteigung benötigen. Die Zelte und die Verpflegung werden von Trägern getragen. Vom Parkplatz aus laufen Sie noch 200-300 m hinauf bis zum Base Camp, von wo aus Sie die Besteigung am nächsten Morgen beginnen, Dann heißt es zeitig Abendessen und schnell in die Schlafsäcke verkriechen, so dass Sie morgen für die Besteigung ausgeruht sind. Übernachtung im Zelt.

Fahrzeit ca. 5-6 Std. | Gehzeit ca. 2-3 Std. | Aufstieg ca. 300 m | Gehstrecke ca. 5 km

Tag 17: Gipfel des Chachani (6.075 m) und Abstieg nach Arequipa

Verpflegung: F
Gipfel Chachani

Heute gilt es - schon gegen 1 Uhr morgens verlassen Sie die Zelte und nehmen ein kleines Frühstück zu sich. Dann beginnen Sie den Aufstieg. Im Schein der Stirnlampen geht es in vielen Serpentinen die mäßig geneigten Bergflanken stetig ansteigend über Geröllfelder und teils losem Vulkansand immer weiter nach oben. Die Besteigung weist keine technischen Schwierigkeiten auf und normalerweise befindet sich bis zum Gipfelplateau kein Eis auf der Aufstiegsroute. Dann ist es nach 6-8 Stunden soweit und Sie stehen wohl auf dem ersten 6.000er Gipfel Ihres Lebens! Gratulation! Das Panorama von hier oben ist überwältigend - einserseits liegt Ihnen die Stadt Arequipa mit fast 4.000 m Höhenunterschied zu Füßen und im Hintergrund können Sie den Pazifik erkennen, andererseits können Sie zahlreiche weitere hohe Vulkangipfel wie z.B. den Misti (5.822 m), Coropuna (6.377 m) und Ampato (6.288 m) erkennen. Nach einer ausgiebigen Gipfelsrast mit vielen schönen Gipfelstürmer-Fotos steigen Sie zurück zum Base Camp ab, essen eine kleine Suppe und laufen zurück zum Parkplatz, wo bereits Ihr Transport auf Sie wartet und hinunter nach Arequipa bringt. Den Nachmittag haben Sie zur freien Verfügung, um sich auszuruhen, den Gipfelerfolg zu feiern oder einfach durch die schöne Altstadt zu bummeln. Übernachtung im Hotel La Maison d´Elise o.ä.   

Fahrzeit ca. 2 Std. | Gehzeit ca. 8-10 Std. | Aufstieg ca. 850 m | Abstieg ca. 1.100 m 

Tag 18: Stadtbummel durch Arequipa

Verpflegung: F
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Heute wieder bei vollem Kräften verstehen Sie warum man die prachtvolle zweitgrößte Stadt Peru's auch die "weiße Stadt" nennt. Die meisten der schönen Klöster, Kirchen, Herrenhäuser und Kolonialgebäude der Altstadt bestehen aus weißen Tuffstein, dem Sillar, welches in den umliegenden Vulkanregionen zu finden ist. Manch einer meint jedoch, dass der Name eher daher rührt, dass die Mehrheit der Bewohner der Innenstadt in der Kolonialzeit spanischstämmig und damit weißer Hautfarbe war, welche es den Indigenen verboten diesen Teil der Stadt zu betreten. Sicher ist, dass die Architektur zur schönsten in ganz Peru zählt. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt kommen Sie vorbei am prächtigen Plaza de Armas mit der eindrucksvollen Kathedrale. Unweit von hier spazieren Sie durch die schönen Innenhöfe der Kirche Compania. Vom oberen Abschnitt des Innenhofs haben Sie einen phänomenalen Ausblick auf die umliegenden Vulkane. Im Anschluss unternehmen Sie einen Abstecher zum San Camilo Markt. Beim Rundgang durch den mehr als 140 Jahre alten Markt schlendern Sie durch Zeitgeschichte und können nebenbei noch die eine oder andere Ihnen unbekannte Frucht probieren - haben Sie schon mal etwas von Chirimoya, Pitahaya oder Caimito gehört? Zum Abschluss besichtigen Sie noch das berühmte Santa Catalina Kloster, "der Stadt in der Stadt". 1579 errichtet und aufgrund der hohen Nachfrage von reichen spanischen Familien, welche ihre zweitgeborenen Töchter ins Kloster gaben, mehrmals erweitert, beeindruckt das Kloster bis heute mit seiner Größe und den guten Zustand. Den Frauen fehlte es an nichts und sie lebten lange Zeit fast schon luxuriös, nur um sie von den Verlockungen der Außenwelt abzuschotten. 1970 wünschten sich die verbliebenen Nonnen eine Öffnung und somit kann ein Teil des Klosters heute sehr gut besucht werden. Den Nachmittag haben Sie zur freien Verfügung, um Ihren letzten vollen Tag in Peru gemütlich ausklingen zu lassen. Übernachtung im Hotel La Maison d´Elise o.ä.

Tag 19: Freizeit in Arequipa & Rückflug nach Deutschland

Verpflegung: F
Indigene Frau.jpeg

Genießen Sie Ihre letzten Stunden in Peru und saugen Sie nochmal das schöne peruanische Flair auf. Je nach Abflugzeit Ihres internationalen Flugs zurück nach Deutschland, buchen wir Ihnen den Inlandsflug nach Lima und dort verbleiben Sie gleich am Flughafen, um die Rückreise nach Deutschland anzutreten.

Tag 20: Rückkehr nach Deutschland

Mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck und voller Lust auf die nächsten Abenteuer in der Zukunft landen Sie zurück in Deutschland.

Weitere Informationen zu Ihrer Peru-Reise "Zu Fuß durch das Reich der Inkas"

Inklusive Leistungen

  • Linienflug ab Frankfurt mit Air Europa oder anderer gleichwertiger Fluggesellschaft in der Economy Class (Berlin, München, Wien und Zürich auf Anfrage)
  • Inlandsflüge Lima-Cusco & Arequipa-Lima in der Economy Class (20 kg Freigepäck)
  • Komplette Durchführung von Meine Welt Reisen
  • wechselnde deutschsprachige Kultur- bzw. Trekking-Guides
  • englischsprachiger Bergführer am Chachani (für 4 Gäste jeweils 1 Bergführer)
  • ab 8 Gästen durchgängig deutschsprachige Reiseleitung
  • Verpflegung: 17x F, 12x M, 8x A
  • Alle Transfers & Überfahrten lt. Reisebeschreibung, Zugfahrten in Touristenklasse
  • Übernachtungen auf DZ-Basis in guten Mittelklasse-Hotels lt. Beschreibung und in Zelten (Trekking)
  • Alle Genehmigungen, Eintritte & Nationalparkgebühren
  • Begleitteam während des Trekkings (Koch, Träger/Maultiertreiber, Helfer)
  • Gepäcktransport während des Vilcabamba- und Ausangate Trekings (max. 12 kg)
  • Komplette Campingausrüstung (Zelte, Kochutensilien, Stühle, Tisch, Toilettenzelt, Aufenthaltszelt)
  • Sicherungsschein nach deutschem Reiserecht

Exklusive Leistungen

  • Reiseversicherung (gerne über Meine Welt Reisen buchbar)
  • Fehlende Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Zusätzliche optionale Ausflüge und Besichtigungen (Besteigung des Montana Machu Picchu für 60 EUR)
  • Rail and Fly (80,- EUR bei Flugbuchung, 100,- EUR nach Flugbuchung)

Hinweise zu den Reiseleistungen

Diese Reise kann gegen einen Aufpreis auch jederzeit zum Wunschtermin als Individualreise ab 2 Personen durchgeführt werden.

Termine und Preise

So, 19.05.2024 - Fr, 07.06.2024
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.990 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €
So, 07.07.2024 - Fr, 26.07.2024
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
5.190 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €
So, 25.08.2024 - Fr, 13.09.2024
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
5.045 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €
So, 22.09.2024 - Fr, 11.10.2024
20 Tage
Ausreichende Plätze verfügbar
4.990 €
Zuschläge / Ermäßigungen
* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer: 440 €

Termine und Preise

Reisezeitraum Dauer p.Person im DZ EZZ
Reisezeitraum
19.05 - 07.06.24
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
4.990 €
EZZ
440 €
Reisezeitraum
07.07 - 26.07.24
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
5.190 €
EZZ
440 €
Reisezeitraum
25.08 - 13.09.24
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
5.045 €
EZZ
440 €
Reisezeitraum
22.09 - 11.10.24
Dauer
20 Tage
p.Person im DZ
4.990 €
EZZ
440 €

Weitere Informationen

Länder und Reiseinformationen

Peru

Wichtiger Hinweis:

Durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder Sonstiges kann es Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen. Bitte haben Sie Verständnis und etwas Geduld sowie Bereitschaft, mit anzupacken oder ggf. auf Komfort zu verzichten. Meine Welt Reisen übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.

Sollten Preiserhöhungen seitens der Behörden vor Ort (z.B. Park-, Konzession-, Wildlife-Gebühren) anfallen, behält sich Meine Welt Reisen das Recht einer Preiserhöhung vor.

Bitte beachten Sie, dass bei einem vorzeitigen Abbruch der Rundreise nach eigenem Willen kein Anspruch auf Kostenerstattung besteht. Die zusätzlich anfallenden Kosten sind vom Reisenden selbst zu tragen.

 

Versicherung:

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritt, Kranken und Abbruchversicherung der Hanse Merkur. Bitte prüfen Sie auch vorab, in welchen Umfang Sie versichert sind und steuern Sie gegebenenfalls nach. Sie können jede unserer Reiseversicherungen bequem online abschließen und sich auf Ihre verdiente Auszeit freuen, ohne sich Gedanken um Kosten für Reiserücktritt oder Krankheit machen zu müssen. Weitere Infos dazu unter https://www.meinewelt-reisen.de/reiseversicherung-hanse-merkur/

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Für diese Reise gelten die AGB von Meine Welt Reisen GmbH. Diese finden Sie auf unserer Internetseite.

Veranstalter: Meine Welt Reisen GmbH, Leipzig

 

Klima:

In Peru gibt es zwei Jahreszeiten, zum einen die Regen- und zum anderen die Trockenzeit. Durch den Humboldtstrom regnen sich die Wolken meist schon vor der Küste ab und die Abschnitte am Meer sind sehr trocken. In der Regenzeit gibt es sehr viel Nebel und leichten Nieselregen, von dem der Norden allerdings verschont bleibt. Die Hauptstadt liegt die meiste Zeit des Jahres in einem grauen Nebelschleier. Im Bereich der Anden und in den höheren Lagen ist es kälter als in den Tiefebenen. Die Temperaturen können dort auch schlagartig abfallen. Im Amazonasbecken sind die Temperaturen sowie die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, während der Regenzeit schwellen die Flüsse stark an. Die beste Reisezeit ist Mai bis September.

 

Sprache:

Die Amtssprachen in Peru sind Spanisch und Quechua. Aber auch mit Englisch kann man sich in den für den Tourismus bekannten Regionen verständigen. Bei sprachlichen Barrieren oder Schwierigkeiten ist Ihnen Ihr Reiseleiter gerne behilflich.

 

Zeitverschiebung:

Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Peru liegt bei -7 Stunden.  

 

Einreise / Visum:

Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Peru lediglich einen gültigen Reisepass (6 Monate Restlaufzeit). Ein Visum wird nicht benötigt. Sollten Sie nicht der deutschen Staatsbürgerschaft angehören, informieren Sie sich bitte bei Ihrer Botschaft. Gleiche Einreisebestimmungen wie für Deutsche gelten auch für Österreicher und Schweizer.

 

Gepäck:

Die Gepäckbestimmungen (Größe, Gewicht, …) richten sich nach den jeweiligen Bestimmungen der Airline. Auf Wunsch teilen wir Ihnen detaillierte Informationen zu Ihrer Reise und Ihren Flugverbindungen mit.

 

Währung:

In Peru ist die Landeswährung die Peruanische Nuevo Sol (PEN). Außerdem wird der US-Dollar fast überall akzeptiert. In den Städten sowie in Hotels und größeren Restaurants werden auch Kreditkarten akzeptiert. Wir empfehlen jedoch die Mitnahme von Bargeld. An Geldautomaten können Sie mit Ihrer Kreditkarte die Landeswährung sowie US-Dollar abheben.

Aktueller Umrechnungskurs: 1 € = 4,15 PEN ; 1 PEN = 0,24 € (Stand 09/2020)

 

Strom& Wasser:

In Peru werden drei verschiedene Arten von Steckdosen verwendet (A, B und C). Deutsche Reisende mit ihren Elektrogeräten benötigen einen Adapter, da man nicht wissen kann, welchen Typ man vorfindet. Die Netzspannung beträgt 220V und 60Hz. Das Leitungswasser in Peru ist nicht zum Trinken geeignet. Verzichten Sie auf Eiswürfel und nehmen Sie keine mit Leitungswasser zubereiteten Getränke wie Eistee zu sich. Verwenden Sie auch zum Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser (Flaschenwasser).

 

Telefon & Internet:

Bitte setzen Sie sich vorab mit Ihren Telefon-Anbieten in Verbindung und erfragen Sie die etwaigen Kosten. W-LAN wird in den meisten Hotels und Restaurants angeboten. Sie können außerdem die schnellen Internetverbindungen in den Internetcafés nutzen.

 

Sicherheit:

Wie bei allen unseren Reisen empfehlen wir Wertsachen auf das Nötigste zu beschränken und diese nah am Körper zu tragen. Lassen Sie Ihr Reisegepäck nicht unbeaufsichtigt.

 

Gesundheit / Impfungen:

Grundsätzlich gilt bei Peru Reisen, dass Sie eine kleine Reiseapotheke mitführen sollten. Durch den aktiven Charakter der Touren kann es zu Blasen, kleinen Abschürfungen oder Stichen kommen, die versorgt werden sollten. Apotheken in Peru sind zwar gut ausgestattet, aber ohne die entsprechenden Spanischkenntnisse tut man sich schwer. Die Mitnahme eines Sonnenhuts und Sonnencreme ist anzuraten. Aktuell sind zur Einreise nach Peru aus Deutschland keine Impfungen verpflichtend. Bei längeren Aufenthalten wird jedoch ein aktueller Impfschutz gegen Hepatits A und B empfohlen. Wir empfehlen zudem körperbedeckende Kleidung zu tragen und vor allem in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen, um die mückengebundene Infektionsrisiken zu lindern. Melden Sie bitte jegliche gesundheitlichen Beschwerden während der Reise Ihrem Reiseleiter.

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritt, Kranken und Abbruchversicherung der Hanse Merkur.

Ausrüstungsempfehlung

Ausrüstung
  • Reisetasche für das pers. Hauptgepäck (keine Koffer)
  • Tagesrucksack (ca. 40-50 Liter, aufgrund der Chachani-Besteigung nicht kleiner) inkl. Nässeschutz
  • Schlafsack im Komfort Bereich bis - 10°C & Isomatte
  • Gute robuste Trekkingschuhe (Kategorie B/C, optimalerweise gleich passend für den Chachani), falls Steigeisen für den Chachani benötigt werden, geben wir Ihnen vorab Bescheid
  • leichte Schuhe für die Stadtrundgänge und offene Schuhe für den Abend/Überlandfahrten (eventuell Sandalen/Crocs o.ä.)
  • 1-2 lange Trekkinghosen (zusätzlich wasserdichte Hardshell-Hose), eventuell kurze Trekkinghose, Freizeithose
  • Regenjacke, als wärmende Schicht: Pullover oder Fleece-Jacke, Primaloft/Softshell-Jacke und Daunenjacke
  • Oberbekleidung kurz (T-Shirts, Blusen/Hemden)
  • Unterwäsche (eventuell auch lange Funktionsunterwäsche), Trekkingsocken (dünn & dick), Mütze und Handschuhe, Halstuch/Buff/Schal
  • Badebekleidung (heiße Quellen)
  • Waschutensilien für den persönlichen Bedarf + kleines Handtuch
  • sehr gute Sonnenbrille bzw. Gletscherbrille und Stirnlampe
  • 1 Thermosflasche & 1 SIGG-Flasche (zusammen 2 Liter)
  • Teleskop-Wanderstöcke

  • Gesundheit
  • Sonnenhut gegen die Sonne sowie sehr gute Sonnencreme / Lippenbalsam
  • Ihre Medikamente (falls benötigt)
  • kleine Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung usw.)
  • Kleine erste Hilfe Ausstattung
  • sehr gutes Moskito-Spray
  • Taschentücher/Feuchttücher (Trekking), Toilettenpapier
    Individuell
  • Bargeld in Euro oder US Dollar (Geldabheben mit EC und Kreditkarte in den Städten ohne Probleme möglich)
  • Persönliche Dokumente (Impfpass, Reiseplan, Reisepass)
  • Fotoausrüstung (achten Sie darauf, dass die Ausrüstung für den Tagesrucksack nicht zu schwer wird)
  • Buch zum Lesen
  • Eventuell kleine Snacks (Salami, Schokolade, Power Food)
  • Ersatzbatterien, wenn benötigt, Powerbank, Fernglas
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